DE1197754B - Entwickler fuer elektrophotographische Zwecke - Google Patents
Entwickler fuer elektrophotographische ZweckeInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^SSVS^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Deutsche Kl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1197 754 K 38623 IX a/57 b 4. September 1959
29. Juli 1965
Die Erfindung betrifft Entwickler für elektrophotographische Zwecke, bestehend aus mindestens einem
sich positiv und mindestens einem sich negativ aufladenden Toner gleicher Korngröße, wobei mindestens
einer der Toner bestimmte physikalische und chemische Eigenschaften hat, die einen Unterschied
z. B. der Lösungseigenschaften von den anderen Tonern bedingen.
Es ist bekannt, auf elektrophotographischem Wege Flachdruckformen herzustellen, indem man eine
photoleitfähige Schicht, die sich auf einem Schichtträger befindet, im Dunkeln mit einer elektrostatischen
Ladung versieht. Anschließend wird das Aufzeichnungsmaterial entweder auf dem Kontaktwege
oder durch Projektion durch eine Kopiervorlage belichtet, wobei ein Ladungsbild entsteht. Man
entwickelt dieses Ladungsbild dadurch, daß man es für kurze Zeit mit einem aus einem hydrophoben
Toner und einem Träger bestehenden Entwickler in Berührung bringt, wobei der Toner an den die Ladüngen
tragenden Bildteilen haftenbleibt. Dann wird das Tonerbild durch Erwärmen fixiert. In einem
anschließenden Arbeitsgang werden durch Behändem mit einer alkalischen Flüssigkeit die nicht mit Toner
Entwickler für elektrophotographische Zwecke
Anmelder:
Kalle Aktiengesellschaft, Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustr. 190-196
Als Erfinder benannt:
Dr. Martha Tomanek, geb. Kunitzer,
Wiesbaden-Biebrich
Aufgabe der Erfindung war es, einen Entwickler zu rinden, der die Ladungsbilder mit großer Randschärfe
sichtbar macht und sich besonders gut für die Herstellung von Druckformen verwenden läßt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Entwickler für elektrophotographische Zwecke, der aus mindestens
einem sich positiv und mindestens einem sich negativ aufladenden Toner gleicher Korngröße besteht, wobei
mindestens der oder die Toner eines Ladungsbedeckten Bildteile hydrophil gemacht, während die 25 sinnes in Wasser, Alkalien oder Säuren löslich sind
den hydrophoben Toner tragenden Bildteile mit oder sich beim Erhitzen zu flüchtigen oder in den
fetter Farbe eingefärbt werden. Eine so hergestellte angegebenen Medien leicht löslichen Substanzen
Druckform ist für den Flachdruck geeignet. zersetzen.
In dem zum Entwickeln des Ladungsbildes be- In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin-
nutzten Gemisch aus Träger und Toner benutzt man 30 dung besitzen die Toner eines Ladungssinnes einen
als Träger Teilchen, die 10- bis lOOmal größer und höheren Schmelzpunkt als die Toner des anderen
die spezifisch' schwerer sind als die Teilchen des Ladungssinnes.
Toners, z. B. Körner mit einem Durchmesser von Zur Erfindung gehören auch Tonergemische, von
0,2 bis 0,6 mm. denen die Toner eines Ladungssinnes auf die eine
Als Toner wurden bereits gefärbte oder ungefärbte 35 Weise, z. B. durch Alkalien, und die Toner des anthermoplastische
oder schmelzbare Kunststoffpulver deren Ladungssinnes auf eine andere angegebene
benutzt. Beim Hantieren mit dem Entwickler lädt Weise, z. B. durch Säuren oder durch Erhitzen,
sich der Toner auf Grund der Reibungselektrizität gelöst oder zersetzt werden können,
gegenüber dem Träger entgegengesetzt auf. Dadurch Als sich positiv aufladende Toner für den erfin-
gegenüber dem Träger entgegengesetzt auf. Dadurch Als sich positiv aufladende Toner für den erfin-
wird der Toner vom Träger lose festgehalten, so daß 40 dungsgemäßen Entwickler eignen sich natürliche und
keine Entmischung der beiden Komponenten eintritt. synthetische Harze, wie Kolophonium, Kopale,
Beim Entwickeln des Ladungsbildes mit dem Ent- Dammarharz, Asphalte, kolophoniummodifizierte
widder werden die Tonerteilchen von den entgegen- Phenolharze, Ketonharz, Maleinharz, Cumaronharz,
gesetzt geladenen Bildteilen angezogen, während die Polyacrylsäure und Polystyrole. Man kann auch
Trägerteilchen abrollen. Es werden also je nach 45 Gemische dieser Harze verwenden. Man setzt diesen
Ladungssinn des im Entwickler enthaltenen Toners Harzen anorganische und/oder organische Pigmente
jeweils nur die geladenen oder ungeladenen Bildteile und/oder Farbstoffe zu, um ihnen einen ausgeprägten
des Ladungsbildes mit Toner bedeckt. positiven Ladungssinn zu verleihen. Als solche
Die bekannten, aus grobem Träger und feinem kommen beispielsweise Ruß, Zinkoxyd, Titandioxyd,
Toner bestehenden Entwickler besitzen den Nach- 50 Bariumsulfat, Mennige und die folgenden im Colourteil,
daß oftmals die Umrisse der Tonerbilder nicht Index Second Edition (1956), Volume 4, angegebedie
gewünschte Schärfe aufweisen. nen Farbstoffe in Frage: Heliorot RMT extra
509 628/320
3 4
(C. I. 15 580), Helioechtblau (C. I. 63 005), Sudan- ramsäure mit Farbstoffen kommen in Frage, wie
farbstoffe, z.B. I (CI. 12055), II (CI. 12140), die sogenannten Fanalfarbstoffe, beispielsweise
III (CI. 26500), Cellitonfarbstoffe (CL, VoLI, Fanalrot 6 BM (C I. 45175), Fanalviolett RM (C. I.
