-
Gepäckträgergestell Die Erfindung betrifft ein Gepäckträgergestell,
das auf dem Dach eines Kraftfahrzeuges lösbar befestigt und auf diesem in ein Zeltdach
umgewandelt, danach auf Stützen abgestützt sowie vom Fahrzeug gelöst werden kann,
wobei das zumindest teilweise aus Rohren bestehende Gestell im Grundriß im wesentlichen
rechtwinklig ist.
-
Ein bekanntes Gepäckgestell dieser Gattung wird auf Stützen abgestützt
und ist mit auf Rollen aufrollbaren Zeltbahnen versehen, kann jedoch nicht in Längs-
und Querrichtung vergrößert werden. Als Zelt für Schlafzwecke ist es unbrauchbar.
Um dieses bekannte Gepäckgestell auf Stützen abstützen zu können, muß es vorher
vom Autodach abgenommen werden.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, ein sowohl in Längsrichtung als auch
in Querrichtung eines Kraftfahrzeuges verlängerbares Gepäckträgergestell zu schaffen,
unter dem das Kraftfahrzeug weggefahren werden kann, ohne daß das Gepäckträgergestell
vorher von dem Dach des Wagens abgenommen werden muß.
-
Die Erfindung kennzeichnet sich zur Lösung dieser Aufgabe durch die
Kombination der Merkmale, daß ein Teil der annähernd horizontalen starren Rohre
des Gepäckträgergestells sich von den vier Ecken diagonal nach innen zu innerhalb
der Begrenzung des Gestells liegenden Stellen erstreckt und daß die Rohre Arme umschließen,
die teleskopartig aus den Rohren herausziehbar sind und sich in ihrer Längsrichtung
im wesentlichen unbiegsam zu Stellen erstrecken, die die Ecken der Begrenzung des
Zeltdaches bilden, welche an allen Stellen im Abstand außerhalb der normalen Begrenzung
des Dachgestells liegt.
-
Hierdurch wird erreicht, daß das Gepäckträgergestell zur Vergrößerung
seiner Grundrißfläche allseitig erweitert oder verlängert werden kann, während es
sich noch auf dem Autodach befindet. Nach der Vergrößerung oder Verlängerung des
Gepäckträgergestells können daher die Stützen befestigt werden, ohne daß es hierzu
der Abnahme des Gepäckgestells vom Autodach bedarf. Es besteht vielmehr die Möglichkeit,
durch nur eine einzige Person das Zelt zu errichten und das vergrößerte Gepäckträgergestell
nach seiner Abstützung durch Verlängerung der Stützen vom Autodach abzuheben und
danach das Auto unter dem Zeltdach ungehindert wegzufahren. Die Vorrichtung nach
der Erfindung besitzt eine große wirtschaftliche Verwertbarkeit, da das Gepäckträgergestell
in ein sehr stabiles und gleichzeitig leichtes Zeltgestell umgewandelt werden kann.
Die Verwendung von verlängerbaren Diagonalteilen ermöglicht es, das Zeltdach zu
vergrößern und ihm gleichzeitig eine im wesentlichen rechtwinklige Gestalt zu geben.
-
Um bei Regenwetter das Ablaufen des Regenwassers vom Zeltdach zu gewährleisten,
ist die Erfindung ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre sich von den vier
Ecken der Gepäckgestellbegrenzung zu einer Zentriernabe erstrecken, wobei ein Dorn
zur Bildung einer Spitze des Zeltdaches auf der Nabe hochragend befestigt ist.
-
Es ist ein Zeltdach bekannt, das aus einem festen Blechkörper gebildet
wird und mit dem Dach eines Kraftfahrzeuges verbunden werden kann. Die Ecken dieses
Blechkörpers sind zur Aufnahme von vier Füßen geeignet. Das Schutzdach ist jedoch
zu klein und zu niedrig, um das Wegfahren des Autos unter dem Schutzdach zu ermöglichen,
das weder vergrößert noch verlängert werden kann. Ferner ist bei dieser bekannten
Konstruktion ein zusätzliches Gepäckgestell vorgesehen, das auf die Oberseite des
als Schutzdach dienenden Blechkörpers aufgesetzt werden soll. Der Gedanke, ein Gepäckträgergestell
in ein Zeltdach umzuwandeln, wird durch diese Konstruktion nicht nahegelegt.
