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DE1188159B - Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln - Google Patents

Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln

Info

Publication number
DE1188159B
DE1188159B DEG30392A DEG0030392A DE1188159B DE 1188159 B DE1188159 B DE 1188159B DE G30392 A DEG30392 A DE G30392A DE G0030392 A DEG0030392 A DE G0030392A DE 1188159 B DE1188159 B DE 1188159B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
pair
jaw
insulation
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30392A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Gab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ GAB
Original Assignee
FRANZ GAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ GAB filed Critical FRANZ GAB
Priority to DEG30392A priority Critical patent/DE1188159B/de
Publication of DE1188159B publication Critical patent/DE1188159B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1204Hand-held tools
    • H02G1/1207Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable
    • H02G1/1209Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut
    • H02G1/1212Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut using wire or cable clamping means

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln, insbesondere Schaltdrähten mit einer zusätzlichen Umspinnung, bei der mehrere mechanisch miteinander verbundene Backenpaare vorgesehen sind, mit denen die Isolierung durch Zerdrücken zerstört und abgelöst wird.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Einschneiden der Isolation bekannt. Zum Beispiel gabelförmige Messer die übereinandergreifen oder Messer, die mit Aussparungen für den Draht versehen sind. Ferner sind Vorrichtungen bekannt, die mit federnden Kerbmessern versehen sind sowie Vorrichtungen, deren Kerbmesser zum Schutz der Metallader aus weichem Werkstoff bestehen.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausbildung ist die Schneidzange für Isolierrohre im Zangenmaul mit auswechselbaren Messern versehen, von denen zwei scharfschneidig und zwei gezahnt ausgebildet sind. Neben diesen, die zu entfernende Isolierung einschneidenden Werkzeugen, sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen die Isolierung durch Zerdrücken zerstört und abgelöst wird. Hierbei bestehen die Abdrück- oder Abschneidwerkzeuge aus Werkstoffen, die genügend hart sind, um die Isolierung zu zerschneiden, andererseits aber weich genug, um beim Ausüben eines übermäßig hohen Druckes von dem Leitermaterial eingedrückt zu werden, was z. B. durch eine zurückfedernde Backe bewirkt werden kann.
  • All diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch mit Fehlern behaftet, die ihren Anwendungsbereich stark einschränken. So müssen gabelförmig übereinandergreifende Messer für jede Drahtstärke entsprechend eingestellt werden. Da man aber nach erfolgter Neueinstellung mindestens eine Probeabisolierung machen muß, kommt die Anwendung bei oft wechselnder Drahtstärke, so z. B. bei Kabelbäumen, nicht in Betracht. Vorrichtungen mit Messern, die mit Aussparungen für den Draht versehen sind, haben den Nachteil, daß man entsprechend der Anzahl der Kerbenpaare in den Messern nur eine begrenzte Anzahl verschiedener Drahtstärken abisolieren kann, außerdem muß man den Draht genau zwischen das entsprechende Kerbenpaar legen, wenn es nicht zu Drahtbeschädigungen kommen soll. Probeabisolierungen sind hierbei unerläßlich. Wenn auch Vorrichtungen mit federnden Messern ausgerüstet sind, deren Federdruck nur grob eingestellt werden muß, so ist hier eine Drahtkerbung sehr wahrscheinlich, denn das Messer wird mit mehr oder weniger Federkraft gegen die metallische Ader gedrückt. Bei Zangenausführungen bedeutet der Federweg eine Einbuße an Handlichkeit. Messer aus weichen Werkstoffen, z. B. aus Holz oder Kunststoff, würden hier in bezug auf die Drahtkerbung Abhilfe schaffen, wenn sie nicht wiederum mit Nachteilen behaftet wären. Weiche Werkstoffe haben durch ihre dauernde plastische Verformung nur eine sehr geringe Lebensdauer und außerdem sinkt die Schneidfähigkeit mit zunehmender Plastizität. Ein weiterer Nachteil plastischer oder weicher Werkstoffe ist das Unvermögen auch eine Umspinnung zusätzlich zu zertrennen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfache und handliche Abisoliervorrichtung zu schaffen, die nicht nur die Isolation des Drahtes ohne Einstellung auf die entsprechende Drahtstärke und ohne Einkerben der Metallader abisolieren kann, sondern die auch zusätzlich eine Umspinnung mit Sicherheit trennen kann, so daß sie keine Umspinnungsfäden aus der zurückbleibenden Isolation zieht. Diese Aufgabe wird bei der neuen Abisoliervorrichtung, bei der mehrere mechanisch miteinander verbundene Backenpaare vorgesehen sind, mit denen die Isolierung durch Zerdrücken zerstört und abgelöst wird, in der Weise gelöst, daß erfindungsgemäß die jeweils mit annähernd parallel -verlaufenden Andruckflächen ausgebildeten Backenpaare unmittelbar anschließend hintereinander und mit den Andruckflächen annähernd rechtwinklig zueinander liegen, wobei das der Isoliertrennstelle entfernt liegende Backenpaar