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DE1125792B - Elastisches Rad - Google Patents

Elastisches Rad

Info

Publication number
DE1125792B
DE1125792B DEM40064A DEM0040064A DE1125792B DE 1125792 B DE1125792 B DE 1125792B DE M40064 A DEM40064 A DE M40064A DE M0040064 A DEM0040064 A DE M0040064A DE 1125792 B DE1125792 B DE 1125792B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
wheel
rings
elastic wheel
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM40064A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Raoul Joern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix AG
Original Assignee
Phoenix Gummiwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix Gummiwerke AG filed Critical Phoenix Gummiwerke AG
Priority to DEM40064A priority Critical patent/DE1125792B/de
Publication of DE1125792B publication Critical patent/DE1125792B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/02Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims
    • B60B9/10Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims of rubber or the like
    • B60B9/12Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims of rubber or the like in the form of sleeves or rings concentric with the wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Elastisches Rad Die Erfindung bezieht sich auf ein elastisches Rad, bei dem als Feder zwischen Radfelge und Radnabe axial vorgespannte mit Blechringen bewehrte Gummimetallteile vorgesehen sind und wobei der Gummi über den gesamten Ringumfang und die gesamte Ringbreite Einschnürungen aufweist und zwischen den Gummiringen und der Radscheibe ein Hohlraum frei bleibt.
  • Für elastische Räder ist es bekannt, den Querschnitt des Gummiringes gleichmäßig stark auszubilden. Dadurch ergeben sich für die normalen Radlasten nur sehr schmale Gummiringe mit verhältnismäßig großer Gummihöhe in axialer Richtung gemessen. Solche Gummiringe können jedoch keine hohen Druckkräfte in axialer Richtung aufnehmen, da der Gummi ausknickt. Ferner können die Ringe auch nicht die erforderliche Druckvorspannung erhalten. Daraus ergibt sich, daß der Gummi auch nicht die in axialer Richtung für die Spurhaltung notwendige Steifigkeit erreicht. Außerdem treten bei dieser bekannten Ausführung bei radialer und axialer Belastung für die Dauerfestigkeit ungünstige Zugspannungen im Gummi auf. An sich ist es auch bekannt, Gummiringe, die als Federelemente in elastischen Rädern dienen, bis auf eine geringe Breite einzuschnüren. Bei der vorgesehenen Anordnung nehmen diese bekannten Ringe jedoch nur die Verdrehspannung im Rad auf. Dabei sind die Ringe noch in Richtung der Symmetrieebene des Rades angeordnet, so daß die mit der V-förmigen Stellung der Ringe verbundenen Vorteile nicht erhalten werden können. Bei einem anderen bekannten federnden Rad wird der elastische Ring auf Biegung beansprucht. Dadurch ist die Belastungsmöglichkeit nur gering. Diese Ausführungsform des bekannten Rades ist außerdem Seitenführungskräften gegenüber wenig stabil.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die einleitend angegebenen Mängel elastischer Räder zu beseitigen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Ausnehmungen in beiden Federringen sich gegenüberliegen und die neben den Einschnürungen liegenden Gummizonen parallelogrammförmigen Querschnitt haben und V-förmig zur Symmetrieebene des Rades gestellt sind. Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß sich die elastischen Ringe auf Druck vorspannen lassen, um schädlichen Zugbeanspruchungen vorzubeugen. Die V-förmig gestellten parallelogrammförmigen Federkörper werden in vertikaler Richtung auf Schub-Druck beansprucht und ergeben einen ausreichend großen Federweg in dieser Richtung, während sie Seitenkräften gegenüber durch Druckbeanspruchung härter wirken. Die Einschnürungen geben dem Federelement eine ausreichende Elastizität, da sie selbst durch ihre geringe Höhe oder ihre geringe Stärke auf die Federeigenschaften des Rades keinen Einfluß haben. Der Gummi erhält im Querschnitt an den nicht eingeschnürten Stellen eine solche Breite, daß er ohne weiteres auf Druck vorgespannt werden kann, ohne auszuknicken. Weiterhin werden auch bei Schubverformung Zugspannungen im Gummi weitgehend vermieden. Durch den parallelogrammförmigen Querschnitt wird erreicht, daß die Resultierende aus den auftretenden Schub- und Druckspannungen durch die Mittellinie des Gummiquerschnitts verläuft. Der eingeschnürte aber durchlaufend geschlossene Ring ist auch gegenüber der Verwendung einzelner Gummiklötze bei der Herstellung und Ausbildung der Vulkanisationsform vorteilhaft. Außerdem wird verhindert, daß im eingebauten Zustand beim Fahrbetrieb Schmutz zwischen Felge und Radschüssel gelangt.
