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Verfahren zur einstufigen Herstellung von Schaumstoffen auf Polyisocyanatbasis
Zur Herstellung von Schaumstoffen aus Polyhydroxyl- und/oder Polycarboxylverbindungen,
Polyisocyanaten und Wasser sind zahlreiche Verfahren bekanntgeworden. So hat man
Carboxylgruppen enthaltendePolykondensationsprodukte aus mehrwertigen Alkoholen
und mehrwertigen Säuren einstufig oder mehrstufig mit einem Polyisocyanat verschäumt.
Man hat mehrstufig auch bereits Polyäther, an die Polycarbonsäureanhydride angelagert
wurden, nach primärer Überführung in ein Carbonamidgruppen aufweisendes Voraddukt
mit endständigen NCO-Gruppen durch Wasserzusatz verschäumt.
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Gegenstand der Erfindung ist ein einstufiges Verfahren zur Herstellung
von Schaumstoffen aus Carboxyl- und gegebenenfalls Hydroxylgruppen aufweisenden
Estern, gegebenenfalls ebensolche Gruppen aufweisenden weiteren Polyhydroxylverbindungen,
Polyisocyanaten und Wasser, bei dem als Carboxyl-und gegebenenfalls Hydroxylgruppen
aufweisende Ester ohne Wasserabspaltung entstandene Additions produkte aus Anhydriden
mehrbasischer Carbonsäuren an mehrwertige Alkohole verwendet werden und die Umsetzung
gegebenenfalls in Anwesenheit von überschüssigem mehrwertigem Alkohol und/oder in
Anwesenheit von freien Säuren in an sich bekannter Weise erfolgt.
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Derartige Additionsprodukte können im Einstufenverfahren ohne Schwierigkeiten
verschäumt werden, d. h., es werden z. B. keinerlei nachteilige Wechselwirkungen
zwischen der Carboxylgruppe und gegebenenfalls vorhandenen basischen Katalysatoren
festgestellt. Die Addukte liegen im allgemeinen mit niederen Viskositäten vor, so
daß sich hierdurch verarbeitungstechnische Vorteile anbieten. Gegenüber den bekannten
Polyestern, die durch Veresterung von Polyalkoholen mit Polycarbonsäure(anhydride)n
erhalten werden können, bietet sich der Vorteil der wesentlich vereinfachten Herstellung,
indem die ansonsten erforderliche Veresterungsoperation ganz oder teilweise fortfällt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann die Herstellung der Carboxyl-und gegebenenfalls
noch Hydroxylgruppen enthaltenden Ester durch Zugabe des Anhydrids in die Polyalkoholkomponente
unmittelbar vor der Verschäumungsoperation, z. B. im Vorratskessel, erfolgen.
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Ein weiterer Vorteil liegt in der 1000/,gen Ausbeute sowie dem durch
die freien Carboxylgruppen erreichten zusätzlichen Treibeffekt bei der Verschäumung.
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Als Polyalkohole zur Herstellung der als Ausgangskomponenten für
das erfindungsgemäße Verfahren verwendeten Carboxyl- und gegebenenfalls Hydroxylgruppen
aufweisenden Ester kommen Polyole im
weiteren Sinne, d. h. nieder- oder höhermolekularer
Natur, in Frage, die auch mit untergeordneten Mengen eines Monoalkohols gemischt
sein können. Als Beispiele seien angeführt: Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Polyäthylenglykole,
Propylenglykol, Polypropylenglykole, Butylenglykol-1,2, -1,3, -1,4, -2,3 oder ihre
Polymere bzw. Polytetrahydrofurane, Hexandiol-1,6, Octadecandiole, Thiodiglykol
oder seine (Co-) Polymere, Butendiol-1,4, Butindiol-1,4, Octadecendiole, Glycerin,
Trimethylolalkane, Pentaerythrit, Mannit, Glukose, Invertzucker, Rohrzucker, oxalkylierte
Amine, Alkohole, Phenole mit mindestens zwei funktionellen Gruppen, ferner Polyester
aus den obigen Polyalkoholen und Polycarbonsäuren wie Adipinsäure, Sebazinsäure,
Maleinsäure oder Phthalsäure oder Polyacetale mit freien OH-Gruppen.
