DE1199107B - Verfahren zum Mahlen von Weizen und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Mahlen von Weizen und Anlage zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES VM^W^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 02c
Deutsche Kl.: 50 b-1/01
1199 107
G27094III/50b
21. Mai 1959
19. August 1965
G27094III/50b
21. Mai 1959
19. August 1965
In der neuzeitlichen Müllerei ist es üblich, Mahlverfahren zu verwenden, bei denen das Mahlgut
nacheinander durch eine Reihe von Schrot-, Auflöse- und Ausmahlstufen geleitet wird. Das Schroten
wird auf Walzenstühlen, manchmal auch mit Schlagmühlen durchgeführt. In den Schrotstufen werden
die Weizenkörner aufgebrochen, so daß Kleien, Grieße, Dunste und sogar etwas fertiges Mehl entstehen.
Die Produkte der aufeinanderfolgenden Schrotstufen werden gewöhnlich klassiert, geputzt und einer
Auflöse- und Ausmahlpassage zugeführt. Übliche Anlagen dieser Art enthalten eine Anzahl von Walzenstühlen
oder Walzen mit Prallauflösern. In den Auflösungen wird im allgemeinen die Korngröße der
gröberen Grieße ohne wesentliche Erzeugung von Mehl verringert. Die Auflöseprodukte werden sodann
in Ausmahlstufen vermählen. Der Zweck einer Auflöse- und Ausmahlanlage besteht darin, aus den
Grießen Mehl herzustellen und dieses Mehl von den restlichen Schalen- oder Kleieteilchen abzutrennen.
Moderne Mühlenbetriebe verwenden in ausgedehntem Maße Grießputzmaschinen, die eine Siebung
und Windsichtung in sich vereinigen, um aus den in den Schrotstufen erzeugten Grießen und Dunsten
Kleie und andere Verunreinigungen zu entfernen. Bisher wurden derartige Grießputzmaschinen in
steigender Zahl zwischen den Schrotstufen und den Auflöse- und Ausmahlstufen sowie zwischen den
Auflösestufen und den Ausmahlstufen verwendet. So ist es üblich, die entstandenen Grieße und Dunste
zu klassieren, verschiedene Größenklassen verschiedenen Putzmaschinen zur Entfernung der Kleieteilchen
zuzuführen, die gröberen geputzten Grieße zur Erzielung von feineren Grießen ohne viel Mehl Auflösewalzen
zuzuführen und anschließend die Auflöseprodukte zu putzen. Feinere Grieße aus der
Schrotung werden häufig geputzt und anschließend ohne Auflösung vermählen.
Eine moderne Mühle umfaßt gewöhnlich über 100 bis 200 verschiedene Produktströme, die vielen verschiedenen
Behandlungen in Schrot-, Auflöse- oder Ausmahlmaschinen, Sichtern, Grießputzmaschinen
usw. unterzogen werden. Die Bemühungen, immer höhere Prozentsätze an Mehl aus dem Weizen auszuziehen,
haben zu längeren und komplizierteren Mahldiagrammen geführt, da verschiedene Zwischenströme
zur Abtrennung der Kleie und der Verunreinigungen vom Mehl weiterer Behandlung unterzogen
werden. Der Wunsch, mehr hochwertiges Backmehl zu gewinnen, hat zur umfangreichen Verwendung
von Putzmaschinen geführt und die Kom-Verfahren zum Mahlen von Weizen und Anlage
zur Durchführung des Verfahrens
Anmelder:
General Mills Inc., Minneapolis, Minn. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil und A. Hoeppener, Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Adelonstr. 58
Als Erfinder benannt:
Nandor Szasz t, Minneapolis, Minn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 22. Mai 1958 (737 131)
pliziertheit des Verfahrens und die Zahl der zu handhabenden Ströme weiter gesteigert.
Ein Mehlstrom, der die Mahlanlage verläßt, kann bis zu dreißig aufeinanderfolgende Arbeitsstufen
durchlaufen haben. Das Mahlgut, aus dem dieses Mehl stammt, wird gewöhnlich in einem mehrstöckigen
Mühlengebäude sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung über große Entfernungen
transportiert und dadurch Zerreibung und Trocknung ausgesetzt.
Bei derartig komplizierten Mahldiagrammen ist es äußerst schwierig, zu wissen, an welcher Stelle eine
Veränderung vorgenommen werden muß, um einen Fehler in der Arbeitsweise zu beheben, wenn die
Endpunkte nicht den festgesetzten Qualitäts- oder Quantitätsnormen entsprechen.
Auch liefern die Hersteller von Mühleneinrichtungen nur Arbeitseinheiten, z. B. Walzenstühle, Putzmaschinen,
Sichter u. dgl., deren Größe und Leistungsvermögen sehr begrenzt sind. Soll also eine
Mahlanlage große Kapazität aufweisen, so muß eine große Zahl einzelner Einheiten in jeder Arbeitsstufe
aufgestellt werden, wobei das von sämtlichen Einheiten einer gegebenen Stufe kommende Mahlgut
gesammelt und unter den verschiedenen Einheiten der nächsten Stufe wieder verteilt wird. Eine derartige
Anlage bringt hinsichtlich der richtigen Einstellung und Steuerung sowie der starken Beeinflussung
des Mahlgutes beim Transport Probleme mit sich, die sich auf die Endprodukte wesentlich auswirken
können.
