DE1155326B - Photographische, als Sensibilisierungsmittel eine Hydraziniumverbindung enthaltende Halogensilberemulsion - Google Patents
Photographische, als Sensibilisierungsmittel eine Hydraziniumverbindung enthaltende HalogensilberemulsionInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
E22908IXa/57b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
3. OKTOBER 1963
Die Erfindung betrifft neuartige Sensibilisierungszusätze enthaltende photographische Halogensilberemulsionen.
Bekanntlich können Silberhalogenidemulsionen, um ihre Empfindlichkeit zu steigern, mit einer
ganzen Reihe von Materialien chemisch sensibilisiert werden. Von bestimmten Sensibilisatoren wird dabei
angenommen, daß sie mit dem Silberhalogenid reagieren und auf dessen Oberfläche geringe Mengen
von Silbersulfid oder von Silber oder anderen Edelmetallen bilden. Weiter können andere Klassen
von Verbindungen verwendet werden, um die Empfindlichkeit von photographischen Emulsionen
zu steigern, die offensichtlich mit dem Silberhalogenid in keine chemische Verbindung eintreten. Bei einer
solchen Sensibilisierung wird eine Grenze erreicht, oberhalb welcher ein weiterer Sensibilisatorzusatz
den Schleier der Emulsion vergrößert, wobei jedoch die Empfindlichkeit konstant bleibt oder abnimmt.
Aus der deutschen Patentschrift 232 639 ist es bekannt, als Sensibilisierangsmittel gewisse Salze
oder Derivate des Hydrazins, z. B. neutrale Salze, wie Sulfate, Citrate, Benzoate, Phthalate, saure
Salze oder primäre Alkylhydrazine, wie z. B. Methylhydrazin, zu verwenden. Diese Hydraziniumverbindungen
haben jedoch nicht nur den Nachteil, daß sie die Schleierbildung begünstigen, sondern
daß sie auch die Gammawerte stark herabsetzen.
Es wurde nun überraschend gefunden, daß nicht alle Hydraziniumsalze diese nachteiligen Effekte
zeigen, sondern daß es eine bestimmte Klasse von Hydraziniumverbindungen gibt, welche die
Nachteile der als Emulsionszusätze bereits bekannten Hydraziniumverbindungen nicht aufweisen undSilberhalogenidemulsionen
eine vergrößerte Empfindlichkeit verleihen, ohne daß Schleier und Gammawerte
ein ungünstiges Niveau erreichen.
Gemäß der Erfindung ist somit eine photographische, eine Hydraziniumverbindung als Sensibilisierungsmittel
enthaltende, vorzugsweise auf Gelatinebasis aufgebaute Silberhalogenidemulsion vorgesehen,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie als Sensibilisierungsmittel ein 1,1-Dimethylhydraziniumsalz
enthält.
Die Überlegenheit der erfindungsgemäß verwendeten Hydraziniumsalze gegenüber den aus
der deutschen Patentschrift 232 639 bekannten Hydraziniumverbindungen geht aus den folgenden
Vergleichsversuchen hervor:
Teilen einer hochempfindlichen Gelatmesilberbromidjodidemulsion,
die mit Gold und Schwefel einerseits und einem Cyaninfarbstoff andererseits Photographische, als Sensibilisierungsmittel
eine Hydraziniumverbindung enthaltende
Halogensilberemulsion
Anmelder:
Eastman Kodak Company, Rochester, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Wolffund H. Bartels,
Patentanwälte, Stuttgart N, Lange Str. 51
Patentanwälte, Stuttgart N, Lange Str. 51
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. JuU 1961 (Nr. 124 800)
V. St. v. Amerika vom 18. JuU 1961 (Nr. 124 800)
Delbert Daniel Reynolds und Ruth Melzard,
Stewart, Rochester, N. Y. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sensibilisiert worden waren und übliche Zusätze wie Beschichtungshilfsmittel und Antischleiermittel
enthielten, wurden die in der folgenden Tabelle aufgeführten Hydraziniumsalze zugesetzt. Die mit
verschiedenen Hydraziniumsalzen sensibilisierten Emulsionen wurden dann auf einen ρπ-Wert von
6,3 eingestellt, auf einen Celluloseacetatträger geschichtet und getrocknet. Die Beschichtungen enthielten
etwa 533 mg Ag je Quadratmeter und etwa 1205 mg Gelatine je Quadratmeter. Abschnitte der
