DE1174881B - Elektrischer Kombinationsschalter - Google Patents
Elektrischer KombinationsschalterInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H25/00—Switches with compound movement of handle or other operating part
- H01H25/06—Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement
- H01H25/065—Operating part movable both angularly and rectilinearly, the rectilinear movement being along the axis of angular movement using separate operating parts, e.g. a push button surrounded by a rotating knob
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- Switches With Compound Operations (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 02 c
Deutsche Kl.: 21 c - 40/02
Nummer: 1174 881
Aktenzeichen: R 28573 VIII d / 21 c
Anmeldetag: 19. August 1960
Auslegetag: 30. Juli 1964
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Kombinationsschalter für einen Stromkreis mit einem drehbaren
und axial verschiebbaren Auswähl- und Betätigungselement für das Schaltglied, einer rohrförmigen
Hülse, die den Stößel auf einem Teil seiner Länge umgibt und die zusammen mit dem Stößel
bewegbar und relativ dazu in axialer Richtung verschiebbar ist, einer rohrförmigen Führung für die
Hülse und einem Lagerring innerhalb der Führung, der die Hülse in der Führung festhält.
Es sind bereits Kombinationsschalter bekannt, deren Verschlußeinrichtung nur nach Einstellen der
letzt gewählten Zeichenkombination bewegt werden kann und bei denen durch Bewegung der Verschlußeinrichtung
eine Sicherung gegen Verdrehung erreicht wird. Die Bewegung der Kontaktscheiben wird dabei
durch eine Riegelschiene verhindert, bis die Schiene durch eine Verschlußachse freigegeben wird. Die
Kontaktscheiben müssen alle gedreht werden, damit der Stromkreis geschlossen ist, und dieses Verdrehen
erfolgt durch Betätigung der Kontaktscheiben über Kupplungen, die alle eingelegt sein müssen.
Ferner ist bereits eine Schaltanordnung bekannt, bei der die Antriebswelle mit einer Betätigungswelle
verbunden wird, wenn Auslösevorrichtungen in entsprechender Weise betätigt werden. Die Welle weist
bewegliche Kontakte auf, die mit fest angeordnetem Kontaktstreifen zusammenwirken.
Gemäß der Erfindung sind mehrere Schaltglieder um das Auswähl- und Betätigungselement herum angeordnet,
und die Hülse ist mit einer Vorrichtung gekoppelt, die die Schalter gleichzeitig wieder zurückschaltet,
die von dem Element betätigt worden sind. Durch eine derartige Anordnung sind unabhängig
voneinander wirkende Schaltglieder vorhanden, ferner kann das Betätigungselement die Schalter auswählen
und betätigen, die geschaltet werden sollen. Mit Hilfe einer Rückführvorrichtung können alle betätigten
Schalter gemeinsam zurückgesetzt werden. Da nur bestimmte Schalter betätigt worden sind, ist
eine Auswahl erforderlich, jedoch kann die Kombination der Schaltglieder, die ausgewählt werden
sollen, beliebig verändert werden.
Die Hülse weist am einen Ende einen Flansch auf, der mit einer Skalenscheibe in Verbindung steht.
Die Skalenscheibe ist durch das Fenster eines Skalendeckels sichtbar, der von der Führung der Hülse getragen
wird.
Bei einer Ausführungsform nach der Erfindung besteht jedes Schaltglied aus einer Achse, die ein
Kontaktüberbrückungsglied trägt und einen rechtwinklig an ihm angeordneten Ansatz besitzt. Der
Elektrischer Kombinationsschalter
Anmelder:
Michael Rorke, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt,
Schwelm (Westf.), Westfalendamm 10
Als Erfinder benannt:
Michael Rorke, London
Michael Rorke, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Juni 1960 (21423)
Schalter weist ein zylindrisches Gehäuse auf, in dessen Wandungen Schlitze angeordnet sind, in denen
die Schaltglieder axial beweglich sind. Das Gehäuse besitzt weiterhin eine zentrische Bohrung, in der ein
an dem Betätigungsorgan befestigter, die Schaltglieder betätigender Arm angeordnet ist.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schalters, und
es bedeutet
Fig. 1 eine Vorderansicht des Schalters mit abgenommenem
Außengehäuse,
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1 in teilweisem
Schnitt,
F i g. 3 Schalter gemäß Lime HI-III der F i g. 2,
F i g. 3 Schalter gemäß Lime HI-III der F i g. 2,
Fig. 4 Schalter gemäß Linie IV-IV der Fig. 2,
Fig. 5 Schalter gemäß Linie V-V der Fig. 2.
