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DE1182790B - Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans - Google Patents

Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans

Info

Publication number
DE1182790B
DE1182790B DEE24547A DEE0024547A DE1182790B DE 1182790 B DE1182790 B DE 1182790B DE E24547 A DEE24547 A DE E24547A DE E0024547 A DEE0024547 A DE E0024547A DE 1182790 B DE1182790 B DE 1182790B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
chassis
crane
boom
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE24547A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Noly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Potain and Cie
Original Assignee
F Potain and Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Potain and Cie filed Critical F Potain and Cie
Publication of DE1182790B publication Critical patent/DE1182790B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/26Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
    • B66C23/34Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans, bei dem die Kransäule auf einem Fahrgestell angebracht und der Ausleger mit Gegenausleger gelenkig an der Säule befestigt ist und das Aufrichten unter Mitwirkung eines Seils bestimmter Länge erfolgt, das einerseits am Fahrgestell und andererseits an der Spitze des Gegenauslegers befestigt ist.
  • Das Ziel der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung zum Aufrichten des Krans zu schaffen, bei der die Hauptelemente des Krans im zusammengeklappten Zustand Stellungen einnehmen, die bezüglich des Fahrgestells und der von ihm getragenen Last eine etwa gleiche Aufteilung der Massen auf die Vorderachse und die Hinterachse gewährleisten, und bei der der Kran allein durch Betätigung einer auf dem Fahrgestell angeordneten Seilwinde in die Arbeitsstellung überführt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art die Säule mit dem Fahrgestell durch zwei Lenkerpaare gelenkig verbunden, deren Gelenkachsen an der Säule näher aneinanderliegen als die Gelenkachsen auf dem Fahrgestell, und die in Gelenkviereck bilden, das den Schwerpunkt der Gesamtanordnung von Säule und Ausleger etwa senkrecht oberhalb des Schwerpunkts (Mittelpunkts) des Fahrgestells hält. Die Vorrichtung kann so weitergebildet sein, daß die Länge des Lenkers der näher am unteren Ende der Säule angreift, etwa gleich der Entfernung seiner Gelenkachse an der Säule vom unteren Ende der Säule ist. Außerdem kann das untere Ende der Säule mit dem Seil einer auf dem Fahrgestell angeordneten Winde verbunden sein.
  • Außer der großen Einfachheit der Betätigung hat diese Vorrichtung noch den großen Vorteil, daß sie zu einer zweckmäßig aufgeteilten Belastung des Fahrgestells führt, und zwar unabhängig von der Stellung der Elemente des Krans, der zusammengeklappt oder in einer Arbeitsstellung sein kann oder gerade aufgerichtet wird. Da das Fahrgestell bzw. das Transportfahrzeug auf einer Straße fahren muß, ist dies besonders vorteilhaft, weil dadurch die leichte Führung und die Sicherheitsbedingungen während des Transports verbessert werden.
  • Bei einer bekannten Kranbauart ist der Ausleger unmittelbar am Fahrgestell mittels zweier Lenker so angebracht, daß er von der unteren in die obere Stellung nahezu auf einer senkrechten Bahn bewegt wird, wobei er zugleich eine Kippbewegung um seine Querachse ausführt. Diese Auslegerbewegung dient dem Zweck, die Last zu heben, so daß das sonst übliche Lastseil entfällt. Es handelt sich also nicht um das Problem des Zusammenklappens eines Krans mit Säule, an der der Ausleger befestigt ist.
  • Abgesehen hiervon wird mit dieser bekannten Bauart auch nicht das Ziel der Erfindung erreicht, daß im zusammengeklappten Zustand eine möglichst gleichmäßige Belastung des Fahrgestells vorliegt, denn der Ausleger befindet sich bei diesem Kran in seiner unteren Lage in Arbeitsstellung, ragt also einseitig aus dem Fahrgestell heraus.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß gestalteten Krans im zusammengeklappten Zustand, F i g. 2 eine Seitenansicht dieses Krans während des Aufrichtens, F i g. 3 eine Seitenansicht dieses Krans in der Arbeitsstellung.
  • Das Fahrgestell 1 des Krans, das zwei Radsätze 2 aufweist, trägt unter Zwischenschaltung von Lenkerpaaren 4 und 5 die Kransäule 3. Die Lenker 4,5 sind bei 4 a und 5 a am Fahrgestell und bei 4 b und 5 b an der Säule angelenkt. Die Entfernung zwischen dem unteren Ende 8 der Säule 3 und dem Gelenk 5 b ist etwa gleich der Länge des Lenkers 5. Das Fahrgestell enthält außerdem die Winde 6, auf der ein Seil 7 aufgerollt wird, das am unteren Ende 8 der Säule befestigt ist.
  • Am oberen Ende der Säule befindet sich ein Gelenk 9, durch das der ganze Ausleger 10 schwenkbar befestigt ist, der aus dem eigentlichen Ausleger 10 a und dem Gegenausleger 10b besteht, die beide durch Zugseile 11 gehalten sind.
