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DE1096667B - Aufsammellader mit Schneidvorrichtung - Google Patents

Aufsammellader mit Schneidvorrichtung

Info

Publication number
DE1096667B
DE1096667B DEL29122A DEL0029122A DE1096667B DE 1096667 B DE1096667 B DE 1096667B DE L29122 A DEL29122 A DE L29122A DE L0029122 A DEL0029122 A DE L0029122A DE 1096667 B DE1096667 B DE 1096667B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
disks
conveyor
pick
cutting unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29122A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Roemer
Peter Giesers
Bernhard Proebsting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority to DEL29122A priority Critical patent/DE1096667B/de
Publication of DE1096667B publication Critical patent/DE1096667B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/02Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis
    • A01F29/04Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis with feeding direction transverse to axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/0007Loaders for hay or like field crops with chopping devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/01Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like specially adapted for being mounted on or drawn by a tractor, e.g. field choppers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Aufsammellader mit Schneidvorrichtung und hat den Zweck, mit einfachen baulichen Mitteln ein störungsfreies Zuführen des aufgenommenen Gutes in die Schneidvorrichtung zu gewährleisten.
Es ist eine Grünfuttererntemaschine bekannt, die frontseitig ein Mähwerk mit Haspel, ferner einen schräg ansteigenden Höhenförderer aufweist, der das gemähte Gut zwei entgegengesetzt umlaufenden Walzen aufgibt, die es einer Häckseleinrichtung zuführen. Diese wiederum besteht aus einer mit Messern besetzten rotierenden Trommel, die mit einem feststehenden Gegenmesser zusammenarbeitet. Das gehäckselte Gut wird auf ein nachgeschaltetes, querlaufendes Förderband abgeworfen und gelangt von diesem aus auf einen Schrägförderer, durch den es auf einen mitfahrenden Sammelwagen geleitet werden kann.
Bekannt ist aber auch ein Feldhäcksler mit Aufnehmer und zwischen diesem und der Schneideinrichtung geschalteten Fördereinrichtungen, die aus einem endlosen Förderband, einer über dieser angeordneten Fördertrommel und zwei sich an das Förderband anschließenden Förderwalzen bestehen. Als Häckseleinrichtung dient eine Schneidtrommel mit rotierenden Messern und einem feststehenden Gegenmesser. Das gehäckselte Gut wird unmittelbar einem Fördergebläse aufgegeben. Bei einem anderen bekannten Feldhäcksler wird das durch eine Pick-up-Vorrichtung aufgenommene und dem sich daran anschließenden Förderer aufgegebene Gut zweier Walzen zugeführt, die es in ein kombiniertes Schneid- und Fördergebläse drücken.
Weiterhin ist eine Maschine zum Aufnehmen und Häckseln des aus einem Mähdrescher anfallenden ausgedroschenen Strohes bekannt. Hier wird das Stroh ebenfalls durch eine Pick-up-Walze aufgenommen und auf zwei hintereinander angeordneten Schrägförderern zwei entgegengesetzt umlaufenden Zuführungswalzen zugeleitet, die das Stroh einer rotierenden Häckseltrommel aufgeben, welche es nach dem Häckselvorgang auf den Acker ablegt.
Schließlich ist bei einem Schneidaggregat zum Schneiden von Fasergut, bei dem das Schnittgut durch zwei gegenläufig bewegte Wellen hindurchgefördert wird, von denen eine Welle mit Schneidscheiben ausgerüstet ist, deren Schneiden auf der Gegenwelle laufen oder diese fast berühren, vorgeschlagen worden, an der mit Schneidscheiben ausgerüsteten Welle zwischen den Schneidscheiben lose umlaufende Räumvorrichtungen anzubringen.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß zwischen an sich bekannten, von der Aufsammelvorrichtung ab-Aufsammellader mit Schneidvorrichtung
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft, Mannheim
Dipl.-Ing. Gerhard Römer, Wilhelmsfeld,
Peter Giesers, Ramershoven über Rheinbach,
und Bernhard Pröbsting, Mannheim-Almenhof,
sind als Erfinder genannt worden
nehmenden und zur Schneidvorrichtung fördernden Mitteln und der Schneidvorrichtung, die in an sich bekannter Weise aus auf einer gemeinsamen Welle angeordneten und mit einer gegenläufig umlaufenden Walze zusammenwirkenden Schneidscheiben und zwischen diesen wirkenden Räumern besteht, zusätzliche Förder- und Leitmittel für das Gut angeordnet sind. Auf diese Weise wird ein kontinuierliches Zuführen des Gutes in die Schneidvorrichtung erreicht, außerdem ein Wickeln selbst langer Halme im Bereich der Schneidvorrichtung mit Sicherheit vermieden. Hierdurch wiederum ist Anhäufungen und Verstopfungen im Förderfluß des Gutes weitgehend vorgebeugt, so daß Betriebsstörungen ausgeschaltet sind.
