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DE1196350B - Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen - Google Patents

Maschine zum Entrinden von Baumstaemmen

Info

Publication number
DE1196350B
DE1196350B DEG31732A DEG0031732A DE1196350B DE 1196350 B DE1196350 B DE 1196350B DE G31732 A DEG31732 A DE G31732A DE G0031732 A DEG0031732 A DE G0031732A DE 1196350 B DE1196350 B DE 1196350B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
trunk
tree trunk
scraper
tree
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG31732A
Other languages
English (en)
Inventor
Nello Giugni
Bruno Giugni
Rino Giugni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1196350B publication Critical patent/DE1196350B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/005Debarking by non-rotatable tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 271
Deutsche Kl.: 38i-l
Nummer: 1196 350
Aktenzeichen: G 317321 c/38 i
Anmeldetag: 1. März 1961
Auslegetag: 8. Juli 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Entrinden von Baumstämmen, bei welcher der Baumstamm auf einem in Längsrichtung des Stammes hin- und herbewegbaren Blockwagen, beispielsweise auf Stachelwalzen od. dgl., gelagert ist und nach jedem Durchlauf des Wagens schrittweise gedreht wird, wobei die Rinde durch eine ortsfest über dem Blockwagen angeordnete und quer zur Längsrichtung des Baumstammes liegende, in der Höhe verstellbare Ziehklinge streifenweise in Längsrichtung des Baumes abgeschält wird.
Rindenschälmaschinen, bei denen der Baumstamm auf einem Blockwagen mit Hilfe von Stachelwalzen gelagert ist und schrittweise weitergedreht wird, sind bereits bekannt.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art wird als Schälwerkzeug ein rotierender Fräser benutzt. Das als rotierender Fräser ausgebildete, vom und zum Baumstamm verstellbare Schälwerkzeug wird automatisch geführt. Das Werkzeug durchgreift eine mit einer Aussparung versehene Kufe, die auf der Baumstammoberfläche gleitet. Die Abstützung erfolgt daher nicht an der eigentlichen Schälstelle, sondern an einem Abschnitt, der die Schälstelle umgibt. Das Schälwerkzeug wird demnach bei dieser Anordnung nicht in Abhängigkeit von der Oberflächenbeschaffenheit des Baumstammes an der Schälstelle selbst, sondern entsprechend den Unregelmäßigkeiten der Stammoberfläche vor oder nach bzw. seitlich der jeweiligen Schälstelle vom und zum Baumstamm verstellt. Ein Astansatz, der bei der Vorwärtsbewegung des Blockwagens in den Bereich der Kufe kommt, hebt diese und damit das Schälwerkzeug an, ehe das Schälwerkzeug den Astansatz erreicht, läßt dagegen das Schälwerkzeug absinken, wenn es sich über dem Astansatz befindet. Anschließend wird das Schälwerkzeug erneut angehoben, wenn der hintere Teil der Kufe über den Astansatz gleitet. Als Folge davon treten vor und hinter dem Astansatz ungeschälte, d. h. noch mit Rindenteilen versehene Stellen der Stammoberfiäche auf, während im Bereich des Astansatzes das Werkzeug plötzlich absinkt und schlagartig gegen den Astansatz stößt, wodurch es leicht ausbrechen oder zumindest stark abgestumpft werden kann.
