DE1133467B - Drehkondensator - Google Patents
DrehkondensatorInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G5/00—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
- H01G5/04—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
- H01G5/06—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes
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Description
- Drehkondensator Die Erfindung bezieht sich auf einen- Drehkondensator, dessen auf einer Rotorachse aufgebrachte Rotorplatten unmittelbar auf einem Kunststoff' aufgebracht und mit diesem durch Auftragen eines chemischen, härtbaren Bindemittels fest verbunden sind, wobei das Aushärten des Bindemittels vorzugsweise in einer zumindest die Rotorplatten aufnehmenden Form erfolgt.
- Es ist bereits bei einem Drehkondensator bekannt, die Rotorplatten auf einer Rotorachse durch ein chemisches Bindemittel zu befestigen.
- Auch ist es bekannt, eine metallische Rotorachse mit einem Kunststoff zu überziehen und auf dieser die Rotorplatten mechanisch zu befestigen. Da der Kunststoff und das Metall verschiedene Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, ist eine derartige Rotorachse bei Erwärmung undefinierbaren Spannungen unterworfen.
- Derartige Spannungen treten auch bei Rotorachsen auf, bei denen die Rotorplatten auf einer auf eine Kunststoffachse aufgeschobenen Metallhülse befestigt sind.
- Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile bei einem Drehkondensator, dessen Rotorplatten durch Kleben mit der Rotorachse verbunden sind, dadurch vermieden, daß die Rotorachse aus einem homogenen Kunststoffgemisch besteht.
- Hierdurch werden nicht nur die Wärmespannungen beseitigt, sondern auch eine gute Klebverbindung erzielt, da der Kleber mit der Kunststoffachse eine einwandfreie Verbindung bildet.
- Weiterhin ist es nicht mehr erforderlich, den Durchmesser der Rotorachse und die entsprechenden Ausnehmungen in den Rotorplatten so genau herzustellen, was für eine Massenfertigung von besonderem Vorteil ist.
- Die Fertigung eines derartigen erfindungsgemäßen Drehkondensators geschieht beispielsweise folgendermaßen: In eine Haltevorrichtung werden die Rotorplatten eingesetzt und in die für die Rotorachse vorgesehenen Ausnehmungen die Rotorachse eingelegt oder eingeschoben.
- Die Rotorachse besteht zweckmäßig aus Polyester oder Polyester mit Glasfasereinlage. Vor dem Einlegen wird der Durchmesser der Rotorachse, falls erforderlich, auf ein erforderliches Maß abgedreht oder geschliffen. Hierdurch tritt zugleich eine Oberffäche.nrauhung auf, durch die eine bessere Haftung des Bindemittels erzielt wird, mit dem nach dem Einlegen der Rotorachse diese mit den Rotorplatten verbunden wird. Als Bindemittel dient vorzugsweise ein auf der Basis der Epoxydharze aufgebauter Kunststoffkleber, vorzugsweise ein selbsthärtendes Epoxydharz. Dieses Bindemittel schrumpft beim Erhärten etwas ein, wodurch die Rotorplatten gegen die Rotorachse gezogen werden und somit eine sichere Auflage gewährleistet ist.
- Durch Verwendung des Bindemittels ist es nicht erforderlich, die Rotorplatten mit der Rotorachse zu verstemmen oder zu verklemmen.
- Die zur Halterung dienende Vorrichtung ist zweckmäßig so ausgebildet, daß die Rotorplatten bzw. das Rotorpaket bezüglich zumindest einer Lagerstelle der Rotorachse fixiert werden bzw. wird.
- Um die Rotorplatten mit dem vorgesehenen elektrischen Potential verbinden zu können, sind diese unter sich durch einen Kontaktsteg verbunden und zumindest eine äußere Rotorplatte ist mit einer auf die Rotorachse aufschiebbaren, zur Kontaktierung dienenden Metallscheibe oder einem Metallring elektrisch leitend verbunden.
- Schließlich kann noch die Rotorachse mit einem chemischen Oberflächenschutz versehen sein. So kann z. B. die Oberfläche mit einer Grundfarbe und'/ oder mit einem Decklack als Glasurschicht überzogen sein.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Drehkondensator, dessen auf einer Rotoraohse aufgebrachte Rotorplatten unmittelbar auf einem Kunststoff aufgebracht und mit diesem durch Auftragen eines chemischen, härtbaren Bindemittels fest verbunden sind, wobei das Aushärten des Bindemittels vorzugsweise in einer zumindest die Rotorplatten aufnehmenden Form erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorachse aus einem homogenen Kunststoff oder einem homogenen Kunststoffgemisch besteht.
- 2. Drehkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorplatten auf der Kunststoffachse nicht verstemmt oder eingeklemmt sind.
- 3. Drehkondensator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffachse aus Polyester mit Glasfasereinlage besteht.
- 4. Drehkondensator nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel Epoxydharz vorgesehen ist.
- 5. Drehkondensator nach Anspruch 1 oder-Uen folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, in der die Aushärtung des Bindemittels erfolgt, die Lage der Rotorplatten bzw. des Rotorpaketes bezüglich der Lagerstelle der Kunststoffachse fixiert.
- 6. Drehkondensator nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorplatten durch einen Kontaktsteg verbunden sind und mindestens eine äußere Rotorplatte mit einer auf die Kunststoffachse aufschiebbaren Metallscheibe elektrisch leitend verbunden ist.
- 7. Drehkondensator nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffachse gegen chemische und/oder mechanische Einflüsse mit einem Oberflächenschutz versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 748 671, 896 093; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1770 690; schweizerische Patentschrift Nr. 193 749; USA.-Patentschrift Nr. 1908 694.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN16227A DE1133467B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Drehkondensator |
Applications Claiming Priority (1)
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DEN16227A DE1133467B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Drehkondensator |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1133467B true DE1133467B (de) | 1962-07-19 |
Family
ID=7340163
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN16227A Pending DE1133467B (de) | 1959-02-09 | 1959-02-09 | Drehkondensator |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1133467B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4264942A (en) * | 1977-09-06 | 1981-04-28 | Mitsumi Electric Co., Ltd. | Miniature variable capacitor provided with a driving mechanism |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1908694A (en) * | 1930-12-08 | 1933-05-16 | Gray & Danielson Mfg Company | Variable condenser |
CH193749A (de) * | 1935-12-14 | 1937-10-31 | M Oberlaender Hans | Verfahren zur Herstellung von Drehkondensatoren, Drehkondensator und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
DE748671C (de) * | 1937-10-16 | 1944-11-08 | Drehkondensator, insbesondere Mehrfachkondensator, bei dem die Statorplatten durch Umspritzen mit einer Isoliermasse mit dem oder den Traegerbolzen verbunden sind | |
DE896093C (de) * | 1951-08-31 | 1953-11-09 | Elektrowerk G M B H | Verfahren zur Herstellung von Drehkondensatoren |
DE1770690U (de) * | 1956-08-30 | 1958-07-24 | N S F Nuernberg Schraubenfabri | Drehkondensator fuer den empfang von rundfunkwellen und/oder ukw. |
-
1959
- 1959-02-09 DE DEN16227A patent/DE1133467B/de active Pending
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