2. Auflage 1956, S. 1655 bis 1742), Nigrosin sprit- 42535), Fanalblau B supra (C I. 42595). Weiterhin
löslich (C 1.50 415), Pigmentschwarz B (C. 1.50 440), 5 seien die Metallsalze von Sulfon- und Carbonsäuren
Alizarinblauschwarz B (CI. 63 615), Diamant- von Farbstoffen, beispielsweise AlizarinblauschwarzB
schwarz F (C I. 26 695), Fanalviolett RM (C I. (C. I. 63 615) oder Diamantschwarz F (C. I. 26 695)
42 535), und auch Gemische von diesen Farbstoffen genannt,
und/oder Pigmenten. Die Toner werden zweckmäßigerweise hergestellt,
Von diesen Substanzen genügen oftmals geringe io indem man die zerkleinerten Ausgangsstoffe geniein-Mengen,
z. B. 0,5% Ruß, um den Harzen einen ein- sam sehr fein zermahlt, das Gemisch zum Schmelzen
deutig positiven Charakter zu verleihen. Es ist ferner erwärmt, bis zur weitgehenden Homogenität umrührt
oft zweckmäßig, den positiven Tonern 0,1 bis 10%, und die Schmelze dann abkühlt. Man kann auch die
vorzugsweise 1 bis 5%, Wachse und/oder niedrig- schmelzbaren Ausgangsmaterialien durch Erwärmen
schmelzende organische Verbindungen zuzusetzen, 15 verflüssigen und die restlichen Bestandteile unter
um den Schmelzpunkt und das Haftvermögen des Rühren eintragen und abkühlen. Die so erhaltene
Tonergemisches in gewünschter Weise zu beein- Tonermasse wird fein gemahlen und gesiebt. Für den
flüssen. Toner verwendet man Siebfraktionen mit einer
Als Wachse für diesen Zweck kommen natürliche durchschnittlichen Korngröße von 1 bis 100 μπι,
Wachse, wie Carnaubawachs, Bienenwachs, Japan- 20 vorzugsweise von 10 bis 30 μΐη.
wachs, Montanwachs, Ceresin und synthetische Als alkalilösliche sich positiv oder negativ auf-Wachse, wie sie in den Lackrohstofftabellen, 3. Auf- ladende Toner kommen Sulfosäuren und insbesonlage von E. Karsten, Curt R. Vincentz, Verlag dere Carbonsäuren, wie Oxalsäure, Adipinsäure, Hannover, besonders auf S. 260 ff., beschrieben Weinsäure, Benzoesäure, Aminobenzoesäure, Chlorsind. 25 benzoesäure, Naphthalsäure, 2-Oxy-l-naphthoesäure,
wachs, Montanwachs, Ceresin und synthetische Als alkalilösliche sich positiv oder negativ auf-Wachse, wie sie in den Lackrohstofftabellen, 3. Auf- ladende Toner kommen Sulfosäuren und insbesonlage von E. Karsten, Curt R. Vincentz, Verlag dere Carbonsäuren, wie Oxalsäure, Adipinsäure, Hannover, besonders auf S. 260 ff., beschrieben Weinsäure, Benzoesäure, Aminobenzoesäure, Chlorsind. 25 benzoesäure, Naphthalsäure, 2-Oxy-l-naphthoesäure,
Als niedrigschmelzende organische Verbindungen Tetrachlorphthalsäure, Anthrachinoncarbonsäure,
kommen besonders substituierte und unsubstituierte Benzolsulfosäure, Chlorbenzolsulfosäure, Naphthaaromatische
Verbindungen mit Schmelzpunkten linsulfosäure, Naphtholsulfosäure, Naphthylaminzwischen
40 und 150° C in Frage. Solche Verbin- sulfosäuren, Aminonaphtholsulfosäuren, Benzidindungen
sind 1-Naphthol, 2-Naphthol, Acenaphthen, 30 sulfosäuren, Anthracensulfosäuren oder Anthra-'
Acetanilid, p-Dibrombenzol, 2,4-Diaminotoluol, o- chinonsulfosäuren in Frage. Auch Säureanhydride,
Phenylendiamin, Resorzin, Diphenylamin oder seine wie Naphthalsäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid
Derivate. oder Tetrachlorphthalsäureanhydrid, und Säure-Ais sich negativ aufladende Toner eignen sich be- imide, wie Naphthalsäureimid, Oxynaphthalsäuresonders
Metallresinate. Unter Metallresinaten, auch 35 imid oder Perylen-S^ÄlO-tetracarbonsäure-diimid,
Harzseifen genannt, werden die Metallsalze von Sulfonamide, wie Toluolsulfonamid, Naphthalinsul-Harzsäure
verstanden. Für den vorliegenden Fall fonamid, Naphthannsulfonanilid, Anthracen-1-sulkommen
insbesondere Metallresinate oder Gemische fonanilid, 5-(p-Toluolsulfonamido)-acenaphthen oder
davon mit Aluminium, Barium, Blei, Kalzium, Cer, Phenylsulfanilid, Imidazole, wie Benzimidazol,
Eisen, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan oder 4° 2-Methylbenzimidazol, 6-Chlor-2-methylbenzimid-Zink
als Kation in Frage. azol, 2-(4-Diäthylaminophenyl)-benzimidazol, 2-Mer-
Neben diesen Metallresinaten können den nega- capto-benzimidazol, 2-Phenyl-phenanthro-9,10:
tiven Tonern auch noch bis zu 50% der Harze, wie 4,5-imidazol, 2-(4-Aminophenyl)-4,5-diphenyl-imid-
sie zur Herstellung der positiven Toner benutzt wer- azol, 2-Styryl-6-(oder auch 5)-amino-benzimidazoI,
den, zugesetzt werden. Ebenfalls können den Metall- 45 Naphthimidazol-1',2': 4,5- oder 2-Methyl-5-(oder
resinaten auch Anteile der obengenannten Wachse auch 6)-nitro-benzimidazol, Hydroxyverbindungen,
und organische Verbindungen vom Schmelzpunkt wie Resorcin, 4-Oxy-diphenyl oder 4-Oxy-benzo-
zwischen 40 und 150° C zugesetzt werden. Außer- phenon, Naphthole, wie 1-Naphthol, l-Chlor-2-naph-
dem können als Farbstoffe und Pigmente die bei den thol, Purpurogallin, Pyrogallol, 2,3-Dioxy-naphthalin,
positiven Tonern beschriebenen benutzt werden. 50 Phloroglucin, 5-Oxy-acenaphthen oder 1,2,3-Trioxy-
Jedoch soll der Gehalt an Pigmenten und Farbstoffen anthrachinon, Triazolverbindungen, wie 2,5-Diphenyl-
10% der Metallresinate nicht übersteigen, um den 1,3,4-triazol, Pyrazolverbindungen, wie 3,5-Diphenyl-
negativen Ladungscharakter in ausreichendem Maße pyrazol oder 3-(p-Methoxyphenyl)-5-phenylpyrazoI,
zu wahren. finden Verwendung. Die alkalilöslichen Toner können
Verwendet man jedoch metallhaltige Farbstoffe, so 55 ungefärbt oder auch mit organischen Farbstoffen oder
kann man Mengen bis etwa 50%, vorzugsweise je- organischen oder anorganischen Pigmenten gefärft
doch nicht mehr als 35%, zusetzen. sein.
