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DE1149805B - Fluessigkeitskuehlung fuer den elektrischen Antriebsmotor einer Kreiselpumpe - Google Patents

Fluessigkeitskuehlung fuer den elektrischen Antriebsmotor einer Kreiselpumpe

Info

Publication number
DE1149805B
DE1149805B DEH42483A DEH0042483A DE1149805B DE 1149805 B DE1149805 B DE 1149805B DE H42483 A DEH42483 A DE H42483A DE H0042483 A DEH0042483 A DE H0042483A DE 1149805 B DE1149805 B DE 1149805B
Authority
DE
Germany
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rotor
liquid
motor
bell
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH42483A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Hauenstein
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1149805B publication Critical patent/DE1149805B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/19Arrangements for cooling or ventilating for machines with closed casing and closed-circuit cooling using a liquid cooling medium, e.g. oil
    • H02K9/20Arrangements for cooling or ventilating for machines with closed casing and closed-circuit cooling using a liquid cooling medium, e.g. oil wherein the cooling medium vaporises within the machine casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitskühlung für den elektrischen Antriebsmotor einer Kreiselpumpe Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitskühlung für einen eine Kreiselpumpe antreibenden Elektromotor, bei welchem der Motorläufer mit vertikaler Achse oberhalb des Pumpenlaufrades in einem mit der Pumpe kommunizierenden Raum angeordnet ist und sich innerhalb des ringförmigen Magneteisens des Motorständers befindet.
  • Elektrische Antriebsmotoren der erwähnten Art sind bisher nicht mit einer besonderen Kühleinrichtung versehen worden. Obwohl der das Pumpenlaufrad enthaltende Raum des Motors mit der Pumpe kommuniziert, kann die mit der Pumpe zu fördernde Flüssigkeit nicht unmittelbar als Kühlmittel für den Motor benutzt werden, weil man durch eine gasdichte Motorkonstruktion danach trachtet, im Innenraum des Motors ein. Gaspolster oberhalb des Spiegels der Förderflüssigkeit zu schaffen, damit diese nicht in, den Luftspalt zwischen den Magneteisenteilen des Ständers und des Läufers eindringt. Dies ist wegen der in der Förderflüssigkeit allenfalls vorhandenen Verunreinigungen in Form von Feststoffen nötig, die unter keinen Umständen in den engen Luftspalt des Motors eintreten dürfen. Bei Verwendung moderner Isolationsmittel sind heute zwar beträchtlich höhere Temperaturen zulässig als früher. Dennoch ist vielfach eine spezielle Kühlung erwünscht, weil sie eine höhere Belastung des Motors bei unveränderten Dimensionen ermöglicht.
  • In elektrischen Antriebsmotoren von Kreiselpumpen zur Förderung von chemisch aggressiven Medien, wie Säuren und'' Basen, ist es: bekannt, die Ständer-und Läuferblechpakete mit einem widerstandsfähigen Überzug aus Kunststoff oder Emaille zu versehen. Diese Schutzüberzüge haben jedoch nur eine begrenzte Temperaturbeständigkeit, wenn sie bei den Wechseln von Erwärmung und Abkühlung vollkommen dicht bleiben sollen. Eine Flüssigkeitskühlung der mit den Schutzüberzügen versehenen Motorteile drängt sich daher auf, namentlich zwecks Kühlung des Motorläufers, von dem die entstehende Wärme ohnehin nur schwer abgeführt werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Flüssigkeitskühlung für den eine Kreiselpumpe antreibenden Elektromotor der eingangs genannten Gattung. Die gefundene Lösung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Motorläufer die Form einer nach oben offenen Glocke hat, deren Innenseite von der Kühlflüssigkeit bespült wird', daß die Glocke an ihrem oberen Rand einen radial einwärts vorstehenden Umfangswulst aufweist, der das Austreten der Flüssigkeit behindert, daß an dem Boden der Glocke wenigstens eine Abflußöffnung vorgesehen ist und daß oberhalb des Elektromotors Mittel zum dosierten Zuführen der Kühlflüssigkeit in den Innenraum der Glocke vorhanden sind.
  • Diese Ausbildung erlaubt eine wirksame Flüssigkeitskühlung des Motorläufers, so daß seine Temperatur konstant etwa auf dem Wert der Verdampfungstemperatur der Kühlflüssigkeit bleibt, während der übrige Innenraum des Motors mit Gas gefüllt sein kann.