Der Schalter besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich dem Teil 1, der das Betätigungselement enthalt,
und dem Teil 2, der aus einer Platte 2 aus Isoliermaterial besteht, auf der Federkontakte angeordnet
sind.
Das Betätigungselement des Teiles 1 ist an einem Gehäuse 3 mit zentrischer Bohrung 4 befestigt, deren
Innenwandung bei 5 und 6 abgesetzt ist, und die radial angeordnete Schlitze 7 aufweist, deren innere
Enden abgerundet sind, wie sich aus F i g. 3 bei 8 ergibt.
In den Schlitzen 7 sind Schaltglieder 9 angeordnet; jedes Schaltglied 9 besteht aus einer Achse 10, an
der ein rechtwinkliger Ansatz 11 befestigt ist, und der eine Nase 12 aus Isoliermaterial trägt, auf der ein
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Ring 13 aus elektrisch leitendem Material, beispiels- Stellungen fixiert. Der Skalendeckel 40 besitzt gemäß
weise aus Messing, angebracht ist. Wie sich aus F i g. 1 ein Fenster 45, durch das ein Teil der Skala
F i g. 3 ergibt, liegen die Achsen 10 in den inneren 42 sichtbar ist. Der Deckel 40 besitzt weiterhin einen
Enden der Schlitze 7, während die Ansätze 11 sich in Zeiger 46, um eine genaue Einstellung der Skala 42
die Schlitze 7 hinein erstrecken. 5 zu erleichtern.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist das Durch das Antriebselement 30 und das Rohr 17
obere Ende des Gehäuses 3 durch eine Metallscheibe erstreckt sich eine Betätigungswelle 47, die an dem
14 verschlossen, die einen zentrischen, halsartigen einen Ende einen Einstellknopf 48 und an dem anBund
15 besitzt, der eine mit einem Flansch ver- deren Ende einen die Schaltglieder betätigenden Arm
sehene Hülse 16 aufnimmt, die den unteren mit Ge- io 49 trägt. Der Einstellknopf 48 ist mit einem an ihm
winde versehenen Teil eines von dem Gehäuse 3 befestigten kurzen Rohr 50 versehen, daß das obere
nach aufwärts gerichteten Rohres 17 einschließt. Die Ende der Betätigungswelle 47 abschließt und sich in
Scheibe 14 weist an ihrem Rand Bohrungen 18 auf, die Bohrungen des Antriebselementes 30 erstreckt,
durch die die Achsen 10 hindurchtreten. Auf dem Diese Bohrungen sind zwecks Aufnahme einer
äußeren Ende des Bundes 15 ist ein Ring 19 an- 15 Schraubenfeder 51 vergrößert. Die Schraubenfeder
geordnet, der durch eine Schraube 20 mit der Hülse hält die Welle 47 in der in den Fig. 1 und 2 ge-16
fest verbunden ist; das innere Ende dieser zeigten Stellung. Der Querschnitt der Welle 47 ist in
Schraube greift in das Gewinde des Rohres 17 ein. F i g. 5 gezeigt, aus der sich ergibt, daß die Welle 47
Auf dem Rohr 17 ist eine Scheibe 21 befestigt, die eng in dem unteren Teil der Bohrung des Elementes
von einer zweiten, größeren Scheibe 22 durch ein in 20 30 eingepaßt ist. Die Bohrung des Rohres 17 ist im
einer Halterung 23 α aufgenommenes Kugellager 23 Querschnitt kreisförmig.
