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DE1229916B - Dichte Weiche fuer Rohrpostanlagen - Google Patents

Dichte Weiche fuer Rohrpostanlagen

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Publication number
DE1229916B
DE1229916B DEF46575A DEF0046575A DE1229916B DE 1229916 B DE1229916 B DE 1229916B DE F46575 A DEF46575 A DE F46575A DE F0046575 A DEF0046575 A DE F0046575A DE 1229916 B DE1229916 B DE 1229916B
Authority
DE
Germany
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tube
switch
dense
swivel
switch according
Prior art date
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Pending
Application number
DEF46575A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Feyerherd
Adolf Neis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTRONIK
Feyerherd & Co K G
GERAETEBAU
Original Assignee
ELEKTRONIK
Feyerherd & Co K G
GERAETEBAU
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Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTRONIK, Feyerherd & Co K G, GERAETEBAU filed Critical ELEKTRONIK
Priority to DEF46575A priority Critical patent/DE1229916B/de
Priority to CH980866A priority patent/CH451820A/de
Priority to AT657866A priority patent/AT272947B/de
Priority to GB30914/66A priority patent/GB1121598A/en
Priority to NL6609580A priority patent/NL6609580A/xx
Priority to BE683817D priority patent/BE683817A/xx
Priority to US564435A priority patent/US3367603A/en
Publication of DE1229916B publication Critical patent/DE1229916B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/24Switches
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/877With flow control means for branched passages
    • Y10T137/87788With valve or movable deflector at junction
    • Y10T137/87804Valve or deflector is tubular passageway
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/18Mechanical movements
    • Y10T74/18856Oscillating to oscillating

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Dichte Weiche für Rohrpostanlagen Die Erfindung betrifft eine dichte Weiche für Rohrpostanlagen, wobei die Weiche aus einem verschwenkbaren Rohrstück besteht, das einerseits mit einem Gelenk an einen Fahrrohrstrang angeschlossen ist und andererseits mit seinem verschwenkbaren, mit einer Dichtung versehenen Ende wahlweise mit den Enden zweier Fahrrohre in Fluchtlinie gebracht werden kann. Solche Weichen sind an sich bekannt, ihre Betätigung ist jedoch noch nicht befriedigend gelöst.
  • Die magnetische Betätigung, die heute überwiegend in Gebrauch ist, hat eine Reihe erheblicher Nachteile. Wegen der Notwendigkeit, das freie Ende des Weichenrohrs mindestens um seinen vollen Durchmesser zu verschwenken, und wegen der über die Distanz sehr schnell abnehmenden Stärke eines magnetischen Kraftfeldes sind selbst bei kleinen Rohrdurchmessern erhebliche magnetische Kräfte erforderlich, während Weichenrohre mit größeren Durchmessern auf diese Weise wirtschaftlich überhaupt nicht betätigt werden können.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Schwenkkräfte mit der Annäherung an die Endstellung ständig zunehmen, so daß erhebliche Schläge auftreten, die nicht nur das Weichenrohr, sondern die Gesamtanlage beanspruchen und lästige Geräusche erzeugen.
  • Weiterhin ergibt sich durch das Schleifen der Dichtungsflächen gegeneinander nicht nur ein erheblicher Kraftbedarf, sondern auch ein starker Verschleiß, der häufige Wartungsarbeiten erforderlich macht und die Betriebssicherheit der Anlage beeinträchtigt.
  • In jüngster Zeit ist auch ein Vorschlag bekanntgeworden, auf Grund dessen durch die Anordnung zusätzlicher Magnete eine geringe axiale Bewegung des Weichenrohrs ermöglicht wird. Damit kann zwar der Verschleiß an den Dichtungsflächen verringert werden, jedoch wird der Kraftbedarf der gesamten Anlage hierdurch erhöht, da die Abhebemagnete in bestimmten Stellungen bzw. Phasen der Schwenkbewegung der Wirkung der Schwenkmagnete entgegenwirken. Bei dieser Anordnung muß mindestens auch ein Teil der Magnete umpolbar sein, wodurch sich der Energiebedarf für die Magnetisierung weiterhin beträchtlich erhöht, da bei jeder Umpolung vor dem Aufbau des gewünschten Magnetfeldes erst das bestehende remanente Magnetfeld vernichtet werden muß.
  • Mechanische Antriebe haben sich deswegen nicht durchsetzen können, weil sie meist zu aufwendig und zu unzweckmäßig konstruiert waren.