509 657/11
Im Hinblick auf die bei bekannten Mahlverfahren und -anlagen auftretenden Probleme und Nachteile
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anlage zum Mahlen von Weizen zu
schaffen, wobei das Mahldiagramm vereinfacht ist, ein höherer Anteil des insgesamt zu gewinnenden
Mehles früher ausgezogen wird und das erhaltene Mehl handelsüblicher Mehltypen hinsichtlich Ausbeute,
Asche und Farbe mindestens ebenso gut ist wie das Mehl von einer normalen Mühle mit Grießputzmaschinen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mahlen von gereinigtem und vorbereitetem Weizen durch
eine Reihe von Schrotstufen, nach denen die Produkte gesiebt werden und die dabei entstandenen
Schrote, Grieße und Dunste weiteren Passagen zugeführt werden, mit einer 24-Stunden-Leistung von
mindestens 341 handelsüblicher Mehltypen, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß die aus den ersten drei Schroistufen gewonnenen Grieße und Dunste ohne
Passieren von Grießputzmaschinen direkt zu den innerhalb der ersten sechs Arbeitsstufen liegenden
Auflösungen und Ausmahlungen geführt werden, wobei die Einstellung der Mahl- und Sichtwirkung
der ersten drei Schrote so gewählt wird, daß innerhalb der ersten sechs Arbeitsstufen mindestens 5Ou/o
Mehl, bezogen auf die dem ersten Schrot zugeführte Weizenmenge, erzeugt werden. Die Erfindung betrifft
ferner eine Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die Zeichnungen erläutern die Erfindung, dabei zeigt
F i g. 1 ein Mahldiagramm für ein bekanntes Mahlverfahren mit besonderer Anordnung der einzelnen
Arbeitsstufen und Angabe der jeweils gewonnenen Mehlmenge,
F i g. 2 ein grobschematisches Mahldiagramm für ein vereinfachtes Mahlverfahren nach der Erfindung,
F i g. 3 ein Mahldiagramm in der Anordnung von F i g. 1 für das Mahlverfahren nach F i g. 2,
F i g. 4 ein Mahldiagramm nach Art der F i g. 2 für eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
mit primären Mahleinheiten und sekundärer Mahleinheit.
F i g. 5 einen Seitenriß eines teilweise im Schnitt gezeigten Sichters, der sich besonders für die Schrotpassagen
des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet,
F i g. 6 ein Mahldiagramm in anderer Anordnung für eine primäre Mahleinheit 86 nach F i g. 4, die
Sichter gemäß F i g. 5 enthält,
F i g. 7 einen schematischen Grundriß einer Mahlanlage, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens dient.
F i g. 8 ein Mahldiagramm in der Anordnung von F i g. 6 für die sekundäre Mahleinheit 90 nach
Fig. 4.
Zum Vergleich zeigt F i g. 1 ein Mahldiagramm eines üblichen Mahlverfahrens für einen harten Brotweizen
mit einer beträchtlichen Anzahl Grießputzmaschinen und einer ausgedehnten und komplizierten
Folge von Schrot-, Auflöse-, Ausmahl- und Übergangspassagen. Dieses Mahldiagramm ist das
einer modernen Mühle mit einer täglichen Leistung von etwa 45 300 kg. Das Diagramm ist nach Arbeitsstufen angeordnet, wobei jeder Arbeitsgang der Arbeitsstufe
entspricht, die für den die größtmögliche Anzahl Stufen durchlaufenden Teil des Mahlgutes
zutrifft.
Als eine derartige Arbeitsstufe wird entweder eine kombinierte Schrot- und Sortierstufe oder eine
kombinierte Ausmahl- und Sortierstufe oder ein anderer getrennter Arbeitsgang, z. B. eine Nachsichtung
von Übergängen, eine Kleieabtrennung oder ein Grießputzen, aufgefaßt. Der Zweckmäßigkeit halber
wird eine Nachsichtung, die auf einen fertigen Mehlstrom angewandt wird, z. B. eine Backmehlnachsichtung,
nicht als besondere Arbeitsstufe angesehen.
ίο Die Bedeutung der Kurzzeichen ist in der Zeichnung
erläutert.
Der vorbereitete Weizen durchläuft die erste Schrotpassage IB und wird von dort auf die zweite
Schrotpassage 2 B und (nach Sichtung durch Drahtsiebe mit einer Maschenweite von 1,041; 0,455;
0.231 und 0,368 mm) auf die Grießputzmaschinen Pl, P 2, P 4 und P 6 verteilt, auf die auch Mahlgut
aus der zweiten Schrotpassage kommt. Die erste Auflösung IS wird mit Mahlgut aus den Grießputzmaschinen
Pl und P 2 beschickt, und das auftretende
Mahlgut verteilt sich auf die Grießputzmaschinen P3, P4 und PS sowie die vierte Schrotpassage 4B.
Die erste Ausmahlung IM wird mit Mahlgut aus den Grießputzmaschinen P 2, P 3 und P 4 beschickt usw.
Für jeden Arbeitsgang bzw. für jede Arbeitsstufe ist angegeben, wieviel Prozent Mehl, bezogen auf die
dem ersten Schrot zugeführte Menge reinen, vorbereiteten Weizens, in dem Arbeitsgang bzw. in den
bis dahin durchlaufenen Arbeitsstufen erzeugt wird.
F i g. 2 zeigt ein grobschematisches Mahldiagramm für das erfindungsgemäße Mahlverfahren ohne Anwendung
von Grießputzmaschinen. Um die beim Lesen eines herkömmlichen Diagramms auftretenden
Schwierigkeiten zu vermeiden, sind in diesem Diagramm Einzelheiten der Sichtung weggelassen, die
mit jeder Schrot- und Ausmahlstufe verbunden sind. Es versteht sich jedoch von selbst, daß jede Arbeitsstufe, aus der mehr als ein Mahlgutstrom abfließt,
notwendigerweise mit einer entsprechenden Sortierung ausgestattet ist.
