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DE1172247B - Verfahren zur Herstellung kugeliger Tonerdeteilchen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kugeliger Tonerdeteilchen

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Publication number
DE1172247B
DE1172247B DEU7445A DEU0007445A DE1172247B DE 1172247 B DE1172247 B DE 1172247B DE U7445 A DEU7445 A DE U7445A DE U0007445 A DEU0007445 A DE U0007445A DE 1172247 B DE1172247 B DE 1172247B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
aluminum sulfate
solution
urea
hydrosol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU7445A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Michalko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universal Oil Products Co
Original Assignee
Universal Oil Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Oil Products Co filed Critical Universal Oil Products Co
Publication of DE1172247B publication Critical patent/DE1172247B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/34Preparation of aluminium hydroxide by precipitation from solutions containing aluminium salts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J20/00Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof
    • B01J20/02Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material
    • B01J20/06Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material comprising oxides or hydroxides of metals not provided for in group B01J20/04
    • B01J20/08Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material comprising oxides or hydroxides of metals not provided for in group B01J20/04 comprising aluminium oxide or hydroxide; comprising bauxite
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium

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  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung kugeliger Tonerdeteilchen Aluminiumoxyd wird als Aluminiumoxydhydrat oder Aluminiumhydroxyd in ausgedehntem Maße in der chemischen und der Erdölindustrie gebraucht, und zwar als Katalysator sowie auch als Träger für andere katalytisch aktive, metallische und nicht metallische Bestandteile. Außerdem wird Tonerde wegen ihrer hohen Porosität häufig als Entwässerungs-, Behandlungs- oder Reinigungsmittel verwertet. Für viele Zwecke wird Tonerde mit anderen feuerfesten anorganischen Oxyden, wie Kieselsäure, Magnesia, Thoriumoxyd, Titanoxyd, Boroxyd und Zirkonoxyd sowie Mischungen solcher Oxyde, kombiniert. Die jeweilige Oxydkombination hängt im allgemeinen von dem Gebrauchszweck ab, für den das feuerfeste Material bestimmt ist.
  • Zur Herstellung verhältnismäßig billiger Tonerde hoher Reinheit sind Fällungsmethoden beschrieben worden, bei denen ein schwach alkalisches Material, wie wäßrige Ammoniumhydroxydlösung, zu einer wäßrigen Lösung eines Aluminiumsalzes zugegeben wird, um einen Aluminiumoxydniederschlag zu bilden.
  • Die physikalischen Eigenschaften der hierbei anfallenden Tonerde erschwerten jedoch die Überführung in eine solche Tonerde, die für eine der oben beschriebenen Funktionen geeignet ist. Infolgedessen mußten andere teuere alkalische Materialien als Fällungsmittel verwendet werden; außerdem sind nicht alle Aluminiumsalze mit Vorteil zu verwenden. Wenn man beispielsweise das relativ billige Aluminiumsulfat gebraucht, ist der anfallende Niederschlag bekanntermaßen schwierig auf seine endgültige Form zu verarbeiten. Das Auswaschen der verschiedenen Verunreinigungen ist äußerst zeitraubend, und selbst wenn Filtration angewandt wird, dauert es relativ lange, um einen annehmbaren Filterkuchen zu gewinnen, der leicht getrocknet und in die gewünschte Form übergeführt bzw. als Trägermaterial für Katalysatoren weiter behandelt werden kann. Es ist äußerst schwierig, einen Filterkuchen mit einem Feststoffgehalt über etwa 10 Gewichtsprozent zu erhalten; wenn auch einige Kuchen einen Feststoffgehalt bis zu etwa 120/, gezeigt haben, so sind doch solche Fälle selten. Die Schwierigkeiten, geeignete Tonerdeteilchen aus Aluminiumsulfat zu erzeugen, vergrößern sich sehr, wenn man homogene kugelige Teilchen auf dem Wege der bekannten Öltropfmethode durch Gelatinierung einer Tonerdesolmischung in Tropfenform in einem Ölbad, Altern, Waschen, Trocknen und Glühen der erhaltenen Hydrogelkugeln herzustellen wünscht. An sich sind diese kugeligen Tonerdeteilchen für die eingangs genannten Verwendungszwecke anderen Tonerdeformen erheblich überlegen. Bei Verwendung als festliegendes Katalysatorbett ergeben sie z. B. eine gleichförmigere Packung unter Vermeidung von Schwankungen im Druckgefälle. Ein anderer Vorteil kugeliger Tonerdeteilchen besteht darin, daß sie keine scharfen Kanten haben, die sich abscheuern oder abbrechen könnten, und deshalb die Neigung zu einer Verstopfung der Verfahrensanlage verringert wird.
