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DE1169143B - Verfahren zum Vorbacken von Soederberganoden fuer Aluminium-Elektrolyseoefen - Google Patents

Verfahren zum Vorbacken von Soederberganoden fuer Aluminium-Elektrolyseoefen

Info

Publication number
DE1169143B
DE1169143B DEM49489A DEM0049489A DE1169143B DE 1169143 B DE1169143 B DE 1169143B DE M49489 A DEM49489 A DE M49489A DE M0049489 A DEM0049489 A DE M0049489A DE 1169143 B DE1169143 B DE 1169143B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prebaking
furnace
current
organodes
soederberg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM49489A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmondo Frerotti
Gualtiero Landucci
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE1169143B publication Critical patent/DE1169143B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C22d
Deutsche Kl.: 40 c-3/12
Nummer: 1169 143
Aktenzeichen: M 49489 VI a / 40 c
Anmeldetag: 28. Juni 1961
Auslegetag: 30. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Vorbacken von Söderberganoden für Öfen zur Aluminiumherstellung durch Schmelzflußelektrolyse von Aluminiumoxyd, das in einem fluoridhaltigen Kryolithbad aufgelöst ist. Das Verfahren ist insbesondere für Elektrolyseöfen mit hoher Strombelastung geeignet.
Das Backen von Anoden auf elektrischem Wege, wobei diese in einem Stromkreis eingeschaltet und als Heizwiderstand benutzt werden, ist bekannt. Ebenso wurde bei einem Verfahren zur Herstellung von öfen für die elektrolytische Erzeugung von Aluminium bereits vorgeschlagen, die Kohlengußmasse für Ofensohlen durch Hindurchschicken elektrischen Stromes zu brennen, wobei die Stromstärke während des Brennens allmählich gesteigert wird und die für die spätere Elektrolyse bestimmten Kohlenanoden als Stromverbindung zwischen der anodischen Stromzuleitung und den leitenden Abstandhaltern dienen.
Das gewöhnliche Verfahren, vorgebackene Söderberganoden herzustellen, wird in der McGraw-Hill Encyclopedia of Science and Technology, 1960, Bd. I, S. 294, beschrieben. Die Anode ruht auf dem Wannenboden, und eine Schicht von Ofensteinen wird zwischen die Anode und den Boden der Wanne gelegt. Es wird Gleichstrom oder Wechselstrom verwendet; er tritt bei einer Gruppe von zwei Reihen von Nippeln ein und bei einer anderen Gruppe von Nippeln wieder aus.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Vorbacken von Söderberganoden mit Hilfe von elektrischem Strom vor dem Ingangsetzen von Aluminium-Elektrolyseöfen, insbesondere von solchen mit hoher Strombelastung, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Vorbacken der Anoden mit Gleichstrom oder Wechselstrom im Elektrolyseofen selbst unter gleichzeitigem, indirektem Vorwärmen der Ofensohle durchgeführt wird.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung einen Längsschnitt eines Ofens zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Ofen gemäß Fig.l,
F i g. 3 die elektrische Anordnung für die Stromzufuhr zur Vorrichtung in schematischer Darstellung.
Wie in F i g. 1 und 2 gezeigt, ruht die Söderberganode, die aus einer Anodenmasse 8 in einem Anodenmantel 9 besteht, auf dem Boden der Wanne. Eine Schicht von Ofensteinen 2 ist auf dem Wannen-Verfahren zum Vorbacken von Söderberganoden für Aluminium-Elektrolyseöfen
Anmelder:
Montecatini Societä Generale per PIndustria
Mineraria e Chimica, Mailand (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. Dipl.-Chem. Dr. phil. Dr. techn.
J. Reitstötter und Dr.-Ing. W. Bunte,
Patentanwälte, München 15, Haydnstr. 5
Als Erfinder benannt:
Edmondo Frerotti,
Gualtiero Landucci, Mailand (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 28. Juni 1960 (11 412)
boden zwischen den Elementen 7 der Ofensohle und einem Streifen 1 aus Isolierasbest gelegt. Eine Anthrazitfüllung 3 oder ein gleichwertiges kohlenstoffhaltiges Material, mit Kohlenteerpech gemischt, füllt die Zwischenräume zwischen den Elementen 7 und anschließenden Teilen der Sohle aus. Eine Mehrzahl von verhältnismäßig kleinen Zylindern 4 aus Kohle oder kohlenstoffhaltigem Material werden innerhalb der Anodenmasse 8 zwischen die Asbestisolierung 1 und die stromführenden Nippel 10, die zur Zuführung des elektrischen Stromes zur Anode dienen, angeordnet. Die Zylinder 4 werden vorzugsweise abwechselnd auf den Nippel 10 verwendet, damit die Verbindungsglieder 11 der Nippel nicht in die gleiche Ebene fallen, wodurch ein etwaiger Brach entlang einer einzigen Ebene, der sonst durch alle Verbindungsglieder 11 gehen könnte, verhindert wird. Eine Aufhängebrücke 6 ist vorgesehen, um die Nippel während des Backverfahrens zu halten; zusätzliche Asbestisolierungsglieder 5 isolieren die Brücke 6 elektrisch von den stromführenden Nippeln 10.