Was die Anordnung der Förder- und Leitmittel anbetrifft, so kann ein einziges oder es können auch mehrere Förder- und Leitmittel in Kombination miteinander angeordnet sein. Zum Beispiel kann man zwischen dem Aufnehmer und dem Schneidaggregat lediglich ein Aufbereitungsorgan in Form von ineinanderkämmenden, im Querschnitt sternförmigen Walzen vorsehen, das gleichzeitig als Fördermittel dient und das Erntegut von der Abgabeseite des Aufnehmers zum Schneidaggregat transportiert. Zusätzlich zu dem oder den Organen zum Aufbereiten des Erntegutes kann ein oder können mehrere Förder- und Leitmittel ΛΌΐ-gesehen sein, welche die Förderung des Gutes mitübernehmen.
Wenn man die Schneidscheiben des Schneidaggregates aus ihrem Arbeitsbereich herausstellbar am Gerät anordnet, kann man das Gerät beispielsweise zum Aufnehmen und Laden von ungeschnittenem Erntegut einsetzen, oder aber man kann Erntegut beim Benutzen eines Aufbereitungsorgans aufnehmen, ungeschnitten aufbereiten und laden. Außerdem läßt sich
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das Gerät bei außer Wirkung gebrachten Schneidscheiben zum Aufnehmen, Aufbereiten und Wiederablegen des Erntegutes auf den Boden verwenden. Dieses Verfahren ist bei der Heuernte gegeben, bei der das gemähte Grünfutter vom Aufnehmer aufgenommen und zunächst, um ein schnelles Trocknen zu erreichen, aufbereitet, d.h. geknickt und/oder gequetscht und schließlich beispielsweise durch ein Gebläse wieder auf den Boden gestreut wird. Bei allen im Rahmen der Erfindung möglichen Ausführungen verhindern Räumvorrichtungen das Festsetzen des Erntegutes im Schneidaggregat bzw. zwischen dessen Schneidscheiben, wodurch sich die Betriebssicherheit des Gerätes erhöht.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung besteht gemäß der Erfindung darin, daß vor dem Einlauf des Schneidaggregates auf gemeinsamer Welle angeordnete, antreibbare, gezahnte Förderscheiben angewendet sind. Hierbei kann die Welle der gezahnten Förderscheiben von auf der Antriebswelle der Schneidscheiben des Schneidaggregates lagernden, starr miteinander verbundenen Schwingen getragen sein. Ferner können die gezahnten Förderscheiben durch federnde Mittel in Richtung auf das Erntegut belastet werden. Zweckmäßig greifen bei dieser Ausführung die gezahnten Förderscheiben zwischen die Schneidscheiben des Schneidaggregates.
