DE1147305B - Anordnung an einer umlaufenden elektrischen Maschine, insbesondere Asynchronmaschine - Google Patents
Anordnung an einer umlaufenden elektrischen Maschine, insbesondere AsynchronmaschineInfo
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- DE1147305B DE1147305B DEN18531A DEN0018531A DE1147305B DE 1147305 B DE1147305 B DE 1147305B DE N18531 A DEN18531 A DE N18531A DE N0018531 A DEN0018531 A DE N0018531A DE 1147305 B DE1147305 B DE 1147305B
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
- H02K3/26—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors consisting of printed conductors
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Description
- Anordnung an einer umlaufenden elektrischen Maschine, z insbesondere Asynchronmaschine Die Erfindung setzt eine umlaufende elektrische Maschine, insbesondere Asynchronmaschine, als bekannt voraus, bei welcher mehrere dünne scheibenförmige Rotoren auf einer gemeinsamen Achse montiert sind und sich zwischen in sie hineinragenden scheibenförmigen Statoren in ebenen axialen Luftspalten drehen. Bei dieser Maschine sollen ferner die Statorscheiben eine aus dünnen folienartigen Leitern bestehende Wicklung tragen, die vorzugsweise mittels eines Druckverfahrens hergestellt ist und jeweils auf einer die-lektrischen Tragscheibe eines Stators liegt.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe der gegenseitigen mechanischen Abstützung und des elektrischen Anschlusses der Statorwicklungen einer solchen Maschine in einer besonders einfachen und zweckmäßigen Weise gelöst. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen jeder Statorwicklung durch leitende Belegungen am Rande von gegebenenfalls auf ihrer Innenseite metallisierten Öffnungen in radialen Ansätzen der Tragscheiben gebildet werden und daß diese Klemmen mittels Distanzrohren mechanisch gegeneinander abgestützt und elektrisch verbindbar sind und alle Klemmen und Distanzrohre von einem Stab durchstoßen werden, der mit Spann- und Blockierungsvorrichtungen versehen ist.
- Die Erfindung soll an Hand der Fig. 1 bis 5 erläutert werden.
- Fig. 1 zeigt eine elektrische, rotierende, mit mehreren Polen versehene Wechselstrommaschine, die drei Rotoren 34 in der Form von dünnen, zwischen den Statorelementen rotierenden Scheiben enthält. Zwischen den Statorelementen und den Scheiben liegen ringförmige, flache Luftspalte. Die drei Rotoren sind auf der gleichen Welle 36 befestigt und sind als Kurzschlußläufer mit den Unterbrechungen 35 dargestellt. Sie können aber ebenso aus massivem Blech von geringer Hysteresis bestehen. Ihre Befestigung auf der gemeinsamen Welle 36 geschieht mittels der Muffe 37, die auf dieser Welle befestigt ist.
- Der Statorteil enthält zwei ringförmige Endmagnetjoche 38 aus weichem Ferrit und zwei Zwischenmagnetjoche 39, die ebenfalls ringförmig sind und aus weichem Ferrit bestehen. Auf jedem dieser Magnetjoche 38, 39 ist eine flache elektrische Wicklung 40 mit lamellierten Leitern befestigt, wobei eine dünne Isolierschicht zwischengelegt ist. Diese Magnetjoche sind in den Unterstützungsteilen 41- 42 - 43 - 44 -- 45 befestigt, und ein Gehäuse, dessen Form lediglich angedeutet ist, schützt den Motor und enthält die nicht dargestellten Lager.
- Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform einer Wechselstrommaschine mit mehreren Polen, die vier dünne, scheibenförmige Rotoren 46 enthält, die auf einer gemeinsamen Welle befestigt sind. Die Rotoren können als Kurzschlußläufer ausgeführt sein, sie können jedoch auch aus einem massiven Blech von geringer Hysteresis bestehen. Der entsprechende Statorteil enthält lediglich zwei ringförmige Magnetjoche 47 aus weichem Ferrit. Auf jedem dieser Joche ist eine flache elektrische Doppelwicklung 48 mit lamellierten Leitern der gleichen Art wie im vorhergehenden Beispiel befestigt, wobei eine dünne Isolation zwischengelegt ist. Der Statorteil enthält ferner drei weitere flache elektrische Statordoppelwicklungen 49 mit lamellierten Leitern, die ohne Ferritunterlage in den flachen ringförmigen Zwischenraum zwischen den Rotoren 46 eingeführt sind, so daß ebenfalls eine Folge von axialen Luftspalten entsteht.
- Mit Hilfe ihrer isolierenden Träger werden die zwischengeschalteten Wicklungen 4.9 mittels der Abstandstücke 50 - 51- 52 - 53 zentriert.
- Die gesamte Statoreinheit der so beschaffenen, rotierenden Maschine wird durch die Gehäuseflansche 54 und durch Spannbolzen 55 zusammengepreßt.
- Fig. 3 gibt in vergrößertem Maßstab eine Darstellung für eine mögliche konstruktive Anordnung eines Stators. DieAnschlußklemmen A und B einer flachen, elektrischen Doppelwicklung mit lamellierten Leitern sind auf einem Vorsprung oder Zahn C der scheibenförmigen Unterlage D; die die Wicklung E trägt, vorgesehen und auf einem Stück F aus weichem Ferrit angebracht.
