DE1135026B - Verfahren und Einrichtung zur UEbertragung frequenzmodulierter Telegraphiezeichen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur UEbertragung frequenzmodulierter TelegraphiezeichenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/10—Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine dazugehörige Einrichtung zur Übertragung frequenzmodulierter
Telegraphiezeichen. In der dazugehörigen Einrichtung werden innerhalb eines Kanals
außerordentlich schmale Frequenzbänder für die Übertragung benötigt, wodurch in dem üblichen, gegebenen
Ubertragungsbereich eine die gewohnte Anzahl überschreitende Anzahl von Kanälen verlegt werden
kann.
Die bekannten Einrichtungen sind vornehmlich in zwei Ausführungen verbreitet. In der einen Ausführung
werden im gewohnten Sprechband zwölf gleichzeitig betriebene Kanäle verwendet, und es kann
durch den großen Abstand dieser Kanäle, welcher im allgemeinen 240 Hz beträgt, erzielt werden, daß diese
Kanäle verzerrungslos und voneinander unabhängig betrieben werden können. Die derart angelegten Kanäle
sind den Frequenzfehlern der Grundleitung gegenüber unempfindlich.
Diese Lösung ist jedoch unwirtschaftlich, da sie gegenüber den amplitudenmodulierten Systemen,
deren gewohnte Ausführung eine 24-Kanal-Übertragung ohne weiteres zuläßt, den Nachteil besitzt,
daß sie einen bloß 50%igen Wirkungsgrad ermöglicht, da die Lösung eine Übertragung bis zu einer Kanalanzahl
von nur zwölf zuläßt.
Um in dem abgeengten Frequenzband eine Verlegung der Kanäle ohne gegenseitige Störung zu ermöglichen,
enthalten jedoch die bekannten 24-Kanal-frequenzmodulierten Telegraphenanlagen äußerst verwikkelte
und empfindliche Stromkreise. Trotz aller Bestrebungen sind diese Anlagen infolge der außerordentlich
empfindlichen Stromkreiselemente ziemlich schwerfällig und auch weicht ihr Betrieb vom gewohnten
ab. Die Anlagen erfordern einen beträchtliehen Aufwand an Wartung und befriedigen dabei
nicht die ihnen gegenüber gestellten Anforderungen, da sie gegenüber den auf den Grandleitungen der
Träderfrequenzsysteme auftretenden Frequenzfehlern äußerst empfindlich sind. Im Sendeteil werden zwecks
Erreichung der gewünschten Frequenzgenauigkeit und -beständigkeit bei den Oszillatoren besondere Stromkreise
benötigt, und gleichfalls müssen besondere Stromkreise bei den im Empfangsteil untergebrachten
Zeichenbegrenzern verwendet werden. In diesen 24-Kanal-Anlagen bedeutet ein infolge des Fehlers
der Trägerfrequenzsystem-Grandleitung entstandener Frequenzfehler von 1 Hz im günstigsten Fall eine TeIegraphieverzerrang
von 2 Prozent, doch muß festgestellt werden, daß die 2prozentige Verzerrung erst
bei Verwendung von SpezialStromkreisen und ganz ausnahmweise gewährleistet werden kann.
Verfahren und Einrichtung
zur Übertragung frequenzmodulierter
Telegraphiezeichen
Anmelder:
BUDAVOX
BUDAVOX
Budapesti Hiradästechnikai Vällalat,
Budapest
Budapest
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Meissner,
Berlin-Granewald, Herbertstr. 22,
und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Ungarn vom 23. November 1960 (Nr. HO-666)
Ungarn vom 23. November 1960 (Nr. HO-666)
Läszlo Horväth, Zoltän Säfär
und Istvän Timär, Budapest,
sind als Erfinder genannt worden
Das erfindungsgemäße Verfahren und die zu dessen Verwirklichung dienende Einrichtung beseitigt
diese Nachteile. Mit diesem Verfahren wird es möglich, im gewohnten Sprechfrequenzbereich (300 bis
3400 Hz) mindestens sechsunddreißig nach dem Prinzip der Frequenzmodulation arbeitende Telegraph-
bzw. Fernmeldekanäle zu betreiben, wobei eine TeIegraphiegeschwindigkeit
von mindestens 50 Band erreicht werden kann.