getrennt ist. Die Scheibe 22 sitzt auf der Aus- Der Betätigungsarm 49 für die Schaltglieder ist ge-
nehmung 6 der Wandung des Gehäuses 3 auf und hat kröpft und besitzt einen Vorsprung 52, der in dem
einen hohlen, bundartigen Vorsprung 24, der eine ringförmigen Spalt zwischen der nach innen ab-
nicht dargestellte Feder aufnimmt, die durch eine 25 gesetzten Schulter 5 und der Scheibe 22 besteht,
kleine, das untere, offene Ende des Bundes 24 ab- Das äußere, untere Ende der Welle 47 trägt eine
schließende Platte in gespanntem Zustand gehalten Nase 53 aus Isoliermaterial, die mit einem Ring 54
wird. Die kleine Abschlußplatte wird durch eine in aus elektrisch leitendem Material versehen ist.
eine am unteren Ende des Rohres 17 angeordnete Die Führung 26 weist eine Platte 55 auf, die zwei
Umfangsnut eingreifende Federscheibe 25 in ihrer 30 nach unten vorspringende, im Abstand zueinander
Stellung gehalten. Die nicht dargestellte Feder hält angeordnete Streifen 56, 57 besitzt, von denen der
die auf dem Rohr 17 lose angeordnete Scheibe 22 Streifen 56 langer ist als der Streifen 57. Der
mit dem Kugellager 23 in Kontakt. Streifen 56 erstreckt sich bis zu dem Ring 19 und
Das Rohr 17 erstreckt sich durch eine von den arbeitet in der später beschriebenen Weise mit einer
Armen 27 getragene Führung 26 und besitzt in der 35 kleinen auf dem Ring 19 vorstehenden Schraube 20
Wandung ihres oberen Endes zwei diametral gegen- zusammen.
überliegende Schlitze 28. In diese Schlitze greifen Die Platte 2 besitzt eine zentrische öffnung 58 mit
Zungen 29 ein, die von einem rohrförmigen Element zwei Kontaktfedern 59 und trägt eine Reihe am Um-30
ausgehen, das mit einem Flansch 31 ausgestattet fang der Platte angeordneter Paare von Kontaktist.
Das Antriebselement 30 wird durch einen Lager- 40 federn 60, die um die öffnung 58 herum verteilt sind,
ring 33 in einer Führung 32 gehalten; der Lagerring Die Kontaktfedern sind in flachen Ausnehmungen in
33 sitzt auf einer inneren Schulter 34 in der Bohrung der Oberfläche der Platte angeordnet. Jede Kontakt-35
der Führung 32 auf und stützt das Element 30 feder ist mit der Platte durch einen kleinen Bolzen 61
mittels einer an ihm angeordneten Schulter 36 ab. Wie verbunden, der eine an der unteren Oberfläche der
sich aus Fig. 2 ergibt, besteht zwischen dem unteren 45 Platte 2 angeordnete Anschlußschraube 62 trägt.
Ende des Elementes 30 und der Bohrung 35 ein be- Die Platte 2 ist an dem Gehäuse 3 durch auf trächtliches Spiel, durch das ein Ausgleich nicht beiden Seiten verschraubte Zwischenstücke 63 befluchtender Teile erfolgen kann. festigt.
Ende des Elementes 30 und der Bohrung 35 ein be- Die Platte 2 ist an dem Gehäuse 3 durch auf trächtliches Spiel, durch das ein Ausgleich nicht beiden Seiten verschraubte Zwischenstücke 63 befluchtender Teile erfolgen kann. festigt.