erhaltenen Filme wurden in einem Eastman-1B-Sensitometer belichtet und anschließend 5 Minuten in
Kodak-DK-50-EntwickIer entwickelt, fixiert, gewaschen und getrocknet, Es wurden folgende
Ergebnisse erhalten:
309 690/221
Zugesetzte Hydraziniumverbindungen ΟπίΠΗΏ
pro MoI
Ag
Ag
Relative | Gamma- |
Empfindlichkeit | ■wert |
100 | 1,30 |
118 | 1,27 |
100 | 1,23 |
129 | 1,32 |
115 | 1,22 |
110 | 1,13 |
Schwarz | Schwarz |
132 | 0,77 |
Schwarz | Schwarz |
85 | 1,08 |
85 | 1,07 |
Schleier
Kontrollprobe
I. Hydraziniumsalze der Erfindung
n-Decyldimethylhydraziniumperchlorat —
n-Decyldimethylhydraziniumperchlorat
Tetradecan-bis-idimethylhydraziniumJ-perchlorat
Tetradecan-bis-(dimethylhydrazinium)-perchlorat
II. Hydraziniumverbindungen der deutschen Patentschrift 232 639
Hydrazinhydrochlorid
Hydrazinhydrochlorid
Methylhydrazinsulfat
Methylhydrazinsulfat
Dimethylhydrazin (unsymmetrisch)
Dimethylhydrazin (unsymmetrisch)
0,9
3,0
0,9
3,0
3,0
0,9
3,0
0,9
3,0
0,9
3,0
0,9
3,0
3,0
0,9
3,0
0,9
3,0
0,15
0,12 0,13 0,17 0,18
0,37 Schwarz
0,75 Schwarz
0,46
0,51
Aus den Versuchsergebnissen ergibt sich, daß der Zusatz der erfindungsgemäßen Hydrazinverbindungen
eine Steigerung der relativen Empfindlichkeit ohne nachteilige Beeinflussung der Gammawerte
und des Schleiers herbeiführt. Demgegenüber bewirkt der Zusatz der Hydraziniumverbindungen
der deutschen Patentschrift 232 639 einen beträchtlichen Abfall der Gammawerte und eine beträchtliche
Erhöhung des Schleiers.
Die 1,1-Dimethylhydraziniumsalze gemäß der Erfindung
sind l-Alkyl-l,l-dimethylhydraziniumsalze und a,w-AlkyIen-bis-(l,l-dimethylhydraziniumsalze)
der allgemeinen Formeln
CH3
R-N-NH2
CH3
CH3 CEb
H2N-N-R' —Ν —NH2
CH3 CH3
eines der Stickstoffatome tetrakovalent ist und daß ihnen die Struktur 1 j
— N —N —
zukommt. Zu den betreffenden 1 -Alkyl-1,1 -dimethylhydraziniumsalzen
gehören u. a. :
1 -Äthyl-1,1 -dimethylhydraziniumperchlorat,
1 -n-Butyl-1,1 -dime&ylhydraanium-p-toluolsulfonat,
1-Isobutyl-l, 1-dimethylhydraziniumperchlorat,
1 -n-Pentyl-1,1-dimethylhydraziniumperchlorat,
1-n-Octyl-l, 1-dimethylhydrazinium-p-toluolsulfonat,
l-n-Decyl-lJ-dimethylhydraziniumperchlorat,
1-n-Dodecyl-l, 1-dimethylhydraziniumperchlorat,
1-n-Tetradecyl-1,1 -dimethylhydraziniumchlorid,
l-n-Hexadecyl-lJ-dimethylhydrazimum-
perchlorat,
1 -n-Octadecyl-1,1 -dimethylhydrazinium-
1 -n-Octadecyl-1,1 -dimethylhydrazinium-
perchlorat,
1 -Eicosyl-1,1 -dimethylhydrazinium-p-toluol-
1 -Eicosyl-1,1 -dimethylhydrazinium-p-toluol-
sulfonat
u. dgl.
u. dgl.
Zu den entsprechenden a,co-Alkylen-bis-(l,l-dimethylhydrazinium)salzen
gehören beispielsweise
40
45
worin R ein Alkylrest mit im allgemeinen 2 bis 20 und vorzugsweise 5 bis 20 Kohlenstoffatomen,
R' ein Alkylenrest mit im allgemeinen 2 bis 20 und vorzugsweise 2 bis 12 Kohlenstoffatomen und
X ein Anion ist. Geeignete Alkylreste sind beispielsweise: Äthyl-, Isopropyl-, η-Butyl-, Isobutyl-,
n-Hexyl-, 2-Äthylhexyl-, n-Decyl, n-Dodecyl-, n-Hexadecyl-,
n-Octadecyl-, Eicosylreste u.dgl. Geeignete Alkylenreste sind beispielsweise: Äthylen-, Trimethylen-,
tert.-Butylen-, Tetramethylen-, Hexamethylen-, Decamethylen-, Tetradecamethylen-,
Hexadecamethylen-, Octadecamethylenreste u. dgl. Geeignete Anionen bestehen beispielsweise aus
p-ToluolsuIfonat-, Perchlorat-, Chloridionen u. dgl.
Die erfindungsgemäß angewandten substituierten Hydraziniumsalze sind dadurch charakterisiert, daß
sie eine Stickstoff-Stickstoff-Bindung aufweisen, daß 1,2-ÄthyIen-bis-( 1, I-dimethylhydraziniump-toluolsulfonat),
l,4-Tetramethylen-bis-(l,l-dimethylhydraziniumperchlorat),
1,6-Hexamethylen-bis-(l ,1-dimethylhydraziniumperchlorat),
1,8-Octamethylen-bis-( 1,1 -dimethylhydraziniumchlorid),
1,10-Decamethylen-bis-(l, 1-dimethylhydraziniumperchlorat),
1,12-Dodecamethylen-bis-( 1,1 -dimethylenhydrazinium-p-toluolsulfonat),
1,14-Tetradecamethylen-bis-( 1,1-dimethylenhydraziniumperchlorat),
!,lS-Octadecamethylen-bis-ilJ-dimethylenhydraziniumperchlorat)
u.dgl.
