DE1221530B - Einmesser-Reibahle - Google Patents
Einmesser-ReibahleInfo
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- DE1221530B DE1221530B DED35432A DED0035432A DE1221530B DE 1221530 B DE1221530 B DE 1221530B DE D35432 A DED35432 A DE D35432A DE D0035432 A DED0035432 A DE D0035432A DE 1221530 B DE1221530 B DE 1221530B
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- B23B2251/56—Guiding pads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Einmesser-Reibahle Es sind Einmesser-Reibahlen mit einer Schneide und mehreren Führungsleisten bekannt, bei denen ein Schneidmesser in Achsrichtung der Reibahle so verstellbar angeordnet ist, daß der bei der Benutzung des Werkzeugs auftretende natürliche Verschleiß, der sich durch ein Durchmesser-Untermaß unterhalb der zulässigen Toleranz ausdrückt, durch geeignete Verstellmöglichkeit des die Schneide bildenden Messers ausgeglichen wird. Dabei kann ein solches Messer in axialer Richtung auf einer zur Achse geneigt liegenden Fläche verschoben oder es kann durch Schrauben od. dgl. auch radial nachgestellt werden. ' Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß die Schneidkante und die Führungsfase des Messers im wesentlichen parallel zur Werkzeugachse verlaufen oder in nur geringem Maß dagegen geneigt liegen. Dies hat vielfach zur Folge, daß die entwickelten Späne in den Bereich der bereits fertig geriebenen Bohrung gelangen und die mühsam erzielten guten Oberflächen wieder zerstören.
- Während man bei Vollstahlreibahlen durch Anordnung der Spannuten in Schraubenlinie diese Nachteile mit bekannten Mitteln ohne weiteres beheben kann, indem z. B. die Richtung der Schraubensteigung entgegengesetzt zur Drehrichtung angeordnet wird, ist dies bei Messerreibahlen bisher nicht möglich.
- Eine weitere Forderung zur Erzielung hochwertiger Oberflächen in der geriebenen Bohrung liegt in der Ausbildung der Schneidengeometrie des Anschnittes. Je kleiner der Anschnittwinkel verläuft, desto hochwertiger wird die erzielte Bohrung. Bei den bisher bekannten Ausführungen konnte ein kleiner Anschnittwinkel nur auf Kosten eines sehr langen Anschnittes erzielt werden. Dies führte aber zu einer meistens praktisch nicht zulässigen Verlängerung der Reibahle oder zu Kompromissen hinsichtlich der Vergrößerung des Spanwinkels im Bereich des Ausschnittes, durch einen sogenannten Schälanschnitt, den gleichen Effekt zu erzielen. Dieser zusätzliche Anschliff verlangt jedoch Anforderungen an die Werkzeugschleiferei, die vielfach nicht erfüllt werden können.
- Die Erfindung bezieht sich auf derartige Einmesser-Reibahlen mit einem durch eine Stellschraube radial nachstellbaren, in einem geneigt zur Längsachse des Ahlenkörpers angeordneten Schlitz festklemmbaren plattenförmigen Messer, insbesondere mit über den Umfang des Ahlenkörpers vorstehenden Führungsleisten. Um eine einwandfreie Wirkung dieser Reibahle zu erzielen und die Nachteile der bekannten Reibahlen zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Grundfläche des aus einem Abschnitt eines Kegelstumpfes bestehenden Messers die Spanfläche bildet und mit der Längsachse des Ahlenkörpers einen Winkel von 70 bis 80° bildet. Durch die Neigung des Messers zur Achse bei einer solchen Reibahle ändert sich in Vorschubrichtung des Werkzeuges gesehen die Kreisform des Kegels zur Ellipse. Der vom Mittelpunkt der Reibahle am weitesten entfernte Punkt der Ellipse ergibt somit den größten Durchmesser der Reibahle, also deren Nennmaß. Durch die Neigung des Messers wird gleichzeitig auch der erwünschte kleine Anschnittwinkel erzielt, der bogenförmig ausgebildet ist und ständig kleiner wird, bis er am Eingriffspunkt den Wert 0 besitzt. Es wird also hierdurch ein eckenloser Auslauf des Anschnittes erreicht.