In der ersten Schrotstufe IB werden z. B. fünf
verschiedene Mahlgutströme erzeugt. Der erste Strom umfaßt die gröberen Kleien oder Übergänge, z. B.
die, welche auf einem Drahtsieb mit einer Maschenweite von 1,184 bis 0,965 mm (Nr. 18 bis 22) bleiben,
und wird direkt in die zweite Schrotstufe 2 B eingeführt. Weitere drei Ströme umfassen drei verschiedene
Größenklassen von Zwischenprodukten, die etwa grobem und feinem Grieß und Dunst entsprechen
und auf den folgenden Sieben abgestoßen werden: einem Drahtsieb mit einer Maschen weite
von 0,470 bis 0,394 mm (Nr. 45 bis 55), einem Seidensieb mit einer lichten Maschenweite von 0,150
bis 0,195 mm und einem Seidensieb von 0,095 bis 0,105 mm. Diese drei Mahlgutströme sowie die entsprechenden
Ströme aus der zweiten Schrotstufe 2 B werden in die erste bzw. zweite Auflösung IS bzw.
25 und in die zweite Ausmahlung 2 M geleitet. Das durch das Seidensieb von 0,095 bis 0,105 mm hindurchgehende
Mahlgut ist als fertiges Mehl anzusehen und kann je nach der Qualität zu Backmehl
oder Nachmehl verarbeitet werden.
Ähnliche Sortierungen werden auf entsprechenden Sieben in den übrigen Schrotstufen und in den verschiedenen
Auflöse- und Ausmahlstufen durchgeführt.
In Fig. 2 sind sechs Ausmahlstufen IM bis 6M
vorgesehen. Sämtliche Mehlströme aus den Auflöse- und Ausmahlstufen bis einschließlich der dritten
Ausmahlstufe 3 M können direkt der Gewinnung von
Backmehl zugeführt werden, während das in der vierten Ausmahlstufe 4M oder in späteren Stufen
erzeugte Mehl je nach der Qualität als Backmehl oder Nachmehl gewonnen wird.
Das die vierte Schrotstufe 4 B verlassende Mahlgut wird sortiert. Die Übergänge und Kleien werden
einem Walzenstuhl TR und einer Schalenbürste mit Sichter BD zugeführt, während zurückgebliebener
Schrotdunst der dritten Ausmahlstufe 3 M zugeführt wird. Das auf dem Walzenstuhl TR erzeugte Mehl
eignet sich gewöhnlich als Nachmehl. Außerdem wird eine Nachsichtung der Übergänge T durchgeführt.
Die Endprodukte sind als Backmehl, Nachmehl, Kleie, Feinkleie und Futtermehl aufgeführt.
F i g. 3 zeigt ein Mahldiagramm des in F i g. 2 gezeigten Verfahrens in der Anordnung der Fig. 1. Da
der gesamte gereinigte und vorbereitete Weizen zu Beginn der ersten Schrotstufe IB zugeführt wird, ist
dieser Vorgang Arbeitsstufe 1 des Verfahrens. Die zweite Schrotstufe 2ß stellt Arbeitsstufe 2 des Verfahrens
dar. Die erste Auflösung 15 ist als Arbeitsstufe 3 angeordnet. Ein Teil des Mahlgutes, das diese
Stufe erreicht, d. h. das Mahlgut, das durch die erste Schrotstufe und anschließend die erste Auflösestufe
läuft, wird zwar mit nur zwei Arbeitsgängen in Mehl umgewandelt. Ein anderer Teil des Mahlgutes dagegen
durchläuft die erste und die zweite Schrotstufe, bevor es die erste Auflösestufe erreicht. Das Mehl
aus der ersten Auflösestufe muß also maximal insgesamt drei Arbeitsstufen durchlaufen, und daher
wird dieser Arbeitsgang als Arbeitsstufe 3 eingesetzt.
Für jeden Arbeitsgang bzw. für jede Arbeitsstufe ist am Beispiel eines harten Winterweizens wiederum
angegeben, wieviel Prozent Mehl, bezogen auf die dem ersten Schrot zugeführte Menge gereinigten,
vorbereiteten Weizens, in dem Arbeitsgang bzw. in den bis dahin durchlaufenen Arbeitsstufen erzeugt
wird.
F i g. 4 zeigt ein Mahldiagramm für eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, das sich für
Leistungen von etwa 901 in 24 Stunden eignet.
Hier sind für die Schrot- und Auflösepassagen und die ersten Ausmahlpassagen zwei parallele Ströme
vorgesehen, von denen einer eine primäre Mahleinheit darstellt und innerhalb der gestrichelten Linie
86 gezeigt ist. Für jeden der beiden Ströme wird nur ein einziger Walzenstuhl in jeder Schrot- und Auflösepassage
und in jeder Ausmahlpassage verwendet.
Die doppelte gestrichelte Linie 88, die den Dunstsichter MR einschließt, zeigt, daß die parallelen
Mahlgutströme bis zu diesem bzw. einschließlich desselben fortgesetzt werden, je nach der zugeführten
Weizenmenge. Der Dunstsichter MR ist nur eine Ergänzung der Sichter der ersten und zweiten Ausmahlung
IM und 2M und kann je nach Art und Leistung
dieser Sichter auch weggelassen werden; in diesem Falle werden die anderen Produkte aus den
Passagen IM und 2M direkt der dritten Ausmahlung 3 M zugeführt.
Die einfach gestrichelte Linie 90 umfaßt den übrigen Teil der Verfahrensstufen, d. h. die sekundäre
Mahleinheit, in der die letzten Ausmahlstufen 3 M bis 7 M in einer Reihe hintereinandergeschaltet sind.
