DE1178414B - Verfahren zur Herstellung von reinem, monomerem Formaldehydgas durch Pyrolyse von Paraformaldehyd. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von reinem, monomerem Formaldehydgas durch Pyrolyse von Paraformaldehyd.Info
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- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C45/00—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
- C07C45/51—Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C 07 c
Deutsche KL: 12 ο-7/01
Nummer: 1178 414
Aktenzeichen: F 39340IV b / 12 ο
Anmeldetag: 27. März 1963
Auslegetag: 24. September 1964
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von reinem, monomerem gasförmigem
Formaldehyd durch Pyrolyse von Paraformaldehyd. Der dabei erhaltene Formaldehyd ist genügend rein,
um sofort zur Polymerisation eingesetzt zu werden. Nach bekannten Verfahren wird gasförmiger monomerer
Formaldehyd durch Pyrolyse von Paraformaldehyd hergestellt. Um zu einer technisch
brauchbaren Pyrolysegeschwindigkeit zu kommen, muß man dabei Temperaturen oberhalb 120° C wählen.
Bei diesen Temperaturen tritt aber, bedingt durch die Anwesenheit von basischen Substanzen im
Paraformaldehyd, wie Na-Formiat, die Bildung von Nebenprodukten ein. Störend wirken sich vor allem
zuckerartige Polymerisations- und Kondensationsprodukte des Formaldehyds aus. Die niedermolekularen,
im Primärstadium entstehenden Vorprodukte dieser Zucker sind stark flüchtig und beeinträchtigen
somit die Reinheit des Formaldehydgases und damit dessen Verwendbarkeit zur Herstellung hochmolekularer
Polyoxymethylene. Dabei ist es gleich, ob man die Pyrolyse in Substanz oder in einem flüssigen
Wärmeüberträger betreibt, wie z. B. in hochsiedenden aliphatischen Kohlenwasserstoffen, wo eine Überhitzung
an den beheizten Wänden ausgeschlossen ist. In jedem Fall kondensieren die im Restparaformaldehyd
oder im Pyrolysemedium verbliebenen Primärprodukte weiter zu zuckerartigen Produkten, die sich
an den Wänden des Pyrolysegefäßes festsetzen und dann autokatalytisch zu weiteren Kondensationsreaktionen
führen.
Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, die Pyrolyse unter sauren Bedingungen durchzuführen.
Bei dieser Verfahrensweise wird die Bildung von zuckerartigen Produkten nach Aldolkondensation
vermieden. Als Nachteil ist aber die Tatsache zu werten, daß die als Na-Formiat im Paraformaldehyd
vorliegende Ameisensäure durch die Zugabe einer anderen Säure in Freiheit gesetzt wird, wodurch die
Qualität des Formaldehydgases leidet. Außerdem ist es bei einer kontinuierlichen Verfahrensweise in
einem Wärmeüberträger schwierig, die sauren Bedingungen genau einzuhalten, da immer ein unkontrollierbarer
Teil der Säure während der Pyrolyse verbraucht wird, so daß beim Wiedereinsetzen des
Wärmeüberträgers wechselnde Mengen Säure zugegeben werden müssen. Diese Schwierigkeiten werden
durch das Verfahren der Erfindung vermieden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von reinem monomerem Formaldehydgas
durch Pyrolyse von Paraformaldehyd, gegebenenfalls in Gegenwart einer Säure und eines flüssigen
Verfahren zur Herstellung von reinem,
monomerem Formaldehydgas durch Pyrolyse
von Paraformaldehyd
monomerem Formaldehydgas durch Pyrolyse
von Paraformaldehyd
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft,
Leverkusen
Leverkusen
Als Erfinder benannt:
Dr. Karl-Ludwig Schmidt, Opladen,
Dr. Klinkmann, Monheim
Dr. Klinkmann, Monheim
Wärmeüberträgers, das dadurch gekennzeichnet ist, daß Paraformaldehyd bei Temperaturen von 80 bis
200° C zusammen mit absolut trockenen oberflächenaktiven Adsorbentien pyrolysiert wird. Pyrolysiert
man in Anwesenheit von oberflächenaktiven Adsorbentien ohne Säurezusatz, so treten auch nach längerer
Reaktionszeit .keine Verharzungen durch Zukkerbildung ein. Dies ist überraschend, denn es war
nicht zu erwarten, daß eine oberflächenaktive Substanz die Aldolkondensation verhindert bzw. die
Weiterkondensation der primär entstandenen Produkte zu Zuckerharzen unterbindet. Das aus der
Pyrolyse austretende Formaldehydgas ist bei dieser Verfahrensweise von großer Reinheit und weitgehend
frei von Nebenprodukten, die die Polymerisation des Gases zu hochmolekularen Produkten stören. Als
oberflächenaktive Adsorbentien sind zur Durchführung des Verfahrens geeignet: Aktivkohlen, Bleicherden,
aktive Gele und synthetische Entfärbungsharze. Es sind auch Gemische mehrerer Adsorbentien
brauchbar. Sie können im pulverisierten sowie im gekörnten Zustand verwendet werden. Die verwendeten
oberflächenaktiven Stoffe müssen frei sein von Ver-
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bindungen, die die Cannizaro-Reaktion beschleunigen oder sonstige Nebenreaktionen mit Formaldehyd
bzw. Formaldeyd-Wärmeüberträgern verursachen. Sie müssen absolut trocken sein.
