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DE1197782B - Drueckerdornbefestigung - Google Patents

Drueckerdornbefestigung

Info

Publication number
DE1197782B
DE1197782B DEE27193A DEE0027193A DE1197782B DE 1197782 B DE1197782 B DE 1197782B DE E27193 A DEE27193 A DE E27193A DE E0027193 A DEE0027193 A DE E0027193A DE 1197782 B DE1197782 B DE 1197782B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
wedge
grub screw
component
longitudinal slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE27193A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Junghanns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM ENGSTFELD FA
Original Assignee
WILHELM ENGSTFELD FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM ENGSTFELD FA filed Critical WILHELM ENGSTFELD FA
Priority to DEE27193A priority Critical patent/DE1197782B/de
Publication of DE1197782B publication Critical patent/DE1197782B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/04Fastening the knob or the handle shank to the spindle by screws, springs or snap bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

  • Drückerdorübefestigung Die Erfindung betrifft die Befestigung eines Dornes in dem ihn treibenden Bauteil, wie beispielsweise Drücker, oder in dem von ihm getriebenen Bauteil, wie beispielsweise Schloßnuß, bei welcher der Dorn einen durch Keilwirkung aufweitbaren Längsschlitz aufweist.
  • Bei den bekannten Ausgestaltungen dieser Art ist der Druckerdorn im Querschnitt rechteckig ausgebildet. Er sitzt einerends fest in dem einen Türdrücker. Der gegenüberliegende Türdrücker weist eine rechteckige Eintrittsausnehmung für das freie Ende des Druckerdornes auf. Der Längsschlitz des Drückerdornes tritt dabei unter eine Querbohrung des Drükkers, in welche Querbohrung eine unterseitig kegelförmig zugespitzte Madenschraube einschraubbar ist. Das Einschrauben der Madenschraube führt zu einem Aufweiten des Längsschlitzes. Es wird dadurch ein Klemmsitz zwischen Druckerdorn und Drücker herbeigeführt. Der Vierkant-Außenquerschnitt des Drükkerdornes führt - auch in Verbindung mit dem runden Innenquerschnitt desselben - bei diesem Aufwerten zu einer kantenförmigen Anlage zwischen Druckerdorn und den Innenwänden der Ausnehmung des Drückers. Die Kanten des Druckerdornes graben sich in das Druckermaterial ein, zumindest nach kurzzeitiger Beanspruchung. Die außerordentlich hohen Beanspruchungen führen zu einem schnellen Verschleiß derart, daß schon nach kurzer Zeit ein gewisses Spiel auftritt. Ist erstmal ein Spiel vorhanden, so läßt sich die weitere Vergrößerung des Spieles nicht vermeiden. Vor allem die langen Hebelarme solcher Türdrücker und die teils unsachgemäße Bedienung durch spielende Kinder etc. führen zu derart hohen Belastungen, daß, wie gefunden wurde, mit einem kantenförmigen Klemmsitz eine normale Gebrauchshaltbarkeit nicht erreichbar ist. Zu beachten ist hierbei fernerhin noch gleichzeitig, daß der Druckerdorn zwangläufig mit einem gewissen Spiel in die Innenbohrung des Drückers eintreten muß; nach Einschrauben der Madenschraube führt dieses dazu, daß das durch die Toleranzen auftretende Spiel zwischen Drücker und Druckerdorn sich unsymmetrisch verteilt, derart, daß ein größeres Spiel oberhalb derjenigen Seite des Drükkerdornes vorliegt, welche der Madensehraube zugekehrt ist. Auch ist die maßgerechte Bearbeitung rechteckiger Querschnitte und rechteckiger Öffnungen schwierig bzw. mitvertretbarenMitteln in derlVIassenfabrikation überhaupt nicht möglich.
  • Daneben sind zweiteilige Druckerdorne bekannt. Die beiden Hälften werden in dem einen Drücker mittels eines Keiles, welcher von einer Madenschraube beaufschlagt ist gespreizt. Auch hier führt das Spreizen, insbesondere unter Berücksichtigung der zwangläufig auftretenden großen Maßtoleranzen stets zu einer kantenförmigen Anlage des Druckerdornes an den Innenwandungen der Bohrung des Drückers. Auch hier läßt sich deshalb keine gebrauchshaltbare und herstellungstechnisch günstige Ausgestaltung erzielen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine gattungsgemäße Drückerdombefestigung zu erzielen, die bei einfacher Herstellung eine hohe Maßhaltigkeit der ineinandertretenden Teile erreichen läßt und die trotz Verwendung der an sich bekannten Keilwirkung jeden unsymmetrischen Sitz und jede Kantenanlage vermeidet.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Keilwirkung den rohrförmig ausgebildeten Dorn innerhalb einer maßhaltigen zylindrischen Bohrung des ihn treibenden oder des von ihm getriebenen Bauteiles bis zur Flächenpressung an der Innenwand der Bohrung aufweitet.
  • Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine einfache und gebrauchshaltbare Bauform einer gattungsgemäßen Befestigung erzielt. Die entsprechenden, rohrförmig ausgebildeten Dorne können in entsprechender Maßgenauigkeit fertig bezogen werden. Es bereitet keine herstellungstechnischen Schwierigkeiten, eine entsprechend maßhaltige zylindrische Bohrung im Drükker oder beispielsweise in der Nuß herzustellen. Es läßt sich dadurch ein guter ochsengenauer Sitz erreichen, der schon weitgehendst spielfrei sein kann, bevor die Aufweitung des Längsschlitzes durch die Keilwirkung vorgenommen wird. Die Aufweitung des Längsschlitzes durch die Keilwirkung führt dabei zu einer absoluten Flächenpressung. Vor allem bei Drükkern aus weicheren Materialien, wie beispielsweise Aluminium-Magnesiumlegierungen ist ein fester, von der Flächenpressung erzielter Reibungssitz gewährleistet. Es wurde gefunden, daß der Reibungssitz auch weitaus genügend ist, um zu vermeiden, daß selbst bei hohen Drehmomenten die nur dünne Madenschraube oder ein nur schwächerer Keil, welche Teile die Aufweitung des Schlitzes bewirken, abgeschert wird. Das Auswechseln des Drückerdornes bzw. das Abnehmen der Drücker, Stoßgriffe 0d. dgl. bereitet keine Schwierigkeiten und vor allem auch nicht das erneute Anschlagen derselben.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht erfindungsgemäß darin, daß die in an sich bekannter Weise die Keilwirkung erzeugende Madenschraube an ihrem keilförmigen Ende gerieft ist, welche Riefen sich in die Flanken des Längsschlitzes eingraben. Die diesbezüglichen Riefen können in der, auch trotz Gebrauchshaltbarkeit verhältnismäßig dünn zu haltenden Rohrwandung eine Bohrung erzeugen, die in Verbindung mit dem hohen Reibungssitz selbst bei großen axialen Kräften mit Sicherheit ein axiales Lösen der Befestigung verhindert.
  • Schließlich ist es weiterhin noch von Vorteil, wenn die Madenschraube in an sich bekannter Weise einen Keil beaufschlagt, der zwei beiderseits über die Keilflachen vorstehende Flügel aufweist, wobei das die Madenschraube tragende Bauteil eine entsprechende Nut zum Eintritt dieser Flügel aufweist. Bei dieser Lösung ist die Verdrehungssicherheit durch formschlüssigen Eingriff noch weiter erheblich erhöht, was beispielsweise von Bedeutung sein kann bei sehr langen Drückern entsprechend der Gattung für Operationssäle od. dgl.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen als Griffbefestigung, insbesondere für Ganzglastüren veranschaulicht, und zwar zeigt A b b. 1 einen Querschnitt durch erste Ausführungsform, A b b. 2 eine teils in Seitenansicht teils im Längsschnitt gehaltene Darstellung eines an einer Ganzglastür befestigten Stoßgriffpaares gemäß der zweiten Ausführungsform, A b b. 3 einen Querschnitt gemäß Linie A -B in A b b. 2 und A b b. 4 eine schaubildliche Zeichnung der Stoßgriffbefestigung in zerlegtem Zustand.
  • Die aus einer Glassscheibe 1 bestehende Ganzglastür weist an der Anbringungsstelle der Stoßgriffe 2, die z. B. aus Holz- oder Kunststoffplatten gebildet sind, eine Durchbrechung auf, die mit einem zweckmäßigen Futter 3 bekleidet ist.
  • An den Stoßgriffplatten 2 sind Stützen 4, 4' mittels Schrauben 5 befestigt. Der rohrförmige, als Spannstift ausgebildete Verbindungsdorn 6 ist mit der Stütze 4 fest verbunden; hierzu kann ein Querstift 7 verwendet werden oder eine Schraube, oder es kann eine Klebbefestigung angewendet sein.
  • Der Spannstift bzw. Verbindungsdorn 6 ist gehärtet und weist einen Längsschlitz 8 auf. Zur Aufnahme des Spannstiftes besitzt die Stütze 4' eine maßgenaue Bohrung 9.