In jeder der Stufen 4M bis 7M ist nur je eine Maschine
jeder Art vorgesehen. Je nach der Menge des Materials kann jedoch die Verwendung zweier Walzenstühle
für die Stufe 3 M zweckmäßig sein, wobei dann die getrennten parallelen Ströme der primären
Mahleinheiten 86 bis in diese Stufe fortgesetzt werden. Filterstaub aus pneumatischen Leitungen oder
Staubsammlern F wird der Nachsichtung für Überf, gänge T zugeführt. Außerdem wird ein Kleiesichter
BD eingesetzt, dem zwei Schalenbürsten BD1 und
BDI vorgeschaltet sind. IT und 2T sind Walzenstühle
für Übergänge.
In diesem Falle umfassen die parallelen Ströme in
ίο den primären Mahleinheiten 86 mindestens die Auflösungen
und die ersten beiden Ausmahlungen, in denen die größte Menge Mehl erzeugt wird. Das
Diagramm der F i g. 4 weist also zwei leicht regulierbare und ausgeglichene parallele Produktströme mindestens
in jenen Stufen des Verfahrens auf, in denen der größte Teil des Mehles erzeugt wird, sowie einen
leicht regulierbaren geradlinigen Strom durch die übrigen Stufen in der sekundären Mahleinheit 90.
Die gestrichelte Linie 89 in F i g. 4 zeigt, daß ein Teil des Mahlgutstromes aus der Auflösepassage 25
der zweiten Ausmahlpassage 2 M zugeführt werden kann, um die Belastung in den Stufen IM und 2M
auszugleichen. Jedoch wird mindestens ein größerer Teil der Auflöseprodukte aus den beiden Auflösepassagen
15 und 25 der ersten Ausmahlpassage IM zugeführt. In Fig. 4 sind für die aus Iß, 5M und
7 M anfallenden Mehle bzw. Kleien verschiedene Wege angegeben, die je nach Qualität dieser Produkte
durch Umschaltung eingestellt werden können.
Auf den Lauf 98 vom Sichter BD nach 6 M kann verzichtet werden, wenn das aus diesem Sichter anfallende
Gut keine zusätzliche Trennung benötigt. Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich mit
üblichen Walzenstühlen und Plansichtern durchführen. Nach einer besonderen Ausführungsform werden
mindestens für die Schrotpassagen und vorzugsweise für die Schrot-, Auflöse- und ersten Ausmahlpassagen
hin- und herbewegliche Sichtmaschinen verwendet.
F i g. 5 erläutert eine solche Sichtmaschine. Der hin- und herbewegliche Sichter 20 nimmt das aus
einem Schrotwalzenstuhl 46 kommende Mahlgut auf, und nach der Sichtung werden die als Übergang anfallenden
Kleien dem nächsten Schrotwalzenstuhl 78 zugeführt.
Der hin- und herbewegbare Kasten 22 des Sichters wird von Aufhängern 24 gehalten, die bei 26 drehbar
am Kasten des Sichters befestigt und an ihren oberen Enden 28 an tragenden Rahmengliedern 30 drehbar
gelagert sind. Die Hin- und Herbewegung ergibt sich dadurch, daß der Sichterkasten 22 mit einem Ende
32 einer Verbindungsstange 34 verbunden ist, deren anderes Ende durch einen Exzenter 36 der Antriebswelle
38 angetrieben wird. Die Drehung der Welle 38 erzeugt eine Hin- und Herbewegung des Kastens
22 in einem verhältnismäßig flachen Bogen, dessen Richtung durch die mittlere Winkelstellung der Aufhänger
24 bestimmt wird. Je nach der gewünschten Schräglage der Sichterfläche können die Aufhänger
gemäß F i g. 5 in ihrer Mittelstellung in einem Winkelbereich von 0 bis 15° zur Senkrechten geneigt sein.
Das aus dem Walzenstuhl 46 kommende Mahlgut wird bei 48 dem ersten Abschnitt 42 der Sichtfläche
40 zugeführt. Dieser Abschnitt 42 ist nicht perforiert und ermöglicht dadurch, daß das Mahlgut sich
schichtet, so daß die schwereren Grieß-, Dunst- und Mehlteilchen eine untere Schicht 50 unmittelbar
oberhalb der Sichtfläche und die größeren und leich-
7 8
teren Kleie- und Hülsenteile eine obere Schicht52 Die Schrotwalzen46 und 78 in Fig. 5 sind vorbilden,
zugsweise als Hohlzylinder ausgebildet, so daß sie
Den nächsten Abschnitt der Sichtfläche 40 bildet sich durch Wasser oder eine andere Flüssigkeit küh-
ein Sieb 44 mit der erforderlichen Maschenweite. len lassen. Dadurch kann die Temperatur des Gutes
Zum Beispiel kann das Sieb zwischen der ersten und 5 so niedrig gehalten werden, daß kein unerwünschtes
zweiten Schrotstufe aus einem Drahtsieb Nr. 18 bis Austrocknen erfolgt. Diese Walzen lassen sich zur
22 mit einer Maschenweite von 1,184 bis 0,965 mm Erzielung gesteigerter Leistung auch mit höheren
bestehen. Wenn sich die übereinanderliegenden Drehzahlen antreiben, wenn sie in modernen Wälz-
Schichten des Mahlgutes über den Siebabschnitt 44 lagern gelagert sind.
bewegen, werden die Grieß-, Dunst- und Mehlteil- io Die oben beschriebenen Prinzipien lassen sich
chen vom Boden der unteren Schicht 50 ausgesiebt auch bei anderen Arten von Sichtern, z. B. bei üb-
und durch eine Bodenplatte 54 zu einem Auslaß 56 liehen Plansichtern mit einer einzigen Sichtfläche,
getragen, von dem sie dem nächsten Arbeitsgang zu- anwenden.
