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DE1168147B - Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten - Google Patents

Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten

Info

Publication number
DE1168147B
DE1168147B DEB61644A DEB0061644A DE1168147B DE 1168147 B DE1168147 B DE 1168147B DE B61644 A DEB61644 A DE B61644A DE B0061644 A DEB0061644 A DE B0061644A DE 1168147 B DE1168147 B DE 1168147B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
point
linkage
lever
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB61644A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Eggenmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Original Assignee
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Pflugfabrik GmbH filed Critical Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority to DEB61644A priority Critical patent/DE1168147B/de
Publication of DE1168147B publication Critical patent/DE1168147B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIb
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
Deutsche KL: 45 a-63/10
1168 147
B 61644 III/45 a
11. März 1961
16. April 1964
Es ist vielfach erwünscht, an das Dreipunkthubgestänge von Schleppern gekuppelte Geräte bei der Aushebung in eine möglichst vertikale Lage um eine reelle oder ideelle Querachse zu schwenken, damit Schlepper und ausgehobenes Gerät geringen Platz beim Rangieren z. B. in Weinpflanzungen benötigen.
Bekannt ist es, die Geräte bei der Arbeit um eine reelle Querachse pendelnd mit dem Schlepper zu verbinden und sie zur Aushebung um diese Querachse bis angenähert in die Lotrechtlage zu schwenken. Dazu müssen das eigentliche Dreipunktgestänge des Schleppers abgenommen, eine feste Querachse angebaut und besondere Hubketten mit den Aushubarmen des Schleppers verbunden werden. Neben der Umständlichkeit des Anbaues hat diese Anordnung den Nachteil, daß die Führung der Geräte im oder auf dem Boden schlecht ist, weil die Querachse weit hinter der Schlepperachse angeordnet sein muß, damit das Gerät bei seiner Steillage nicht gegen den Schleppersitz stößt.
Es ist bei Aushebevorrichtungen mit Steilaushebung auch bekannt, die Anordnung so zu treffen, daß das Gerät außer der reinen Hubbewegung auch noch eine Schwenkbewegung um eine Querachse ausführt; aber alle diese Anordnungen benötigen zusätzliche Anbauten. Selbst eine bei einer bekannten Anordnung zwischen dem Hubgestänge und dem Schlepper vorgesehene Kette bereitet Schwierigkeiten.
Die eine solche Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeräten bei gleichzeitiger Verschwenkung der Geräte gegenüber der mit dem Dreipunktgestänge verbundenen Koppel betreffende Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß das Gerät, um es der Wirksamkeit der Kinematik des Dreipunktgestänges zu unterstellen, mit diesem unmittelbar unter Vermeidung sonstiger zusätzlicher Anbauten verbunden und beim Ausheben so geführt sein muß, daß sein vorderes Ende gegenüber der Koppel soweit als möglich gesenkt wird.
Zur Vermeidung zusätzlicher Anbaumittel, wie auch der erwähnten Zwischenkette, in Verbindung mit der angestrebten Absenkbewegung des Anbaugerätes, beispielsweise eines Pfluges beim Schwenken, wird mit der Erfindung vorgeschlagen, den Anschluß des Werkzeugträgers an die mit dem schleppereigenen Dreipunkt-Krafthebergestänge verbundene Koppel einerseits über einen an einen nach hinten weisenden Ausleger der Koppel angeschlossenen Lenker, andererseits über ein an der Koppel und am Oberlenker angelenktes Zwischengestänge erfolgen zu lassen, das einen winkligen Kulissenhebel umfaßt, in Einrichtung zur Steilaushebung
von Dreipunktanbaugeräten
Anmelder:
Bayerische Pflugfabrik G. m. b. H.,
Landsberg/Lech
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Alfred Eggenmüller, Landsberg/Lech
welchem eine an einem Hebel dieses Zwischengestänges angeschlossene Rolle beweglich ist.
Die Zeichnung mit den F i g. 1 bis 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, jeweils in schematisch gehaltener Seitenansicht mit dem Gerät in verschiedenen Stellungen.