  • Eine zusätzliche Kühlung des Magneteisens des Motorständers erzielt man., wenn gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung unmittelbar über der oberen Stirnfläche des Motorläufers im Lageiflansch ein Kühler zur Rückkondensation des verdampften Läuferkühlmittels angeordnet ist. Die kondensierte Flüssigkeit tropft dann auf die obere Stirnfläche des Läufers, wobei dieser weiterhin gekühlt und die Flüssigkeit an das Magneteisen des Ständers geschleudert wird, um auch dort eine Kühlwirkung herbeizuführen. Von besonderem Vorteil ist, daß nur destillierte und somit von Verunreinigungen freie Kühlflüssigkeit in den Luftspalt zwischen Ständer und "Läufer des Motors gelangt.
  • Glockenförmige Motorläufer sind zwar für verschiedene Zwecke bekanntgeworden, insbesondere bei Außenläufermotoren. Die bekannten Ausführungen wurden jedoch nicht mit nach oben offenere Glocke benutzt, und zudem war kein nach innen vorstehender Umfangswulst am Rand der Glocke vorhanden, so d'aß die erfindungsgemäße Flüssigkeits, kühlung nicht möglich war. Bei einem bekannten Motor ist zwar eine Flüssigkeitskühlung vorgesehen, indem der ganze Innenraum des Motorgehäuses mit Flüssigkeit gefüllt wird. Dies steht im Gegensatz zur Erfindung und bedingt, daß die Flüssigkeit völlig frei von Verunreinigungen ist, welche den Spalt zwischen Motorläufer und Ständer verstopfen könnten. Ferner kann bei der bekannten Kühlung nicht von der Verdampfung der Kühlflüssigkeit Gebrauch gemacht werden; bei der Verdampfung wird von der Flüssigkeit bekanntlich viel Wärme aufgenommen, während die Temperatur konstant bleibt.
  • Von dien bereits erwähnten, bekannten Schutzüberzügen bieten jene aus Kunststoff nicht in gleichem Maße Schutz gegen die Einwirkungen von Säuren und Basen wie ein: Schutzüberzug aus Glasbrand. Im Falle des erfindungsgemäßemglockenförmigen Motorläufers muß dieser allseitig mit dem Überzug versehen werden, so daß der Schutzüberzug erst angebracht werden kann, nachdem die Kurzschlußankerwicklung im Läufer fertiggestellt ist. Da der überzog aus Glasbrand aber bei einer hohen Temperatur eingebrannt werden muß, die nahe oder über dem Schmelzpunkt des Aluminiums liegt, müssen besondere Maßnahmen getroffen werden, damit die Aluminiumwicklung beim Einbrennen des Schutzüberzuges nicht wegschmilzt. Zur Überwindung dieser Schwierigkeit ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Kurzschlußankerwicklung vollständig und dicht in das Läuferblechpaket und den Läufertragkörper aus Materialien mit höherem Schmelzpunkt eingebettet, wodurch es möglich wird, den so gebildeten glockenförmigen Motorläufer in bekannter Weise allseitig mit dem aus Glasbrand bestehenden überzog zu versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein aus einer Kreiselpumpe und einem Elektromotor bestehendes Pumpenaggregat, teils in Ansicht und teils im axialen Schnitt; Fig. 2 stellt einen teilweisen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig: 1 dar; Fig. 3 veranschaulicht schematisch ein Anwendungsbeispiel dies Pumpenaggregates.
  • Auf einem Traggestell 10 ist gemäß Fig. 1 ein Gehäuse 11 einer Kreiselpumpe abgestützt, die unten eine Einlauföffnung 12 und seitlich einen Auslaufstutzen 13 aufweist. Nach oben hin ist das Pumpengehäuse 11 mit einem ringförmigen Deckel 14 versehen, der eine Trennwand zwischen der Pumpe und dem Elektromotor zum Antrieb derselben bildet. Auf der unteren Endpartie einer der Pumpe und dem Motor gemeinsamen, vertikalen Welle 15, deren Lagerung später erläutert wird, :sitzt ein Pumpenlaufrad 16, das durch eine außen konisch geformte Mutter 17 festgehalten ist, welche auf einen Gewindeteil der Welle 15 aufgeschraubt ist.
