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DE1128249B - Kontaktelektrode zum Reinigen von Gegenstaenden aus Silber und von versilberten Gegenstaenden - Google Patents

Kontaktelektrode zum Reinigen von Gegenstaenden aus Silber und von versilberten Gegenstaenden

Info

Publication number
DE1128249B
DE1128249B DEG19999A DEG0019999A DE1128249B DE 1128249 B DE1128249 B DE 1128249B DE G19999 A DEG19999 A DE G19999A DE G0019999 A DEG0019999 A DE G0019999A DE 1128249 B DE1128249 B DE 1128249B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver
cleaning
items
contact electrode
zinc wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG19999A
Other languages
English (en)
Inventor
Maria Gross Geb Herzog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARIA GROSS GEB HERZOG
Original Assignee
MARIA GROSS GEB HERZOG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARIA GROSS GEB HERZOG filed Critical MARIA GROSS GEB HERZOG
Publication of DE1128249B publication Critical patent/DE1128249B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

  • Kontaktelektrode zum Reinigen von Gegenständen aus Silber und von versilberten Gegenständen Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktelektrode in einer elektrochemischen Kette zum Reinigen von Gegenständen aus. Silber und von versilberten Gegenständen. Bekanntlich neigen solche Gegenstände zum Anlaufen. Es ist bekannt, daß man Silbergegenstände dadurch reinigen kann, daß man sie in einem leitenden Bad mit einer Elektrode aus Zink in Berührung bringt. Dabei ist die Zinkelektrode beispielsweise in der Form einer Platte ausgebildet, die auf den Boden eines mit einem Elektrolyten von genügender Leitfähigkeit gefüllten Gefäß gelegt wird und auf welche die zu reinigenden Gegenstände gesetzt werden.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Zinkdrahtwendel als Kontaktelektrode in einer elektrochemischen Kette zum Reinigen von Gegenständen aus. Silber und von versilberten Gegenständen verwendet. Dabei kann diese Kontaktelektrode aus einer Zinkdrahtwendel oder aus mehreren ineinandergeschobenen Zinkdrahtwendeln verschiedener Durchmesser bestehen. Um die Zinkdrahtwendel, die beim Gebrauch, z. B. durch Umwickeln der Gegenstände, erheblich deformiert werden kann, bequem in ihre ursprüngliche Form zurückzuführen und in dieser Form sicher aufzubewahren, kann erfindungsgemäß ein Rundstab entsprechenden Durchmessers, z. B. ein Holzstab oder ein Rohr aus Kunststoff, zur Rückformung und Aufbewahrung der Zinkdrahtwendel verwendet werden.
  • Die Zinkdrahtwendel bietet gegenüber den bisher vorgeschlagenen Reinigungsgeräten erhebliche Vorteile und ist besonders für die Verwendung im Haushalt geeignet. Da Zinkdrahtwendeln eine große Oberfläche auf verhältnismäßig kleinem Raum darbieten und zufolge der großen Geschmeidigkeit des Zinkdrahtes nicht zurückfedern, sondern in reversibler Weise gedehnt und geformt werden können, ist es möglich, beim Putzen von Silbergegenständen von verschiedener Größe und in verschiedenen Mengen die Zinkfläche nahe an alle zu reinigenden Silberflächen heranzubringen und sie mit diesen an vielen Stellen in Kontakt zu bringen. Dies hat zur Folge, daß die Wege des Reinigungsstromes im Bade kurz und gleichmäßig verteilt werden, und macht es möglich, als Badeflüssigkeit ganz schwache Elektrolyte zu verwenden, z. B. Wasserleitungswasser, dem gegebenenfalls geringe Mengen von im Haushalt üblichen Stoffen wie Natriumcarbonat oder Netzmittel zugesetzt werden. Der Reinigungsprozeß ist daher sehr mild. Die Zinkdrahtwendel wird hierbei nur in einem sehr geringen Maße aufgebraucht, das der Beseitigung des Anlaufes äquivalent ist, und hat daher eine sehr lange Lebensdauer.
  • Eine derartige Zinkdrahtwendel zum Putzen größerer Silbermengen besteht z. B. aus 15 m eines 2 mm dicken Zinkdrahtes. Sie ist bei einem inneren Durchmesser von 2,5 cm ungefähr 45 cm lang und ruht auf einem 2,5 cm dicken und 55 cm langen Stab. Nachdem man sie durch Drehen in der Richtung von ihren Enden weg gelockert und vom Stab heruntergezogen hat, kann sie leicht auf das Vier- bis Sechsfache ihrer Länge ausgezogen werden. Nach dem Gebrauch wird sie wieder auf den Stab geschoben und dort durch Festdrehen mit beiden Händen auf ihre ursprüngliche Form und Länge gebracht.
