[go: up one dir, main page]

DE1178477B - Parametrischer Verstaerker - Google Patents

Parametrischer Verstaerker

Info

Publication number
DE1178477B
DE1178477B DES78273A DES0078273A DE1178477B DE 1178477 B DE1178477 B DE 1178477B DE S78273 A DES78273 A DE S78273A DE S0078273 A DES0078273 A DE S0078273A DE 1178477 B DE1178477 B DE 1178477B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
idling
circuit
diode
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78273A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Peter Mezger
Dipl-Ing Friedrich Kuenemund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES78273A priority Critical patent/DE1178477B/de
Publication of DE1178477B publication Critical patent/DE1178477B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F7/00Parametric amplifiers
    • H03F7/04Parametric amplifiers using variable-capacitance element; using variable-permittivity element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Parametrischer Verstärker Die Erfindung bezieht sich auf einen parametrischen Verstärker, bei dem ein eine Reaktanzdiode enthaltender Hohlleiterabschnitt von einer der Zuführung der Signalschwingungen dienenden Koaxialleitung (Eingangsleitung) durchdrungen wird, deren Innenleiter in die Reaktanzdiode übergeht und bei der der Hohlleiterabschnitt als Resonanzkreis für die Hochfrequenzenergie von ldlingfrequenz ausgebildet ist und zugleich zur. Zuführung der Hochfrequenzenergie von Pumpfrequenz dient.
  • Der Aufbau parametrischer Verstärker in der vorstehend angegebenen Weise zeichnet sich durch besonders einfache Konstruktion aus. Den bekannten Ausführungsformen derartiger parametrischer Verstärker haften jedoch wesentliche Nachteile an. So ist das Produkt aus Bandbreite und Verstärkung für die meisten Anwendungsfälle zu klein. Eine Verbesserung der Eigenschaften ist in der Regel nur durch Ausnutzung der Eigenfrequenz der Diode als Idlingkreis möglich, wodurch aber die Pumpfrequenz nicht mehr frei wählbar ist. Weiterhin zeigt sich, daß die Verstärkungskurve in Abhängigkeit von der Frequenz die Charakteristik eines Einzelkreises hat, also relativ stark gekrümmt verläuft.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen parametrischen Verstärker vor allem hinsichtlich dieser Eigenschaften zu verbessern.
  • Ausgehend von einem parametrischen Verstärker, bei dem ein eine Reaktanzdiode enthaltender Hohlleiterabschnitt von einer der Zuführung der Signalschwingungen dienenden Koaxialleitung ,(Eingangsleitung) durchdrungen wird, deren Innenleiter in die Reaktanzdiode übergeht und bei der der Hohlleiterabschnitt als Resonanzkreis für die Hochfrequenzenergie von Idlingfrequenz ausgebildet ist und zugleich zur Zuführung der Hochfrequenzenergie von Pumpfrequenz dient, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß ein weiterer Koaxialleitungsabschnitt vorzugsweise auf der der Koaxialleitung abgewandten Seite des Hohlleitungsabschnittes vorgesehen ist, dessen Innenleiter in das der Eingangsleitung abgewandte Ende der Reaktanzdiode übergeht und dessen elektrische Länge und kapazitive Belastung derart gewählt sind, daß einerseits die Blindkomponente der Reaktanzdiode für die Signalfrequenz kompensiert ist und andererseits der Resonanzkreis für die Idlingfrequenz eine Kreisgüte Q, hat, die der Beziehung Qi = Q, ' filfs wenigstens näherungsweise genügt. (Q, = Kreisgüte des für die Signalfrequenzenergie vbrhandenen Kreises, f, = Signalfrequenz, f= = Idlingfrequenz.) Kommt es darauf an, für die Verstärkungskurve in Abhängigkeit von der Frequenz den Verlauf eines zweikreisigen Filters zu erhalten, wobei auch daran gedacht ist, daß der Verlauf maximal flach sein soll, so genügt es, wenn der Resonanzkreis für die Idlingfrequenz geringfügig gegen die Idlingfrequenz verstimmt wird.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt in der F i g. 1 einen parametrischen Verstärker mit einer Holilleitung 1 rechteckförmigen Querschnitts, in deren Breitseite eine Koaxialleitung 2 in der Weise einmündet, daß ihr Außenleiter in die Hohlleiterwandung übergeht, während ihr Innenleiter in das Innere der Hohlleitung einläuft. Diese Koaxialleitung enthält in an sich bekannter Weise ein Tiefpaßfilter 3, dessen Grenzfrequenz etwas höher als die Signalfrequenz gewählt ist. Der Innenleiter 4 dieser Koaxialleitung geht in den einen Anschluß einer Kapazitätsdiode 5 über, die die Hohlleitung 1 durchdringt. Der andere Anschluß der Diode ist mit dem Innenleiter eines ebenfalls als Koaxialleitungsabschnitt ausgebildeten Kompensationskreises 6 verbunden, dessen Außenleiter ebenfalls in die Breitseite des Hohlleiters 1 übergeht. Der Wellenwiderstand des Kompensationskreises ist relativ hoch gewählt, beispielsweise zu etwa 150 ,52. Weiterhin ist die elektrische Länge des Kompensationskreises 6 mittels eines Abstimmbolzens 7 veränderbar. An der der Diode zugewandten Seite des Kompensationskreises 6 sind Abstimmschrauben 8 vorgesehen, die eine kapazitive Belastung für diesen Leistungsabschnitt bilden.
