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DE1186014B - Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau - Google Patents

Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau

Info

Publication number
DE1186014B
DE1186014B DE1960P0025285 DEP0025285A DE1186014B DE 1186014 B DE1186014 B DE 1186014B DE 1960P0025285 DE1960P0025285 DE 1960P0025285 DE P0025285 A DEP0025285 A DE P0025285A DE 1186014 B DE1186014 B DE 1186014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
wedge
coal
hanging wall
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960P0025285
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Richard Pierburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH PIERBURG FA
Original Assignee
HEINRICH PIERBURG FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH PIERBURG FA filed Critical HEINRICH PIERBURG FA
Priority to DE1960P0025285 priority Critical patent/DE1186014B/de
Publication of DE1186014B publication Critical patent/DE1186014B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • Vorpfändgelenkkappe, insbesondere für den Strebausbau Für das Absichern des Hangenden in Untertageräumen werden mit Vorzug vorpfändbare Gelenkkappen verwendet, die durch einen Gelenkbolzen mit der eingebauten Kappe verbunden und in ihrer hochgeschwenkten horizontalen Arbeitslage durch ein Arretiermittel, z. B. einen Keil, verriegelbar sind.
  • Besonders in mächtigen. Flözbetrieben kann sich die Notwendigkeit ergeben, zur Verhinderung des Kohlenfalles in den Gewinnungsraum den Kohlenstoß zu sichern, um dadurch etwa auftretende Unfälle zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist es bekannt, den Kohlenstoß durch besondere Schalhölzer, welche hinter die unmittelbar vor den Kohlenstoß gesetzten Stempel angeordnet werden, abzufangen. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht gegeben in Betrieben mit stempelfreier Abbaufront und mechanischen Gewinnungseinrichtungen, z. B. Kohlenhobel usw.
  • Eine andere bekannte Möglichkeit der Kohlenstoßsicherung besteht darin, daß an dem kohlenstoßseitigen Ende der eingebauten Vorpfändkappe ein besonderer Stoßfänger, z. B. in Form einer Schiene, befestigt wird, der entweder senkrecht zum Liegenden oder in geneigter Lage gegen den Kohlenstoß angeordnet ist. In der Praxis werden hierzu z. B. von unbrauchbar gewordenen Kappen die Kopfstücke abgetrennt, an die Schienenstücke oder sonstige zum Sichern des Kohlenstoßes geeignete Profile rechtwinklig oder leicht geneigt angeschweißt werden.
  • Diese ganz speziell zur Kohlenstoßsicherung hergestellten Stoßfänger müssen nach weiterem Abbau des Kohlenfeldes jeweils abgenommen und durch eine normale, zum Sichern dienende Kappe ersetzt werden. Ein solcher besonderer Kohlenstoßfänger ist also nur für den besagten Sicherungszweck verwendbar.
  • Darüber hinaus ist eine Kappe vorgeschlagen worden, die in ihrer Arbeitslage durch einen Bolzen mit mehreren entsprechenden Verstecklöchern verstarrbar ist. Diese Einrichtung erlaubt jedoch kein Anwinkeln, d. h. kein Anpressen der Kappe gegen das Hangende bzw. den Kohlenstoß.
  • Weiterhin ist eine Kappenverbi.ndung mit einem Gelenkbolzen bekannt, um den herum mehrere gegeneinander versetzte Keilschlitze angeordnet sind. Um diese Kappe anpressen zu können, sind mindestens zwei oder mehrere Keile notwendig, die nacheinander bedient werden müssen. Außerdem ist die Kappe nicht in beiden Wendelagen einsetzbar.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die normale, zum Abfangen des Hangenden dienende, vorpfändbare und in beiden Wendelagen einsetzbare Gelenkkappe gleichzeitig als Kohlenstoßfänger benutzbar zu machen. Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die vorzupfändende Gelenkkappe in aufgehängter Lage durch das gleiche zum Verriegeln der Kappe in hochgeschwenkter Arbeitslage dienende Verriegelungsmittel als Stoßfänger feststellbar ist. Dazu dient im einzelnen die Kombination der folgenden Maßnahmen: a) das Verriegelungsmittel ist als Keil ausgebildet, b) die Stirnseite der Kappe ist als Gegenfläche für den Keil bei der Arbeitslage »Sicherung des Hangenden« ausgebildet, c) an beiden Seiten der Kappe nahe deren Ende sind Vertiefungen oder nockenartige Erhöhungen als Widerlager für den Keil bei der Arbeitslage »Sicherung des Kohlenstoßes« vorgesehen.