Die Führung 32 ist auf den Enden der Arme 27 Wenn der Schalter zum Abschalten des Zündbefestigt
und mit einem Außengewinde versehen, 50 kreises eines Kraftwagens oder eines beliebigen elekdas
einen Ring 37 aufnimmt. Zwischen dem Ring 37 irischen Stromkreises dienen soll, sind bestimmte
und einem zweiten, auf die Führung 32 aufgeschraub- Federkontakte 63 in Reihe in den Stromkreis einten
Ring 38 ist eine Befestigungsscheibe 39 an- geschaltet und müssen überbrückt werden, bevor der
geordnet, über der ein Skalendeckel 40 mit einer Stromkreis wirksam wird. Die tatsächliche Zahl der
Schraube 41 angeordnet ist. Unter dem Skalendeckel 55 auf diese Weise verbundenen Federkontakte kann
40 ist eine Skala 42 angeordnet, die eng an die Unter- schwanken und kann von dem Bedienenden verändert
seite des Deckels 40 mittels einer konischen Feder 43 werden. Die Verbindung zu den Kontaktfedern wird
angepreßt wird. über die Anschlußverbindungen 62 hergestellt.
Die Skala 42 trägt Buchstaben oder Zahlen, die in Wenn der Schalter einmal verdrahtet ist, erfolgt
ihrer Stellung mit den Stellungen der Schaltglieder 9 60 eine Überbrückung der in Reihe in dem Stromkreis
übereinstimmen. liegenden Federkontakte durch Drehung des Ein-
Die konische Feder liegt in dem zwischen der stellknopfes entgegen dem Uhrzeigersinn, bis die
Führung 32 und dem Element 30 bestehenden Zwi- Zahl oder der Buchstabe, der die Stellung der ersten
schenraum. Der Flansch 31 des Elementes 30 besitzt Kontaktfeder bezeichnet, in dem Fenster 45 in
einen kleinen Vorsprung 44, der in eine der zahl- 65 Deckung mit dem Zeiger 46 auf der Skala 42 erreichen
kleinen öffnungen eingreift, die in der erscheint. Die Drehung des Knopfes 48 wird durch
Scheibe 42 angeordnet sind; auf diese Weise wird die Welle 47 auf das Antriebselement 30 übertragen,
die Scheibe 42 in einer von vielen unterschiedlichen da eine Drehung dieser Teile gegeneinander durch die
Flächen 64 auf der Welle 47 verhindert wird, die mit entsprechenden Flächen in der Bohrung des Elementes
30 zusammenarbeiten. Das Element 30 ist gegenüber der Skala 42 durch den Ansatz 44 gegen
Drehung gesichert. Das Rohr 17 rotiert ebenfalls mit dem Antriebselement 30 auf Grund der Verbindung
durch die Zungen 29 und die Schlitze 28. Das Rohr 17 dreht die Buchse 16 und die Scheibe 21; die
Scheibe 22 jedoch rotiert nicht, da die Reibung zwischen den Scheiben 21 und 22 durch das Kugellager
23 praktisch aufgehoben wird. Die Schraube 20 kann mit dem unteren Ende des Streifens 56 in Kontakt
kommen; da jedoch die Oberfläche des Streifens tangential zur Schraube gerichtet ist, kann diese
unter dem Streifen hindurchgehen, wenn die Bewegung im Gegenuhrzeigersinn erfolgt und hierbei
den Streifen leicht anheben.
Bei der Drehung des Einstellknopfes wird der Arm 49 gedreht, bis er mit seinem Vorsprung 52
über dem Ansatz 11 des Schaltgliedes 9 steht, das zu betätigen ist. Wenn jetzt der Einstellknopf nach unten
gedruckt wird, bewegt sich die Welle 47 in axialer Richtung entgegen der Feder 51 und gegenüber dem
Antriebselement 30 und dem Rohr 17. Der Vorsprung 52 kommt in Kontakt mit dem Ansatz 11,
und das Schaltglied 9 wird nach unten in eine Stellung bewegt, in der der Messingring 13 die Federkontakte
60 unterhalb des Schaltgliedes überbrückt.
Dieser Vorgang wird für jedes andere zu betätigende Schaltglied wiederholt.