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Als Anhydride mehrbasischer Carbonsäuren kommen besonders cyclische
Anhydride wie Maleinsäureanhydrid, Aconitsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid, Benzol-1,2,4,5-tetracarbonsäureanhydrid, Benzol-1,2,4-tricarbonsäureanhydrid,
Tetrachlorphthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid, Endomethylentetrahydrophthalsäureanhydrid,
Hexachlorendomethylentetrahydrophthalsäureanhydrid, Addukte von Maleinsäureanhydrid
an Abietinsäure oder ihre technischen Anlieferungsformen wie Kolophoniumtypen, an
mehrfach ungesättigte Monocarbonsäuren vom Leinöl-, Fischöl-, Tranöl- oder Cottonsäuretyp.
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Die Herstellung der Carboxyl- und gegebenenfalls noch Hydroxylgruppen
aufweisenden Ester erfolgt in bekannter Weise vorzugsweise durch Zugabe des Anhydrids
zum vorgelegten Polyalkohol bei Temperaturen
unter im allgemeinen
100°C. Hierbei geht das Anhydrid sehr schnell unter exothermer Reaktion in Lösung,
das erhaltene Addukt kann direkt für das erfindungsgemäße Verfahren eingesetzt oder
auch, gegebenenfalls nach Nachrühren, abgefüllt und zu einem beliebigen Zeitpunkt
verschäumt werden. Die Addukte weisen im allgemeinen die theoretisch berechneten
OH- und Säurezahlwerte auf.
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Der erfindungsgemäß zu verwendende Ester stellt ein echtes Additionsprodukt
dar, wobei sich die Anhydridgruppe unter Ringöffnung und Bildung einer freien Carboxylgruppe
an eine Hydroxylgruppe des Polyalkohols addiert hat, ohne daß dabei Wasser abgespalten
wird.
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Die Mengenverhältnisse an Anhydrid können so gewählt werden, daß
pro OH-Gruppe eine Anhydrid-
gruppe vorgesehen wird, jedoch werden im allgemeinen
geringere Mengen an Anhydrid verwendet.
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Die Mindestmenge an Anhydrid soll jedoch 10°/o, bezogen auf die Summe
an Polyalkohol und Anhydrid, betragen, d. h., daß auch Lösungen der Addukte in überschüssigem
Alkohol eingesetzt werden können.
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Zur Erhöhung der Säurezahl können auch zusätzlich noch freie Carbonsäuren
wie Adipinsäure, Phthalsäure, Sebazinsäure, Maleinsäure, Ölsäure, Tallölfettsäure
oder bromierte Tallölfettsäure zugemischt und gelöst werden.
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Die in der nachstehenden Tabelle beispielhaft aufgeführten Ausgangsmaterialien
für das erfindungsgemäße Verfahren wurden entweder a) durch Zugabe des Anhydrids
zum Polyalkohol oder b) durch Zugabe des Polyalkohols zum Anhydrid hergestellt.
Visko- |
OH Säure- sität |
Nr. Methode Zusammensetzung in Gewichtsteilen |
zahl |
cP |
01c 25C |
A a) 2270 Polyäthylenglykol (18,0 0/o OH) - 890 Phthalsäureanhydrid
9,6 109 600 |
B a) 2270 Polyäthylenglykol (18,0°/o OH) - 445 Phthalsäureanhydrid
13,1 64 171 |
C a) 1264 Polyäthylenglykol (21,6 0/o OH) - 592 Phthalsäureanhydrid
11,2 121 710 |
D a) 1272 Diäthylenglykol - 592 Phthalsäureanhydrid 18,4 123
335 |
E a) 1272 Diäthylenglykol - 1185 Phthalsäureanhydrid 12,7 175
2475 |
F a) 1264 Polyäthylenglykol (21,6 0/o OH) - 572 Tetrachlorphthalsäure-
13,2 62 370 |
anhydrid |
G a) 1484 Diäthylenglykol - 890 Phthalsäureanhydrid 13,2 191
1630 |
+294 Maleinsäureanhydrid |
H a) 1264 Polyäthylenglykol (21,6 0/o OH) - 588 Maleinsäureanhydrid