wesentlich breitere Andruckflächen aufweist, als das benachbarte Paar. Das Prinzip der neuen Vorrichtung ist anwendbar bei Abisolierzangen oder sonstigen Abisoliereinrichtungen wie z. B. automatischen Drahtschneide- und Abisoliermaschinen. Als besondere Vorteile bei Anwendung der Vorrichtung in Form einer Zange sind die erreichbare Kleinheit, die Einfachheit und Handlichkeit hervorzuheben, die bei manueller Betätigung ausschlaggebend sind. Die Abisoliervorrichtung ist nachstehend an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 die Ansicht einer Zangenausführung in geschlossenem Zustand, F i g. 2 den Ausschnitt eines Zangenkopfes in geschlossenem Zustand mit zerdrückter Isolation, F i g. 3 die Seitenansicht zu F i g. 2 im Schnitt, F i g. 4 ein perspektivischer Ausschnitt des Zangenkopfes, F i g. 5 ein Drahtstück mit zerschnittener Isolation. In den F i g. stellen 1 und 2 ein Backenpaar des Kopfes einer zangenartigen Ausführung dar, dessen Andruckflächen 7 annähernd parallel verlaufen. Die Positionen 3 und 4 stellen das dahinter anschließende Backenpaar dar, dessen Andruckflächen 8 zueinander annähernd parallel, und zu den Andruckflächen 7 der Backen 1 und 2 etwa rechtwinklig verlaufen.
  • Der abzuisolierende Draht 5 ist in F i g. 1 mit seiner Isolierung 6 und in F i g. 2, 3 und 5 mit zerschnittener Isolierung dargestellt.
  • Es liegen zwei Backenpaare anschließend hintereinander (F i g. 2 und 3), die befähigt sind, mit ihren Andruckflächen die Isolierung flachzudrücken. Die beiden Backenpaare sind so miteinander mechanisch gekoppelt, daß beim öffnen oder Schließen der beiden Backenpaare zwangläufig sich auch das andere Backenpaar entsprechend öffnet oder schließt. Zweckmäßigerweise ist bei der Zangenausführung jeweilig eine Backe des einen Backenpaares mit einer Backe des anderen Backenpaares aus einem Stück gefertigt bzw. starr verbunden. In F i g. 1 ist Backe 1 mit Backe 3 und Backe 2 mit Backe 4 starr verbunden. In diesem Falle führen die Backen beim öffnen und Schließen des Backensystems, siehe Pfeilrichtung in F i g. 1, eine Bewegung entlang einer zumindest angenäherten Geraden aus, die im Winkel von etwa 45° zu den Andruckflächen der Backen verläuft. Ein Backenpaar wird bei der neuen Vorrichtung mit breiteren Backen versehen. Beim Schließen der Vorrichtung erzwingt man damit automatisch eine Begrenzung der Kraftwirkung, da der relativ kleinere spezifische Druck des breiteren Backenpaares nach erfolgtem Trennen der Isolation den Vorgang ohne Beschädigung des Drahtes abbremst. Die Backen des anderen Backenpaares sind mit schmalen Andruckflächen, beispielsweise 1,0 bis 1,5 mm Breite ausgerüstet.
  • Der Draht wird nun so zwischen die geöffneten Backen 1, 2, 3 und 4 gelegt, daß das abzuisolierende Ende zwischen den Backen 1 und 2 zu liegen kommt. Das folgende Schließen der Vorrichtung bewirkt ein Zerdrücken der Isolation in Länge der Backenbreite bis die Andruckflächen 7 der Backen 1 und 2 Widerstand am metallischen Draht finden. Dabei sorgt die mechanische Koppelung dafür, daß auch die Andruckflächen 8 (F i g. 4) der Backen 3 und 4 am Draht 5 Anschlag nehmen; gleichzeitig wird die Isolierung in der Ebene zwischen den beiden Backenpaaren bis zum metallischen Draht getrennt. Wenn der Draht eine Umspinnung hat, wird dieselbe zwischen den Andruckflächen der Backen 3 und 4 und dem metallischen Draht zerdrückt. Die getrennte Isolierung kann leicht vom metallischen Draht entfernt werden, ohne daß man Umspinnungsfäden aus der zurückbleibenden Isolierung zieht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln, insbesondere von Schaltdrähten mit einer zusätzlichen Umspinnung, bei der mehrere mechanisch miteinander verbundene Backenpaare vorgesehen sind, mit denen die Isolierung durch Zerdrücken zerstört und abgelöst wird, dadurch gekennzeichn e t, daß die jeweils mit annähernd parallel verlaufenden Andruckflächen (7, 8) ausgebildeten Backenpaare (1, 2 und 3, 4) unmittelbar anschließend hintereinander und mit den Andruckflächen annähernd rechtwinklig zueinander liegen, wobei das der Isoliertrennstelle (6) entfernt liegende Backenpaar (1, 2) wesentlich breitere Andruckflächen aufweist, als das benachbarte Paar.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Backe des einen Backenpaares und eine Backe des anderen Paares aus einem gemeinsamen Werkstück (1, 3 und 2, 4) bestehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Ende der Abisolierstelle liegende Backenpaar (3, 4) schmale Andruckflächen (8) aufweist, beispielsweise Flächen von 1,0 bis 1,5 mm Breite. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1006 031; deutsche Patentschrift Nr. 345 056.
DEG30392A 1960-08-30 1960-08-30 Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln Pending DE1188159B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3822615A (en) * 1972-09-29 1974-07-09 C Reed Wire and cable insulation removing device

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE345056C (de) *
DE1006031B (de) * 1955-06-03 1957-04-11 Gerhard Lueers Vorrichtung zum Abisolieren von elektrischen Leitungen und Kabeln

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