- Die Vorder- und Rückseiten der Anschlußklemmen A bzw. der Anschlußklemmen B werden untereinander durch ein Loch verbunden, welches einen leitenden, elektrolytischen Niederschlag erhält, wodurch die Verbindung leitend wird.
- Fig. 4 zeigt in einem axialen Halbschnitt je drei Statorelemente und Rotorelemente in Verbundanordnung bei einer elektrischen rotierenden Maschine der in Fig. 1 dargestellten Art, die flache elektrische Statorwicklungen mit lamellierten Leitern enthält.
- Der Anschluß in A und in B der drei elektrischen Statorelemente geschieht mittels der Verbindungsrohre 56 aus Kupfer, um die elektrischen Kreise, deren Anzahl von derjenigen der zu verbindenden Statoren abhängt, parallel zu schalten.
- Diese Rohre 56 werden in die zu diesem Zwecke in den Ferriten der magnetischen Kreise vorgesehenen Aussparungen eingeführt. Der Kontakt zwischen den verschiedenen Wicklungen und Verbindungsrohren wird durch metallische Stäbe 57, die das System durchdringen, gewährleistet, wobei dieses Stäbe Gewindeenden zur Aufnahme von Klemmschrauben tragen, welche die so gebildete Einheit der elektrischen Anschlüsse zusammenhalten.
- Eines der Verbindungsrohre 56 dient an der einen oder anderen Seite eines jeden Anschlusses A und B auf bekannte Weise als allgemeine Stromklemme für die Maschine.
- Fig. 5 zeigt einen dem vorhergehenden entsprechenden Teilschnitt der Verteilung der Anschlußklemmen und Verbindungen einer elektrischen rotierenden Maschine, wie sie in Fig. 2 dargestellt wurde.
- Wie in dem vorhergehenden Beispiel wird die Kopplung der elektrischen Statorkreise in A und in B mittels der die Ferrite durchstoßenden Verbindungsrohre 58 aus Kupfer sowie durch eine geeignete Zahl von Rohren 59, die zwischen den einzelnen Wicklungsscheiben 49 bzw. zwischen diesen Scheiben und den Ferriten F angeordnet sind, hergestellt. Der Kontakt zwischen den verschiedenen, den Stator der Maschine bildenden Wicklungen wird auf gleiche Weise wie in dem vorhergehenden Beispiel durch an ihren Enden Gewinde tragende Metallstäbe 60 gewährleistet.
- Da man frei über isolierende oder leitende Zwischenrohre 59 verfügen und mit oder ohne metallischen Niederschlag im Inneren der Löcher A und B arbeiten kann, kann man jede gewünschte Art der Verbindung der verschiedenen Wicklungen herstellen, je nachdem welche Spannungen zur Verfügung stehen oder welche Leistung man erzielen möchte.
- In den vorhergehenden Beispielen wurden die Poljoche als aus massiven Teilen von weichem Ferrit bestehend beschrieben. Es ist jedoch klar, daß man ebenso andere magnetisch äquivalente Teile verwenden kann, z. B. Teile aus spiralenartig aufgewickeltem Blech.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung an einer umlaufenden elektrischen Maschine, insbesondere Asynchronmaschine, mit mehreren dünnen scheibenförmigen Rotoren, die auf einer gemeinsamen Achse montiert sind und sich zwischen in sie hineinragenden scheibenförmigen Statoren drehen, und mit ebenen axialen Luftspalten zwischen den Rotorscheiben und den Statorscheiben, wobei die Statorscheiben eine aus dünnen folienartigen Leitern bestehende Wicklung tragen, die vorzugsweise mittels eines Druckverfahrens hergestellt sind und auf dielektrischen Tragscheiben der Statoren liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen jeder Statorwicklung durch leitende Belegungen (A, B) am Rande von gegebenenfalls auf ihrer Innenseite metallisierten Öffnungen in radialen Ansätzen (C) der Tragscheiben (D) gebildet werden und daß diese Klemmen mittels Distanzrohren (56, 59) mechanisch gegeneinander abgestützt und elektrisch verbindbar sind und alle Klemmen und Distanzrohre von einem Stab (57, 60) durchstoßen werden, der mit Spann- und Blockierungsvorrichtungen versehen ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzrohre abhängig von den herzustellenden Schaltungen der Statorwicklungen ausgebildet sind und zum elektrischen Anschluß der Statorwicklungen aus leitendem Werkstoff bzw. zur Isolation der Statorwicklungen aus Isolierstoff bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR1147305X | 1959-07-31 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1147305B true DE1147305B (de) | 1963-04-18 |
Family
ID=9645836
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN18531A Pending DE1147305B (de) | 1959-07-31 | 1960-06-23 | Anordnung an einer umlaufenden elektrischen Maschine, insbesondere Asynchronmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1147305B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
IT201800007097A1 (it) * | 2018-07-11 | 2020-01-11 | Circuito elettrico stratificato per lo statore di una macchina elettrica rotante |
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DE295225C (de) * | ||||
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DE1052538B (de) * | 1956-05-30 | 1959-03-12 | Duria Werk Karl Kempf G M B H | Elektrische Maschine, deren Magnetkreis eine flache Magnetscheibe aus dauermagnetischem Oxydwerkstoff enthaelt |
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1960
- 1960-06-23 DE DEN18531A patent/DE1147305B/de active Pending
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