  • Diese besonderen Vorteile treten noch stärker hervor, wenn die Teilchen von einem Abschnitt des Verfahrens zu einem anderen z. B. durch die Reaktionspartner oder durch ein Trägermittel befördert werden.
  • Die sogenannte »Öltropfmethode« der Kugelformierung ist in der USA.-Patentschrift 2 620 314 beschrieben. Untersuchungen haben ergeben, daß Tonerdeteilchen durch diese Methode nicht so leicht herzustellen sind wie andere anorganische Oxydteilchen, z. B. Kieselsäurekugeln. Um brauchbare kugelige Tonerdeteilchen zu erhalten, ist es notwendig, ein Sol zu verwenden, das erst nach einem gewissen Zeitintervall gelatiniert wird. Bekanntlich ist ein Hexamethylentetraminzusatz vorteilhaft; denn er liefert Tonerdehydrogelkugeln, die in Größe und Gestalt gleichmäßig sind und gleichförmige physikalische Eigenschaften besitzen.
  • Das Aluminiumoxydhydrosol für die erwähnte Öltropfmethode läßt sich nach mehreren Methoden zubereiten. Meist digeriert man überschüssiges, praktisch reines Aluminiummetall mit wäßriger Salzsäure und stellt anschließend das Hydrosol so ein, daß man die richtige Aluminiummenge für eine brauchbare Kugelbildung erhält. Bei einer anderen Methode wird eine Aluminiumchloridlösung in einer Zelle mit einer porösen Membran zwischen Anode und Kathode elektrolysiert. Bei einem Digerierverfahren ähnlich dem vorstehend beschriebenen wird reines Aluminiummetall zu einer wäßrigen Aluminiumchlorid- oder Aluminiumnitratlösung gegeben, und die Mischung wird beim Siedepunkt längere Zeit digeriert. Alle diese Methoden verwenden entweder Aluminiumchlorid, Aluminiumnitrat oder praktisch reines Aluminiummetall bzw. eine Kombination hiervon zwecks Erzeugungeines Aluminiumchloridhydrosols. Keine bekannte Methode zieht dagegen das billigere Aluminiumsulfat heran, weil man es als unpraktisch, wenn nicht unmöglich angesehen hat, die Bildung von festen Tonerdehydrogelkugeln aus Aluminiumsulfat zu er-reichen.
  • Überraschenderweise lassen sich nun aber kugelige Tonerdeteilchen gleichmäßiger Größe und Gestalt in für den Großbetrieb wirtschaftlicher und einfacher Weise unter Verwendung von Aluminiumsulfat als Ausgangsstoff für mindestens etwa die Hälfte des in den fertigen Tonerdekugeln enthaltenen Aluminiums herstellen, wenn man bei der an sich bekannten Öltropfmethode eine Kombination von Behandlungsmaßnahmen anwendet. Es ergibt sich noch ein zusätzlicher Vorteil, indem sich das scheinbare Schüttgewicht der fertigen kugeligen Tonerdeteilchen steuern läßt, so daß man äußerst harte Teilchen von sehr hohem scheinbarem Schüttgewicht oder umgekehrt Tonerdeteilchen von genügend niedrigem scheinbarem Schüttgewicht erzeugen kann, um seine wirtschaftliche Verwendung zu gestatten, ohne daß die äußere Zerreibfestigkeit merklich vermindert würde.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß man eine wäßrige Aluminiumsulfatlösung mit einer gleichzeitig zulaufenden wäßrigen Ammoniumhydroxydlösung bei konstant saurem pH von etwa 5,5 bis etwa 6,5 vermischt und das dadurch ausfallende unlösliche basische Aluminiumsulfat mit Aluminiumchloridhydrosol und Harnstoff in solchen Mengen vermischt, daß sich ein Gewichtsverhältnis von mindestens 1: 1 des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zu dem Tonerdeäquivalent des Aluminiumchloridhydrosols und ein Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zum Harnstoff von nicht wesentlich höher als 3,5: 1 ergibt, ferner das Hexamethylentetramin zusetzt und diese Mischung dem Ölbad zuführt.
