DE1175479B - Schlegel-Maehhaecksler - Google Patents
Schlegel-MaehhaeckslerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/412—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
- A01D34/42—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders
- A01D34/43—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a horizontal axis, e.g. cutting-cylinders mounted on a vehicle, e.g. a tractor, or drawn by an animal or a vehicle
- A01D34/435—Flail harvesters or mowers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIf
Deutsche KL: 45 e-29/00
Nummer: 1175 479
Aktenzeichen: P 32686III / 45 e
Anmeldetag: 26. Juni 1959
Auslegetag: 6. August 1964
Die Erfindung betrifft einen Schlegel-Mähhäcksler mit einem Förderrohr für das Erntegut. Hierbei tritt
das Problem auf, das in relativ großer Arbeitsbreite abgeerntete Gut in einem Förderrohr zu fördern, das
sich nach oben stark verjüngt. Die bisher bekannten Schlegel-Mähhäcksler arbeiten beim Ernten von auf
dem Felde stehendem pflanzlichem Gut und beim Aufladen von Grünfutter durchaus zufriedenstellend,
da die verhältnismäßig schweren Grünfutterhalme durch die Wirkung der Schlegelmesser eine große
Geschwindigkeit erhalten und somit das Förderrohr anstandslos durchwandern können, während sie überdies
beim Austritt aus dem Förderrohr noch in genügend weitem Bogen weggeschleudert werden. Beim
Aufnehmen von beispielsweise im Schwad liegendem trockenem Heu ist jedoch die Förderwirkung der
Schlegelmesser erheblich geringer, weil das Heu einen geringen Widerstand leistet und sich nicht ausreichend
vom Luftstrom aufnehmen läßt. Infolgedessen wird das Gut im Förderrohr nicht genügend hochgeworfen ao
und fällt wieder auf den Boden. Dabei gibt es Anlaß zu Verstopfungen, zu deren Beseitigung das Gerät
angehalten bzw. der Arbeitsgang unterbrochen werden muß, was zeitraubend und somit kostspielig
und zudem äußerst unangenehm ist.
Es sind bereits stationäre Häcksler bekannt, die zur Vergrößerung der Förderung des Gutes mit
einem zusätzlichen Gebläse oder Ventilator versehen sind. Hierbei befindet sich das Gebläse in der Nähe
des Bodens neben dem Gehäuse, in dem die rotierenden Messer angeordnet sind. Hierdurch wird die
Arbeitsbreite des Häckslers erheblich vergrößert. Außerdem braucht bei diesen stationären Häckslern
das Gut nicht in einem Auswurfkanal gefördert zu werden, der sich von dem Gehäuse der Messer an
nach hinten zu verjüngt.
Die Erfindung bezweckt nun, den oben angeführten Nachteil, der bei den bisher bekannten
Schlegel-Mähhäcksler auftritt, zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß außerhalb
des Schlegelwerkes mindestens ein in das Förderrohr einmündendes, bei stationären Häckslern
an sich bekanntes Zusatzgebläse angeordnet ist. Hierdurch kann insbesondere beim Aufnehmen von
leichtem Gut ein zusätzlicher Luftstrom eingeschaltet werden, der das Gut mühelos durch das Förderrohr
hindurchführt, so daß die Betriebssicherheit des Häckslers vergrößert wird.
Ein zweckmäßiger Aufbau des Zusatzgebläses, wobei die Breite des Häckslers nicht vergrößert wird,
wird dadurch erreicht, daß das Gebläse in der Fahrtrichtung hinter dem Schlegelwerk angeordnet ist.
Schlegel-Mähhäcksler
Anmelder:
Patent Concern N. V., Willemstad, Curasao
(Niederl. Antillen)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart und Dipl.-Ing. W. Jackisch,
Patentanwälte, Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 17. Juli 1958 (229 701)
Hierbei wird der Luftstrom des Gebläses am besten ausgenutzt, wenn die Mündung des Gebläses oberhalb
des Schlegelwerkes liegt.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 einen teilweisen Schnitt und eine teilweise Draufsicht längs der Linie II-II der F i g. 1 und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der
Fig. 2.
