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DE1146315B - Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer eine handbetaetigte Scheibenbremse - Google Patents

Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer eine handbetaetigte Scheibenbremse

Info

Publication number
DE1146315B
DE1146315B DET17173A DET0017173A DE1146315B DE 1146315 B DE1146315 B DE 1146315B DE T17173 A DET17173 A DE T17173A DE T0017173 A DET0017173 A DE T0017173A DE 1146315 B DE1146315 B DE 1146315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
brake
threaded
sleeve
threaded bushing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET17173A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Knapp
Ernst Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co oHG
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Teves GmbH filed Critical Alfred Teves GmbH
Priority to DET17173A priority Critical patent/DE1146315B/de
Publication of DE1146315B publication Critical patent/DE1146315B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/54Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play by means of direct linear adjustment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine handbetätigte Scheibenbremse Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine handbetätigte Scheibenbremse, die durch eine im Bremsgehäuse verdrehbare Gewindebüchse über die Bremsbacken auf die Bremsscheibe einwirkt. Die Nachstellvorrichtung besteht aus einer zwischen der Gewindebüchse und dem Bremsbacken angeordneten Spindel mit Sägegewinde und einer darauf axial beweglichen, in Segmente aufgeteilten, mit entsprechendem Gegengewinde versehenen Sperrbüchse, die sich an Anschlägen der Gewindebüchse abstützt und durch eine Ringfeder zusammengehalten ist.
  • Die Nachstellvorrichtung ist insbesondere für die handbetätigte Feststellvorrichtung einer beispielsweise hydraulisch betätigten Scheibenbremse geeignet. Während die Fahrbremse die Beläge verschleißt, bleibt die Handbremse unbetätigt. Durch die Erfindung wird trotzdem der Totweg der Handbremse kompensiert. Bei Betätigung der Handbremse entstehender Verschleiß wird nach dem Lösen automatisch nachgestellt.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Spindel, die in der Gewindebüchse geführt ist, sich über eine Druckfeder an der Gewindebüchse abstützt.
  • Während bei bekannten Nachstellvorrichtungen, die ebenfalls einseitig wirkende Gesperre in Form der Sperre gemäß der Erfindung verwenden, das Lüftspiel durch ein Schleifglied, beispielsweise ein Langloch im Nachstellgestänge herstellbar ist, ist bei der Erfindung eine axiale Beweglichkeit von der Größe des Bremslüftspiels zwischen der Sperrbüchse und den Anschlägen in der Gewindebüchse vorgesehen. Diese Maßnahme ist bekannt durch eine Nachstellvorrichtung mit zwei ineinanderdrehbaren Gewindebüchsen, bei denen der Flankenwinkel in der einen Richtung steiler ist als in der anderen, wobei die Flankenwinkel so bemessen sind, daß in der einen Drehrichtung unter Druck eine Sperrwirkung entsteht, während in der anderen Drehrichtung die Büchsen leicht unter Druck gegeneinander zu verdrehen sind.
  • Ferner ist es bereits bekannt, die Sperrbüchse, deren Verzahnung mit der Nachstellspindel zusammenwirkt, in mehrere Segmente aufzuteilen, die durch eine Ringfeder zusammengehalten sind. Das Nachstellen kann jeweils nur dann erfolgen, wenn der Verschleiß die Größe einer Ganghöhe überschreitet. Eine solche Sperrbüchse wird auch bei der Erfindung verwendet. Eine Verfeinerung der Nachstellung wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß die Sperrbüchse aus zwei oder mehr Sperrbüchsen besteht, die mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßen und durch eine in eine fluchtende Trennfuge eingelegte Leiste am Verdrehen gegeneinander verhindert werden, und daß die Gewindeanfänge der Sperrbüchsen um einen Winkel gegeneinander verdreht sind, der 360° geteilt durch die Anzahl der Sperrbüchsen entspricht. Es zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt durch die Nachstellvorrichtung, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Abb.1. Abb. 3 eine Einzelheit bei a.
