DE1211912B - Vorrichtung zum Einfuellen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Fruechten, Nuessen od. dgl. gefuellten Hohlkoerpern aus Schokolade od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuellen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Fruechten, Nuessen od. dgl. gefuellten Hohlkoerpern aus Schokolade od. dgl.Info
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- A23G3/02—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
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Description
- Vorrichtung zum Einfüllen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Früchten, Nüssen od. dgl. gefüllten Hohlkörpern aus Schokolade od. dgl. Es ist bekannt, bei der Herstellung von Schokoladehohlkörpern mit Früchten und einer die Frucht umgebenden flüssigen Füllung, z. B. Weinbrandkirschen, erst die Frucht in den oben offenen Hohlkörper einzulegen und dann die Flüssigkeit in einer etwas überdosierten Menge bis zur Höhe eines etwa 2 bis 3 mm in den Hohlkörper abgesenkten Saugrohrs einzugießen, welches die Übermenge absaugt. Hierdurch wird trotz der von Natur aus unterschiedlichen Größe der eingelegten Früchte und trotz des möglicherweise durch ungleiche Wanddicke der Hohlkörper unterschiedlichen inneren Volumens derselben die gleiche Füllhöhe erreicht.
- Wird dasselbe Verfahren beim Einfüllen kremiger Masse statt der Flüssigkeit angewendet, so treten Störungen dadurch auf, daß die bei Luftzutritt rasch kristallisierende und erhärtende kremige Masse sich an und in dem meistens die Gießdüse konzentrisch umschließenden Absaugrohr festsetzt, wodurch sich sowohl dessen Höhe und Dicke verändert als auch seine lichte Weite verengt und schließlich völlig verstopft.
- Um das Verstopfen im Innern des Absaugrohrs zu verhindern, ist auch schon der Ausweg gewählt worden, Wassernebel in jedes einzelne Absauarohr einzusprühen, der dann mit dem Kremüberschuß abgesaugt wird. Hierdurch wird zwar das Innere des Absaugrohrs frei gehalten, ein Festsetzen der erhärtenden Masse am äußeren und unteren Teil des Absaugrohrs jedoch nicht verhindert.
- Die Erfindun a hat sich die Aufgabe gestellt, bei einer Vorrichtung zum Einfüllen einer kremigen Masse in mit Früchten, Nüssen od. dgl. versehene Hohlköper aus Schokolade od. dgl., die in Formen reihenweise entsprechenden Reihen von Gieß- und Saugdüsen zugeführt werden, wobei eine überdosierte Menge der kremigen Masse durch eine Gießdüse auf die Füllkörper in den Hohlkörpern gegossen, die Übermenge durch eine Saugdüse auf eine vorbestimmte Füllhöhe abgesaugt und durch eine Wasserzugabe verdünnt wird. ein Festsetzen der erhärtenden Masse an jeder Stelle des Absaugrohrs zu verhüte,-.
- Sie löst die Aufgabe dadurch, daß um jede Saugdüse außen auf einem Teil ihrer Länge ein sie umfassender, poröser und wasserhaltiger Mantel derart angeordnet ist, daß das untere Ende jeder Saugdüse in deren (unte-rer) Wirkstellung aus dem Mantel nach unten hervorragt, sich dagegen in deren (oberer) Ruhestellung, innerhalb des Mantels befindet, aus welchem dabei eine geringe Wassermenge in das Innere der Saugdüse eingesogen wird. Bei der praktischen Ausführung der Füllvorrichtung können die Gießdüsen und die Saugdüsen während des Arbeitens eine konstante Höhe haben und die Form mit den zu füllenden Hohlkörpern sowie die die Saugdüsen umfassenden Mäntel gemeinsam zur Füllung des Hohlkörpers gehoben und nach dem Füllen wieder abgesenkt werden.
- Umgekehrt können auch die Form mit den zu füllenden Hohlkörpern sowie die die Saugdüsen umfassenden Mäntel während des Arbeitens der Vorrichtung eine konstante Höhe haben, wogegen die Gieß- und Saugdüsen zum Füllen der Hohlkörper abgesenkt und nach dem Füllen t nieder angehoben werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer Reihe Düsen in einer Gießmaschine, bei der die Düsen feststehen, während die Form und die die Saugdüsen umschließenden Mäntel für jede zu füllende Formreihe periodisch gehoben und wieder gesenkt werden, ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt. In den Zeichnungen ist F i g. 1 ein Längsschnitt durch eine Gieß- und Saugdüse in Ruhestellung entsprechend der Linie 1-1 in F i g. 3 ohne dahinterliegende Teile, F i g. 2 ein Längsschnitt durch eine Gieß- und Saugdüse in Wirkstellung entsprechend der Linie 11-11 in F i g. 3 ohne dahititerliegende Teile und F i g. 3 ein Querschnitt durch die Gießmaschine etwa nach der Linie 1I1-111 in F i -. 2.