  • Vorzugsweise wird das basische Aluminiumsulfat mit einem Aluminiumchloridhydrosol vermischt, dessen Gewichtsverhältnis Aluminium zu Chlorid bis etwa 1,25: 1 ist. Ferner wird zweckmäßig das basische Aluminiumsulfat mit dem Aluminiumchloridhydrosol in solchen Anteilen vermischt, daß das Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zu demjenigen des Aluminiumchloridhydrosols im Bereich von 1:1 bis 3: 2 liegt.
  • Der Harnstoff wird zweckmäßig in einer Menge angewendet, die ein Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zum Harnstoff zwischen 1,5:1 und 3,5:1 ergibt.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird das basische Aluminiumsulfat bei einer Temperatur unterhalb etwa 49"C C mit dem Aluminiumchloridhydrosol vermischt, die Mischung wird auf eine Temperatur oberhalb 49 C erwärmt, bis das basische Aluminiumsulfat aufgelöst ist, die Temperatur der anfallenden klaren Lösung wird unter 49"C gesenkt, der Harnstoff wird bei der erniedrigten Temperatur zugesetzt, darauf wird Hexamethylentetramin zugegeben, und die anfallende Mischung wird in Tropfenform in das Ölbad geleitet.
  • Bei einer anderen besonderen Ausführungsform der Erfindung wird das unlösliche basische Aluminiumsulfat, das man aus der Aluminiumsulfatlösung erhält, mit einer wäßrigen Harnstofflösung bei einer Temperatur unterhalb etwa 49"C in Lösung gebracht. Diese wird bei einer Temperatur unterhalb etwa 49"C mit Aluminiumchloridhydrosol, dessen Gewichtsverhältnis Aluminium zu Chlorid vorzugsweise im Bereich von 0,95 bis etwa 1,25 liegt, in einer solchen Menge vermischt, daß ein Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes dieses basischen Aluminiumsulfates zu dem Tonerdeäquivalent des genannten Aluminiumchloridhydrosols im wesentlichen innerhalb des Bereiches von 1: 1 bis 3:2 erhalten wird.
  • Bei üblichen Methoden zur Tonerdefällung gibt man eine Lösung der einen Verbindung in eine große vorgelegte Menge der anderen Verbindung. Hierbei steigt jedoch der pH-Wert von einer niedrigen Höhe an, oder er geht von einem hohen Wert aus und sinkt langsam. Die so hergestellte Tonerde hat einen äußerst niedrigen Feststoffgehalt und ist schwer auszuwaschen.
  • Wenn der pn-Wert der Mischung gemäß der Erfindung während der ganzen Mischperiode sowie während der anschließenden Bildung von Aluminiumhydroxyd und Ausfällung von Aluminiumoxyd konstant sauer gehalten wird, erhält man ein dichtes körniges Fällungsprodukt von relativ hohem Feststoffgehalt, das sich leichter filtrieren und leicht auswaschen läßt. Obgleich der Aluminiumoxydniederschlag durch geeignete bekannte Maßnahmen gewaschen werden kann, wird vorzugsweise der Niederschlag abgesaugt und der Sog an der Unterseite des Filterkuchens aufrechterhalten, wenn die Waschlösung aufgegeben wird. Diese Methode begünstigt die Verminderung der unvermeidlichen Verluste an Tonerde. Außerdem liefert die Filtrierung Tonerde in einer Form, die sich leicht handhaben läßt und ohne weiteres für weitere Bearbeitung geeignet ist.
  • Zur Erleichterung der Methode nach der Erfindung werden wäßrige Lösungen von etwa 15 bis etwa 40 Gewichtsprozent bevorzugt. Der pH-Wert wird durch Einstellung der Zugabegeschwindigkeiten entweder einer oder beider Lösungen von Ammoniumhydroxyd und Aluminiumsulfat eingestellt. Eine genügend kleine Aluminiumsulfatmenge wird zu einer kleinen Wassermenge gegeben, um den Ausgangsinhalt des Gefäßes auf den gewünschten pH-Wert von ungefähr 6,0 zu bringen. Wenn die gewünschte Menge basisches Aluminiumsulfat ausgefällt ist, wird der Zusatz sowohl des Ammoniumhydroxyds als auch des Aluminiumsulfates unterbrochen.
