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DE1179480B - Vorrichtung zur Verhinderung von Biege- und Torsionsschwingungen in Glockentuermen - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Biege- und Torsionsschwingungen in Glockentuermen

Info

Publication number
DE1179480B
DE1179480B DEK49011A DEK0049011A DE1179480B DE 1179480 B DE1179480 B DE 1179480B DE K49011 A DEK49011 A DE K49011A DE K0049011 A DEK0049011 A DE K0049011A DE 1179480 B DE1179480 B DE 1179480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bell
counter
mass
rotating
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49011A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Krings
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WERNER KRINGS DIPL ING
Original Assignee
WERNER KRINGS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WERNER KRINGS DIPL ING filed Critical WERNER KRINGS DIPL ING
Priority to DEK49011A priority Critical patent/DE1179480B/de
Publication of DE1179480B publication Critical patent/DE1179480B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/36Means for silencing or damping

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung von Biege- und Torsionsschwingungen in Glockentürmen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhinderung von Biege- und Torsionsschwingungen in Glockentürmen.
  • Bekanntlich werden beim Schwingen einer Glocke auf deren Drehachse senkrecht wirkende Horizontalkräfte ausgeübt, die sich auf den Kirchturm übertragen und denselben in eine Schwingung versetzen. Wenn die Frequenz der Horizontalkräfte im Bereich der Frequenz des Turmes liegt, kommt es zu erheblichen Amplituden, die zu einer Zerstörung des Kirchturmes führen können. Gerade bei der heute aus architektonischen Gründen gewünschten schlanken Bauform eines Kirchturmes treten besondere schwingungstechnische Probleme auf, weil solche Türme nicht in der Lage sind, Resonanzschwingungen aufzunehmen.
  • Diesem übelstand hat man bereits durch eine Kröpfung der Glockendrehachse zu begegnen versucht, wobei die neue Drehachse der Glocke im Extremfall durch den Glockenschwerpunkt geht. Es konnte zwar durch diese Maßnahme der beim Schwingen der Glocke entstehenden gefährlichen Horizontalkraft begegnet werden, man mußte aber erhebliche musikalische Mängel (fehlender Dopplereffekt, der Klöppel schlägt nicht mehr die Glocke, sondern die Glocke schlägt den Klöppel) in Kauf nehmen, was allgemein unerwünscht ist und in Fachkreisen abgelehnt wird.
  • Es sind auch bereits Versuche unternommen worden, den gesamten Glockenstuhl pendelnd zu lagern und mit einem Koppelpendel zu versehen, um damit die gefährlichen Horizontalkräfte unschädlich zu machen. Diese Maßnahme ist jedoch insofern nachteilig, als die vom Glockenstuhl einschließlich Glokken herrührende Horizontalkraft durch eine in umgekehrter Richtung wirkende Horizontalkraft (Trägheitskraft) einer einzigen Masse kompensiert werden muß, was höchstens teilweise erreicht werden kann, weil diese Konstruktion erst bei erheblichen Schwingungsweiten zur Wirkung kommt, dabei aber eine sehr hohe Lagerbelastung auftritt und darüber hinaus auch noch musikalische Mängel auftreten, was besonders unerwünscht ist. Es sind bei dieser Konstruktion immer noch Restkräfte vorhanden, die den Turm auch weiter zu Resonanzschwingungen anregen. Ferner ist diese Ausführung mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden.
  • Weiterhin ist schon versucht worden, Glocke und Gegenschwungmasse um eine gemeinsame Drehachse schwingen zu lassen, wobei Glocke und Gegenschwungmasse auf getrennt voneinander drehbaren Drehorganen angeordnet sind. Der Drehkörper, an dem die Gegenschwungmassen befestigt sind, ist in Form eines Rohres ausgeführt, durch dessen Hohlraum eine die Glocke tragende Welle geführt ist. Beide Systeme werden gleichmäßig, aber gegensinnig über ein Wendegetriebe angetrieben. Mit einer solchen Ausführung ist zwar eine Kompensation der wirkenden Horizontalkräfte möglich, jedoch ist diese Ausführung sehr kostspielig, insbesondere, was den Antrieb in Form eines Wendegetriebes angeht. Ferner ist für eine solche Ausführung in der Regel ein besonderer Glockenstuhl erforderlich, so daß diese Anlage bei bereits vorhandenen Kirchtürmen infolge Platzmangels nicht eingebaut werden kann oder aber erhebliche Zusatzkosten für einen neuen Glockenstuhl erfordert.