Das Verfahren gemäß der Erfindung dient zur Übertragung frequenzmodulierter Telegraphiezeichen und
ist dadurch gekennzeichnet, daß die im Modulator des Sendeteiles erzeugten Frequenzen, die im Frequenzband
zwischen der Zeichen- und der Trennfrequenz liegen, ausgefiltert und über die Grundleitung
übertragen werden und daß im Empfangsteil die von der Grandleitung eintreffenden Frequenzen durch
zwei voneinander unabhängige selektive Vierpole ausgewertet werden, deren Durchlaßbereiche symmetrisch
zur Trägerfrequenz liegen, wobei sich die Trägerfrequenz im Übergangsbereich der beiden voneinander
unabhängigen Vierpole befindet.
Zur Verwirklichung dieses Verfahrens wird eine Einrichtung verwendet, welche je einen sich an die
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Grundleitung anschließenden Kanalsende- und Kanalempfangsteil enthält, und welche im Sendeteil eines
jeden Kanals der Einrichtung eine Oszillator-Modulator-Einheit besitzt und im Kanalempfangsteil zur
Auswahl der Zeichen- und '■ der Trennfrequenz zwei selbständige Stromkreise, zweckmäßig über eine Verstärker-Amplituden-Begrenzerstufe,
die sich an die Grundleitung anschließen, wobei an diese Stromkreise
Frequenzwählerkreis und sich an diesen anschließende Demodulatoren geschaltet sind und zwischen
der Modulator-Oszillator-Einheit sowie der Grundleitung ein Filter mit einem prakisch von der
Zeichenfrequenz bis zur Trennfrequenz reichenden Durchlaßbereich eingeschaltet ist. Weiterhin ist in den
einen Vierdraht-Grundleitung betriebenen Telegraphenanlage.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist an der einen Seite der Grundleitung 1 an den gewohnten, aus je
einem Modulator 2 und Oszillator 3 bestehenden Kanalsender noch ein Sendefilter 4 angeschlossen,
während auf der Empfangsseite in dieser beispielsweisen
Ausführung nach der gewohnten, doch nicht unbedingt zu verwendenden Empfangsfilterstufe 5 und Verstärker-Amplitudenbegrenzerstufe
6 noch ein Gabelstromkreis 7 geschaltet ist, von welchem ausgehend sich der Stromkreis verzweigt und die beiden Zweige
an die selektiven Vierpole 8 bzw. 9 angeschlossen werden, wonach dann die gewohnten Demodulator-
beiden Stromkreisen des Empfangsteiles zur Auswahl 15 einheiten 10 bzw. 11 zur Verwendung gelangen. Es
der Trenn- und der Zeiehenfrequenz je ein selektiver Vierpol angeschlossen, dessen Durchlaßbereich symmetrisch
zur Trägerfrequenz gerichtet ist, wobei die Trägerfrequenz in den Ubergangsbereich der beiden
voneinander unabhängigen Vierpole fällt.
Im erfindungsgemäßen Verfahren und in der erfindungsgemäßen Einrichtung gelangen zwei Neuerungen
von entscheidender Bedeutung zur Anwendung, nämlich die eine im Sendeteil, die andere im
sei hierzu bemerkt, daß von den Umständen, d. h. von der Lage des Durchlaßbereiches der beiden selektiven
Vierpole 8 und 9 abhängig in gegebenem Fall auch die Gabelschaltung 7 fortfallen kann.
Die Einrichtung arbeitet nach dem im folgenden beschriebenen Grundsatz.
Die Zeichen des Modulators 2 und des Oszillators 3 werden durch das Sendefilter 4 derart begrenzt, daß
die Grenzen des Durchlaßbereiches des Sendefilters 4
Empfangsteil. Im Sendeteil wird bloß das an der Trä- 25 praktisch mit den Zeichen- und Trennfrequenzen zugerfrequenz
gelegene Seitenband der Trennfrequenz sammenfallen, d. h. daß von den vier durch die Mound
der Zeiehenfrequenz übertragen, während im dulation erzeugten Seitenbändern je ein voneinander
Empfangsteil die Durchlaß-Frequenzbereiche der bei entferntes Band der Zeichen- und Trennfrequenz ausder
Wiederherstellung verwendeten beiden selektiven gefiltert wird und somit nicht an die Leitung gelangen
Vierpole in Bezug aufeinander symmetrisch an der 30 kann, während die beiden nahe aneinanderliegenden
Trägerfrequenz gelegen sind, wobei sich die Träger- Seitenbänder über die Grundleitung 1 an den Empfrequenz
gleichzeitig im Übergangsbereich der beiden
Vierpole befindet. Dies bedeutet einfach ausgedrückt
so viel, daß die praktischen Übertragungsbereiche der
beiden selektiven Vierpole in einer bisher noch nicht 35
angewandten Weise nahe aneinander gebracht werden.