-
Es ist zwar ein in ein Zelt umwandelbares Gepäckgestellt bekannt,
das jedoch niemals von dem Fahrzeug entfernt werden soll. Infolgedessen ist keine
Vorsorge dafür getroffen, das Gepäckträgergestell
horizontal zur
Bildung eines Daches mit einer größeren Begrenzung zu verlängern, die es ermöglicht,
das Auto unterhalb des Daches wegzufahren. Daraus folgt ferner, daß der größte Teil
des Raumes innerhalb des Schutzdaches von dem Auto eingenommen wird, so daß das
Schutzdach im Vergleich zu dem Schutzdach nach der Erfindung hinsichtlich seiner
größeren Verwendbarkeit äußerst begrenzt ist.
-
Es ist ferner ein Gepäckgestell bekannt, das nur in Längsrichtung
längs des Daches eines Autos verlängerbar ist, damit es Kraftfahrzeugen unterschiedlicher
Größe angepaßt werden kann. Die Verwendung von diagonalen verlängerbaren Teilen
als Konstruktionsteile des Gepäckträgergestells im Sinne seiner Umwandlung in ein
Zeltgestell ist auch hier nicht vorgesehen.
-
Bevorzugte Ausführungsformen des Gepäckträgergestells werden unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Dabei dienen die Beschreibungen
des Zeltes und des Zeltgestänges nur zum besseren Verständnis der in den Ansprüchen
enthaltenen Merkmale. Zelt und Zeltgestänge sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
Es zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Gepäckträgergestells, welches
auch als Dachgestell für ein Zelt verwendet werden kann, F i g. 2 eine schaubildliche
Ansicht einer Ecke des Gepäckträgergestells, F i g. 3 eine Seitenansicht eines teleskopariigen
Stabes, der einen Teil des Gepäckträgergestells bildet, F i g. 4 eine schaubildliche
Ansicht einer Stütze, die in eine Ecke des Dachgestells eingesetzt werden kann,
F i g. 5 eine Ansicht in Richtung V der F i g. 4, F i g. 6 ein Aufriß einer anderen
Stütze, teilweise im Schnitt, F i g. 7 eine Ansicht in Richtung VII nach F i g.
6, F i g. 8 und 9 Grundrisse zweier Ringe, die an den Stützen der F i g. 4 bzw.
7 verwendet werden, F i g. 10 einen Aufriß einer bei dem Zelt verwendeten Strebe,
F i g. 11 eine Schnittansicht im Aufriß eines Pfostens, der einen Teil des Gepäckträgergestells
nach F i g. 1 bildet, F i g.12 eine perspektivische Ansicht des Zeltes, von dem
das Gepäckträgergestell nach F i g. 1 einen Teil bildet, F i g. 13 und 14 perspektivische
Ansichten zwei weiterer Dachgestelle.
-
Das in den F i g.1 und 2 dargestellte Gepäckträgergeste1120 bildet
einen Gepäckträger für einen Kraftwagen. Es hat im Grundriß die übliche rechtwinklige
Form, und sein Umfang ist bestimmt durch zwei untere starre Längsstäbe 21 und 22
und zwei untere starre Querstäbe 23 und 24. Diese Stäbe können sämtlich geringfügig
aufwärts gebogen sein, wobei die längeren Längsstäbe 21 und 22 einen größeren Krümmungsradius
als die kürzeren Querstäbe 23 und 24 aufweisen, so daß das Gepäckträgergestell als
Ganzes sich dem geringfügig gewölbten Dach eines Fahrzeuges anpaßt. Oberhalb der
Querstäbe 23 und 24 sind gekrümmte obere Querstäbe 25 bzw. 26 angeordnet, die durch
obere Längsstäbe 27 und 28 verbunden sind, welche parallel zu den und vorzugsweise
geringfügig innerhalb der unteren Längsstäbe 21 und 22 liegen. Diese Stäbe bilden
zusammen vier Wände des Gepäckträgergestells, das zur Aufnahme von Gepäck dient
und an dem, falls notwendig, Haltegurte festgemacht werden können.