Die 1,1-Dimethylhydraziniumsalze werden in Übereinstimmung
mit der üblichen Praxis den Silberhalogenidemulsionen in den gebräuchlichen sensibilisierenden
Mengen zugesetzt. Im allgemeinen werden jedoch etwa 0,01 bis 10 und vorzugsweise etwa
0,1 bis 5 g dieser Salze pro Mol Silberhalogenid in der Emulsion benutzt.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Emulsionen umfaßt drei getrennte Arbeitsgänge:
1. Emulgierung und Reifung des Silberhalogenids;
2. Befreien der Emulsion von überschüssigen wasserlöslichen Salzen, zweckmäßig durch
Waschen mit Wasser;
3. Nachreifen, um die Empfindlichkeit der Emulsion zu steigern (vgl. Mees, »The Theory of
the Photographic Process«, 1954).
Die erfindungsgemäßen Zusätze können dabei der Emulsion vor der letzten Reifung oder Nachreifung
zugesetzt werden, oder sie können unmittelbar vor dem Auftragen oder Gießen der Emulsion
zugefügt werden.
Hierfür kann jede der bei der Emulsionsherstellung bekannten Techniken benutzt werden. Beispielsweise
können die erfindungsgemäßen Zusätze in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und der
Silberhalogenidemulsion zugesetzt werden. Oder dieselben können der Emulsion in Form einer
Dispersion zugesetzt werden, ähnlich wie bestimmte Arten von farbbildenden Verbindungen (Kupplern)
in eine photographische Emulsion einverleibt werden. Derartige Verfahren sind in den USA.-Patentschriften
2 322 027 und 2 801 171 beschrieben. Dabei sollte das Lösungsmittel so gewählt werden,
daß es auf die Emulsion in Übereinstimmung mit der üblichen Praxis keine schädliche Wirkung
ausübt. Im allgemeinen werden Lösungs- oder Verdünnungsmittel, die mit Wasser mischbar sind,
bevorzugt.
Die Emulsionen können mit natürlich aktiver Gelatine angesetzt oder es können Schwefelverbindungen
zugesetzt werden, wie z. B. die in den USA.-Patentschriften 1 574 944, 1 623 499 und
2 410 689 beschrieben. Die Emulsionen können auch mit Edelmetallsalzen, wie solchen des Rutheniums,
Rhodiums, Palladiums, Iridiums oder Platins behandelt werden. Geeignet sind beispielsweise:
Ammoniumchloropalladat, Kaliumchloroplatinat und Natriumchloropalladit, die in einer Menge
unterhalb derjenigen verwendet werden, die eine wesentliche Schleierverhinderung bewirkt, wie in
der USA.-Patentschrift 2 448 060 beschrieben, oder die als Antischleiermittel in größeren Mengen angewendet
werden, wie in den USA.-Patentschriften 2 566 245 und 2 566 263 beschrieben. Die Emulsionen
können auch kleine Mengen Goldsalze enthalten, wie in den USA.-Patentschriften 2 399 083,
2 597 856 und 2 597 915 angegeben. Geeignete Verbindungen sind Kaliumchloroaurit, Kaliumaurirhodanid,
Kaliumchloroaurat, Goldtrichlorid und 2-Aurosulfobenzothiazolmethiochlorid. Die Emulsionen
können auch kleine Mengen von Reduktionsmitteln wie Stannosalze (USA.-Patentschrift
2 487 850) oder Polyamine wie Diäthylentriamin (USA.-Patentschrift 2 518 698) oder Spermin (USA.-Patentschrift
2 521 925) oder auch Bis-(ß-aminoäthyl)-sulfid und dessen wasserlösliche Salze (USA.-Patentschrift
2 521 926) enthalten.
Die Emulsionen können auch mit Cyanin- und Merocyaninfarbstoffen sensibilisiert werden, wie mit
den in den USA.-Patentschriften 1 846 301, 1 846 302,
1 942 854, 1 990 507, 2 112 140, 2 165 338, 2 493 747,
2 739 964, 2 493 748, 2 503 776, 2 519 001, 2 666 761,
2 734 900, 2 739 149 und in der britischen Patentschrift 450 958 beschriebenen.
Die Emulsionen können ein geeignetes Plastifizierungsmittel für Gelatine enthalten wie Glyzerin;
ίο ein Dioxyalkan, wie z. B. 1,5-Pentandiol (USA-Patentschrift
2 960 404); einen Ester einer Äthylenbisglykolsäure wie Äthylen-bis-(methylglykolat), wie
in der USA.-Patentschrift 2 904 434 beschrieben; weiter Bis-(äthoxydiäthylenglykol)-succinat, wie in
der USA.-Patentschrift 2 940 854 beschrieben; oder ein polymeres Hydrosol, wie es bei der Emulsionspolymerisation
einer Mischung aus einem Amid einer Säure der Acrylsäurereihe, einem Acrylsäureester
und einer Verbindung vom Styroltyp entsteht,
so wie in der USA.-Patentschrift 2 852 386 beschrieben.