Ähnliche Schwierigkeiten und Nachteile ergeben sich auch bei bekannten Rindenschälmaschinen mit quergerichteter Abziehklinge, bei denen die Ziehklinge im Betrieb selbsttätig und nur zu Einstellzwecken von Hand in der Höhe verstellbar ist,
Ein weiterer Nachteil der bekannten Rindenschälmaschinen liegt darin, daß die Schälwerkzeuge nur
Maschine zum Entrinden von Baumstämmen
Anmelder:
Nello Giugni, Bruno Giugni, Rino Giugni,
Voltana, Ravenna (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Wiemuth,
Düsseldorf-Oberkassel, Hansa-Allee 159
Als Erfinder benannt:
Nello Giugni,
Bruno Giugni,
Rino Giugni, Voltana, Ravenna (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 2. März 1960 (3615)
in einer Richtung arbeiten, d. h., daß jedem Arbeitsvorschub des Baumstammes ein Rücklauf folgt, bei welchem kein Schälvorgang stattfindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Schwierigkeiten und Nachteile abzustellen. Die Erfindung geht also aus von einer Maschine zum Entrinden von Baumstämmen, bei der der Baumstamm auf einem in Längsrichtung des Stammes hin- und herbewegbaren Blockwagen, z. B. auf Stachelrädern od. dgl., gelagert ist und nach jedem Wagendurchlauf schrittweise gedreht wird, wobei die Rinde durch eine ortsfest über dem Blockwagen angeordnete und quer zur Längsrichtung des Baumstammes liegende, in der Höhe verstellbare Ziehklinge streifenweise in Längsrichtung des Stammes abgezogen wird.
Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß ein im Betrieb von Hand geführter Ziehklingenträger um eine quer zur Längsrichtung des Baumstammes liegende Achse vom und zum Baumstamm beschränkt verschwenkbar ist und daß die Ziehklinge zwei entgegengesetzte Schneidkanten aufweist, die je nach der Bewegungsrichtung des Blockwagens abwechselnd mit dem Stamm in Eingriff gebracht werden können.
509 599/104
Infolge der beiden einander gegenüberliegenden Schneidkanten der Abziehklinge und der Möglichkeit, diese durch eine beschränkte, von Hand vorgenommene Verdrehung des Klingenträgers abwechselnd mit dem Baumstamm in Eingriff zu bringen, kann sowohl beim Hinlauf als auch beim Rücklauf des Blockwagens ein Rindenstreifen abgezogen werden. Dies stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber den bekannten Rindenschälmaschinen mit quergerichteter, nur eine Schneidkante aufweisender Ziehklinge, dar. Auch kann zufolge der handmäßigen Führung des Klingenträgers Unebenheiten und Unregelmäßigkeiten der Stammoberfläche, insbesondere Astansätzen od. dgl., mit großer Genauigkeit gefolgt bzw. mit Sicherheit ausgewichen werden, wodurch einerseits eine einwandfreie Abtragung der Rinde erzielt und andererseits Brüche und Störungen vermieden werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Ziehklinge aus zwei Messerblättchen besteht, die in entgegengesetzten Richtungen geneigt auf dem Klingenträger befestigt sind. Dies ist mit dem Vorteil verbunden, daß der Klingenträger nur um einen sehr kleinen Winkel verschwenkt zu werden braucht, um die eine oder die andere Schneidkante der Abziehklinge mit dem Baumstamm in Eingriff zu bringen.
Des weiteren kann vorgesehen sein, daß der Klingenträger an seinem einen Ende einen Zapfen aufweist, mit dem er in verschieden hoch angeordnete hakenartige Rasten einhängbar ist, während er an seinem anderen, in lotrechten Führungen laufenden Ende einen Handgriff besitzt. Dadurch wird in einfächer Weise eine Höhenverstellung der Abziehklinge in Anpassung an unterschiedliche Stammstärken sowie eine leichte Führung der Klinge in Anpassung an die Oberfläche der Stämme erreicht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß ein Ende des federbelasteten Schwinghebels, der bei derartigen Maschinen zur Betätigung des Schaltwerkes zum schrittweisen Verdrehen des Baumstammes für den Ziehklingenangriff am Baumumfang am Blockwagen vorgesehen ist, mit am Maschinengestell vorgesehenen und längs der Bewegungsbahn des Blockwagens einstellbaren Kurvenstücken zusammenwirkt, die am Ende jedes Wagenlaufes den Schwinghebel verschwenken und das Schaltwerk betätigen. Das Schaltwerk kann dadurch der unterschiedlichen Länge der Baumstämme angepaßt werden.