  • Diese Einrichtung kann dabei so getroffen sein., daß das Verriegelungsmittel, z. B. ein Keil, die Kappe beim Verriegeln gleichzeitig anwinkelt, so daß sie gegebenenfalls gegen den Kohlenstoß gedrückt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird hierbei das gleiche Verriegelungsmittel zur Sicherung der Kappe in den beiden erwähnten Arbeitsstellungen (Sicherung des Kohlenstoßes einerseits und des Hangenden andererseits) benutzt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 in Seitenansicht den durch Vorpfändgelenkkappen abgestützten Streb mit rechtsseitig angedeutetem Kohlenstoß, der durch eine kohlenstoßseitig angehängte Kappe gesichert ist, F i g. 2 den gleichen Streb nach Abbau einer Feldbreite mit der zur Kohlenstoßsicherung dienenden Kappe in hochgeschwenkter Lage zur Sicherung des Hangenden im Gewinnungsraum, F i g. 3 die gemäß F i g. 2 hochgeschwenkte und durch einen Stempel unterstützte Vorpfändgelenkkappe, an deren kohlenstoßseitigem Ende eine neue Kappe zurSicherung des Kohlenstoßes angebracht ist; F i g. 4 zeigt eine Seitenansicht der Kappenverbindung bei Verriegelung der angehängten Kappe in der Lage der Kohlenstoßsicherung; F i g. 5 zeigt in Seitenansicht die Kappenverbindung gemäß F i g. 4 bei Verriegelung in horizontaler Arbeitslage zur Sicherung des Hangenden, F i g. 6 eine Draufsicht der Kappenverbindung gemäß F i g. 5, F i g. 7 die Seitenansicht einer abgewandelten Ausbildung der Kappenverbindung, bei der der Verriegelungskeil die vorzupfändende Kappe vor dem Anwinkeln (Hochtreiben gegen das Hangende) hält, F i g. 8 die gleiche Gelenkverbindung gemäß F i g. 7 in angewinkelter Arbeitslage, F i g. 9 die Kappenverbindung gemäß F i g. 8 in Draufsicht, F i g. 10 den herausgezeichneten Verriegelungskeil mit drei verschiedenen Querschnitten, F i g. 11 in Seitenansicht die gleiche Kappenverbindung, wobei die vorzupfändende Kappe als Kohlenstoßfänger in hängender Lage verriegelt ist.
  • In den F i g. 1 bis 3 bezeichnet 1 den Kohlenstoß und 2 das Hangende, das in bekannter Weise durch Stempel 3 in Verbindung mit Vorpfändgelenkkappen 4 abgestützt wird. Der Kohlenstoß 1 wird durch eine angehängte und in dieser Lage verriegelte Kappe 4' gesichert. Sdbald die Kohle um eine Feldesbreite gewonnen ist, wird die vorübergehend als Stoßfänger dienende Kappe 4' entriegelt und alsdann in die horizontale Lage geschwenkt und wieder verriegelt (s. F i g. 2). Unter die verriegelte Kappe 4' wird bei weiterem Abbau der Kohle ein Stempel 3' gesetzt. An das kohlenstoßseitige Ende dieser Kappe wird eine neue Kappe 4" angehängt und in dieser Lage verriegelt, so daß sie ebenso wie die Kappe 4 in F i g. 1 den Kohlenstoß vorübergehend sichert.
  • Das Verriegeln der vorzupfändenden Kappe 4' bzw. 4" in beiden Stellungen, nämlich in der Arbeitslage als Stoßfänger zur Sicherung des Kohlenstoßes einerseits und in der hochgeschwenkten, horizontalen Arbeitslage zur Sicherung des Hangenden, erfolgt durch den schraffierten Schwenkkeil 5, der auf seiner einen Längsseite als Bolzen 5' ausgebildet ist und in einem korrespondierenden Schlitz des Gabelkopfes 6 der eingebauten Kappe drehbeweglich gelagert ist. Der Schwenkkeil durchsticht mit seinem an den Bolzen 5' anschließenden flachen Teil, der auf seiner äußeren Längsseite die Keilsteigung aufweist, einen schräg angeordneten Längsschlitz des Gabelkopfes 6. Der Querkeil 5 greift mit seiner Anzugsfläche gemäß F i g. 4 in einen Ausschnitt 7 des zungenförmigen Kopfstückes 8 der vorzupfändenden, angehängten Kappe ein und verriegelt damit diese Kappe in der Stellung als Stoßfänger. Das zungenförmige Kopfstück 8 ist mit dem Gabelkopf 6 durch einen Bolzen 9 gelenkartig verbunden.