  • Das Magneteisen des Motorständers besteht aus zwei koaxial ineinander angeordneten, ringförmigen Dynamoblechpaketen 21 und 22, von denen das innere zwischen zwei Stützringen 23 und 24 gehalten ist. Der untere Stützring 23 sitzt auf dem Deckel 14 auf, wogegen auf dem oberen Stützring 24 ein Flansch 25 einer Lagermanschette 26 aufliegt, in welcher die Welle 15 drehbar gelagert ist. Das äußere Dynamobleehpaket 22 sitzt in einem hülsenförmigen Gehäuse 27 des Motors. Mit Hilfe von Schrauben 28 ist das Gehäuse am Flansch 25 befestigt und durch Gewindebolzen 29 und zugehörige Muttern 30 mit dem Traggestell 10 verbunden, wodurch die Teile 10,11,14; 23, 21, 22, 24, 25 und 27 zusammengehalten sind. Die Stützringe 23 und 24 ragen axial über die Köpfe der elektrischen. Ständerwicklung 31 hinaus. Die letztere ist gemäß Fig. 2 in Nuten 32 untergebracht, die im inneren Magneteisenteil 21 derart angeordnet sind, daß sie radial nach außen hin offen und gegen den Luftspalt zwischen dem Ständer und dem Läufer des Motors geschlossen sind. Die Wicklungsstäbe können daher vom äußeren Umfang des inneren Magneteisenteiles 21 her in die Nuten 32 eingelegt werden, bevor der äußere Magneteisenteil 22 darübergeschoben wird. Mit Hilfe von Nutenkeilen 33 wird die Wicklung 31 in den Nuten 32 gesichert.
  • Das Magneteisen 35 des Motorläufers ist durch ein ringförmiges Dynamoblechpaket gebildet und weist gegen den Luftspalt des. Motors. hin geschlossene Nuten 36 auf, wie Fig. 2 zeigt. In den Nuten 36 befinden sich die aus Aluminium bestehenden Leiter 37 einer Kurzschlußankerwicklung. Die Enden der Leiter 37 sind durch Ringe 38, die ebenfalls aus Aluminium bestehen, elektrisch leitend miteinander verbunden. Das Magneteisen 35 und die Kurzschlußankerwicklung 37, 38 sind in. einen Läufertragkörper 39 eingebettet, der die Kurzschlußankerwicklung vollständig umschließt. Sowohl das Magneteisen 35 als auch der Läufertragkörper 39 haben einen beträchtlich höheren Schmelzpunkt als die Kurzschlußankerwicklung 37, 38. Der ganze Motorläufer hat die Form einer nach oben offenen Glocke, an deren Boden eine auf der Welle 15 sitzende Nabe 40 ausgebildet ist. Der Boden der erwähnten. Glocke weist wenige Duschbrechungen 41 auf; die sich in einigem Abstand von der gegen die Lagermanschette 26 gekehrten zylindrischen Innenfläche des Läufertragkörpers 39 befinden. Gegen das obere Ende des Motorläufers weist die Innenfläche 42 der Glocke einen radial einwärts vorstehenden Umfangswulst 43 auf, der bis nahe an die Manschette 26 heranreicht.
  • Unmittelbar über der oberen Stirnfläche des Motorläufers ist im Flansch 25 der Lagermanschette 26 ein ringförmiger Hohlraum 45 vorhanden, der als Kühler dient und zum Durchleiten eines Kühlmediums Anschlüsse für Rohrleitungen aufweist.
  • Auf der oberen Endpartie der Welle 15 ist mittels einer Mutter 46 eine Hülse 47 mit einem Außenflansch 48 befestigt. Die Hülse 47 ist von einer Lagerhülse 50 umgeben, die im oberen Teil der Manschette 26 fest angeordnet ist. Der Flansch 48 ist auf einem Spurring 51 abgestützt, der mittels eines Halteringes 52 auf einem Endflansch 53 der Manschette 26 zentriert ist. Das ganze Spurlager ist durch einen auf dem Endflansch 53 aufgesetzten, haubenförmigen Deckel 54 abgeschlossen. Ein Kanal 55 zum Zuführen einer Schmierflüssigkeit mündet in einen Ringraum zwischen der Lagerhülse 50 und dem Spurring 51 ein. Ein anderer Kanal 56 für Schmierflüssigkeit führt vom Hohlraum unter dem Deckel 54 zu einem die Welle 15 umgebenden ringförmigem Hohlraum unterhalb der Lagerhülse 50. Im unteren Endteil der Manschette 26 befindet sich eine innen hohlkegelförmige Lagerhülse 58, in welcher eine auf der Welle 15 festsitzende, außen kegelförmige Hülse 59 drehbar gelagert ist. Der Deckel 14 weist an seinem Umfang eine Gewindebohrung 60 auf, die von dem den Motorläufer enthaltenden Raum nach außen führt.
