DE1183854B - Mit einem UEberzug versehenes Fass aus Fasermaterial - Google Patents
Mit einem UEberzug versehenes Fass aus FasermaterialInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D3/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
- B65D3/22—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines with double walls; with walls incorporating air-chambers; with walls made of laminated material
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Description
- Mit einem Überzug versehenes Faß aus Fasermaterial Die Erfindung betrifft ein Faß mit einem Körper aus Fasermaterial, einem feuchtigkeitsundurchlässigen Überzug aus thermoplastischem synthetischem Harz und einem Stimabschlußteil zum Verschließen des Bodenendes des Faßkörpers.
- Ziel der Erfindung ist ein derartiges Faß mit einem völlig dicht schließenden Bodenteil, welcher keinc Falten aufweist, sondern sich möglichst glatt an den Überzug anschließt.
- Hierzu sieht die Erfindung vor, daß die obere Innenfläche des Stirnabschlußteiles durch eine gesondert hergestellte Scheibe aus einer Platt oder einem Film aus thermoplastischem synthetischem Harz bedeckt ist, welche einen nach oben spenden Randflansch aufweist, der entlang einer Linie, die nahe dem oberen Rand des Flansches und mit Abstand über der Linie der Verbindung zwischen dem Stirnabschlußteil und dem Faßkörper liegt, mit dem Überzug des Faßkörpers mittels Wärme verschmolzen ist.
- Das Faß gemäß der Erfindung ist also mit einem durchgehenden, im wesentlichen glatten, feuchtigkeitsundurchlässigen Schutzmantel versehen, so daß das Faß zur Verpackung von feuchten Stoffen, z. B. von Pasten, oder von solchen Materialien verwendet werden kann, die vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden müssen.
- Die Scheibe kann mit dem nach oben stehenden Randflansch vorgeformt sein, oder der Flansch kann durch Aufbiegen und Falten des Außenrandes einer ebenen Scheibe gebildet werden. Das Stirnabschlußteil kann eine Scheibe aus Fasermaterial mit einem herabhängenden Randflansch sein, der z. B. durch Heften an dem Randteil des Bodenendes des Faßkörpers befestigt werden kann. Der Randflansch kann aus einem Stück mit der Scheibe aus Fasermaterial hergestellt sein, oder er besteht aus einem gesonderten, am Rand der Scheibe befestigten Ring.
- Ein Querschnitt der unteren Hälfte eines Fasses gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
- Nach der Zeichnung ist ein Faßkörper 1 aus einer Mehrzahl von Schichten eines tafelförmigen Fasermaterials, z. B. Hartpapier, aufgewickelt. Die innerste Schicht weist einen Überzug aus einem thermoplastischen synthetischen Harz, z. B. Polyäthylen, auf. Das Bodenende 2 des Faßkörpers 1 ist durch eine Scheibe 3 aus Fasermaterial verschlossen, an deren Umfangskante ein einen herabhängenden Flansch bildender Ring 4 befestigt ist. Dieser Ring 4 ist am Randteil des Bodenendes des Faßkörpers 1 durch Anheften befestigt, was bei 5 dargestellt ist.
- Gegebenenfalls kann auch ein Klebstoff verwendet werden. Die obere Innenfläche der Scheibe 3 ist mit einer vorgeformten Scheibe 6 aus einer Platte oder einem Film aus thermoplastischem synthetischem Harz bedeckt, die einen nach oben stehenden Randflansch 7 aufweist. Dieser ist, wie bei 8 dargestellt, an dem Überzug des Faßkörpers mittels Wärme angeschmolzen. An Stelle der vorgeformten, mit einem Flansch versehenen Scheibe 6 kann eine überdimensionierte ebene Scheibe aus synthetischem Harz verwendet werden, um die Endverschlußscheibe 3 zu bedecken, wobei der äußere Rand der überdimensionierten Scheibe nach oben gekehrt und gefaltet wird, um den Flansch 7 zu bilden. Die Linie der Wärmeschmelzung 8 liegt oberhalb der Verbindung der Kante der Scheibe 3 mit--dem Faßkörper. Das ist wichtig, da die Verformung- eines Fasses bei Stoß eine Verformung an dieser Verbindung bewirkt.
- Durch Anordnung der Wärmeschmelzlinie 8 oberhalb der Verbindung ist es möglich, daß sich der Flansch 7 biegt, ohne zu brechen. Somit ist die Leistungsfähigkeit des Fasses verbessert.
- Das offene obere Ende des Faßkörpers 1 kann geschlossen werden, nachdem das Faß auf irgendeine geeignete Weise gefüllt wurde. Zum Beispiel kann während der Herstellung des Fasses und vor der Füllung eine biegsame Hülse aus thermoplastischem synthetischem Harz in die offene Mündung des Fasses mittels Wärme eingeschmolzen und nach dem Füllen über dem Faßinhalt zusammengebündelt und abgebunden werden. Alsdann wird ein Deckel auf das obere Ende der Trommel gesetzt.
- Die Trommel wird dadurch hergestellt, daß der Faßkörper gewickelt und dann der Bodenendabschluß an Ort und Stelle befestigt wird. Die vorgeformte Scheibe wird dann in dem Faß an das Abschlußteil des Bodenendes angelegt und an Ort und Stelle durch Wärme verschmolzen. Diese Wärmeschmelzung kann durch zwei bogenförmige Schmelzglieder ausgefiihrt werden, die diametral gegenüberliegen und von denen sich jedes über einen Bogen von wenigstens 90C erstreckt. Nachdem die Schmelzung über zwei diametral gegenüberliegende Bögen ausgeführt ist, werden die beiden Wärmeschmelzglieder um 900 geschwenkt, um die ringförmige Wärmeverschmelzung 8 gemäß der Zeichnung zu vervollständigen.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Faß mit einem Körper aus Fasermaterial, einem feuchtigkeitsundurchlässigen Überzug aus thermoplastischem synthetischem Harz und einem Stirnabschlußteil zum Verschließen des Bodenendes des Faßkörpers, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die obere Innenfläche des Stirnabschlußteiles (3) durch eine gesondert hergestellte Scheibe (6) aus einer Platte oder einem Film aus thermoplastischem synthetischem Harz bedeckt ist, welche einen nach oben stehen den Randflansch (7) aufweist, der entlang einer Linie, die nahe dem oberen Rand des Flansches (7) und mit Abstand über der Linie der Verbindung zwischen dem Stirnabschlußteil (3) und dem Faßkörper (1) liegt, mit dem Überzug des Faßkörpers (1) mittels Wärme verschmolzen ist.
- 2. Faß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesondert hergestellte Scheibe (6) mit dem nach oben stehenden Flansch (7) vorgeformt ist.
- 3. Faß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesondert hergestellte Scheibe (6) bezüglich des Durchmessers des Fasses überdimensioniert ist und daß ihr Außenrand nach oben gekehrt und gefaltet wird, um den Flansch zu bilden.
- 4. Faß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der feuchtigkeitsundurchlässige Überzug aus Polyäthylen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB1183854X | 1961-11-01 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1183854B true DE1183854B (de) | 1964-12-17 |
Family
ID=10880543
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB69436A Pending DE1183854B (de) | 1961-11-01 | 1962-10-31 | Mit einem UEberzug versehenes Fass aus Fasermaterial |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1183854B (de) |
-
1962
- 1962-10-31 DE DEB69436A patent/DE1183854B/de active Pending
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