geführt werden. Zur weiteren Sichtung dieser Teil- F i g. 6 zeigt schematisch, wie sich Walzenstücke
chen können darunter weitere Siebe angebracht sein. 15 und hin- und herbewegliche Sichter nach Fig. 5 zur
Die feineren Kleieteilchen können bei 74 als be- Durchführung der vier Schrotstufen, der beiden Aufsonderer
Übergang gesammelt werden. Der andere lösungen und der ersten beiden Ausmahlstufen der
Übergang, der die gröberen Hülsenteile und auch primären Mahleinheit nach F i g. 4 verwenden lasetwas
Grieß usw. enthält, wird sodann bei 76 abge- sen. Dabei sind für die hin- und herbeweglichen
zogen und dem nächsten Schrotwalzenstuhl 78 züge- ao Sichter beispielhaft geeignete Siebgrößen angegeben,
führt. Die Verwendung der hin- und herbeweglichen Sich-
Es ist wichtig, daß der Sichter 20 durch richtige ter zwischen aufeinanderfolgenden Walzenstühlen
Auswahl der Faktoren, wie Siebfläche, Siebmaschen- ermöglicht eine dichtgedrängte Bauweise,
weite, Beschickungsgeschwindigkeit, Frequenz, Am- Zwar lassen sich die in F i g. 6 gezeigten Maschi-
plitude und durch die Winkel der Aufhänger be- 25 nen auch in einer Baugruppe übereinander anordnen,
stimmte Bewegungsrichtung so reguliert wird, daß doch sind in der bevorzugten Ausführungsform diese
die obere kleiehaltige Schicht 52 nicht in Kontakt mit Maschinen so montiert, daß eine Kompensation der
der Siebfläche 44 gerät. Praktisch sollte die kleie- Schwingungen erfolgt.
haltige Schicht auf ihrem Weg bis zum Punkt 80, an F i g. 7 zeigt schematisch im Grundriß eine kondem
sie das Sieb 44 verläßt, von einer trennenden 30 struktive Ausführungsform einer Mahlanlage für das
Zwischenschicht aus Zwischenprodukten getragen Mahldiagramm der Fig. 4. Sie umfaßt drei Gruppen
werden. Dieses Sichtverfahren hat den Vorteil, daß von Maschinen. Die erste Gruppe umfaßt zwei pardie
Sichtung beendet ist, bevor die obere kleiehaltige allele Mahlgutströme A und B mit den Schrotpassa-Schicht
in Kontakt mit der Sichtfläche geraten kann gen IB bis 4 B, die zweite Gruppe die entsprechen-
und durch Reibung mit dieser unerwünschte feine 35 den parallelen Ströme A und B für die Auflösungen
Kleieteilchen entstehen können. Wie aus Fi g. 5 her- IS und 2S und die ersten Ausmahlpassagen IM und
vorgeht, behält die obere Schicht 52 während ihrer 2 M und die dritte Gruppe einen einzigen Strom mit
Bewegung über die Siebfläche 44 eine im allgemeinen den restlichen Ausmahlpassagen entsprechend der
konstante Dicke, während die Dicke der unteren sekundären Mahleinheit 90 von F i g. 4. Durch entSchicht
50 allmählich abnimmt. 40 sprechende Regulierung der Beschickungsgeschwin-
Eine Steuerung des Sichtverfahrens kann dadurch digkeiten, Walzendrehzahlen, Sichterbewegung und
erreicht werden, daß man die Drehgeschwindigkeit anderer Faktoren kann eine derartige Anlage mit
der Welle 38 und damit die Frequenz der Hin- und 1 m großen Walzenstühlen inerhalb 24 Arbeitsstun-
Herbewegung ändert. Die Welle38 kann z.B. durch den leicht 67 bis 112t Hochextraktionsmehl erzeu-
einen Elektromotor mit einem Getriebe 82 angetrie- 45 gen, das einen hohen Prozentsatz Backmehl enthält,
ben werden, wobei ein Einstellknopf 84 für die F i g. 8 zeigt eine Anordnung für die dritte Gruppe
Steuerung der Drehzahl vorgesehen ist. einer derartigen Mahlanlage nach Fig. 7 bzw. die
Bei diesem Sichtverfahren besteht nur geringe sekundäre Mahleinheit90 nach Fig. 4. In diesem
Möglichkeit der Bildung von feinerem Kleiestaub, Falle sind die Walzenstühle so in der Gruppe ange-
durch welchen die bei 56 abgezogenen Zwischen- 50 ordnet, daß das den beiden Sichtern eines Paares
produkte verunreinigt werden könnten. Diese kön- zugeführte Mahlgut möglichst das gleiche Gewicht
nen deshalb direkt den entsprechenden Auflöse- und hat. Zum Beispiel kann der Kleiesichter BD in die
Ausmahlstufen zugeführt werden, ohne daß zwi- Gruppe aufgenommen werden und die verschiedenen
schendurch eine Grießputzpassage erforderlich wäre. anderen Maschinen in den gezeigten Stellungen an-
Für die Reinigung von Weizen ist bereits eine 55 geordnet sein. Da sich durch die Stufen dieser
Kombination aus Schichtung und Sichtung bekannt. Gruppe nur ein einziger Mahlgutstrom bewegt, ist es
Demgegenüber ist die Anwendung einer Kombination nicht möglich, bei jedem Sichterpaar die Mahlgut-
von Schichtung und Sichtung für die Klassierung von ströme auszugleichen. In der Praxis kann jedoch das
Mehlmahlgut zwischen aufeinanderfolgenden Schrot- Gewicht des Mahlgutes im Vergleich zum Gewicht
stufen neu und vorteilhaft. 60 der Sichter klein sein. Auch bei dieser Anordnung
Die unmittelbare Weiterleitung des gewünschten werden unnötige Transportwege zwischen den Stufen
gröberen Teils des Gutes von einer Schrotstufe zur vermieden.
nächsten mit einer einzigen Kleiesichtung auf einer Die sekundäre Mahleinheit dient dazu, einen kleineeinzigen
Sichtfläche trägt zur Aufrechterhaltung der ren restlichen Anteil Mehl auszuziehen. Je nachdem,
ursprünglichen Konditionierung des Mahlgutes bei 65 wie groß der noch auszuziehende Anteil ist, kann
und setzt den Transportweg und die Abreibung des diese Mahleinheit aus der dritten Gruppe von Fig. 7
Gutes zwischen den Schrotstufen auf ein Minimum bestehen oder auch komplizierter als die primären
herab. Mahleinheiten sein und getrennt angeordnet werden.
