DE1172862B - Spannbandlager fuer Messgeraete - Google Patents
Spannbandlager fuer MessgeraeteInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
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- G01D11/06—Strip or thread suspensions, e.g. in tension
-
- G—PHYSICS
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Description
- Spannbandlager für Meßgeräte Bekannt sind verschiedene Arten der Spannbandbefestigung unmittelbar an den Enden der Systemachsen oder an Achsstummeln, die auf die Meßwerkrähmchen aufgekittet sind. Den meisten dieser Spannbandbefestigungen gemeinsam ist eine Längsbohrung oder ein Längsschlitz der Achse, ein Querstift oder Steg zum Abspannen des Bandes sowie Möglichkeiten, das Spannband zentrisch zu verkeilen und sein Ende in einiger Entfernung von der Achse an einer Lötfahne festzulöten. Ebenso gemeinsam ist diesen Befestigungsarten die Notwendigkeit, die Achsenenden in mehreren Arbeitsgängen sorgfältig zu bearbeiten.
- Es sind auch Spannbandbefestigungen bekannt geworden, bei denen die Halterung des Spannbandes in einem besonderen Teil erfolgt, welcher erst bei der Montage mit dem beweglichen System verbunden wird. Diese bekanntgewordenen Halterungsteile für ein Spannband trennen jedoch nicht die Abspannstelle des Spannbandes vom eigentlichen Befestigungsort und benutzen zudem Befestigungsmethoden, die in der Fachwelt bereits als unvorteilhaft erkannt sind, z. B. Festlöten oder Klemmen des Spannbandes an der Abspannstelle. Außerdem weisen die bekanntgewordenen Halterungsteile eine zum Teil sehr komplizierte Gestaltung auf, die nur auf Spezialmaschinen und in mehreren Arbeitsgängen verwirklicht werden kann.
- Es ist auch eine Vorrichtung zur Befestigung eines Spannbandes an einem beweglichen System eines Meßinstrumentes bekannt, die in einer Klammer besteht, welche das Drehspulrähmchen des Instrumentes teilweise umfaßt und die hochgebogene Seitenteile aufweist, die durch einen runden Stift miteinander verbunden sind. Das Spannband wird zwischen Isolierstücken, welche von der Klammer auf das Rähmchen gepreßt werden, festgehalten, über ein abgerundetes Führungsblech geführt und anschließend mit zwei Windungen um den Querstift geschlungen.
- Diese bekannte Einrichtung eignet sich nicht zur Befestigung eines Spannbandes an einer runden Achse.
- Die Klammer als Hauptteil für die Befestigung des Spannbandes ist zudem ein kompliziertes gebogenes Gebilde aus Blech, das nicht in einem Arbeitsgang herzustellen ist. Seine Befestigung direkt am Rähmchen des Spannbandes erfordert große Sorgfalt, da sonst das Rähmchen leicht beschädigt werden kann.
- Demgegenüber soll durch die Vorrichtung nach der Erfindung ein möglichst einfacher Bauteil zur Befestigung des Spannbandes an einer runden Achse bzw. einem Achsstummel geschaffen werden.
- Bei einem anderen bekannten Spannbandinstru- ment wird das Spannband am Ende der Rinne eines Lötbleches angelötet und über eine Biegung der Rinne geführt. Nachdem das Blech in einen Schutzkasten eingelegt und ein Schutzrohr darauf gelegt ist, werden beide Teile durch Umlegen der Ränder des Schutzkastens gehalten. Der Schutzkasten wird anschließend auf die Drehspule aufgeklebt. Im Gegensatz zur Vorrichtung nach der Erfindung liegt bei dieser bekannten Einrichtung keine Klemmbefestigung des Spannbandes vor. Der Schutzkasten ist zudem auch ein komplizierter Blechkörper, der in verschiedenen Arbeitsgängen geformt werden muß. Über seine Anbringung am Drehspulrähmchen gilt das bereits bei der obengenannten bekannten Einrichtung Gesagte.
- Die Erfindung geht von einem Spannbandlager für Meßgeräte mit einem beweglichen System mit rohrartiger oder voller Achse aus, wobei ein von der Achse des beweglichen Meßsystems getrennt angeordneter und mit der Achse in Verbindung zu bringender Halteteil der Halterung des Spannbandes dient. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil als ein über das geschlitzte oder abgesetzte Achsende aufschiebbarer Ring mit mindestens einem in der Querschnittsebene des Ringes verlaufenden Stift ausgebildet ist, so daß zwischen dem Ring und dem Achsende eine Klemmverbindung für das Spannband entsteht, während der Stift in bei Spannbandlagern bekannter Weise der Abspannung des Spannbandes dient.
- Das Spannbandlager nach der Erfindung besteht also aus einem einfachen ringförmigen Bauteil, der beispielsweise von einem rohrförmigen Halbzeug abgeschnitten werden kann. Nach Anbringen des Querstiftes wird keine weitere Bearbeitung mehr benötigt.
- Die Befestigung des Spannbandes an der Meßwerkachse geschieht durch eine Klemmverbindung, das Band braucht also mit der Meßwerkachse nicht verlötet zu werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber den bekannten Einrichtungen ergibt sich bei einer gewünschten Veränderung der Bandspannung. Diese kann durch ein einfaches Verschieben des Ringes auf der Achse in deren Längsrichtung erreicht werden.