11,0 181 700 |
I a) 1135 Polyäthylenglykol (18,0% OH) - 1185 Phthalsäureanhydrid
10,7 143 1350 |
+848 Diäthylenglykol |
K a) 450 Butandiol-1,4 - 500 Bernsteinsäureanhydrid 8,6 282
- |
L a) 1910 Polyäthylenglykol (17,8 0/o OH) - 2000 Bernsteinsäureanhydrid
1,1 305 - |
M b) 670 Polyadipinsäureanhydrid (aus - 848 Diäthylenglykol |
730 Adipinsäure und |
750 Essigsäureanhydrid unter |
Abspaltung von Essigsäure) |
N a) 1000 Polyäthylenglykol (18,0 0/o OH) - 500 Kolophoniumadduktl)
12,0 74 730 |
O b) 600 Tallölfettsäure - 212 Diäthylenglykol 5,5 207 3950 |
+ 196 Maleinsäureanhydrid2) Isocyanatzahl: |
57 g C6H5 - NCO/100 g |
P b) 570 Rübölfettsäure - 160 Diäthylenglykol 5,2 214 - |
+ 147 Maleinsäureanhydrid2) Isocyanatzahl: |
51 g C8H5 - NCO/100 g |
Q a) Zuckerpolyacetal3) - 296 Phthalsäureanhydrid 8,5 66 - |
1) 800 Gewichtsteile Kolophoniumharz B und 200 Gewichtsteile Maleinsäureanhydrid
werden 4 Stunden unter Stickstoff auf 1800 C erhitzt, abgefüllt und zerkleinert.
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2) Die Fettsäure wird mit dem Maleinsäureanhydrid 4 Stunden unter
Stickstoff auf 180°C erhitzt, dann auf 80°C abgekühlt und umgesetzt.
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3) Das Zuckerpolyacetal wurde aus 343 Gewichtsteilen Rohrzucker, 1060
Gewichtsteilen Diäthylenglykol, 880Gewichtsteilen 400/oiger Formalinlösung und 0,10/0
HBF4 bei 900 im Vakuum hergestellt.
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Die Carboxylgruppen und gegebenenfalls noch OH-Gruppen enthaltenden
Ester werden im übrigen in bekannter Weise mit Polyisocyanaten zu Schaumstoffen
umgesetzt. Hierbei können sie allein oder
zusammen mit den üblichen Polyhydroxyl-
bzw.
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Polycarboxylverbindungen, wie Polyestern, Polyäthern, Polythioäthern,
Polyacetalen, Addukten von Alkylenoxyden an Polyamine, Kolophoniumpolyestern,
Tallölfettsäuren
oder Tallölfettsäureestern, oxalkylierten Phosphorsäuren oder Polyphosphiten gemäß
der französischen Patentschrift 1 333 026 eingesetzt werden.
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Als Polyisocyanate kommen aliphatische oder aromatische mehrwertige
Isocyanate in Frage, z. B.
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Alkylendiisocyanate, wie Tetra- oder Hexamethylendiisocyanat, Arylendiisocyanate
oder ihre Alkylierungsprodukte, wie die Phenylendiisocyanate, Naphthylendiisocyanate,
Diphenylmethandiisocyanate, Toluylendiisocyanate, Di- oder Triisopropylbenzoldiisocyanate
oder Triphenylmethantriisocyanate, p-Isocyanatophenylthiophosphorsäuretriester,
p - Isocyanatophenylphosphorsäuretriester, Aralkyldiisocyanate, wie l-(Isocyanatophenyl)-äthylisocyanat
oder Xylylendiisocyanate, sowie auch die durch die verschiedensten Substituenten,
wie -OR, -NO2 oder -C1, substituierten Polyisocyanate obiger Art, ferner die Umsetzungsprodukte
obiger Polyisocyanate mit unterschüssigen Mengen an Polyhydroxylverbindungen, wie
Trimethylolpropan, Hexantriol, Glycerin oder Butandiol. Genannt seien weiter z.B.
mit Phenolen oder Bisulfit verkappte Polyisocyanate sowie polymerisierte Isocyanate
mit Isocyanuratringen.
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Die verwendeten Mengen an Polyisocyanat sollen im allgemeinen zumindest
der vorhandenen Summe an Hydroxyl- und Carboxylgruppen äquivalent sein.