  • Hier greift nun der Grundgedanke der Erfindung ein, dem die Aufgabe zugrunde liegt, eine besonders einfache und geräuscharme dichte Rohrweiche mit mechanischem Antrieb zu schaffen. Zu diesem Zweck besteht der Haupterfindungsgedanke in der Verwendung eines das Weichenrohr mitnehmenden Schaltstücks, das um eine feste Achse auf einem mit seinem Scheitel gegen das Gelenk gerichteten Kreisbogen verschwenkbar ist, wobei der Radius dieses Kreisbogens wesentlich kleiner ist als der Schwenkradius eines mit dem Schaltstück im Eingriff stehenden Angriffsorgans am Weichenrohr, weiterhin in einer axial nachgiebigen Ausbildung des Gelenks sowie in der Verwendung etwa axial wirkender federnder Mittel, die das Weichenrohr in Richtung der Abgänge zu drücken bestrebt sind.
  • Auf diese Weise ergibt sich zwangläufig schon im Angriffspunkt am Weichenrohr der gewünschte Bewegungsablauf, nämlich zuerst eine Axialbewegung in Richtung des Abhebens, dann mit zunehmender Geschwindigkeit eine Verschiebebewegung, die gegen Ende von selbst wieder verzögert wird, und zum Schluß eine nahezu reine Axialbewegung zum Andrücken des Weichenrohrs mit seiner Dichtung gegen das Abgangsrohr.
  • Man kann sich dies kurz auf folgende Weise klarmachen: Jede halbkreisförmige Bewegung verläuft an ihrem Ende in umgekehrter Richtung als am Anfang, während in der Mitte eine Querbewegung stattfindet. Überlagert sich dieser Bewegung nun noch eine entgegengesetzt bogenförmige Bewegung, so ergibt sich eine resultierende Bewegungskurve, die mehr einem Korbbogen ähnelt und damit der gewünschten Bewegungskurve noch näherkommt.
  • Tatsächlich sind also grundsätzlich keinerlei Kurvenführungen und Bewegungsumlenkungen erforderlich. Man könnte in einfachster Weise gemäß dem Grundgedanken der Erfindung den Schwenk- antrieb für das Weichenrohr derart ausbilden, daß ein motorgetriebener Schwenkhebel unmittelbar- am Schwenkstück angelenkt wird.
  • Aus praktischen Gründen ist jedoch in vielen Fällen die Zwischenschaltung eines Freilaufs zwischen dem Schaltstück und dessen Antriebsorgan zweckmäßig. Selbst wenn man nämlich davon ausgeht, daß die Abschaltung des Antriebsmotors mit großer Exaktheit erfolgen kann, so wechseln doch häufig die für die Größe des Motornachlaufs maßgebenden Faktoren, wie Konsistenz des Getriebefettes oder andere Reibungswiderstände.
  • Andererseits genügt auch in der Praxis meist eine sehr viel kleinere Winkelbewegung als 1800, da es einmal nicht auf völlige Exaktheit der Axialbewegung des Schwenkrohrs ankommt und andererseits auch allzu große Axialbèwegungen im Gelenk dessen Konstruktion erschweren würden.
  • Dementsprechend ergibt sich eine besonders vorteilhafte Konstruktion dadurch, daß das Schaltstück mit zwei etwa unter einem rechten Winkel zueinander angeordneten Schlitzen ausgestattet ist, in deren einen ein von einem Motor angetriebener Schwenkhebel mit einem Mitnehmernocken, beispielsweise einer Rolle, eingreifen kann und in deren anderen Schlitz ein am Weichenrohr befestigter, als Angriffsorgan dienender -Nocken eingreift, wobei es aus Gründen, die später erläutert werden, besonders zweckmäßig ist, wenn der Schlitz des Schaltstücks und eventuell auch der Schlitz für den Mitnehmerstift offen ausgeführt sind.
  • In jedem Fall ist es empfehlenswert, wenn am Weichenrohr eine Führungs- bzw. Verriegelungsrolie und an den Fahrrohrabgängen je ein Führungs- bzw.
  • Verriegelungsschlitz vorgesehen sind. Dabei ist es auch möglich, daß Endschalter vorgesehen sind, die von einem Stift am Schwenkrohr betätigt werden und hierbei den Motor abzuschalten und/oder dessen Ankerwicklung kurzzuschließen gestatten.