- In Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann der Umfang des Messers etwa die Hälfte des Umfanges eines Kegelstumpfes bilden. Die Verstellung des Messers kann vorteilhaft durch Schwenken um die vor dem größten Durchmesser des Messers liegende Kante des Abschnittes des Kegelstumpfes erfolgen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einmesser-Reibahle dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht, F i g. 2 eine Vorderansicht, F i g. 3 eine Draufsicht, F i g. 4 eine Seitenansicht des Messers und F i g. 5 eine Draufsicht auf das Messer.
- An dem Reibahlenkörper 1 sind in an sich bekannter Weise Führungsleisten 2 aus abriebfestem Baustoff, z. B. aus Hartmetall, angebracht. Das Schneidmesser 3 hat die Form eines etwa halben abgestumpften Kegels, dessen Grundfläche 4 (F i g. 4) die Spanfläche und dessen Kegelmantel s die Freifläche des Werkzeuges bilden, wenn das Messer 3 in den Schlitz 6 des Reibahlenkörpers 1 eingesetzt ist. Durch eine Klemmschraube@7 (F i g. 2 und 3) wird das Messer festgehalten. Der umschriebene Kreis 8 gemäß F i g. 3 um die Führungsleisten 2 und den am weitesten vom Mittelpunkt entfernten Punkt 9 des Schneidmessers 3 ergibt den Nenndurchmesser des Werkzeuges. Das 'Nachstellen der Reibahle nach eingetretenem Verschleiß erfolgt durch die Stellschraube 10, die sich in dem Reibahlenkörper 1 befindet.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Einmesser-Reibahle mit einem durch eine Stellschraube radial nachstellbaren, in einem geneigt zur Längsachse des Ahlenkörpers angeordneten Schlitz festklemmbaren plattenförmigen Messer, insbesondere mit über den Umfang des Ahlenkörpers vorstehenden Führungsleisten, d a -durch gekennzeichnet, daß die die Grundfläche (4) des aus einem Abschnitt eines Kegelstumpfes bestehenden Messers (3) die Spanfläche bildet und mit der Längsachse des. Ahlenkörpers (1) einen Winkel von 70 bis 80° bildet.
- 2. Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Messers (3) etwa die Hälfte des Umfanges eines Kegelstumpfes bildet.
- 3. Reibahle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Messers (3) durch Schwenken um die vor dem größten Durchmesser des Messers liegende Kante des Abschnittes erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 414 827, 1009 889; österreichische Patentschrift Nr.193 683; französische Patentschrift Nr. 1066 246; britische Patentschrift Nr. 106 917; P ü t z, Fritz, »Werkzeug-Handbuch über Schneidwerkzeuge für die Metallbearbeitung«, Carl Hansen Verlag München, 1950, S. 142.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED35432A DE1221530B (de) | 1961-02-17 | 1961-02-17 | Einmesser-Reibahle |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED35432A DE1221530B (de) | 1961-02-17 | 1961-02-17 | Einmesser-Reibahle |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1221530B true DE1221530B (de) | 1966-07-21 |
Family
ID=7042635
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED35432A Pending DE1221530B (de) | 1961-02-17 | 1961-02-17 | Einmesser-Reibahle |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1221530B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN109807372A (zh) * | 2017-11-22 | 2019-05-28 | 有晙精密工具有限公司 | 半圆钻头 |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB106917A (de) * | 1900-01-01 | |||
DE414827C (de) * | 1923-10-22 | 1926-05-12 | Hans Kaltenbach | Einmesser-Reibahle |
FR1066246A (fr) * | 1951-11-06 | 1954-06-03 | Ohg Magar | Perfectionnements aux alésoirs |
AT193683B (de) * | 1955-03-03 | 1957-12-10 | Masch Und Praez Swerkzeugfabr | Maschinenreibahle |
-
1961
- 1961-02-17 DE DED35432A patent/DE1221530B/de active Pending
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Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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CN109807372A (zh) * | 2017-11-22 | 2019-05-28 | 有晙精密工具有限公司 | 半圆钻头 |
CN109807372B (zh) * | 2017-11-22 | 2020-06-16 | 有晙精密工具有限公司 | 半圆钻头 |
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