  • Das durch die konstant saure pn-Fällung zubereitete basische Aluminiumsulfat wird als feinverteilter Schlamm oder halbkolloidale Suspension gewonnen, die als Beschickung für den Kugeltropfturm nicht geeignet wäre, weil sie beim Durchgang durch die Tropfspitzen keine Kugelgestalt annehmen würde.
  • Statt dessen ergäbe sich eine unregelmäßig geformte Masse, die ungenügend geliert ist. Das basische Aluminiumsulfat muß daher weiter gemäß der Erfindung behandelt werden, um ein Aluminiumoxydhydrosol zu erhalten, das nicht nur im Tropfturm Kugelgestalt annimmt, sondern das auch zu Kugeln führt, die gleichmäßige Zusammensetzung und gleichförmige physikalische Eigenschaften aufweisen.
  • Gemäß der Erfindung kann diese weitere Behandlung auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen, deren jeder identische Einzelstufen in etwas verschiedener Reihenfolge umfaßt. Durch die Benutzung des einen oder anderen Weges läßt sich das scheinbare Schüttgewicht der fertigen Kugeln innerhalb des Bereiches von etwa 0,45 bis etwa 0,80 g/cm3 bequem steuern.
  • Befolgt man den ersten Weg, der hier als die »Schlammmethode« bezeichnet wird, so werden Tonerdeteilchen erzeugt, die eine ungewöhnlich hohe Zerreibfestigkeit bei einem scheinbaren Schüttgewicht oberhalb 0,70 bis zu etwa 0,80 besitzen. Der zweite Weg, der hier als die »digestive Methode« bezeichnet wird, liefert Tonerdekugeln von niedrigerem scheinbarem Schüttgewicht von etwa 0,45 bis 0,75, ohne daß ein erheblicher Verlust an Abriebfestigkeit auftritt.
  • Aus verschiedenen Gründen wird die digestive Methode bevorzugt, weil sie zu kugeligen Teilchen größerer Gleichmäßigkeit in den physikalischen und chemischen Eigenschaften führt als das Schlammverfahren. Außerdem läßt sich das scheinbare Schüttgewicht leichter regeln und eignet sich als Trägermaterial für katalytische Massen. Da die digestive Methode ein niedrigeres scheinbares Schüttgewicht als die Schlammethode liefert, ist eine merklich kleinere Gewichtsmenge an Tonerdekugeln für ein gewünschtes Volumen einer daraus herzustellenden katalytischen Masse erforderlich.
  • Bei der Schlammethode wird der Filterkuchen aus basischem Aluminiumsulfat abgeschreckt oder auf eine Temperatur unterhalb etwa 49"C, vorzugsweise auf eine Temperatur im Bereich von 18 bis 300 C abgekühlt und mit Harnstoff in wäßriger Lösung in einer Menge vermischt, die ein Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des Aluminiumsulfates zum Harnstoff nicht wesentlich höher als 3,5:1 ergibt. »Tonerdeäquivalent« bedeutet hier diejenige Menge Also3, die letzten Endes anfällt, wenn das ganze Aluminium in einer betreffenden Lösung zu Aluminiumoxyd umgewandelt würde. Die Zersetzung von Harnstoff, die für die schließliche vollständige Neutralisation des basischen Aluminiumsulfates wesentlich ist, verlangt eine Temperatur oberhalb etwa 930 C, obgleich zumindest teilweise Zersetzung schon bei etwa 49"C eintritt. Bei diesen Temperaturen besteht bei Mischungen aus Harnstoff und basischem Aluminiumsulfat jedoch die Neigung, unmittelbar zu einer festen gelatinösen Masse zu erstarren, die teilweise neutralisiertes basisches Aluminiumsulfat in nicht homogener Vermischung mit Aluminiumhydroxyd enthält. Außerdem ist sie schwierig auf ein Aluminiumoxydhydrosol zu verarbeiten, das für die Verwendung bei der Öltropfmethode geeignet ist. Gemäß dem Verfahrensgang der Erfindung wird der Harnstoff in einer solchen Menge verwendet, daß ein Gewichtsverhältnis von Tonerdeäquivalent innerhalb des basischen Aluminiumsulfates zu Harnstoff von etwa 1,5: 1 bis etwa 3,5:1 besteht, und es werden Temperaturen nicht über 49"C angewandt, jedoch wird das Lösen oder Wiederaufschlämmen des basischen Aluminiumsulfates vorzugsweise bei tieferen Temperaturen und zwar insbesondere im Bereich von praktisch 18 bis 30"C vorgenommen.