Als metallhaltige Farbstoffe seien solche genannt, Als Farbstoffe und Pigmente kommen dieselben
die im Molekül Metalle, wie Kupfer, Zink, Magne- in Frage, die auch zum Färben von positiv bzw.
sium, Eisen, Natrium oder Kalium, komplex gebun- 60 negativ aufgeladenen Tonern genommen werden,
den enthalten. Beispiele sind Chlorophyll, Kupfer-, Als alkalilösliche, sich positiv oder negativ auf-Zink- oder Magnesiumphthalocyanine oder Naphthol- ladende Toner sind auch Kunststoffe sehr gut gegrün B (C 1.100 20). Ferner seien als metallhaltige eignet, die durch Polymerisation von Vinylchlorid Farbstoffe Doppelsalze von Farbstoffen, z. B. die mit Estern von Fettsäuren, wie Essigsäure, Propion-Zinkchlorid-Doppelsalze von Toluidinblau 0 (CI. 65 säure oder Buttersäure, erhalten wurden und die 52 040), Methylengrün B (C I. 52 020) oder Acridin- noch einen gewissen Anteil an ungesättigten Monoorange NO (C. I. 46 005) genannt. Auch Komplexe carbonsäuren^ wie Crotonsäure oder Zimtsäure, oder von Heteropolysäure, wie Phosphor-Molybdän-Wolf- an ungesättigten Dicarbonsäuren, wie Maleinsäure,
den enthalten. Beispiele sind Chlorophyll, Kupfer-, Als alkalilösliche, sich positiv oder negativ auf-Zink- oder Magnesiumphthalocyanine oder Naphthol- ladende Toner sind auch Kunststoffe sehr gut gegrün B (C 1.100 20). Ferner seien als metallhaltige eignet, die durch Polymerisation von Vinylchlorid Farbstoffe Doppelsalze von Farbstoffen, z. B. die mit Estern von Fettsäuren, wie Essigsäure, Propion-Zinkchlorid-Doppelsalze von Toluidinblau 0 (CI. 65 säure oder Buttersäure, erhalten wurden und die 52 040), Methylengrün B (C I. 52 020) oder Acridin- noch einen gewissen Anteil an ungesättigten Monoorange NO (C. I. 46 005) genannt. Auch Komplexe carbonsäuren^ wie Crotonsäure oder Zimtsäure, oder von Heteropolysäure, wie Phosphor-Molybdän-Wolf- an ungesättigten Dicarbonsäuren, wie Maleinsäure,
Fumarsäure oder Itaconsäure, enthalten. Auch Mischpolymerisate aus Styrol und Maleinsäure und
Harzen, die eine Säurezahl über 150 besitzen, kommen in Frage. Solche Harze enthalten Kolophonium,
wie ein Harz mit dem Schmelzpunkt 95 bis 107° C und der Säurezahl 210 bis 240 oder sind Maleinatharze,
wie Harz mit dem Schmelzpunkt 120 bis 130° C und der Säurezahl 270 bis 300, ölfreie Alkydharze,
wie ein Harz mit dem Schmelzpunkt 77 bis 930C und der Säurezahl 180 bis 200 oder dem
Schmelzpunkt 66 bis 70° C und der Säurezahl 180 bis 200. Ferner sind Umwandlungsprodukte natürlicher
Harze, wie ein Produkt mit dem Schmelzpunkt von 95 bis 110° C (Kofier-Bank) und der Säurezahl 160
bis 150, geeignet.
Als säurelösliche, sich positiv oder negativ aufladende Toner kommen feste basische organische
Verbindungen, wie Phenylendiamin, Benzidin, Diphenylamin, Naphthylamin, Naphthylendiamin,
5,6-Benzochinolin, 5,6-Benzochinaldin, 4-Chloranilin,
4,4'-Diaminobenzophenon oder diejenigen bereits unter alkalilösliche Toner genannten Triazol-,
Imidazol- und Pyrazolverbindungen, die durch die Anwesenheit einer NH-Gruppe auch säurelöslich
sind, in Frage. as
Als wasserlösliche, sich positiv oder negativ aufladende Toner kommen die Salze der alkalilöslichen
Toner, insbesondere ihre Alkalimetallsalze, außerdem die Salze der säurelöslichen Toner, insbesondere
ihre Salze mit starken anorganischen Säuren in Frage. Solche sind beispielsweise Natriumacetat,
Lithiumeitrat, Natrium-kalium-tartrat, Natriumbenzoat, das Natriumsalz der Naphthalin-1-carbonsäure,
das Dinatriumsalz der Naphthalin-l,5-disulfosäure, das Kaliumsalz der Anthracen-1-sulfosäure, das Kaliumsalz
der Fluorendicarbonsäure, das Natriumsalz der l-Phenyl-5-methylpyrazol-carbonsäure, Benzoesäuresulfimid
oder Dibenzolsulfonylimid. Ferner kommen auch Di-, Tri- und Oxycarbonsäuren, wie
Oxalsäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Salicylsäure
oder Recorcylsäure, und wasserlösliche Kunststoffe, wie Polyvinylalkohole, Polyvinylpyrrolidone
oder niedrigkondensierte Melamin-Formaldehyd-Harze, in Frage.
Als sich beim Erhitzen zu flüchtigen oder in Wasser, Alkalien, oder Säuren leicht löslichen Substanzen
zersetzende Toner können leicht zersetzliche Carbonsäuren, wie Malonsäure, Aceton-dicarbonsäure,
Citraconsäure oder Furfuralmalonsäure, verwendet werden.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Entwicklers mischt man sich negativ aufladende und positiv
aufladende Toner miteinander im Verhältnis 1:1 bis 20:1. Vorzuziehen sind gleiche Mengenverhältnisse
von beiden Tonersorten.
Die erfindungsgemäßen Entwickler werden in bekannter Weise auf die Ladungsbilder aufgebracht
und anschließend vorzugsweise durch Erwärmen fixiert. Es ist auch möglich, sie durch Lösungsmittel,
insbesondere in Dampfform, zu fixieren. Das Ladungsbild kann dabei auf einer photoleitfähigen
Schicht oder einem Bildempfangsmaterial sein. Es bleiben sowohl an den Ladungen tragenden Bildteilen
als auch an den nicht mit Ladungen bedeckten Bildteilen Tonerpartikelchen haften. Bei Anwendung
eines sich beim Erhitzen zersetzenden Toners wird beim Erhitzen je nach dem Aufladungssinn des
Ladungsbildes an den mit Ladungen bedeckten oder den nicht mit Ladungen bedeckten Bildteilen der
Toner entfernt.
Zur Überführung der Tonerbilder in Flachdruckformen überwischt man sie mit einer sauren oder
alkalischen Waschlösung, um an den Bildteilen, die hydrophil gemacht werden sollen, gegebenenfalls die
Tonerschicht und die photoleitfähige Schicht zu entfernen und den Schichtträger freizulegen. Demgemäß
wird man in Säuren oder Alkalien lösliche photoleitfähige Schichten verwenden.
Bei der Herstellung der Flachdruckformen ist es vorteilhaft, den Entwickler aus einem Toner, der in
Säuren und einem, der in Alkalien löslich ist, herzustellen. Da man die photoleitfähige Schicht sowohl
positiv als auch negativ aufladen kann, ist es möglich, durch einfache Wahl des Aufladungssinnes den
Toner, der bildmäßig entfernt werden soll, an den mit Ladungen bedeckten oder an den nicht mit Ladungen
bedeckten Bildteilen niederzuschlagen, entsprechend der herzustellenden, in bezug auf die Kopiervorlage
positiven oder negativen Flachdruckform.
