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DE1180716B - Vorrichtung zur gleichmaessigen Einstellung des Zulaufes einer Suspension zum Trog eines Drehfilters - Google Patents

Vorrichtung zur gleichmaessigen Einstellung des Zulaufes einer Suspension zum Trog eines Drehfilters

Info

Publication number
DE1180716B
DE1180716B DEK48522A DEK0048522A DE1180716B DE 1180716 B DE1180716 B DE 1180716B DE K48522 A DEK48522 A DE K48522A DE K0048522 A DEK0048522 A DE K0048522A DE 1180716 B DE1180716 B DE 1180716B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
suspension
weir
filter
lower edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK48522A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Linke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krauss Maffei IMP GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei IMP GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei IMP GmbH filed Critical Krauss Maffei IMP GmbH
Priority to DEK48522A priority Critical patent/DE1180716B/de
Publication of DE1180716B publication Critical patent/DE1180716B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/70Filters with filtering elements which move during the filtering operation having feed or discharge devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur gleichmäßigen Einstellung des Zulaufes einer Suspension zum Trog eines Drehfilters Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Veränderung des Strömungsquerschnittes einer Suspension mittels eines Einlaufkastens und eines in lotrechter Ebene verstellbaren Wehres, das den Durchtritt der Suspension zwischen Wehrunterkante und Boden des Einlaufkastens erlaubt, wobei der Filtertrog ohne Rührwerk'versehen ist.
  • Bei Drehfiltern ist es wichtig, daß der Zulauf über die gesamte Trogbreite gleichmäßig erfolgt, weil besonders bei leicht filtrierbaren Feststoffen davon die gleichmäßige Stärkenausbildung eines Filterkuchens abhängt. Wenn der Filterkuchen, über die Breite der Trommel gesehen, nicht die gleiche Stärke hat, so können bei der Nachbehandlung Schwierigkeiten auftreten. Bei Zellstoffilterkuchen z. B. kann die auf der Trommel gebildete Bahn, wenn sie ungleichmäßige Stärken besitzt, in der nachfolgenden Trockenpartie verlaufen. Wenn der getrocknete Zellstoff anschließend z. B. für die Erzeugung von Kunstseide getränkt werden soll, ist eine ungleichmäßige Imprägnierung die Folge. Auch andere Stoffe, die vom Trommelfilter auf einen Bandtrockner abgeworfen werden, können Schwierigkeiten in der Trocknung ergeben, wenn durch die ungleichmäßige Kuchenstärke über die Trommelbreite das nachfolgende Trocknerband verschieden hoch beladen wird. Sehr nachteilig wirkt sich eine ungleichmäßige Kuchenstärke aus, wenn man mit einem Trommelfilter mit ablaufendem Filtertuch arbeitet, weil dann das frei laufende Filtertuch zwischen Filtertrommel und Umlenkwalze durch den daraufliegenden Kuchen verschieden stark belastet ist. Die Folge ist eine unterschiedliche Dehnung des Tuches und weiterhin ein Verlaufen desselben. Bei leicht filtrierbaren Feststoffen ist es mitunter erforderlich, daß nicht nur eine gleichmäßige Zuteilung über die ganze Trogbreite erfolgt, sondern daß man die Zuteilung vergrößert oder vermindert an Stellen, an denen in der Trommel die Absaugrohre sitzen oder an Stellen, wo keine Absaugrohre vorhanden sind.
  • Für die gleichmäßige Zuführung der Suspension zu Filtertrögen kennt man sogenannte Einlaufkästen, die am Trog an der eintauchenden Seite der Trommel angebracht sind. In diese Einlaufkästen läuft die zu filtrierende Suspension und wird über ein Wehr dem Filtertrog zugeführt. Günstiger sind Einlaufkästen, bei denen die Suspension nicht über das Wehr läuft, sondern bei denen sich ein Spalt zwischen dem Boden des Einlaufkastens und dem Wehr befindet, weil man dann den Zulauf durch Einstellung eines höheren Flüssigkeitsniveaus im Einlaufkasten unter einem gewissen Druck vornehmen kann. Diese Wehre sind in einigen Fällen heb- und senkbar gestaltet, so daß man den Spalt zwischen Unterkante des Einlaufkastens und Unterkante des Wehres verschieden weit einstellen kann. Man kennt auch im Filtertrog heb- und senkbare, parallel zur Achse der Trommel verlaufende Schienen, die jeweils aus einem Stück bestehen und lediglich eine Unterteilung des Troges in Kammern vornehmen sollen, um in den einzelnen Kammern den in der einen Kammer entstehenden Filterkuchen mit anderen Medien behandeln zu können.