Als weitere Fördermittel können zwischen dem Aufnehmer und den gezahnten Förderscheiben bzw. zwischen Aufnehmer und Schneidaggregat mittels Kurbeln und Schwingen gesteuerte Rechenzinken vorgesehen sein. In diesem Fall kann man an den Schwingen der Rechenzinken Räumer anordnen, die auf der Abgabeseite des Schneidaggregates zwischen die Schneidscheiben greifen und dort eine Säuberung bewirken. Als weiteres Förder- und Leitmittel zwischen dem Aufnehmer und den gezahnten Förderscheiben bzw. zwischen dem Aufnehmer und dem Schneidaggregat kann aber auch ein endloses Förderband dienen, das vorwiegend aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, bestehen und über die mit den Schneidscheiben zusammenarbeitende Gegendruckwalze des Schneidaggregates, ferner über eine auf der Schwenkachse des Aufnehmers angeordnete Walze geführt sein kann. Als endloses Förderband können aber auch mehrere schmale Bänder, Riemen od. dgl. aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, dienen. In manchen Fällen kann das Förderband über weitere der Gegendruckwalze nachgeschaltete Walzen geführt sein, wobei der über die weiteren Walzen geführte Teil des Förderbandes zweckmäßig zum Beschicken der Fördereinrichtung dient.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der Beschreibung und aus der Zeichnung ersichtlich, die zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des neuen Gerätes im Aufriß, wobei der Übersichtlichkeit halber die dem Beschauer zugekehrten Laufräder und die Antriebe der einzelnen Aggregate des Gerätes fortgelassen sind, Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1 und
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Gerätes in schematischer Darstellung.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Gerät bedeutet 1 der Hauptrahmen, der von Lauf rädern 2 getragen wird. Am vorderen Ende des Rahmens 1 ist der Aufnehmer in Form einer Pick-up-Trommel 3 angeordnet. Dieser erstreckt sich über die ganze Frontbreite des Gerätes und ruht um die Achse 4 höhenbeweglich auf Stützrädern 5. Dem Aufnehmer 3 schließt 's:cli r.ait Abstand das Schneidaggregat an, das auf einer Weile 6 drehfest angeordnete Schneidscheiben 7 aufweist, die mit einer von einer Welle 9 getragenen Gegendruckwalze 8 zusammenarbeiten. Das Schneidaggregat 6 bis 9 befindet sich in einem Kanal 10, der etwa halb so breit wie der Aufnehmer 3 ist, von diesem ausgehend bis zum Fördergebläse 11 reicht. Der Kanal 10 wird von Seitenwänden 12 und 13 begrenzt, in denen bzw. an deren Verstrebungen die Antriebswelleö der Schneidscheiben und die Antriebswelle 9 der Gegendruckwalze 8 lagern. Das seitlich neben dem Kanal 10 vom Aufnehmer 3 aufgenommene Erntegut wird in diesen mittels einer in einer entsprechenden Mulde 14 angeordneten Querförderschnecke 15 gefördert, die freitragend an einem Arm 16 lagert, (der seinerseits höhenverschwenkbar und in einer gelwünschten Lage feststellbar am Rahmenrohr 17 des !Gerätes befestigt ist.
: Das am Eingang des Kanals 10 anfallende Ernte-
20; gut wird vom gesteuerten Rechenzinken 18 dem Schneidaggregat 6 bis 9 auf einem Leitboden 19 zugeführt. Letzterer bildet die Fortsetzung der Abstreifer 20 des Aufnehmers 3 und verläuft im Bogen nach oben bis zur Gegendruckwalze 8. Die Rechenzinken 18, von denen im Ausführungsbeispiel drei vorgesehen sind, lagern an einer Kurbelwelle 21, wobei die beiden äußeren Zinken gegenüber dem mittleren Zinken um 180° versetzt an der Kurbelwelle 21 angreifen. Die oberen Enden der Zinken 18 sind gelenkig mit Schwingen 22 verbunden, die ihrerseits auf einer an den Seitenwänden 12 und 13 bzw. am Gehäuse des Gebläses 11 gelagerten Welle 23 drehbar angeordnet sind und die Rechenzinken 18 gemäß der in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichneten Kurve 24 steuern.
An die Abgabeseite des Schneidaggregates 6 bis 9 schließt sich unmittelbar der Einlaufstutzen 25 des Fördergebläses 11 an, dessen Wurf kanal 26 beispielsweise einen an die Anhängevorrichtung 27 des Gerätes anschließbaren, in der Zeichnung nicht gezeigten Sammelwagen beladen kann. Am vorderen Ende des
. Gerätes befindet sich die Deichsel 28, die mittels einer Verstelleinrichtung 29 so gegenüber dem Gerät einstellbar ist, daß dieses wahlweise einmal, beispielsweise bei Straßenfahrt, in der Spur der Zugmaschine läuft, zum anderen, beispielsweise beim Arbeiten, , außerhalb der Spur der Zugmaschine gezogen wird.