  • Die Spitze des Gegenauslegers 12 ist mit dem Fahrgestell durch ein Seil 13 verbunden, dessen Länge so bemessen ist, daß es gespannt wird, wenn der Kran in die Arbeitsstellung aufgerichtet wird.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung zum Aufrichten des Krans ist folgende: Während des Transports befindet sich der Kran in der zusammengeklappten Stellung nach F i g. 1. Der Ausleger 10 liegt dabei waagerecht auf der Säule 3, die ihrerseits auch eine waagerechte Stellung einnimmt und unter Zwischenschaltung der Lenker 4 und 5 und des Seils 7 auf dem Fahrgestell 1 liegt.
  • In der Zeichnung ist ersichtlich, daß in dieser zusammengeklappten Stellung sowohl die Säule als auch der Ausleger, die zusammen den Kranaufbau bilden, um ein Stück von fast gleicher Länge nach vorn und hinten über das Fahrgestell hinausragen, wobei sich auch die Schwerpunkte von Säule und Ausleger senkrecht über dem Schwerpunkt (Mittelpunkt) des Fahrgestells befinden können.
  • Das Seil 13 ist in dieser zusammengeklappten Stellung des Krans entspannt.
  • Um das Aufrichten des Krans zu bewirken, braucht nur das Seil 7 auf der Winde 6 aufgerollt zu werden. Infolge der Anordnung der Achsen der Gelenke 4 a, 5 a, 4 b und 5 b der Lenker 4 und 5 wird dabei die Säule aufgerichtet und gleichzeitig in den vorderen Teil des Fahrgestells verschoben (F i g. 2). Die Spitze 12 des Gegenauslegers geht nach oben und bewirkt dadurch ein Spannen des Seils 13, das nun den ganzen Ausleger 10 zum Schwenken um die Achse des Gelenks 9 bringt, wobei der eigentliche Ausleger 10a von der Säule 3 abgeklappt wird.
  • Aus den Bewegungen von Säule und Ausleger ist ersichtlich, daß das Aufwinden des Seils 7 auf der Winde 6 nur fortgesetzt zu werden braucht, um den ganzen Kran in die Arbeitsstellung zu bringen (F i g. 3), bei der das untere Ende 8 der Säule auf das Fahrgestell geführt ist. Aus Sicherheitsgründen können das Gelenk 9 am oberen Ende der Säule und auch das untere Ende 8 der Säule durch beliebige, bekannte Mittel in der Arbeitsstellung verriegelt werden.
  • Aus der Anordnung ergibt sich ferner, daß das Zusammenklappen des Krans auf dem Fahrgestell einfach durch das Gewicht von Säule und Ausleger zustandekommt. Das Zusammenklappen erfolgt also einfach durch Abwickeln des Seils 7 von der Winde 6.
  • Die vorstehende Beschreibung dient nur zur Erläuterung des Erfindungsgedankens. Insbesondere kann im Sinne der Erfindung die Winde 6 mit dem Seil ? durch andere Betätigungsmittel zum Aufrichten des Krans ersetzt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans, bei dem die Kransäule auf einem Fahrgestell angebracht und der Ausleger mit Gegenausleger gelenkig an der Säule befestigt ist und das Aufrichten unter Mitwirkung eines Seils bestimmter Länge erfolgt, das einerseits am Fahrgestell und andererseits an der Spitze des Gegenauslegers befestigt ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Säule (3) mit dem Fahrgestell (1) durch zwei Lenkerpaare (4, 5) gelenkig verbunden ist, deren Gelenkachs-zn (4a, 5a) am Fahrgestell (1) weiter voneinander entfernt sind als ihre Gelenkachsen (4b, 5b) an der Säule (3), und die ein Gelenkviereck bilden, das den Schwerpunkt der Gesamtanordnung von Säule (3) und Ausleger (10) etwa senkrecht oberhalb des Schwerpunkts (Mittelpunkts) des Fahrgestells hält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Lenkers (5), der näher am unteren Ende (8) der Säule (3) angreift, etwa gleich der Entfernung seiner Gelenkachse (5 b) an der Säule (3) vom unteren Ende (8) der Säule ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (8) der Säule (3) mit dem Seil (7) einer auf dem Fahrgestell (1) angeordneten Winde (6) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 703 554.
DEE24547A 1962-03-23 1963-03-22 Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans Pending DE1182790B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1182790X 1962-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1182790B true DE1182790B (de) 1964-12-03

Family

ID=9662676

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE24547A Pending DE1182790B (de) 1962-03-23 1963-03-22 Vorrichtung zum Aufrichten eines zusammenklappbaren Krans

Country Status (1)

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DE (1) DE1182790B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2951535A1 (de) * 1979-12-20 1981-07-02 Hudelmaier, geb. Otto, Ingrid, 7900 Ulm Schnellmontage-kran
DE3150282A1 (de) * 1981-12-18 1983-06-30 Liebherr-Werk Biberach Gmbh, 7950 Biberach Unterwagen fuer einen kran

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB703554A (en) * 1950-12-14 1954-02-03 Edward Arthur Thorp Improvements in or relating to cranes

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