  • Die Schienen sind in diesem Fall heb- und senkbar, um den Spalt zwischen den Schienen und der Filtertrommel, der Kuchenstärke anpassen zu können.
  • Aus dem Obengesagten geht aber hervor, daß man mitunter den Zulauf über die ganze Breite an verschiedenen Stellen unterschiedlich halten muß. Eine solche Möglichkeit kennt man bisher an Filtertrögen noch nicht. Es ist auch nicht zu empfehlen, das gesamte Wehr in einzelne senkreshte Streifen zu unterteilen, weil man dann sehr viele Führungsnuten benötigt, die an der Einlaufstelle zu Wirbeln führen können und auch den Bau des Einlaufkastens komplizieren.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Unterkante des Wehrs über ihre Breite in mindestens zwei schwenkbare Lamellen unterteilt ist, wobei jede Lamelle eine in horizontaler Ebene liegende Achse aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, die Unterkante des Wehres, über die Trogbreite gesehen, aus zwei oder mehreren Lamellen zu fertigen. Die A b b. 1 zeigt einen Einlaufkasten 3 mit Wehr 4, das mit seiner Unterkante und dem Boden 5 des Einlaufkastens den Spalt 6 bildet. Durch den Widerstand, den dieser Spalt bietet, stellt sich zwischen Einlaufkasten und Filtertrog die Niveaudifferenz 7 ein, die die Suspension unter einem gewissen Diuck dem Fil- tertrog zuführt, wodurch eine bessere Verteilung über die Breite des Filtertroges durchzuführen ist. An der Unterkante des Wehres 4 sitzen die Lamellen 8.
  • An A b b. 2 sind beispielsweise über der Filtertrogbreite, die der Einlaufkastenbreite entspricht, zwei Lamellen 8 dargestellt. Die Lamellen 8 sind um die horizontalen Achsen 9 durch die Schubstangen 10 einstellbar bzw. schwenkbar. Aus A b b. 2 ist zu ersehen, daß man in der Stellung I in der Mitte des Filtertroges mehr Suspension als an den Seiten zuführen kann. In Stellung II ist das Umgekehrte der Fall. In Stellung III ist der Spalt über die ganze Trogbreite gleich. Bei der Stellung IV wird die Suspension nach der linken Trogseite und der Stellung V nach der rechtenTrogseite gefördert. Durch diese Variation kann man eine gleichmäßige Filterkuchenstärke erreichen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt. Man kann aber auch, wenn es nötig ist, an Stelle einer Unterteilung in zwei Lamellen eine weitergehende Unterteilung treffen.
  • Beispiele: Die Kurven in A b b. 3 sind an einem Betriebsfilter aufgenommen worden. Die Kurve VI zeigt den Verlauf einer Kuchenstärke aus Zellstoffasern über die gesamte Trommelbreite bei einem gleichmäßigen Spaltquerschnitt zwischen Boden des Einlaufkastens und Unterkante eines Wehres. Die Kurve VII zeigt den Verlauf der Kuchenstärke nach Einbau eines erfindungsgemäßen Wehres mit schwenkbaren Lamellen. Man erkennt daraus, daß die Kuchenstärke wesentlich gleichmäßiger als im ersten Fall ist. Die Abweichungen von einer Mittellinie werden um so geringer werden, je weiter man die Lamellen in Einzelteile unterteilt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Veränderung des Strömungsquerschnittes einer Suspension mittels eines Einlaufkastens und eines in lotrechter Ebene verstellbaren Wehres, das den Durchtritt der Suspension zwischen Wehrunterkante und Boden des Einlaufkastens erlaubt, wobei der Filtertrog ohne Rührwerk versehen ist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Unterkante (8) des Wehres über ihre Breite in mindestens zwei schwenkbare Lamellen unterteilt ist, wobei jede Lamelle eine in horizontaler Ebene liegende Achse (9) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lamelle (8) durch Schubstangen, Ketten- oder Seilzug an einem Handgriff von außen einzeln verschwenkbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 318 768, 634716.
DEK48522A 1962-12-19 1962-12-19 Vorrichtung zur gleichmaessigen Einstellung des Zulaufes einer Suspension zum Trog eines Drehfilters Pending DE1180716B (de)

Priority Applications (1)

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DEK48522A DE1180716B (de) 1962-12-19 1962-12-19 Vorrichtung zur gleichmaessigen Einstellung des Zulaufes einer Suspension zum Trog eines Drehfilters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1180716B true DE1180716B (de) 1964-11-05

Family

ID=7224948

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK48522A Pending DE1180716B (de) 1962-12-19 1962-12-19 Vorrichtung zur gleichmaessigen Einstellung des Zulaufes einer Suspension zum Trog eines Drehfilters

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1180716B (de)

Cited By (3)

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