Das Plastifizierungsmittel kann der Emulsion vor oder nach dem Zusatz eines Sensibilisierungsfarbstoffes,
falls ein solcherbenutztwird, zugegeben werden.
Die Emulsionen können mit jedem geeigneten
as Härter für Gelatine gehärtet werden, wie etwa Formaldehyd;
einer halogensubsituierten, aliphatischen Säure, wie z. B. Mucobromsäure, wie in der USA.-Patentschrift
2 080 019 beschrieben; einer Verbindung, die mehrere Säureanhydridgruppen enthält,
wie 7,8-Diphenylbicyclo-(2,2,2)-7-octen-2,3,5, 6-tetracarbonsäuredianhydrid, oder einem Dicarbonsäure-
oder Disulfonsäurechlorid, wie Terephthaloylchlorid oder Naphthalin-l,5-disulfonylchlorid, wie
in den USA.-Patentschriften 2 725 294 und 2 725 295 beschrieben; einem zyklischen 1,2-Diketon, wie
z. B. Zyklopentan-l,2-dion, wie in der USA.-Patentschrift 2 725 305 beschrieben; einem Diester der
Methansulfonsäure, z. B. l,2-Di-(methansulfonoxy)-äthan, wie in der USA.-Patentschrift 2 726162
beschrieben; l,3-Dioxymethylbenzimidazol-2-on, wie in der USA.-Patentschrift 2 732 316 beschrieben;
einem Dialdehyd oder dessen Natriumbisulfitverbindung, worin die Aldehydgruppen durch 2 bis
3 Kohlenstoffatome getrennt sind, wie ß-Methylglutaraldehyd-bisnatriumbisulfit;
einem Bisaziridincarboxamid wie Trimethylen-bis-(l-aziridincarboxamid), wie in der USA.-Patentschrift 2 950197
beschrieben, oder mit 2,3-Dioxydioxan, wie in der USA.-Patentschrift 2 870 013 beschrieben.
Die Emulsionen können ferner ein Beschichtungshilfsmittel enthalten, wie z. B. Saponin; einen Lauryl-
oder Oleoylmonoäther des Polyäthylenglykols, wie in der USA.-Patentschrift 2 831766 beschrieben;
ein Salz eines sulfatierten und alkylierten PoIyäthylenglykoläthers,
wie in der USA.-Patentschrift 2 719 087 beschrieben; ein acyliertes Alkyltaurin,
wie das Natriumsalz des N-Oleoyl-N-methyltaurins,
wie in der USA.-Patentschrift 2 739 891 beschrieben; das Reaktionsprodukt eines Dianhydrids des Tetracarboxybutans
mit einem Alkohol oder einem aliphatischen Amin mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, das mit einer Base, z. B. dem Natriumsalz des
Monoesters des Tetracarboxybutans behandelt wird, wie in der USA.-Patentschrift 2 843 487 beschrieben;
ein wasserlösliches Maleinsäure-Pimarsäureaddukt oder ein Gemisch desselben mit einem substituierten
Glutaminsäuresalz, wie in der USA.-Patentschrift 2 823 123 beschrieben; ein Alkalisalz einer substi-
tuierten Aminosäure, wie das Dinatriumsalz der N-iCarbo-p-tertoctylphenoxypentaathoxy^glutaminsäure;
ein Sulfosiccinamat wie Tetranatrium-N- (1,2 - dicarboxyäthyl) -n - octadecylsulfosuccinamat
oder N-Lauryl-dmatriumsulfosuccinamat.
Die erfindungsgemäßen sensibilisierenden Zusätze können in verschiedenen Arten von photographischen
Emulsionen benutzt werden. Außer daß sie in orthochromatischen, panchromatischen und infrarotempfindlichen
Emulsionen brauchbar sind, sind dieselben auch in Röntgenemulsionen sowie anderen nicht
optisch sensibilisierten Emulsionen verwendbar. Sie können der Emulsion zugesetzt werden, bevor
oder nachdem irgendwelche gegebenenfalls benutzten sensibilisierenden Farbstoffe einverleibt werden.
Es können verschiedene Silbersalze als lichtempfindliche Salze benutzt werden, wie Silberbromid,
Silberjodid, Silberchlorid, oder gemischte Silberhalogenide, wie Silberchloridbromid oderSilberbromidjodid.
Die erfindungsgemäßen Zusätze können in Emulsionen benutzt werden, die für die Farbphotographie
bestimmt sind, z. B. in Emulsionen, die farbbildende Kuppler enthalten, oder in Emulsionen,
die vermittels Lösungen entwickelt werden, die Kuppler oder andere farberzeugende Materialien
enthalten, weiter in Emulsionen des Mischpacktyps, wie in der USA.-Patentschrift 2 698 794 beschrieben,
oder in Emulsionen des Mischkorntyps, wie in der USA.-Patentschrift 2 592 243 beschrieben.
