DE1216182B - Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Entfernen der Umhuellung von Flaschenpaketen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Entfernen der Umhuellung von FlaschenpaketenInfo
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- DE1216182B DE1216182B DEB77027A DEB0077027A DE1216182B DE 1216182 B DE1216182 B DE 1216182B DE B77027 A DEB77027 A DE B77027A DE B0077027 A DEB0077027 A DE B0077027A DE 1216182 B DE1216182 B DE 1216182B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B21/00—Packaging or unpacking of bottles
- B65B21/02—Packaging or unpacking of bottles in or from preformed containers, e.g. crates
- B65B21/14—Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation
- B65B21/18—Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation using grippers engaging bottles, e.g. bottle necks
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- Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Entfernen der Umhüllung von Flaschenpaketen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Entfernen der Umhüllung von etwa quaderförmigen Flaschen paketen.
- Leere Flaschen werden dem Verbraucher gewöhnlich in Schachteln oder Kartons übersandt. Infolgedessen müssen die Schachteln oder Kartons zunächst dem Flaschenhersteller und anschließend dem Verbraucher der Flaschen übersandt werden. Dies ist ein kostspieliges Verfahren, da die Schachteln oder Kartons relativ teuer sind und die Kosten für den Transport der leeren Schachteln vom Schachtelhersteller zum Flaschenhersteller ebenfalls aufgebracht werden müssen. Um diese Kosten herabzusetzen, können die Flaschen, die in Reihe Seite an Seite nebeneinander angeordnet sind, so umhüllt werden, daß sie ein quaderförmiges Paket bilden. Dieses quaderförmige Paket kann ein Beutel sein, dessen eine Seite geschlossen wird, nachdem der Beutel mit der gewünschten Anzahl von Flaschen gefüllt worden ist. Das Material für den Beutel bzw. die Umhüllung kann Papier, Wellpappe, Karton, Leichtmetallfolie, Kunststoff, Tuch oder ein anderer geeigneter Werkstoff sein. In diesem Fall ist dann das zum Flaschenhersteller zu transportierende Umhüllungsmaterial relativ billig und nimmt nur einen geringen Raum ein.
- Wenn in dieser Weise verpackte Flaschen beim Verbraucher ankommen, wird die Umhüllung gewöhnlich von Hand aufgerissen, und die Flaschen werden sodann aus der Umhüllung herausgenommen.
- Dieser Vorgang ist unbequem und zeitraubend.
- Aufgabe der Erfindung ist die Vermeidung dieser Nachteile und die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum automatischen Öffnen der Umhüllungen der Flaschen in einfacher Art und Weise.
- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das jeweilige Paket parallel zu zwei seiner Seitenwände bewegt und dabei die Hülle entlang dieser beiden Seitenwände aufgeschnitten wird, worauf eine Bewegung des Pakets parallel zu den beiden anderen Seiten erfolgt und die Hülle dabei wenigstens an einer dieser Seiten oder an der Oberseite des Pakets aufgeschnitten wird, wobei die Enden dieses Schnittes mit den vorher durchgeführten Schnitten zusammenfallen, daß anschließend der obere Hüllenteil nach oben gebogen wird und die Flaschen an ihren oberen, verdickten Enden gehalten und geführt werden und daß hierauf die restliche Hülle von den Flaschen entfernt wird. Dadurch ist auf einfache Weise ein automatisches Öffnen der Pakete ermöglicht.
- Die Erfindung ist nicht nur auf Flaschen anwend- bar, sondern vielmehr auch auf Dosen, Büchsen und andere Behälter, vorausgesetzt, daß diese einen verdickten Umfangsteil aufweisen, an dem sie gehalten werden können.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung enthält eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Entfernen der Umhüllungen von Flaschenpaketen zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Fördereinrichtungen, wovon eine das Paket zur I(reuzungsstelle der beiden Fördereinrichtungen fördert und auf die zweite Fördereinrichtung abgibt, ferner zwei an der ersten Fördereinrichtung angeordnete Schneidelemente zur Erzeugung von horizontalen Schnitten in zwei gegenüberliegenden Seiten der Umhüllung beim Vorbeilaufen des Pakets an diesen Schneidelementen, ein an der zweiten Fördereinrichtung angeordnetes drittes Schneidelement zur Erzeugung eines horizontalen Schnittes in einer dritten Seite der Umhüllung beim Vorbeilaufen des Pakets an dem dritten Schneidelement, ein Aufbiegeelement an der zweiten Fördereinrichtung zum Hochbiegen der Oberseite der auf diese Weise geöffneten Umhüllung, oberhalb der zweiten Fördereinrichtung angeordnete Tragelemente zur Halterung der Flaschen an ihren Hälsen bei relativer Bewegung der Flaschen gegenüber diesen Tragelementen, und Einrichtungen an der zweiten Fördereinrichtung zur Entfernung der Umhüllung von den in den Tragelementen hängenden Flaschen.