Die Wirkungsweise des Gerätes gemäß Fig. 1 und 2 ist folgendermaßen:
Das vom Aufnehmer 3 aufgenommene Gut gelangt unmittelbar oder mit Hilfe der Querförderschnecke 15 . zunächst auf den Leitboden 19 des Kanals 10 in den Bereich der Rechenzinken 18, die es erfassen und dem Schneidaggregat 6 bis 9 zuleiten. Beim Verlassen des Schneidaggregates 6 bis 9 fällt das geschnittene Gut in den Einlauf des Fördergebläses, das es über den Wurfkanal 26 beispielsweise auf einen Sammelwagen lädt. Um einen flüssigen Eintritt des Erntegutes in das Schneidaggregat 6 bis 9 zu erreichen, sind vor diesem gezahnte Scheiben 30 angeordnet, die auf einer Welle 31 befestigt sind, welche ihrerseits von auf der Welle 6 der Schneidscheiben 7 drehbar gelagerten und starr miteinander gekoppelten Schwingen 32 und 33 getragen wird. Hierbei kann man, falls das Eigengewicht der Scheiben 30 nicht genügt, diese zusätzlich in Richtung auf das Erntegut durch in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht gezeigte Federn belasten. Zur Säuberung der Schneidscheiben 7 des Schneidaggregates 6 bis 9 können an den Schwingen 22 der Rechenzinken 18 Räumfinger 34 vorgesehen sein, die von oben herab zwischen die Abstände der Schneidscheiben 7
1 UtfO OD /
greifen und evtl. dort haftendes Erntegut herausstreifen.
Soll das Gerät lediglich zum Aufnehmen und Laden des Gutes dienen, so kann das Schneidaggregat 6 bis 9 außer Wirkung gebracht werden. Zu diesem Zweck sind die Lager 35 der Welle 6 der Schneidscheiben 7 in einer Langlochbohrung 36 verstell- und feststellbar geführt, so daß die Schneidscheiben 7 von der Gegendruckwalze 8 weggestellt werden können. Dadurch wird erreicht, daß das Erntegut ungeschnitten in das Fördergebläse gelangt, wobei es durch die gezahnten Scheiben 30 über die Gegendruckwalze 8 hinweggefördert wird.
Was den Antrieb der einzelnen Aggregate des Gerätes anbetrifft, so kann dieser von der Zapfwelle der Zugmaschine aus über eine Gelenkzwischenwelle 37 zunächst auf ein Getriebe 38 geleitet werden. Dieses weist einen quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Wellenstumpf 39 und einen in Fahrtrichtung verlaufenden Wellenstumpf 40 auf. Von letzterem aus führt eine Gelenkwelle 41 zu einem Kettenrad 42, das am Gebläse 11 lagert und über einen Kettentrieb 43 sowie ein weiteres Kettenrad 44, das auf der Antriebswelle des Gebläses 11 drehfest sitzt, den Antrieb desselben bewirkt. Vom Wellenstumpf 39 des Getriebes führen zwei Antriebe 45 und 46 weg, von denen der Antrieb 45 den Aufnehmer 3 antreibt, und zwar unter Vermittlung eines über dessen Schwenkachse 4 geleiteten Zwischentriebes. Der Antrieb 46 des Wellenstumpfes 39 hingegen ist auf ein oberhalb des Getriebes 38 angeordnetes weiteres Getriebe 47 geleitet, in welches das eine Ende der Kurbelwelle 21 mündet, um von diesem unmittelbar in Drehung versetzt zu werden. Von der Kurbelwelle 21 wiederum ist ein Antrieb 48 auf die Welle 6 der Schneidscheiben 7 geleitet. Schließlich steht mit dem Getriebe 47 die Gegendruckwalze 8 über einen Antrieb 49 in Verbindung, von deren Antriebswelle 9 aus ein Antrieb 50 zu einer im Rahmenrohr 17 lagernden Querwelle 51 wegführt, die über einen weiteren Trieb 52 die Querförderschnecke 15 dreht. Die Welle 31 der gezahnten, vor das Schneidaggregat 6 bis 9 geschalteten Scheiben 30 kann von der Schneidscheibenwelle 6 aus über einen in der Schwinge 32 angeordneten Antrieb betätigt werden.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 bedeutet 3 wiederum den Aufnehmer, dem aber zum Unterschiede zur Ausführung nach Fig. 1 und 2 ein umlaufendes endloses Förderband 60 nachgeschaltet ist, welches das vom Aufnehmer aufgelesene Gut dem Schneidaggregat 6 bis 9 zuführt. Das Förderband 60 besteht aus elastischem Material, beispielsweise Gummi und ist über die Gegendruckwalze 8 sowie über eine vorteilhaft auf der Schwenkachse 4 des Aufnehmers 3 angeordnete Umlenkwalze 61 geführt. Die Schneidscheiben 7 kann man in das Förderband 60 einschneiden lassen, so daß nach einiger Betriebszeit an Stelle eines einzigen Bandes mehrere schmale Bänder zwischen den Abständen der Schneidscheiben umlaufen. Es ist aber auch möglich, von vornherein an Stelle eines breiten Bandes entsprechend schmale Bänder zu wählen, die in die Abstände zwischen den einzelnen Schneidscheiben des Schneidaggregates passen. Bei dieser Ausführung sind demnach keine gesteuerten Rechenzinken vorhanden, sondern das Gut wird vom Aufnehmer aus durch das Förderband dem Schneidaggregat zugeführt, wobei die gezahnten Scheiben 30 vorgesehen sein können, welche die Einzugswirkung des Schneidaggregates erhöhen. Wird an Stelle des Fördergebläses, wie beispielsweise in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet, ein endloser Höhenförderer 62 angewendet, so kann das Förderband 60 über eine dritte Umlenkwalze 63 geführt sein, die zwischen dem Schneidaggregat 6 bis 9 und dem Höhenförderer 62 angeordnet ist. Dadurch wird zwischen dem Schneidaggregat 6 bis 9 und dem Höhenförderer 62 ein zusätzlicher Förderabschnitt des Förderbandes 60 gebildet, der das vom Schneidaggregat anfallende geschnittene Erntegut dem Höhenförderer 62 aufgibt.
