DE1150833B - Rechenrad - Google Patents
RechenradInfo
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- A01D80/00—Parts or details of, or accessories for, haymakers
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rechenrad, das am Umfang mit federnden Zinken versehen ist, und bei dem
wenigstens ein Zinken durch ein Verbindungsglied mit einem der Hauptteile des Rades verbunden ist,
wobei dieses Verbindungsglied mindestens zwei Teile umfaßt, von denen sich der erste Teil an den
Zinken anschließt und von dieser Anschlußstelle zur Radnabe hin verläuft.
Um die Arbeitsbreite eines Rechenrades zu vergrößern, ist es bekannt, die am Umfang des Rechenrades
liegenden Zinken auf einem Bauteil anzuordnen, der in einer senkrecht zur Achse des Rechenrades
stehenden Ebene verformbar ist, wobei die Zinken in etwa radialer Richtung zur Achse hin ausweichen
können, derart, daß stets mehrere Zinken Bodenberührung haben.
Die Erfindung bezweckt demgegenüber, die Zinken eines Rechenradss so auszubilden und anzuordnen,
daß jeder Zinken für sich leicht ausweichen kann, wobei
auch stets mehrere Zinken gleichzeitig mit dem Boden in Berührung sein können.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Rechenrad der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht,
daß sich der zweite Teil des Verbindungsgliedes an den ersten Teil anschließt und, von dieser Anschlußstelle
ausgehend, von der Nabe weg gerichtet ist, wobei der erste Teil, nahe seiner Anschlußstelle am Zinken,
in Richtung der Rechenradachse frei beweglich ist. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform besteht
der erste und der zweite Teil des Verbindungsgliedes aus einem einzigen Stück Draht, wobei der erste Teil
im wesentlichen als Tragglied für den Zinken und der zweite Teil als Torsionsstab dient. Es ist zweckmäßig,
wenn der Zinken und der erste Teil des Verbindungsgliedes einen Winkel miteinander einschließen.
Der Gegenstand der Erfindung kann weiter so ausgeführt sein, daß das Verbindungsglied einen dritten
Teil aufweist, der sich an den zweiten Teil anschließt und von dem zweiten Teil her in Richtung zur Radnabe
gerichtet ist. Hierbei können ebenfalls die drei Teile des Verbindungsgliedes aus einem einzigen
Stück Draht bestehen, wobei der dritte Teil ein speichenförmiger Teil ist. Man erhält so eine einfache
Bauart des Rechenrades nach der Erfindung, die in der Herstellung billig ist. Die Anordnung der Zinken
sowie die der zwei Teile des Verbindungsgliedes kann derart sein, daß diese Teile in Ebenen liegen, die
wenigstens annähernd senkrecht zur Drehachse des Rechenrades stehen.
Ein Rechenrad nach der Erfindung mit einer steifen Radfläche, wobei die Zinken dennoch sehr biegsam
sind, kann dadurch erhalten werden, daß das
Anmelder:
Cornells van der LeIy,
Maasland (Niederlande)
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte,
Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 26. April 1958 (Nr. 227 299)
Niederlande vom 26. April 1958 (Nr. 227 299)
Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
von der Nabe abgewendete Ende des zweiten Verbindungsgliedteiles mit der Felge des Rades verbunden
wird. Auf diese Weise entsteht ein Rechenrad, durch das auch in großen Schwaden liegendes Erntegut
vorteilhaft bearbeitet werden kann. Dabei kann die steifere Radfläche den größten Teil des Erntegutes
versetzen, während die biegsamen Zinken das nahe am Boden liegende Gut angreifen und versetzen.