- Diese zuletzt genannten Einrichtungen zur Entfernung der Umhüllung können aus einem Teil, das die Umhüllung mechanisch nach unten stößt, oder aus einem Saugelement bestehen, das außen am Boden der Umhüllung einen Saugzug ausübt. Statt dessen kann die Umhüllung aber auch durch Druckluft weggeblasen werden.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind ein oder mehrere vertikale Schneidelemente vorgesehen, wovon jedes einen vom Boden der Umhüllung ausgehenden und bis zu den sich parallel zum Boden erstreckenden Schnittkanten verlaufenden Schnitt erzeugt. Ein solcher Schnitt erleichtert das Einsetzen des Teiles, das die Umhüllung von den Flaschen wegstößt, und gestattet weiter eine leichtere Entfernung der Umhüllung von den Flaschen.
- Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel näher beschrieben und erläutert.
- Fig. 1 zeigt schematisch eine komplette Vorrichtung nach der Erfindung; F i g. 2 zeigt die Arbeitsweise der Vorrichtung nach Fig. 1; F i g. 3 zeigt eine Ausführungsform eines Schneidelements der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2; Fig. 4 und 5 zeigen die Arbeitsweise des Tragelements und der Einrichtung zum Entfernen der Umhüllung; Fig. 6, 7 und 8 zeigen verschiedene Stufen des Aufschneidens einer Umhüllung.
- Die Vorrichtung nach Fig. 1 weist eine erste Fördereinrichtung 1 auf, auf der ein Flaschenpaket 2 in Richtung des Pfeils 3 transportiert wird, und außerdem eine zweite Fördereinrichtung 9, die senkrecht zu der Fördereinrichtung 1 liegt und auf der das Paket mit der durch den PfeillO angedeuteten Bewegungsrichtung bewegt wird; außerdem ist eine dritte Fördereinrichtung 11 vorgesehen, die senkrecht zu der Fördereinrichtung 9 liegt und auf der die Pakete mit der durch den Pfeil 12 gezeigten Bewegungsrichtung transportiert werden. Diese Fördereinrichtungen können beispielsweise aus endlosen Förderbändern bestehen. Vorzugsweise sollten diese Förderbänder in der Weise synchronisiert werden, daß sich ein kontinuierlicher Durchlauf ergibt. An Stelle dessen können die Fördereinrichtungen auch aus feststehenden, glatten Flächen bestehen, auf denen die Pakete durch (nicht dargestellte) Schieber vorgeschoben werden. Die Seitenwände der Pakete liegen während des gesamten Arbeitsganges in derselben Richtung, d. h., das Paket wird nicht verdreht, wenn es von der einen Fördereinrichtung auf die nächste Fördereinrichtung abgegeben wird.
- An der Fördereinrichtung 9 ist ein Teil 13 vorgesehen, das zwei Arme 14 und 15 trägt, die von dem Tragteil 13 nach innen verlaufen. An diesen Armen sind zwei Messer 16 und 17 befestigt. Diese Messer sind in F i g. 3 im einzelnen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 3 das rechtsliegende Messer 17. Ein solches Messer besteht aus einer Metallplatte, deren beide Kanten 18 und 19 rechtwinklig zueinander verlaufen.
- Die Hypotenuse dieses Dreiecks hat eine scharfe Kante21. Diese Kante verläuft nicht über die ge- samte -Länge dieser Hypotenuse, sondern läßt vielmehr einen Teil 23 frei, der von der Spitze 22 ausgeht und keine scharfe Kante aufweist. Das Schneidelement 17 ist im Träger 12 in der Weise gelagert, daß seine ebene Oberfläche parallel zu der Bodenfläche des Förderers 9 verläuft, während seine Seite 18 parallel zur Bewegungsrichtung des Förderers 9 ist. Die Messer 16 und 17 sind gegenüber dem Paket 2 in einer solchen Höhe gelagert, daß der verdickte Umfangsteil 25 der Flaschen 24 höher liegt als das Messer 17. Der Abstand zwischen den parallelen Kanten 18 der beiden Messer 16 und 17 ist etwas geringer als die Breite des Pakets 2.