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Man wird vielmehr entsprechende, dem Wassergehalt angemessene Mengen
an überschüssigem Polyisocyanat vorsehen. Andererseits können weitere überschüssige
Anteile an Isocyanatgruppen durch Polymerisation oder sekundäre Additionsreaktionen
in das Schaumgefüge eingebaut werden. Zusätzlich zum Wasser können weitere Treibmittel,
z. B. Azoverbindungen, niedersiedende Kohlenwasserstoffe, Halogenalkane oder Vinylidenchlorid,
Verwendung finden.
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Die Verschäumung wird zweckmäßig in Gegenwart von Katalysatoren,
z. B. tertiären Aminen, wie Triäthylamin, Dimethylbenzylamin, l-Dimethylamino-3-äthoxypropan
oder Triäthylendiamin, oder Metallsalzen, wie Zinn(II)-acylaten, Dialkylzinn(IV)-acylaten,
Acetylacetonaten von Schwermetallen oder Molybdänglykolat, durchgeführt. Weitere
Zusatzstoffe sind Emulgatoren, z.B. oxäthylierte Phenole oder Biphenylole, höhere
Sulfonsäuren, Schwefelsäureester von Ricinusöl oder Ricinolsäure, ölsaure Ammoniumsalze,
Schaumstabilisatoren mit Polyalkylenoxyd- und Organopolysiloxaneinheiten, basische
Silikonöle oder Paraffine, Farbstoffe, Pigmente oder Flammschutzmittel.
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Die Herstellung des Schaumstoffes erfolgt in bekannter Weise im Einstufenverfahren
durch maschimelle oder manuelle Vermischung der Komponenten und führt zu Schaumstoffen
mit guten mechanischen Werten, geringer Sprödheit, einwandfreier Porenstruktur und
geringer Schrumpftendenz. Gegenüber älteren Verfahren, bei denen bewußt in Abwesenheit
von Wasser gearbeitet wird, sind besonders die bereits erwähnte geringe Schrumpftendenz
und die höhere Wärmebiegefestigkeit zu erwähnen.
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Beispiel 1 Eine Mischung aus 70 Teilen Ester A und 30 Teilen eines
propoxylierten Trimethylolpropans (OH-Zahl 400) wird mit 2 Teilen Dimethylbenzylamin,
0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat
(50°/0 Wasser) gründlich ver-
rührt. Nach Zugabe von 151 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 0/o) beginnt die Mischung zu schäumen, und man erhält einen feinporigen Hartschaumstoff
mit folgenden physikalischen Eigenschaften: Raumgewicht ................ 37 kg/m3
Druckfestigkeit .............. 2,4 kg/cm2 Schlagzähigkeit ................. 0,5
kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1240 C Wasseraufnahme ----.- 1,7 0/o Beispiel 2 100 Teile
Ester 13 werden mit 2 Teilen permethyliertem Aminoäthylpiperazin, 0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester
und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser) vermischt. Nach Zusatz von 165
Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (90 0/o) wird die Mischung in Formen gefüllt,
in denen ein nicht schrumpfender, zäher Hartschaumstoff mit folgenden mechanischen
Eigenschaften entsteht: Raumgewicht ................. 40 kg/m3 Druckfestigkeit ...............
2,3 kg/cm2 Schlagzähigkeit ................. 1,0 kg/cm Wärmebiegefestigkeit , 1080
C Wasseraufnahme ................ 0,8% Beispiel 3 70 Teile Ester C und 30 Teile
eines propoxylierten Trimethylolpropans (OH-Zahl 380) werden mit folgender Aktivatormischung
versetzt: 2 Teile permethyliertes Aminoäthylpiperazin, 0,3 Teile Polysiloxanpolyalkylenglykolester
und 6 Teile Natriumricinusölsulfat (50 (50°/0 Wasser). Nach Einrühren von 155 Teilen
4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (90%) beginnt die Mischung zu schäumen und man erhält,
einen feinporigen Schaumstoff mit folgenden physikalischen Werten: Raumgewicht .................
32 kg/m3 Druckfestigkeit ................... 2,5 kg/cm2 Schlagzähigkeit .......................