-
Etwa in der Mitte des Gepäckträgergestells 20 ist eine Zentriernabe
29 angeordnet, die einen aufragenden Dorn 30 trägt, der wiederum mit einer
Spitze 31 versehen ist, der zur Abstützung des Scheitelpunktes eines Zeltes in einer
Art und Weise dient, die nachstehend beschrieben werden soll. Diagonale, verlängerbare
starre Rohre 32, 33, 34 und 35 erstrecken sich radial von der Zentriernabe 29 zu
den vier Ecken der unteren Stäbe des Gepäckträgergestells 20, und starre
Querrohre 36 und 37 erstrecken sich quer von der Zentriernabe 29 zu
den Mitten der Längsstäbe 21 bzw. 22. Diese sechs starren Rohre 32
bis 37 enthalten jeweils teleskopartig ausziehbare Arme 32' bis 37', wobei jeder
Arm in sein zugeordnetes starres Rohr voll zurückziehbar ist, um innerhalb des Umfangs
des Gepäckträgergestells 20 zu liegen. Dabei ist jeder der teleskopartig
ausziehbaren Arme 32' bis 37' mittels einer innerhalb des Armes liegenden Feder
belastet, um aus dem Arm voll herausgezogen werden und über den Umfang des Gepäckträgergestells
hinaus in die in F i g. 1 gezeigten Stellungen hervorragen zu können.
-
Die in der Praxis mögliche Verlängerung würde normalerweise etwas
größer sein als die dargestellte. Vorzugsweise sind Mittel vorgesehen, um ein vollkommenes
Heraustreten der Arme aus ihren zugehörigen Rohren zu verhindern. Jeder Arm, wie
z. B. Arm 34' (s. F i g. 2), wird in seiner voll zurückgezogenen oder voll ausgezogenen
Stellung oder in einer gewählten Zwischenstellung mittels eines Sperrbolzens, wie
z. B. Sperrbolzen 38, verriegelt, der aus einer Bohrung im Rohr 34 hervorragt, um
in einer zweckdienlich angeordneten Bohrung, wie z. B. 39, an dem Arm 34' anzugreifen.
Der Sperrbolzen 38 ist in seiner Sperrstellung vorzugsweise federbelastet.
-
Die starren Rohre 32 bis 37 und die zugehörigen Arme 32' bis 37' haben
sämtlich einen quadratischen oder rechtwinkligen Querschnitt, um ihre Relativdrehung
zu verhindern. Die unteren Längsstäbe 21
bis 24 des Gepäckträgergestells weisen
ebenfalls einen quadratischen Querschnitt auf, die oberen Querstäbe 25 und 26 haben
jedoch einen kreisförmigen Querschnitt.
-
Das Gepäckträgergestell 20 wird auf dem Dach eines Wagens oder eines
ähnlichen Fahrzeuges mittels Füße tragender Saugkappen 40 bis 43 oder mittels an
den Regenrinnen oberhalb der Fahrzeugfenster angreifender Klammern oder durch diese
beiden Mittel in der üblichen Weise gesichert.
-
Falls die Längsstäbe 21 und 22 gebogen sind, liegen die äußeren Enden
der Querrohre 36 und 37 in einer geringfügig größeren Höhe als die äußeren Enden
der Rohre 32 bis 35. Um dieses Ergebnis bei den freien Enden der Arme zu verhindern,
die in verschiedenen Höhen über dem Boden liegen würden, können die Arme 36' und
37' unterteilt oder, wie in F i g. 3 dargestellt, gelenkig sein, so daß sie geringfügig
und in einem kleinen Winkel abfallen können, wenn sie aus den Querrohren 36 oder
37 herausgezogen werden, bis ihre freien Enden in derselben Ebene wie die freien
Enden der anderen Arme, wie z. B. Arm 32', liegen.
-
Wie in F i g. 3 gezeigt, kann ein Arm, wie z. B. Arm 36', in irgendeiner
Stellung in bezug auf das ihn
umgebende starre Querrohr 36 mit Hilfe
einer Madenschraube 44 befestigt werden.
-
Das freie Ende jedes Armes 32' bis 37' dient zum Einsetzen in das
hohle obere Ende einer Stütze. Falls die Stütze zur Verwendung an einer Ecke des
Gestells dient, weist sie die in den F i g. 4 und 5 dargestellte Bauart auf, während,
wenn sie bei den Armen 36' oder 37' auf halber Länge eines Längsstabes verwendet
werden soll, die in den F i g. 6 und 7 gezeigte Bauart hat.