  • In F i g. 5 und 6 wird die vorzupfändende Kappe in der horizontalen Lage verriegelt dargestellt. Dieses Verriegeln erfolgt durch den gleichen Querkeil 5, der in eine stirnseitige Ausnehmung 10 des zungenförmigen Kopfstückes 8 der vorzupfändenden Kappe eingreift.
  • Um die Kappen im Bedarfsfall wenden zu können, müssen sowohl der Gabelkopf 6 als auch das zungenförmige Kopfstück 8 symmetrisch ausgebildet sein. Aus diesem Grund sind im Gabelkopf für das Durchstechen des flachen Teiles des Schwenkkeiles 5 zwei symmetrische, zur Mittellinie der Kappe geneigte Längsschlitze angeordnet. Ferner ist die Ausnehmung 7 auf der Ober- und Unterseite des zungenförmigen Kopfstückes 8 angebracht; darüber hinaus ist die stirnseitige Ausnehmung 10 doppelt und symmetrisch zur Mittellinie der Kappe angeordnet.
  • In den F i g. 7 bis 11 wird eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung gezeigt. An dem zungenförmigen Kopfstück 8 sind zwei symmetrisch angeordnete nockenförmige Erhöhungen 11 als Keilangriffsflächen zur Sicherung der vorzupfändenden Kappe in der Lage als Stoßfänger vorgesehen. Das stirnseitige Ende dieses Kopfstückes ist kreisbogenförmig ausgehöhlt.
  • Das Verriegeln der vorzupfändenden Kappe in beiden Arbeitsstellungen erfolgt durch den in F i g.10 dargestellten Querkeil 12. Dieser Keil hat auf seiner Länge verschiedene -Querschnitte, die in F i g. 10 durch Schraffur angedeutet sind.
  • Der Keilquerschnitt 12' dient beim völligen Einschlagen des Keiles 12 in den symmetrisch ausgebildeten Schlitz 13 des Gabelkopfes 6 zum Antreiben und Verriegeln der angehängten Kappe 4' als Stoßfänger (s. F i g. 11).
  • Soll die Kappe 4' in die horizontale Arbeitslage zum Sichern des Hangenden gebracht werden, so wird zunächst der Keil 12 bis zu seinem stirnseitigen Anschlag 14 herausgeschlagen. Die vorzupfändende Kappe 4' kann nunmehr hochgeschwenkt werden, und zwar in eine Lage gemäß F i g. 7. Der Keil 12 greift nach Einschlagen mit seinem Querschnitt 12" an dem stirnseitigen Ende des Kopfstückes 8 an. Beim weiteren Eintreiben des Keiles 12 verändert sich die Querschnittfläche des Keiles 12 von 12" auf 12"' innerhalb des Schlitzes 13 des Gabelkopfes 6. Dadurch wird die Kappe 4' aus der Lage gemäß F i g. 7 in die nach oben abgewinkelte Stellung gemäß F i g. 8 getrieben, in welcher sie sich fest gegen das Hangende anlegt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorpfändgelenkkappe, die zur Sicherung des Hangenden und des Kohlenstoßes in Untertagebetrieben, insbesondere Streben, verwendbar ist und in beiden Arbeitslagen durch ein und dasselbe Verriegelungsmittel verstarrbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale: a) das Verriegelungsmittel (5, 12) ist als Keil ausgebildet, b) die Stirnseite der Kappe ist als Gegenfläche (10) für den KeiI bei der Arbeitslage »Sicherung des Hangenden« ausgebildet, c) an beiden Seiten der Kappe nahe deren Ende, sind Vertiefungen (7) oder nockenartige Erhöhungen (11) als Widerlager für den Keil bei der Arbeitslage »Sicherung des Kohlenstoßes« vorgesehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1043 256, 1053 456; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1784 714; französische Patentschrift Nr. 1130143.
DE1960P0025285 1960-07-04 1960-07-04 Vorpfaendgelenkkappe, insbesondere fuer den Strebausbau Pending DE1186014B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1130143A (fr) * 1955-07-27 1957-01-31 Rallonge articulée pour supports de mines
DE1043256B (de) * 1952-08-13 1958-11-13 Aloys Vanwersch Keil fuer die gelenkige Verbindung von Kappen
DE1784714U (de) * 1958-09-13 1959-03-12 Rheinstahl Gmbh Wanheim Vorrichtung zum abstuetzen des arbeitsstosses od. dgl. mittels ausbaukappen.
DE1053456B (de) * 1954-06-25 1959-03-26 Gutehoffnungshuette Sterkrade Zapfengelenkverbindung fuer Grubenausbaukappen

Patent Citations (4)

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