0,5 kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1280 C Wasseraufnahme -------- 2 20/o Beispiel 4
100 Teile Ester D werden mit 2 Teilen Äthylmorpholin, 0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester
und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser) verrührt. Nach Zusatz von 217
Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (90%) beginnt die Mischung zu schäumen, und
man erhält einen feinporigen Hartschaumstoff mit folgenden mechanischen Werten:
Raumgewicht ................... 26 kg/m3 Druckfestigkeit .................. 1,3
kg/cm2 Schlagzähigkeit .................. 1,7 kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1330 C
Wasseraufnahme ------------- 3,1 °/o Beispiel 5 Eine Mischung aus 70 Teilen Ester
E und 30 Teilen eines aus Adipinsäure, Phthalsäureanhydrid, Ölsäure und Trimethylolpropan
hergestellten Polyesters (OH-Zahl 380) wird mit 1 Teil permethyliertem Aminoäthylpiperazin,
0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat
(50 0/o
Wasser) gründlich verrührt. Nach Zusatz von 173 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 O/o) wird der Ansatz in Formen gefüllt, in denen ein feinporiger und nicht schrumpfender
Hartschaumstoff mit folgenden physikalischen Werten entsteht: Raumgewicht ..................
43 kg/m3 Druckfestigkeit .................. 2,9 kg/cm2 Schlagzähigkeit ................
0,4 kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1220 C Wasseraufnahme ................ 2,1 0/o Beispiel
6 50 Teile Ester F werden mit 50 Teilen einer propoxylierten Phosphorsäure (OH-Zahl
400), 2 Teilen permethyliertem Aminoäthylpiperazin, 0,2 Teilen Dibutylzinndilaurat,
0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat
(50 0/o Wasser) gründlich vermischt. Nach Zusatz von 152 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 0/o) wird die Mischung in Formen gefüllt, in denen ein feinporiger, schwer entflammbarer
Hartschaumstoff mit folgenden physikalischen Eigenschaften entsteht: Raumgewicht
................... 41 kg/m3 Druckfestigkeit , 2,5 kg/cma Schlagzähigkeit * 0,6
kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1340 C Wasseraufnahme ................ 2,8% Beispiel
7 100 Teile Ester G werden mit einer Aktivatorlösung aus 2 Teilen Äthylmorpholin,
0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat
(50 O/o Wasser) gründlich vermischt. Nach Zusatz von 196 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 0/o) erhält man einen nicht schrumpfenden Hartschaumstoff mit folgenden mechanischen
Eigenschaften: Raumgewicht .................. 30 kg/m3 Druckfestigkeit ..................
1,8 kg/cm2 Schlagzähigkeit ................... 0,3 kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1280
C Wasseraufnahme .............. 1,7 O/o Beispiel 8 50 Teile Ester H werden mit 50
Teilen eines aus Adipinsäure, Phthalsäureanhydrid, Ölsäure und Trimethylolpropan
hergestellten Polyesters (OH-Zahl 380), 1 Teil Natriumphenolat, 0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester
und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser) gründlich verrührt. Nach Einrühren
von 157 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (90 0/o) erhält man einen feinporigen
Schaumstoff.
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Raumgewicht .................. 31 kg/m3 Druckfestigkeit ...............
1,8 kg/cm2 Schlagzähigkeit ................... 0,3 kg/cm Wärmebiegefestigkeit ...........
127°C Wasseraufnahme ................. 1,0% Beispiel 9 Eine Mischung aus 70 Teilen
Ester K und 30 Teilen propoxyliertem Trimethylolpropan (OH-Zahl 380) wird mit 2
Teilen permethyliertem Aminoäthylpiperazin, 0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester
und 6 Teilen Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser) gründlich verrührt. Nach Zusatz
von 169 Teilen 4,4'-Di-
phenylmethandiisocyanat (90 0/o) erhält man einen zähen und
feinporigen Hartschaumstoff.
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Raumgewicht ...................... 23 kg/m3 Druckfestigkeit ................
1,1 kg/cm2 Schlagzähigkeit ................... 0,3 kg/cm Wärmebiegefestigkeit ...........