Bei Anwesenheit von oberflächenaktiven Substanzen ist es auch möglich, gleichzeitig in Anwesenheit
von Säuren zu depolymerisieren, und zwar insbesondere dann, wenn der Formiatgehalt gering ist oder
die Ameisensäure später aus dem Gas entfernt werden kann. Das Verfahren der Erfindung eignet sich
besonders zur kontinuierlichen Durchführung der Pyrolyse. Hierzu wird die Mischung aus Paraformaldehyd,
dem flüssigen Wärmeüberträger und der oberflächenaktiven Substanz in geeigneter Weise in
eine beheizte Zone gebracht, in der der Paraformaldehyd pyrolysiert wird. Die als Sumpf verbleibende
Mischung aus Wärmeüberträger und oberflächenaktiver Substanz kann dann in geeigneter Weise abgezogen
werden. Durch einfaches Abfiltrieren der oberflächenaktiven Substanz wird der Wärmeüber- ao
träger regeneriert und kann dann erneut in den Kreislauf geführt werden. Der bei diesem Verfahren zur
Anwendung gelangende Paraformaldehyd hat im allgemeinen einen Reinheitsgrad von 90 bis 99%.
Als Wärmeüberträger eignen sich hochsiedende Lösungsmittel, die gegenüber Formaldehyd und
eventuell zugegebenen Säuren inert sind. Ihr Siedepunkt muß oberhalb der Zersetzungstemperatur des
Formaldehyds liegen. In Frage kommen gesättigte aliphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe,
aromatische Verbindungen, wie Halogenbenzole und halogenierte Alkylbenzole, niedermolekulare
Äther- und Ester, soweit sie die geforderten Bedingungen erfüllen, sowie Polyäther und Polyester.
Bevorzugt werden aliphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffgemische mit einem Siedepunkt
oberhalb 200° C, wie z. B. Dekalin, Dialkylbenzole, Paraffinöle, Kohlenwasserstoffgemische mit 12 bis
18 Kohlenstoffatomen.
Als Säurezusatz kommen alle die Säuren in Frage, die unter den Pyrolysebedingungen stabil sind, beispielsweise
Phosphorsäure, Schwefelsäure, Benzolsulfonsäuren und deren Homologe, Alkylsulfonsäuren,
gesättigte Fettsäuren, aliphatische Dicarbonsäuren, Hydroxycarbonsäuren, ferner saure Salze und
Halbester von mehrbasischen Säuren, Sulfate und Phosphate von tertiären Aminen sowie Sulfimide mit
der Gruppierung -SO2-NH-SO2-.
Man kann das Verfahren diskontinuierlich gestalten, indem eine Suspension von Paraformaldehyd,
der oberflächenaktiven Substanz und gegebenenfalls der Säure in dem inerten flüssigen Wärmeüberträger
auf die Zersetzungstemperatur des Paraformaldehyds erhitzt wird und nach dessen Zersetzung die oberflächenaktive
Substanz abfiltriert wird. Der Wärmeübertrager kann dann erneut verwendet werden. Besonders
eignet sich das Verfahren aber auch für eine kontinuierliche Verfahrensweise, bei der das Wärmeübertragungsmittel
ständig im Kreis geführt wird. Vor Eintritt in eine beheizte Zersetzungszone werden
Paraformaldehyd, oberflächenaktive Substanz und gegebenenfalls eine Säure kontinuierlich zudosiert
und hinter der beheizten Zone die oberflächenaktive Substanz kontinuierlich entfernt.