Schließlich kann vorgesehen sein, daß der Drehpunkt des Schwinghebels am Blockwagen in Längsrichtung dieses Hebels verstellbar ist. Dadurch wird erreicht, daß auch die schrittweise Verdrehung der Stachelwalzen und somit die schrittweise Verdrehung des Baumstammes beliebig verändert werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 in schaubildlicher Darstellung eine erfindungsgemäß ausgebildete Maschine,
F i g. 2 einen Teil der Ziehklingen-Lagerung und des Vorschubgetriebes für den Blockwagen,
Fig. 3 den Blockwagen und einen Teil des Schaltwerkes für die Verdrehung des Baumstammes in der Stirnansicht,
Fig. 4 in schaubildlicher Darstellung eine andere Ausführungsform der Maschine,
F i g. 5 einen Teil des Vorschubgetriebes für den Blockwagen gemäß F i g. 4 im Grundriß,
F i g. 6 die Sperrvorrichtung am Blockwagen in der Ansicht,
F i g. 7 das Schaltwerk für die Verdrehung des Baumstammes bei der Ausführungsform gemäß F i g. 4 in der Seitenansicht und
F i g. 8 den Blockwagen gemäß F i g. 4 im Grundriß, teilweise geschnitten.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Maschine weist ein waagerecht angeordnetes rahmenartiges und aus U-förmigen Profilleisten zusammengesetztes Gestell 1, 101, 2, 102 auf, das ortsfest aufgestellt werden kann oder wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel fahrbar ausgeführt und mit um lotrechte Zapfen verschwenkbar gelagerten Laufrädern 3 versehen ist. Die U-förmigen Längsbalken 1, 101 des Maschinengestells sind mit ihren rinnenförmigen Seiten gegeneinander gerichtet und dienen als Führungen für die Laufrollen 4 eines dazwischen in Längsrichtung hin- und herbewegbaren Blockwagens 5, der den zu entrindenden Baumstamm A trägt.
Der Blockwagen 5 erhält seine hin- und hergehende Bewegung z. B. mit Hilfe zweier Drahtseile 6, 106, die nebeneinander in entgegengesetzten Wickelrichtungen auf eine Seiltrommel 9 gewickelt sind und deren freie Enden nach Umführung über Umlenkscheiben 7, 8 an entgegengesetzten Stirnseiten des Blockwagens 5 mittig befestigt sind. Die Seiltrommel 9 wird durch einen Elektromotor 10 über einen Keilriementrieb 11, eine Überlast-Rutschkupplung 12 und ein Schneckengetriebe 16 angetrieben. Die Überlast-Rutschkupplung 12 wird durch eine Feder 13 in Schaltstellung gehalten, deren Spannung einstellbar ist, um den Widerstand, bei dem die Kupplung 12 ausrutscht, je nach den Erfordernissen auswählen zu können. Die Umsteuerung der Blockwagenbewegung am Ende jedes Wagenhubes kann automatisch z. B. mit Hilfe von elektrischen, vom Blockwagen 5 selbst betätigten Schaltern erfolgen oder kann vom Maschinenwärter, z. B. mit Hilfe von Fußhebelsteuerung od. dgl., geschaltet werden. In dem Antrieb des Blockwagens 5 kann auch ein Wechselgetriebe vorgesehen sein.
Der Baumstamm A ist auf dem Blockwagen 5 um seine Längsachse verdrehbar und gleichzeitig in Längsrichtung unverschiebbar gelagert.