  • Eine besonders zweckmäßige Gelenkausbildung, die im Zusammenhang mit dem Haupterfindungsgedanken das Schwenkrohr dem durch die Eigenart des Antriebs bedingten Bewegungsablauf leicht folgen läßt und alle sonst häufig vorhandenen Hemmungen auszuschalten erlaubt, ergibt sich schließlich noch dadurch, daß zur Bildung des axial nachgiebigen Gelenks am festen Fahrrohrstrang zwei einander gegenüberstehende Laschen vorgesehen sind, die entsprechend dem Rohrumfang gebogen sind, und daß das Schwenkrohr entsprechende Ausnehmungen solcher Form und Tiefe aufweist, daß das Schwenkrohr gegenüber dem festen Rohrstrang sowohl eine begrenzte Axialverschiebung als auch eine Verschwenkung ausführen kann, und weiterhin, daß am festen Rohrstrang an einander gegenüberliegenden Stellen und um 45, 60 und 900 gegenüber den Laschen versetzt laschenförmige Blattfedern vorgesehen sind, die in passende Ausnehmungen des Schwenkrohrs eingreifen, je nachdem, ob zwei, vier oder sechs Federlaschen außer den Führungslaschen bei verschiedenen Rohrdurchmessern Verwendung finden.
  • Der Gegenstand der Erfindung sei an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfüh rungsbeispiels näher erläutert, in der F i g. 1 bis 3 gleichartige Seitenansichten der beispielsweisen Anordnung in verschiedenen Bewegung phasen zeigen; Fig. 4 zeigt die wesentlichsten Teile dieser Anordnung ebenfalls in einer Seitenansicht, jedoch mit um 900 verschwenkter Blickrichtung; F i g. 5 und 5 a zeigen Einzelheiten des Gelenks.
  • Gemäß den F i g. 1 bis 4 ist das längliche Schwenkrohr 2 einerseits mittels eines Gelenks 4 am festen Fahrrohr 17 schwenkbar befestigt und soll mit den Abgängen 7, 7a wahlweise in dichte Verbindung gebracht werden. Hierfür ist ein Schaltstück 1 vorgesehen, das um eine am Gestell befestigte Achse 3 in einem Kreisbogen schwenkbar ist und hierbei einen Mitnehmerstift 5, der als Angriffspunkt am Schwenkrohr 2 befestigt ist, in bestimmter Weise zu bewegen gestattet. Federn 6 und 6a dienen dazu, in den Endstellungen des Weichenrohrs 2 eine dichtende Verbindung mit einem der Abgänge 7 oder 7a sicherzustellen. Die eigentlichen Dichtßächen haben hierbei keine besondere Bezeichnung. Zur Bewegungsübertragung vom Motor 11 auf das Schaltstück 1 dient ein Schwenkhebel 10, der mit seiner Mitnehmerrolle 9 in einen Schlitz 8 des Schaltstücks 1 eingreifen kann und somit beim Verschwenken des Hebels 10 das Schaltstück aus der einen in die andere Endstetlung verschwenkt, wie ein Vergleich der Fig. 1 und 3 dies näher zeigt.
  • Für die Mitnahme des Stiftes 5 ist ein zweiter Schlitz 12 vorgesehen, der insbesondere in Axialrichtung eine begrenzt nachgiebige Kupplung des Schaltstücks 1 mit dem Schwenkrohr 2 darstellt.
  • Am abgangsseitigen Ende des Schwenkrohrs 2 ist eine Führungsrolle 13 vorgesehen, die in den Endstellungen entweder in einen entsprechenden Führungs- und Rastschlitz 14 am Fahrrohrabgang 7 oder in einen entsprechenden Schlitzl4a am Fahrrohrabgang7a eingreifen kann. Weiterhin sind als Endschalter Mikro schalter 15 und 15 a vorgesehen, die von einem Betätigungsstift 16 am Schwenkrohr 2 gegen Ende der Bewegungsphase geschaltet werden und damit den Motor 11 abzuschalten und eventuell zu bremsen erlauben.