  • Das Pumpengehäuse 11, der Deckel 14, die Welle 15, das Laufrad 16, die Mutter 17, der Flansch 25 und die Manschette 26, die Mutter 46, die Lagerhülse 47 mit Flansch 48, die Lagerhülse 50, die Ringe 51 und 52, der Deckel 54 sowie die Hülsen 58 und 59 bestehen. aus Materialien, die gegenüber aggressiven chemischen Substanzen widerstandsfähig sind. Die geforderten, magnetischen, Eigenschaften der Dynamoblechpakete 21, 22 und 35 machen es jedoch unmöglich, auch die Magneteisenteile aus gegen aggressive chemische Substanzen widerstandsfähigem Werkstoff herzustellen. Aus diesem Grunde sind besondere Maßnahmen zum Schutze der Magneteisenteile getroffen.
  • Die dem Luftspalt zugekehrte Innenfläche des Ständereisenpaketes 21 und die in, gleicher Flucht liegenden Flächen der Stützringe 23 und 24 sind mit einem gegen Säuren und Basen widerstandsfähigen Überzug 61 aus Glasbrand versehen, der bis über die axialen Stirnenden der Stützringe 23 und 24 fortgesetzt ist.
  • In analoger Weise ist der gesamte Motorläufer 35, 37, 38, 39 mit einem gegen Säuren und Basen widerstandsfähigen Überzug 62 aus Glasbrand überzogen.
  • Glasbrandüberzüge an Gegenständen aller Art müssen bekanntlich bei verhältnismäßig hoher Temperatur eingebrannt werden. Dies geschieht bei den Teilen 21, 23 und 24, bevor die Wicklung 31 in die nach außen offenen Nuten 32 eingelegt wird. Beim Motorläufer ruß die Kurzschlußankerwicklung 37, 38 jedoch bereits vordem Anbringen und Einbrennen des Überzuges 62 eingebaut sein. Bei der für das Einbrennen erforderlichen Temperatur wird das Alu- minium der Kurzschlußankerwicklung schmelzen oder doch zumindest sehr weich werden. Das schadet jedoch nichts, da das Aluminium überall von Material mit höherem Schmelzunkt umgeben ist und daher nicht auslaufen kann.
  • Am Pumpenlaufrad 16 ist ein Hohlkörper 65 ausgebildet, der mit dem Deckel 14 eine Labyrin.thdichtung 66 bildet und zugleich als zusätzliches Kreiselföräerrad ausgebildet ist, um die in den den Motorläufer enthaltenden Raum des Motors eingedrungene Flüssigkeit in den Druckraum der Pumpe zu fördern.