An der Stelle des Überganges von dem ersten Teil
in den zweiten Teil ist bei einer Ausführungsform der Erfindung das Verbindungsglied mit einer zweiten
Felge verbunden. Eine vorteilhafte Ausführungsform des Rechenrades nach der Erfindung, bei der die Zinken
weit aus der Gleichgewichtslage ausweichen können, ergibt sich, wenn der erste Teil einen Winkel
mit der Ebene bildet, in der ein Zinken liegt und die zur Drehachse des Rechenrades senkrecht steht.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Rechenrades, bei der die Zinken leicht individuell ausweichen
können, ist weiterhin erreicht worden, daß die Zinken sich sehr gut an die Unebenheiten des Bodens
anpassen und außerdem beim Auftreffen oder Aufstoßen an größere Steine od. dgl. Hindernisse besonders
unempfindlich und gegen Beschädigung gesichert sind. Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße
Rechenradausbildung den Vorteil, daß beim Ausweichen der Zinken diese das Erntegut sicher ergreifen
und dieses auch während der Ausweichbewegung
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3 4
der Zinken mit festem Griff halten, weil sich die gekuppelt sind. Die Biegung 8 ist durch eine Aus-Zinken
selbst nicht stärker verbiegen, sondern diese nehmung 10 des Befestigungselementes 11 und der
Biegung im wesentlichen durch die ihnen zugeordne- speichenförmige Teil 6 durch eine Ausnehmung 12
ten Verbindungsglieder erfolgt, wobei insbesondere desselben Elementes 11 geführt. Die Ausnehmungen
der erste Verbindungsteil die Biegekräfte aufzuneh- 5 10 und 12 sind so groß, daß sich die Biegung 8 und
men hat. Der Erfindungsgedanke läßt sich in ver- der Teil 6 in ihnen um ihre Längsachsen drehen
schiedenen Ausführungsformen verwirklichen. Ein können, und das Element 11 längs des Teiles 6 bei
Rechenrad mit drahtförmigen, nachgiebigen Zinken, einer Bewegung der Biegung 8 verschiebbar ist. Die
die am Außenumfang des Rades befestigt sind, wird Nabe 3, mit der das freie Ende eines speichenfönniinsbesondere
dann vorteilhafte Eigenschaften auf- io gen Teiles 6 verbunden ist, besteht aus einer Buchse
weisen, wenn es erfindungsgemäß so ausgestaltet 13, die zwei Scheiben 14 und 15 aufweist, wobei der
wird, daß Verlängerungen der Zinken, die Verbin- Durchmesser der Scheibe 15 kleiner ist, als der der
dungsglieder bilden, sich zunächst in Richtung zur Scheibe 14. Am Umfang der Scheibe 14 ist ein ring-Mitte
und darauf von der Mitte her nach ihrer Be- förmiges mit Bohrungen 17 versehenes Flachteil anfestigungsstelle
am Außenumfang des Rechenrades 15 geordnet. In den Scheiben 14 und 15 sind Ausneherstrecken,
wobei die Zinken und ihre Verlängerun- mungen 18 und 19 zur Aufnahme der gebogenen
gen erstmals an dieser Befestigungsstelle am Rechen- Enden 20 der speichenförmigen Teile vorgesehen,
rad abgestützt sind. Bei einer solchen Ausbildung Die speichenförmigen Teile liegen außerdem in den
eines Rechenrades ergibt sich, unabhängig von der Bohrungen 17 des Flachteiles 16, so daß eine Dresonstigen
Gestaltung des Rechenrades, eine beson- 20 hung der gebogenen Enden 20 in den Ausnehmungen
ders leichte Ausweichmöglichkeit der Zinken sowie 18 und 19 vermieden ist. Die gebogenen Enden 20
ebenfalls eine gute Griffigkeit gegenüber dem Ernte- sind in den Ausnehmungen. 18 und 19 durch eine
gut unabhängig von der Stellung des Rechenrades Platte 21 gehalten, die durch vier Bolzen 22 an der
