DE1168147B - Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten - Google Patents
Einrichtung zur Steilaushebung von DreipunktanbaugeraetenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1168 147
B 61644 III/45 a
11. März 1961
16. April 1964
B 61644 III/45 a
11. März 1961
16. April 1964
Es ist vielfach erwünscht, an das Dreipunkthubgestänge von Schleppern gekuppelte Geräte bei der
Aushebung in eine möglichst vertikale Lage um eine reelle oder ideelle Querachse zu schwenken, damit
Schlepper und ausgehobenes Gerät geringen Platz beim Rangieren z. B. in Weinpflanzungen benötigen.
Bekannt ist es, die Geräte bei der Arbeit um eine reelle Querachse pendelnd mit dem Schlepper zu verbinden
und sie zur Aushebung um diese Querachse bis angenähert in die Lotrechtlage zu schwenken.
Dazu müssen das eigentliche Dreipunktgestänge des Schleppers abgenommen, eine feste Querachse angebaut
und besondere Hubketten mit den Aushubarmen des Schleppers verbunden werden. Neben der
Umständlichkeit des Anbaues hat diese Anordnung den Nachteil, daß die Führung der Geräte im oder
auf dem Boden schlecht ist, weil die Querachse weit hinter der Schlepperachse angeordnet sein muß, damit
das Gerät bei seiner Steillage nicht gegen den Schleppersitz stößt.
Es ist bei Aushebevorrichtungen mit Steilaushebung auch bekannt, die Anordnung so zu treffen,
daß das Gerät außer der reinen Hubbewegung auch noch eine Schwenkbewegung um eine Querachse ausführt;
aber alle diese Anordnungen benötigen zusätzliche Anbauten. Selbst eine bei einer bekannten
Anordnung zwischen dem Hubgestänge und dem Schlepper vorgesehene Kette bereitet Schwierigkeiten.
Die eine solche Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeräten bei gleichzeitiger Verschwenkung
der Geräte gegenüber der mit dem Dreipunktgestänge verbundenen Koppel betreffende Erfindung
geht nun von der Erkenntnis aus, daß das Gerät, um es der Wirksamkeit der Kinematik des Dreipunktgestänges
zu unterstellen, mit diesem unmittelbar unter Vermeidung sonstiger zusätzlicher Anbauten
verbunden und beim Ausheben so geführt sein muß, daß sein vorderes Ende gegenüber der Koppel soweit
als möglich gesenkt wird.
Zur Vermeidung zusätzlicher Anbaumittel, wie auch der erwähnten Zwischenkette, in Verbindung
mit der angestrebten Absenkbewegung des Anbaugerätes, beispielsweise eines Pfluges beim Schwenken,
wird mit der Erfindung vorgeschlagen, den Anschluß des Werkzeugträgers an die mit dem schleppereigenen
Dreipunkt-Krafthebergestänge verbundene Koppel einerseits über einen an einen nach hinten weisenden
Ausleger der Koppel angeschlossenen Lenker, andererseits über ein an der Koppel und am Oberlenker
angelenktes Zwischengestänge erfolgen zu lassen, das einen winkligen Kulissenhebel umfaßt, in
Einrichtung zur Steilaushebung
von Dreipunktanbaugeräten
von Dreipunktanbaugeräten
Anmelder:
Bayerische Pflugfabrik G. m. b. H.,
Landsberg/Lech
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Alfred Eggenmüller, Landsberg/Lech
welchem eine an einem Hebel dieses Zwischengestänges angeschlossene Rolle beweglich ist.
Die Zeichnung mit den F i g. 1 bis 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes, jeweils in schematisch gehaltener Seitenansicht mit dem
Gerät in verschiedenen Stellungen.
Wie F i g. 1 zeigt, enthält der Schlepper ein Dreipunkthubgestänge,
bestehend aus dem oberen Lenker 2 und den von den Hubarmen 3 über die Hubstangen
4 bewegbaren unteren Lenkern 5. Mit den Lenkern ist die Dreipunktkoppel 6 in den Koppelpunkten
7 und 8 verbunden.
Die Dreipunktkoppel 6 weist oben einen nach hinten gerichteten Fortsatz 9 auf. Am hinteren Ende
dieses Fortsatzes greift ein Lenker 10 an, dessen anderes Ende mit dem eigentlichen Gerät 16 (Werkzeugträger)
gelenkig verbunden ist. Unten an der Koppel greifen die beiden Hebel 11 an, die einenends
fest mit der die beiden Anlenkpunkte 8 der Unterlenker 5 verbindenden Achse 12 verbunden sind und
anderenends im Punkt 19 am Geräterahmen 16 angelenkt sind. Ebenfalls fest mit der Achse 12 verbunden
ist ein Kulissenhebel 13, in den das untere Ende eines Hebels 14 mit einer Rolle 15 eingreift. Der
Hebel 14 ist oben an der Koppel 6 drehbar gelagert und etwa in der Mitte starr gegen den oberen Lenker
2 durch die längenverstellbare Strebe 17 abgestützt.
