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DE1161236B - Sichtleiste aus transparentem Kunststoff fuer Registraturgegenstaende - Google Patents

Sichtleiste aus transparentem Kunststoff fuer Registraturgegenstaende

Info

Publication number
DE1161236B
DE1161236B DEZ9561A DEZ0009561A DE1161236B DE 1161236 B DE1161236 B DE 1161236B DE Z9561 A DEZ9561 A DE Z9561A DE Z0009561 A DEZ0009561 A DE Z0009561A DE 1161236 B DE1161236 B DE 1161236B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
wall
cover
hanging
transparent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ9561A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Alfred Zippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Original Assignee
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Zippel GmbH and Co KG filed Critical Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority to DEZ9561A priority Critical patent/DE1161236B/de
Publication of DE1161236B publication Critical patent/DE1161236B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/04Tabs permanently fastened to sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/045Tabs permanently fastened to sheets, papers, cards, or suspension files for suspension files

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Sichtleiste aus transparentem Kunststoff für Registraturgegenstände Die Erfindung bezieht sich auf eine Sichtleiste aus transparentem Kunststoff für Registraturgegenstände, z. B. Hängetaschen, Hängemappen, Hängekarten, Hängehefter od. dgl., bestehend aus einem am Registraturgegenstand anzubringenden Tragstreifen mit mindestens einer Sichthülle zur Aufnahme eines auswechselbaren Lesestreifens und zur Aufnahme von versetzbaren Merkzeichen.
  • Diese bekannte Sichtleiste ist an den der Bedienungsseite zugekehrten Querrändern der Hängemappen, Hängetaschen od. dgl. einer Hängeregistratur angebracht. Der Tragstreifen trägt eine etwa flachgedrückte rhomboidförmige Sichthülle mit zwei gleich großen, über den zugeordneten Querrand hinausragenden und einen spitzen Winkel einschließenden Begrenzungswänden, die der Bedienungsseite der Hängeregistratur zugekehrt sind. Durch diese Begrenzungswände hindurch sind die auf einen mehrfach gefalteten Lesestreifen aufgebrachten Beschriftungen, z. B. mit einer numerischen bzw. alphabetischen Ordnungsfolge von Zahlen bzw. Buchstaben, von zwei Seiten bzw. von zwei Blickrichtungen aus erkennbar. Außerdem ist im Innern der Sichthülle mindestens ein ihrer vom Querrand abliegenden Querschnittform angepaßtes Merkzeichen verschiebbar gelagert, das auf dem durch die Sichthülle geschützten Lesestreifen gleitet und das jeweils zu markierende Ordnungssymbol durch eine kreisrunde COffnung hindurch erkennen läßt.
  • Ein derart ausgebildetes und verschiebbar gelagertes Merkzeichen kann stets nur von einem Stirnende her in die Sichthülle der Sichtleiste eingeschoben werden. Soll es hierbei zwischen mehreren bereits vorhandenen Merkzeichen eingeordnet werden, so müssen zuvor alle die zwischen der Einordnungsstelle und dem zum Einschieben vorgesehenen Ende der Sichthülle befindlichen Merkzeichen herausgenommen werden. Das ist nicht nur umständlich, sondern auch zeitraubend, ganz abgesehen davon, daß die Merkzeichen beim Hantieren in der Hängeregistratur in unbeabsichtigter Weise auch leicht verschoben werden können, so daß eine falsche Markierung entsteht.
  • Um ein unbeabsichtigtes Verschieben von solchen Merkzeichen zu verhindern, die an den der Bedienungsseite der Hängeregistratur zugekehrten Querrändern der Hängemappen, Hängetaschen od. dgl. vorgesehen sind, werden an jedem Querrand in einer vorbestimmten Teilung Nocken angeordnet, in denen die Merkzeichen mittels einer Öffnung einrasten können. Hierbei werden jedoch die Merkzeichen auf einer als Registerschiene dienenden Laufschiene geführt, auf welcher der Lesestreifen fest aufgeklebt werden muß und nicht geschützt werden kann. Außerdem kann ein weiteres Merkzeichen ebenfalls nur dann zwischen andere Merkzeichen angeordnet werden, nachdem die vor oder hinter der Einordnungsstelle befindlichen Merkzeichen entfernt worden sind.