  • Die beiden Stoßplatten 2 eines Griffpaares werden unter Zwischenlage von Rosetten 10 in der Weise vereinigt, daß der Spannstift 6 durch das Loch des Futters 3 hindurchgesteckt und die Stütze 4' auf das freie Ende des Spannstiftes aufgeschoben wird. In der Stütze 4' sitzt die Madenschraube 13. Diese tritt bei Ausführung gemäß A b b. 1 mit ihrem keilförmigen Ende, das mit Riefen 13' versehen ist, in den Längsschlitz 8 des Dornes 6 und weitet diesen bis zum Klemmsitz in der Bohrung 9 auf.
  • Bei der zweiten Ausführungsform tritt ein vorher in den Längsschlitz 8 des Spannstiftes 6 eingelegter Keil 11 beim Aufschieben in eine Nut 12 der Stütze 4' ein und gelangt beim Zusammenschieben unter die Madenschraube 13, die in der Stütze 4' vorgesehen ist.
  • Die Madenschraube 13 ist vorzugsweise als Kreuzschlitzschraube ausgebildet, um eine hohe Anspannung zu ermöglichen. Der von ihr beaufschlagte Keil 11 besitzt (vgl. A b b. 2) ein den Spannstift bis zum Klemmsitz aufweitendes Profil. Er weist zwei beiderseits über die Keilflächen vorstehende Flügel I1' auf, die zweckmäßig maßgenau in die Nut 12 passen, so daß sie spielfrei verschieblich sind.
  • Unter der Druckwirkung der Madenschraube 13 wird der Keil 11 axial in den Schlitz 8 des Spannstiftes eingetrieben. Hierdurch weitet sich der Spannstift auf und erzeugt einen unveränderlichen, starken, rüttelsicheren Preßsitz in der Bohrung der Stütze 4'.
  • Selbstverständlich ist, falls dies erforderlich wird, diese Verbindung auch wieder lösbar.
  • In gleicher Weise kann die Verbindung zwischen einem Türdrückerpaar und dem eine Nuß des Türschlosses durchsetzenden Drückerdorn ausgebildet werden. Auch ist die erfindungsgemäße Ausbildung zur Verbindung eines Drückerdornes mit der Nuß geeignet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Befestigung eines Dornes in dem ihn treibenden Bauteil, wie beispielsweise Drücker, oder in dem von ihm getriebenen Bauteil, wie beispielsweise Schloßnuß, bei welcher der Dorn einen durch Keilwirkung aufweitbaren Längsschlitz aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilwirkung den rohrförmig ausgebildeten Dorn (6) innerhalb einer maßhaltigen zylindrischen Bohrung (9) des ihn treibenden oder des von ihm getriebenen Bauteiles bis zur Flächenpressung an der Innenwand der Bohrung (9) aufweitet.
  2. 2. Dorn Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise dieKeilwirkung erzeugendeMadenschraube (13) an ihrem keilförmigen Ende gerieft ist, welche Riefen (13') sich in die Flanken des Längsschlitzes (8) eingraben.
  3. 3. Dorn Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Madenschraube (13) in an sich bekannter Weise einen Keil (11) beaufschlagt, der zwei beiderseits über die Keilflächen vorstehende Flügel (11') aufweist, wobei das die Madenschraube (13) tragende Bauteil eine entsprechende Nut (12) zum Eintritt dieser Flügel (11') aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr: 587 487; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1680103.
DEE27193A 1964-06-10 1964-06-10 Drueckerdornbefestigung Pending DE1197782B (de)

Priority Applications (1)

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DEE27193A DE1197782B (de) 1964-06-10 1964-06-10 Drueckerdornbefestigung

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DEE27193A DE1197782B (de) 1964-06-10 1964-06-10 Drueckerdornbefestigung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1197782B true DE1197782B (de) 1965-07-29

Family

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DEE27193A Pending DE1197782B (de) 1964-06-10 1964-06-10 Drueckerdornbefestigung

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DE (1) DE1197782B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE587487C (de) * 1933-11-03 Fingscheidt Friedrich Auf Tuerstaerke einstellbare, mit Madenschraube versehene Drueckerbefestigung mit vierkantigem Drueckerdorn

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE587487C (de) * 1933-11-03 Fingscheidt Friedrich Auf Tuerstaerke einstellbare, mit Madenschraube versehene Drueckerbefestigung mit vierkantigem Drueckerdorn

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