Hat man beispielsweise ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial vorliegen, dessen
photoleitfähige Schicht in Alkalien löslich ist, einen Entwickler, dessen sich positiv aufladender Toner
ebenfalls in Alkalien löslich ist, und lädt man die photoleitfähige Schicht negativ auf, so erhält man
nach dem Entwickeln, Fixieren und der Behandlung mit einer alkalischen Waschlösung eine Flachdruckform,
die. ein umgekehrtes Bild der Kopiervorlage darstellt. Will man eine ein direktes Bild darstellende
Flachdruckform herstellen, lädt man die photoleitfähige Schicht positiv auf und verfährt sonst in
gleicher Weise..
Wenn man denselben Entwickler mit einem sich negativ aufladenden säurelöslichen Toner, verwendet,
so kann man ihn auch für elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien verwenden, deren
photoleitfähige Schichten in Säuren löslich sind. Bei negativer Aufladung der photoleitfähigen Schicht
erhält man in bezug auf die Kopiervorlage positive Bilder, während man bei positiver Aufladung negative
Bilder erhält.
Als elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial verwendet man vorzugsweise solches, das auf
einem vorzugsweise metallischen Schichtträger, insbesondere Aluminium, eine photoleitfähige Schicht
mit einem organischen Photoleiter hat.
Als solche organischen Photoleiter können Oxdiazole,
wie 2,5-Bis-[4'-dimethylaminophenyl-(l')]-1,3,4-oxdiazol,
Imidazolone, wie 4,5-Bis-[4'-aminophenyl]-imidazolon-2, Triazole, wie 2,5-Bis-[4'-N-acetylaminophenyl-(l')]-l,3,4-triazol,
und Pyrazole, wie 1,3,5-Triphenylpyrazol, verwendet werden.
Diese werden zweckmäßig mit einem Bindemittel und einem Sensibilisator auf den Schichtträger aufgebracht,
wobei man zur Herstellung alkalilöslicher photoleitfähiger Schichten ein Bindemittel verwendet,
das in Alkalien löslich ist, beispielsweise ein Mischpolymerisat aus Styrol und Maleinsäureanhydrid
im Molverhältnis 1:1, oder andere Polymerisate
mit sauren Gruppen, z.B. Polystryrolsulfonsäure oder alkalilösliche Phthalsäureesterkondensate.
Dabei verwendet man den Photoleiter und das alkalilösliche Bindemittel in einem Mischungsverhältnis
zwischen 90 :10 und 10 : 90, vorzugsweise
aber in einem Mischungsverhältnis zwischen 60 :40 und 40:60.
Zur Herstellung säurelöslicher photoleitfähiger Schichten verwendet man Photoleiter, die in Säuren
löslich sind, wie NH2 oder NH-Gruppen enthaltende Verbindungen, beispielsweise 2,5-Bis-[4'-diäthylaminophenyl-(l')]-l,3,4-triazol,
4-(4'-Dimethylaminophenyl)-5-(4"-chlorphenyl)-imidazol, 3-Aminocarbazol,
1-Aminoanthracen, 3-Aminopyren, 3,6-Diaminocarbazol.
Man kann diese Photoleiter oder auch säureunlösliche Photoleiter, bevorzugt in den
oben angegebenen vorteilhaften Mengenverhältnissen, im Gemisch mit Bindemitteln, die säurelöslich sind,
verwenden.
Als alkalische Waschlösung kommen anorganische alkalisehe Substanzen, wie Alkalimetallhydroxyde,
wässeriges Ammoniak, Erdälkalimetallhydroxyde, AI-kalimetallphosphate,
Alkalimetallpolyphosphate oder organische primäre, sekundäre oder tertiäre niedere
gesättigte aliphatische oder cyclische Amine, wie Trimeftylamin oder Piperidin, und außerdem Aminoalköhole,
wie Triäthanolamin, in Frage.
Um die Hydrophilie der nicht druckenden Bildteile .zu erhöhen, kann es vorteilhaft sein, den alkalischea
Waschlösungen wasserlösliche Silikate, wie Natriumsilikat, Kah'umsilikat oder Mischsilikat, wie
Natrium-Kaüum-Silikat, zuzusetzen, die gegebenenialls.noch
geringe Mengen Kalziumsilikat enthalten können. '
AIs saure Waschlösung wendet man Säuren an, beispielsweise starke anorganische Säuren, insbesondere
Phosphorsäure, die auf den metallischen Schichtträger eine hydrophilierende Wirkung hat.
Sowohl den sauren wie den alkalischen Waschlösungen kann man zur besseren Handhabung Verdickungsmittel,
wie Cellulosealkyläther, Polyvinylalkohol oder Carfralkoxycellulosen, zusetzen.
Es ist auch möglich, vor der Behandlung mit der Waschlösung das fixierte Tonerbild mit einem Lack
zu überziehen, der bei der anschließenden Behändlung
mit der Waschlösung auf der einen Tonerart efhalten bleibt, während er auf der anderen Tonerart
mit* dem Toner und. der photoleitfähigen Schicht
durch die Wasehlösung abgelöst wird. Dabei haben sich Lacke, die neben Farbstoffen und Lösungsmitteln,
wie Cyclohexan Butylacetat, Tetralin oder
Minerälole auch noch Bademittel, wie Polyvinylchlorid,
Polyvinylacetat, Phihalsaureesterkondensate,
Malematharz, oder Novolake (Phenolformaldehydharze) enthalten, bewährt. Wenn man diese Lackierung
in Kauf nehmen will, ist es auch möglich, einen Entwickler zu verwenden, dessen verschieden ge-
-ladene Toner in Alkalien löslich sind, wobei der
eine schwerer und der andere leichter löslich ist. Beispiels^eise
kann.· man einen hochmolekularen Toner verwenden, "der aus einem Mischpolymerisat aus
Vinylchlorid und' einem Vinylester, wie Vinylacetat,
besteht, und in dem noch geringe Anteile einer Mono- oder Dicarbonsäure, wie Crotonsäure oder
Maleinsäure, einpolymerisiertsind.
Dieser hochmolekulare Toner ist in Alkalien relativ
schwer löslich. Man verwendet ihn im Gemisch mit einem niedermolekularen, leicht löslichen Toner,
beispielsweise' 4-Aminoamsol-2-su^onsäure. Nach
■dem Entwickeln, Fixieren und Lackieren kann das
■Bild" ia- eiae "Flachdruckfonn durch Behändem mit
-estner alkäliseaen Waschlösung, beispielsweise Mono-
:äfhan.cj}amin, übergeführt werden, wobei die Bildteile,
die die 4-Amino-anisol-2-sulfonsäure tragen, weggelöst werden. Auf analoge Weise kann man
auch mit zwei verschiedenen in Säuren löslichen Tonern verfahren.