Wie F i g. 1 zeigt, enthält der Schlepper ein Dreipunkthubgestänge, bestehend aus dem oberen Lenker 2 und den von den Hubarmen 3 über die Hubstangen 4 bewegbaren unteren Lenkern 5. Mit den Lenkern ist die Dreipunktkoppel 6 in den Koppelpunkten 7 und 8 verbunden.
Die Dreipunktkoppel 6 weist oben einen nach hinten gerichteten Fortsatz 9 auf. Am hinteren Ende dieses Fortsatzes greift ein Lenker 10 an, dessen anderes Ende mit dem eigentlichen Gerät 16 (Werkzeugträger) gelenkig verbunden ist. Unten an der Koppel greifen die beiden Hebel 11 an, die einenends fest mit der die beiden Anlenkpunkte 8 der Unterlenker 5 verbindenden Achse 12 verbunden sind und anderenends im Punkt 19 am Geräterahmen 16 angelenkt sind. Ebenfalls fest mit der Achse 12 verbunden ist ein Kulissenhebel 13, in den das untere Ende eines Hebels 14 mit einer Rolle 15 eingreift. Der Hebel 14 ist oben an der Koppel 6 drehbar gelagert und etwa in der Mitte starr gegen den oberen Lenker 2 durch die längenverstellbare Strebe 17 abgestützt.
Fig. 1 zeigt die Einrichtung bei der Arbeit des Anbaugerätes im Boden. Das Dreipunktgestänge ist abgesenkt und befindet sich in »Schwimmstellung«. Das Gerät 16 kann sich, der Kinematik des Dreipunktgestänges folgend, einstellen und mit den üblichen Einstellvorrichtungen eingerichtet werden. Gegenüber der Dreipunktkoppel 6 ist keine Bewegung
V ?',-.' - i^VJi 'i''«. 409 559/151
des Gerätes möglich, da der Kulissenhebel 13 und mit ihm die Hebel 11 durch die Rolle 15 blockiert sind. Die Rolle 15 bewegt sich beim Spielen des Dreipunktgestänges auf einer Kreisbogenstrecke um den Angriffspunkt des oberen Lenkers 7 an der Koppel 6 in der Kulisse, ohne den Kulissenhebel 13, die Welle 12 oder die Hebel 11 zu bewegen.
Eine Bewegung des Kulissenhebels 13 tritt erst ein, wenn, wie in F i g. 2 dargestellt ist, das Gerät ausgehoben wird und die Aushebebewegung des Dreipunktgestänges so weit fortgeschritten ist, daß die Rolle 15 auf das Ende der Kreisbogenkulisse trifft, den Kulissenhebel 13 mitnimmt und so die zusätzliche Schwenkung des Gerätes 16 gegenüber der Dreipunktkoppel 6 in eine Steillage bewirkt. Dabei gleitet die Rolle zunächst in den Schlitz 18 über und später wieder in die Kreisbogenstrecke der Kulisse zurück.
F i g. 3 zeigt die Einrichtung in ausgehobenem Zustand, bei welcher das Gerät 16 in eine Steillage verschwenkt ist. Die Verschwenkung kann selbstverständlich auch bis zur Lotrechtlage des Gerätes und darüber hinaus getrieben werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeräten bei gleichzeitiger Verschwenkung der Geräte gegenüber der mit dem Dreipunktgestänge verbundenen Koppel, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß des Werkzeugträgers (16) an die mit dem schleppereigenen Dreipunkt-Krafthebergestänge (2, 5) verbundene Koppel (6) einerseits über einen an einen nach hinten weisenden Ausleger (9) der Koppel angeschlossenen Lenker (10), andererseits über ein an der Koppel (6) und am Oberlenker (2) angelenktes Zwischengestänge (11, 18, 13, 15, 14, 17) erfolgt, dessen Teil (18, 13) ein winkliger Kulissenhebel ist, in welchem eine am Hebel (14) angeschlossene Rolle (15) beweglich ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 1 038 325;
    französische Patentschriften Nr. 1 246 901,
    328, 1100 369, 1 013 287, 1 013 113.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    409 559/151 4. 64
    ι Bundesdruckerei Berlin
DEB61644A 1961-03-11 1961-03-11 Einrichtung zur Steilaushebung von Dreipunktanbaugeraeten Pending DE1168147B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1013113A (fr) * 1950-02-21 1952-07-23 Dispositif d'attelage et de relevage pour des instruments aratoires traînés par tracteur
FR1013287A (fr) * 1950-02-25 1952-07-25 Dispositif de liaison d'un instrument de motoculture du type <traîné-porté> avec son tracteur
FR1100369A (fr) * 1954-03-01 1955-09-20 P Viaud & Cie Ets Dispositif de relevage à la verticale pour tous instruments de viticulture portés et semi-portés
FR1246328A (fr) * 1958-10-09 1960-10-10 Perfectionnements aux mécanismes de relevage pour outils portés par un tracteur
FR1246901A (fr) * 1959-10-15 1960-11-25 Gard Pere & Fils Ets Dispositif d'attelage et de relevage pour instruments agricoles derrière tracteur

Patent Citations (5)

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