  • Wie im vorstehenden angegeben, wird Hexamethylentetramin in letzterer Stufe zugesetzt, bevor man das Hydrosol auf den Tropfturm gibt. Hexamethylentetramin dient zur Neutralisierung des Aluminiumoxydhydrosols, da es sich zu Ammoniak und Formaldehyd im heißen Öl des Formungsturmes zersetzt. Bei anderen Betriebsweisen ohne Harnstoff muß im allgemeinen unbedingt das verhältnismäßig teure Hexamethylentetramin in großem Überschuß über die stöchiometrisch erforderliche Menge zur Entstehung von genügend Ammoniak für die Gelierung des Hydrosols und zu dessen vollständiger Neutralisierung verwendet werden. Wenn nicht genug Hexamethylentetramin verwendet wird, sind die fertigen Kugeln infolge von Rissen und Kanälen geschwächt, die sich während ihrer Calcinierung bei hoher Temperatur entwickeln. Bei Verwendung von Harnstoff hat sich jedoch gezeigt, daß kleinere Mengen des teureren Hexamethylentetramins für die vollständige Gelierung und Neutralisierung des aluminiumhaltigen Hydrosols ausreichen. Harnstoff dient zur Abbindung des Formaldehydes sowie zur zusätzlichen Entstehung von Ammoniak für die Neutralisierung des Hydrosols und gestattet die Bildung kugeliger Tonerdeteilchen, obgleich man nur etwa 20 bis 30 01o der im allgemeinen erforderlichen überschüssigen Hexamethylentetraminmenge anwendet.
  • Die Mischung aus feinverteiltem basischem Aluminiumsulfat und Harnstoff wird dann mit einem zuvor zubereiteten Aluminiumchloridhydrosol vermengt, das nach einer der obenerwähnten bekannten Methoden zubereitet werden kann. Gemäß einer der spezielleren Ausführungsformen der Erfindung hat jedoch das Aluminiumchloridhydrosol ein Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid nicht wesentlich über 1,25, vorzugsweise im Bereich von etwa 0,95 bis etwa 1,25. Außerdem wird das Hydrosol mit dem Gemisch aus Harnstoff und basischem Aluminiumsulfat vermengt, während dieses sich noch auf einer Temperatur unterhalb etwa 49"C befindet. Die Schlammethode führt zu einem scheinbaren Schüttgewicht von etwa 0,70 bis etwa 0,80 oder höher und zwar auf Grund der Verwendung von Aluminiumchloridhydrosolen mit einem Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid in der Größenordnung von 1,25, während Kugeln mit einem scheinbaren Schüttgewicht von etwa 0,70 bei Anwendung von Aluminiumchloridhydrosolen mit einem Gewichtsverhältnis von etwa 0,95 zubereitet werden können.
  • Der zweite Weg unterscheidet sich von dem ersten nur in der Reihenfolge der beschriebenen Stufen.
  • Hierbei wird der Schlamm anschließend an die Bildung des basischen Aluminiumsulfatschlammes und vor der Zugabe der wäßrigen Harnstofflösung mit einem Alumini umchloridhydrosol (von einem Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid im wesentlichen innerhalb des Bereiches von 0,95 bis 1,25) vermengt und darin bei einer Temperatur oberhalb 49"C durch Digerierung aufgelöst. Die anfallende klare Lösung wird dann auf eine Temperatur unterhalb 49"C abgekühlt oder abgeschreckt, und der Harnstoff wird dann wie oben beschrieben zugegeben. Diese Methode hat den Vorteil, daß sie eine klare völlig homogene Lösung statt eines sehr feinverteilten Schlammes liefert: Sie wird deshalb gegenüber der erstbeschriebenen bevorzugt, obgleich letztere zu Tonerdekugeln führt, die zum Gebrauch wie vorstehend vorgesehen geeignet sind. Außerdem gestattet die digestive Methode eine Kontrolle eines breiteren Bereiches an scheinbarem Schüttgewicht, nämlich eines Bereiches von etwa 0,45 bis etwa 0,75 wiederum je nach dem Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid im Aluminiumchloridhydrosol, in welchem der basische Aluminiumsulfatschlamm digeriert wird.