  • Der Hohlleiterabschnitt 1 ist als Resonanzkreis für die Idlingfrequenz ausgebildet und hat zu diesem Zweck an dem linken Ende ein Sperrfilter 9 für die Idlingfrequenz und an seinem rechten Ende einen Abstimmschieber 10, der in der Hohlleitung verschiebbar ist. Die Zuführung der Pumpenergie erfolgt ebenfalls über die Hohlleitung 1. Die Pumpenergiequelle ist lediglich schematisch angedeutet und mit N" bezeichnet.
  • Für die in der F i g. 1 gezeigte Verstärkereinrichtung ergibt sich ein Ersatzschaltbild, wie es in der F i g. 2 angedeutet ist. Die Kapazitätsdiode entspricht ersatzschaltbildmäßig dem Abschnitt 12, und darin bedeutet C% die Gehäusekapazität der Diode, C, die variable Kapazität der Diode, C," die mittlere Sperrschichtkapazität der Diode, Lo die Eigeninduktivität der Kapazitätsdiode und R den Bahnwiderstand der Diode. Der als Tiefpaß ausgebildete Eingangskreis 3 für die Signalfrequenz ist über den Kompensationskreis 6 mit der Kapazitätsdiode verkoppelt. Ebenso ist über diesen Kompensationskreis 6 auch der Idlingkreis 11 an die Kapazitätsdiode angeschaltet.
  • Wie bereits erwähnt, ist der Kompensationskreis 6 einerseits in der elektrischen Länge einstellbar, beispielsweise durch den Kurzschlußkolben 7, und andererseits in seiner kapazitiven Belastung, beispielsweise durch die Abgleichschrauben B. Auf diese Weise ist für den Kompensationskreis einerseits das Verhältnis der Induktivität zur Kapazität veränderbar, und andererseits ist für diesen Kompensationskreis auch das Produkt aus beiden einstellbar. Die elektrische Länge und die kapazitive Belastung des Kompensationskreises 6 sind nun derart zu wählen, daß, vom Tiefpaß 3 aus gesehen, durch den Kompensationskreis 6 die Blindkomponenten der Kapazitätsdiode bei der Signalfrequenz gerade kompensiert werden und somit, vom Tiefpaß 3 aus betrachtet, lediglich der Bahnwiderstand r in Reihe mit dem negativen Widerstand der Kapazitätsdiode erscheint. In gleichartiger Weise ist der Idlingkreis 11 über den Kompensationskreis 6 an die Kapazitätsdiode angekoppelt. Diese Art der Ankopplung des Signalkreises und des Idlingkreises an die Kapazitätsdiode ermöglicht nun einerseits die Bedingung einzuhalten, daß die Kreisgüte des Idlingkreises dem Produkt aus der Kreisgüte des Eingangskreises mit dem Verhältnis der Idlingfrequenz zur Signalfrequenz entspricht. Andererseits sind bei einem parametrischen Verstärker die Kreisgüte des Idlingkreises und des Signalkreises voneinander in der Weise abhängig, daß eine Erhöhung der Kreisgüte für den einen Kreis eine Erniedrigung der Kreisgüte des anderen Kreises zur Folge hat. Die beiden Bedingungen lauten wie folgt: QI = Q, - f;lts1 Q; - Q, = 1/y2.
  • 1/y2 hat in der Regel einen Wert, der zwischen 10 und 20 liegt. Durch die Einschaltung des Kompensationskreises sowohl für den Idlingkreis als auch den Signalkreis ist man nun in der Lage, durch entsprechende Wahl von L : C bzw. L - C dieses Kreises die Kreisgüten derart einzustellen, daß beiden Bedingungen genügt wird. Somit kann man das Produkt aus Bandbreite und Verstärkung relativ groß halten und die Pumpfrequenz trotzdem frei wählen.
  • Wird der Idlingkreis 11 geringfügig gegen die Idlingfrequenz verstimmt, so ergeben sich in der Verstärkungskurve zwei benachbarte Maxima. Je nach dem Grad der Verstimmung ist eine mehr oder weniger starke Einsattlung oder auch Einebnung der Verstärkungskurve in Abhängigkeit von der Frequenz erzielbar.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Parametrischer Verstärker, bei dem ein eine Reaktanzdiode enthaltender Hohlleiterabschnitt von einer der Zuführung der Signalschwingungen dienenden Koaxialleitung (Eingangsleitung) durchdrungen wird, deren Innenleiter in die Reaktanzdiode übergeht und bei der der Hohlleiterabschnitt als Resonanzkreis für die Hochfrequenzenergie von Idlingfrequenz ausgebildet ist und zugleich zur Zuführung der Hochfrequenzenergie von Pumpfrequenz dient, d a -durch gekennzeichnet, daß ein weiterer Koaxialleitungsabschnitt vorzugsweise auf der der Koaxialleitung abgewandten Seite des Hohlleitungsabschnittes vorgesehen ist, dessen Innenlein ter in das der Eingangsleitung abgewandte Ende der Reaktanzdiode übergeht und dessen elektrische Länge und kapazitive Belastung derart gewählt sind, daß einerseits die Blindkomponente der Reaktanzdiode für die Signalfrequenz kompensiert ist und andererseits der Resonanzkreis für die Idlingfrequenz eine Kreisgüte Q; hat, die der Beziehung Q1 Q, - ftlfg wenigstens näherungsweise genügt. (Q, = Kreisgüte des für die Signalfrequenzenergie vorhandenen Kreises, fs = Signalfrequenz, fj = Idlingfrequenz.) 2. Parametrischer Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzkreis für die Idlingfrequenz geringfügig gegen die Idlingfrequenz verstimmt ist.
DES78273A 1962-02-23 1962-02-23 Parametrischer Verstaerker Pending DE1178477B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES78273A DE1178477B (de) 1962-02-23 1962-02-23 Parametrischer Verstaerker