und von der Beschaffenheit des Bodens. Scheibe 14 befestigt ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger 25 Das Verbindungsglied 2 ist derart gekrümmt, daß
vorteilhafter Ausführungsbeispiele näher erläutert. die Zinken 1 von der Drehachse 23 des Rechenrades
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer ersten Aus- zur senkrechten Ebene, in der die Speichen 6 liegen,
führungsform eines Rechenrades nach der Erfindung, in einem Abstand angeordnet sind. Die Torsions-
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II der stäbe 5 sind nahezu in derselben Ebene wie die
Fig. 1; 30 speichenförmigen Teile 6 angeordnet. Die von der
Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausfüh- Nabe abgekehrten Zinken 1 liegen ebenfalls in einer
rungsform eines Rechenrades nach der Erfindung und zur Drehachse 23 senkrechten Ebene, wobei die
Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie IV-IV aus Fig. 3; Tragglieder mit diesen Ebenen vier Winkel einschlie-
Fig. 5 zeigt eine Vorderansicht einer dritten Aus- ßen. Die besondere Ausbildung des Verbindungs-
führungsform, 35 gliedes 2 ermöglicht ein gutes Ausweichen der Zin-
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI nach ken 1 bei Unebenheiten im Boden, so daß mehrere
Fig. 5: Zinken gleichzeitig den Boden berühren können und
Fig. 7 stellt eine Vorderansicht einer vierten Aus- die Arbeitsbreite des Rechenrades größer wird, und
führungsform eines Rechenrades nach der Erfindung die Lage der Zinken für die Rechenwirkung vorteil-
dar; 40 haft bleibt.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt längs der Linie VIII-VIIl Bei der Bearbeitung des Erntegutes mit dem
aus Fig. 7. Rechenrad dreht sich das Rechenrad in Richtung des Nach den Fig. 1 und 2 ist das Rechenrad am Um- Pfeiles 24, wobei die Zinken 1, von dem Tragglied 4
fang mit nachgiebigen Zinken 1 versehen, die durch her gesehen, nach hinten gerichtet sind. Die Tragein
Verbindungsglied 2 an der Nabe 3 des Rechen- 45 glieder 4 sind, von den Zinken her gesehen, bezüglich
rades befestigt sind. Das Verbindungsglied 2 besteht der Drehrichtung 24 ebenfalls nach hinten gerichtet,
aus einem ersten Teil 4, einem zweiten Teil 5 und ähnlich wie die Torsionsstäbe 5 von den Biegungen 8
einem dritten Teil 6. Der Teil 4 bildet ein Tragglied, her gesehen.
das sich an den Zinken anschließt und von diesem bis Die zweite Ausführungsform des Rechenrades, die
zur Nabe 3 geführt ist. Der Teil 5 bildet einen Tor- 50 dem Rechenrad nach den Fig. 1 und 2 sehr ähnlich
sionsstab, der seinerseits am Teil 4 befestigt und von ist, weist am Umfang Zinken 25 auf, die durch Ver-
diesem von der Nabe weg in Richtung des Umf angs bindungsglieder 26 mit der Nabe 27 verbunden sind,
des Rechenrades gerichtet ist. Das von der Nabe ab- Das Verbindungsglied 26 besteht aus einem ersten
gekehrte Ende des Torsionsstabes 5 setzt sich in dem Teil 28, einem zweiten Teil 29 und einem dritten Teil
speichenförmigen Teil 6 fest und liegt radial zur 55 30, die mit den Zinken 25 einstückig aus Federstahl
Drehachse des Rades. Das Verbindungsglied 2 und hergestellt sind. Die Teile 28, 29 und 30 und die
der Zinken 1 sind einstückig aus Federstahl gebogen, Zinken 25 sind über Biegungen 31, 32 bzw. 33 mit-
wobei das Tragglied 4 und der Zinken 1 durch eine einander verbunden. Der Abstand der Biegungen 33
Biegung 7 miteinander verbunden sind, so daß der von der Nabe 27 ist annähernd doppelt so groß wie
Zinken 1 und das Tragglied 4 einen Winkel mitein- 60 der der Biegungen 32.