Die Erfindung ist auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, sondern umfaßt noch weitere Ausführungsmöglichkeiten. Beispielsweise kann man als Fördermittel auch Förderband und Rechenzinken kombinieren, wobei das Förderband zweckmäßig den zur Gegendruckwalze 8 ansteigenden Teil des Leitbodens 19 ersetzt. Im übrigen kann das Förderband 60 auch über eine vor der Gegendruckwalze 8 angeordnete Umlenkwalze geleitet sein.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Aufsammellader mit Schneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen an sich bekannten, von der Aufsammelvorrichtung (3) abnehmenden und zur Schneidvorrichtung (6 bis 9) fördernden Mitteln (18 bis 60) und der Schneidvorrichtung, die in an sich bekannter Weise aus auf einer gemeinsamen Welle (6) angeordneten und mit einer gegenläufig umlaufenden Walze (8) zusammenwirkenden Schneidscheiben (7) und zwischen diesen wirkenden Räumern (34) besteht, zusätzliche Förder- und Leitmittel (30) für das Gut angeordnet sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlauf des Schneidaggregates (6 bis 9) auf gemeinsamer Welle (31) angeordnete, antreibbare gezahnte Förderscheiben (30) angeordnet sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Welle (31) der gezahnten Förderscheiben (30) von einem auf der Antriebswelle (6) der Schneidscheiben (7) des Schneidaggregates gelagerten verdrehfesten Schwingrahmen (32 und 33) getragen ist.
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnten Förderscheiben (30) durch federnde Mittel in Richtung auf das Erntegut belastet sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnten Förderscheiben (30) zwischen die Schneidscheiben (7) greifen.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Aufnehmer (3) und den gezahnten Förderscheiben (30) bzw. zwischen Aufnehmer und Schneidaggregat (6 bis 9) mittels Kurbeln (21) und Schwingen (22) gesteuerte Rechenzinken (18) als Fördermittel vorgesehen sind.
7. Gerät nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schwingen (22) der Rechenzinken (18) Räumer (34) angeordnet sind, die auf der Abgabeseite des Schneidaggregates (6 bis 9) zwischen die Schneidscheiben (7) greifen.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Aufnehmer (3) und den gezahnten Förderscheiben (30) bzw. zwischen Aufnehmer und Schneidaggregat
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(6 bis 9) als Förder- und Leitmittel ein endloses Förderband (60) dient.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Förderband (60) aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, besteht und über die mit den Schneidscheiben (7) zusammenarbeitende Gegendruckwalze (8), ferner über eine auf der Schwenkachse (4) des Aufnehmers (3) angeordnete Walze (61) geführt ist.
10. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderband mehrere schmale Bänder, Riemen od. dgl. aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, dienen.
11. Gerät nach einem der Ansprüche^ bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (60) über weitere der Gegendruckwalze (8) nachgeschaltete Walzen (63) geführt ist, wobei der über die weiteren Walzen (63) geführte Teil des Förderbandes zum Beschicken der Fördereinrichtung (62) dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 064 279;
TJSA.-Patentschriften Nr. 2 346 103, 2 439 259,
493 918, 2 571 652.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL29122A 1957-11-22 1957-11-22 Aufsammellader mit Schneidvorrichtung Pending DE1096667B (de)

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