Nach der Behandlung mit der Waschlösung wird die Flachdruckform mit Wasser abgespült und mit
fetter Farbe eingefärbt. Nach dem Einspannen in eine Flachdruckpresse können von diesen Flachdruckformen
Druckbilder in hoher Auflage herge-
ισ stellt werden.
Es ist ferner möglich, zwei Toner mit ziemlich verschiedenem Erweichungspunkt bzw. Schmelzpunkt
anzuwenden, beispielsweise mit Schmelzpunktdifferenzen zwischen 20 und 200° C, vorzugsweise
zwischen 50 und 150° C.
Mit den erfindungsgemäßen Entwicklern werden beim Entwickeln sowohl die geladenen als auch die
nicht geladenen Bildteile mit je einem der Toner bedeckt; hierdurch werden ganz besonders feine und
scharfe Konturen erhalten, so daß es möglich ist, auch feine Strichraster zu kopieren.
Benutzt man als Toner, der wieder entfernt wird, einen höherschmelzenden, so verhindert dieser ein
Breitwerden der Konturen des niedrigerschmelzenden Toners, so daß eine Steigerung der Schärfe der
Flachdruckformen erhalten werden kann.
Eine Folie aus blankem, nicht Trichloräthylen gereinigtem Walzaluminium wird mit einem Gemisch
aus 30 Gewichtsteilen Äthylenglykolmonomethyläther und 1 Gewichtsteil 2,4-Bis-[4'-diäthylaminophenyl-(l')]-l,354-oxdiazol
und 0,8 Gewichtsteilen eines Mischpolymerisats aus Styrol und Maleinsäureanhydrid
mit dem spezifischen Gewicht 1,26 bis 1,28 und dem Zersetzungsbereich von 200 bis 240° C beschichtet
und getrocknet. Zur Erzeugung von BiI-dem auf dem so erhaltenen Aufzeichnungsmaterial
wird die photoleitfähige Schicht durch eine Coronaentladung negativ aufgeladen und anschließend unter
einer positiven Kopiervorlage mit einer 125-Watt-Quecksilberhochdruckdampflampe
1 Sekunde belichtet. Das dabei entstandene Ladungsbild wird mit einem Entwickler, bestehend aus
a) 10 Gewichtsteilen eines pulverförmiger farbloseQ
Mischpolymerisates aus 85 Gewichtsprozent
vinylchlorid, 14 Gewichtsprozent Vinylacetat
£ j Gewichtsprozent Maleinsäure und
b) ^ Gewichtsteilen eines Toners, der durch
Schmelzen, Mahlen und Sieben von 3 Gewichts- f^n . eines medrigschmekenden Polystyrols,
3 Gewichtsteilen eines Malematharzes 0 3 Gewichtsteilen
Nigrosin spntloslich (C. 1.50 415)
™d, A°>} Gf^chtstei1 Pigmentüefschwarz (C. I.
50440) erhalten wurde, behandelt.
Die Toner a) und b) besitzen eine Korngröße von 10 bis 20 μπι und laden sich beim Mischen entgegengesetzt
auf: Toner a) negativ und Toner b) positiv.
Beim Aufstreuen dieses Entwicklers auf das Ladungsbild wird der schwarzgefärbte, positiv aufgeladene
Toner von den negativen Ladungen angezogen und der farblose negative Toner abgestoßen.
Der letzte bleibt an den ungeladenen Bildteilen haften. Das Tonerbild wird durch Erwärmen auf
160° C fixiert. Zur Umwandlung in eine Flachdruckform wird mit einer Waschlösung überwischt, welche
aus 10 Gewichtsprozent Monoäthanolamin, 5 Ge-
wichtsprozent Natriumsilikat und 85 Gewichtsprozent Polyäthylenglykol besteht. Diese alkalische Waschlösung
löst den besonders an den Rändern der schwarzen Bildteile haftenden alkalilöslichen, farblosen
Toner aus dem Mischpolymerisat aus Vinyl-Chlorid, Vinylacetat und Maleinsäure, sowie die
darunterliegende photoleitfähige Schicht. Nach kurzem Spülen mit Wasser wird mit fetter Farbe eingefärbt
und in einer Offsetmaschine gedruckt.
Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber einen Entwickler aus 10 Gewichtsteilen feinpulverisiertem
5-Chlor-2-methylbenzimidazol einer Korngröße von 20 μπι und 10 Gewichtsteilen eines Toners,
bestehend aus 4 Gewichtsteilen Polystyrol, 3 Gewichtsteilen Kolophonium, 2 Gewichtsteilen Ruß und
1 Gewichtsteil Nigrosin spritlöslich (C. I. 50 415). Der Toner wird durch Schmelzen des Gemisches und
anschließendes Mahlen und Sieben der erkalteten Schmelze erhalten.
Die Fraktion zwischen 10 und 20 μπι wird als
Toner verwendet. Beim Entwickeln des Ladungsbildes bleibt der Toner aus dem schwarzen Polystyrol-Kolophonium-Ruß-Gemisch
an den negativ geladenen Bildteilen haften, da er sich beim Schütteln mit 5-Chlor-2-methyl-benzimidazol positiv auflädt:
Das 5-Chlor-2-methyl-benzimidazol setzt sich an den belichteten Bildteilen ab. Nach dem Fixieren
des Tonerbildes mit Trichlorathylendämpfen wird es in eine Flachdruckform umgewandelt, indem es mit
einer Waschlösung überwischt wird, welche 0,5 Gewichtsprozent Monoäthanolamin, 60 Gewichtsprozent
Glycerin und 39,5 Gewichtsprozent Äthylenglykol enthält. 5-Chlor-2-methyl-benzimidazol löst
sich dabei mit der photoleitfähigen Schicht leicht weg. Nach Abspülen mit Wasser wird mit fetter
Farbe eingefärbt.