9 10
Die bevorzugte Größe der erfindungsgemäßen An- ursprünglichen Weizenmenge beträgt. Demgegenüber
lagen liegt bei einer Leistung von 34 bis 1121 Mehl erzeugt das in F i g. 3 erläuterte erfindungsgemäße
pro 24 Arbeitsstunden je primäre Einheit. Verfahren in den ersten sechs Arbeitsstufen mehr als
Nach dem in Fig. 3 erläuterten Beispiel werden die doppelte Menge Mehl. Beim herkömmlichen Ver-49Vo,
d.h. nahezu die Hälfte der Gewichtsmenge 5 fahren nach Fig. 1 sind fünfzehn Arbeitsstufen erdes
gereinigten, vorbereiteten Weizens in nur fünf forderlich, um ebenso viel Mehl zu gewinnen, wie
Arbeitsstufen und 66% in den ersten sechs Arbeits- erfindungsgemäß in nur sechs Arbeitsstufen ausgestufen
in Mehl umgewandelt. Unter Vernachlässi- zogen wird. Insgesamt wird erfindungsgemäß in zehn
gung des bei der Nachsichtung erzeugten Mehles Stufen der gleiche Prozentsatz an Mehl erzeugt wie
werden über 60% des Weizens in nur drei Schrot- io nach dem bisherigen Verfahren in zwanzig Stufen,
stufen, zwei Auflösungen und den ersten beiden Aus- Ein Vergleich der zu Mehl führenden Produktmahlstufen
zu Mehl verarbeitet. 59% des Weizens ströme in Fig. 1 und 3 zeigt, daß in Fig. 3 nur
werden in den beiden Auflösungen und den ersten fünfzehn Mehlströme im Vergleich zu fünfundbeiden
Ausmahlstufen 15, 25, IM, 2M in Mehl um- zwanzig Mehlströmen in Fi g. 1 vorhanden sind. Das
gewandelt. Das gesamte Mehl eignet sich als hoch- 15 übliche Verfahren ist sogar noch viel komplizierter
wertiges Backmehl, d. h. handelsübliches Mehl von und größer, wenn man die erheblich größere Anzahl
gleicher oder höherer Qualität und geringerem der Zwischenströme innerhalb des Diagramms nach
Aschegehalt als die ersten 60% eines üblichen Mahl- Fi g. 1 in Betracht zieht.
Verfahrens nach viel mehr Arbeitsgängen. Die verbesserten Ergebnisse des erfindungsge-
Verfahrens nach viel mehr Arbeitsgängen. Die verbesserten Ergebnisse des erfindungsge-
Die übrigen in F i g. 3 aufgeführten Prozentan- 20 mäßen Verfahrens sind in erster Linie dadurch zu
gaben stellen beispielhaft die Mengen der verschiede- erklären, daß durch die Aufrechterhaltung der richnen
anderen Ströme dar. tigen Konditionierung des Mahlgutes die Erzeugung
Nach F i g. 3 werden in der ersten Auflösestufe von reinen Zwischenprodukten während der Schro-15,
die die gröberen Grieße aus den ersten Schrot- rung und die frühzeitige Ausmahlung dieser Zwistufen
(z. B. aus IB und 2B) aufnimmt, mindestens 25 schenprodukte zu hochwertigem Mehl erleichtert
5% Mehl (z.B. 11%), bezogen auf den der ersten wird. Der verhältnismäßig kurze Transportweg, die
Schrotstufe zugeführten reinen vorbereiteten Weizen, Ausschaltung der Grießputzmaschinen und die verhergestellt.
Diese gröberen Grieße umfassen minde- ringerte Bearbeitungszeit tragen zur Aufrechterhalstens
15% (z. B. 24%) der Weizenbeschickung zur rung der anfänglichen Konditionierung bei und verersten
Schrotstufe. 30 hüten unerwünschtes Zerreiben und Trocknen der
In der zweiten Auflösestufe 25, die die feineren Teilchen sowie die Bildung von feinen Kleieteilchen.
Grieße aus den ersten Schrotstufen (z. B. das zweit- Die Aufrechterhaltung der Konditionierung läßt sich
gröbste Material aus IB und 2 B und die gröberen außerdem noch dadurch unterstützen, daß man was-Grieße
aus 3B) aufnimmt, werden mindestens 10% sergekühlte Walzen verwendet, die auch bei Betrieb
(z. B. 18 %) Mehl, bezogen auf die der ersten Schrot- 35 mit hohen Drehzahlen bei gemäßigter Temperatur
stufe zugeführte Beschickung, erzeugt. Diese mitt- gehalten werden können. Die Kühlung der Walzen
leren Grieße umfassen mindestens 15 % (z. B. verhütet die Entstehung von übermäßiger Hitze wäh-29,5
%) der Beschickung zur ersten Schrotstufe. rend der Schrot-, Auflöse- und Ausmahlstufen und
In der ersten Ausmahlstufe IM, die mindestens vermeidet dadurch das Entweichen von Feuchtigkeit,
einen großen Teil bzw. sämtliche übrigen Produkte 40
aus 15 und 25 aufnimmt, werden mindestens weitere Beispiel
10 % (z. B. 18 %) Mehl erzeugt.
