DE1164713B - Adressen-Auswahlsteuerung fuer einen Magnetscheibenspeicher - Google Patents
Adressen-Auswahlsteuerung fuer einen MagnetscheibenspeicherInfo
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
- G11B5/54—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head into or out of its operative position or across tracks
- G11B5/55—Track change, selection or acquisition by displacement of the head
Landscapes
- Control Of Position Or Direction (AREA)
- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KX: 42 m-14
I 12611IX c/42 m
22. Dezember 1956
5. März 1964
22. Dezember 1956
5. März 1964
Die Hauptpatentanmeldung J 11064 IXc/42 m betrifft einen Informationsspeicher für elektronische
Rechenmaschinen, bei dem eine Mehrzahl von vorzugsweise auf beiden Seiten mit magnetischem Material
belegte Scheiben auf einer dauernd umlaufenden Welle mit Abstand voneinander befestigt sind.
Jede Scheibe weist in ihren magnetischen Oberflächen eine Reihe von Spuren auf, die insbesondere in binär
verschlüsselter Form die Informationen, d. h. Ziffern, Buchstaben, Zeichen und Befehle, enthalten. Zum
Aufschreiben und Entnehmen der Daten dienen Magnetköpfe, die auf einem gabelförmigen Haker angeordnet
sind. Sol eine gewünschte Adresse ausgewählt werden, so muß der Halter mit seinen Magnetköpfen
auf die betreffende Spur einer bestimmten Scheibe eingestellt werden. Hierzu ist es erforderlich, den
Halter mit den Magnetköpfen einmal parallel zur Achse des Scheibenpaketes zu verschieben, bis die
Köpfe am Ort der (betreffenden Scheibe angekommen sind. Daraufhin muß der Magnetkopfhalter radial
und parallel zur Scheibenebene verschoben werden, bis die Köpfe die ausgewählte Spur erreicht haben.
Die Erfindung bezieht sich auf eine vorteilhafte Weiterbildung der Steuerung der Magnetkopfeinstellung
bei einer Anordnung nach der Haiuptpateritanmeldung.
Erfindungsgemäß wird ein Potentiometer, auf dem eine der ausgewählten Adresse entsprechende
Vorgabespannung durch die Einstellbewegung der Magnetköpfe zu Null kompensiert wird, dekadisch
oder nach einer anderen Gesetzmäßigkeit unterteilt und mindestens ein weiteres ähnlich unterteiltes
Potentiometer an seine Abgriffe angeschlossen. Das Einstellen der Vorgabespannung geschieht durch Betätigen
von Wahlkontakten in den einzelnen Abgriffzweigen. Mit Hilfe einer derartigen Anordnung ist es
in besonders einfacher Weise möglich, die Vorgabespannung für den Platz, auf den der Magnetkopf eingestellt
werden soll, durch eine Adresse in Form einer ein- oder mehrstelligen Dezimalzahl festzulegen. Eine
besondere Umwandlungseinrichtang für die normalerweise als numerischer Wert vorliegende Adresse einer
bestimmten Spur auf einer bestimmten Platte der Speicheranordnung, um eine entsprechende Vorgabespannung
einzustellen, erübrigt sich somit. Wenn z. B. drei Potentiometer verwendet werden, kann der Magneikopf
mit einer dreistelligen Adresse auf eine jede von 1000 Spuren einer Platte eingestellt werden.
In vorteilhafter Weise ist das Potentiometer ein Streifen aus leitendem plastischem Material, wie
Kunststoff oder Gummi, welcher sich parallel zur Bewegungsrichtung der Magnetköpfe erstreckt. Letztere
sind z. B. in einem Wagen angeordnet, auf dem ein
Adressen-Auswahlsteuemng für einen
Magnetscheibenspeicher
Zusatz zur Anmeldung: J 11064IX c / 42 m —
Auslegeschrift 1 129 736
Auslegeschrift 1 129 736
Anmelder:
IBM Deutschland Internationale
Büro-Maschinen Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
Büro-Maschinen Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
Als Erfinder benannt:
John Wilson Haanstra, Saratoga, Calif.,
John Mason Harker, Cupertino, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 28. Dezember 1955
(Nr. 555 906)
Schleifer die Nullspanimmg abgreift. Zum Ausgleich
von mechanischen Ungenauigkeiten der Scheibenbefestigung muß das Potentiometer sehr genau !kalibriert
sein. Eine Differentiialsteuerung verhindert
Trägheitswirbungen im Servomechanismus.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen
erläutert, die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen. Die Bedeutung der
Figuren ist nachstehend angegeben.
