DE1179638B - Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, flackerfreien Zuenden mehrerer Leuchtstofflampen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, flackerfreien Zuenden mehrerer LeuchtstofflampenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/16—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
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- H05B41/232—Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode for low-pressure lamps
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Description
- Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, flackerfreien Zünden mehrerer Leuchtstofflampen Zur Zündung von Niederspannungs-Leuchtstofflampen ist es bekannt, parallel zu der mit einem Vorschaltgerät versehenen Lampe und in Reihe mit den Lampenelektroden eine Brückenleitung mit einem Glimmzünder anzuordnen. Der Glimmzünder ist mit einem Bimetallkontaktarm versehen und so ausgebildet, daß die geöffneten Kontakte nach dem Anlegen der Netzspannung durch eine Glimmentladung überbrückt werden und dann für kurze Zeit schließen. Hierbei werden die Lampenelektroden vorgeheizt. Wenn die Kontakte des Glimmzünders geschlossen sind, kühlt sich der Bimetallkontaktarm ab und unterbricht den Zündstromkreis. Der dabei im Vorschaltgerät entstehende Spannungsstoß zündet die Lampe. Dieser Zündvorgang ist zeitlich nicht genau kontrollierbar, so daß beim Einschalten einer größeren Anzahl von Leuchtstofflampen - wie sie beispielsweise in Vortragssälen oder Schaufenstern verwendet werden - die einzelnen Lampen in willkürlicher Reihenfolge aufleuchten. Wenn einige Lampen nicht bereits beim ersten Zündversuch zünden, tritt zusätzlich ein Flackern auf. Dies wird als sehr störend empfunden.
- Um eine gleichzeitige Zündung von Leuchtstofflampen zu erzielen, ist es sowohl bei in Reihe geschalteten als auch bei parallel geschalteten, über je ein Vorschaltgerät betriebenen Leuchtstofflampen bekannt, ein allen Lampen gemeinsames Relais zu verwenden, durch das alle Elektrodenbrückenzweige verzögert unterbrochen werden. Dabei ist eine Vielzahl von je in einem Elektrodenbrückenzweig liegenden Unterbrecherkontakten verwendet.
- Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an einer Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, flackerfreien Zünden von zwei oder mehr wechselstromgespeisten Niederspannungs-Leuchtstofflampen, die über je ein Vorschaltgerät aus einer Wechselstromquelle in Parallelschaltung betrieben werden und alle mit einem gemeinsamen Relais gezündet werden, das verzögert anspricht und die Elektrodenbrückenzweige aller Lampen unterbricht. Gemäß der Erfindung ist in jeden Elektrodenbrückenzweig der Lampen ein Strombegrenzungswiderstand eingeschaltet und alle Elektrodenbrückenzweige sind über zwei gemeinsame Hilfsleitungen durch einen die beiden Hilfsleitungen miteinander verbindenden, einzigen Ruhekontakt des Relais geschlossen und werden bei dessen Öffnen unterbrochen. Auf diese Weise können Leuchtstofflampen mit einem kleineren Aufwand als bisher gleichzeitig und flackerfrei gezündet werden. Besondere Zündhilfen werden dabei nicht benötigt. Durch die Strombegrenzungswiderstände wird gegenüber den bisher bekannten Schaltungsanordnungen eine bessere Einstellbarkeit der Beheizung der Lampenelektroden ermöglicht, so daß schädliche Einwirkungen, besonders durch zu kurze Vorheizung der Lampenelektroden, vermieden werden. Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung in den Brückenkreisen der Leuchtstofflampen nur ein einziger Relaiskontakt angeordnet ist, sind die Elektroden aller Lampen miteinander verbunden. Durch die Strombegrenzungswiderstände werden die mit dem spannungsführenden Leitungspol verbundenen Elektroden potentialmäßig voneinander getrennt, so daß sich die erforderlichen unterschiedlichen Zünd-und Brennspannungen einstellen können, die durch die Stück-für-Stück-Streuung der Lampen und der Schaltungselemente bedingt sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit R und Mp sind Leitungspole bezeichnet, die in Reihe mit einem Schalter S an das Wechselstromnetz angeschlossen werden. Die Leuchtstofflampen 1, 2, 3 sind über je ein Vorschaltgerät 4 bzw. 5 bzw. 6 mit den Leitungspolen R und Mp verbunden. Erfindungsgemäß ist in jeden Elektrodenbrückenzweig Bi, B2, B3 der Lampen ein Strombegrenzungswiderstand 13 bzw. 14 bzw. 15 eingeschaltet, und alle Elektrodenbrückenzweige sind über zwei gemeinsame Hilfsleitungen durch einen die beiden Hilfsleitungen miteinander verbindenden, einzigen Ruhekontakt 16 des Relais geschlossen und werden bei dessen Öffnen unterbrochen. Der zur Vorheizung der Lampenelektroden erforderliche Strom wird durch entsprechende Bemessung der Strombegrenzungswiderstände 13,14,15 auf einen von der verwendeten Lampengröße abhängigen Wert eingestellt. Zur zeitlichen Begrenzung des Vorheizstromes der einzelnen Leuchtstofflampen kann das den Unterbrechungskontakt 16 betätigende Relais in an sich bekannter Weise als Zeitrelais 17 ausgebildet sein, das beispielsweise auf eine Auslösezeit von 211= bis 3 Sekunden eingestellt werden kann.
