DE1160103B - Verfahren zur Erhoehung der Glimmeinsatzspannung elektrischer Kondensatoren - Google Patents
Verfahren zur Erhoehung der Glimmeinsatzspannung elektrischer KondensatorenInfo
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- DE1160103B DE1160103B DES74473A DES0074473A DE1160103B DE 1160103 B DE1160103 B DE 1160103B DE S74473 A DES74473 A DE S74473A DE S0074473 A DES0074473 A DE S0074473A DE 1160103 B DE1160103 B DE 1160103B
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Description
- Verfahren zur Erhöhung der Glimmeinsatzspannung elektrischer Kondensatoren Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung derGlimmeinsatzspann:ung elektrischer Kondensatoren durch Anordnung von festen Jsolierstoffen an den durchschlagsgefährdeten Stellen der Kondensatoren. Bei elektrischen Bauelernenten, wie z. B. elektrischen Kondensatoren, treten meist an einzelnen Stollen Teildurchschläge, die mit Glimmerscheinungen verbunden sind, auf, lange bevor die Glimmeinsatzspannung an den übrigen Stellen des Bauelernents erreicht ist. Die Ursache dafür liegt darin, daß beispielsweise an Kanten der Belegungen elektrischer Kondensatoren eine Feldverzerrung auftritt, die dazu führt, daß die elektrische Feldstärke in der Umgebung dieser und ähnlicher Stellen wesentlich höher ist als irn übrigen Teil des Kondensators.
- Es ist bereits bekannt, bei Kondensatoren, deren Belegungen aus Schichten leitfähigen Harzes bestehen, die Anwesenheit von Luft an den Stellen hoher Feldstärke dadurch zu vermeiden, daß zwischen den Isolierstoffschichten in Verlängerung der Belegungsschichten Schichten aus nichtleitendem Kunstharz angeordnet werden. Die Verwirklichung dieses bekannten Verschlags insbesondere bei der Fertigung voli Kondensatoren, deren Belegungen aus Metallfolien bestehen, macht jedoch gewisse Schwierigkeiten.
- Zur Erhöhung der Glimmeinsatzspannung von elektrischen Kondensatoren wird daher erfindungsgemäß vorgeschlagen, zumindest an diedurchschlagsgefährdeten Stellen des Kondensators Dämpfe organischer Metall- oder Metalloidverbindungen zu bringen, die unter der Einwirkung einer Glimmentladung isolierende Zersetzungsprodukte bilden, und an die Kondensatorbelegungen eine solche Spannung legen, daß sich an den durchschlagsgefährdeten Stellen eine Glimmentladung ausbildet und somit an diesen Stellen ein Isolierstoffüberzug gebildet wird.
- Es ist bereits bekannt, zur Herstellung isolierender Überzüge organische Metall- oder Metalloidverbindungen unter der Einwirkung einer Glimmentladung zu zersetzen. Man hat dieses bekannte Verfahren bisher jedoch lediglich dazu benutzt, beispielsweise auf metallischen Trägem dünne Isolierstoffschichten herzustellen, gegebenenfalls auch als Dielektrikum elektrischer Kondensatoren. Diese Isolierstoffüberzüge wurden jedoch vor dem Zusammenbau des Kondensators hergestellt und in gleichmäßiger Schichtstärke erzeugt. Nach diesem bekannten Verfahren hergestellte elektrische Kondensatoren haben daher keine höhere Glimmeinsatzspannung als andere bekannte Kondensatoren.