Wie in F i g. 2 dargestellt, wird eine Stromquelle mit den Nippeln 10 verbunden. Wenn Gleichstrom verwendet wird, werden die links in F i g. 2 gezeigten Nippel 10 mit der Plusseite der Gleichstromquelle verbunden, und die beiden Nippel an der rechten Seite von F i g. 2 werden mit der Minusseite derselben Gleichstromquelle verbunden. Wenn
409 587/367
Wechselstrom verwendet wird, werden die beiden Nippelpaare an der linken und rechten Seite von Fig. 2 mit der Wechselstromquelle in analogei Weise verbunden. Die Anode wird daher durch direkte Erhitzung durch den durch die Nippel 10 zugeführten Strom gebacken. Der Boden, der die Elemente 7, die Steine 2 und die Anthrazitfüllung 3 umfaßt, wird gleichzeitig durch indirektes Vorwärmen aus derselben Stromquelle durch Leitung und Ausstrahlung der Wärme gebacken.
Bevorzugte Bedingungen für die Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind zum Vorbacken von Söderberganoden zur Veranschaulichung in den folgenden Beispielen gezeigt:
Beispiel 1 Beispiel 2
100-kA-Anoden 128-kA-Anoden
10 12
8000 bis 14 100 8000 bis 16 000
10 bis 15 10 bis 15
25 000 30 000
700 700
500 500
Backdauer, Tage
Stromstärke, A
Anodenspannung, V ....
Energieverbrauch, kWh .
Durchschnittstemperatur
Anodenboden, 0C...
Ofensohle, 0C
Folgende Vorteile entstehen durch das erfindungsgemäße Verfahren zum Vorbacken der Söderberganode und indirektem Vorwärmen der Ofensohle.
Gemäß der Erfindung geschieht das Vorwärmen der Ofensohle der Elektrolysezellen ohne direkten Stromdurchgang durch die Elemente 7. Folglich ist es nicht möglich, daß sich der Strom in den Blockelementen 7 konzentriert, und daher tritt kein schädliches Überhitzen oder lokalisierte Beanspruchung in den Blöcken selber auf. Die Ofensohle, die aus den Blockelementen 7 und der dazwischenliegenden Anthrazitfüllung 3 besteht, wird gleichmäßig auf eine verhältnismäßig hohe Temperatur erhitzt, die leichter erreicht werden kann als durch bekannte Heizmittel, entweder direkt durch Energie, wie durch einen elektrischen Strom, oder indirekt durch Verwendung von Heizöl und anderen Methoden indirekter Heizung. Ferner führt das erfindungsgemäße Verfahren nicht zu Oberflächenschäden der Blöcke 7 selbst. Das gesamte erfindungsgemäße Verfahren zum Vorbacken der Söderberganode und Vorwärmen der Ofensohle wird unter verhältnismäßig niedrigen Kosten ausgeführt. Ferner wird ermöglicht, den Elektrolyseofen in Betrieb zu setzen, sobald das Anodenbackverfahren beendet ist. Auf diese Weise werden der Boden und die Anode eine optimale Temperatur haben, wobei ein bedeutender Teil der zur Ingangsetzung des Elektrolyseverfahrens erforderlichen elektrischen Energie gespart wird. Nicht nur der Ofenboden, der aus den Steinen 2 besteht, sondern auch die Ofensohle selber wird erwärmt, wodurch weitere Anlaufenergie eingespart wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Vorbacken von Söderberganoden mit Hilfe von elektrischem Strom vor dem Ingangsetzen von Aluminium-Elektrolyseöfen, insbesondere von Elektrolyseöfen mit hoher Strombelastung, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorbacken der Anoden mit Gleichstrom oder Wechselstrom im Elektrolyseofen selbst unter gleichzeitigem, indirektem Vorwärmen der Ofensohle durchgeführt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 840 312;
    »Zeitschrift für Erzbergbau und Metallhüttenwesen«, Bd. VII (1954), S. 394.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    409 587/367 4.64 © Bundesdruckerei ««Uta
DEM49489A 1960-06-28 1961-06-28 Verfahren zum Vorbacken von Soederberganoden fuer Aluminium-Elektrolyseoefen Pending DE1169143B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1141260 1960-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169143B true DE1169143B (de) 1964-04-30

Family

ID=11135127

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM49489A Pending DE1169143B (de) 1960-06-28 1961-06-28 Verfahren zum Vorbacken von Soederberganoden fuer Aluminium-Elektrolyseoefen

Country Status (3)

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US (1) US3119755A (de)
CH (1) CH373191A (de)
DE (1) DE1169143B (de)

Citations (1)

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Publication number Publication date
US3119755A (en) 1964-01-28
CH373191A (fr) 1963-11-15

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