- In den Zeichnungen sind 1 die Gießdüsen und 2 die je eine Gießdüse konzentrisch umfassenden Saugdüsen. Die Gießdüsen 1 sind, z. B. durch Lötung, in dem Deckel 3 eines Absaugkanals 4, die Saugdüsen 2 in dem Boden des Absaugkanals 4 befestigt. Boden und Deckel des Absaugkanals 4 und eine Dichtung 5 sind durch Schrauben fr miteinander fest verschraubt. Der ganze Absaugkanal 3, 4 ist mit Flügelschrauben 7 auf zwei Stützen 8 an den Seitenwänden 9 der Gießmaschine leicht abnehmbar befestigt (F i g. 3). Die oberen Enden 2' der Saugdüsen ragen etwa 10 mm in das Innere des Absaugkanals 4 frei hinein.
- Die unteren Enden 2" der Saugdüsen 2 liegen alle in einer horizontalen Ebene. Die unteren Enden 1" der Gießdüsen 1 ragen etwas aus den sie konzentrisch umschließenden Saugdüsen nach unten heraus. An dem oberen Ende 1' jeder Gießdüse in ein Rohr oder Schlauch 10 befestigt, welcher zu der mit 11 angedeuteten Dosiervorrichtung der Gießmaschine führt. Ein Rohrstutzen 12 mit einem Schlauch 13 verbindet den Absaugkanal4 mit einer nicht dargestellten Absauganlage.
- Die Saugdüsen 2 ragen durch einen unterhalb des Absaugkanals 4 vertikal verschiebbaren Wasserkanal 14 mit Deckel 15 hindurch. Der Deckel 15 und eine Dichtung 16 sind mit Schrauben 17 fest miteinander verbunden. Zwischen dem Boden des Wasserkanals 14 und dessen Deckel 15 sind jede einzelne Saugdüse 2 dicht umschließende Mäntel 18 aus porösem, wasserdurchlässigem Kunststoffschwamm od. dgl. gehalten. Die Mäntel 18 werden durch auf einer bestimmten Niveauhöhe gehaltenes Wasser 19, das durch Öffnungen 20, 21 und nicht dargestellte Schläuche in den Wasserkanal 14 hinein- bzw. aus ihm wieder herausläuft, ständig mit Wasser getränkt gehalten.
- Wie in F i g. 3 dargestellt, ist der Wasserkanal 14 an seinen beiden Enden in Halter 22 eingeschoben. Die Halter 22 sitzen fest an Stangen 23, die in entsprechenden Bohrungen der zugehörigen Seitenwände 9 durch die Welle 24, Kurbeln 25, Kurbelzapfen 26, Stangen 27, Zapfen 28 und auf den Stangen festsitzende Klemmstücke 29 auf und ab gesteuert werden. Ferner wird der (in nicht dargestellter Weise) an dem Gestell der Maschine auf- und abwärts gleitend gelagerte Formenheber 30 über die Welle 24, Kurbeln 30, Kurbelzapfen 31, Stangen 32 und Zapfen 33 im gleichen Takt wie der Wasserkanal 14 gehoben und gesenkt. Die Größe der Hubbewegungen kann unterschiedlich sein. Die Welle 24 selbst wird über eine Stange 34, Kurbelzapfen 35 und Kurbel 36 im Takt des Gießens um einen bestimmten Winkel hin-und hergedreht. In der linken Hälfte der F i g. 3 ist die Gießmaschine in Ruhestellung gezeigt, in der rechten Hälfte in Gießstellung, d. h. mit angehobenem Formheber 30 und Wasserkanal 14 sowie der Form 37. Die Formen 37 werden in üblicher Weise durch periodisch bewegte endlose Rollenketten 38 mit Mitnehmern 39 vorgeschoben. Sie gleiten dabei auf der Oberkante 9' des Rahmens 9 oder auch auf einer anderen, besonderen Gleitbahn entlang und werden seitlich durch Führungen 40 geführt. Während des Gießens wird die unter den Gießdüsen befindliche Form durch den Formheber 30 so weit angehoben, daß die Unterkanten 2' der Saugdüsen 2 bis zu der gewünschten Füllhöhe in die Formvertiefungen 41 hineinragen, in denen sich bereits je ein erkalteter Schokoladenhohlkörper 42 mit einer eingelegten Frucht 43 befindet. Die beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Beim Einfüllen der kremigen Masse in die gemäß F i g. 2 angehobene Form wird von der Dosiervorrichtung 11 durch den Schlauch 10 und die Gießdüse 1 die Füllmasse 44 mit einer geringen Übermenge in jeden Hohlkörper 42 gepumpt. Sobald die Füllmasse die Unterkante 2" der Saugdüse erreicht, wird die Übermenge von der Saugdüse in das Innere des Saugkanals 4 abgesogen. Nach Beendigung des Füllvorgangs werden Form 37 und Wasserkanal 14 gemeinsam in die in F i g. 1 gezeigte Stellung abgesenkt. Jetzt befindet sich der untere Teil der wasserhaltigen Mäntel 18 etwas tiefer als die Unterkanten 2" der Saugdüsen, welche außer etwa noch an den Sau-- oder auch Gießdüsen anhaftender Masse auch eine geringe Menge Wasser aus den Mänteln 18 einsaugen und ein Erhärten der kremigen Masse an der Luft verhindern. Dieser Vorgang wiederholt sich beim Füllen jeder Formenreihe.