Um den Stromkreis unwirksam zu machen, ist es notwendig, den Schalter zurückzustellen. Dies erfolgt
durch Drehung des Einstellknopfes im Uhrzeigersinn, um die Schraube 20 in Kontakt mit dem Rand des
Streifens 56 zu bringen, der bei dieser Drehrichtung nicht abgebogen werden kann, so daß eine weitere
Drehung des Ringes verhindert wird. Bei einer Weiterdrehung des Einstellknopfes wird der Ring 19
und die Hülse 16 durch das im Rohr 17 angeordnete Gewinde gegen den Druck der Feder 65 nach oben
gehoben. Diese Aufwärtsbewegung hebt die Platte 14 über den Flansch der Hülse 16 an, bis die Platte in
Kontakt mit den auf den Enden der Achsen 10 verschraubten Muttern gelangt. Die Achsen 10 werden
mit der Platte 14 angehoben, und das Schaltglied wird so in die in Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung zurückbewegt.
Bei Drehung des Einstellknopfes 48 entgegen dem Uhrzeigersinn kehren die Platte 14 und die mit ihr
verbundenen Teile in die in der Zeichnung gezeigte Stellung zurück, und der Schalter wird wieder zurückgestellt.
Die Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn bringt die Schraube 20 in Kontakt mit dem
Rand des Streifens 57, wodurch eine Drehung der Platte 14 und der mit ihr verbundenen Teile erreicht
wird.
Der Federkontakt 59 kann beispielsweise parallel mit dem Hupknopf geschaltet sein, so daß eine Abwärtsbewegung
des Einstellknopfes 48 durch eine unbefugte Person die Hupe ertönen läßt. Um ein Einschalten
der Hupe bei jedesmaliger Abwärtsbewegung des Einstellknopfes 48 während der normalen
Arbeitsweise des Schalters zu verhindern, ist bei einem der Schaltglieder 9 die Lage des Messingringes
derart verändert, daß die diesem Schaltglied zugeordneten Federkontakte überbrückt werden,
wenn das Schaltglied sich in der in der Zeichnung gezeigten Stellung befindet. Diese besonderen Kontaktfedern
liegen dann in Reihe mit den Kontaktfedern 59. Es ist klar, daß dieses besondere Schaltelement
vor dem Schalter betätigt werden muß, damit die Kontakte 59 unwirksam gemacht werden.
Die Zahl der tatsächlich verwendeten Schaltglieder kann geändert werden; ebenso ist ihre Stellung veränderlich.
Außerdem kann der Benutzer die Einstellung der Skalenscheibe gegenüber der Anordnung
der Schaltelemente verändern und damit eine Änderung der die Schaltglieder wiedergebenden Bezeichnung
herbeiführen.
Die Querschnittsform des Ringes 13 und die Nase der Schaltglieder kann so ausgebildet sein, daß bei
Bewegung der Schaltglieder eine Reibwirkung an den Federkontakten erhalten wird, um eine dauernde,
einwandfreie Kontaktgabe zu erzielen.
Weiterhin können die Zahlen oder Buchstaben auf der Skalenscheibe auswechselbar angeordnet sein,
wodurch weitere Änderungsmöglichkeiten der Kodebezeichnung für die Schaltglieder geschaffen werden.
Bei einer abweichenden Ausführungsform der Erfindung trägt die Führung 26 das Element 30 unmittelbar
und wird selbst von einer halbkugelförmigen Deckelplatte aufgenommen, die am Gehäuse befestigt
ist. Die Platte 2 ist in einer zweiten Deckelplatte aufgenommen, die bei Befestigung an der
ersten Platte die vollständige Schließung des Schalters bewirkt.
Claims (10)
1. Elektrischer Kombinationsschalter für einen Stromkreis mit einem drehbaren und axial verschiebbaren
Auswähl- und Betätigungselement für das Schaltglied, einer rohrförmigen Hülse, die
den Stößel auf einem Teil seiner Länge umgibt und die zusammen mit dem Stößel bewegbar und
relativ dazu in axialer Richtung verschiebbar ist, einer rohrförmigen Führung für die Hülse und
einem Lagerring innerhalb der Führung, der die Hülse in der Führung festhält, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere elektrische Schaltglieder (9) um das Auswähl- und Betätigungselement
(47) herum angeordnet sind und daß die Hülse (17, 30) mit einer Vorrichtung (14,
15, 16) gekoppelt ist, die die Schalter gleichzeitig wieder zurückschaltet, die von dem Element (47)
betätigt worden sind.