  • Bei einer Läutevorrichtung ist es bereits bekannt, die Glockenaufhängung oberhalb des Joches fortzuführen. Dieser oberhalb der Glockendrehachse liegende Teil beeinflußt infolge seiner gegenüber der Glockenmasse kleinen Masse die beim Schwingen der Glocke auftretende Horizontalkraft nur in geringem Maße, so daß die verbleibende Restkraft den Turm immer noch zu Resonanzschwingungen anregt, also der durch die Resonanzschwingungen auftretenden Gefahr nicht wirksam begegnet wird. Im übrigen treten bei dieser Ausführung starke Verschiebungen der Glockenfrequenzen auf, was musikalisch nicht zu vertreten ist.
  • Es ist weiterhin bereits bekannt, am Glockenjoch einen ein verschiebbares Gewicht aufweisenden Regulator zur Regulierung der Glockenpendelzahl anzubringen. Die starre Befestigung des Regulators am Glockenjoch hat zur Folge, daß der Regulator im gleichen und darüber hinaus im gleichgerichteten Schwingungsrhythmus wie die Glocke schwingen muß. Dadurch wird aber der: beim Schwingen der Glocke entstehenden gefährlichen Horizontalkraft nicht entgegengewirkt, sondern diese unter Umständen noch verstärkt, so daß dann ein mit solchen Regulatoren ausgerüsteter Glockenstuhl in schwingungstechnischer Hinsicht noch schwieriger zu beherrschen ist. Darüber hinaus ist die erreichbare bzw. musikalisch vertretbare Frequenzänderung in der Praxis zu klein, um eine ausreichende Verstimmung zu erreichen.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile der oben beschriebenen Ausführungsformen, wobei als wesentliche Erkenntnis die Tatsache eine Rolle spielt. daß die erste Eigenschwingungszahl eines am freien Ende nur verdrehten, nicht seitlich verschobenen Kragarmes etwa 4,4 fach höher liegt als die erste Eigenschwingungszahl des seitlich verschobenen Kragarmes. Diese Erkenntnis, auf turmartige Bauwerke angewendet, ergibt, daß bei dem üblicherweise vorhandenen Konstruktionsraum diese höhere Schwingungsform des Kragarmes erreicht wird, wenn man die beim Schwingen der Glocke wirksam werdende Horizontalkraft durch Aufbringen einer in jedem Zeitpunkt der ersten Kraft gleich großen, aber in der Phase um 180' verschobenen Kraft in ein Kräftepaar umwandelt. Dadurch wird erreicht, daß sich eine wesentlich höhere Frequenz einstellt als die erste Eigenfrequenz des ursprünglichen Systems.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß auf einer zur Glockendrehachse parallel verlaufenden Achse eine oder mehrere Gegenschwungmassen drehbar angeordnet sind, die beim Schwingen um ihre Drehachse Kräfte wirksam werden lassen, die in ihrer Größe gleich und in ihrer Wirkungsrichtung umgekehrt den entsprechenden beim Schwingen der Glocke auf deren Drehachse wirksamen Kräfte sind.
  • Der besondere Vorteil, der durch die Art der Anordnung von Glocke und Gegenschwungmasse erzielt wird, besteht darin, daß sowohl in alten als auch in neuen Glockentürmen der beim Schwingen der Glocken auftretenden gefährlichen Horizontalkraft auf eine Weise begegnet werden kann, die ohne besonderen konstruktiven Aufwand erfolgt. Insbesondere ist bei alten Kirchtürmen der Umbau des Glockenstuhls zu einer schwingungssicheren Konstruktion mit erheblichen Kosten verbunden. Diese Umbaukosten werden durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf ein Minimum herabgesetzt, weil die um eine zur Glockenachse parallel verlaufenden Achse schwingbar angeordneten Gegenschwungmassen nur wenig Raum benötigen, der in den Glockenstühlen alter Kirchtürme stets vorhanden ist. Es ist also ein völliger Umbau des Glockenstuhls, wie er bisher vorgenommen werden mußte, um einigermaßen eine schwingungssichere Konstruktion zu erhalten, bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht mehr notwendig, so daß dadurch wesentliche Teile der Umbaukosten eingespart werden.