Fig. 1 zeigt das Prinzip der Erfindung;
F i g. 2 ist das Schaltbild eines Ausfuhrungsbeispiels
mit dezimalem Steuersystem;
Fig. 3 zeigt sohematisch die Kalibrierung eines
Steuerpotentiometers;
F i g. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der
Erfindung, bei dem kleine Änderunigen des Steuerpotentials eine große Servowirkung erzeugen.
Der in Fig. 1 schemiatisch dargestellte Servomechanismus,
der im Prinzip aus Fernsteuerungen bekannt ist, enthält einen Gleächstrommotor 11 mit
409 537/451
getrennter Felderregung. Die Welle des Motors 11 treibt eine Gewindespindel 12, deren Mutter 13 den
Zeiger 15 und Schleifer 14 für das Potentiometer 16 trägt. An der Sendestelle wird in gleicher Weise eine
Mutter 19 mit Zeiger 20 und Schleifer 18 für das Potentiometer 17 bewegt. Beide Potentiometer 16 und
17 sind an eine Gleichspannung angeschlossen. Es sei angenommen, daß beide Zeiger 15 und 20 auf dem
mittleren Punkt B stehen. Dann greifen beide Schleifer
14 und 18 an ihren Potentiometern die gleichen Spannungen ab, und der Anker des Motors 11 erhält
keine Spannung. Wird jetzt die Mutter 19 nach rechts verschoben, bis der Zeiger 20 z. B. auf C steht, dann
erhält der Anker des Motors 11 Spannung und dreht sich in solchem Sinne, daß sich die Mutter 13 zum
Punkt C bewegt. Die Ankerdrehung endet, wenn zwischen den Schleifern 14 und 18 keine Spannung
mehr besteht. Wäre dagegen die Mutter 19 zum Punkt A verschoben worden, so würde sich der Anker
des Motors 11 in umgekehrter Richtung drehen, bis die Mutter 13 am Punkt A steht. In solchen Nachlaufsystemen
besteht eine Verzögerung zwischen den Bewegungen der Muttern 13 und 19. Weiter tritt häufig
infolge der Trägheit der bewegten Teile ein zu großer Ausschlag mit folgendem Pendeln auf. Gewöhnlich
werden Verstärker zur Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit und zur Verringerung der Trägheit
vorgesehen.
In F i g. 2 stellen die Leitungen Z1 und Z2 die Ausgänge
der Schleifer 14 und 18 von Fig. 1 dar; sie sollen, wie in Fig. 1, zu dem Anker eines nicht dargestellten
Motors führen, der den Schleifer SL über die Kontaktfläche des an einer Gleichspannung liegenden
Potentiometers PT bewegt. Die Bewegungsrichtung des Schleifers SL ist durch die Polarität der
Leitungen Z1 und Z2 bestimmt. Das Potentiometer PT
ist durch Abgriffe zehnfach unterteilt, die mit den Ziffern 0, 100, 200 ... 900 bezeichnet sind. Diese
Abgriffe können über Schalter S mit den Leitungen JV und Q verbunden werden. Letztere sind über ein
Potentiometer, bestehend aus den Einzelwiderständen P1, P2... P10, miteinander verbunden. An deren Verbindungsstellen
sind Klemmen 0, 10, 20 ... 90 vorgesehen.
Diese sind über Schalter SW mit den Leitungen U und X verbunden. Zwischen U und X sind
die Serienwiderstände PP1, PP2 ... PP10 geschaltet,
deren Abgriffe 0, 1, 2 ... 9 von dem beweglichen Arm BA überstrichen werden.
Es sei angenommen, daß bei der Bewegung des Schleifers SL auf dem Potentiometer PT keine Vor-
oder Nacheilung auftritt. Weiterhin soll das Potentiometer PT gleichmäßig unterteilt sein. Ein Schalters
verbindet Leitung JV mit dem Kontakt 300 und ein anderer Schalter S verbindet Leitung Q mit dem Kontakt
200. Dann liegt ein Zehntel der Spannung des Potentiometers PT zwischen den Leitungen JV und Q
und auch an der Reihenschaltung der Widerstände P1 bis P10, welche das zweite Potentiometer bilden.