2. Schalter nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17, 30) an einem Ende
mit einem Flansch (31) versehen ist, der antriebsmäßig mit einer Skalenscheibe (42) verbunden ist.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (32) einen Skalendeckel
(40) aufweist, der ein einen Teil der Skalenscheibe sichtbarmachendes Fenster (45) besitzt.
4. Schalter nach Ansprach 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schaltglied (9) aus
einer Achse (10) besteht, die ein Kontaktelement (13) und einen senkrecht zur Achse (10) verlaufenden
Vorsprang aufweist.
5. Schalter nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder (9) in axialer Richtung
in Schlitzen (7) verschiebbar sind, die in der Wandung eines zylindrischen Gehäuses (3) angeordnet
sind.
6. Schalter nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) eine zentrische
Bohrung besitzt, in der ein an der Betätigungswelle (47) befestigter, die Schaltglieder betätigender
Arm (49) angeordnet ist.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) an seinen Enden
offen ist, wobei das eine Ende durch eine Scheibe (14) verschlossen ist, die einen Teil der Rückstellvorrichtung
(14, 15, 16) der Schaltglieder (9) bildet.
8. Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellvorrichtung (14, 15,
16) aus einem auf der rohrförmigen Hülse (17) angeordneten Gewindeteil, aus einem einen in den
Gewindeteil eingreifenden Vorsprung aufweisenden Ring (19) und aus einer mit dem Ring durch
den Vorsprung verbundenen, mit einem Flansch
versehenen Hülse (16) besteht, deren Flansch die Verschluß-Scheibe (21) des Gehäuses trägt.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (10) eines jeden Schaltgliedes
mit Gliedern (11) versehen ist, die mit der Scheibe zur Umschaltung der Schaltglieder (9) in
Eingriff kommen.
10. Schalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Glieder vorgesehen sind, die bei
Drehung des Betätigungselementes (47) in einer bestimmten Richtung mit dem Vorsprung in Eingriff
kommen und diesen gegen Drehung sichern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 592 944;
USA.-Patentschrift Nr. 1408 996.
Deutsche Patentschrift Nr. 592 944;
USA.-Patentschrift Nr. 1408 996.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
«9 638/350 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB2142460A GB959773A (en) | 1960-06-17 | 1960-06-17 | Improvements in or relating to electric switches |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1174881B true DE1174881B (de) | 1964-07-30 |
Family
ID=10162720
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DER28573A Pending DE1174881B (de) | 1960-06-17 | 1960-08-19 | Elektrischer Kombinationsschalter |
Country Status (4)
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DE (1) | DE1174881B (de) |
ES (1) | ES260162A1 (de) |
GB (1) | GB959773A (de) |
NL (1) | NL257002A (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1408996A (en) * | 1920-12-08 | 1922-03-07 | John E Erickson | Automobile lock and switch |
DE592944C (de) * | 1930-05-23 | 1934-02-17 | Arthur Doehler | Kombinationsschalter |
-
1960
- 1960-06-17 GB GB2142460A patent/GB959773A/en not_active Expired
- 1960-08-05 ES ES0260162A patent/ES260162A1/es not_active Expired
- 1960-08-19 DE DER28573A patent/DE1174881B/de active Pending
- 1960-10-19 NL NL257002A patent/NL257002A/xx unknown
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1408996A (en) * | 1920-12-08 | 1922-03-07 | John E Erickson | Automobile lock and switch |
DE592944C (de) * | 1930-05-23 | 1934-02-17 | Arthur Doehler | Kombinationsschalter |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL257002A (de) | 1964-04-10 |
ES260162A1 (es) | 1960-11-01 |
GB959773A (en) | 1964-06-03 |
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