  • Neben den Kostenvorteilen bei alten Kirchtürmen ergibt sich sowohl bei diesen als auch bei neuen Kirchtürmen infolge des geringen Raumbedarfs der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein entscheidender einbautechnischer Vorteil, der gerade bei neuen Kirchtürmen eine große Rolle spielt, weil diese meistens eine schlanke Bauform aufweisen und für den Glockenstuhl relativ wenig Platz lassen. Der Einbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung in solchen Kirchtürmen macht daher keine Schwierigkeiten. Dies ist um so bedeutender, als gerade diese Glockentürme schwingungstechnisch besonders schwierig zu beherrschen sind, durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung aber in schwingungstechnischer Hinsicht einwandfrei zu beherrschen sind.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können Glockenmasse und Gegenschwungmasse in der gleichen Schwingungsebene schwingen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können die Glockenmasse und die Gegenschwungmasse in parallel zueinander liegenden Ebenen ihre Schwingbewegungen ausführen.
  • Zur Kompensation der beim Schwingen einer Glocke wirksam werdenden Horizontalkraft empfiehlt es sich, daß der lotrechte Abstand der Drehachsen je nach vorliegendem Schwingungssystem einen bestimmten Wert nicht überschreitet.
  • Es können jedoch auch Fälle vorkommen, in denen die Drehachsen von Glocke und Gegenschwungmasse nicht in einer gemeinsamen vertikalen oder horizontalen Ebene liegen. Die dann beim Schwingen der einzelnen Massen auftretenden Torsionsschwingungen können so kompensiert werden, daß die Resultierenden der Glockenerregerkraft und der Kompensatorerregerkraft in einer gemeinsamen Schwingungsebene wirksam werden.
  • Zur Erzielung eines gleichmäßigen gegenläufigen Schwingungsrhythmus zwischen Glocke und Gegenschwungmasse kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwischen Glocke und Gegenschwungmasse ein in seinen Endpunkten drehbares Gestänge verwendet werden, was insbesondere dann von Vorteil ist und eine einfache Konstruktion darstellt, wenn Glocke und Gegenschwungmasse in einer gemeinsamen Schwingungsebene schwingen.
  • Je nach den vorliegenden Verhältnissen kann zur Erzielung der gleichen Wirkung ein an der Glocke fest angebrachtes Zahnrad, Zahnradsegment od. dgl. vorgesehen sein, welches in ein anderes Zahnrad. Zahnradsegment od. dgl. eingreift, das seinerseits über einen Kettentrieb mit einem an der Gegenschwungmasse fest angebrachten Kettenrad verbunden ist. Als Verbindung zwischen den beiden schwingenden Systemen kann selbstverständlich auch ein Seilzug vorgesehen sein.
  • Ferner können zur Erzielung eines gleichmäßigen Schwingungsrhythmus gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwischen Glockenmasse und Gegenschwungmasse ein oder mehrere hydraulisch oder pneumatisch wirkende Zylinder vorgesehen sein. Auch die Zwischenschaltung von Zahnradpaaren erfüllt den gleichen Zweck.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Masse, die Schwerpunktslage und das Massenträgheitsmoment der Gegenschwungmasse gleich der Masse, Schwerpunktslage und Massenträgheitsmoment der Glocke sein muß, damit ein gleicher Kraftverlauf auftritt. Um dies in jedem Falle zu erreichen, ist die Gegenschwungmasse hinsichtlich dieser Größen noch am Einbauort einjustierbar.
  • Die Erfindung ist an Hand der Figuren, die einige Ausführungsbeispiele darstellen, näher erläutert.
  • F i g. 1 stellt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform der Erfindung dar; F i g. 2 stellt in schematischer Darstellung eine andere Ausführungsform der Erfindung dar; F i g. 3 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung, ebenfalls in schematischer Darstellung; F i g. 4 stellt in perspektivischer Darstellung schennatisch eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei der die Drehachsen von Glocke und Gegenschwungmasse in einer gemeinsamen horizontalen Ebene liegen: F i g. 5 stellt in perspektivischer Darstellung schernatisch eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei der die Drehachsen von Glocke und Gegenschwungrnasse in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen; F i g. 6 stellt in perspektivischer Darstellung schernatisch eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei der zwar die Drehachsen von Glocke und Gegenschwungmasse parallel, aber weder eine gemeinsame ebene in vertikaler noch in horizontaler Richtung aufweisen.
  • Wie aus der F i g. 1 zu entnehmen ist, wird die Glocke 1 über ein Gestänge 2 mit der Gegenschwungrnasse 3 verbunden, damit ein gleichmäßiger, jedoch gegenläufiger Schwingungsrhythmus gewährleistet ist. An der. .Schwungmasse 3 können zur Einjustierung ihrer Schwerpunktslage und ihres Massenträgheitsmomentes noch zusätzlich eine oder mehrere Massen 4 vorgesehen werden. Die Anordnung der Schwungmassen auf dem Drehorgan, beispielsweise Welle 5, kann so erfolgen, daß Glocke 1 und Gegenschwungmasse 3 in einer gemeinsamen oder in zwei voneinander unabhängigen, aber parallelen Ebenen schwingen, wie dies in den F i g. 4, 5 und 6 veranschaulicht ist.