ander einschließen. Das Tragglied 4 und der Tor- Die Nabe 27 ist gleich ausgebildet wie die Nabe 3
sionsstab 5 sind durch eine Biegung 8 miteinander der vorhergehenden Ausführungsform und enthält
verbunden, während der Torsionsstab 5 und der spei- eine Buchse 34 mit zwei Scheiben 35 und 36. Die
chenförmige Teil 6 durch eine Biegung 9 ineinander Scheibe 35 ist mit einem Ring 37 versehen und weist
übergehen. Die Biegung 8 eines Zinkens erstreckt sich 65 Öffnungen 38 auf. Nahe der Buchse 34 sind in den
längs des speichenförmigen Teiles eines anderen Scheiben 35 und 36 Ausnehmungen 39 und 40 zur
Zinkens, wobei diese Teile der beiden verschiedenen Aufnahme der gebogenen Enden 41 der Speichen-Zinken
durch ein Befestigungselement 11 miteinander förmigen Teile 30 vorgesehen. Diese gebogenen
Enden 41 sind in den Ausnehmungen 39 und 40 durch einen Ring 42 gehalten, der durch Bolzen 43
an der Scheibe 35 befestigt ist. Die Zinken 25, die lediglich durch das Verbindungsglied 26 mit der Nabe
27 verbunden sind, sind in diesem Ausführungsbeispiel außerdem durch ein ringförmiges Element 44
miteinander gekuppelt, das in den Biegungen 32 zwischen den Traggliedern 28 und den Torsionsstäben
29 angebracht ist. Dieses ringförmige Element ist
hinten gekrümmt; desgleichen sind die Tragglieder 56 von den Zinken 50 her nach hinten gerichtet. Die
Torsionsstäbe 57 erstrecken sich von den Biegungen 59 her in der Drehrichtung 64 nach vorn, so daß die
5 Torsionsstäbe in diesem Falle eine andere Richtung haben als in den vorhergehenden zwei Ausführungsbeispielen.
Nach den Fig. 7 und 8 enthält ein am Umfang mit Zinken 65 versehenes Rechenrad eine Nabe 66, die
jedoch nicht durch weitere Teile mit dem Rad ver- io durch Speichen 67 mit einer Felge 68 verbunden ist.
bunden und ist somit vollkommen frei von der Nabe Die Zinken 65 sind durch ein Verbindungsglied 70
angeordnet. Das Element 44 ist zickzackförmig und mit der Felge 68 verbunden. Das Verbindungsglied
enthält Biegungen 45 und 46, zwischen denen gerade 70 besteht aus einem ersten Teil oder Tragglied 69
Teile 47 nahezu radial zur Nabe 27 angeordnet sind. und einem zweiten Teil 71, die durch eine Biegung
Ähnlich wie bei dem vorhergehenden Ausführungs- 15 72 ineinander übergehen. Das Tragglied 69 erstreckt
beispiel liegen die Zinken 25 in einem Abstand von sich von dem Zinken 65 her in Richtung der Nabe,
der Ebene der speichenförmigen TeEe 30. Diese während sich der zweite Teil 71 von dem Tragglied
Ebene ist zur Drehachse 49 des Rechenrades senk- 69 her von der Nabe weg erstreckt. Der zweite Teil
recht. Auch bei dieser Ausführungsform sind die 71 ist als Schraubenfeder ausgebildet, die nahe ihrem
Zinken 25 bezüglich der Drehrichtung 48 nach hinten 20 freien Ende einen Ring 73 aufweist. Der außerhalb
und von der Nabe 27 weg gerichtet. Die ersten Teile des Ringes 73 liegende Teil ist durch die Felge 68
oder Tragglieder 28 erstrecken sich von den Zinken gesteckt und außerhalb dieser Felge mit einer Mutter
25 her in der Drehrichtung nach hinten. Im Gegen- 74 versehen. Zur Befestigung des Verbindungsgliedes
satz zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 70 auf der Felge 68 ist diese zwischen den Ring 73
liegen die zweiten Teile oder die Torsionsstäbe 29 bei 25 und die Mutter 74 geklemmt.