Dabei ist ein Schaltwerk vorgesehen, das den Baumstamm A bei jeder Umkehrung der Wagenbewegung, d. h. nach jedem Wagenhub sowohl am rechten als auch am linken Maschinenende um einen bestimmten, vorzugsweise einstellbaren Winkel um dessen Längsachse verdreht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ruht der Baumstamm A mit seinen Enden auf je zwei Stützrädern oder -trommeln 19, 21 bzw. 20, 22, die mit Stacheln, spitzen Zähnen od. dgl. versehen sind, um eine Verschiebung des Stammes in Längsrichtung zu verhindern. Die auf der einen, z. B. rechten Seite
6c des Stammes A liegenden Stachelräder 21, 22 sind auf einer gemeinsamen Welle 17 befestigt, die frei drehbar auf dem Blockwagen 5 gelagert ist. Die auf der entgegengesetzten, z. B. linken Seite des Stammes^4 angeordneten Stachelräder 19, 20 sind ebenfalls auf einer gemeinsamen Welle 18 befestigt, die am Ende jedes Hubes des Blockwagens 5 selbsttätig um einen Schritt weitergeschaltet wird. Dadurch wird der Baumstamm A in entgegengesetzter Richtung auf
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dem Stachelräderpaar 21, 22 der anderen Welle 17 bei nach jedem Blockwagenhub um einen solchen
um einen verhältnismäßig kleinen Winkel abgerollt Winkel um seine Längsachse gedreht, daß die nach-
(Fig. 3). einander entrindeten Streifen dicht nebeneinander
Das Schaltwerk für die Stachelräder 19, 20 besteht liegen. Das Klingenpaar 35, 135 wird vom Maschiaus einem auf der Welle 18 dieser Räder befestigten 5 nenwärter mit Hilfe des Handgriffes 38 geführt, d. h. Schaltrad 23 mit Schaltklinke 24 und Sperrklinke 25. die jeweils arbeitende Klinge wird durch Anheben Die Federn, die die Schalt- und Sperrklinken 24, 25 und Absenken des Messerträgers 36 genau entlang belasten, sind nicht dargestellt und bestehen Vorzugs- der unregelmäßigen Oberfläche des Baumstammes A weise aus spiralförmigen Torsionsfedern. Die Schalt- unterhalb dessen Rinde geführt. Durch Drehen des klinke 24 ist auf einem um die Welle 18 frei ver- io Messerträgers 36 um seine Längsachse wird die eine schwenkbaren Hebelarmpaar 26 gelagert, das durch oder andere Klinge 35, 135 in Arbeitsstellung geein Stangenpaar 27 mit dem einen Ende 128 eines bracht, und es kann auch die Neigung der arbeitenbei 29 am Blockwagen 5 gelagerten Schwinghebels den Klinge etwas abgeändert und den Erfordernissen 28 gelenkig verbunden ist. Das entgegengesetzte, angepaßt werden. Knoten bzw. Astansätze am Baumfreie Ende 228 des Schwinghebels 28 ist in einer lot- 15 stamm A können vom Maschinenwärter einfach rechten Führung 32 geführt und stützt sich unter Ein- durch stärkeres Anheben des Messerträgers 36 Überwirkung der Feder 33 auf einem einstellbaren An- gangen werden. Der Ständer 40 weist mehrere Überschlag 34 ab. An beiden Enden des Blockwagen- einanderliegende, hakenförmige Rasten 39 zum Einweges läuft das Schwinghebelende 228 mit einer hängen des Messerträgerzapfens 37 auf, wodurch die Rolle 30 auf ein Kurvenstück 31 bzw. 131 auf, wo- 20 Maschine den verschiedenen Stammdurchmessern durch der Schwinghebel 28 mindestens einmal auf- angepaßt werden kann.
und abwärts bewegt wird. Dadurch werden das Das zum Entrinden des Baumstammes A dienende
Schaltrad 23 und infolgedessen auch die Welle 18 Messer kann selbstverständlich auch aus einer ein-
mit den Stachelrädern 19, 20 durch die Schaltklinke zigen, flachen und mit entgegengesetzten Schnittkan-
24 um mindestens einen Schritt weitergeschaltet. Der 25 ten versehenen Ziehklinge bestehen, die auf einem
Ausschlag des Schwinghebels 28 kann durch Verstel- entsprechend ausgebildeten Messerträger 36 befestigt
lung des Drehpunktes dieses Hebels 28, z. B. von der wird. Es ist außerdem möglich, eine Ziehklinge mit
Bohrung 29 auf die Bohrung 129 verändert werden. einer einzigen Schnittkante zu verwenden, die ab-
Dadurch können auch der Schaltwinkel der Welle 18 wechselnd je nach der Bewegungsrichtung des Block-
und infolgedessen der Drehwinkel des Stammes A 30 wagens 5 durch eine entsprechende Verdrehung des
eingestellt werden. Messerträgers 36 umgekippt wird.