Die erfindungsgemäßen Zusätze können auch in Emulsionen benutzt werden, die für eine Verwendung
in Diffusionsübertragungsverfahren bestimmt sind, wobei das unentwickelte Silberhalogenid
in den Nicht-Bild-Flächen des Negativs dazu benutzt wird, ein Positiv zu bilden, in dem das unentwickelte
Silberhalogenid gelöst und auf einer in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Originalsilberhalogenidemulsionsschicht
befindlichen Aufnahmeschicht ausgefällt wird. Derartige Verfahren sind in den USA.-Patentschriften
2 352 014, 2 584 029 und 2 543 181 beschrieben. Sie können auch in Farbübertragungsverfahren
verwendet werden, die auf der Diffusionsübertragung einer bildweisen Verteilung des Entwicklers,
Kupplers oder Farbstoffes von einer lichtempfindlichen Schicht auf eine zweite Schicht,
während die beiden Schichten dicht beieinander liegen, beruhen, Farbverfahren dieser Art sind in
den USA.-Patentschriften 2 559 643, 2 698 798 und 2 756 142 sowie den belgischen Patentschriften
554 212 und 554933, 554 934, 554 935 beschrieben. Die Emulsionen können sich auf beliebigen
Trägern befinden.
Die Erfindung wird an Hand von bevorzugte Ausführungsformen betreffenden Beispielen im einzelnen
beschrieben.
Geeignete 1,1-Dimethylhydraziniumsalze wurden
in eine hochempfindliche Gelatine-Silberbromidjodidnegativemulsion, die mit einem Cyaninfarbstoff
panchromatisch sensibilisiert war, einverleibt. Mit der Emulsion war eine Celluloseacetatfilmunterlage
derart beschichtet, daß etwa 435 mg Silber und etwa 1050 mg Gelatine auf 929 cm2 kamen. Die
hergestellten photographischen Materialien wurden in Form von Filmstreifen in einen Eastman-Ib-Sensitometer
exponiert, bei 2O0C 5 Minuten entwickelt und
dann auf die übliche Weise fixiert, gewaschen und getrocknet. Für Vergleichszwecke wurden Versuchsproben, die kein Hydraziniumsalz enthielten, ebenso
behandelt. Der Entwickler hatte die folgende Zusammensetzung:
N-Methyl-p-aminophenolsulfonat 2,5 g
Hydrochinon 2,5 g
Natriumsulfit, wasserfrei 30,0 g
Natriumborat 10,0 g
Kaliumbromid 0,5 g
Mit Wasser zum Liter aufgefüllt.
Die Ergebnisse der sensitometrischen Versuche sind aus den in der folgenden Tabelle A aufgeführten
Daten ersichtlich. Darin sind die angegebenen Empfindlichkeiten eine Funktion der Belichtung, die
erforderlich ist, um eine Dichte von 0,3 über Grundschleier (Hintergrundschleier) zu geben, und sind
in reziprokem Verhältnis zur Belichtung ausgedrückt, wobei in jedem Falle die Empfindlichkeit
des (kein Hydraziniumsalz enthaltenden) Kontrollmaterials mit dem Wert 100 zugrunde gelegt ist. Die
Konzentrationen der in der Emulsion benutzten Zusätze sind in der Tabelle in Gramm pro Mol
Silberhalogenid (AgX) angegeben.
30
Zusatz
pro Mol
Relative | Gamma- |
Empfindlichkeit | wert |
100 | 1,27 |
107 | 1,27 |
118 | 1,25 |
132 | 1,08 |
129 | 0,98 |
129 | 0,90 |
100 | 1,01 |
135 | 1,20 |
151 | 1,13 |
100 | 1,01 |
107 | 1,01 |
110 | 1,04 |
107 | 1,01 |
110 | 1,00 |
Schleier
Ohne Zusatz
l-n-Decyl-lJ-dimethylhydraziniumperchlorat
l-n-Decyl-Ll-dimethylhydraziniumperchlorat
' l-n-Dodecyl-lJ-dimethylhydraziniumperchlorat
l-n-Hexadecyl-ljl-dimethylhydraziniumperchlorat
l-n-Octadecyl-ljl-dimethylhydraziniumperchlorat
Ohne Zusatz
l-n-Tetradecyl-lJ-dimethylhydraziniumperchlorat
l-n-Tetradecyl-lJ-dimethylhydraziniumperchlorat
Ohne Zusatz
1,4-Tetramethylen-bis-(l, l-dimethylhydraziniumperchlorat)
1,4-Tetramethylen-bis-(l, 1 -dimethylhydraziniumperchlorat)
ljo-Hexamethylen-bis-il.l-dimethylhydrazmiumperchlorat)
1,6-Hexamethylen-bis-( 1,1 -dimethylhydraziniumperchlorat)