  • Durch die Erfindung soll daher die Aufgabe gelöst werden, die bekannte Sichtleiste aus transparentem Kunststoff für Registraturgegenstände mit den weiteren Merkmalen des im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weiterzubilden, daß die Merkzeichen an jeder gewünschten Stelle auf die an einem Tragstreifen angeordneten Sichthülle aufsetzbar sind und selbst bei robuster Hantierung in der Hängeregistratur nicht in der Längsrichtung der Sichthülle verschoben werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß jedes Merkzeichen mit einer zur Längsrichtung der Sichtleiste parallelen Seite scharnierartig in den mit entsprechenden Durchbrechungen versehenen, mindestens eine Sichthülle aufweisenden Tragstreifen einsetzbar und an der anderen, dazu parallelen Seite schnappverschlußartig ausgebildet und an der jeweiligen Sichthülle verankerbar ist. Bei nur einer am Tragstreifen vorhandenen Sichthülle ist diese senkrecht zum Tragstreifen angeordnet, welcher zugleich die Hüllenwand der einen Schmalseite der Sichthülle als Verlängerung aufweist und mit der letzteren eine L-Form bildet. Im Bedarfsfalle ist noch eine zweite Sichthülle zwischen einer Wand des Registraturgegenstandes und dem Tragstreifen vorgesehen, welcher zugleich die eine breite Hüllenwand der zweiten Sichthülle bildet und Abstandshalter von einer die Sichthüllenbreite überschreitenden Höhe aufweist. Jedes Merkzeichen wird von einer im Querschnitt etwa U-förmigen, die Sichthülle praktisch an drei Seiten umfassenden kurzen Schiene gebildet, deren einer Schenkel am freien Längsrand einen einwärts abgebogenen, auf die Länge einer Durchbrechung des Tragstreifens abgesetzten Fortsatz, Zunge od. dgl. und deren anderer Schenkel am freien Längsrand z. B. einen einwärts abgebogenen, etwa rinnenförmigen Bördelrand als Schnappverschluß aufweist.
  • Diese Maßnahmen gewährleisten eine Sichtleiste, die durch Aufdrücken bzw. Aufklipsen beliebig mit Merkzeichen besetzt werden kann, ohne daß dabei bereits gesetzte Merkzeichen entfernt werden müssen. Insbesondere sind dabei die Merkzeichen zuverlässig an der Sichtleiste verankert und können auch bei robuster Hantierung in der Registratur nicht verschoben werden. Das Aufdrücken kann sehr schnell erfolgen. Hierzu ist lediglich notwendig, den Fortsatz bzw. die Zunge od. dgl. eines aufzusetzenden Merkzeichens in die zugeordnete und durch den Lesestreifen bestimmte Durchbrechung hineinzustecken und das Merkzeichen scharnierartig so weit gegen die Sichthülle zu schwenken, bis der als Schnappverschluß wirkende rinnenförmige Bördelrand die entsprechende Schmalseite der Sichthülle schnappverschlußartig hintergreift.
  • Es sind allerdings auch schon Reiter bekanntgeworden, die ebenfalls klipsartig von oben bzw. von vorn auf die zugeordnete Reiterbahn aufgesetzt werden können. Derartige Reiter können auch einen Nocken, Vorsprung od. dgl. aufweisen, der in eine entsprechende Vertiefung der Reiterbahn einrastet, um ein unbeabsichtigtes Verschieben des Reiters auf der Reiterbahn zu verhindern. Solche Reiter sind jedoch als Vollsichtreiter ausgebildet und weisen einen verhältnismäßig großen, über die Reiterbahn bzw. über die Umrißform des Registraturgegenstandes hinausragenden Reiterkopf auf. Ihre Anordnung an den der Bedienungsseite einer Hängeregistratur zugekehrten Querrändern, z. B. von Hängetaschen, Hängemappen od. dgl., erfordert dadurch eine nicht unbeachtliche Vergrößerung der Schranktiefe. Insbesondere besteht jedoch die Gefahr, daß sie die Hantierung in der Hängeregistratur behindern und durch die Hantierung selbst von der Reiterbahn abgerissen werden. Schließlich weisen die bekannten Reiter auch eine erhebliche Länge auf, so daß auf einer sich über einen Querrand erstreckenden Reiterbahn nur wenige Reiter untergebracht werden können und z. B. eine Markierung von Terminen über einen längeren Zeitraum nicht möglich ist.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt A b b. 1 eine schematische Ansicht einer Hängetasche als Registraturgegenstand mit einer Sichtleiste an einem Querrand.