Die Kurvenstücke 31, 131 können mit Hilfe von Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 bis 8 entKlemmvorrichtungen auf dem entsprechenden Längs- spricht im wesentlichen der bereits beschriebenen balken 1, 101 des Maschinengestells je nach der Maschine nach F i g. 1 bis 3, wobei gleiche Teile mit Länge des Baumstammes A versteilt werden. Der 35 denselben Bezugszeichen versehen sind. Bei der AnStamm A wird in Längsrichtung zwischen zwei Ordnung nach F i g. 4 bis 8 sind jedoch die querge-Spannschlitten 42, 142 festgehalten, die z. B. mit richteten Profileisen 2, 102 des Maschinengestells Rollen 43 gegen die Kopfflächen des Stammes drük- etwas tiefer als die längsgerichteten Laufschienen 1, ken und auf einer längsgerichteten Schiene 143 ver- 101 desselben angeordnet, so daß der Blockwagen 5 schiebbar und in der jeweils erforderlichen Lage 40 an den Stirnseiten des Maschinengestells etwas aus festklemmbar gelagert sind. Die Drahtseile 6,106 des diesem vorspringen kann, wie in F i g. 4 angegeben Blockwagenantriebes sind seitlich am Maschinenge- ist. Das Maschinengestell kann ferner auf Stützfüßen stell durch übergreifende Bügel 44 od. dgl. vor Be- 45 aufgestellt werden, die die Laufrollen 3 etwas vom Schädigung beim Ab- und Verladen des Baumstam- Boden abheben und abgebaut bzw. nach oben ge- mesA geschützt. 45 klappt werden können, wenn die Maschine verstellt
Zum Entrinden des Baumstammes ^4 dient erfin- werden soll.
dungsgemäß ein quer dazu gerichtetes ortsfestes Mes- Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 bis 8 ser, das über dem Blockwagen 5 etwa in der Mitte wird der Blockwagen 5 mit Hilfe einer Kette 46 hindes Maschinengestells angeordnet ist und aus zwei und herbewegt, die in der Mitte des Maschinengein entgegengesetzten Richtungen geneigten und auf 50 stells zwischen zwei am Maschinengestell selbst geeinem V-förmigen Messerträger 36 befestigten Zieh- lagerten Kettenrädern 47 gespannt und mit ihren beiklingen 35, 135 besteht. Das eine Ende des Messer- den Enden z. B. mittels Schrauben 48 an einem mittträgers 36 weist einen Zapfen 37 auf, mit dem der leren Querträger 49 des Blockwagens 5 befestigt ist. Messerträger 36 in lotrechter Richtung verschwenk- Das eine Kettenrad 47 wird durch einen umschaltbar und infolge des absichtlich belassenen Spieles 55 baren Elektromotor 10 über ein Untersetzungsgeauch um seine Längsachse etwas verdrehbar in eine triebe 50 und die Welle 51 angetrieben. Zwischen hakenförmige Raste 39 eines seitlich am Maschinen- dem Antriebsmotor 10 und der Kette 46 bzw. dem gestell vorgesehenen Ständers 40 eingehängt wird. Kettenrad 47 kann auch ein Wechselgetriebe bzw. Das entgegengesetzte Ende des Messerträgers 36 geht eine einstellbare Überlast-Rutschkupplung angeordfrei verschiebbar und verdrehbar zwischen zwei Füh- 60 net werden. Die beiden Trume der Kette 46 liegen rungsständern 41, 141 hindurch und weist einen übereinander und das Obertrum ist durch eine am quergerichteten Handgriff 38 für den Maschinenwär- Blockwagen 5 befestigte Schutzschiene 52 abgedeckt, ter auf. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 bis 8 In Betrieb wird der Baumstamm A durch den werden die Stachelräder 19 bis 22 jeweils getrennt Blockwagen 5 unter dem Messerträger 36 hin- und 65 durch einen Lagerblock 53 getragen, wobei diese herbewegt und die Rinde wird dabei durch die ab- Lagerblöcke 53 paarweise auf Querträgern 54 des wechselnd in Wirkung tretenden Ziehklingen 35,135 Blockwagens 5 befestigt sind. Die beiden koaxialen streifenweise abgezogen. Der Baumstamm A wird da- Stachelräder 19, 20 auf der einen Seite des Baum-