Die Mengenverhältnisse von Wärmeüberträger, Paraformaldehyd, Säure und oberflächenaktiver Substanz
sind in weiten Grenzen variabel. Die Mindestmenge des inerten Wärmeüberträgers soll zur Erzielung
eines förderfähigen Gemisches ausreichen. Das Mindestverhältnis von Festsubstanz zu Verdünnungsmittel
sollte etwa 2:1 betragen, nach oben hin sind der Menge des Verdünnungsmittels keine Grenzen
gesetzt, soweit die erzielte Gasmenge in einem technisch vernünftigen Verhältnis zum Flüssigkeitsvolumen steht. Man kann auch zur Pyrolyse des
Paraformaldehyds wesentlich geringere Mengen Verdünnungsmittel verwenden. Hierbei wird der Paraformaldehyd
nur mit der Trägerflüssigkeit angeteigt und so der heißen Pyrolysezone zugeführt. Man erhält
als Pyrolyserückstand dann ein Gemisch, das im wesentlichen aus dem Wärmeüberträger und der
oberflächenaktiven Substanz besteht.
Die Menge der zugesetzten oberflächenaktiven Substanz ist in weiten Grenzen variabel. Zweckmäßigerweise
sollte die Menge zwischen 0,1% und 10 Gewichtsprozent, bezogen auf den eingesetzten
Paraformaldehyd, liegen. Es ist aber ohne weiteres möglich, mehr zuzusetzen, ohne daß ein Nachteil
entsteht.
Wird eine Säure zugesetzt, so sollte die Menge im allgemeinen so bemessen sein, daß sie zur Neutralisation
des als Na-Formiat im Paraformaldehyd vorliegenden Alkalis gut ausreicht. Eine wesentlich
höhere Dosierung ist nicht von Vorteil.
Die Pyrolyse des Paraformaldehyds wird in bekannter Weise durchgeführt. Bei Normaldruck sind
dabei Temperaturen oberhalb etwa 120° C, jedoch innerhalb des vorstehend angegebenen Bereichs erforderlich.
Es kann aber auch sowohl bei Überdruck bis zu etwa 4 atü als auch bei vermindertem Druck
pyrolysiert werden.
Vergleichsversuch
In einem rührbaren beheizten Pyrolysegefäß aus Edelstahl wird bis zu etwa ein Fünftel des Inhalts im
Kohlenwasserstoffgemisch von 12 bis 18 C-Atomen (Siedebereich 250 bis 320° C) vorgelegt. Das Kohlenwasserstoffgemisch
wird auf 140° C erhitzt und dann über eine Dosiervorrichtung eine 15%>ige Suspension
von Paraformaldehyd im Kohlenwasserstoffgemisch zudosiert. Der Paraformaldehyd wird praktisch
spontan zu monomerem Formaldehydgas pyrolysiert. Zum Nachweis des Säuregehalts in dem
gasförmigen Pyrolyseprodukt wird das Formaldehydgas im Volumenverhätlnis 1:1 mit Methylenchloriddampf
verdünnt und dieses Gasgemisch durch beheizte Rohre in Methylenchlorid eingeleitet, dem
Zinn(II)-oktoat als Polymerisationskatalysator zugesetzt ist. Es wird so lange eingeleitet, bis eine
etwa 3%ige Suspension von Polyoxymethylen in Methylenchlorid erreicht ist. Das Polyoxymethylen
wird abfiltriert und in der Mutterlauge der Gehalt an Säure titriert. Das Pyrolysegefäß wird bis zu etwa
80%iger Füllung beschickt, danach das Kohlenwasserstoffgemisch filtriert und erneut eingesetzt.
Auf diese Weise wurde eine Reihe sonst gleicher Versuche durchgeführt, bei denen nur der 15°/oigen
Paraformaldehydsuspension folgende Zusätze zugefügt wurden:
a) keine Zusätze,
b) 0,4 % einer Alkylbenzolsulfonsäure, bezogen auf Paraformaldehyd,
c) 2% Aktivkohle (chemisch aktivierte), pulverisiert, bezogen auf Paraformaldehyd.