40
In einem Gemisch aus 150 Gewichtsteilen Äthylenglykolmonomethyläther
und 150 Gewichtsteilen Toluol werden 30 Gewichtsteile 2,5-Bis-[4'-diäthylaminophenyl-(l')]-l,3,4-triazol
und 0,025 Gewichtsteile Rhodamin B extra (C. I. 45 170) gelöst. In be-
kannter Weise wird diese Lösung auf eine mechanisch aufgerauhte Aluminiumfolie aufgebracht und
getrocknet. Das so hergestellte Aufzeichnungsmaterial wird durch eine Coronaentladung negativ
aufgeladen. Darauf wird in einem photographischen Vergrößerungsgerät ein Diapositiv mit einer Belichtungsstärke
von 3 Lux 1 Minute auf das Aufzeichnungsmaterial projiziert. Anschließend wird mit
einem Entwickler, bestehend aus 10 Gewichtsteilen feinpulverisiertem Benzidin und 2 Gewichtsteilen
eines gefärbten Ketonharzes entwickelt. Zur Herstellung des Toners aus dem Ketonharz werden
10 Gewichtsteile des Ketonharzes geschmolzen und dann 2 Gewichtsteile Ruß hinzugegeben und verrührt.
Anschließend wird die erhaltene Schmelze gemahlen und gesiebt. Das Benzidin und das mit Ruß
gefärbte Ketonharz werden in einer Korngröße von 10 bis 30 μπι verwendet. Beim Mischen lädt sich das
Benzidin negativ und das gefärbte Ketonharz positiv auf. Beim Entwickeln des Ladungsbildes wird der
positiv aufgeladene Toner von den negativen Ladungen angezogen, der negativ aufgeladene Toner setzt
sich an den nicht geladenen Bildteilen ab. Nach dem Fixieren durch Erwärmen auf 130 bis 150° C wird
das Bild zu einer Flachdruckform umgewandelt, indem es mit einer 3 Gewichtsprozentigen wässerigen
Phosphorsäure, der 5 Gewichtsprozent Gummiarabikum zugesetzt sind, überwischt und mit fetter Farbe
eingefärbt wird.
Man verfährt wie im Beispiel 1, belichtet aber die negativ aufgeladene photoleitfähige Schicht unter
einer negativen Kopiervorlage und entwickelt das Ladungsbild mit einem Entwickler, bestehend aus
10 Gewichtsteilen einer feinpulverisierten 4-Aminoanisol-2-sulfosäure
(Korngröße 1 bis ΙΟμίη) und
10 Gewichtsteilen eines gefärbten Mischpolymerisates aus 85 Gewichtsprozent Vinylchlorid, 14 Gewichtsteilen
Vinylacetat und 1 Gewichtsteil Maleinsäure. Beim Mischen der beiden Toner wird 4-Aminoanisol-2-sulfosäure
positiv und das Mischpolymerisat negativ aufgeladen. 4-Aminoanisol-2-sul£osäure setzt sich an den nicht belichteten Bildteilen,
die negative Ladung besitzen, ab und das gefärbte Mischpolymerisat an den belichteten Büdteilen. Da
beide Toner alkalilöslich sind, wird zur Umwandlung des Tonerbildes in eine Flachdruckform
letzteres mit einem Lack behandelt. Der Lack besteht aus 11,5 Gewichtsteilen Amylacetat, 25 Gewichtsteilen
Parafflnöl, 3,5 Gewichtsteilen Cyclohexan, 10 Gewichtsteilen eines trockenen Alkydharzes
auf Rizinusölbasis mit der Säurezahl 10 und 1,5 Gewichtsteilen eines Pigmentfarbstoffes. Nach
dem Trocknen wird mit einer Waschlösung, welche 94,5 Gewichtsprozent Äthylenglykol, 0,5 Gewichtsprozent
Monoäthanolamin und 5 Gewichtsprozent Natriummetasilikat enthält, überwischt, bis sich die
4-Aminoanisol-2-suKosäure und die photoleitfähige Schicht an den Stellen, an denen kein Mischpolymerisat
haftet, löst, während das Mischpolymerisat durch die Lackschicht geschützt wird. Man erhält
von der negativen Kopiervorlage eine positive Flachdruckform. Nach dem Einfärben mit fetter Farbe
kann in einer Flachdruckmaschine, wie bekannt, gedruckt werden. Um das Bild vor dem Lackieren
sichtbar zu machen, kann das Mischpolymerisat wie folgt gefärbt werden: 1 Gewichtsteil eines schwarzen
Dispersionsfarbstoffes wird bei 55° C in 1500 Gewichtsteilen Wasser suspendiert, dann werden 5 Gewichtsteile Phenyl-äthyl-urethan hinzugegeben und
unter Rühren auf 40° C abgekühlt. Zu der auf 40° C abgekühlten Suspension werden dann in kleinen
Portionen 50 Gewichtsteile des pulverförmigen Mischpolymerisates hinzugegeben, 1Ii Stunde bei
40° C gerührt, allmählich im Laufe von IV2 Stunden auf 65° C erwärmt und 1 Stunde bei dieser Temperatur
nachgerührt. Nach dem Absaugen des gefärbten Pulvers wird mit Wasser nachgewaschen und an der
Luft getrocknet. Um die beim Absaugen entstehenden Klümpchen zu entfernen, wird das gefärbte
Pulver in einer Kugelmühle gemahlen und gesiebt. Siebfraktionen von 1 bis 10 μΐη werden für die Toner
verwendet.
Eine mit Selen beschichtete Aluminiumplatte wird durch eine Coronaentladung positiv aufgeladen
und unter einer Kopiervorlage belichtet. Für die Entwicklung des Ladungsbildes wird ein Entwickler
aus 5 Gewichtsteilen Zinkresinat und 5 Gewichts-
509 628/320
11 12
teilen p-Aminobenzoesäure verwendet; dabei lädt man es mit einer Waschlösung überwischt, welche
sich das Zinkresinat negativ auf und schlägt sich an aus 1 Gewichtsteil Ammoniaklösung (25 %) und
den unbelichteten, positive Ladung aufweisenden 9 Gewichtsteilen Polyäthylenglykol besteht. Nach
Bildteilen nieder. EHe p-Aminobenzoesäure lädt sich Spülung mit Wasser und Einreiben mit verdünnter
positiv auf und haftet an den belichteten Bildteilen. 5 wässeriger Phosphorsäure wird mit fetter Farbe ein-
Zur Übertragung auf eine Papierdruckfolie wird gefärbt. In einer Offsetmaschine kann nun gedruckt
diese auf das Tonerbild gelegt und das Ganze von werden.
der Papierdruckfolienseite her einer Corona- Beisoiel 8
entladung ausgesetzt, wobei die Toner auf die "
Papierdruckfolie übertragen werden. ao Man löst in 30 Gewichtsteilen Äthylenglykolmono-
Nach dem Erwärmen auf 150° C haften die Toner methyläther 1 Gewichtsteil eines fettsäurefreien
fest auf der Papierdruckfolie. Zur Umwandlung in Phthalsäureesterkondensats mit dem Erweichungseine
Flachdruckform wird das fixierte Tonerbild mit punkt von 75 bis 90° C und der Säurezahl 85 bis
einer Waschlösung überwischt, welche aus 25 Ge- 100 und 1 Gewichtsteil 2,5-Bis-[4'-diäthylaminowichtsprozent
Diäthanolamin und 75 Gewichts- 15 phenyl-(l')]-l,3,4-oxydiazol, beschichtet mit dieser
prozent Polyäthylenglykol besteht, und mit fetter Lösung eine durch Bürsten aufgerauhte Aluminium-Farbe
eingefärbt. folie und trocknet diese. Mit Hufe dieses so her-Beisnie!