Naturgemäß kann auch in der erfindungsgemäßen
Einrichtung zwischen den beiden Trenn- und Zeichenfrequenz-Wählerstromkreisen und der Grundleitung ein zur Ausfilterung der nützlichen Frequenzen 40 den Zeichen- und Trennfrequenzen entsprechenden dienendes gemeinsames Empfangsfilter verwendet Komponenten werden nach Verstärkung und Begrenwerden, und dieses Empfangsfilter kann auch derart
angeschaltet werden, daß in der Richtung der beiden
Vierpole befindet. Dies bedeutet einfach ausgedrückt
so viel, daß die praktischen Übertragungsbereiche der
beiden selektiven Vierpole in einer bisher noch nicht 35
angewandten Weise nahe aneinander gebracht werden.
Naturgemäß kann auch in der erfindungsgemäßen
Einrichtung zwischen den beiden Trenn- und Zeichenfrequenz-Wählerstromkreisen und der Grundleitung ein zur Ausfilterung der nützlichen Frequenzen 40 den Zeichen- und Trennfrequenzen entsprechenden dienendes gemeinsames Empfangsfilter verwendet Komponenten werden nach Verstärkung und Begrenwerden, und dieses Empfangsfilter kann auch derart
angeschaltet werden, daß in der Richtung der beiden
fangsteil übertragen werden. Das Empfangsfilter 5 wird aus dem über die Grundleitung 1 an den Kanalempfänger
gelangenden und die übertragenen Frequenzen sämtlicher Kanäle enthaltenden Frequenzgemisch
die Stromkomponenten der dem entsprechenden Kanal angehörigen Frequenzen durchlassen. Dieses
Empfangsfilter5 kann als selektiver Vierpol
zweckmäßig als Wellenfilter ausgeführt werden. Die
Abzweigstromkreise eine Verstärker-Amplitudenbegrenzer-Einheit eingefügt wird, womit dann der automatische
Pegelregelungsbereich der Einrichtung in der gewohnten Weise verbessert werden kann.
Wie in den vorangehenden Ausführungen bereits erwähnt, liegen in der erfindungsgemäßen Lösung die
zung in einer Verstärker-Amplitudenbegrenzerstufe an die beiden erwähnten Stromkreise weitergeleitet,
und zwar zweckmäßig durch Zwischenfügung einer Gabelschaltung 7, wobei die eine Frequenz, z. B. die
Zeiehenfrequenz, durch den selektiven Vierpol 8, während die andere, in diesem Fall die Trennfrequenz,
durch den selektiven Vierpol 9 abgetrennt wird, und wie erwähnt, wird der Durchlaßbereich dieser beiden
Durchlaßbereiche der beiden selektiven Vierpole 5o Vierpole derart bestimmt, daß die Innengrenzen der
äußerst dicht aneinander, so daß sich die beiden Be- beiden Durchlaßbereiche in der Nähe der Tägerreiche
in gegebenem Fall sogar berühren können. Die
gegenseitige Einwirkung der beiden Stromkreise kann
gegenseitige Einwirkung der beiden Stromkreise kann
frequenz an beiden Seiten derselben gelegen sind, wobei sich die Übergangsbereiche überlappen, so daß
die Trägerfrequenz im Übergangsbereich beider selek-
kreise voneinander trennenden Gabelschaltung be- 55 tiven Vierpole gelegen ist.
seitigt werden. Mit dieser Gabelschaltung kann er- Es sei bemerkt, daß hier die Bezeichnung Über
zweckmäßig durch Einfügung einer die beiden Stromzielt werden, daß z. B. an Stelle der beiden selektiven
Vierpole Wellenfilter verwendet werden, welche dann unmittelbar, ohne einen eingefügten Trennverstärker,
an die vorangehende Stufe bzw. an die Grundleitung angeschlossen werden können.
Im folgenden wird-der Gegenstand der Erfindung
an Hand einer beispielsweisen Blockschaltung näher erläutert.
In der dargestellten Schaltung wird die eine Riehtung
eines Kanals, z. B. desjenigen einer 24- oder 36-Kanal-Einrichtung dargestellt, und zwar in einer
nach dem Prinzip der Frequenzmodulation durch gangsbereich das zwischen Durchlaß-und Sperrbereich
befindliche Frequenzband bedeutet, innerhalb dessen die Durchlaßdämpfung steil ansteigt, doch die Frequenzen
lediglich derart gedämpft werden, daß dieselben, vom Standpunkt des Empfanges aus gesehen,
praktisch noch nicht vernachlässig werden können.