- An der Fördereinrichtung 11 ist ein Messer 26 angebracht, das dem Messer 16 ähnlich ist und an einem der langgestreckten Tragelemente 27 befestigt ist.
- Oberhalb der Fördereinrichtungll befindet sich eine Anzahl von langgestreckten, zueinander parallelen Teilen 27, die in den F i g. 4 und 5 deutlich dargestellt sind. Diese Teile 27 weisen einen gegenseitigen Abstand auf, der gleich ist der Breite des Halses der Flaschen 24 und kleiner ist als der Außendurchmesser des verdickten Umfangsteiles 25 der Flaschen. Infolgedessen wird eine von der linken Seite, in der Blickrichtung gemäß Fig. 1, zwischen zwei dieser langgestreckten Teile eingeschobene Flasche von diesen Teilen hängend getragen. Eines der langgestreckten Teile (s. Bezugsziffer 28) trägt eine Stange 29, die so geformt ist, daß sie, wie weiter unten noch beschrieben werden soll, einen Teil der Umhüllung abbiegt. An einem der langgestreckten Teile 27 (Bezugsziffer 30) ist ein vertikales Messer 31 befestigt. Dieses Messer ist ebenfalls dreieckig geformt und weist eine scharfe Kante 32 auf. Eine scharfe Kante ist außerdem an dem neben der Spitze 34 liegenden Teil der Seite 33 vorgesehen. Unterhalb der langgestreckten Teile 27 liegt ein Bereich 35, in dem keine Fördereinrichtung vorgesehen ist. Eine rechteckige Platte 36 ist oberhalb dieses Bereiches in vertikaler Richtung beweglich, so daß sie als Stoßglied dient. Die Platte ist in einer Öffnung 37 in dem langgestreckten Teil 30 beweglich, das eines der insgesamt mit 27 bezeichneten langgestreckten Teile ist. Die rechteckige Platte 37 kann an ihrer Unterkante Zähne aufweisen.
- Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Zwecks klarerer Darstellung zeigt F i g. 1 nur ein Flaschenpaket 2. Dieses Paket 2 enthält Flaschen 24, die, wie F i g. 5 zeigt, in Reihen angeordnet sind.
- Wenn das Paket 2 auf dem Förderer 9 in Richtung des Pfeiles 10 vorwärtsbewegt wird, läuft die Vorderseite des Pakets an den Spitzen 22 der Messer 16 und 17 an. Die Spitzen 22 dringen in das Paket ein, und die Kante 21 des Messers 17 und die entsprechende Kante des Messers 16 erzeugen in den längsverlaufenden Seitenflächen 38, 39 des Pakets 2 während der Bewegung des Pakets 2 auf die Fördereinrichtung 11 Längsschnitte 40 und 41. Während des Transportes des Pakets auf der Fördereinrichtung 11 in Richtung des Pfeiles 12 erzeugt das Messer 26 in der Seitenwand 43 einen Längsschnitt 42. Gleichzeitig dringen die langgestreckten Teile 27 in das Paket 2 ein und erfassen die Flaschen. Das Teil 29 ist derart geformt, daß es die Oberseite 44 der Umhüllung umbiegt.
- Gleichzeitig kommt das Messer 31 zur Wirkung und erzeugt in der Wand 39 einen Schnitt 45, der vom Boden 46 des Pakets 2 ausgeht und bis zu dem Schnitt 41 hinauf verläuft. Während der fortgesetzten Bewegung des Pakets wird außerdem in der Wandfläche 47, die der Wandfläche 39 gegenüberliegt, ein Schnitt 47 erzeugt, der vom Boden 46 des Pakets 2 bis zum Schnitt 40 hinauf verläuft. Die Schnitte 45 und 47 sind erforderlich, um das Einbringen der Platte 36 in das Paket 2 zu ermöglichen, wie dies in Fi g. 5 dargestellt ist, und um eine Entfernung der Umhüllung von den Flaschen zu ermöglichen. Wenn das Paket sich in der in Fig.5 dargestellten Lage befindet, kann die Umhüllung durch eine vertikale Bewegung der Platte 36 in Richtung des Pfeiles 48 entfernt werden. Wie bereits weiter oben erwähnt, hat die untere Kante dieser Platte Zähne, um ein Abgleiten des Pakets 2 von der Platte 36 während der Abwärtsbewegung der Platte in der Öffnung 35 der Fördereinrichtung zu verhindern. Die Platte bewegt sich um ein solches Maß, wie es erforderlich ist, um die Umhüllung 2 vollständig von den Flaschen zu entfernen.