  • Ein Anwendungsbeispiel des beschriebenen Pumpenaggregates ist in Fig. 3 veranschaulicht. Die Einlauföffnung 12 der Pumpe ist durch eine Rohrleitung 70 mit dem Auslaß eines Chemiegefäßes 71 verbunden, in welchem beispielsweise eine Säure enthalten ist, die ständig umgewälzt werden soll. Vom Auslaufstutzen 13 der Pumpe führt eine andere Rohrleitung 73 zum oberen Teil des Gefäßes 71 zurück. Ferner weist die Rohrleitung 73 eine Abzweigung 74 auf, die zu einem nur schematisch angedeuteten Filter 75 führt, der seinerseits durch eine Rohrleitung 76 mit dem bereits erwähnten Kanal 55 für eine Schmierflüssigkeit in Verbindung steht. Die Lager der Welle 15 werden somit durch die gleiche chemisch aggressivo Flüssigkeit geschmiert, welche mittels der Pumpe gefördert werden soll. An die ebenfalls schon beschriebene Gewindebohrung 60 ist eine Rohrleitung 77 angeschlossen, welche zum oberen Teil des Gefäßes 71 führt. Der als Kühler dienende Hohlraum 45 des Motors ist durch eine Rohrleitung 78 mit der Druckseite einer kleinen Hilfspumpe verbunden, die mit einem Reservoir 80 für ein Kühlmedium zusammengebaut ist. Für den Rücklauf des Kühlmediums vom Hohlraum 45 zum Rerservoir 80 ist eine weitere Rohrleitung 81 vorhanden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anlage und insbesondere der Flüssigkeitskühlung des Elektromotors ist wie folgt: Wenn die Wicklung 31 des Motors unter Strom gesetzt ist, drehen sich der Motorläufer, die Welle 15 und das Pumpenlaufrad 16. Es wird dadurch Flüssigkeit aus dem Behälter 71 durch die Leitung 70, die Pumpe und die Leitung 73 zum Behälter 71 zurückgefördert. Ein kleinerer Teil der geförderten Flüssigkeitsmenge wird über die Leitung 74, den Filter 75 und die Leitung 76 in den Schmiermittelkanal 55 geleitet und gelangt von, dort zu den Gleitflächen zwischen den Lagerhülsen 47 und 50 .sowie zwischen dem Flansch 48 und dem Spurring 51, wodurch die betreffenden Lager geschmiert werden. Infolge ZentTifugalwirkung des Flansches. 48 wird ein erheblicher Teil der Schmierflüssigkeit zwischen dem Flansch 48 und dem Spurring 51 radial nach außen in. den, Raum unter dem haubenförmigen Deckel 54 gefördert. Durch den Kanal 56 fließt nachhher die Schmierflüssigkeit in den die Welle 15 unmittelbar umgebenden Ringraum unterhalb der Lagerhülsen 47 und 50, um auf diese Weise auch zu den kegeligen Lagerhülsen 58 und 59 zu gelangen und die Gleitflächen zwischen diesen Hülsen zu schmieren. Da die Schmierflüssigkeit von der Druckseite der Pumpe abgezweigt wird, steht sie unter einem beträchtlichen statischen Druck. Durch den Flüssigkeitsfilm zwischen. dem Flansch 48 und dem Spurring 51 wird der gesamte Läufer des Pumpenaggregates aus seiner Stillstands-Ruhelage in axialer Richtung etwas angehoben, soweit es die kege, ligen Lagerringe 58 und 59 bzw. der zwischen denselben sich bildende Flüssigkeitsfilm gestatten. Es stellt sich ein Gleichgewichtszustand ein.
  • Die zwischen den Lagerhülsen 58 und 59 nach unten austretende Flüssigkeit gelangt auf den Boden der durch den Motorläufer gebildeten Glocke und wird dann, infolge Zenarifugalwirkung gegen die zylindrische Innenfläche 42 des Läufertragkörpers 39, d. h. gegen den dortigen Überzug 62, geschleudert und auf der genannten Fläche ausgebreitet. Der Umfangswulst 43 verhindert, daß die Flüssigkeit gegen den Luftspalt zwischen den Magneteisenteilen des Motorläufers und des Motorständers ausgeschleudert wird. Im Betrieb des Motors erzeugt der Motorläufer Wärme, die größtenteils durch den Flüssigkeitsring an der zylindrischen Innenfläche des Motorläufers aufgenommen wird, wobei die Flüssigkeit verdampft und eine der Verdampfungstemperatur entsprechende, im wesentlichen konstante Temperatur des Motorläufers erzielt wird. Die nach oben steigenden Dämpfe werden durch das den ringförmigen Hohlraum 45 durchströmende Medium gekühlt und die Flüssigkeit rückkondensiert. Die Kondensattropfen fallen dabei auf die obere Stirnfläche des Motorläufers und werden radial auswärts gegen den Belag 61 des Motorständers geschleudert, welcher dadurch ebenfalls, eine Kühlung erfährt. Dia auf die beschriebene Weise nur verdampfte und wieder kondensierte Flüssigkeit in den Luftspalt zwischen den Magneteisenteilen 21 und: 35 des Motors gelangt, ist diese Flüssigkeit völlig frei von Fremdbestandteilen und kann somit keine Verstopfung des engen Luftspaltes auftreten. Der Belag 61 auf den Stützringen 23 und 24 verhindert den. Zutritt von Flüssigkeit in den die Wicklung 31 enthaltenden Raum.