Die Versuchsergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Zustand des Pyrolysegefäßes |
Farbe des Pyrolyse mediums nach der Pyrolyse |
Säuremenge in der Polymerisat- Mutterlauge in Milliäquivalent Ameisensäure je Mol CH2O |
a) zuckerartige Ver- krustungen an den Wänden b) saubere Gefäß wände c) saubere Gefäß wände |
braun gelbbraun farblos |
0,38 0,15 0,098 |
Nach beendeter Pyrolyse wurde der Kohlenwasserstoffrückstand filtriert und auf seine Farbe sowie
eventuell auftretenden karamelartigen Geruch (Bildung von Zuckern) beurteilt. Die Waschlauge wurde
zur Bestimmung der gebildeten Ameisensäure titriert.
Die Ergebnisse dieser Versuche sowie eines Vergleichsversuches ohne Zusatz eines oberflächenaktiven
Adsorbens sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Eine lOVoige Suspension von Paraformaldehyd in einem aliphatischen Kohlenwasserstoffgemisch (Siedebereich
> 320° C), der 2% (bezogen auf Paraformaldehyd) einer pulverisierten Aktivkohle zugesetzt
werden, wird mit Hilfe einer Dosiereinrichtung einer auf 140° C beheizten Reaktionszone zugeführt. Der
Paraformaldehyd wird hier zu monomerem Formaldehydgas zersetzt, das aus dem Reaktionsraum abgeführt
wird. Nach Durchlaufen der Reaktionszone wird das Kohlenwasserstoffgemisch kontinuierlich
von der Aktivkohle durch Filtration befreit und nach erneuter Zugabe von Paraformaldehyd und frischer
Aktivkohle wieder in die Reaktionszone geführt. Dieser Kreislauf kann praktisch beliebiglange fortgesetzt
werden, ohne daß eine weitere Regeneration des Kohlenwasserstoffgemisches erforderlich wäre.
Die gesamte Apparatur bleibt auch beim Dauerversuch frei von zuckerartigen Rückständen und das
Formaldehydgas von einheitlicher Zusammensetzung.
Für eine Reihe von Versuchen diente folgende Versuchsanordnung:
Ein 1-1-Glaskolben mit Rührer wurde über ein beheiztes
Gasaustrittsrohr mit dem unteren Teil einer Waschkolonne verbunden, die mit Raschig-Ringen
gefüllt war. Der Kolben wurde mit 500 ml eines zwischen 230 und 300° C siedenden Kohlenwasserstoffgemisches
und 200 g Paraformaldehyd sowie zusatzlieh
mit einer bestimmten Menge eines oberflächenaktiven Adsorbens beschickt. Mit Hilfe eines Ölbades
von 150° C wurde der Kolbeninhalt erhitzt und der Paraformaldehyd pyrolysiert. Die Temperatur im
Kolben betrug zu Anfang des Versuches jeweils etwa 125° C, am Ende 150° C. Das entstehende Formaldehydgas
wurde in der Waschkolonne durch von oben durchrieselndes Wasser vollständig absorbiert.
Zusatz in Gewichtsprozent, bezogen auf Paraformaldehyd |
Farbe des Pj mec |
Geruch Tolyse- iums |
Mini äquivalente Ameisen säure je Mol CH2O |
0,1 chemisch akti vierte Kohle (BET-Wert 500bis 1000) ... |
farblos | keiner | 0,14 |
0,5 gefälltes Al-Silicat (BET-Wert 80 bis 100) |
farblos | keiner | 0,09 |
0,2 pyrogen gewon nenes SiO2 (BET-Wert 250 bis 350) .... |
farblos | keiner | 0,14 |
0,2 gefälltes CaCO3 (BET-Wert 20 bis 40) |
farblos | keiner | 0,13 |
Ohne | gelb | stark | 0,24 |
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von reinem, monomerem Formaldehydgas durch Pyrolyse
von Paraformaldehyd, gegebenenfalls in Gegenwart einer Säure und eines flüssigen Wärmeüberträgers,
dadurch gekennzeichnet, daß Paraformaldehyd bei Temperaturen von 80 bis 200° C zusammen mit absolut trockenen oberflächenaktiven
Adsorbentien pyrolysiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberflächenaktiven Adsorbentien in Mengen von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent,
bezogen auf den eingesetzten Paraformaldehyd, verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Paraformaldehyd als
oberflächenaktives Adsorbens Aktivkohle zugesetzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 284 203;
USA.-Patentschrift Nr. 3 000 960.
409 688/378 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
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