diesem Rechenrad radial gegenüber der Nabe und Auch in dem letzteren Ausführungsbeispiel sind
erstrecken sich nahezu parallel zu den dritten oder die Zinken 65 bezüglich der Drehrichtung 75 von
speichenförmigen Teilen 30. Auch bei dieser Aus- dem Tragglied 70 her nach hinten gekrümmt, und
führungsform liegen somit die Torsionsstäbe 29 und liegen in einem Abstand von der Ebene, die durch
die speichenförmigen Teile 30 annähernd in einer 30 die Speichen 67 und die Felge 68 gebildet wird und
einzigen Ebene. Die Zinken 25 liegen auch in einer in der die Schraubenfeder 71 liegt,
zur Drehachse ebenfalls senkrechten Ebene, doch Die Rechenräder nach der Erfindung sind alle mit
liegt diese Ebene in einem Abstand zur Ebene der Zinken versehen, die mit den Rechenrädern durch
Teile 30. Da bei den Rechenrädern nach den Fig. 1 ein Tragglied verbunden sind, das von jedem Zinken
bis 4 keine Felge vorgesehen ist, erhält man ein sehr 35 zur Nabe des Rechenrades geführt ist und in einen
biegsames Rechenrad, das sich leicht an die Uneben- Torsionsstab übergeht, wobei das Tragglied entweder
heiten des Bodens anpaßt und im Gewicht leicht ist
und außerdem ohne Schwierigkeiten schnell herstellbar ist.
und außerdem ohne Schwierigkeiten schnell herstellbar ist.
Nach den Fig. 5 und 6 enthält ein am Umfang mit 40
Zinken 50 versehenes Rechenrad eine Nabe 51, die durch Speichen 52 mit zwei Felgen 53 und 54 verbunden
ist. Die Felge 54 ist in annähernd dem zweifachen Abstand von der Nabe 51 als die Felge 53
angebracht. Die Zinken 50 sind durch ein Verbindungs- 45 weichen aus ihrer Gleichgewichtslage verlassen die
glied 55 mit dem Rechenrad verbunden. Das Verbin- Zinken die Ebene der Torsionsstäbe, wobei sich die
dungsglied 55 hat einen ersten Teil 56 und einen zwei- Zinken mit den Traggliedern infolge der Verdrehung
ten Teil 57, der mit den Zinken 50 einstückig her- des Torsionsstabes um diesen drehen. Bei den in den
gestellt ist. Der Teil 56, der ein Tragglied bildet, geht Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen sind die
durch eine Biegung 58 in den Teil 57 über, der einen 50 Zinken mit dem ersten Teil des Verbindungsgliedes
Torsionsstab bildet. Die Biegung 58 ist durch eine in Richtung der Rechenradachse frei beweglich, d. h.
Öse 59 der Felge 53 geführt. Der Torsionsstab 57, der daß die federnde Ausweichung der Zinken aus ihrer
sich von der Biegung 58 zu der Felge 54 erstreckt, ist Gleichgewichtslage über einen beträchtlichen Abstand
an dieser durch das gebogene Ende 60 befestigt, das erfolgen kann und nicht wie bei einer Konstruktion,
durch eine Bohrung 61 eines Bolzens 62 gesteckt ist. 55 bei der der Zinken durch eine Felge hindurch-Der
Bolzen 62 ist von der Innenseite her durch die geführt ist.
Felge 54 geführt und auf der Außenseite der Felge Dadurch, daß die Torsionsstäbe von den Trag-
54 durch eine Mutter 63 befestigt. Hierdurch wird gliedern her von der Nabe weg gerichtet sind und
das Ende 60 des Torsionsstabes 57 gegen die Innen- mit einer Felge verbunden sind, entsteht eine wesentseite
der Felge 54 gedrückt. Die Torsionsstäbe 57 60 Hch steifere Rechenradfläche als bei Befestigung der
sind bei dieser Ausführungsform in der Ebene des Torsionsstäbe durch einen speichenförmigen Teil an
Rechenrades angeordnet, die durch die Speichen 52 der Nabe. Dieser steifere Teil kann von der Nabe so
und die Felgen 53 und 54 gebildet wird. Das Trag- weit nach außen geführt sein, daß lediglich die Zinglied
56 ist derart ausgebildet, daß der Zinken 50 in ken außerhalb des Umfanges dieses steiferen Teiles
einem Abstand von der Radebene liegt, während das 65 liegen, während die Tragglieder innerhalb dieses
Tragglied 56 einen Winkel mit dieser Ebene bildet. Teiles hegen.