  • Die Arbeitsweise ist wie folgt: Zum Verschwenken des Weichenrohrs 2 wird zunächst der Motor 11 mittels einer Wahleinrichtung in der Sendestation erregt. Zweckmäßig ist dies..ein Getriebemotor, auf dessen Abgangswelle der Schwenkhebel 10 fest montiert ist. Die Rolle 9 läuft dann in - den - Schlitz 8 des Schaltstücks 1 ein und verschwenkt dieses aus der Stellung gemäß Fig. 1 in diejenige gemäß Fig. 3, oder umgekehrt. Dabei ergibt sich eine Bewegung kurve des Mituehmerstiftes 5 etwa in Form. Im letzten Teil der Bewegungsphase, die überwiegend axial verläuft und die Rolle 13 in eine der Führungsnutenl4 bzw. 14 a hineingleiten läßt, legt sich der Stift 16 gegen die Schaltlasche eines der Mikroschalter 15 oder 15 a und schaltet den Motor ab und schließt gegebenenfalls dessen Ankerwicklung kurz, um- den Nachlauf des Motors nach dem Abschalten in engen Grenzen zu halten. Deshalb hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, den Motor als Gleichstrommotor mit permanentmagnetischer Felderregung auszubilden, da ein solcher Motor durch einfaches Umpolen in seiner Drehrichtung geändert und außerdem zum Bremsen kurzgeschlossen werden kann.
  • Ist nun der Schlitz 8, wie dargestellt, offen ausgeführt, so kann gleichwohl die Betätigungsrolle 9 bei einem gewissen Nachlauf des Motors ohne weiteres aus dem Schlitz herauslaufen. Das Schaltstück 1 behält seine definierte Stellung bei, da das Schwenkrohr 2 am Abgang verriegelt ist und seinerseits durch den Mitnehmerstift 5 in dieser Lage festgehalten wird.
  • Beim Wiedereinschalten des Getriebemotors 11 läuft also ohne Schwierigkeiten die Rolle 9 in den Schlitz 8 ein, verschwenkt das Schaltstück, und in der neugewonnenen Stellung ist wiederum das Herauslaufen der Rolle 9 aus dem Schlitz 8 ohne weiteres möglich, wenn auch nicht erforderlich. Diese Art des Freilaufs hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, da auf Grund seiner Funktion keinerlei Brems- oder Anschlagkräfte auf das Gestell übertragen werden.
  • Selbst das Anlegen des Schwenkrohrs an den Abgang unter Wirkung der Federn 6 und 6 a erfolgt nicht etwa schlagartig, sondern gesteuert durch die Bewegung des Schaltstücks 1.
  • Somit wird die gewünschte Bewegungsart mehr oder weniger zwangläufig erreicht, da nämlich zunächst das Abheben des Schwenkrohrs vom Abgang langsam, daran anschließend die Verschwenkung zunehmend schneller werdend und das Aufsetzen der Dichtung auf den anderen Abgang wieder langsam werdend erfolgt. Dabei sind die Umschaltgeräusche außerordentlich gering. Schläge im Getriebe werden vollständig vermieden. Der Motor kann im Leerlauf anlaufen und nach dem Abschalten auch frei auslaufen. Die aufzubringende Steuerleistung bleibt gering und die Stromaufnahme während des Betriebes nahezu konstant. Eine Steuerleistung wird nur während des Umschaltvorgangs benötigt, der bei ausgeführten Anlagen nur etwa 400 Mikrosekunden dauert.
  • Die Vorspannung der Federn 6 und 6 a benötigt keinerlei Anderung, da sie keineswegs kritisch ist.
  • Sie soll lediglich die zwangläufige Bewegung des Schwenkrohrs in die dichtende Stellung geringfügig unterstützen und die Dichtigkeit in der Endstellung sicherstellen.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Schwenkrohr 2 durch eine mit hoher Geschwindigkeit durchfahrende Rohrposthülse nicht aus seiner Lage geschlagen werden kann. Um nun möglichst auch Hemmungen im Gelenk auszuschalten und damit die Sicherheit der Weiche für hohe Fahrgeschwindigkeiten der Hülsen voll ausnutzen zu können, ist dies Gelenk gemäß F i g. 5 und 5 a in besonderer Weise ausgebildet. Am Fahrrohrende 17 sind Führungslaschen 18 und im Schwenkrohr 2 entsprechende Ausnehmungen 19 solcher Form und Tiefe vorgesehen, daß das Schwenkrohr gemäß F i g. 5 senkrecht zur Zeichenebene und gemäß F i g. 5 a in der Zeichenebene bzw. parallel hierzu eine Schwenkbewegung und außerdem eine axiale bzw. Längsbewegung ausführen kann. Zweckmäßig sind dabei die Laschen 18 entsprechend dem Umfang des Fahrrohrstutzens 17 bzw. der Schwenkhülse 2 gewölbt. Um 900 hiergegen versetzt sind am Fahrrohrstutzen 17 federnde Laschen 20 angeordnet, die in entsprechende Ausnehmungen 21 am Schwenkrohr eingreifen. Auch hier ist darauf Bedacht genommen, daß die Axialbewegung nicht behindert wird und außerdem daß die Schwenkbewegung ohne Veränderung des Innendurchmessers erfolgen kann. Auf diese Weise ergibt sich eine stoßstellenfreie Führung der Rohrposthülse, die nicht nur höhere Fahrgeschwindigkeiten zu erreichen erlaubt, sondern dies außerdem noch mit vermindertem Kraftbedarf des oder der Gebläse.
