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DE1152854B - Geraet zum Anzeigen des Durchganges eines Koerpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung - Google Patents

Geraet zum Anzeigen des Durchganges eines Koerpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung

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Publication number
DE1152854B
DE1152854B DEW27646A DEW0027646A DE1152854B DE 1152854 B DE1152854 B DE 1152854B DE W27646 A DEW27646 A DE W27646A DE W0027646 A DEW0027646 A DE W0027646A DE 1152854 B DE1152854 B DE 1152854B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release lever
rod
shaft
housing
plug
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW27646A
Other languages
English (en)
Inventor
Burton Vernooy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLIAMSON Inc T
TD Williamson Inc
Original Assignee
WILLIAMSON Inc T
TD Williamson Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLIAMSON Inc T, TD Williamson Inc filed Critical WILLIAMSON Inc T
Publication of DE1152854B publication Critical patent/DE1152854B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/26Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
    • F16L55/48Indicating the position of the pig or mole in the pipe or conduit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/26Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
    • F16L55/28Constructional aspects
    • F16L55/30Constructional aspects of the propulsion means, e.g. towed by cables
    • F16L55/38Constructional aspects of the propulsion means, e.g. towed by cables driven by fluid pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/40Separating transported fluids

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Gerät zum Anzeigen des Durchganges eines Körpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Anzeigen des Durchganges eines Körpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung mit einem von dem Körper zu betätigenden Auslösehebel, der durch ein Loch in der Rohrwand von außen eingreift und in einem auf der Rohrwand befestigten Gehäuse schwenkbar gelagert ist und dessen jeweilige Stellung mit Hilfe eines mechanischen Getriebes auf eine außerhalb des Gehäuses befindliche Anzeigeeinrichtung übertragen wird, wobei am äußeren Ende des Gehäuses eine Schleuse anbringbar ist, die das Einschrauben eines Verschlußstöpsels in die Öffnung des Gehäuses bei unter Druck stehender Leitung gestattet.
  • Derartige Geräte sind bei Rohrleitungsanlagen erforderlich, wo zur Reinigung der Rohrwände oder zur Trennung verschiedener in der Leitung geführter Flüssigkeiten Körper, sogenannte Rohrmolche, durch die L°itung hindurchgeschickt werden, deren Ankunft an einer bestimmten Stelle festgestellt werden muß.
  • Ein bekanntes Gerät der eingangs genannten Art hat ein Gehäuse, welches in seinem oberen Teil zum Anschluß einer Schleuse als Gewinderohr ausgebildet ist und darunter in einen seitlich bauchartig erweiterten Teil übergeht, in welchem der als gekrümmter Haken ausgebildete Auslösehebel gelagert ist. Dabei ist die bauchartige Erweiterung so groß bemessen, daß der gekrümmte Auslösehebel weit genug zurückgeschwenkt werden kann, um ein Bohrwerkzeug ungehindert durch das Gehäuse bis zur Rohrwand hindurchgehen zu lassen. Wenn mit dem Bohrwerkzeug dann ein Loch in der Rohrwandung gebohrt worden ist, kann der gekrümmte Auslösehebel in dieses Loch eingeschwenkt werden, so daß er beim Durchgang eines Körpers durch diese Stelle der Rohrleitung eine Bewegung erfährt.
  • Die Schwenkachse des Auslösehebels ragt einseitig oder beidseitig durch die Gehäusewandung hindurch und trägt einen Zeiger zur Anzeige der jeweiligen Stellung des Auslösehebels und/oder einen Nocken zur Betätigung eines Schalters in Abhängigkeit von der Stellung des Auslösehebels.
  • Eine Anordnung der vorstehend erläuterten Art macht es zwar bereits möglich, das Anzeigegerät erst nach Inbetriebnahme bei unter Druck stehender Rohrleitung anzubringen. Das verwendete Spezialgehäuse führt jedoch zu einer unerwünschten Verteuerung des Gerätes, und es ist auch nicht möglich, den Auslösehebel und die damit zusammenwirkende Einrichtung, solange die Rohrleitung in Betrieb ist, aus dem Gehäuse herauszunehmen. Auf jeden Fall würde ein Auswechseln des Auslösehebels eine Außerbetriebnahme der Rohrleitung erforderlich machen. Auch ist die Abdichtung der Schwenkachse des Auslösehebels in dem verwickelt geformten Gehäuse verhältnismäßig schwierig.