Fig. 1 zeigt die Einrichtung bei der Arbeit des
Anbaugerätes im Boden. Das Dreipunktgestänge ist abgesenkt und befindet sich in »Schwimmstellung«.
Das Gerät 16 kann sich, der Kinematik des Dreipunktgestänges folgend, einstellen und mit den üblichen
Einstellvorrichtungen eingerichtet werden. Gegenüber der Dreipunktkoppel 6 ist keine Bewegung
V ?',-.' - i^VJi 'i''«. 409 559/151
des Gerätes möglich, da der Kulissenhebel 13 und mit ihm die Hebel 11 durch die Rolle 15 blockiert sind.
Die Rolle 15 bewegt sich beim Spielen des Dreipunktgestänges auf einer Kreisbogenstrecke um den Angriffspunkt
des oberen Lenkers 7 an der Koppel 6 in der Kulisse, ohne den Kulissenhebel 13, die Welle 12
oder die Hebel 11 zu bewegen.
Eine Bewegung des Kulissenhebels 13 tritt erst ein, wenn, wie in F i g. 2 dargestellt ist, das Gerät ausgehoben
wird und die Aushebebewegung des Dreipunktgestänges so weit fortgeschritten ist, daß die
Rolle 15 auf das Ende der Kreisbogenkulisse trifft, den Kulissenhebel 13 mitnimmt und so die zusätzliche
Schwenkung des Gerätes 16 gegenüber der Dreipunktkoppel 6 in eine Steillage bewirkt. Dabei gleitet
die Rolle zunächst in den Schlitz 18 über und später wieder in die Kreisbogenstrecke der Kulisse zurück.
F i g. 3 zeigt die Einrichtung in ausgehobenem Zustand,
bei welcher das Gerät 16 in eine Steillage verschwenkt ist. Die Verschwenkung kann selbstverständlich
auch bis zur Lotrechtlage des Gerätes und darüber hinaus getrieben werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeräten bei gleichzeitiger Verschwenkung der Geräte gegenüber der mit dem Dreipunktgestänge verbundenen Koppel, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß des Werkzeugträgers (16) an die mit dem schleppereigenen Dreipunkt-Krafthebergestänge (2, 5) verbundene Koppel (6) einerseits über einen an einen nach hinten weisenden Ausleger (9) der Koppel angeschlossenen Lenker (10), andererseits über ein an der Koppel (6) und am Oberlenker (2) angelenktes Zwischengestänge (11, 18, 13, 15, 14, 17) erfolgt, dessen Teil (18, 13) ein winkliger Kulissenhebel ist, in welchem eine am Hebel (14) angeschlossene Rolle (15) beweglich ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 038 325;
französische Patentschriften Nr. 1 246 901,
328, 1100 369, 1 013 287, 1 013 113.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 559/151 4. 64ι Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB61644A DE1168147B (de) | 1961-03-11 | 1961-03-11 | Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB61644A DE1168147B (de) | 1961-03-11 | 1961-03-11 | Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1168147B true DE1168147B (de) | 1964-04-16 |
Family
ID=6973273
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB61644A Pending DE1168147B (de) | 1961-03-11 | 1961-03-11 | Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1168147B (de) |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR1013113A (fr) * | 1950-02-21 | 1952-07-23 | Dispositif d'attelage et de relevage pour des instruments aratoires traînés par tracteur | |
FR1013287A (fr) * | 1950-02-25 | 1952-07-25 | Dispositif de liaison d'un instrument de motoculture du type <traîné-porté> avec son tracteur | |
FR1100369A (fr) * | 1954-03-01 | 1955-09-20 | P Viaud & Cie Ets | Dispositif de relevage à la verticale pour tous instruments de viticulture portés et semi-portés |
FR1246328A (fr) * | 1958-10-09 | 1960-10-10 | Perfectionnements aux mécanismes de relevage pour outils portés par un tracteur | |
FR1246901A (fr) * | 1959-10-15 | 1960-11-25 | Gard Pere & Fils Ets | Dispositif d'attelage et de relevage pour instruments agricoles derrière tracteur |
-
1961
- 1961-03-11 DE DEB61644A patent/DE1168147B/de active Pending
Patent Citations (5)
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