97°C Wasseraufnahme ................. 2,3% Beispiel 10 100 Teile Ester N werden
mit 2 Teilen Methylmorpholin, 0,3 Teilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6
Teilen Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser) gründlich vermischt. Nach Zusatz von
159 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (90 0/o) wird die Mischung in Formen gefüllt,
in denen ein nicht schrumpfender Hartschaumstoff mit folgenden physikalischen Eigenschaften
entsteht: Raumgewicht .................... 37 kg/m3 Druckfestigkeit .................
2,3 kg/cma Schlagzähigkeit .................. 0,7 kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1280
C Wasseraufnahme ................ 3,8% Beispiel 11 Zu 100 Teilen Ester 0 wird folgende
Aktivatorlösung zugesetzt: 2 Teile Dimethylbenzylamin, 0,3 Teile Polysiloxanpolyalkylenglykolester
und 6 Teile Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser). Nach Einrühren von 94 Teilen
4,4'-Diphenylmethandiisocyanat (90°/0) beginnt die Mischung zu schäumen, und man
erhält einen feinporigen Hartschaumstoff, der folgende mechanische Eigenschaften
besitzt: Raumgewicht ................... 29 kg/m3 Druckfestigkeit .................
1,6 kg/cma Schlagzähigkeit .................. 0,3 kg/cm Wärmebiegefestigkeit ...........
103°C Wasseraufnahme ................. 2,4% Beispiel 12 Einer Mischung aus 70 Teilen
Ester P und 30 Teilen eines aus Adipinsäure, Phthalsäureanhydrid, Ölsäure und Trimethylolpropan
hergestellten Polyesters (OH-Zahl 380) werden 1,5 Teile permethyliertes Aminoäthylpiperazin,
0,3 Teile Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Teile Natriumricinusölsulfat (50
0/o Wasser) zugesetzt. Nach Einmischen von 114 Teilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 0/o) erhält man einen feinporigen Hartschaumstoff.
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Raumgewicht ..................... 34 kg/m3 Druckfestigkeit ....................
1,5 kg/cmS Schlagzähigkeit ...................... 0,6 kg/cm Wärmebiegefestigkeit
1110 C Wasseraufnahme .............. 2,1% Beispiel 13 70 Gewichtsteile Ester I werden
mit 30 Gewichtsteilen eines aus Adipinsäure, Phthalsäureanhydrid, Ölsäure und Trimethylolpropan
hergestellten Polyesters (OH-Zahl 380), 1,5 Gewichtsteilen permethyliertem Aminoäthylpiperazin,
0,3 Gewichtsteilen Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Gewichtsteilen Natriumricinusölsulfat
(50 0/o Wasser) gründlich verrührt. Nach Zusatz von 157 Gewichtsteilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 0/o) wird die Mischung
in Formen gefüllt, in denen ein feinporiger
Hartschaumstoff mit folgenden physikalischen Eigenschaften entsteht: Raumgewicht
............... 32 kg/m3 Druckfestigkeit ................. 1,8 kg/cm2 Schlagzähigkeit
................ 0,6 kg/cm Wärmebiegefestigkeit 1230 C Wasseraufnahme --. 3,2 0/o
Beispiel 14 Eine Mischung von 50 Gewichtsteilen Ester M und 50 Gewichtsteilen propoxyliertem
Trimethylolpropan (OH-Zahl 380) wird mit folgender Aktivatorlösung verrührt: 2 Gewichtsteile
Äthylmorpholin, 0,3 Gewichtsteile Polysiloxanpolyalkylenglykolester und 6 Gewichtsteile
Natriumricinusölsulfat (50 0/o Wasser).
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Nach Zusatz von 166 Gewichtsteilen 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat
(90 0/o) beginnt die Mischung zu schäumen, und man erhält einen Hartschaumstoff
mit folgenden Eigenschaften: Raumgewicht ................ 26 kg/m3 Druckfestigkeit
................ 1,3 kg/cm2 Schlagzähigkeit .............. 0,5 kg/cm Wärmebiegefestigkeit
1070 C Wasseraufnahme .............. 3,8% Beispiel 15 50 Gewichtsteile Ester Q werden
mit 50 Gewichtsteilen eines propoxylierten Trimethylolpropans (OH-Zahl 380), 2 Gewichtsteilen
permethyliertem Aminoäthylpiperazin, 0,2 Gewichtsteilen Dibutylzinndilaurat,