  • Als ganz besonderer Vorteil hat hierbei zu gelten, daß mit dem Gegenstand der Erfindung Rohrpostanlagen nicht nur mit Nennweiten von 60 mm mit geringstem Kraftbedarf betrieben werden können, sondern ohne wesentliche Erhöhung der Steuerleistung auch solche mit Nennweiten von 90, 110 mm usw.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Dichte Weiche für Rohnpostanlagen mit um ein Gelenk mechanisch verschwenkbarem Weichenrohr, gekennzeichnet durch ein das Weichenrohr (2) mitnehmendes Schaltstück (1), das um eine feste Achse (3) auf einem mit seinem Scheitel gegen das Gelenk (4) gerichteten Kreisbogen verschwenkbar ist, wobei der Radius dieses Kreisbogens wesentlich-kleiner ist als der Schwenkradius eines mit dem Schwenkstück im Eingriff stehenden Angriffsorgans (5) am Weichenrohr (2), weiterhin gekennzeichnet durch eine axial nachgiebige Ausbildung des Gelenks (4) sowie durch etwa axial wirkende federnde Mittel (6, 6a), die das Weichenrohr (2) in Richtung der Abgänge (7, 7a) zu drücken bestrebt sind.
  2. 2. Dichte Weiche nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch die Zwischenschaltung eines Freilaufs (8, 9) zwischen dem Schaltstück (1) und dessen Antriebsorgan (10 bzw. 11).
  3. 3. Dichte Weiche nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltstück (1) mit zwei etwa unter einem rechten Winkel zueinander angeordneten Schlitzen (8, 12) ausgestattet ist, in deren einen (8) ein von einem Motor (11) angetriebener Schwenkhebel (10) mit einem Mitnehmernocken, beispielsweise einer Rolle (9), eingreifen kann, und in deren anderen Schlitz (12) ein am Weichenrohr befestigter, als Angriffsorgan dienender Nocken (5) eingreift.
  4. 4. Dichte Weiche nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am abgangsseitigen Ende des Weichenrohrs (2) eine Führungs- bzw. Verriegelungsrolle (13) und an den Fahrrohrabgängen (7, 7a) je ein Führungs- bzw.
    Verriegelungsschlitz (14, 14 a) vorgesehen sind.
  5. 5. Dichte Weiche nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Endschalter (15, 15a) vorgesehen sind, die von einem Stift (16) am Schwenkrohr (2) betätigt werden und hierbei den Motor (11) abzuschalten und/oder dessen Ankerwicklung kurzzuschließen gestatten.
  6. 6. Dichte Weiche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (8) des Schaltstücks (1) für den Schwenkhebel (10) und eventuell auch der Schlitz (12) für den Nocken (5) offen ausgeführt sind.
  7. 7. Dichte Weiche nach den Ansprüchen 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des axial nachgiebigen Gelenks (4) am festen Fahrrohrstrang (17) zwei einander gegenüberstehende Laschen (18) vorgesehen sind, die entsprechend dem Rohrumfang gebogen sind, und daß das Schwenkrohr (2) entsprechende Ausnehmungen (19) solcher Form und Tiefe aufweist, daß das Schwenkrohr (2) gegenüber dem festen Rohrstrang (17) sowohl eine begrenzte Axialverschiebung als auch eine Verschwenkung ausführen kann.
  8. 8. Dichte Weiche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am festen Fahrrohrstrang (17) an einander gegenüberliegenden Stellen und um 45, 60 oder 900 gegenüber den Laschen (18) versetzt laschenförmige Blattfedern (20) vorge- sehen sind, die in passende Ausnehmungen (21) des Schwenkrohrs (2) eingreifen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 658 003, 699 173, 1189464.
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