Zwischen zwei benachbarten Klemmen soll wieder ein Zehntel der Gesamtspannung liegen. Der Schalter
SW der Leitung U soll bei Klemme 80 und der Schalter SW der Leitung Z soll bei Klemme 70 geschlossen
sein. Dann liegt ein Zehntel der Spannung des zweiten Potentiometers an der Reihenschaltung
der Widerstände PP1 bis PP10. Weiterhin sei angenommen,
daß der bewegliche Arm BA auf Kontakt 2 steht. Wenn jetzt der Schleifer SL an der Klemme 0
des Potentiometers PT steht, dann beträgt die Spannung zwischen den Leitungen Z1 und Za 27V1000 der
Gesamtspannung des Potentiometers PT. Folglich wird also der Servomechanismus gemäß Fig. 1 den
Schleifer SL in eine Stellung zwischen die Abgriffe 200 und 300 verschieben, die genau dem durch die
Potentiometer eingestellten Wert 272 von 1000 Einzelschritten entspricht. Es ist erforderlich, daß zur Vergrößerung
der Genauigkeit bei Bedarf noch mehr Potentiometer zwischengeschaltet werden können.
Auch ist es nicht erforderlich, ein dezimales Teilungsverhältnis der Potentiometer zu wählen, dieses kann
vielmehr ganz beliebig gewählt werden. Bei Verwendung des Dezimalsystems kann die Adressenwahl in
besonders einfacher Weise durch Dezimalzahlen vorgenommen werden. In magnetischen Speicheranordnungen,
wie sie anderweitig vorgeschlagen sind, ist es notwendig, den Abfühlkopf von einer Magnetspur
zur anderen zu verschieben. Da die Magnetspuren auf einem homogenen magnetischen Medium aufgezeichnet
sind, kann der Servomechanismus gemäß der Erfindung mit Vorteil verwendet werden.
Außerdem besteht jedoch noch die Notwendigkeit, den Abfühlkopf von einer Magnetscheibe zur anderen
zu bewegen. Die Scheiben sitzen auf einer Achse nebeneinander. Hierbei können merkliche Abstandsunterschdede
zwischen den einzelnen Scheiben auftreten, weshalb ein Servomechanismus von Vorteil
ist, der diese Ungenauigkeiten kompensiert.
In Fig. 3 sind eine Reihe von MagnetscheibenRc
durch Abstandsstücke SS voneinander getrennt auf einer Achse AS vorgesehen und mit den Ziffern 11
bis 17 versehen. Sie werden von den Magnetköpfen Tl und T2 abgefühlt, die in einem Joch angeordnet
sind. Letzteres ist über den Arm AR auf dem Wagen CA befestigt, der seinerseits auf der Schiene RA vermittels
eines nicht dargestellten Motors verschiebbar ist. Mit dem Wagen CA ist ein Schleifer SL verbunden,
der auf dem Potentiometer PT gleitet.
Da die Magnetköpfe Π und Γ 2 sehr exakt mit der magnetischen Oberfläche zusammenarbeiten müssen,
andererseits schon geringe mechanische Ungenauigkeiten störend wirken können, muß die Nullbedingung
bei der Einstellung des Wagens CA genau eingehalten werden. Daher muß das Potentiometer PT
sehr genau kalibriert sein, und die Klemmen TB müssen exakt den Scheibenstellungen 11 bis 17 entsprechen.
Würde das Potentiometer PT in der Form eines drahtgewickelten Widerstandes vorliegen, so wurden
sehr leicht Ungenauigkeiten auftreten, da der Schleifer in jeder Einstellung mit zwei Drahtwindungen
Kontakt geben kann. Weiterhin können die Abstandsstücke SS für die Scheiben Rc auf der Welle S mechanische
Abweichungen von V100 mm aufweisen, die erlaubten
Toleranzen liegen jedoch in der Größenordnung von einigen V1000 mm. Infolgedessen ist es auch
nicht möglich, eine Reihenschaltung von Präzisianswiderständen als Potentiometer PT zu verwenden.