Die getrennten Zeichen- und Trennfrequenzen werden in der gewohnten Weise von den Demodulatoren
10 und 11 demoduliert.
Die von den Demodulatoren 10 und 11 kommenden Zeichen betätigen, wie gewöhnlich, eine Zeichenumsetzung
12.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Einrichtung sind auch zur Verwirklichung
einer den Empfehlungen der C.C.I.T.T. entsprechenden 24-Kanal-Anlage geeignet, auch ist die
Zusammenarbeit der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer jeglichen, den internationalen Empfehlungen
Genüge leistenden Einrichtung ohne besondere Maßnahmen gewährleistet. Die erfindungsgemäße
Einrichtung entspricht in vollem Maße den Vorschriften, sogar können mit derselben wesentlich günstigere
Telegraphverzerrungswerte, als die in diesen erforderten erzielt werden. So wurde z. B. in einer Versuchsanlage
bei einem Frequenzfehler von 1 Hz eine Telegraphverzerrung von weniger als 1 Prozent festgestellt.
Unter diesen Umständen ist die erfindungsgemäße Einrichtung gegen die für die Grundleitung
zugelassene Frequenzverschiebung derart unempfindlich, daß sogar ein Trägerfrequenzsystem, bestehend
aus der Reihenschaltung von drei Grundleitungsabschnitten, keine Schwierigkeit bedeuten wird, da z. B.
bei einem Frequenzfehler von 10 Hz die Verzerrung des Telegraphiezeichens unter 10 Prozent gehalten
werden kann.
Claims (4)
1. Verfahren zur Übertragung von frequenzmodulierten Telegraphiezeichen, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die im Modulator des Sendeteiles erzeugten Frequenzen, die im Frequenzband
zwischen der Zeichen- und der Trennfrequenz liegen, ausgefiltert und über die Grandleitung
übertragen werden und daß im Empfangsteil die von der Grundleitung eintreffenden Frequenzen
durch zwei voneinander unabhängige selektive Vierpole ausgewertet werden, deren Durchlaßbereiche
symmetrisch zur Trägerfrequenz liegen, wobei sich die Trägerfrequenz im Übergangsbereich
der beiden von einander unabhängigen Vierpole befindet.
2. Einrichtung zur Verwirklichung des Verfahrens nach Anspruch 1 für Zwecke der Mehrkanal-Übertragung
mit je einem an die Grandleitung (1) geschalteten Kanalsendeteil und Kanalempfängerteil, wobei sich im Sendeteil eines
jeden Kanals der Einrichtung je eine Oszillator-Modulatoreinheit (2,3) und im Kanalempfangsteil
zur Auswahl der Zeichen- und Trennfrequenzen an die Grundleitung (1) — zweckmäßig über
eine Verstärker-Amplitudenbegrenzerstufe (6) — zwei gesonderte Stromkreise angeschlossen sind,
in welche Frequenzwählmittel und an dieselben angeschlossene Demodulatoren (10, 11) geschaltet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Modulator-Oszillator-Einheit (2, 3) und der
Grundleitung (1) ein Filter (4) mit einem praktisch von der Zeichen- bis zur Trennfrequenz
reichenden Durchlaßbereich eingefügt ist und daß in den beiden Stromkreisen des Empfangsteiles
zur Auswahl der Trennfrequenz und der Zeichenfrequenz je ein selektiver Vierpol (8, 9) geschaltet
ist, dessen Durchlaßbereich symmetrisch zur Trägerfrequenz gelegen ist, wobei die Trägerfrequenz
in den Übergangsbereich der beiden voneinander unabhängigen Vierpole (8, 9) fällt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zeichen- und
Trennfrequenzwählstromkreise des Empfangsteiles — zweckmäßig unter Einfügung einer Verstärker-Amplitudenbegrenzer-Einheit
(6) — über ein die nützlichen Frequenzen des Kanals ausfilterndes Filter (5) an die Grandleitung (1) geschaltet
sind.
4. Einrichtung nach Ansprach 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Zeichenfrequenz-
und Trennfrequenzauswählstromkreisen eine die beiden voneinander trennende Gabelschaltung
(7) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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---|---|---|---|
HUHO000666 | 1960-11-23 |
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---|---|---|---|
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-
1961
- 1961-11-14 DE DEB64786A patent/DE1135026B/de active Pending
- 1961-11-22 NL NL271686A patent/NL271686A/xx unknown
- 1961-11-22 GB GB4178261A patent/GB1012147A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL271686A (de) | 1964-07-27 |
GB1012147A (en) | 1965-12-08 |
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