-
Jede Stütze ist zur Erleichterung ihres Verstauens vorzugsweise teleskopartig
ausgebildet, und die teleskopartigen Teile können federbelastet sein, damit sie
ihren voll ausgezogenen Zustand bei der Freigabe eines Sperrgliedes einnehmen können,
das auch zum Sperren der Teile in irgendeiner Stellung zwischen der voll ausgezogenen
und der voll zurückgezogenen Stellung dient, so daß die Höhe der Stütze einstellbar
ist.
-
Unter Bezugnahme auf die F i g. 4 und 5 ist eine an einer Ecke des
Gestells verwendete Stütze allgemein mit 47 bezeichnet.
-
Die gesamte Stütze ist mit Ausnahme ihres oberen mittleren Rohrstückes
48 aus einem kreisförmigen Rohr gebildet. Ein unteres Rohr 49 nimmt ein oberes Rohr
50 teleskopartig auf, wobei die Einstellung über die gesamte Länge der Stütze
mit Hilfe einer Madenschraube 51 erreicht wird. Der Kopf des inneren Rohres 50 ist
unterteilt in drei Rohrstücke 48, 52 und 53. Die äußeren Rohrstücke
sind im Schnitt kreisförmig, und ihre Mittellinien liegen (im Grundriß) rechtwinklig.
-
Das mittlere Rohrstück 48 nimmt im Schiebesitz das äußere Ende des
Armes 34' auf (F i g. 1 und 2). Unterhalb jedes äußeren Rohrstückes befindet sich
eine Öse, wie z. B. die Öse 54 in F i g. 4, um das Ende einer Schnur 55 aufzunehmen,
deren Zweck später beschrieben wird. Das den drei Rohrstücken zugeordnete innere
Rohr 50 ist derart gebogen, daß die Stütze sich von den Armen zu dem Boden
nahezu, aber nicht ganz senkrecht erstreckt. Die Stützen sind daher geringfügig
gespreizt, so daß das sich ergebende Traggestell in Höhe der Arme schmaler als in
Bodenhöhe ist, um dem Zelt eine hohe Stabilität zu geben.
-
Die auf halber Länge der Längsstäbe verwendeten Stützen 56 sind in
den F i g. 6 und 7 dargestellt und jeweils ähnlich der Stütze 47 gemäß F i g. 4
und 5 mit der Ausnahme, daß die beiden äußeren Rohrstücke 57 und 58 koaxiale Mittellinien
aufweisen, während das mittlere Rohrstück 59 im rechten Winkel zu den äußeren Rohrstücken
liegt.
-
Ein Loch 60 ist in der Nähe des Bodenendes jeder Stütze vorgesehen,
durch das ein Pflock 61 eingesetzt und zur Verankerung der Stütze in den Boden getrieben
werden kann.
-
Unmittelbar oberhalb des Loches des unteren als Stützglied dienenden
Rohres 49 sind zwei hervorstehende Ansätze 62 und 63 angeordnet, welche dazu dienen,
einen losen Ring 64 in seiner Stellung zu halten, der zwei Ösen 65 trägt (eine von
ihnen ist in Fi g. 6 gezeigt), die in senkrechten Ebenen angeordnet sind.
-
Der an den Eckstützen verwendete Ring 64 ist im Grundriß in F i g.
8 mit den im Winkel von 90° angeordneten Ösen 65 gezeigt, während die an den anderen,
in F i g. 9 gezeigten Stützen verwendete Bauart des Ringes 66 zwei Ösen 67 und 68
aufweist, die in einer gemeinsamen Ebene liegen. In F i g. 10 ist eine Strebe in
Form eines Rohres 69 mit mit diesem als Ganzes ausgebildeten Kugelköpfen 70 und
71 an seinen jeweiligen Enden dargestellt. Solch eine Strebe wird zwischen jedes
Paar zugeordneter Stützen eingesetzt (wie in gebrochenen Linien in F i g. 1 gezeigt).
Die an der linken Seite befindliche Kugel 70 kann in ein Rohrstück, wie z.
B. 53 (F i g. 4 und 5), und die an der rechten Seite befindliche Kugel 71 in ein
Rohrstück, wie z. B. 57 (F i g. 7), eingesetzt werden.