  • Die den, Luftspalt nach unten verlassende Kühlflüssigkeit sammelt sich auf d'emDeckel 14. Der einen Bestandteil des Pumpenlaufrades 16 bildende Hohlkörper 65 fördert die sich oberhalb des Deckels 14 ansammelnde Flüssigkeit in den Druckraum dar Pumpe. Gelängt. zwischen den kegeligen Lagerringen 58 und 59 mehr Flüssigkeit in den Innenraum des glockenförmigen Motorläufers als verdampft, so kann die überschüssige Flüssigkeit durch die Öffnungen 41 nach der Außenseite der Läuferglocke abfließen, wonach diese Flüssigkeit ebenfalls mittels des Hohlkörpers 65 in den Druckraum der Pumpe gefördert wird.
  • Setzt man das Pumpenaggregat still, so gelangt der Innenraum des Pumpengehäuses 11 unter den statischen Druck der im Behälter 71 vorhandenen Flüssigkeit. Da jetzt eine Förderwirkung des Hohlkörpers 65 fehlt, steigt die Flüssigkeit aus dem das Pumpenlaufrad 16 enthaltenden Raum in den den Motorläufer enthaltenden Raum hoch, wobei das dort vorhandene Gas, z. B. Luft, komprimiere wird und ein Luftpolster bildet, das dem weiteren Ansteigen des Flüssigkeitsspiegels entgegenwirkt. Die Stützringe 23 und 24 sowie der Überzug 61 verhindern: das Eindringen von Flüssigkeit in den die Wicklung 31 enthaltenden Raum. Die in die Gewindebohrung 60 einmündende Leitung 77 ermöglicht das Nachströmen von Gas oder Luft in den den Motorläufer enthaltenden Raum, wenn das Pumpenaggregat wieder in Betrieb gesetzt und dadurch aus dem genannten Raum die Flüssigkeit mittels des Hohlkörpers 65 weggefördert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeitskühlung für einen. eine Kreiselpumpe antreibenden Elektromotor, bei welchem der Motorläufer mit vertikaler Achse oberhalb des Pumpenlaufrades in einem mit der Pumpe kommunizierenden Raum angeordnet ist und sich innerhalb des ringförmigen Magneteisens des Motorständers befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorläufer (35, 37, 38, 39, 40) die Form einer nach oben offenen Glocke hat, deren Innenseite von der Kühlflüssigkeit bespült wird, daß die Glocke an ihrem oberen Rand einen radial einwärts vorstehenden Umfangswulst (43) aufweist, der das Austreten der Flüssigkeit behindert, daß an dem Boden der Glocke wenigstens eine Abflußöffnung (41) vorgesehen -ist und daß oberhalb des Elektromotors Mittel (55, 56, 74 bis 76) zum dosierten Zuführen der Kühlflüssigkeit in den Innenraum der Glocke vorhanden sind.
  2. 2. Flüssigkeits Läuferkühlung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar über der oberen Stirnfläche des Motorläufers im Lagerflansch (25) ein Kühler (45) zur Rückkondensation der verdampften Läuferkühlflüssigkeit zwecks Kühlung des Magneteisens des Motorständers angeordnet ist.
  3. 3. Flüssigkeits-Läuferkühlung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der sowohl dar Ständer als auch der Läufer des Elektromotors an ihren dem Luftspalt zugekehrten Flächen mit einem gegen Säuren und Basen widerstandsfähigen Überzug versehen sind und der Motorläufer eine aus Aluminium bestehende Kurzschlußankerwicklung trägt, dadurch gekennzeichnet, d'aß die KurzschlußankeTwicklung (37, 38) vollständig und dicht in das Läuferblechpaket (35) und den Läufertragkörper (39) aus Materialien mit höherem Schmelzpunkt eingebettet ist und der so gebildete glockenförmige Motorläufer (35, 37, 38, 39, 40) in bekannter Weise allseitig mit dem aus Glasbrand bestehenden Überzug (2) versehen ist. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 208129, 674 524; deutsche Auslegeschriften Nr. 1023 517, 1040 118, 1074139; deutsche Patentanmeldung F 4967 VIIIb/21 d1 (bekanntgemacht am 30. 10. 1952); britische Patentschrift Nr. 699 436; französische Patentschrift Nr. 824 256; USA.-Patentschrift Nr. 2 282 586.
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