-- gesteh"ten Aufzeichnungsmaterials stellt man in der
" im Beispiel 1 beschriebenen Weise ein Ladungsbild
Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber ao her. Man entwickelt es, indem man es mit einem
zum Entwickeln einen Entwickler, dessen einer Entwickler, bestehend aus 5 Gewichtsteilen Anthra-
Toner durch Schmelzen von 10 Gewichtsteilen eines cen-1-sulfanilid, 2 Gewichtsteilen Resorcin und
Maleinatharzes mit 5 Gewichtsteilen Polystyrol, 1 Gewichtsteil des unter b) im Beispiel 1 beschriebe-
2 Gewichtsteilen Ruß und 1 Gewichtsteil Pigment- nen Toners, überschüttet. Anthracen-1-sulfanilid
schwarz (C. I. 50 440) erhalten wird. Die Schmelze 25 und Resorcin laden sich negativ auf und werden
wird nach dem Erkalten gemahlen und gesiebt. 5 Ge- von den negativ geladenen Bildteilen abgestoßen;
wichtsteile dieses Toners von der Korngröße 10 bis sie haften an den nicht geladenen, vom Licht getrof-
30 μΐη werden mit 6 Gewichtsteilen 4-Chlor-l-naph- fenen Bildteilen. Da sie alkalilöslich sind, werden
thol, das gleichfalls eine Korngröße von 10 bis sie bei der Herstellung der Flachdruckform wegge-
30 μΐη hat, gemischt. Der erste, schwarzgefärbte 30 löst. Der andere positiv geladene Toner bleibt an
Toner lädt sich positiv auf und haftet an den vom den nicht belichteten Bildteilen, die negativ aufge-
Licht nicht getroffenen Bildteilen, 4-Chlor-l-naph- laden sind, haften. Zur Umwandlung in eine Flach-
thol lädt sich negativ auf, wird von negativen Ladun- druckform wird das Tonerbild mit einer O,5°/oigen
gen abgestoßen und setzt sich an den Rändern der wässerigen Natriumhydroxydlösung überwischt, nach
schwarzen Bildteile ab. 4-Chlor-l-naphthol wird bei 35 kurzer Spülung mit Wasser mit 2%iger wässeriger
der Umwandlung des Tonerbildes durch eine al- Phosphorsäure behandelt und mit fetter Farbe wie
kausche Waschlösung gelöst. Als alkalische Wasch- üblich eingefärbt,
lösung eignet sich ein Gemisch aus 2 Gewichts- Beisoiel 9
prozent Trinatriumphosphat, 5 Gewichtsprozent ."
Natriummetasilikat und 1 Gewichtsprozent Natrium- 40 Man löst in 45 Gewichtsteilen Athylenglykolmonohexametaphosphat
in Wasser. Nach der Behandlung methyläther 3 Gewichtsteile 2,5-Bis-[4'-di-n-propylmit
der Waschlösung wird die Flachdrackform mit aminophenyl-(l')]-l,3,4-triazol und 0,005 Gewichts-Wasser
abgespült und mit fetter Farbe eingefärbt. teile Säureviolett 6 BNOO (C. I. 42 552), beschichtet
R · ·ι7 EUt dieser Lösung eine elektrolytisch aufgerauhte
ei spie / 45 Aluminiumfolie und trocknet diese. Auf diesem Auf-
Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber Zeichnungsmaterial erzeugt man in der im Beispiel 1
einen Entwickler mit zwei Tonern folgender Zu- beschriebenen Weise ein Ladungsbild, das mit einem
sammensetzung: Entwickler entwickelt wird, der
a) 10 Gewichtsteile Polyvinylcarbazol werden mit a) aus einem bei 900C erweichenden Toner, der
20 Gewichtsteilen Cumaronharz und 3 Ge- 5 durch Schmelzen von 10 Gewichtsteilen PoIywichtsteilen
Ruß und 2 Gewichtsteilen Nigrosin styrol, 20 Gewichtsteilen eines Ketonharzes mit
spritlöslich (CI. 50 415) geschmolzen. Nach dem Schmelzunkt 76 bis 820C und der Säuredem
Erkalten wird die Schmelze vermählen zahl 0,1 Gewichtsteil Russ und 2 Gewichtsteilen
und gesiebt. Nigrosinspritlöslich (CI. 50 415), Erkalten-
b) 10 Gewichtsteile Adipinsäure werden mit 2 Ge- M lassen der Schmelze, Pulverisieren, Sieben und
wichtsteilen Kupferphthalocyanin verschmol- Verwenden der Fraktion von 0 bis 10 μπι erzen
und gleichfalls nach dem Erkalten ver- halten wird, und
mahlen und gesiebt. b) aus 6-Nitro-2-methyl-benzimidazol oder 5-Nitro-
2 Gewichtsteile der Fraktion von 10 bis 20 μπι 6o ^-methyl^enzimidazol vom Schmelzpunkt 218
des ersten Toners werden mit 10 Gewichtsteilen der J* 2£°° ^+ das eme KorQgroße von ° bls 10 I™
Fraktion von 10 bis 20 μπι des zweiten Toners ge- nat' bestent
mischt und damit das Ladungsbild entwickelt. Der Diese beiden Toner werden im Verhältnis 8:10
erste, positiv geladene Toner setzt sich dabei an den gemischt und über das Ladungsbild geschüttet. Der
negativ geladenen Bildteilen ab, der zweite, negative 65 Toner a) ist positiv aufgeladen und dient zur Sicht-Toner
bleibt an den vom Licht getroffenen Bildteilen barmachung der geladenen Bildteile. Der Toner b)
haften. Nach dem Erwärmen auf 180° C wird das ist negativ aufgeladen und setzt sich an den nicht
Bild in eine Flachdruckform umgewandelt, indem geladenen Bildteilen, vorzugsweise an den Rändern
Claims (1)
13 14
der geladenen Bildteile ab. Beim Fixieren durch Er- · ' τ>
· · ι -, ;
wärmen verhindert der höher schmelzende Toner b) . - F
das Verschwimmen des Toners a). Man erhält sehr Eine Folie aus mechanisch aufgerauhtem Älumi-
kontrastreiche Bilder, Raster und feine Striche wer- nium wird mit einem Gemisch aus 400 Gewichtsteilen
den sehr gut wiedergegeben. Zur Umwandlung in 5 Äthylenglykolmonomethyläther,; 22 Gewichtsteilen
eine Flachdruckform wird das Bild mit 5 g Ge- 2,4-Bis - [4'-diäthylaminophenyl-(l')] -1,3,4-oxdiazol,
wichtsprozentiger Essigsäure mit einem kleinen Zu- 22 Gewichtsteilen eines Mischpolymerisates aus Stysatz
von Gummiarabikum überwischt, kurz mit Was- rol und Maleinsäureanhydrid mit dem spezifischen
ser überspült und mit fetter Farbe eingefärbt. Gewicht 1,26 bis 1,28 und dem Zersetzungsbereich
ίο von 200 bis 240° C und 0,022 Gewichtsteilen Rhod-
BeispiellO ' amin B extra (C. I. 45170) beschichtet und getrock
net. Die photoleitfähige Schicht wird durch eine Co-