-
Wenn das Zelt aufgebaut werden soll, werden die Arme 32' bis 37
voll aus ihren zugeordneten Rohren ausgezogen und durch die Bolzen 38 verriegelt.
Die Stützen 47 und 56 sind jetzt voll ausgezogen und ihre oberen Enden in die freien
Enden der zugehörigen Arme 32' bis 37 eingesetzt, wobei die unteren Enden
der Stützen auf dem Boden aufruhen.
-
Das Gepäckträgergestell20 wird auf diese Weise durch die Stützen abgestützt,
von denen drei auf jeder Seite des Fahrzeuges vorgesehen sind und die von dem Fahrzeugdach
gelöst werden können. Das Fahrzeug wird nun unter dem Gepäckträgergestell
20 weggefahren und hinterläßt ein selbsttragendes Zeltgerüst.
-
Einzelheiten des Dornes 30 sind in F i g. 11 gezeigt. Der Pfosten
wird durch einen Stumpf 72 gebildet, der in eine Ausnehmung in der Zentriernabe
29 paßt, während sein oberes Ende in der Spitze 31
endet, die in ein
Loch in der Zeltplane eingesetzt wird, um die Mitte des Zeltes abzustützen. Der
Pfosten kann, wie dargestellt, aus zwei teleskopartigen Teilen bestehen, die derart
federbelastet sind, daß sie zur Einnahme ihrer voll ausgezogenen Stellung neigen.
-
Das Zeltgerüst wird jetzt mit einer Zeltplane überdeckt. Das sich
ergebende Zelt ist in der F i g. 12 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß es vier
nahezu senkrechte Wände hat sowie ein Dach in der Form einer flachen Pyramide. Eine
der Seitenwände des Zeltes wird durch eine Türklappe 73 zwischen zwei zugehörigen
Stützen des Gerüstes unterbrochen.
-
Die Starrheit und Stabilität des Zeltes kann mit Hilfe von Zeltschnüren
erhöht werden, von denen vier bei 55, 76, 77 und 78 in F i g. 12 gezeigt sind.
-
Die Schnur 55 ist auch in F i g. 4 gezeigt und wird mit der Öse 54
am oberen Ende der Stütze 47 an einer Ecke des Zeltes fest verbunden. An ihrem unteren
Ende wird die Schnur 50 z. B. in einer Öse 67
(F i g. 9), am unteren
Ende einer Stütze 56 befestigt, die etwa auf halber Länge der Seite des Zeltes angeordnet
ist.
-
Die Schnur 76 ist an ihrem oberen Ende mit dem oberen Ende einer Stütze
56 fest verbunden und an ihrem unteren Ende mit dem Fuß der Eckenstütze 47.
-
Ähnliche Schnüre, die sämtlich diagonal angeordnet sind, werden zwischen
jedem Paar zugehöriger Stützen, mit Ausnahme der in dem Eingang, festgemacht.
-
In F i g. 13 ist ein anderes Gepäckträgergestell 79 dargestellt, welches
untere Längsrohre 80 und 81, jeweils teleskopartig wie bei 82 oder
83 ausgebildet, untere Querrohre 84 und 85, obere Längsrohre
86
und 87, die teleskopartig wie bei 88 bzw. 89 verschiebbar sind, und obere
Querstäbe 90 und 91 aufweist.
Mit den unteren Rohren sind zwei diagonal
angeordnete teleskopartige Rohre 92 und 93 und ein nicht teleskopartiges Rohr 94
verbunden. Aus den Rohren 92 und 93 sind jeweils Arme 92' und 93' ausziehbar.
-
Die drei Rohre 92, 93 und 94 erstrecken sich radial von einer Zentriernabe
95, die einen hochragenden Dorn 96 trägt. Ebenso erstreckt sich radial von der Zentnernabe
zu den unteren Längsrohren 80 und 81 ein Paar Querrohre 97 und 98, welche, falls
gewünscht, teleskopartig ausgebildet sein können.