  • A b b. 2 die Draufsicht auf die Hängetasche nach Abb.l. A b b. 3 eine schematische Ansicht eines Teiles der Hängetasche mit einem entsprechenden Teil der Sichtleiste nach A b b: 1 in vergrößertem Maßstab. A b b. 4 die Draufsicht auf die an einer Taschenwand befestigten Sichtlinie nach A b b. 3, A b b. 5 die der A b b. 4 entsprechende Draufsicht auf die Sichtleiste eines zweiten Ausführungsbeispieles, A b b. 6 die der A b b. 4 entsprechende Draufsicht auf die Sichtleiste eines weiteren Ausführungsbeispieles. Der den Ausführungsbeispielen zugrunde gelegte Registraturgegenstand wird von einer Hängetasche l gebildet. Selbstverständlich können als Registraturgegenstände auch Hängeiuappen. Hängekarten, Hängehefter od. da]. vorgesehen werden. Jede Hängetasche besteht aus zwei durch einen Taschenboden 2 miteinander verbundenen Taschenwänden 3 und 4. die an ihrem Hängerand je eine Aufhängevorrichtung 5 aufweisen.
  • An mindestens einem Querrand der der Bedienungsseite einer Hängeregistratur zugekehrten Querränder jedes Registraturgegenstandes bzw. der beiden Taschenwände jeder Hängetasche 1 ist eine Sichtleiste 6 angebracht. Sie Kann beispielsweise mittels Nieten. Ösen bzw. durch Schweißen unlösbar oder durch Druckknopf-, Splint- oder Schraubenverbindungen od. dgl. lösbar mit dem Querrand der betreffenden Taschenwand 3 bzw. 4 verbunden werden. Die Sichtleiste 6 wird von einem Tragstreifen 7 gebildet, der sich über r;ie gesamte Länge des zugeordneten Querrandes erstrecken kann. Vorzugsweise besteht der Tragstreifen bei dem Ausführungsbeispiel nach den A b b. 1 bis -1 aus einem einzigen Schenkel, der auf der Außenseite eines Querrandes, und zwar im vorliegenden Falle mittels Ösen 8 fest angeordnet ist. Der Tragstreifen weist an der der Bedienungsseite zugekehrten Längsseite eine Sichthülle 9 auf, die einen flachen rechteckförmigen Hohlraum einschließt und rechtwinklig zum Tragstreifen angeordnet ist, und zwar so, daß die Sichthülle mit dem Tragstreifen eine L-For!n bildet und sich in Richtung zu der andren sichtleistenfreien Taschenwand 4 erstreckt sowie die Wand einer Schmalseite mit dem Tragstreifen gemeinsam hat. Der Hohlraum dient zur Aufnahme eines auswechselbaren, jedoch nicht dargestellten Lesestreifens z. B. mit einer numerischen oder alphabetischen Ordnungsfolge. Auf dem Lesestreifen können zur Terminüberwachung auch Zeitangaben, z. B. die aufeinanderfolgenden Wochen eines halben Jahres, vermerkt sein. Damit der Lesestreifen nicht unten aus der üblicherweise an dem zugeordneten Registraturgegenstand lotrecht verlaufenden Sichthülle herausgleiten kann, ist ein die Sichthülle abschließender Boden vorgesehen.
  • Der Tragstreifen 7 mit der Sichthülle 9 bzw. die gesamte Sichtleiste 6 kann beispielsweise durch mehrfaches Falten eines transparenten oder glasklaren Streifens aus Kunststoff hergestellt oder auch als eine fortlaufende Profilleiste aus Kunststoff gespritzt und anschließend auf die notwendige Länge unterteilt werden.
  • Im Tragstreifen 7 an der Grenze beim Übergang zur Sichthülle ist eine in dessen Längsrichtung verlaufende Reihe von rechteckförmigen schmalen Durchbrechungen 10 angeordnet, die mithin von der der Bedienungsseite der Hängeregistratur zugekehrten Längsseite des Tragstreifens etwa einen der Dicke der Sichthülle entsprechenden Abstand aufweisen. Die Anordnung ist hierbei so durchgeführt, daß jeder Markierung auf dem Lesestreifen eine Durchbrechung entspricht, deren Länge jedoch höchstens der halben Höhe des für eine Markierung auf dem Lesestreifen vorgesehenen Feldes entspricht.