stammest werden zwangsläufig angetrieben und ihre Lagerblöcke 53 sind ortsfest auf dem entsprechenden Querträger 54 angeordnet. Die entgegengesetzten, nicht angetriebenen Stachelräder 21, 22 sind dagegen getrennt und unabhängig voneinander quer zu dem Baumstamm A verstellbar. Zu diesem Zweck sind die Lagerblöcke 53 der Stachelräder 21, 22 verschiebbar auf dem entsprechenden z. B. rinnenförmig ausgebildeten Querträger 54 des Blockwagens 5 geführt und können durch Sperrmittel in der eingestellten Lage festgelegt werden. Als Sperrmittel können z. B. Schraubenbolzen 55 dienen, die durch sich deckende Langlöcher 56, 57 des Lagerbocks 53 und des Querträgers 54 greifen. Jeder Querträger 54 mit dem darauf gelagerten Stachelräderpaar 19, 21 bzw. 20, 22 ist ferner in Längsrichtung auf dem Blockwagen 5 verschiebbar und in der eingestellten Lage festhaltbar. Zum Festhalten des Querträgers 54 können z. B. Stifte 58 dienen, die durch je ein Loch 59 einer in jedem Längsträger 105 des Blockwagens 5 vorgesehenen Lochreihe gesteckt werden und entweder in ein entsprechendes Loch des Querträgers 54 eingreifen oder als Anschlag für diesen wirken.
Eine andere Sperrvorrichtung für die Querträger 54 ist in F i g. 6 dargestellt und besteht aus einem bei 60 an jedem Ende des Querträgers drehbar gelagerten Sperrstück 61, das vorzugsweise rinnenförmig ausgebildet ist und den ebenfalls rinnenförmigen, doch etwas schmaleren Querträger 54 untergreift. Der Querträger 54 greift mit seinem Ende in den U-förmigen Längsträger 105 des Blockwagens 5 ein, wobei er sich durch das Sperrstück 61 auf den unteren Steg dieses Längsträgers abstützt. Mit Hilfe einer durch das Sperrstück 61 geschraubten und von unten gegen den Querträger 54 wirkenden Druckschraube 62 kann der. Querträger 54 etwas angehoben und gegen den oberen Steg des Längsträgers 105 des Blockwagens 5 gedrückt und festgeklemmt werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung ist es möglich, den Abstand zwischen den Stachelräderpaaren 19, 21 und 20, 22 durch Verschiebung der entsprechenden Querträger 54 des Blockwagens 5 der jeweiligen Länge des zu entrindenden Stammes A anzupassen. Außerdem ist es möglich, den Abstand zwischen den zwei Stachelrädern 19, 21 bzw. 20, 22 jedes Räderpaares durch Verschiebung des Lagerbockes 53 des nicht angetriebenen Stachelrades 21 bzw. 22 dem entsprechenden Durchmesser des Baumstammes anzupassen. Es ist nämlich zu berücksichtigen, daß der zu entrindende Stammt gewöhnlich verschiedene Durchmesser an seinen beiden Enden aufweist. Es ist deshalb erforderlich, die zwei Stachelwalzen 19, 21 bzw. 20, 22 an dem dünneren Stammende in einem kleineren Abstand voneinander einzustellen, um das dünnere Stammende derart anzuheben, daß die obere, durch das Entrindungsmesser bearbeitete Längsseite des Baumstammes sich annähernd waagerecht einstellt.