- Insbesondere bei einer Rohrachse sind an den Enden der Achse oder der Achsenstummel nur je zwei Schlitze für die Aufnahme der Querstifte anzubringen. Zweckmäßig können die Schlitze an einem Ende um 90- gegen die des anderen Endes versetzt werden. Auf das fertige bewegliche Organ werden zum Schluß die beiden Ringe mit den Spannbändern aufgeschoben und durch Umbörteln der Drehachsc gesichert. Die Spannbänder sind beispielsweise an den Ringen festgelötet. Damit ist das bewegliche Organ zum Einbau in den Meßwerkträger bereit. Bei einer massiven Achse kann an Stelle der Schlitze an den Achsenenden ein Stück ausgespart werden, um auf diese Weise Platz für ein oder zwei Querstifte des Ringes zu schaffen. Der im Ring vorgesehene als Bandwiderlager dienende Querstift kann durch einen zweiten Stift ergänzt werden, der in der Rohrachsenausführung zum zusätzlichen Festhalten des Bandes bei einer Vollachsenbauweise zur Erhöhung des Umschlingungswinkels des Bandes dient.
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand zweier F i g. erläutert.
- Fig. 1 zeigt eine Rohrachse 1 mit zwei um die Hälfte ihres Durchmessers aus der Mitte versetzten Schlitzen 2, von denen auf der Schnittzeichnung nur einer zu sehen ist. Über das Achsenende ist ein Ring 3 gezogen, der zwei in den Schlitz passende Stifte 4 enthält. Ein Spannband 5, an der Stelle 6 mit dem Ring verlötet, verläuft zwischen Ring und Achse bis zum oberen Rand der Achse und wird dann über einen der Stifte 4 geschlungen und nach außen in Achsrichtung weggeführt.
- Die Montage des Spannbandes vereinfacht sich dadurch, daß der Ring mit dem angelöteten und unter dem Lagerquerstift verlaufenden Spannband von oben auf die Achse geschoben wird.
- Fig. 2 zeigt eine entsprechende Anordnung bei voller Achse. Dabei ist an dem Ende einer massiven Achse 6 mehr als die Hälfte des Querschnittes ausgespart. Dieser Platz nimmt zwei Querstifte 7 und 8 auf die durch den Ring 9 verlaufen. Das Spannband wird von einer Lötstelle 10 aus zwischen Ring und Achse hindurchgeführt, läuft über den Querstift 7, wendet sich dann nach unten und umschlingt den Querstift 8 von unten um dann nach oben abgespannt zu werden.
- Es wäre auch denkbar, das Band von einer Lötstelle auf der rechten Seite des Ringes zwischen Achse und Ring nach oben und dann über den stehengebliebenen Halbquerschnitt 11 der Achse wieder nach unten um den Stift 8 zu führen. Auf diese Weise kann der Stift 7 eingespart werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Spannbandlager für Meßgeräte mit einem beweglichen System mit rohrartiger oder voller Achse, wobei ein von der Achse des beweglichen Meßsystems getrennt angeordneter und mit der Achse in Verbindung zu bringender Halteteil der Halterung des Spannbandes dient, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Halteteil als ein über das geschlitzte oder abgesetzte Achsende (1) aufschiebbarer Ring (3) mit mindestens einem in der Querschnittsebene des Ringes verlaufenden Stift (4) ausgebildet ist, so daß zwischen dem Ring (3) und dem Achsende (1) eine Klemmverbindung für das Spannband (5) entsteht, während der Stift (4) in bei Spannbandlagern bekannter Weise der Abspannung des Spannbandes (5) dient.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einkerbung in der Mitte des Stiftes (4) das Spannband (5) zentriert.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Stifte (4) an beiden Achsenden um 909 gegeneinander versetzt sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 855 006; deutsche Auslegeschrift Nr. 1003 350; deutsche Auslegeschrift L i5455 VIIIc/21e (bekanntgemacht am 9. Februar 1956); britische Patentschrift 603 263; schweizerische Patentschrift 232 655; USA.-Patentschrift 2425 408.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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DE1172862B true DE1172862B (de) | 1964-06-25 |
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ID=7487542
Family Applications (1)
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1172862B (de) |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH232655A (de) * | 1941-11-19 | 1944-06-15 | Licentia Gmbh | Elektrisches Drehspulinstrument. |
US2425408A (en) * | 1947-08-12 | Frictional damping means for | ||
GB603263A (en) * | 1945-11-19 | 1948-06-11 | Record Electrical Co Ltd | Improved mounting of the movements of indicating and recording instruments |
DE855006C (de) * | 1949-12-27 | 1952-11-10 | Landis & Gyr Ag | Verfahren zum Aufbau einer Spannaufhaengung des beweglichen Messwerkes in Messinstrumenten und Spannaufhaengung eines solchen Messwerkes |
DE1003350B (de) * | 1952-02-28 | 1957-02-28 | Siemens Ag | Drehspulmesswerk mit Spannbandaufhaengung des die Drehspule tragenden Raehmchens |
-
1956
- 1956-08-17 DE DES49998A patent/DE1172862B/de active Pending
Patent Citations (5)
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DE1003350B (de) * | 1952-02-28 | 1957-02-28 | Siemens Ag | Drehspulmesswerk mit Spannbandaufhaengung des die Drehspule tragenden Raehmchens |
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