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES78273A DE1178477B (de) 1962-02-23 1962-02-23 Parametrischer Verstaerker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1178477B true DE1178477B (de) 1964-09-24

Family

ID=7507351

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES78273A Pending DE1178477B (de) 1962-02-23 1962-02-23 Parametrischer Verstaerker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1178477B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289561B (de) * 1966-09-30 1969-02-20 Siemens Ag Parametrische Einrichtung, insbesondere parametrischer Verstaerker

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289561B (de) * 1966-09-30 1969-02-20 Siemens Ag Parametrische Einrichtung, insbesondere parametrischer Verstaerker

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE837404C (de) Verbindungsstueck zum Verbinden eines Erdsymmetrischen Stromkreises mit einem erdunsymmetrischen
DE2725719A1 (de) Mikrowellensignalverstaerker
DE1073561B (de) Hohlleiterzirkulator
DE1178477B (de) Parametrischer Verstaerker
DE893523C (de) Hochfrequenz-Breitbanduebertrager
DE1100719B (de) Vorrichtung zum Ankoppeln einer Hohlraumresonatorroehre an eine seitlich angesetzte Koaxialleitung
DE910675C (de) Einstelllbarer Impedanzuebertrager mit hohem UEbertragungsverhaeltnis zur Anwendung auf einem breiten Band im Gebiet der ultrakurzen Wellen
DE743669C (de) Schaltung zum UEbergang von einer erdsymmetrischen Hochfrequenzanordnung auf eine erdunsymmetrische Anordnung
DE970232C (de) Anordnung zur Ankopplung einer Hochfrequenzquelle an einen Verbraucher
DE1234810B (de) Parametrischer Verstaerker
DE971139C (de) Schaltungsgebilde, insbesondere Bandfilter, fuer ultrakurze Wellen
DE900835C (de) Anordnung zur Ankopplung einer Hochfrequenzleitung
DE900834C (de) Anordnung zur Ankopplung an einen Hohlraumschwinger
DE884976C (de) Anordnung zur Erzielung einer definierten Schwaechung von ultrakurzen Wellen
DE882436C (de) Wirkwiderstand fuer hohe Frequenzen
DE756028C (de) Roehrenanordnung fuer ultrakurze Wellen
DE950376C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Anpassung einer Leitung mit erheb-licher elektrischer Laenge in einem verhaeltnismaessig breiten Frequenzband
DE873109C (de) Anordnung zum Anschluss eines erdunsymmetrischen Verbraucher-widerstandes an eine erdsymmetrische Spannungsquelle, oder umgekehrt
DE2060467C3 (de) Anpassungsnetzwerk für sehr hohe Frequenzen in Form einer Stichleitung
DE1159522B (de) Durchstimmbare Verstaerkerstufe fuer sehr kurze elektromagnetische Wellen
AT144579B (de) Empfangsanordnung für modulierte Wellen mit einem Wellenbandselektor.
DE1197134B (de) Frequenzumsetzer fuer sehr kurze elektromagnetische Wellen
DE2632141A1 (de) Diodenhalterung
DE1175294B (de) Parametrischer Verstaerker mit Kapazitaetsdioden
DE1287166B (de) Kopplungsschaltung zwischen einer Treiberstufe und einer Leistungsroehrenstufe