  • Weiterhin gibt es bereits ein Anzeigegerät für Rohrmolche, bei dem ein durch ein Loch in eine Rohrleitung eingreifender schwenkbarer Auslösehebel mit einer Seite seiner Schwenkachse in einer Ausnehmung der inneren Wandung eines Gehäuses gelagert ist, während das als Torsionsrohr ausgebildete andere Ende der Schwenkachse am Ende eines hohlen Gehäusearmes festgeschweißt ist, der von der Seite her an das Gehäuse angeschraubt ist. Bei Betätigung des Auslösehebels verstellt eine in dem Torsionsrohr angebrachte und aus dem Gehäusearm hervorstehende Stange einen Schalter im Stromkreis einer Signaleinrichtung. Ein solches Gerät kann nicht während des Betriebes der Rohrleitung angebracht oder ausgewechselt werden. Auch hier ist das verwendete Gehäuse ein verhältnismäßig verwickeltes Formteil, dessen Herstellung teuer ist.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die vorstehend erläuterten Mängel der bekannten Geräte zu überwinden und ein Anzeigegerät zu schaffen, welches in gewöhnlichen Rohrstutzen an Rohrleitungen auch während des Betriebes anbringbar ist und auch während des Betriebes einschließlich seines Auslösehebels und der zur Übertragung der Auslösebewegung nach außen bestimmten mechanischen Übertragungsglieder aus dem Gehäuse herausnehmbar ist.
  • Um das zu erreichen, wird ein Gerät der eingangs erwähnten Art zum Anzeigen des Durchganges eines Körpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung mit einem von dem Körper zu betätigenden Auslösehebel, der durch ein Loch in. der Rohrwand von außen eingreift und in einem auf der Rohrwand befestigten Gehäuse schwenkbar gelagert ist und dessen jeweilige Stellung mit Hilfe eines mechanischen Getriebes auf eine außerhalb des Gehäuses befindliche Anzeigeeinrichtung übertragen wird, wobei am äußeren Ende des Gehäuses eine Schleuse anbringbar ist, die das Einschrauben eines Verschlußstöpsels in die Öffnung des Gehäuses bei unter Druck stehender Leitung gestattet, erfindungsgemäß so gestaltet, daß der Auslösehebel und der untere Teil des Übertragungsgetriebes an dem Verschlußstöpsel für die Öffnung des als glatter Rohrstutzen ausgebildeten Gehäuses gelagert und mit diesem zusammen durch die Schleuse einführbar und herausnehmbar sind.
  • Gemäß baulicher Ausgestaltungen der Erfindung ist der Auslösehebel mit dem einen Ende einer beweglich an dem Verschlußstöpsel gelagerten Welle oder Stange gekuppelt, deren anderes Ende lösbar mit einer Einrichtung verbunden ist, welche die Bewegung der Welle oder der Stange auf eine Zeigereinrichtung und/oder auf den Schalter eines Signalstromkreises überträgt.
  • Dabei kann erfindungsgemäß das eine Ende der Welle ein Kegelzahnrad tragen, welches mit einem an dem Auslösehebel befestigten Zahnsegment in der Weise kämmt, daß die Welle beim Schwenken des Auslösehebels in dem Verschlußstöpsel gedreht wird. Zur Übertragung der Drehbewegung der Welle auf die Zeigereinrichtung kann dabei am oberen Ende des Gehäuses eine abnehmbare Kappe und eine in dieser Kappe drehbar gelagerte Anschlußwelle vorgesehen sein, welche in das Gehäuse hineinragt und mit dem oberen Ende der in dem Verschlußstöpsel drehbaren Welle durch eine Steckkupplung verbunden ist.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann ein Verbindungsglied schubstangenartig über Zapfen am Ende der Stange an dem Auslösehebel so angelenkt sein, daß die Stange beim Schwenken des Auslösehebels- in dem Verschlußstöpsel hin-und herbewegt wird. Dabei kann erfindungsgemäß an dem oberen Ende der in dem Verschlußstöpsel hin-und herbeweglichen Stange das untere Ende eines Stangengliedes angeschraubt sein, daß in einer abschraubbaren Kappe gelagert ist und über das Ende des Gehäuses hinausragt.