  • Es können auch größere und kleinere Modelle der Zinkdrahtwendel verwendet werden, und der Zinkdraht kann dicker oder dünner sein. Ein kleineres Modell ist besonders zum Putzen von Bestecken, z. B. von angelaufenen Gabeln, oder beim Geschirrwaschen geeignet. Die Wendel wird, ein wenig ausgezogen, in das Spülwasser eingebracht und die Gabeln u. dgl. nach dem Waschen zwischen ihre Windungen gesteckt. Die Wendel kann auch direkt in das Wasser, in dem das Geschirr gewaschen wird, eingebracht werden. Die Silbergegenstände müssen beim Putzen fettfrei sein.
  • Zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 der Zeichnung eine Zinkdrahtwendel auf ihrem Stab dargestellt; Fig. 2 zeigt eine solche Wendel; die für den Reinigungsprozeß ausgezogen und in einen aus nichtleitendem Material hergestellten Eimer eingebracht ist.
  • Die Wendel kann auf ihrem Stab-, leicht gereinigt werden, z. B. durch Reiben mit einer- harten Bürste und einem Scheuermittel. Gewünschtenfalls kann sie auch mit Sandpapier abgerieben werden, wodurch sie schön glänzend gemacht und ihre Wirkung durch Vergrößerung der Oberfläche noch erhöht wird.
  • Die Zinkdrahtwendel weist außer den obergenannten noch weitere Vorteile auf. Sie kann in Gefäßen aller Art verwendet werden. Die in der Nähe der angelaufenen Silberflächen befindliche Zinkoberfläche kann leicht reguliert werden. Wenn die Vorrichtung nicht in Gebrauch ist, nimmt sie sehr wenig Platz ein. Sie ist leicht und billig herzustellen. Es besteht keine Gefahr, daß das Silber bei der Reinigung zerkratzt wird. Die Abnutzung des Zinks bei der Reinigung, die an Biegungen und Kanten größer ist als an anderen Stellen, erfolgt bei einer Wendel völlig gleichmäßig, wodurch die Lebensdauer der Vorrichtung sich entsprechend verlängert und eine gleichmäßige Arbeitsweise erzielt wird. Außer für die Reinigung von Gegenständen aus Silber und von versilberten Gegenständen hat sich die Zinkwendel auch zur Reinigung von Gegenständen in Damaszenerarbeit als gut geeignet erwiesen, bei der andere Prozesse wegen der großen Verschiedenheit in der Härte und chemischen Reaktionsfähigkeit von Gold, Silber und Stahl für die Gegenstände gefährlich sein können. Die Zinkwendel ist jedoch für die Reinigung von solchen Silbergegenständen ungeeignet, die durch Bildung einer Schwefelverbindung des Silbers mit Absicht teilweise geschwärzt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zinkdrahtwendel zur Verwendung als Kontaktelektrode in einer elektrochemischen Kette zum Reinigen von Gegenständen aus Silber und von versilberten Gegenständen.
  2. 2. Kontaktelektrode nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren ineinandergeschobenen Zinkdrahtwendeln verschiedener Durchmesser besteht.
  3. 3. Verwendung eines Rundstabes entsprechenden Durchmessers zur Rückformung und Aufbewahrung der Zinkdrahtwendel nach Anspruch 1. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 825 027.
DEG19999A 1955-07-07 1956-07-02 Kontaktelektrode zum Reinigen von Gegenstaenden aus Silber und von versilberten Gegenstaenden Pending DE1128249B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1128249X 1955-07-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1128249B true DE1128249B (de) 1962-04-19

Family

ID=10876112

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG19999A Pending DE1128249B (de) 1955-07-07 1956-07-02 Kontaktelektrode zum Reinigen von Gegenstaenden aus Silber und von versilberten Gegenstaenden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1128249B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825027C (de) * 1950-08-04 1951-12-17 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Verfahren und Mittel zum Reinigen von angelaufenen Metalloberflaechen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825027C (de) * 1950-08-04 1951-12-17 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Verfahren und Mittel zum Reinigen von angelaufenen Metalloberflaechen

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