Wenn der Baumstamm verschieden große Durchmesser an seinen beiden Enden aufweist, müssen auch die entsprechenden Stachelräder 19, 20 nach jedem Hub des Blockwagens 5 um einen verschieden großen Schritt weitergeschaltet werden, damit der abzuschälende Rindenstreifen über die ganze Stammlänge genau neben den bereits entrindeten Streifen 6g zu liegen kommt. Zu diesem Zweck sind bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 auf dem Blockwagen 5 zwei längsgerichtete, koaxiale Wellen 63, angeordnet, die in Lagern 64 laufen und mit je einem Mittelrad 65 bzw. 165 eines ungefähr in der Mitte des Blockwagens 5 auf einem Querträger 66 desselben angeordneten Differentialgetriebes 67 verbunden sind. Das drehbar gelagerte und die Umlaufräder 68 tragende Gehäuse dieses Differentialgetriebes ist mit dem Schaltrad 23 des Schaltwerkes für die Stachelräder fest verbunden. Das Schaltrad 23 arbeitet mit der Schaltklinke 24 und der Sperrklinke 25 zusammen, wobei der Antrieb der Schaltklinke 24 durch den Schwinghebel 28 in der bereits im Zusammenhang mit den F i g. 1 bis 3 beschriebenen Weise erfolgt.
Die zwei angetriebenen Stachelräder 19, 20 sind durch je einen Kettentrieb 69, 70, 71 mit der entsprechenden Welle 63 bzw. 163 verbunden, wobei das Kettenrad 71 auf dem betreffenden Querträger gelagert und längsverschiebbar auf der Welle 63 bzw. 163 sitzt, mit der es formschlüssig verbunden ist. Es ist dadurch möglich, die Querträger 54 ungehindert in Längsrichtung, d. h. parallel zu den Wellen 63, 163 zu verstellen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Entrinden von Baumstämmen, bei der der Baumstamm auf einem in Längsrichtung des Stammes hin- und herbewegebaren Blockwagen, z. B. auf Stachelrädern od. dgl., gelagert ist und nach jedem Wagendurchlauf schrittweise gedreht wird, wobei die Rinde durch eine ortsfest über dem Blockwagen angeordnete und quer zur Längsrichtung des Baumstammes liegende, in der Höhe verstellbare Ziehklinge streifenweise in Längsrichtung des Stammes abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Betrieb von Hand geführter Ziehklingenträger (36) um eine quer zur Längsrichtung des Baumstammes (A) liegende Achse vom und zum Baumstamm beschränkt verschwenkbar ist und daß die Ziehklinge (35, 135) zwei entgegengesetzte Schneidkanten aufweist, die je nach der Bewegungsrichtung des Blockwagens (5) abwechselnd mit dem Stamm in Eingriff gebracht werden können.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehklinge aus zwei Messerblättern (35, 135) besteht, die in entgegengesetzten Richtungen geneigt auf dem Klingenträger (36) befestigt sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenträger (36) an seinem einen Ende einen Zapfen (37) aufweist, mit dem er in verschieden hoch angeordnete hakenförmige Rasten (39) einhängbar ist, während er an seinem anderen, in lotrechten Führungen (41, 141) laufenden Ende einen Handgriff (38) besitzt.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, bei der die Stachelwalzen, auf denen der Baumstamm gelagert ist, durch ein Schaltwerk absatzweise für den Ziehklingenangriff am Baumumfang gedreht werden, das durch einen federbelasteten und am Blockwagen gelagerten Schwinghebel angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (228) des Schwinghebels (28) mit am Maschinengestell (1) vorgesehenen und längs der Bewegungsbahn des Blockwagens einstellbaren Kurvenstücken (31, 131) zusammenwirkt, die am
Ende jedes Wagenlaufes den Schwinghebel verschwenken und infolgedessen das Schaltwerk betätigen können.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (29, 129) des
10
Schwinghebels (28) am Blockwagen (5) in Längsrichtung dieses Hebels verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1337286.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 599/104 6.65 © Bundesdruckerei Berlin
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