Man löst in 100 Gewichtsteilen Äthylenglykolmono- ronaentladung negativ aufgeladen und anschließend
methyläther 10 Gewichtsteile 2,5-Bis-[4'-diäthyl- unter einer Kopiervorlage mit einer 100-Watt-Glühaminophenyl-(l')]-l,3,4-triazol
und 0,05 Gewichts- 15 birne 0,5 Sekunden belichtet. Das Ladungsbild wird teile Rhodamin B extra (C. I. 45 170), beschichtet mit mit einem Entwickler, bestehend aus a) 25 Gewichtsdieser
Lösung eine Folie aus blankem, mit Trichlor- teilen 2-Naphtholdisulfosäure-(3,6) und 20 Gewichtsäthylen gereinigtem Walzaluminium und trocknet teilen Naphthalintrisulfosäure-(1,3,6) und b) aus
diese. Zur Erzeugung eines Ladungsbildes wird die 20 Gewichtsteilen eines Toners, der durch Schmelzen,
photoleitfähige Schicht durch eine Coronaentladung 20 Mahlen und Sieben von 9 Gewichtsteilen eines
negativ aufgeladen und anschließend mit einer niedrigschmelzenden Polystyrols, 9 Gewichtsteilen
100-Watt-Glühbirne im Abstand von 25 cm 4 Sekun- eines Maleinatharzes, 1,5 Gewichtsteilen Nigrosin
den belichtet. Das Ladungsbild wird mit einem Ent- spritlöslich (CI. 50 415), 0,2 Gewichtsteilen Pigmentwickler,
der aus tiefschwarz (C. I. 50 440) und 0,3 Gewichtsteilen
a) 5 Gewichtsteilen des im Beispiel 1 erwähnten 25 *uJ? erhalten ^άε' behandelt. Die einzelnen Toner
Mischpolymerisates und besitzen eine Korngroße von etwa 10 μηι Der
auf das Ladungsbild wird der schwarz-Das Mischpolymerisat ist negativ aufgeladen und 30 gefärbte, positiv aufgeladene Toner von den negativ
haftet an den vom Licht nicht getroffenen Bildteilen. geladenen Bildteilen angezogen und das Gemisch der
Das 5-(oder 6)-Nitro-2-methyl-benzimidazol ist posi- farblosen negativ aufgeladenen Toner abgestoßen,
tiv aufgeladen und haftet an den negativ aufgelade- Das letzte bleibt an den ungeladenen Rändern der
nen, nicht belichteten Bildteilen. Das Bild wird durch schwarzen Bildteile haften. Das Tonerbild wird durch
Erwärmen auf 180° C fixiert. Zur Umwandlung in 35 Erwärmen auf 160° C fixiert. Man erhält ein in bezug
eine Flachdruckform wird das Bild mit einer wässe- auf die Kopiervorlage positives Tonerbild, das zur
rigen Waschlösung überwischt, welche 5 Gewichts- Umwandlung in eine Flachdruckform mit einer
prozent Phosphorsäure, 5 Gewichtsprozent Gummi- Waschlösung überwischt wird, welche aus 10 Gearabikum
und 10 Gewichtsprozent Methanol enthält, wichtsprozent Monoäthanolamin, 5 Gewichtsprozent
kurz mit Wasser überspült und mit fetter Farbe ein- 40 Natriumsilikat und 85 Gewichtsprozent Polyäthylengefärbt, glykol besteht. Diese alkalische Waschlösung löst die
τ, · · 1 -ι-] an den Rändern der schwarzen Bildteile haftenden
P l Naphthol- und Naphthalinsulfosäuren sowie die nicht
Ein mit Zinkoxyd als Photoleiter beschichtetes mit schwarzem Toner bedeckten Bildteile der photo-Papier
wird durch eine Coronaentladung von 45 leitfähigen Schicht auf. Nach kurzem Spülen mit Was-6000
Volt negativ aufgeladen und bildmäßig belich- ser wird mit fetter Farbe eingefärbt und in einer
tet. Das Ladungsbild wird mit einem Entwickler über- Offsetmaschine gedruckt.
schüttet, der aus 5 Gewichtsteilen Malonsäure und Wird die in diesem Beispiel beschriebene beschich-
5 Gewichtsteilen eines gefärbten Kunststoffgemisches tete Aluminiumfolie positiv aufgeladen und bildbesteht.
Das gefärbte Kunststoffgemisch wird her- 50 mäßig belichtet, so erhält man durch Anwendung
gestellt, indem 2,5 Gewichtsteile eines Polystyrols mit desselben Entwicklers ein in bezug auf die Kopiereinem
Erweichungspunkt von 87° C und einer Säure- vorlage negatives Tonerbild. Der schwarze, positiv
zahl von Null mit 2,2 Gewichtsteilen eines Keton- geladene Toner b) haftet an den belichteten Bildharzes
(eines Kondensationsproduktes von Cyclo- teilen, und der negativ geladene Toner a) an den
hexanon und Methylcyclohexanon mit einem Er- 55 nicht belichteten Bildteilen.
weichungspunkt von 80 bis 90° C und einer Säure- Nach dem Fixieren kann mit derselben alkalischen
zahl, die praktisch gleich Null und mit 0,3 Gewichts- Lösung eine Flachdruckform hergestellt werden,
teilen Ruß verschmolzen, nach dem Erkalten ver- Nur durch Umpolen ist es auf diese Weise möglich,
mahlen und gesiebt werden. Tonerteilchen von Korn- mit derselben photoleitfähigen Schicht und demselben
größen unter 10 μπι sind für die Wiedergabe von 60 Entwickler sowohl positive als auch negative Bilder
Rasterbildern besonders gut geeignet. Die Tonerteil- herzustellen,
chen aus Malonsäure sind negativ aufgeladen und
haften an den belichteten Bildteilen, während der Patentansprüche:
gefärbte Toner die negativen Ladungen sichtbar
macht. Bei dem Fixieren des Bildes durch Erwärmen 65 1. Entwickler für elektrophotographische
wird die Malonsäure zu flüchtigen Produkten zersetzt, Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß
so daß nur das schwarzgefärbte Tonerbild zurück- er aus mindestens einem sich positiv und minde-
bleibt. stens einem sich negativ aufladenden Toner
15 16
gleicher Korngröße besteht, wobei mindestens der 2. Entwickler nach Anspruch 1, dadurch
oder die Toner eines Ladungssinnes in Wasser, gekennzeichnet, daß der oder die Toner eines
Alkalien oder Säuren löslich sind oder sich beim Ladungssinnes einen höheren Schmelzpunkt
Erhitzen zu flüchtigen oder in den angegebenen besitzen als die Toner des anderen Ladungs-Medien
leicht löslichen Substanzen zersetzen. 5 sinnes.
509 628/320 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
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