  • "Die vorstehend erläuteren Erfindungsmerkmale führen zu einem Anzeigegerät, dessen Anbau oder Auswechslung den Betrieb der damit ausgerüsteten Rohrleitung nicht behindern. Das Gehäuse des Anzeigegerätes ist ein einfacher, glatter Rohrstutzen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun an Hand von Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Rohrleitung mit angebauter Schleuse zum Einsetzen des erfindungsgemäß ausgestatteten Verschlußstöpsels, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht nach dem Einsetzen des Verschlußstöpsels, Fig. 3 ein vollständig zusammengebautes Anzeigegerät im Schnitt, Fig. 4 eine Außenansicht eines Anzeigegerätes, bei der man in dem aufgebrochen gezeichneten Rohr den Auslösehebel in seiner ausgeschwenkten Lage sehen kann, Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht mit zurückgeschwenktem Auslösehebel, Fig.6 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung mit ausgeschwenktem Auslösehebel, Fig.7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung mit zurückgeschwenktem Auslösehebel, Fig. 8 eine Ansicht des Oberteiles eines ähnlich wie in Fig. 6 und 7 aufgebauten Gerätes, jedoch mit einem Schalter zur Fernbetätigung von Signaleinrichtungen, Fig. 9 eine Ansicht eines ähnlich wie in Fig. 3 aufgebauten Gerätes, jedoch mit einem Schalter zur Fernbetätigung von Signaleinrichtungen.
  • Fig. 1 zeigt im Schnitt eine Rohrleitung 22 mit einem Loch 23, welches außen von einem angeschweißten Rohrstutzen 20 umgeben wird. An diesen Rohrstutzen ist eine Schleuse 26 angeschraubt, die ihrerseits wiederum mit einer nicht im einzelnen dargestellten Schleusenkammer 44 verschraubt ist. Eine solche Anordnung ermöglicht es in bekannter Weise, bei unter Druck stehender Rohrleitung Löcher in das Rohr 23 zu bohren und mittels einer Stange 45 einen Verschlußstöpsel 24 in den Rohrstutzen 20 einzuschrauben oder daraus zu entfernen. Fig. 2 zeigt die gleiche Anordnung wie Fig. 1, jedoch mit eingeschraubtem Verschlußstöpsel 24. Die in den Verschlußstöpsel einsteckbare Stange 45 trägt einen Außenvierkant mit federnd vorgespannten Rastkugeln 43, die mit Vertiefungen 39 (Fig. 3) in der Wand eines Innenvierkantes 29 im Verschlußstöpsel zusammenwirken. Das ermöglicht es einerseits, zum Einschrauben oder Herausdrehen des Verschlußstöpsels aus dem Rohrstutzen ein Drehmoment zu übertragen, gestattet aber andererseits auch das Herausziehen der Stange 45 mit dem oder ohne den Verschlußstöpsel.
  • Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, trägt der Verschlußstöpsel an seinem unteren Ende einen in einer Gabel 38 schwenkbar gelagerten Auslösehebel 25, der durch das Loch 23 in die Rohrleitung hineinragt und beim Vorbeigehen eines Rohrmolches in eine zur Rohrwand etwa parallele Lage verstellt wird. Die Schwenkung des Hebels 25 betätigt dabei auf noch näher zu beschreibende Weise eine außerhalb des Rohrstutzens 20 angebrachte Anzeigeeinrichtung.
  • Der Körper 28 des Verschlußstöpsels 24 enthält bei der Ausführung nach Fig. 3 in einer Bohrung 29 eine drehbare Welle 27 mit einem an ihrem unteren Ende angeordneten Kegelzahnrad 40, das mit einem Kegelradsegment 41 an dem um einen Zapfen 36 schwenkbaren Auslösehebel25 zusammenwirkt. Die Welle 27 ist in einem Spurlager 34 gelagert und durch einen O-Ring 35 abgedichtet. Die Bohrung 29 ist an ihrem oberen Ende zu einem Innenvierkant erweitert und trägt dort die Vertiefungen 39 zur Aufnahme der Rastkugeln 43 an der Stange 45 (Fig. 1 und 2). Ein Gewinde 30 an der Außenfläche des Stöpselkörpers ist in ein Innengewinde 31 in dem Rohrstutzen 20 einschraubbar. Die Abdichtung des Stöpselkörpers gegen den Rohrstutzen wird durch einen in einer Ringnut 32 angeordneten O-Ring 33 bewirkt. Das obere vierkantige Ende 141 der Welle 27 paßt in ein Kupplungsstück 37 und bildet zusammen mit diesem eine Steckkupplung. Oben auf dem Verschlußstöpsel ist ein Pfeil angebracht, der die Stellung des Stöpsels zur Rohrachse anzeigt.