- An Stelle der Platte 36 kann auch in Richtung des Pfeiles 48 wirkende Druckluft verwendet werden; es kann auch in der Öffnung 35 eine Saugeinrichtung zur Entfernung der Umhüllung 2 von den Flaschen 24 vorgesehen sein.
- Offensichtlich kann das Messer 31 weggelassen werden, wenn die Platte 36 so hoch angehoben wird, daß eine geöffnete Umhüllung unter die Unterkante der Platte bewegt werden kann.
- Die dargestellte Vorrichtung kann mit zwei am oberen Teil des Halters 13 befestigten Hilfselementen 49 und 50 versehen sein. Die Hilfselemente sind von langgestreckter Form und verlaufen parallel zur Förderrichtung der Fördereinrichtung 9. Sie sind in einer solchen Lage an dem Halter 13 befestigt, daß jedes dieser Hilfselemente zwischen zwei Flaschenreihen liegt. Infolgedessen drücken die beiden Hilfselemente den Oberteil der Umhüllung zwischen zwei Flaschenreihen nach unten. Dadurch werden die parallel zur Förderrichtung verlaufenden Seitenflächen der Umhüllung gespannt und gestrafft, wodurch das Arbeiten der Messer 16 und 117 erleichtert wird.
- Die dargestellten Hilfselemente 50 können durch Rollen ersetzt werden, die auf der Oberseite der Umhüllung abrollen und diese Oberseite nach unten drücken.
- Offensichtlich können die einzelnen Teile der Vorrichtung innerhalb des Erfindungsbereiches in sehr starkem Maße abgewandelt werden. Wie bereits weiter oben erwähnt, besteht das Wesen der Erfindung darin, daß zunächst zwei Schnitte 40 und 41 und daran anschließend ein dritter Schnitt 42 in der Umhüllung 2 erzeugt werden, der obere Teil 44 angehoben wird und sodann die Flaschen in den langgestreckten Teilen 27 aufgehängt werden. Nachdem dies erfolgt ist, kann die Umhüllung 2 in jeder beliebigen Art und Weise von den Flaschen entfernt werden. Der dritte Schnitt kann im Rahmen der Erfindung in der Oberseite 44 so gelegt werden, daß er zwischen den beiden Schnitten410 und 41 verläuft.
- Wenn die Oberseite abgehoben wird, werden dann zwei Klappen, an Stelle der einen Klappe bei dem beschriebenen Vorgehen, erzeugt.
- Das Paket kann zwei oder mehrere Lagen von Flaschen oder Büchsen enthalten, wobei jeweils eine Lage über der anderen liegt. Hierzu ist jeweils eine Anzahl von Tragelementen erforderlich, die gleich der Anzahl der einzelnen Schichten ist. Diese Tragelemente müssen dann in entsprechendem Abstand übereinander liegen.