  • Beispiel 1 50 ml Wasser wurden in einem Becherglas mit etwa 3 ml einer 28gewichtsprozentigen Aluminiumsulfatlösung vom pH 1,5 versetzt. Der pH-Wert wurde auf 6,0 durch Zusatz einer wäßrigen Lösung von 28 Gewichtsprozent Ammoniumhydroxyd vom pH 12,8 eingestellt. Die Aluminiumsulfat- und Ammoniumhydroxydlösungen wurden dann kontinuierlich mit solchen Geschwindigkeiten zugegeben, daß der p-Wert der Reaktionsmischung auf etwa 6,0 gehalten wurde, wobei man ihn nicht über die Grenzen von 5,5 und 6,5 hinaus schwanken ließ. Die Zugabe der Aluminiumsulfat- und Ammoniumhydroxydlösungen wurde fortgesetzt, bis insgesamt 7,57 1 Aluminiumsulfatlösung zugegeben waren. Die ungefähren Zugaben betrugen 1200 ml Aluminiumsulfatlösung je Stunde und 400 ml Ammoniumhydroxydlösung je Stunde.
  • Das anfallende basische Aluminiumsulfat wurde abfiltriert und einmal gewaschen. Der Filterkuchen wurde zu einem Gesamtgewicht von etwa 7000 g wieder aufgeschlämmt. Der Schlamm zeigte einen Gehalt von etwa 6,0 Gewichtsprozent Aluminium und ungefähr 5,5 Gewichtsprozent Sulfationen. 1116 g dieses basischen Aluminiumsulfatschlammes wurden auf einem Büchner-Trichter filtriert, und man erhielt insgesamt 667 g basisches Aluminiumsulfat mit 19,8 Gewichtsprozent Al203.
  • Ein Anteil von 455 g des wieder aufgeschlämmten Kuchens (ungefähr 16,7 0/o Al203) wurde innig mit 250 g eines Aluminiumchloridhydrosols von 120/o Aluminium und 10,7 °/o Chlorid vermengt. Das Aluminiumchloridhydrosol wurde hergestellt, indem man praktisch reines Aluminiummetall in konzentrierter Salzsäure digerierte und anschließend mit Wasser auf das gewünschte Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid verdünnte. 350 ml einer 30gewichtsprozentigen Hexamethylentetraminlösung wurden zugegeben. Aluminiumoxydhydrogelkugeln wurden durch die Öltropfmethode geformt und weiter in üblicher Weise, nämlich 20 Stunden bei 95"C in Öl, 2 Stunden bei 95"C in wäßrigem Ammoniak gealtert und 12 Stunden mit heißem Wasser bei 95"C gewaschen. Nach Trocknung bei 2000 C und Calcinierung bei 650"C wurde das scheinbare Schüttgewicht der Tonerdekugeln zu 0,750 ermittelt.
  • Beispiel 2 202 g basischer Aluminiumsulfatschlamm wurden mit 100 g des im Beispiel 1 beschriebenen Aluminiumchloridhydrosols versetzt. Dieses Gemisch wurde ungefähr 2 Stunden lang auf etwa 95"C erhitzt.
  • Währenddessen wurde die Mischung auf eine Konzentration von 12 Gewichtsprozent Aluminium einkochen gelassen. Das basische Aluminiumsulfat löste sich zu einem praktisch wasserhellen Hydrosol auf.
  • Während des Formungsvorganges zu Hydrogelkugeln neigte das Hydrosol zur Koagulierung nach Zusatz von Hexamethylentetramin. Es wurde gefunden, daß eine Verminderung der Hexamethylentetraminmenge auf etwa 50 Gewichtsprozent des normalen Bedarfes und andererseits Zusatz von 25 Gewichtsprozent Harnstofflösung zu einem homogenen flüssigen Ge- misch führte, das brauchbare Aluminiumoxydhydrogelkugeln lieferte.
  • Beispiel 3 Eine wäßrige Aluminiumsulfatlösung (mit etwa 7,5 0/o A12O3-Äquivalent) wurde durch Auflösung von 5400 g (Mischung von Al2(SO,) 9 H2O und Al2(SO,)3 18H2O mit einer mittleren Zusammensetzung von Al2(SO4)3. zu 14 14H2O) in 7 1 Wasser zubereitet und gleichzeitig mit einer 28gewichtsprozentigen Ammoniumhydroxydlösung bei einem geregelten pH-Wert von 6,0 gefällt. Das ausgefällte basische Aluminiumsulfat wurde auf einem Büchner-Trichter gewaschen, bis das Filtrat frei von Sulfationen war.