  • Die Kegelräder 40, 41 haben gleich große Teilkreisdurchmesser, so daß die Welle 27 um 90° gedreht wird, wenn der Auslösehebel von seiner ausgestreckten in seine an die Rohrwand zurückgeschwenkte Lage gebracht wird.
  • Wenn der Verschlußstöpsel in den Rohrstutzen 20 dicht eingesetzt und justiert ist, können verschiedene Anzeigeeinrichtungen mit ihm verbunden werden, die erkennen lassen, ob der Auslösehebel von einem durch die Rohrleitung wandernden Körper bewegt worden ist. Eine Ausführung der Anzeigeeinrichtung ist in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt. Sie besteht aus einer Kappe 46 und einer Zeigereinrichtung 51. Der Kappenkörper 52 ist mit Innengewinde 49 zum Eingriff in ein Außengewinde 50 am Rohrstutzen 20 versehen und weist eine Bohrung 47 zur Aufnahme einer Anschlußwelle 48 auf. Eine Distanzhülse 53 ist am unteren Ende der Welle 48 durch eine Sechskantmutter 54 befestigt und an einem in eine Erweiterung der Bohrung 47 eingesetzten Spurlager 55 abgestützt. Eine Dichtung 56 in einer Ringnut 57 dient zur Abdichtung der Welle 48.
  • Beim Aufsetzen der Kappe 46 auf den Rohrstutzen 20 nimmt das Kupplungsstück 37 die Sechskantmutter 54 in seiner sechskantförmig erweiterten Bohrung gleitend auf. Die Zeigereinrichtung 51 wird dann durch eine Hutmutter 58 am oberen Ende der Welle 48 befestigt. Wenn das Anzeigegerät so zusammengesetzt ist, dreht jede Bewegung des Auslösehebels die Zeigereinrichtung 51. Die Außenfläche der Zeigereinrichtung 51 ist mit den Buchstaben P und N versehen, die zusammen mit einem Pfeil 59 am Rohrstutzen 20 anzeigen, ob ein im Rohr marschierender Körper das Anzeigegerät passiert hat. Die Fig. 5 und 4 zeigen die Stellungen der Zeigereinrichtung vor und nach Passieren des Körpers.
  • Fig.9 zeigt eine andere Anzeigeeinrichtung, bei der zusätzlich zu der bisher beschriebenen Zeigereinrichtung 51 ein Mikroschalter 63 am Rohrstutzen 20 durch einen Steg 64 befestigt ist. Der Steuerarm 65 des Mikroschalters greift in die Zeigereinrichtung 51 so ein, daß der Mikroschalter 63 elektrisch betätigte Signalmittel (nicht gezeigt) bekannter Art auslöst, wenn die Anschlußwelle 48 durch Bewegung des Auslösehebels 25 gedreht wird.
  • Die Reibung im Kegelradgetriebe 40, 41 zwischen dem Auslösehebel 25 und der Welle 27 kann ausreichen, um den Auslösehebel25 in seiner zurückgeschwenkten Lage zu halten. Dann bewirkt der Mikroschalter 63 ein elektrisches Dauersignal. Es ist aber auch möglich, eine Rückstellfeder vorzusehen, die genügend stark ist, um die Reibung im Kegelradgetriebe zu überwinden und den Auslösehebel25 in seine gestreckte Lage zurückzudrehen.
  • Bei dem in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsbeispiel verschiebt die Bewegung des Auslösehebels aus seiner ausgestreckten in seine zurückgeschwenkte Lage eine durch den Verschlußstöpsel geführte Stange, die die Anzeigeeinrichtung betätigt. Der Körper 67 des Verschlußstöpsels 24 weist zur Aufnahme der Stange 69 eine Bohrung 68 auf. Außen trägt der Körper 67 in einer Ringnut 71 eine O-Ring-Dichtung 71 sowie ein Gewinde 172 zum Einschrauben in das Innengewinde 30 des Rohrstutzens 20.