- Durch das Verfahren nach der Erfindung erreicht man einerseits, daß die Stellen des elektrischen Kondensators, die besonders stark glimmen, weil dort sehr hohe Feldstärken auftreten, z. B. die Kanten und Spitzen der Belegungen, durch feste Isolierstoffe umgeben werden. Je höhere Spannungen zur Erzeugung der Glimmentladung verwendet werden, d. h. je höhere Spannung beispielsweise an die Kondensatorbelegungen gelegt werden, um so weitere Be, reiche werden von der Glimmentladung erfaßt und um so größere Bereiche werden mit Isolierstoff überzogen. Jedoch werden hierbei die Stellen, an denen die höchste Feldstärke auftritt, den dicksten Überzug erhalten, während die Stellen geringerer Feldstärken nur einen dünnen Überzug erhalten. Es wird dadurch eine Angleichung der an den verschiedenen Teilen, etwa des Randes, auftretenden Feldstärken erreicht. Zur Begrenzung des Glimmstromes und zur Vermeidung vollständiger Durchschläge, kann auch die Spannung, die an das Bauelement angelegt wird, langsam mit wachsender überzugsschichtstärke gesteigert werden. Dadurch wird einerseits die Anwesenheit von Luft oder anderen Gasen an den höchstgefährdeten Stellen vermieden und weiterhin infolge der höheren Dielektrizitätskonstante des festen Isolierstoffs eine größere, Gleichmäßigkeit der Verteilung des elektrischen Feldes erreicht.
- Beispielsweise kann der zur Herstellung dünner Isolierstoffschichten in anderem Zusammenhang bekannte ÄthyIsilikatdampf verwendet werden, der bei einer Glimmentladung zerfällt, wobei, Quarz auf den durchschlaggefährdeten Stellen abgeschieden wird.
- Zur weiteren Erläuterung der Erfindung kann die Zeichnung dienen. Es ist dort ein aus abwechselnden Lagen von metallischen Belegangen 1 und dielektrischen Zwischenlagen 2 gebildeter elektrischer Kondensator dargestellt. Die durchschlagsgefährdetsten Stellen liegen hierbei an den Kanten der Belegungen 1. Wird die Kondensatoranordnung in eine von dem Dampf einer Metall- oder Metalloidverbindung erfüllte Atmosphäre gebracht und eine solche, Spannung an die Kondensatorbelegungen 1 gelegt, daß sich an dieser Stelle eine Glimmentladung ausbildet, so wird dort der aus dem Dampf abgeschiedene Isolierstoff niedergeschlagen und es bildet sich an dieser Stelle jeweils ein Isolierstoffüberzug 3.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Erhöhung der Glimmeinsatzspannung elektrischer Kondensatoren durch Anordnung von festen Isolierstoffen an den durchschlagsgefährdeten Stellen der Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an die durchschlagsgefährdeten Stellen des Kondensators Dämpfe organischer Metall- oder Metalloidverbindungen gebracht werden, die unter Einwirkung einer Glimmentladung isolierende Zersetzungsprodukte bilden, und daß an die Kondensatorbelegungen eine solche Spannung gelegt wird, daß sich eine Glimmentladung an den durchschlagsgefährdeten Stellen ausbildet und somit an diesen Stellen ein Isolierstoffüberzug gebildet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator in eine Atmosphäre aus Äthylsüikatdampf gebracht und durch Anlegung einer elektrischen Spannung an den durchschlagsgefährdeten Stellen Quarz gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Patentschriften Nr. 746 366, 829 224.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DES74473A DE1160103B (de) | 1961-06-23 | 1961-06-23 | Verfahren zur Erhoehung der Glimmeinsatzspannung elektrischer Kondensatoren |
Applications Claiming Priority (1)
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DES74473A DE1160103B (de) | 1961-06-23 | 1961-06-23 | Verfahren zur Erhoehung der Glimmeinsatzspannung elektrischer Kondensatoren |
Publications (1)
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DE1160103B true DE1160103B (de) | 1963-12-27 |
Family
ID=7504674
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DES74473A Pending DE1160103B (de) | 1961-06-23 | 1961-06-23 | Verfahren zur Erhoehung der Glimmeinsatzspannung elektrischer Kondensatoren |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE1160103B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0237469A1 (de) * | 1986-01-31 | 1987-09-16 | Alusuisse-Lonza Services Ag | Kondensatorfolie aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE746366C (de) * | 1937-01-20 | 1944-08-03 | Fabriek Van Electrische App N | Kondensator bzw. Kondensatordurchfuehrung |
DE829224C (de) * | 1949-08-06 | 1952-01-24 | Siemens & Halske A G | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von UEberzuegen |
-
1961
- 1961-06-23 DE DES74473A patent/DE1160103B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE746366C (de) * | 1937-01-20 | 1944-08-03 | Fabriek Van Electrische App N | Kondensator bzw. Kondensatordurchfuehrung |
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Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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