  • Dann wurde der Filterkuchen zu insgesamt 7000 g wieder aufgeschlämmt; eine chemische Analyse ergab 6,27 Gewichtsprozent Aluminium und 5,43 Gewichtsprozent Sulfationen. 882 g des basischen Aluminiumsulfatschlammes wurden mit 330 g Aluminiumchloridhydrosol zu einem Hydrosol mit ungefähr 10,4 Gewichtsprozent Aluminium verschnitten. Zum anfallenden Gemisch wurden 390 ml wäßrige Harnstofflösung mit 25,4 g Harnstoff je 100 ml und 260 ml einer 30gewichtsprozentigen Hexamethylentetraminlösung zugegeben. Die Mischung wurde mittels der Öltropfmethode zu Hydrogelkugeln verformt, die darauf in der vorstehend angegebenen Weise gealtert wurden.
  • Die gealterten Kugeln wurden bei 200"C getrocknet und bei 650"C geglüht. Dabei wurden feste kugelige Tonerdeteilchen vom scheinbaren Schüttgewicht von 0,5 erhalten.
  • Beispiel 4 Eine Reihe von Versuchen wurde unter Verwendung eines Tonerdehydrosols durchgeführt, worin 60 Gewichtsprozent des Gesamtaluminiums von basischem Aluminiumsulfat und 40 Gewichtsprozent von Aluminiumchloridhydrosol geliefert wurden. Es zeigte sich, daß ein scheinbares Schüttgewicht von etwa 0,56 aus einer Mischung anfiel, die ein Aluminiumchloridhydrosol von einem Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid entsprechend 1,24 enthielt. Bei Herabsetzung des Verhältnisses auf 1,1 ergaben sich kugelige Tonerdeteilchen vom scheinbaren Schüttgewicht von etwa 0,53. Wenn die Tonerdeteilchen unter Benutzung eines Aluminiumchloridhydrosols mit einem Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid von 0,95 hergestellt wurden, betrug das scheinbare Schüttgewicht 0,500. Der Effekt, daß das scheinbare Schüttgewicht niedriger wird, wenn das Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid im Aluminiumchloridhydrosolanteil des vereinigten Tonerdesols herabgesetzt wird, bedeutet eine verhältnismäßig einfache Methode zur Steuerung des scheinbaren Schüttgewichtes der fertigen Tonerdekugeln. Ferner ist ersichtlich, daß ein Aluminiumchloridhydrosol mit einem Verhältnis von Aluminium zu Chlorid gleich 0,95 bis etwa 1,25 zu Kugeln führt, die das besonders bevorzugte scheinbare Schüttgewicht von etwa 0,50 bis etwa 0,60 haben.
  • Beispiel 5 Tonerdekugeln von 6,4 mm Durchmesser wurden aus einem Aluminiumchloridsulfatsol hergestellt, worin 600/o des Aluminiums von basischem Aluminiumsulfat und 400/0 von Aluminiumchloridsol mit einem Al: Cl-Verhältnis von 1,15 stammten. Die Herstellung erfolgte, indem eine Mischung des Aluminiumchloridsulfatsols, Hexamethylentetramins und Harnstoffs bei 75"C zu Kugeln geformt wurde und die gebildeten Hydrogelkugeln in Ö1 von Normaltemperatur eingebracht wurden. Die Alterung in Öl wurde 73 Stunden wie folgt durchgeführt: 5 Stunden bei 39 bis 50°C, 16 Stunden bei 50"C, 8 Stunden bei 50 bis 79°C, 16 Stunden bei 79"C, 8 Stunden bei 79 bis 95"C und 16 Stunden bei 950 C. Die Kugeln wurden dann in ein Druckgefäß zur Alterung übergeführt und unmittelbar mit Stickstoff unter einen Druck von 7,8 at gesetzt.
  • In 3 Stunden wurde die Alterungstemperatur von 95 auf 150"C erhöht und 1,5 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Die gealterten Kugeln wurden 2 Stunden bei 800 C mit Wasser gewaschen, dann 3 Stunden bei 110°C getrocknet und 3 Stunden bei 650"C geglüht, um eine Ausbeute von 98 °/o an ganzen Kugeln zu ergeben. Wenn man diese Kugeln aus einer Höhe von etwa 2 m auf den Fußboden fallen ließ, zerbrachen etwa achtzehn Kugeln von zwanzig nicht.