  • Der Auslösehebel 25 ist schwenkbar auf einem Drehzapfen 73 gelagert, der in einem gabelförmigen Ansatz 72 des Stöpselkörpers befestigt ist. Der Auslösehebel 25 ist mit der Stange 69 durch ein schubstangenartiges Verbindungsglied 75 verbunden, das mit seinem einen Ende an der Stange 69 mittels eines Zapfens 76 und mit seinem anderen Ende an dem Auslösehebel 25 mittels eines Zapfens 77 gelenkig angeschlossen ist. In den Armen des Ansatzes 72 ist je ein Längsschlitz vorgesehen, der den Drehzapfen 76 gleitend aufnimmt und den Stab 69 während seines Hin- und Herganges im Stöpselkörper 67 führt. Die Drehzapfen 73, 76 und 77 sowie das Verbindungsglied 75 sind so angeordnet, daß auf die Stange 69 ein Zug nach unten ausgeübt wird, wenn der Auslösehebel 25 zurückgeschwenkt wird.
  • Die Abdichtung der Stange 69 erfolgt durch eine in einer Ringnut 78 angeordnete O-Ring-Dichtung 178, die durch eine mit Schrauben 83 befestigte Platte 80 gehalten wird. Die Stange 69 trägt an ihrem oberen Ende ein Gewinde 82 zum Anschluß an eine weiter unten beschriebene Anzeigeeinrichtung. In dem oberen erweiterten Teil der Bohrung sind Vertiefungen 83 zur Aufnahme der Rastkugeln an der Einsetzstange 45 vorgesehen.
  • Die Anzeigeeinrichtung nach Fig.6 besteht aus einer Kappe 84 mit einer Bohrung 85 zur Aufnahme einer Anschlußstange 86 und aus einer Signalflagge 87, die oben auf der Kappe 84 in Böcken 88 schwenkbar angebracht ist und bei Abwärtsgang der Anschlußstange 86 angehoben wird. Die Kappe 84 ist mittels Gewinde 89 auf den Rohrstutzen 20 aufgeschraubt und gegen die Anschlußstange 86 durch eine der oben beschriebenen entsprechenden Dichtungsanordnungen 90, 91, 92, 93 abgedichtet.
  • Das obere Ende der Stange 86 trägt Gewinde zur Aufnahme einer Mutter 94 mit einem Querstift 96 und einer Kontermutter 95. Die Mutter 94 greift in einen Schlitz 97 an einem Arm 98 der Signalflagge 87 ein, so daß der Querstift 96 an dem Arm 98 gleitet und die Flagge 87 um den Drehzapfen 99 schwenkt, wenn die Stange 86 durch eine Bewegung des Auslösehebels 25 gehoben oder gesenkt wird. Eine Sperrfeder 100 wirkt mit dem Ende des Armes 98 zusammen und hält die Flagge in ihrer angehobenen Lage, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist. Diese Anordnung zum Halten der Anzeigeflagge in ihrer angehobenen Lage ist dann vorteilhaft, wenn nur festgestellt werden soll, ob ein durch die Leitung wandernder Körper das Anzeigegerät passiert hat, ohne den genauen Zeitpunkt des Durchganges zu erfahren. Der Druck in der Leitung wirkt auf das untere Ende der Stange 69 in dem Sinne, daß er die Stange nach oben zu drängen und dadurch den Auslösehebe125 in seine gestreckte Lage quer zum Rohr (Fig.6) zu führen sucht. Auf diese Weise wird das Anzeigegerät selbsttätig zurückgestellt, wenn nach dem Durchgang des Körpers die Sperrfeder 100 von Hand zurückgebogen wird.
  • Das untere Ende der Anschlußstange 86 ist in ein Verbindungsglied 101 eingeschraubt, das seinerseits auf das Gewinde 82 der Stange 69 aufgeschraubt ist und die Stange 69 somit zugfest mit der Anschlußstange 86 verbindet. Eine Kontermutter 102 verhindert ein Drehen der Anschlußstange 86 in dem Verbindungsglied 101, wenn dieses auf die Stange 69 aufgeschraubt wird.