  • Mit 1 ist das Bremsgehäuse, mit 2 ein Belagträger, mit 3 der Handhebel und mit 4 das Gehäuse der Nachstellvorrichtung einer Scheibenbremse bezeichnet. Das Gehäuse 4 setzt sich in einem Gewindestück 5 mit einer Innenkerbverzahnung fort, die den kerbverzahnten Bolzen 6 zur Befestigung des Handhebels 3 der Feststellbremsvorrichtung aufnimmt. In dem Gehäuse 4 ist das Sperrelement zu sehen, das aus zwei Sperrbüchsen 7, 8 besteht, die innen mit einer Sägeverzahnung 9 versehen. sind und mit dem Spindelkörper 10 im Eingriff sind, der gleichfalls mit einer entsprechenden Sägeverzahnung 11 ausgestattet ist. Eine Druckfeder 12 stützt sich am Boden einer Sackbohrung des Spindellcörpers und an dem Kopf des kerbverzahnten Bolzens 6 ab. Der Spindelkörper drückt über das Druckstück 13 auf den Belagträger 2. Das Gehäuse 4 ist mit einer Schulter 14 versehen, die als Anschlag für das Sperrelement dient. Am offenen Ende des Gehäuses ist als Anschlag für die Längs- Bewegung des Sperrelement ein Anschlagring 15 befestigt, in dem radial verschieblich an einer Stele des Umfangs ein unter dem Druck einer Feder 17 stehender Bolzen 16 eingelassen ist, der zur Arretierung der ganzen Sperrvorrichtung während der Mßntage dient.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, setzen sich die beiden Sperrbüchsen 7, 8 aus Ringsegmenten 18 zusammen, die von Ringfedern 19 unter radialer Spannung gehalten werden. Ein abgebogenes Ende 20 der beiden Ringfedern dient zur Halterung der Leiste 21, die die Sperrbüchsen in einer bestimmten Lage zueinander festhält.
  • Die Sperrbüchsen können aus einem Stück mit durchlaufendem Sägegewinde hergestellt werden, um nach Aufteilung in Segmente bei der Montage in ihrer Gesamtheit um 180° gegeneinander verdreht zu werden. Das Ablängen geschieht in der Weise; daß die beiden Sperrbüchsen 7, 8 nach Einlegen der Leiste 21 mit ihren Stirnflächen 22, 23 aneinanderstoßen.
  • In Zusammenarbeit mit der Feststellvorrichtung einer Scheibenbremse, wie sie in den Abbildungen dargestellt ist, wirkt die Nachstellvorrichtung folgendermaßen: Durch Schwenken des Handhebels 3 wird das Gewindestück 5 im Bremsgehäuse 1 axial in Richtung auf den Belegträger 2 verstellt, bis der Belag zum Eingriff mit der Bremsscheibe gelangt. Die übertragung der axialen Druckkraft erfolgt von der Schulter 14 auf den aus den Sperrbüchsen 7, 8 bestehenden Sperrkörper, von diesem über die Verzahnung auf den Spindelkörper 10 und das Druckstück 13 des Bremsbelagträgers 2. Während der Handbremsung findet keine automatische Nachstellung bei Belagversehleiß statt, sondern erst beim Lösen der Handbremse.
  • Befindet sich die Handbremse in Ruhestellung und wird mit der hydraulischen Bremseinrichtung der Belegträger mit dem Belag an die Bremsscheibe angelegt, dann könnte zwischen dem Druckstück 13 und dem Spindelkörper 10 Spiel entstehen, wenn nicht die Druckfeder 12 den Spindelkörper mitsamt dem Sperrkörper der Bremsbewegung des Belegträgers 2 nachführte, bis der Eingriff mit der Scheibe erfolgt. In diesem Augenblick hat sich der Sperrkörper an den Anschlagring 15 angelegt. Der Verschleiß des Belags entfernt das Druckstück wieder vom Vorderende des , Spindelkörpers 10. Die Feder 12 ist bestrebt, den Kontakt wiederherzustellen. Sie bewegt den Spindelkörper aus dem Gehäuse heraus in Richtung auf das Druckstück 13 und zwingt die Sperrbüchsen 7, 8 auf der Schräge der Verzahnung hochzugleiten, da sie nicht anders ausweichen können. Bei entsprechendem Verschleiß wird der Sperrkörper in den nächsten Gewindegang einrasten.