- Nach dem Einlegen des Schalters S werden das Relais 17 und die Vorheizstromkreise der Leuchtstofflampen 1, 2, 3 an Spannung gelegt. Der Vorheizstromkreis der Lampe 1 ist gebildet durch den Leitungspol R, das Vorschaltgerät 4, die Elektrode 8, den Strombegrenzungswiderstand 13, den Kontakt 16, die Lampenelektrode 7 und den Leitungspol Mp. Parallel zu diesem Vorheizstromkreis liegen in entsprechender Weise die Vorheizstromkreise der Lampen 2 und 3, wobei der Unterbrechungskontakt 16 für alle Vorheizstromkreise gemeinsam ist. Nach der im Relais 17 eingestellten Zeit unterbricht der Kontakt 16 die Vorheizstromkreise, und an den Lampenelektroden steht die volle Spannung an, so daß die Lampen gleichzeitig und fiackerfrei zünden.
- Werden mehrere Lampengruppen verwendet, so kann jeder Gruppe ein Schütz zugeordnet sein, die alle von einem gemeinsamen Zeitrelais gesteuert werden.
- Die Strombegrenzungswiderstände 13, 14, 15 sind zweckmäßigerweise je in einem Schutzgehäuse 18 angeordnet, das mit elektrischen Anschlußklemmen 19 und einem Gewindezapfen 20 zur Halterung versehen ist. Als Schutzgehäuse 18 kann beispielsweise ein Aluminiumbecher dienen, der in die Leuchte eingebaut wird.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, flackerfreien Zünden von zwei oder mehr wechselstromgespeisten Niederspannungs-Leuchstofflampen, die über je ein Vorschaltgerät aus einer Wechselstromquelle in Parallelschaltung betrieben werden und alle mit einem gemeinsamen Relais gezündet werden, das verzögert anspricht und die Elektrodenbrückenzweige aller Lampen unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden Elektrodenbrückenzweig (B1, B2, B3) der Lampen ein Strombegrenzungswiderstand (13 bzw. 14 bzw. 15) eingeschaltet ist und alle Elektrodenbrückenzweige über zwei gemeinsame Hilfsleitungen durch einen die beiden Hilfsleitungen miteinander verbindenden, einzigen Ruhekontakt (16) des Relais geschlossen sind und bei dessen Öffnen unterbrochen werden.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den gemeinsamen Unterbrechungskontakt (16) betätigende Relais ein Zeitrelais (17) ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Strombegrenzungswiderstand (13 bzw. 14 bzw. 15) in einem Schutzgehäuse (18) angeordnet ist, das mit elektrischen Anschlußklemmen (19) und einem Gewindezapfen (20) versehen ist.
- 4. Schaltungsanordnung für mehrere, jeweils nach Anspruch 1 geschaltete Lampengruppen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lampengruppe ein den Unterbrecherkontakt (16) der Lampengruppe betätigendes Schütz zugeordnet ist und alle Schütze von einem gemeinsamen Zeitrelais gesteuert werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 946 642; deutsche Auslegeschrift Nr. 1100 168; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1767 480; Patentschrift Nr.15 949 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; französische Patentschrift Nr. 964 549.
Priority Applications (1)
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---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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DE1179638B true DE1179638B (de) | 1964-10-15 |
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ID=7513032
Family Applications (1)
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DES86455A Pending DE1179638B (de) | 1963-07-31 | 1963-07-31 | Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, flackerfreien Zuenden mehrerer Leuchtstofflampen |
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DE (1) | DE1179638B (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE15949C (de) * | H. SCHMIDT, Ober-Ingenieur und General-Inspektor der K. K. priv. österr. Staats-Eisenbahngesellschaft in Wien | Neuerungen an eisernem Querschwellen-Oberbau | ||
FR964549A (de) * | 1950-08-18 | |||
DE946642C (de) * | 1952-09-27 | 1956-08-02 | Siemens Ag | Zuendeinrichtung fuer in Reihe geschaltete Gluehkathoden-Leuchtstofflampen |
DE1100168B (de) * | 1958-08-01 | 1961-02-23 | Badischer Normteile Und Appbau | Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen Zuenden einer groesseren Anzahl von Niederspannungs-Leuchtstofflampen |
-
1963
- 1963-07-31 DE DES86455A patent/DE1179638B/de active Pending
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE15949C (de) * | H. SCHMIDT, Ober-Ingenieur und General-Inspektor der K. K. priv. österr. Staats-Eisenbahngesellschaft in Wien | Neuerungen an eisernem Querschwellen-Oberbau | ||
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DE946642C (de) * | 1952-09-27 | 1956-08-02 | Siemens Ag | Zuendeinrichtung fuer in Reihe geschaltete Gluehkathoden-Leuchtstofflampen |
DE1100168B (de) * | 1958-08-01 | 1961-02-23 | Badischer Normteile Und Appbau | Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen Zuenden einer groesseren Anzahl von Niederspannungs-Leuchtstofflampen |
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