  • Die der Bedienungsseite zugekehrte Sichtfläche der Sichthülle 9 dient als Bahn für aufsetzbare Merkzeichen 11, die ebenfalls aus transparentem, farbigem oder durchscheinendem Kunststoff hergestellt sind. Jedes Merkzeichen hat einen etwa U-förmigen Querschnitt von einer solchen lichten Größe, daß es die Sichthülle praktisch spielfrei an drei Seiten umfassen kann. An einer Längsseite ist der entsprechende Schenkel des Merkzeichens stufenartig von beiden Enden her abgesetzt, so daß lediglich noch ein Fortsatz 12, eine Zunge od. dgl. stehenbleibt, deren in Längsrichtung des Merkzeichens gemessene Breite etwa der Länge einer Durchbrechung 10 entspricht. Der Fortsatz 12 ist leicht nach innen abgekröpft bzw. nach einwärts in Richtung zum anderen Schenkel des Merkzeichens gebogen, so daß jedes Merkzeichen 11 mit dem Fortsatz 12 in eine entsprechend zugeordnete Durchbrechung 10 des Tragstreifens 7 hineingesteckt werden kann, in welcher dann das Merkzeichen axial unverschiebbar, jedoch scharnierartig aasgelenkt und begrenzt schwenkbar ist.
  • Um jedes Merkzeichen 11 nach Art eines Schnappverschlusses auf die Sichthülle 9 aufklipsen zu können, ist am freien Längsrand des fortsatz- bzw. zungenfreien Schenkels des Merkzeichens z. B. ein einwärts abgebogener, rinnenförmiger Bördelrand 13 vorgesehen, der so ausgebildet ist, daß er nach dem Aufklipsen des Merkzeichens praktisch die Sichthülle 9 an einer Schmalseite leicht hintergreifen kann (vgl. A b b. 4). Auf diese Weise wird ein zuverlässiger und nur durch einen gewissen Kraftaufwand veränderbarer Sitz jedes Merkzeichens gewährleistet, wobei jede axiale Verschiebung ausgeschlossen ist. Trotzdem geht das Auswechseln oder Versetzen der Merkzeichen schnell vonstatten, da lediglich unter Überwindung des Schnappverschlusses das betreffende Merkzeichen aufgeklappt und alsdann aus der zugeordneten Durchbrechung 10 herausgezogen werden muß. In vorteilhafter Weise können die Merkzeichen eben als eine fortlaufende Profilleiste aus Kunststoff gespritzt und anschließend von dieser auf die einer Feldhöhe des Lesestreifens entsprechende Länge abgetrennt werden, worauf dann an den dem rinnenförmigen Bördelrand gegenüberliegenden Schenkel der jeweilige Fortsatz, die Zunge od. dgl. herausgearbeitet wird.
  • Für besondere Fälle kann gemäß A b b. 5 die Sichtleiste 16 auch mit zwei Sichthüllen 9 und 19 versehen werden. Hierbei wird die zweite Sichthülle 19 zwischen dem Tragstreifen 7 und der zugeordneten Wand 3 des Registraturgegenstandes angeordnet, wobei der Tragstreifen zugleich eine breite Hüllenwand der zweiten Sichthülle bildet und eine entsprechende zweite Reihe von Durchbrechungen 10 aufweist. Damit der rinnenförmige Bördelrand 13 jedes Merkzeichens 11 die Schmalseite der zweiten Sichthülle 19 hintergreifen kann, sind zwischen dem Tragstreifen und der Wand 3 Abstandshalter 20 mit einer die Dicke der zweiten Sichthülle überschreitenden Höhe vorgesehen. An der Stelle einzelner Abstandshalter kann auch eine durchlaufende vollwandige oder im Querschnitt U-förmige Abstandsleiste vorgesehen werden, die mit dem Tragstreifen 7 und den beiden Sichthüllen 9 und 19 ein einteiliges Werkstück bilden kann und zum Befestigen der Sichtleiste 16 an der Wand 3 von den Befestigungsmitteln durchsetzt wird. Um die Sichtleiste nicht nur mittels der Sichthülle 9 gegen die schmale Begrenzungskante der Wand 3, sondern auch gegenüber der Wandfläche abzustützen, ist der frei auslaufende Längsrand des der Wand 3 benachbarten Schenkels 21 der zweiten Sichthülle 19 wechselweise einmal gegen den Tragstreifen 7 als Führung für einen zweiten Lesestreifen und zum anderen Mal gegen die Wand 3 abgebogen. An Stelle dieser wechselweisen Abbiegungen können selbstverständlich bei einteiliger Herstellung durch Spritzen der Sichthülle auch zwei durchlaufende Leisten angeordnet werden.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel einer Sichtleiste 26 nach der A b b. 6 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach den A b b. 1 bis 4 lediglich dadurch, daß der Tragstreifen von zwei die Wand 3 zwischen sich aufnehmenden Schenkeln 17 gebildet wird. Der eine, und zwar der äußere Schenkel stellt hierbei die Verlängerung der die entsprechende Schmalseite der Sichthülle 9 begrenzenden Wand dar. Der andere, auf der Innenseite der Wand 3 aufliegende Schenkel 17 ist die etwa rechtwinklig abgebogene Verlängerung der frei auslaufenden, die innere Breitseite der Sichthülle 9 begrenzenden Wand, die lediglich an der Abbiegungsstelle sickenartig eingedrückt ist. Eine derartige Sichtleiste ermöglichst einen besonders festen Sitz an der Wand 3 jedes Registraturgegenstandes.