Schließlich werden in der zweiten Auflösestufe Nach dem in F i g. 3 gezeigten Verfahren wurde
25, die mindestens die Dunste aus den vorangegan- eine Reihe von Versuchen durchgeführt, bei denen
genen Schrotstufen (z. B. aus IB bis 3 B und IM) 45 harter roter Winterweizen gereinigt, auf einen Feuchaufnimmt,
mindestens weitere 10 % (z. B. 17 %) tigkeitsgehalt zwischen 14,8 und 15,8 % eingestellt
Mehl erzeugt. Diese Dunste umfassen mindestens und einem einzelnen Paar üblicher erster Schrotweitere 15 % (z. B. 16 %) der Beschickung zur ersten walzen mit einer Abmessung von 101,6*25,4 cm zu-Schrotstufe.
Somit beträgt die Menge der Grieße und geführt wurde. Sodann wurde für jeden Arbeitsgang
Dunste, die aus den ersten drei Schrotstufen den 50 sowohl zum Schroten als auch zum Auflösen und
beiden Auflösungen und den ersten beiden Aus- Ausmahlen nur ein einziges Walzenpaar und nur ein
mahlstufen zugeführt werden, mindestens 45 % (z. B. einziger Sichter verwendet. Das Verfahren wurde in
70 %), bezogen auf die Anfangsbeschickung. diesen Beispielen mit einer Arbeitsgeschwindigkeit
Ein Vergleich der Mehlausbeuten des erfindungs- von 40700 bis 49800 kg/24 Arbeitsstunden durchgemäßen
Verfahrens nach F i g. 3 mit denen des 55 geführt.
üblichen Verfahrens nach F i g. 1 zeigt, daß die Die folgenden Tabellen zeigen Versuchsergebnisse
Menge des in den ersten vier Schrotstufen erzeugten über Mehlausbeute, bezogen auf den dem ersten
Mehles im allgemeinen etwa gleich ist, daß aber im Schrot zugeführten Weizen und Aschegehalt für die
üblichen Mahlverfahren in den Auflösungen 15 und beiden Auflösungen und die ersten beiden Ausmahl-25
sowie auch in den ersten Ausmahlstufen IM und 60 stufen. Sodann sind die entsprechenden Daten für
2M wesentlich weniger Mehl erzeugt wird als beim diese vier Stuf en zusammen, für das gewonnene Backerfindungsgmäßen
Verfahren. mehl, für das gesamte gewonnene Mehl und für den
Bisher wurden die als Zwischenprodukte ent- als Ausgangsmaterial verwendeten Weizen angestehenden
Grieße und Dunste immer wieder durch geben. Bei den Versuchen A bis C wurden für die
Grießputzmaschinen geleitet, bevor sie zu Mehl aus- 65 Schrotpassagen übliche Plansichter benutzt. Bei den
gemahlen wurden. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß Versuchen D und E dagegen mit hin-und herbewegdie
prozentuale Menge des nach den ersten sechs ten Sichtern nach Fig. 5 gearbeitet. Die Ergebnisse
Arbeitsstufen erzeugten Mehles nur nahezu 28 % der waren gleich gut.
Material
Versuch A
°/o Asche
°/o Asche
Versuch B
°/o Asche
°/o Asche
Versuch C
°/o Asche
°/o Asche
Versuch D
% I Asche
% I Asche
Versuch E
°/o I Asche
°/o I Asche
15MeM
251MeM
IMMeM
2MMeM
15 + 25
+ 1M + 2M
Backmehl
GesamtmeM
Weizen
10,60
12,50
14,87
17,29
12,50
14,87
17,29
55,26
70,06
75,73
100,00
0,390
0,390
0,350
0,380
0,390
0,350
0,380
0,376
0,400
0,451
1,560
0,400
0,451
1,560
14,07
17,40
12,84
12,94
17,40
12,84
12,94
57,25
68,8
74,9
100,00
0,385 0,380 0,370 0,400
0,384 0,405 0,457 1,55 9,50
15,07
15,48
17,63
15,07
15,48
17,63
57,68
71,36
78,36
100,00 0,380
0,365
0,345
0,430
0,365
0,345
0,430
0,382
0,402
0,482
1,47
0,402
0,482
1,47
6,4
8,22
13,04
21,14
48,80
70,05
73,76
100,00
0,339
0,340
0,321
0,336
0,340
0,321
0,336
0,334
0,364
0,407
1,51
0,364
0,407
1,51
7,60
12,88
10,17
18,13
12,88
10,17
18,13
48,78
70,71
75,19
100,00
0,378
0,368
0,351
0,363
0,368
0,351
0,363
0,364
0,401
0,454
1,56
0,401
0,454
1,56
Die Versuchsergebnisse zeigen, daß die erste Auflösestufe 15 etwa 5 bis 15% Mehl, bezogen auf die
Beschickung zur ersten Schrotstufe, erzeugt. Die zweite Auflösestufe 25 und die erste und zweite Ausmahlstufe
IM und 2M erzeugen jeweils etwa 10 bis
20% Mehl, bezogen auf die Ausgangsbeschickung, ao Das gesamte, in diesen vier Stufen erzeugte Mehl
beträgt 45 bis 60 %. Da die Schrotstufen in solchen Versuchsreihen normalerweise weitere 5 bis 10 %
Mehl erzeugt haben, beträgt das gesamte, in den ersten sechs Arbeitsstufen erzeugte Mehl die Hälfte
bis zu zwei Drittel der ursprünglichen Gewichtsmenge Weizen, durchschnittlich etwa 60 Gewichtsprozent.