Nach den F i g. 1, 2 und 3 besteht der Mähhäcksler aus einem Gestell, das aus Rahmenbalken 51, 67 und
68 zusammengebaut und mit zwei Laufrädern 52 und 53 versehen ist. Der Rahmenbalken 51 ist auf der
Vorderseite mit zwei Zugarmen 54 und 55 versehen, von denen der Arm 55 mit einem Schlepper 56 verbunden
ist. In dem Gestell ist ein sich drehendes Schlegelwerk 57 angeordnet, das aus einer Achse 59
mit Messern 60 besteht. Die Messer 60 sind um Achsen 61 drehbar angebracht. Die Achse 59 ist drehbar
an zwei Rahmenbalken 62 und 63 befestigt, die an sich um eine hinter der Achse 59 liegende Achse
64 drehbar sind, die in Lagern 65 und 66 an Rahmenbalken 67 und 68 angeordnet ist. Infolge der Drehbarkeit
der Balken 62 und 63 kann sich das Schlegelwerk 57 gegenüber dem Gestell in senkrechter
Richtung bewegen. Die Balken 62 und 63 sind mit Stützrollen 69 versehen, die derart angeordnet sind,
daß die Messer 60 des Schlegelwerkes 57 bei Drehung des Schlegelwerkes sich in einem nur geringen Abstand
über den Boden bewegen.
409 639/116
Das Schneidglied 57 ist auf der unteren Seite eines Abfuhrrohres 70 angebracht, das fest mit dem Gestell
verbunden ist.
Bei Fortbewegung der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles B wird sich das Schlegelwerk in Richtung
des Pfeiles 71 drehen, wobei das Erntegut durch das Schlegelwerk in das Abfuhrrohr 70 geworfen wird.
Auch dieses Schlegelwerk kann durch seine Gestalt eine Gebläsewirkung ausüben, so daß eine Luftströmung
im Rohr 70 entsteht. Zur Verstärkung dieser hochführenden Luftströmung ist der Mähhäcksler
mit einem Ventilator 72 versehen, der auf der Achse 64 angeordnet ist. Der Antrieb des Ventilators
72 und des Schlegelwerkes 57 erfolgt durch einen Zahnradkasten 73, der mittels Achsen 74 und
75 von der Zapfwelle des Schleppers 56 her angetrieben werden kann. Der Antrieb der Achse 64
erfolgt durch den Zahnradkasten 73 mittels eines Kettenrades 76, einer Kette 77 und eines auf der
Achse 66 angebrachten Kettenrades 78. Das Schlegelwerk 57 wird von der Achse 64 her durch eine
Riemenscheine 79 od. dgl. Keilriemen 80 und eine auf der Achse 59 angebrachte Riemenscheibe 81 angetrieben.
Die Vorrichtung mit dem Ventilator eignet sich auch dazu, das Gut vom Wagen oder von anderen
Stellen her in Speicher hineinzuführen. Dazu kann die Drehung des Schlegelwerkes 57 abgeschaltet
werden, worauf nur der Ventilator 72 wirksam bleibt. Zum Transportieren des Gutes in einen Speicher ist
auf der Rückseite des Abfuhrrohres 70 eine Zufuhröffnung 82 vorgesehen, in welche das Gut geworfen
werden kann, das darauf durch die vom Ventilator 72 erzeugte Luftströmung in Richtung des Pfeiles 83
durch das Abfuhrrohr 70 abgeführt wird. Die Zufuhröffnung 82 ist nahe der Mündung des Ventilators
72 mit einer Klappe 98 versehen, die unter Federdruck nach unten ausweichen kann. Auf diese Weise
wird verhütet, daß die zugeführte Luft durch die Zufuhröffnung 82 entweicht. Die obere Seite des Abfuhrrohres
70 ist mit einer Kappe 84 versehen, die durch einen Draht 85 und eine Stange 86 betätigt
werden kann. Der obere Teil des Abfuhrrohres 70 ist in Teile 94 und 95 geteilt, die zueinander und in
bezug auf das Abfuhrrohr 70 drehbar angeordnet und mittels der Stifte 96 und 97 verriegelbar sind. Auf
diese Weise kann man sehr große Unterschiede in der Auswerfrichtung des Gutes erzielen, was insbesondere
für den Transport nach Speichern von Bedeutung ist.