  • Eine in Verbindung mit der Stangenübertragung nach den Fig.6 und 7 verwendbare Schalteranordnung zur Betätigung einer Signaleinrichtung ist in Fig. 8 dargestellt. Dabei ist ein Mikroschalter 102a auf der Kappe 84 mittels eines Halters 103 aufgebaut. Seine Schaltstange 104 stößt an das Ende der Anschlußstange 86 und ist mit dieser so verbunden, daß er ihre Hin- und Herbewegung in Abhängigkeit vom Auslösehebel25 mitmacht und über den Mikroschalter einen Signalstromkreis schaltet. Bei dieser Anordnung ist die obenerwähnte selbsttätige Rückstellung des Auslösehebels unter Einfluß des Leitungsdruckes besonders vorteilhaft, da sie eine manuelle Bedienung des Anzeigegerätes überflüssig macht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gerät zum Anzeigen des Durchganges eines Körpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung mit einem von dem Körper zu betätigenden Auslösehebel, der durch ein Loch in der Rohrwand von außen eingreift und in einem auf der Rohrwand befestigten Gehäuse schwenkbar gelagert ist und dessen jeweilige Stellung mit Hilfe eines mechanischen Getriebes auf eine außerhalb des Gehäuses befindliche Anzeigeeinrichtung übertragen wird, wobei am äußeren Ende des Gehäuses eine Schleuse anbringbar ist, die das Einschrauben eines Verschlußstöpsels in die Öffnung des Gehäuses bei unter Druck stehender Leitung gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (25) und der untere Teil des Übertragungsgetriebes an dem Verschlußstöpsel (24) für die Öffnung des als glatter Rohrstutzen (20) ausgebildeten Gehäuses gelagert und mit diesem zusammen durch die Schleuse (26) einfuhrbar und herausnehmbar sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (25) mit dem einen Ende einer beweglich in dem Verschlußstöpsel (24) gelagerten Welle (27) oder Stange (69) gekuppelt ist, deren anderes Ende lösbar mit einer Einrichtung (37 bzw. 101) verbunden ist, welche die Bewegung der Welle oder Stange auf eine Zeigereinrichtung (51 bzw. 87) und/oder auf den Schalter (63 bzw. 102a) eines Signalstromkreises überträgt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Welle (27) ein Kegelzahnrad (40) trägt, welches mit einem an dem Auslösehebel (25) befestigten Zahnsegment (41) in der Weise kämmt, daß die Welle (27) beim Schwenken des Auslösehebels in dem Verschlußstöpsel (24) gedreht wird (Fig. 3).
  4. 4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsglied (75) schubstangenartig über Drehzapfen (76, 77) am Ende der Stange (69) bzw. an dem Auslösehebel (25) so angelenkt ist, daß die Stange (69) beim Schwenken des Auslösehebels (25) in dem Verschlußstöpsel (24) hin- und herbewegt wird (Fig. 6 und 7).
  5. 5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur frbertragung der Drehbewegung der Welle (27) auf die Zeigereinrichtung (51) am oberen Ende des Rohrstutzens (20) eine abnehmbare Kappe (46) und eine in dieser Kappe drehbar gelagerte Anschlußwelle (48, 53) vorgesehen ist, welche in den Rohrstutzen (20) hineinragt und mit dem oberen Ende (141) der in dem Verschlußstöpsel (24) drehbaren Welle (27) durch eine Steckkupplung (37) verbunden ist (Fig. 3).
  6. 6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende (82) der in dem Verschlußstöpsel (24) hin- und herbeweglichen Stange (69) das untere Ende eines Stangengliedes (86, 101) angeschraubt ist, das in einer abschraubbaren Kappe (84) gelagert ist und über das Ende des Rohrstutzens (20) hinausragt (Fig. 6). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 315 736, 957 393, 961585; USA.-Patentschriften Nr. 2 371251, 2 698 363, 2782407.
DEW27646A 1959-12-24 1960-04-12 Geraet zum Anzeigen des Durchganges eines Koerpers, insbesondere eines Rohrmolches, durch eine Rohrleitung Pending DE1152854B (de)

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