-
Mit dem rechten Ende der unteren Rohre sind zwei diagonale teleskopartige
Rohre 99 und 100 und ein nicht teleskopartiges Rohr 101 verbunden, die sich sämtlich
von einer Zentriernabe 102 radial erstrecken, die einen Dorn 103 trägt. Von der
Zentnernabe 102 erstreckt sich ebenso radial ein Paar quer angeordneter teleskopartiger
Rohre 104 und 105, welche an ihren äußeren Enden durch Stützen mit den oberen teleskopartigen
Längsrohren 86 bzw. 87 verbunden sind. Die radialen Rohre 99, 100, 104 und 105 tragen
jeweils teleskopartige Arme 99', 100', 104' und 105'.
-
Bei Gebrauch können die Längsrohre 80, 81, 86 und 87 teleskopartig
miteinander verbunden und die teleskopartigen Arme 92', 93', 99', 100', 104' und
105' alle in ihre als Gehäuse dienenden Rohre eingeschoben werden, wobei das Gestell
in diesem Zustand zur Verwendung als ein Gepäckträger auf einem Wagen geeignet ist.
-
Um den Gepäckträger in ein Dachgestell für ein Zelt umzuwandeln, wird
der Träger von dem Wagendach gelöst, und die Längsrohre 80, 81, 86 und 87 werden
ausgezogen, so daß die Dorne 96 und 103 voneinander fortbewegt werden. Die Verlängerungsarme
92', 93', 99', 104', 105' werden ausgezogen, und die Rohre werden an ihren Außenenden
festgemacht, woraufhin der Wagen unter dem Dach weggefahren werden kann, wobei er
das Zeltgerüst fertig zur Aufnahme einer Zeltleinwand zurückläßt.
-
Bei einer anderen, in F i g. 14 dargestellten Ausführungsform sind
die Hauptteile eines Gepäckträgergestells 106 ähnlich denjenigen gemäß F i g. 1
ausgebildet, jedoch sind die Arme 107', 108' der diagonalen teleskopartigen Rohre
107 und 108 miteinander durch ein Teleskoprohr 109, 109' verbunden. In ähnlicher
Weise sind Teleskoparme 110', 111' durch einen ausziehbaren Holm 112, 112' verbunden.
-
Wenn die Arme, z. B. 110', 111', herausgezogen werden, erstreckt sich
jeder ausziehbare Hohn 112, 112' bis in die in F i g.14 dargestellte Stellung. Wenn
dies ausgeführt ist, werden die Stützen an den Enden der Arme festgemacht, und die
Streben werden wie bei 117 und 118 befestigt.
-
Zusätzliche ausziehbare Arme können, falls gewünscht, in den in F
i g.14 bei 114 und 115 bezeichneten Lagen verwendet werden.
-
Die Stützen können gelenkig ausgebildet und zum Verstauen an Stelle
ihrer teleskopischen Ausbildung einknickbar sein.
-
Der Träger kann mit vier festen Wänden versehen werden, wobei diese
Wände voneinander lösbar sind und (um horizontale Achsen) außerhalb des Trägers
aus der aufrechten Lage herausgedreht werden können, bis sie eine horizontale Stellung
erreichen, in der sie festgestellt werden können. In dieser Lage können die Wände
zur Verstärkung der Arme oder Holme verwendet werden. In diesem Zusammenhang schließt
der Ausdruck »Wand« irgendeine geeignete starre verankernde oder abgrenzende Konstruktion,
beispielsweise eine Begrenzungsstange, Umzäunung oder ein Gitter, ein.
-
Der Boden des Gepäckträgers kann entweder fest ausgebildet oder mit
Gewebe bedeckt sein und kann selbst das Dach des Zeltes bilden.
-
Zusätzlich zu oder an Stelle von Stützen können andere geeignete Tragnüttel
benutzt werden, welche mit den Außenenden der ausziehbaren Arme fest verbunden werden
können. Derartige Mittel können z. B. aus X-förmigen Kreuzstäben bestehen, die in
der Mitte drehbar und verriegelbar angeordnet sind, wobei jeder Stab am oberen Ende
mit dem Außenende eines ausziehbaren Armes fest verbunden ist. Das untere Ende ruht
auf dem Boden. Durch Befestigung der oberen und unteren Teile solcher Kreuzstäbe
mit dem Werkstoff des Zeltes kann dem Zelt eine zusätzliche Starrheit vermittelt
werden. Wahlweise können die Tragteile aus einer Platte aus starrem Material bestehen
oder einem geeignet ausgebildeten Gestell, das zur Befestigung an den äußeren Enden
der ausziehbaren Anne dient.