  • Wenn Aluminiumchloridsol an Stelle des Aluminiumchloridsulfatsols eingesetzt wurde und die daraus gebildeten Kugeln denselben Ölalterungsbedingungen unterzogen wurden, ließen sich keine gleichwertigen Ergebnisse erhalten. Es wurden 83°/o ganze Kugeln gewonnen; wenn man von diesen zwanzig Kugeln aus einer Höhe von etwa 2 m auf den Fußboden fallen ließ, zerbrachen diese zu 1000/,.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von kugeligen Tonerdeteilchen durch Gelatinierung einer Tonerdesol und wäßrige Hexamethylentetraminlösung enthaltenden Mischung in Tropfenform in einem Ölbad, Altern, Waschen, Trocknen und Glühen der erhaltenen Hydrogelkugeln, d a d II r c h g e -kennzeichnet, daß man eine wäßrige Aluminiumsulfatlösung mit einer gleichzeitig zulaufenden wäßrigen Ammoniumhydroxydlösung bei konstant saurem pB: von etwa 5,5 bis etwa 6,5 vermischt und das dadurch ausfallende unlösliche basische Aluminiumsulfat mit Aluminiumchloridhydrosol und Harnstoff in solchen Mengen vermischt, daß sich ein Gewichtsverhältnis von mindestens 1:1 des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zu dem Tonerdeäquivalent des Aluminiumchloridhydrosols und ein Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zum Harn stoff von nicht wesent- lich höher als 3,5:1 ergibt, ferner das Hexamethylentetramin zusetzt und diese Mischung dem Ölbad zuführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das basische Aluminiumsulfat mit einem Aluminiumchloridhydrosol vermischt wird, dessen Gewichtsverhältnis Aluminium zu Chlorid bis etwa 1,25: 1 beträgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das basische Aluminiumsulfat mit dem Aluminiumchloridhydrosol in solchen Anteilen vermischt wird, daß das Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zu demjenigen des Aluminiumchloridhydrosols im Bereich von 1:1 bis 3:2 liegt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anwendung des Harnstoffes in einer Menge, die ein Gewichtsverhältnis des Tonerdeäquivalentes des basischen Aluminiumsulfates zum Harnstoff zwischen 1,5:1 und 3,5:1 ergibt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das basische Aluminiumsulfat bei einer Temperatur unterhalb etwa 49° C mit dem Aluminiumchloridhydrosol vermischt, die Mischung auf eine Temperatur oberhalb 49"C erhitzt wird, bis das basische Aluminiumsulfat aufgelöst ist, die Temperatur der anfallenden Lösung unter 49° C gesenkt und der Harnstoff der abgekühlten Lösung zugesetzt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der Aluminiumsulfatlösung erhaltene basische Aluminiumsulfat mit einer wäßrigen Harnstofflösung bei einer Temperatur unterhalb etwa 49"C gelöst, die anfallende Lösung bei einer Temperatur unterhalb etwa 49"C mit dem Aluminiumchloridhydrosol vermischt und das Hexamethylentetramin der anfallenden Mischung zugesetzt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Aluminiumchloridhydrosols, das ein Gewichtsverhältnis von Aluminium zu Chlorid im Bereich von 0,95:1 bis 1,25 1 besitzt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das basische Aluminiumsulfat bei einer Temperatur im Bereich von 18 bis 30"C mit der wäßrigen Harnstofflösung vermischt wird.
DEU7445A 1959-09-08 1960-09-08 Verfahren zur Herstellung kugeliger Tonerdeteilchen Pending DE1172247B (de)

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DEU7445A Pending DE1172247B (de) 1959-09-08 1960-09-08 Verfahren zur Herstellung kugeliger Tonerdeteilchen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2943599A1 (de) * 1978-11-06 1980-05-14 Nikki Universal Co Ltd Im wesentlichen aus gamma -aluminiumoxid bestehender katalysatortraeger und verfahren zu seiner herstellung

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DE2943599A1 (de) * 1978-11-06 1980-05-14 Nikki Universal Co Ltd Im wesentlichen aus gamma -aluminiumoxid bestehender katalysatortraeger und verfahren zu seiner herstellung

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