Zur Vermeidung dieser Übelstände wird daher, wie F i g. 3 erkennen läßt, als Potentiometer ein Streifen
aus leitendem plastischem Material als Kunststoff oder Gummi verwendet, der parallel zur Bewegungsbahn des Wagens CA angeordnet ist. Ein solcher
Streifen stellt normalerweise einen gleichmäßigen Widerstand dar, obwohl diese Bedingung für die vorliegenden
Zwecke nicht erforderlich ist. Zunächst wird der Wagen CA von Hand vor jeder Scheibe so
ausgerichtet, daß die Magnetköpfe Tl und TI jeweils die richtige Lage haben. Dann wird eine Gleichspan-
nung an die Enden des Potentiometers PT gelegt und der Schleifer SL über ein empfindliches Voltmeter,
z. B. ein Röhrenvoltmeter, an die Prüf elektrode PR angeschlossen. Mit dieser wird auf der gegenüberliegenden
Kante des Potentiometers jeweils der Punkt aufgesucht, an welchem das Voltmeter F die Spannung
Null anzeigt. Diese Stelle wird markiert, z. B. durch ein Loch H (bei 12) oder eine Klemme TB
(bei 11), und bildet den betreffenden Abgriff.
Da die Magnetspuren über die ganze Fläche der Scheibe verteilt sind, muß der Magnetkopf jeweils in
wiederholbaren Schlitten radial über die Scheibenebenen bewegt werden können. Zu diesem Zweck ist
in gleicher Weise wie oben ein Potentiometer in Form eines Streifens aus leitendem Kunststoff od. dgl. vorgesehen,
der sich in Richtung des Plattenradiums erstreckt. In dem in F i g. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Kunststoffstreifen PT1 in hundert Teile geteilt. Wie aus der Figur ersichtlich ist, soll die
47. Magnetspur auf der Scheibe RC abgefühlt werden. Auch die Kalibrierung wird in gleicher Weise vorgenommen,
wie es oben beschrieben ist. An den Brükkenausgang, d. h. zwischen den Schleifer SL und den
beweglichen Ann BA des Widerstandes P1 bis P10,
ist der Spannungsteiler R1, R2 geschaltet, dessen
äußere Klemmen an den Gittern der Röhren F5 und F4 liegen. Übertrifft die jeweils an den Widerständen
R1 und jR2 auftretende Spannung die normale Gittervorspannung
der Röhren F4 oder F5 von der Batterie
C6, so wird die betreffende Röhre leitend. An die Ausgänge der Röhren F4 und F5 sind die Leistungsröhren F8 und F7 angeschlossen, in deren Anodenkreisen
die Wicklungen der magnetischen Kupplungen CLl und CL 2 liegen. Normalerweise sind die Gitterspaninungen
für die Leistungsröhren F6 und F7 über
die Widerstände Rs, R5 und U7 bzw. .R4, R6 und R8
derart eingestellt, daß beide Röhren leitend sind. Hierdurch werden die Wicklungen beider Kupplungen
CL1 und CL 2 erregt, und der Wagen CA ist in Ruhe.
Beide Kupplungen sind als Rutschkupplungen ausgebildet. Tritt nun am Spannungsteiler R1, R2 eine
Spannung auf, die F4 leitend macht, so wird die
Gitterspannung der Leistungsröhre F6 negativer, ihr Anodenstrom kleiner. Die Kraft der Kupplung CL 2
überwiegt und bewegt jetzt über die gestrichelt angedeutete Verbindung den Wagen CA in solcher Richtung,
daß die Spannung am Spannungsteiler R1, R2
gegen Null geht. Wäre am Spannungsteiler R1, R2 die
umgekehrte Spannung aufgetreten, so hätte die Kupplung CLl den Wagen CA in umgekehrter Richtung
bewegt. Der im unteren Teil der Fig. 4 gezeigte Widerstandsverstärker aus den Röhren F1, F2 und
F3, der über C1 und R9 an den Schalterarm BA und
über C2 und C3 an die Gitter der Endröhren F6 bzw.
F7 angekoppelt ist, dient zur Stabilisierung der Bewegung
des Wagens CA bei verschiedenen Spannungsdifferenzen zwischen dem Schleifer SL und Schalterarm
BA. In Servomechanismen tritt als Hauptschwierigkeit die Überwindung der Trägheit der bewegten
Glieder auf, sei es bei der Beschleunigung der mechanischen Glieder bei geringen Potentialdifferenzen, sei
es bei der Abbremsung bei großen Potentialdifferenzen. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
erzeugt eine geringe Spannungsänderung zwischen SL und BA ein Eingangspotential am KondensatorC1
des Widerstandsverstärkers. Dieses Potential wird verstärkt an die Endröhren geliefert. Die
Schaltung ist derart, daß die Ausgangsspannungen des dreistufigen Verstärkers von den Vorverstärkerröhren
F4 und F5 gelieferten entgegengesetzt sind. Da
die Röhren F1, F2 und F3 ständig leitend sind, wird
bei Auftreten eines negativen Impulses am Eingangskondensator C1 ein positiver Impuls über Kondensator
C2 an das Gitter von Röhre F6 und ein negativer
Impuls über Kondensator C3 an das Gitter von Röhre F7 abgegeben und umgekehrt bei positivem
Eingangsimpuls.
