DE1174646B - Enthaarungsmaschine - Google Patents
EnthaarungsmaschineInfo
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- DE1174646B DE1174646B DEM52952A DEM0052952A DE1174646B DE 1174646 B DE1174646 B DE 1174646B DE M52952 A DEM52952 A DE M52952A DE M0052952 A DEM0052952 A DE M0052952A DE 1174646 B DE1174646 B DE 1174646B
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/08—Scalding; Scraping; Dehairing; Singeing
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Processing Of Meat And Fish (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 22 b
Deutsche Kl.: 66 a -7/Ol
Nummer: 1174 646
Aktenzeichen: M 52952III / 66 a
Anmeldetag: 23. Mai 1962
Auslegetag: 23. Juli 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Enthaarungsmaschine zum Einsatz in "Metzgereien u. dergl. mit
einem Auflagerost für das zu behandelnde Tier, insbesondere Schwein, sowie mit an einer Welle angebrachten
und mit dieser rotierenden Schlägern.
Es sind Enthaarungsmaschinen bekannt, bei denen der Auflagerost zur Aufnahme von Schweinen an der
Maschine starr befestigt ist. Die Schweine werden mittels rotierender Schläger enthaart, während sie auf
dem Rost liegen. Um die enthaarten Schweine von dem Rost zu entfernen, sind Rechen erforderlich, die
mittels eines Getriebes oder auch von Hand betätigt werden. Die Rechen, ihre Lagerung und ihr Antrieb
verteuern die Enthaarungsmaschine erheblich.
Auch sind Enthaarungsmaschinen bekannt, bei denen der Auflagerost um eine Achse schwenkbar
gelagert ist. Das Schwein wird auf den seitlich überstehenden, in ausgekippter Stellung waagerechten
Teil des Rostes gelegt, durch Schwenken des Rostes in die Maschine gegeben und nach dem Enthaaren
nach derselben Seite aus der Maschine gehoben. Diese Arbeitsweise behindert den Arbeitsablauf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, für mittlere und kleinere Metzgereibetriebe eine leistungsfähige
preisgünstige Enthaarangsmaschine zu schaffen, bei der das Schwein nach dem Brühen auf
die Maschine gelegt wird. Nach den Vorbereitungsarbeiten, Entfernen der Klauen usw., sollen die
maschinelle Enthaarung und dann das Nachrasieren von Hand in einfacher Weise und ohne daß für die
Vor- und Nacharbeiten ein zusätzlicher Tisch benötigt wird, erfolgen können. Die Maschine soll wegen
der oft räumlich engen Verhältnisse zweckmäßigerweise ferner fahrbar sein und als Zerlege- und
Arbeitstisch verwendet werden können.
Die Hauptaufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Auflagerost aus einer waagerecht
arretierten Stellung in eine nach der Mitte zu geneigte Arbeitsstellung bewegbar ist, in der die Schläger mit
der Oberfläche des zu behandelnden Schweines in Berührung kommen. Der Auflagerost kann für wahlweise
Grob- oder Feinbehandlung des Schweines in verschiedenen Arbeitsstellungen feststellbar sein.
Zweckmäßigerweise besteht der Auflagerost aus mindestens zwei Teilen, von denen jeder an einer
Längswand der Maschine schwenkbar gelagert ist und die mittels eines Gelenks im mittleren Teil der
Maschine miteinander verbunden sind. In der Handbearbeitungsstellung bilden die beiden Rostteile eine
waagerechte Ebene und in der Maschinenbearbeitungsstellung eine nach der Mitte zu geneigte
Mulde.
Enth aarungsmaschine
Anmelder:
Maschinenfabrik u. Stahlbau Banss K. G.,
Biedenkopf/Lahn
Als Erfinder benannt:
Curt Gerlach, Biedenkopf/Lahn
Um die beiden Teilegruppen des Auflagerostes von der waagerechten Arbeitsstellung in die geneigte
Arbeitsstellung zu bewegen, ist eine Kniehebelanordnung vorgesehen, die vorzugsweise mittels eines
an der Stirnseite der Maschine gelagerten Bedienungshebels betätigt wird.
Zweckmäßig ist ferner an einer Längsseite der Maschine eine zusätzliche Arbeitsplatte aus nichtrostendem
Stahl oder anderem, hygienisch einwandfreiem Material schwenkbar aufgehängt, die sich
während des Enthaarungsvorganges in einer herabgeklappten Stellung befindet und die bei Verwendung
der Maschine als Arbeitstisch in die Horizontalstellung schwenkbar ist.
Mit der Enthaarungsmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, das Tier in verschiedenen
Arbeitsstellungen des Auflagerostes zu behandeln. Die Behandlung kann sich nach der Oberfläche
des Tieres richten, entweder z. B. eine Grobbehandlung oder eine Feinbehandlung sein. Dies stellt
einen wesentlichen Fortschritt gegenüber den bekannten Maschinen dar.
Nach Beendigung des Enthaarungsvorganges wird der Auflagerost in die waagerechte Stellung geschwenkt.
Das Schwein kann nun, noch auf dem Auflagerost liegend, von Hand nachbehandelt werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des Erfindungsgegenstandes ergeben
sich aus den Zeichnungen von Ausführungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Enthaarungsmaschine,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in F i g. 1 und
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Maschine.
Am unteren Rahmenteil 10 der Enthaarangsmaschine sind zwei Räder 12 in einem gewissen Ab-
409 637/30
Claims (6)
1. Enthaarungsmaschine für geschlachtete Tiere, insbesondere für Schweine, zum Einsatz in
Metzgereien u. dergl. mit einem Auflagerost für das zu behandelnde Tier sowie mit an einer Welle
angebrachten und mit dieser rotierenden Schlägern, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (30) aus einer waagerecht arretierten
Stellung in eine nach der Mitte zu geneigte Arbeitsstellung, in der die Schläger (22) mit der
Oberfläche des zu behandelnden Schweines in Berührung kommen, bewegbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (30) für wahlweise
Grob- oder Feinbehandlung des Gutes in verschiedenen Arbeitsstellungen feststellbar ist.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (30) aus
mindestens zwei Teilen (32,34) besteht, von denen jeder an einer Längswand der Maschine
schwenkbar gelagert ist, und die mittels eines Gelenkes (46) im mittleren Teil der Maschine miteinander
verbunden sind.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (30) mittels
einer Kniehebelanordnung (40) bewegbar ist.
5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Stirnseite der
Maschine ein Bedienungshebel (42) zur Bewegung des Rostes (30) vorgesehen ist.
6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Längsseite der
Maschine eine zusätzliche Arbeitsplatte (50) schwenkbar aufgehängt ist, die sich während des
Enthaarungsvorganges in einer herabgeklappten Stellung befindet und die bei Verwendung der
Maschine als Arbeitstisch in die horizontale Stellung verschwenkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 822 036.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 822 036.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 637/30 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM52952A DE1174646B (de) | 1962-05-23 | 1962-05-23 | Enthaarungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM52952A DE1174646B (de) | 1962-05-23 | 1962-05-23 | Enthaarungsmaschine |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1174646B true DE1174646B (de) | 1964-07-23 |
Family
ID=7307580
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM52952A Pending DE1174646B (de) | 1962-05-23 | 1962-05-23 | Enthaarungsmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1174646B (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1822036U (de) * | 1960-09-01 | 1960-11-17 | Karl Kraut | Brueh-trog. |
-
1962
- 1962-05-23 DE DEM52952A patent/DE1174646B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1822036U (de) * | 1960-09-01 | 1960-11-17 | Karl Kraut | Brueh-trog. |
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