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Einfüllen einer kremigen Masse in mit Früchten, Nüssen od. dgl. versehene Hohlkörper aus Schokolade od. dgl., die in Formen reihenweise entsprechenden Reihen von Gieß- und Saugdüsen zugeführt werden, wobei eine überdosierte Menge der kremigen Masse durch eine Gießdüse auf die Füllkörper in den Hohlkörpern gegossen, die Übermenge durch eine Saugdüse auf eine vorbestimmte Füllhöhe abgesaugt und durch eine Wasserzugabe verdünnt wird, dadurch gekennzeichnet, daß um jede Saugdüse (2) außen auf einem Teil ihrer Länge ein sie umfassender, poröser und wasserhaltiger Mantel (18) derart angeordnet ist, daß das untere Ende (2") jeder Saugdüse (2) in deren (unterer) Wirkstellung aus dem Mantel (18) nach unten hervorragt, sich dagegen in deren (oberer) Ruhestellung innerhalb des Mantels (18) befindet, aus welchem dabei eine geringe Wassermenge in das Innere der Saugdüse (2) eingesogen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießdüsen (1) und die Saugdüsen (2) während des Arbeitens der Vorrichtung eine konstante Höhe haben, dagegen die Form (37) mit den zu füllenden Hohlkörpern (42) sowie die die Saugdüsen (2) außen umfassenden Mäntel (18) gemeinsam zum Füllen der Hohlkörper gehoben und nach dem Füllen wieder abgesenkt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (37) mit den zu füllenden Hohlkörpern (42) sowie die die Saugdüsen (2) außen umfassenden Mäntel (18) während des Arbeitens der Vorrichtung eine konstante Höhe haben, dagegen die Gieß- und Saugdüsen (1, 2) zum Füllen der Hohlkörper (42) abgesenkt und nach dem Füllen wieder angehoben werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1140 448.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW37776A DE1211912B (de) | 1964-10-19 | 1964-10-19 | Vorrichtung zum Einfuellen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Fruechten, Nuessen od. dgl. gefuellten Hohlkoerpern aus Schokolade od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEW37776A DE1211912B (de) | 1964-10-19 | 1964-10-19 | Vorrichtung zum Einfuellen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Fruechten, Nuessen od. dgl. gefuellten Hohlkoerpern aus Schokolade od. dgl. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1211912B true DE1211912B (de) | 1966-03-03 |
Family
ID=7601578
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW37776A Pending DE1211912B (de) | 1964-10-19 | 1964-10-19 | Vorrichtung zum Einfuellen einer kremigen Masse bei der Herstellung von mit Fruechten, Nuessen od. dgl. gefuellten Hohlkoerpern aus Schokolade od. dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1211912B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4928592A (en) * | 1989-05-15 | 1990-05-29 | Continental Baking Company | Dual injection cake filler apparatus |
US5081918A (en) * | 1990-03-09 | 1992-01-21 | Rheon Automatic Machinery Co., Ltd. | Material supply apparatus |
-
1964
- 1964-10-19 DE DEW37776A patent/DE1211912B/de active Pending
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US4928592A (en) * | 1989-05-15 | 1990-05-29 | Continental Baking Company | Dual injection cake filler apparatus |
US5081918A (en) * | 1990-03-09 | 1992-01-21 | Rheon Automatic Machinery Co., Ltd. | Material supply apparatus |
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