Das Schlegelwerk 57 kann mit einem größeren oder kleineren Druck auf dem Boden aufruhen. Dazu
ist die Achse 59 mit den Rahmenbalken 62 und 63 verbunden, und wie es für die Stange 87 dargestellt
ist, sind Federn 89 und 90 beiderseits eines Hebels 91 angebracht, der um eine Achse 92 drehbar ist. Der
Druck des Schlegelwerks 57 auf den Boden läßt sich durch Verstellen eines Hebelarmes 93 ändern, mit
dem die Achse 92 verbunden ist. Die in Fig. 2 hinter dem Schlepper angebrachte Vorrichtung kann durch
teleskopisches Verschieben des Zugarmes 54 neben dem Schlepper angeordnet werden. Damit in der
Arbeitslage, in welcher der Häcksler neben dem Schlepper wirksam ist, doch ein guter Antrieb für
den Zahnradkasten 73 gesichert ist, ist zwischen der Achse 74 und der Achse 75 ein Zahnradkasten 98 angeordnet,
dessen Mitte mit der senkrechten Drehachse 99 des Armes 55 in Flucht liegt.
Der Mähhäcksler ist in F i g. 2 zum Ankuppeln eines Wagens auf der Rückseite mit einem Zugpunkt
99 versehen, der in der Mitte hinten am Häcksler angebracht ist, während ein Zugpunkt 100 seitlich des
Häckslers vorgesehen ist. Der Zugpunkt 100 läßt sich vorteilhaft anwenden, wenn der Wagen etwas seitlich
vom Häcksler fahren soll, so daß das Schlegelwerk nahe an den Feldkanten wirksam sein kann. Das
Schlegelwerk 57 kann auch zum Heben bereits gemähten Grases vom Boden und zum Transportieren
desselben durch das Abfuhrrohr benutzt werden. In dieser Arbeitslage läßt sich die Vorrichtung zweckdienlich
hinten am Schlepper benutzen, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist. Auch ohne den Ventilator
72 könnte der Häcksler beim Stillstehen das durch die Zufuhröffnung 82 zugeführte Gut durch das Abfuhrrohr
transportieren, indem das Schlegelwerk so hoch über den Boden gehoben wird, daß es frei drehbar
ist und eine Luftströmung erzeugt, welche das Gut durch das Abfuhrrohr führen kann. Die Zufuhröffnung
kann in diesem Falle auch auf der Vorderseite des Abfuhrrohres 70 angebracht werden.
Claims (3)
1. Schlegelmähhäcksler mit einem Förderrohr für das Erntegut, dadurch gekennzeichnet,
daß außerhalb des Schlegelwerkes mindestens ein in das Förderrohr einmündendes, bei
stationären Häckslern an sich bekanntes Zusatzgebläse angeordnet ist.
2. Schlegelmähhäcksler nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzgebläse in
der Fahrtrichtung hinter dem Schlegelwerk angeordnet ist.
3. Schlegelmähhäcksler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung
des zusätzlichen Gebläses oberhalb des Schlegelwerkes liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 639/116 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL1175479X | 1958-07-17 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1175479B true DE1175479B (de) | 1964-08-06 |
Family
ID=19870984
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP32686A Pending DE1175479B (de) | 1958-07-17 | 1959-06-26 | Schlegel-Maehhaecksler |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1175479B (de) |
-
1959
- 1959-06-26 DE DEP32686A patent/DE1175479B/de active Pending
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