0,3
0,9
0,3
0,3
0,3
0,3
0,9
0,75
3,0
0,75
3,0
0,12
0,11
0,13
0,12
0,17
0,15
0,13
0,16
0,22
0,13
0,12
0,11
0,13
0,12
0,11
0,13
0,12
0,17
0,15
0,13
0,16
0,22
0,13
0,12
0,11
0,13
0,12
9 10
Wie aus den Daten der Tabelle A zu entnehmen Empfindlichkeitswerte und die Konzentrationen das
ist, erhöhen die erfindungsgemäßen 1,1-Dimethyl- gleiche wie für die Tabelle A gilt. Der für die in der
hydraäniumsalze die Empfindlichkeit photograph!- Tabelle B aufgeführten Daten benutzte Entwickler
scher Silberhalogenidemulsionen, ohne daß uner- (Entwickler I) war der gleiche wie der im Beispiel 1
wünschte Schleierbeträge gleichzeitig in Erscheinung 5 benutzte, während der Entwickler, der benutzt
treten. wurde, um die in der Tabelle C aufgeführten Daten
Beispiel 2 zu ernalten (Entwickler II), die folgende Zusammensetzung
besaß:
Andere erfindungsgemäße Sensibilisatorzusätze
wurden in die im Beispiel 1 beschriebene Emulsion io N-Methyl-p-aminophenolsulfat 2,0 g
einverleibt, die im übrigen ebenso wie im Beispiel 1 Hydrochinon 8,0 g
beschrieben weiterbehandelt wurde, außer daß zwei Natriumsulfit, wasserfrei 90,0 g
Entwickler miteinander verglichen wurden, wobei Natriumcarbonat, Monohydrat 52,5 g
wieder 5 Minuten bei 20°C entwickelt wurde. Die Kaliumbromid 5,0 g
erhaltenen Versuchsergebnisse sind in den folgenden
Tabellen B und C zusammengestellt, worin für die Mit Wasser zum Liter aufgefüllt.
Zusatz
pro Mof
Relative
Empfindlichkeit
Empfindlichkeit
Gammawert
Schleier
Ohne Zusatz
I,14-TetramethyIen-bis-(l,I-dimethylhydrazinium-
perchlorat)
1,14-Tetramethylen-bis-( 1,1 -dimethylhydrazinium-
perchlorat)
1,10-Decamethylen-bis-(l, 1-dimethylhydrazinium-
perchlorat)
0,75
3,0
0,75
100
120
132
141
120
132
141
1,05 1,01 1,01 0,91
0,15 0,12 0,11 0,13
Zusatz
pro MoI
Relative
Empfindlichkeit
Empfindlichkeit
Ganimawert
Schleier
Ohne Zusatz
l,14-Tetramethylen-bis-(l,l-dimethymydrazmium-
perchlorat)
1,14-Tetramethylen-bis-(I, l-dimethylhydrazinmm-
perchlorat)
l,10-Decamethylen-bis-(l,l-dimethymydrazmiurn-
perchlorat)
0,75
3,0
0,75
100
123
141
191
123
141
191
1,09 1,61 0,97 0,92
0,13 0,13 0,13 0,15
Die aus Tabelle B und C ersichtlichen Daten illustrieren weiterhin die Brauchbarkeit der erfindungsgemäßen
1,1-Dimethylhydraziniumsalze als
Sensibilisatoren für photographische Silberhalogenidemulsionen.
Um die unerwartet hohen sensibilisierenden Eigenschäften
der erfindungsgemäßen 1,1-Dimethylhydraziniurroaize
zu zeigen, wurde ein charakteristischer Ssnsibilis'Jtorzusatz gemäß der Erfindung
mit mehrer in bekannten sensibilisierenden Hydrazmsalzen
verj liehen. Die verschiedenen Zusätze wurden in die im Beispiel 1 beschriebene Emulsion einverleibt,
dit;·^ auf eine Celluloseacetatfilmunterlage
derart av!getragen, daß 725 mg Silber und 1330mg
Gelatine auf 929 cm2 kamen, das Material in einem Eastman-Ib-Sensitometer exponiert, 6,5 Minuten
bei 200C in einem Entwickler von im wesentlichen der gleichen Zusammensetzung wie dem im Beispiel
1 beschriebenen entwickelt, und dann auf die übliche Weise fixiert, gewaschen und getrocknet.
Es wurde sowohl das ursprüngliche (frisch hergestellte) Material als auch Proben des gleichen
Materials, das jedoch zuvor eine Woche bei 49 0C und 50% relativer Feuchtigkeit aufbewahrt worden
war, geprüft. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle D zusammengestellt, wobei der
Einfachheit halber das mit dem erfindungsgemäßen Sensibilisatorzusatz versehene Material mit einer
ursprünglichen relativen Empfindlichkeit von 100 als Kontrollmaterial benutzt bzw. dem Vergleich
zugrunde gelegt wurde.