  • Beim Lösen der hydraulischen Bremse holen Rückzugfedern den Belegträger 2 in gegenläufiger Richtung zurück. Der Spindelkörper entfernt sich mit den Sperrbüchsen 7, 8 von dem Anschlag 15 und wandert entgegen der Kraft der Feder 12 bis zum Anschlag an die Schulter 14 in das Gehäuse hinein. Aus dieser Beschreibung der Arbeitsweise ergibt sich, daß die Nachstellvorrichtung im wesentlichen als Nachfolge-Nachstellvorrichtung gedacht ist, mit deren Hilfe erreicht wird; daß der Betätigungsweg des Handhebels 3 immer im gleichen Sektor verbleibt.
  • Die Aufgliederung des Sperrkörpers in zwei Sperr-Büchsen bezweckt eine Verfeinerung der Nachstclltätigkeit. Da die Sperrbüchsen bezüglich ihrer Gewinde um 180° versetzt sind; übernimmt eine der beiden Sperrbüchsen, und zwar die voll eingerastete, die Aufgabe, zu sperren, während die zweite Sperr-Büchse entgegen der Einwirkung der sie umklammernden Rundfeder so lange aufgedrückt bleibt, bis sie ihrerseits zum Einrasten kommt, wobei durch eine Längsbewegung die Größe einer halben Ganghöhe der Spindelkörper 10 die andere Sperrbüchse aus ihrem Gang aushebt und spreizt.
  • Da beschriebene Beispiel zeigt die Anwendung der Erfindung bei der Handfeststellung einer Scheibenbremse. In gleicher Weise kann die Einrichtung in das Gestänge für die Handbremsung einer Trommelbremse eingebaut werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätige Nachstellvorrichtung für eine handbetätigte Scheibenbremse, die durch eine im Bremsgehäuse verdrehbare Gewindebüchse über die Bremsbacken auf die Bremsscheibe einwirkt, bestehend aus einer zwischen der Gewindebüchse und dem Bremsbacken angeordneten Spindel mit Sägegewinde und einer darauf axial beweglichen, in Segmente aufgeteilten, mit entsprechendem Gegengewinde versehenen Sperrbüchse, die sich an Anschlägen der Gewindebüchse abstützt und durch eine Ringfeder zusammengehalten ist; dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (10), die in der Gewindebüchse (4, 5) geführt ist; sich über eine Druckfeder (12) an der Gewindebüchse (4, 5) abstützt.
  2. 2. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine axiale Beweglich-Reit von der Größe des Bremslüftspiels (x) zwischen der Sperrbüchse (7, 8) und den Anschlägen (14, 15) der Gewindebüchse (4, 5) besteht.
  3. 3. Nachstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1` und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr-Büchse aus zwei oder mehr Sperrbüchsen (7; 8) `' besteht, die mit ihren Stirnflächen (22, 23) anem-Y anderstoßen und durch eine in eine fluchtende Trennfuge eingelegte Leiste (21) am VerdreheA gegeneinander verhindert sind, und daß die Gewindeanfänge der Sperrbüchsen um einen Winker' gegeneinander verdreht sind; der 360° geteilt durch die Anzahl der Sperrbüchsen entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 499 379, 728 029; französische Patentschrift Nr. 1176 489.
DET17173A 1959-09-09 1959-09-09 Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer eine handbetaetigte Scheibenbremse Pending DE1146315B (de)

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DE1146315B true DE1146315B (de) 1963-03-28

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE499379C (de) * 1926-08-03 1930-06-05 Louis Marty Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge
DE728029C (de) * 1942-01-18 1943-05-17 Ver Deutsche Metallwerke Ag Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen von Fahr- oder Flugzeugraedern
FR1176489A (fr) * 1957-06-04 1959-04-10 Renault Dispositif de réglage pour freins à disques

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE499379C (de) * 1926-08-03 1930-06-05 Louis Marty Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge
DE728029C (de) * 1942-01-18 1943-05-17 Ver Deutsche Metallwerke Ag Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen von Fahr- oder Flugzeugraedern
FR1176489A (fr) * 1957-06-04 1959-04-10 Renault Dispositif de réglage pour freins à disques

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