Der Verstärker F1, F2, F3 erzeugt also eine Differentialwirkung
auf die Kupplungen CL1 und CL 2. Bei großen Weglängen des Wagens CA wird seine Geschwindigkeit
stärker abgebremst als bei kleinen Weglängen. Damit wird das Übersteuern der Wagenbewegung
praktisch vermieden. Die Werte des Kondensators C1 und des Widerstandes R9 werden der
Trägheifekonstanite des Wagens CA angepaßt. Bei
kleiner Trägheit des Wagens CA ist es nicht notwendig, besondere Mittel zur ausreichenden Beschleunigung
der Wagenbewegung vorzusehen.
Claims (7)
1. Adressen-Auswahlsteuerung für Magnetscheibenspeicher
nach Patentanmeldung J 11064 IXc/42m, dadurch gekennzeichnet, daß ein Potentiometer (PT), auf dem eine der ausgewählten
Adresse entsprechende Vorgaibespanniung
durch die Einstellbewegung der Magnetköpfe (Tl, Γ 2) zu Null kompensiert wird, dekadisch
oder nach einer anderen Gesetzmäßigkeit unterteilt ist und mindestens ein weiteres ähnlich
unterteiltes Potentiometer (P1... P10, PP1... PP10)
an seine Abgriffe geschlossen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß den zwischen dem ersten und dem letzten Abgriff des Potentiometers (PT) liegenden
Abgriffen je zwei Wählschalter (S) zugeordnet sind, von denen die einen mit dem ersten
Abgriff an eine erste gemeinsame Leitung (N) und die anderen mit dem letzten Abgriff an eine
zweite gemeinsame Leitung (Q) angeschlossen sind, daß zwischen die Leitungen (N, Q) ein weiteres
Potentiometer (P1 bis P10) geschaltet ist,
dessen Abgriffe über Wählschalter (SW) gleichartig mit zwei gemeinsamen Leitungen (U, X) verbunden
sind, daß am Schluß einer so gebildeten Wählschalterkatte zwischen die letzten gemeinsamen
Leitungen ein Potentiometer (PP1 bis PP10)
geschaltet ist, dessen Abgriffe mit einem VielsteUungswäMschalter
(BA) zusammenwirken, und daß die Wähtechaltergiiuppen (S, SW ...) sowie
der Wählschalter (BA) je einer Adressendekade
zugeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (PT) in
Form eines Widerstandsstreifens aus leitendem Kunsstoff oder Gummi ausgebildet ist und sich
längs der Bewegungsrichtung der Magnetköpfe (Tl, T2) erstreckt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steuerspannunig
am Potentiometer (PT) abgreifende Schleifer unmittelbar an dem die Magnetköpfe
tragenden Wagen befestigt ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Impuls-
verstärker (F1, F2, F3) vorgesehen ist, dessen Ausgangsspannung
der am Potentiometer (PT) abgegriffenen Steuerspannung entgegenwirkt.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen
(CA) über zwei magnetische Rutschkupplungen (CLl, CL 2) angetrieben wird, die über Verstär-
ker(F4 bis F7) von der Ausgangsspannung des
Potentiometers (PT) gesteuert werden.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe
(11,12) des Potentiometers (PT) ffir jede Magnetscheibe
nach einer NuHmethode (Voltmeter F, Prüfelektrode PR) festgelegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 537/451 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US55590655A | 1955-12-28 | 1955-12-28 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1164713B true DE1164713B (de) | 1964-03-05 |
Family
ID=24219069
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEI12611A Pending DE1164713B (de) | 1955-12-28 | 1956-12-22 | Adressen-Auswahlsteuerung fuer einen Magnetscheibenspeicher |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1164713B (de) |
GB (1) | GB847938A (de) |
-
1956
- 1956-12-21 GB GB3912156A patent/GB847938A/en not_active Expired
- 1956-12-22 DE DEI12611A patent/DE1164713B/de active Pending
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB847938A (en) | 1960-09-14 |
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