  • Zur Erzielung eines gleichmäßigen, aber gegenläufigen Schwingungsrhythmus zwischen Glocke 1 und Gegen.schwungmasse 3 kann ein Stirnrad 6 an der Gegenschwungmasse fest angeordnet sein, welches in ein Stirnrad 7 eingreift, an welchem ein Kettenrad 8 befestigt ist, welches seinerseits über einen Kettentrieb 9 mit einem an der Glocke 1 oder Glockenwelle 10 angebrachten Kettenrad 11 zusammenwirkt (F i g. 2).
  • Ein gleichmäßiges, aber gegenläufiges Schwingen von Glocke 1 und Gegenschwungmasse 3 kann auch, wie in F i g. 3 schematisch dargestellt ist, über hydraulisch oder pneumatisch wirkende Zylinder 12,13 erfolgen, wobei die Zylinder 12, 13 untereinander über Druckleitungen 14,15 verbunden sind.
  • Es versteht sich von selbst, daß nur einige Ausführungsbeispiele aus der Vielzahl der möglichen herausgegriffen sind, jedoch können auch noch andere Maschinenelemente, beispielsweise Zahnstange, Seiltrieb, Kardan od, dgl., zur Erzielung einer gleichmäßigen, aber gegenläufigen Schwingbewegung von Glocke und Gegenschwungmasse verwendet werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Verhinderung von Biege-und Torsionsschwingungen in Glockentürmen, dadurch gekennzeichnet, daß um eine zur Glockendrehachse (10) parallel verlaufenden Achse (5) eine oder mehrere Gegenschwungmassen (3) drehbar artgeordnet sind, die beim Schwingen um ihre Drehachse Kräfte wirksam werden lassen, die in ihrer Größe gleich und in ihrer Wirkungsrichtung umgekehrt den entsprechenden beim Schwingen der Glocke auf deren Drehachse (10) wirksamen Kräfte sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschwungmasse(n) (3) in der gleichen Schwingungsebene wie die Glockenmasse schwingt (schwingen).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschwungmasse(n) (3) in einer zur Glockenschwingungsebene parallelen Ebene schwingt (schwingen).
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines gleichmäßigen, gegenläufigen Schwingungsrhythmus zwischen Glockenmasse und Gegenschwungmasse(n) ein in seinen Enden drehbar angeordnetes Gestänge vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines gleichmäßigen, gegenläufigen Schwingungsrhythmus zwischen Glockenmasse und Gegenschwungmasse(n) ein an dein Glocke (1) fest angebrachtes Zahnrad (11), Zahnradsegment od. dgl. vorgesehen ist, welches in ein anderes Zahnrad, Zahnradsegment od. dgl. eingreift, das seinerseits über einen Kettentrieb (9) mit einem an der Gegenschwungmasse (3) fest angebrachten Kettenrad (6) zusammenwirkt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines gleichmäßigen, gegenläufigen Schwingungsrhythmus ein oder mehrere hydraulisch oder pneumatisch wirksame Kolben (12, 13) vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung zwischen Glocke und Gegenschwungmasse ein oder mehrere Zahnradpaare vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 578 715; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1822 058.
DEK49011A 1963-02-19 1963-02-19 Vorrichtung zur Verhinderung von Biege- und Torsionsschwingungen in Glockentuermen Pending DE1179480B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3624110A1 (de) * 2018-09-13 2020-03-18 Peter Lorenz Läuteantrieb für eine glocke und verfahren zum läuten einer glocke

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE578715C (de) * 1929-05-05 1933-11-10 Max Platsch Dr Elektrische Glockenlaeutevorrichtung mit Motorantrieb
DE1822058U (de) * 1960-08-05 1960-11-17 Hans Greller Reguliervorrichtung fuer die glockenpendelzahl bei gelauten.

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EP3624110A1 (de) * 2018-09-13 2020-03-18 Peter Lorenz Läuteantrieb für eine glocke und verfahren zum läuten einer glocke
DE102018007222A1 (de) * 2018-09-13 2020-03-19 Peter Lorenz Läuteantrieb für eine Glocke und Verfahren zum Läuten einer Glocke

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