- Nachdem die Flaschen in der beschriebenen Weise von ihrer Umhüllung befreit worden sind, können sie auf bekannte Art und Weise durch eine Fördereineinrichtung der weiteren Verwendung, z. B. einer Waschstation, einer Füllstation u. dgl., zugeführt werden.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum automatischen Entfernen der Umhüllung, von etwa quaderförmigen Flaschenpaketen, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Paket parallel zu zwei seiner Seitenwände bewegt und dabei die Hülle entlang dieser beiden Seitenwände aufgeschnitten wird, worauf eine Bewegung des Pakets parallel zu den beiden anderen Seiten erfolgt, und die Hülle dabei wenigstens an einer dieser Seiten oder an der Oberseite des Pakets aufgeschnitten wird, wobei die Enden dieses Schnittes mit den vorher durchgeführten Schnitten zusammenfallen, daß anschließend der obere Hülsenteil nach oben gebogen wird und die Flaschen an ihren oberen, verdickten Enden gehalten und geführt werden, und daß hierauf die restliche Hülle von den Flaschen entfernt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Umhüllung durch die Erzeugung zusätzlicher vertikaler Schnitte in zwei gegenüberliegenden Seitenwänden der Umhüllung erleichtert wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung dadurch von den Flaschen entfernt wird, daß sie durch in den Innenraum der geöffneten Umhüllung eingeblasene Druckluft weggeblasen wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Umhüllung von den Flaschen durch Ausübung einer Saugwirkung auf die außenliegende Bodenfläche der Umhüllung erfolgt.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung von den Flaschen durch Ausübung einer Stoßkraft auf die innenliegende Bodenfläche der geöffneten Umhüllung entfernt wird.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufschneiden der Umhüllung durch Ausübung eines von außen kommenden Druckes auf die Oberseite der Umhüllung zwecks Spannung ihrer Seitenwände erleichtert wird.7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Fördereinrichtungen, wovon eine das Paket zur Kreuzungsstelle der beiden Fördereinrichtungen fördert und auf die zweite Fördereinrichtung abgibt, zwei an der ersten Fördereinrichtung angeordnete Schneidelemente zur Erzeugung von horizontalen Schnitten in zwei gegenüberliegenden Seiten der Umhüllung beim Vorbeilaufen des Pakets an diesen Schneidelementen, ein an der zweiten Fördereinrichtung angeordnetes drittes Schneidelement zur Erzeugung eines horizontalen Schnitts in einer dritten Seite der Umhüllung beim Vorbeilaufen des Pakets an dem dritten Schneidelement, ein Aufbiegeelement an der zweiten Fördereinrichtung zum Hochbiegen der Oberseite der auf diese Weise geöffneten Umhüllung, durch oberhalb der zweiten Fördereinrichtung angeordnete Tragelemente zur Halterung der Flaschen an ihren Hälsen bei relativer Bewegung der Flaschen gegenüber diesen Tragelementen, und durch Einrichtungen an der zweiten Fördereinrichtung zur fernung der Umhüllung von. den in den Tragelementen hängenden Flaschen.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Schneidelemente Messer vorgesehen sind in Form- von dreieckigen Platten, die eine parallel zu der Fördereinrichtung verlaufende, nicht -schneidende Kante und eine scharfe Kante aufweisen, die spitzwinklig zu dieser nicht schneidenden Kante verläuft, wobei zwischen diesen beiden Kanten eine spitze Ecke vorgesehen ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Trageinrichtung ~eine Anzahl wovon langgestreckten Teilen vorgesehen ist, die parallel. zueinander in einem solchen Abstand verlaufen, - daß zwischen jeweils zwei benachbarte langgestreckte Teile von deren -einem Ende her' ein Flaschenhals eingeschoben werden kann, derart, daß die Flasche' in der Trageinrichtung mittels ihres verdickten Umfangsteils hängend getragen wird.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufbiegeelement eine Stange vorgesehen ist, die von -dem Ende desjeni- gen langgestreckten Tragelements getragen wird, das zuerst mit dem auf der zweiten Fördereinrichtung herangebrachten Paket in Berührung gelangt.11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß -zur Entfernung der-Umhüllung von den Flaschen eine oder mehrere ebene Platten -vorgesehen --sind, die in vertikaler Richtung be--weich sind,. um die Umhüllung von den in den Tragelementen hängenden Flaschen abzustreifen und wegzustoßen.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Platten an ihrer Unterkante Zähne- aufweist; - Vorrichtung nach- Anspruch 11, dadurch -gekennzeichnet, daß vor jeder Platte ein vertikales Messer angeordnet ist, das zur Erzeugung eines vom Boden der Umhüllung- ausgehenden und bis zu einem parallel zum Boden verlaufenden Schnitt sich erstreckenden vertikalen Schnittes dient.14. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entfernung der Umhüllung von den Plaschen-eine Drucklufteinrichtung zum Wegblasen der Umhüllung vorgesehen ist.15. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entfernung- der Umhüllung wovon den Flaschen eine zum Wegsaugen der Umhüllung dienende Saugeinrichtung vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
SE1216182X | 1963-06-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1216182B true DE1216182B (de) | 1966-06-02 |
Family
ID=20422176
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEB77027A Pending DE1216182B (de) | 1963-06-08 | 1966-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Entfernen der Umhuellung von Flaschenpaketen |
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Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1216182B (de) |
-
1966
- 1966-05-05 DE DEB77027A patent/DE1216182B/de active Pending
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