In den Beispielen wurde also für jede Schrot-, Auflöse- und Ausmahlstufe ein einziges Walzenpaar
in Verbindung mit einem einzigen Sichter verwendet. Das Verfahren wurde geradlinig so durchgeführt,
daß jeder von einer Bearbeitungsmaschine ausgehende Produktstrom nur einer einzelnen Arbeitsmaschine
einer darauffolgenden Stufe zugeführt wird. Dadurch wird der Zwischentransport und die Bedienung
der Anlage auf ein Minimum beschränkt. Bei einem derartigen geradlinigen Diagramm ist es
leichter als bei üblichen Verfahren, die entsprechenden Arbeitsstufen zu regulieren und einen ausgeglichenen
Durchlauf und die gewünschten Mehlausbeuten zu erzielen.
Im Gegensatz hierzu werden bei der üblichen Anlage gemäß F i g. 1 die von mehreren Walzenpaaren
in jeder Schrotstufe stammenden ähnlichen Produktströme zusammengeführt und sodann wieder auf
mehrere gleichartige Maschinen der nächsten Stufe verteilt. Auf diese Weise lassen sich die eine spätere
Maschine erreichenden Ströme nicht auf eine bestimmte frühere MascWne zurückverfolgen, wenn
irgendeine Schwierigkeit hinsichtlich Quantität oder Qualität dieser Ströme zu beseitigen ist.
Vorzugsweise wird eine unverzweigte, d. h. geradlinige Mahlgutführung für einen wesentlichen Teil
des gesamten Verfahrens beibehalten. Wo eine größere Leistung erlangt wird, sollten zwei oder mehr
getrennte Mahlgutströme verwendet werden, um die Identität der einzelnen Ströme durch möglichst viele
Stufen, in jedem Falle durch die ersten zwei bis drei Schrotpassagen und die ersten Auflöse- und Ausmahlpassagen
hindurch, zu gewährleisten.
Der Weizenkeim, der einen Teil des Weizenkorns darstellt, kann gegebenenfalls in bekannnter Weise
an geeigneter Stelle des Verfahrens oder in einer Vorstufe vor dem erfindungsgemäßen Verfahren von
den anderen Produkten abgesondert werden. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die Gewinnung
des größten Teiles Mehl aus Weizen in einer geringstmöglichen Anzahl Arbeitsstufen in einer
Mahlanlage von verhältnismäßig einfacher Konstruktion, unter möglichst weitgehender Verwendung von
einzelnen oder parallelen unverzweigten Mahlgutströmen, die sich durch einen Arbeiter mit geringer
Ausbildung leicht steuern und ausgleichen lassen. Diese Anlagen können einen hohen Prozentsatz an
hochwertigem Mehl liefern, dessen Qualität den besten Produkten aus bisher üblichen Mühlen und
Verfahren von viel größerer Kompliziertheit entspricht oder noch besser ist.
Claims (2)
1. Verfahren zum Mahlen von gereinigtem und vorbereitetem Weizen durch eine Reihe von
Schrotstufen, nach denen die Produkte gesiebt werden und die dabei entstandenen Schrote,
Grieße und Dunste weiteren Passagen zugeführt werden, mit einer Leistung von mindestens
341/24 Stunden handelsüblicher Mehltypen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den
ersten drei Schrotstufen gewonnenen Grieße und Dunste ohne Passieren von Grießputzmaschinen
direkt zu den innerhalb der ersten sechs Arbeitsstufen liegenden Auflösungen und Ausmahlungen
geführt werden, wobei die Einstellung der MaM- und Sichtwirkung der ersten drei Schrote so
gewählt wird, daß innerhalb der ersten sechs Arbeitsstufen mindestens 50% Mehl, bezogen
auf die dem ersten Schrot zugeführte Weizenmenge, erzeugt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einer ersten Auflösung
(15) die gröbsten Grieße (Grobgrieße) aus den beiden ersten Schroten (Iß und 2B) zuführt und
daß man einer zweiten Auflösung (25) die zweitgröbsten Grieße (Feingrieße) aus den beiden
ersten Schroten (IB und 2B) und gegebenenfalls die gröberen Grieße (Feingrieße) vom dritten
Schrot (3 B) zuführt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grieße aus der ersten Auflösung
15 und aus der zweiten Auflösung 25 einer ersten Ausmahlung IM zugeführt werden,
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feinsten Grieße (Dunste)
aus den drei ersten Schroten (IB bis 35) einer
zweiten Ausmahlung 2M zugeführt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahl- und Sichtwirkung
so eingestellt wird, daß der Mehlanfall bei der ersten Auflösung (15) mindestens 5% und bei
der zweiten Auflösung (25) mindestens 10%
beträgt, bezogen auf die dem ersten Schrot zugeführte Weizenmenge.
6. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sie mehrere primäre Mahleinheiten (86) besitzt, von denen jede eine Reihe von Schrotpassagen
(B), Auflösepassagen (5) und Ausmahlpassagen (M) mit dazwischen eingeschalteten Sichtpassagen
aufweist, wobei jede primäre Mahleinheit eine einreihige Mahlgutführung durch mindestens die
ersten drei Schrotpassagen und die ersten zwei Auflöse- und zwei Ausmahlpassagen aufweist.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem eine sekundäre Mahleinheit
(90) besitzt, die das unfertige Mahlgut
IO
aus mindestens zwei primären Mahleinheiten aufnimmt, wobei die sekundäre Mahleinheit eine
Reihe von angeschlossenen Arbeitsmaschinen zum Entzug des übrigen Mebles besitzt.
8. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der primären Mahleinheit (86)
jede Schrot-, Auflöse- und Ausmahlpassage jeweils ein einziges Walzenpaar mit nachgeschalteter
hin- und herbeweglicher Sichtmaschine mit Schichtwirkung enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften: L. H ο ρ f, »Taschenbuch für Müllerei und Mühlenbau«,
2. Auflage, 1938, S. 424 bis 478, Abb. 771, is 772, 782, 783.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
509 657/11 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
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