309 690/221
Zusatz
Ursprüngliches Material
relative Empfindlichkeit
Gammawert Schleier
1 Woche bei 49°C und
5O°/o relativer Feuchtigkeit
aufbewahrtes Material
relative | Ganinra- |
Empfindlichkeit | wert |
112 | 0,72 |
72 | 0,70 |
51 | 0,64 |
74 | 0,68 |
Schleier
l-n-Decyl-^l-dimethymydraziniumperchlorat
(Zusatz gemäß der Erfindung)
(Zusatz gemäß der Erfindung)
a-Acethydrazidpyridiniumchlorid
^-Benzoylacethydrazidopyridiniumchlorid
Acetocarbohydrazidpyridiniumchlorid ...
Acetocarbohydrazidpyridiniumchlorid ...
100 69 61 69 0,76
0,74
0,71
0,71
0,74
0,71
0,71
0,11
0,11
0,10
0,11
0,11
0,10
0,11
0,12 0,13 0,11 0,13
Aus den in der Tabelle D gezeigten Daten geht hervor, daß die spezifischen, substituierten Hydraziniumsalze
gemäß der Erfindung typischen bekannten sensibilisierenden Hydrazinderivaten wesentlich
überlegen sind.
Die erfindungsgemäß verwendeten l-AlkyI-l,l-dimethylhydraziniumsalze
können nach dem durch die folgenden Gleichungen wiederzugebenden Verfahren hergestellt werden:
a)
CH3
R-Br +CH3-N-NH2 CH3
R-Br +CH3-N-NH2 CH3
R-N-NH2
CH3
CH3
Br®
b)
CH3
R-N-NH2
CH3
CH3
Br® +NaClO4 CH3
R-N-NH2
CH3
CH3
ClO4 0+ NaBr
worin R einen' Alkylrest bezeichnet. Im einzelnen
werden 37,5 g des 1,1-Dimethylhydrazms in 400 ml
Diäthyläther gelöst und der Lösung 0,5 Mol des betreffenden Alkylbromids zugesetzt. Nach 4tägigem
Stehen bei 25 bis 300C wird das gebildete 1-AIkyl-1,1-dimethylhydraziniumbromid
aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt und durch Lösen in warmem Wasser und Vermischen mit einer wäßrigen Lösung
von Natriumperchlorat in das Perchloratsalz übergeführt. Es wird ein 10%iger Überschuß über die
molare Menge des Natriumperchlorates verwendet, um eine vollständige Umsetzung zu gewährleisten.
In den meisten Fällen scheidet sich das kristalline 1-Akyl-l, 1-dimethylhydraziniumperchlorat unmittelbar
bei Abkühlen des Reaktionsgemisches aus und häufig noch vorher. In der folgenden Tabelle E
sind die für mehrere nach dem angegebenen Verfahren hergestellten Alkyldimethylhydraziniumsalze
gefundenen C-, H-, N- und Cl-Werte zusammengestellt. Tabelle E
CH3
R-N-NH2
CH3
CH3
CIO4©
a) n-Decyl
berechnet..
gefunden ..
gefunden ..
b) n-Dodecyl
. C 48,2, H 9,1, N 9,3, Cl 11,8%; . C 48,3, H 9,3, N 9,4, Cl 21,1%.
berechnet ... C 51,1, H 10,1, N 8,5, Cl 10,7%; gefunden ... C 51,5, H 10,3, N 8,6, Cl 10,7%.
c) n-Tetradecyl
berechnet ... C 53,6, H 10,7, N 7,8, Cl 9,9%; gefunden ... C54,6, H 10,4, N7,1, Cl 9,8%.
d) n-Hexadecyl
berechnet... C 58,5, H 10,7, N 7,2, Cl 9,2%;
gefunden ... C 58,3, H 10,9, N 6,0, Cl 9,7%.
e) n-Octadecyl
berechnet ... C 59,2, H 10,9, N 5,7, Cl 9,4%; gefunden ... C60,2, H 11,3, N5,3, Cl 9,5%.
Die erfindungsgemäß benutzten α,ω-Alkylen-bis-(1,1-dimethylhydraziniumsalze)
können nach dem
13 14
durch die folgenden Gleichungen wiedergegebenen Verfahren hergestellt werden:
CH3 Br-R' — Br + 2CH3-N-NH2
CH3
CH3
H2N-N- R' — N-NH2
CH3
CH3
2 Br0+2 NaClO4-
CH3 CH3
H2N-N-R' —N-NH2
CH3 CH3
CH3 CH3
2Bre
CH3
CH3
H2N-N — R' —N-NH2
CH3
CH3
2 C104® +2 NaBr
worin R' einen Alkylenrest bezeichnet. Jeweils werden 0,5 Mol des betreffenden α,ω-Dibromalkans
in 500 ml Äther mit 1,1 Mol 1,1-Dimethylhydrazin
bei 25 bis 300C verrührt. Nach 3 Tagen wird das Alkylen-bis-(l,l-dimethylhydraziniumbromid)
abgetrennt und durch Lösen in Wasser und Vermischen mit einer 10%igen Lösung von Natriumperchlorat
(Überschuß!) in das Perchloratsalz übergeführt. Gewöhnlich scheidet sich das gebildete
kristalline Alkylen - bis - (1,1 - dimethylhydrazinium)-perchlorat
unmittelbar aus und kann aus Wasser umkristallisiert werden. In der Tabelle F sind die
analytischen Daten von mehreren nach dem angegebenen Verfahren hergestellten erfindungsgemäßen,
charakteristischen Sensibilisatorzusätzen zusammengestellt.