Die Zinken 50 sind in bezug auf die Drehrichtung 64 Die Rechenräder können derart eingesetzt werden,
des Rechenrades von den Traggliedern 55 her nach daß die steiferen Teile, die durch die speichenförmi-
gar nicht oder nur nahe dem Teil abgestützt ist, der der Nabe am nächsten liegt, das in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 6 der Fall ist.
Bei dieser Befestigungsart des Zinkens an dem Rechenrad können die Zinken mit den an ihnen
befestigten Teilen der Tragglieder über einen Abstand aus ihrer Gleichgewichtslage ausweichen, wobei die
Zinken eine wirksame Lage beibehalten. Beim Aus-
gen Teile oder eine Felge mit Speichen gebildet werden,
den größten Teil des Erntegutes angreifen und bearbeiten, während die Zinken lediglich das nahe
am Boden befindliche Gut berühren und bearbeiten, so daß die Zinken keiner allzu großen Belastung
durch das Gut ausgesetzt sind.
Die Anordnung der Torsionsstäbe von den Traggliedern her von der Nabe weg gerichtet, bietet außerdem
den Vorteil, daß die Durchmesser der Rechenräder klein gehalten werden können und dennoch
eine sehr hohe Biegsamkeit der Zinken erreicht wird.
Claims (25)
1. Rechenrad, das am Umfang mit federnden Zinken versehen ist, und bei dem wenigstens ein
Zinken durch ein Verbindungsglied mit einem der Hauptteile des Rades verbunden ist, wobei
dieses Verbindungsglied mindestens zwei Teile umfaßt, von denen sich der erste Teil an den
Zinken anschließt und von dieser Anschlußstelle zur Radnabe hin verläuft, dadurch gekennzeich
net, daß sich der zweite Teil (5) des Verbindungsgliedes
(2) an den ersten Teil (4) anschließt und, von dieser Anschlußstelle ausgehend, von der
Nabe (3) weg gerichtet ist, wobei der erste Teil (4), nahe seiner Anschlußstelle am Zinken
(1), in Richtung der Rechenradachse (23) frei beweglich ist.
2. Rechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (4) und der zweite (5)
Teil des Verbindungsgliedes (2) aus einem einzigen Stück Draht bestehen, wobei der erste
Teil (4) im wesentlichen als Tragglied für den Zinken (1) und der zweite Teil (5) als Torsionsstab
dient.
3. Rechenrad nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinken (1) und
der erste Teil (4) des Verbindungsgliedes (1) einen Winkel miteinander einschließen.
4. Rechenrad nach den Ansprüchen 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied
(2) einen dritten Teil (6) aufweist, der sich an den zweiten Teil (5) anschließt und von dem
zweiten Teil her in Richtung zur Radnabe (3) gerichtet ist.
5. Rechenrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Teile (4,5, 6) des 5<>
Verbindungsgliedes (2) aus einem einzigen Stück Draht bestehen, wobei der dritte Teil (6) ein
speichenförmiges Teil ist.
6. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zinken (1) und die zwei Teile des Verbindungsgliedes in Ebenen liegen, die wenigstens annähernd
senkrecht zur Drehachse (23) des Rechenrades stehen.
7. Rechenrad nach einem dsr vorhergehenden, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das von
der Nabe (51; Fig. 5, 6) abgewendete Ende des zweiten Verbindungsgliedteiles (57) mit einer
Felge (54) des Rades verbunden ist.
8. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Verbindungsgliedteil (71; Fig. 7) die Form einer Schraubenfeder hat.
9. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungsglied an der Stelle des Überganges von dem ersten Teil (56; Fig. 5) in den zweiten
Teil mit einer zweiten Felge verbunden ist.
10. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Verbindungsgliedteil einen Winkel mit der Ebene einschließt, in welcher die Zinken liegen
und diese Ebene zur Drehachse des Rechenrades senkrecht steht.
11. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich
der erste Verbindungsgliedteil von der Anschlußstelle an dem zweiten Teil ausgehend, in der
Drehrichtung des Rechenrades nach vorn, der Zinken dagegen von der Anschlußstelle an dem
ersten Teil ausgehend, nach hinten erstreckt.
12. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
zweite Teil und der dritte Teil des Verbindungsgliedes im wesentlichen parallel zueinander
erstrecken.
13. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
zweite Verbindungsgliedteil von der Anschlußstelle am dritten Teil ausgehend, in der Drehrichtung
des Rechenrades nach vorn erstreckt.
14. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Teil eines Verbindungsgliedes nahe dem dritten
Teil des benachbarten Verbindungsgliedes liegt.
15. Rechenrad nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang zwischen dem
ersten und dem zweiten Teil eines Verbindungsgliedes mit dem dritten Teil eines anderen Verbindungsgliedes
gekuppelt ist.
16. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
der Übergangsstelle zwischen dem zweiten und dem dritten Teil des Verbindungsgliedes von der
Achse des Rechenrades mindestens annähernd das Doppelte des Abstandes der Übergangsstelle
zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Verbindungsgliedes von dieser Achse beträgt.
17. Rechenrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verbindungsglieder außerhalb des Umfanges der Nabe lediglich durch ein ringförmiges Element
miteinander verbunden sind, das in bezug auf die Nabe frei angeordnet ist.
18. Rechenrad nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Element aus
einem im wesentlichen zickzackförmig abgebogenen Stück Draht besteht, das über die Übergangsstellen
zwischen dem ersten und dem reiten
Teil der Verbindungsglieder gelegt ist.
19. Rechenrad nach einem der Ansprüche 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten
Teile der Verbindungsglieder in einem Abstand von ihren an der Nabe befestigten Enden in Öffnungen
einer Ringleiste liegen, die den äußeren Rand einer der Nabenscheiben bildet.
20. Rechenrad nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die die Speichen bildenden Verbindungsgliedteile
in den Öffnungen dadurch gehaltert sind, daß die Enden dieser Teile zwischen
zwei zur Drehachse des Rechenrades annähernd senkrechten Scheiben festgeklemmt sind.
21. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Teile
der Verbindungsgüeder verschiedener Zinken oder des Verbindungsgliedes desselben Zinkens in
einem kurzen Abstand längs zueinander liegen und an dieser Stelle durch ein Element miteinander
gekuppelt sind.
22. Rechenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Teile
der Verbindungsglieder verschiedener Zinken oder des Verbindungsgliedes desselben Zinkens miteinander
gekuppelt sind und an ihrer Kupplungsstelle einen Winkel miteinander einschließen.
23. Rechenrad nach den Ansprüchen 15, 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement
in der Längsrichtung mindestens eines der Teile verschiebbar ist.
24. Rechenrad nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement mit Bohrungen
versehen ist, deren Achsen sich in der Längsrichtung der zu kuppelnden Teile der Zinken
erstrecken.
25. Rechenrad mit drahtförmigen, nachgiebigen Zinken, die am Außenumfang des Rechenrades
befestigt sind, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Verlängerungen der Zinken, welche Verbindungsgüeder bilden, sich zunächst in Richtung
zur Mitte und darauf von der Mitte her nach ihrer Befestigungsstelle am Außenumfang des
Rechenrades erstrecken, wobei die Zinken und ihre Verlängerungen erstmals an dieser Befestigungsstelle
am Rechenrad abgestützt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1022406.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1022406.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 618/35 6.63
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL1150833X | 1958-04-26 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1150833B true DE1150833B (de) | 1963-06-27 |
Family
ID=19870390
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL33014A Pending DE1150833B (de) | 1958-04-26 | 1959-04-18 | Rechenrad |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1150833B (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1022406B (de) * | 1952-12-15 | 1958-01-09 | Lely Nv C Van Der | Rechenrad zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Gut |
-
1959
- 1959-04-18 DE DEL33014A patent/DE1150833B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1022406B (de) * | 1952-12-15 | 1958-01-09 | Lely Nv C Van Der | Rechenrad zum seitlichen Versetzen von auf der Erde liegendem Gut |
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