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Sichtleiste aus transparentem Kunststoff für Registraturgegenstände, z. B. Hängetaschen, Hängemappen, Hängekarten, Hängehefter od. dgl., bestehend aus einem am Registraturgegenstand anzubringenden Tragstreifen mit mindestens einer Sichthülle zur Aufnahme eines auswechselbaren Lesestreifens und von versetzbaren Merkzeichen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Merkzeichen (11) mit einer zur Längsrichtung der Sichtleiste (6 bzw. 16 bzw. 26) parallelen Seite scharnierartig in den mit entsprechenden Durchbrechungen (10) versehenen Tragstreifen (7 bzw. 17) einsetzbar und an der anderen, dazu parallelen Seite schnappverschlußartig ausgebildet und an der jeweiligen Sichthülle (9 bzw. 19) verankerbar ist.
  2. 2. Sichtleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede an einer Längsseite des Tragstreifens (7 bzw. 17) vorgesehene Sichthülle (9 bzw. 19) einen rechteckförmigen Hohlraum einschließt und daß in der mit dem Tragstreifen gemeinsamen Wand die Durchbrechungen (10) zum scharnierartigen Eingriff der Merkzeichen (11) angeordnet sind.
  3. 3. Sichtleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichthülle (9) senkrecht zum Tragstreifen (7 bzw. 17) angeordnet ist, welcher zugleich die Hüllenwand der einen Schmalseite der Sichthülle als Verlängerung aufweist und mit der letzteren eine L-Form bildet.
  4. 4. Sichtleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Sichthülle (19) zwischen einer Wand (3) des Registraturgegenstandes und dem Tragstreifen (7) angeordnet ist, welcher zugleich die eine breite Hüllenwand der zweiten Sichthülle bildet und Abstandshalter (20) von einer die Sichthüllendicke überschreitenden Höhe aufweist.
  5. 5. Sichtleiste nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter mit der Sichtleiste als ein einteiliges Werkstück und als eine durchlaufende vollwandige oder im Querschnitt U-förmige, mit dem Steg auf der zugeordneten Wand des Registraturgegenstandes aufliegende Leiste ausgebildet sind.
  6. 6. Sichtleiste nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsrand des frei auslaufenden, dem Tragstreifen (7) benachbarten Schenkels (21) der zweiten Sichthülle (19) zum Führen des Lesestreifens teilweise gegen den Tragstreifen und zum Abstützen eines vorbestimmten Spiels dieser Sichthülle gegenüber dem Registraturgegenstand teilweise nach der entgegengesetzten Richtung abgebogen ist.
  7. 7. Sichtleiste nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragstreifen von zwei die zugeordnete Wand (3) des Registraturgegenstandes zwischen sich aufnehmenden Schenkeln (17) gebildet ist, von denen der eine Schenkel die Verlängerung der die Schmalseite begrenzenden Wand und der andere Schenkel die Verlängerung der frei auslaufenden, die entsprechende Breitseite begrenzenden Wand der zum Tragstreifen senkrechten Sichthülle (9) ist. B. Sichtleiste nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Merkzeichen (11) von einer im Querschnitt U-förmigen, die Sichthülle (9 bzw. 19) praktisch an drei Seiten umfassenden kurzen Schiene gebildet ist, deren einer Schenkel am freien Längsrand einen einwärts abgebogenen, auf die Länge einer Durchbrechung (10) des Tragstreifens (7 bzw. 17) abgesetzten Fortsatz (12), Zunge od. dgl. und deren anderer Schenkel am freien Längsrand z. B. einen einwärts abgebogenen, etwa rinnenförmigen Bördelrand (13) als Schnappverschluß aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1066 990, 1065 374; schweizerische Patentschrift Nr. 317 488.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH317488A (de) * 1954-08-03 1956-11-30 Rud Fuerrer Soehne Ag Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher Sicht

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH317488A (de) * 1954-08-03 1956-11-30 Rud Fuerrer Soehne Ag Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher Sicht

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