CH3
HaN-N-R'-
CH3
CH3
-N-NH2 CH3
2 C1O4©
35
40
a) Tetramethylen
berechnet ... C 25,6, H 6,4, N 14,9, Cl 18,9%; gefunden ... C 25,4, H 6,6, N 14,9, Cl 18,6%.
b) Hexamethylen
berechnet ... C 29,8, H 6,9, N 13,9, Cl 17,6%; gefunden ... C 29,8, H 7,1, N 13,8, Cl 16,3%.
c) Decamethylen
berechnet ... C 36,7, H Tfi, N 12,2, Cl 15,5%;
gefunden :.. C 36,7, H 7,8, N 12,2, Cl 15,5%.
d) Tetradecamethylen berechnet ... C 41,5, H 8,6, N 10,9, Cl 13,8%;
gefunden ... C 41,7, H 8,6, N 10,9, Cl 13,7%.
Claims (9)
1. Photographische, als Sensibilisierungsmittel eine Hydraziniumverbindung enthaltende Halogensilberemulsion,
vorzugsweise auf Gelatinebasis, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Sensibilisierungsmittel
ein 1,1-Dimethylhydraziniumsalz enthält.
2. Emulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Hydraziniumsalz aus
einem 1-Alkyl-1,1-dimethylhydraziniumsalz der
Formel
CH3
R-N-NH2
CH3
CH3
enthält, worin R ein Alkylrest mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen und X ein Anion ist.
3. Emulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Hydraziniumsalz aus
einem α, tu-Alkylen-bis-( 1,1 -dimethylhydraziniumsalz)
der Formel
CH3 CH3
H2N-N — R' —N-NH2
CH3 CH3
CH3 CH3
enthält, worin R' ein Alkylenrest mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen und X ein Anion, insbesondere
ein Perchloration ist.
4. Emulsion nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Mol Silberhalogenid
0,01 bis 10 g l-n-Decyl-l.l-dimethylhydraziniumperchlorat
enthält.
5. Emulsion nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Mol Silberhalogenid
0,01 bis 10 g l-n-Dodecyl-U-dimethylhydraziniumperchlorat
enthält.
6. Emulsion nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Mol Silberhalogenid
0,01 bis 10 g l-n-Tetradecyl-U-dimethylhydraziniumperchlorat
enthält.
7. Emulsion nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Mol Silberhalogenid
0,01 bis 10 g l-n-Hexadecyl-U-dimethylhydraziniumperchlorat
enthält.
8. Emulsion nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie pro Mol Silberhalogenid
0,01 bis 10 g l-n-Octadecyl-U-dimethylhydraziniumperchlorat
enthält.
9. Emulsion nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Verbindung gemäß
Anspruch 3 enthält, in der der Alkylenrest aus einem Tetramethylen-, Hexamethylen-, Decamethylen-
oder Tetradecamethylenrest besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 232 639.
Deutsche Patentschrift Nr. 232 639.
© 309 690/221 9.63
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US124800A US3201254A (en) | 1961-07-18 | 1961-07-18 | Photographic silver halide emulsions sensitized with 1, 1-dimethylhydrazinium salts |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1155326B true DE1155326B (de) | 1963-10-03 |
Family
ID=22416840
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE22908A Pending DE1155326B (de) | 1961-07-18 | 1962-05-18 | Photographische, als Sensibilisierungsmittel eine Hydraziniumverbindung enthaltende Halogensilberemulsion |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
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BE (1) | BE620339A (de) |
DE (1) | DE1155326B (de) |
GB (1) | GB981254A (de) |
Families Citing this family (3)
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BE634515A (de) * | 1962-07-19 | |||
JP2604045B2 (ja) * | 1989-12-28 | 1997-04-23 | 富士写真フイルム株式会社 | ハロゲン化銀乳剤及びそれを用いたハロゲン化銀写真感光材料 |
US5582957A (en) * | 1995-03-28 | 1996-12-10 | Eastman Kodak Company | Resuspension optimization for photographic nanosuspensions |
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---|---|---|---|---|
DE232639C (de) * |
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BE463680A (de) * | 1940-02-29 | |||
US2410690A (en) * | 1943-08-26 | 1946-11-05 | Eastman Kodak Co | Method of improving the sensitivity characteristics of emulsions |
US3113026A (en) * | 1959-01-19 | 1963-12-03 | Gen Aniline & Film Corp | Polyvinyl alcohol photographic silver halide emulsions |
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0
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1961
- 1961-07-18 US US124800A patent/US3201254A/en not_active Expired - Lifetime
-
1962
- 1962-05-18 DE DEE22908A patent/DE1155326B/de active Pending
- 1962-07-16 GB GB27164/62A patent/GB981254A/en not_active Expired
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE232639C (de) * |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE620339A (de) | |
GB981254A (en) | 1965-01-20 |
US3201254A (en) | 1965-08-17 |
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