  • Ergeben besondere Beanspruchungsverhältnisse, z. B. die Verwendung großer Bremstrommeln, die in der Nähe der Gummiringe liegen, die Notwendigkeit einer guten Kühlung, so kann der Gummiquerschnitt vorteilhaft an den eingeschnürten Stellen durchbohrt werden, ohne die Feder- oder Festigkeitseigenschaften zu verändern. Für den letztgenannten Fall hat die Erfindung außerdem vorgesehen, daß die Bohrungen in den den Hohlraum umschließenden Metallteilen angebracht werden.
  • Nach der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß die mit den ringförmig angeordneten federnden Gummiteilen festhaftend verbundenen äußeren Metallteile im Querschnitt abgewinkelt ausgebildet sind. Dadurch wird erreicht, daß diese Metallteile bei geringer Blechstärke ausreichend biegungssteif werden und daher in der Lage sind, die hohen axial und radial wirkenden Kräfte aufzunehmen, die infolge der Vorspannung der Gummikörper und infolge von Seitenkräften bei Kurvenfahrt auftreten. Gleichzeitig bietet die im Querschnitt abgewinkelte Form der Metallteile die Möglichkeit einer guten Halterung in der Vulkanisierform. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform ist ein günstiger Verlauf der Gummifaser in den Randzonen, der für die Dauerfestigkeit von entscheidender Bedeutung ist. Schließlich bieten die abgewinkelten in axialer Richtung verlaufenden Querschnittsteile dieser Ausführung ideale Aufschlagflächen für den ringförmigen Gummiteil bei besonders harten Stößen und Überlastung. In Fällen von Überlastung, besonders bei schlechten Straßen od. dgl. können die Gummiteile so häufig zur Anlage an den Metallteilen kommen, daß Reibungswärme entsteht und Abrieb an der Gummioberfläche eintritt. Um ein vorzeitiges Unbrauchbarwerden der Gummifederung durch diese Einflüsse zu verhindern, sieht die Erfindung vor, daß die Gummioberfläche an der dem Hohlraum zugekehrten Seite mit Polyglykol eingestrichen wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt Abb. 1 ein elastisches Rad in Seitenansicht, Abb. 2 Teilquerschnitt des Rades nach Abb. 1 in vergrößerter Darstellung, Abb. 3 vergrößerte Darstellung einer Einzeleinheit. Nach Abb. 1 und 2 ist an der Radscheibe bzw. an der zu ihr gehörenden Bremstrommel 1 ein Metallring 2 mittels Schrauben oder Niete 3 befestigt, und der Metallring 2 ist mit einer Gummifeder 4 festhaftend verbunden. Die Gummifeder 4 trägt an der anderen Seite einen Metallring 5. Eine zweite Gummifeder 7, die im Querschnitt mit der Gummifeder 4 übereinstimmt, trägt anvulkanisiert an einer Seite einen Metallring 8, der in Abmessungen und Form dem Metallring 5 entspricht. In der Form abweichend von dem Metallring 2 ist an der anderen Seite der Gummifeder 7 ein Metallring 9 anvulkanisiert, dessen verlängerter Flansch 10 mit dem Metallring 2 bei 11 durch Nieten, Schweißen oder Schrauben verbunden ist. Die Gummifedern 4 und 7 sind zueinander V-förmig gestellt, und durch ihr Zusammenfügen und damit axiales Vorspannen erfassen sie selbsttätig den Boden 12 der Radfelge 13. Dabei liegen die Metallteile 5 und 8 nicht unmittelbar an der Felgenwandung an. Diese Anlage übernehmen Gummipolster 14 und 15, wovon das Gununipolster 15 in Abb. 3 vergrößert dargestellt ist. Dieses Gummipolster gleicht alle Unebenheiten aus und vermittelt eine durchgehende kraftschlüssige Anlage der Federn 4 und 7 an der Felge. Dabei kann das Polster über die gesamten Umfänge der Ringe durchlaufen und mit radial oder in Umfangsrichtung verlaufenden Sicken 19, 20 versehen sein. In der Gummifeder sind Ausnehmungen 16 und Löcher 17 vorgesehen. Die Ausnehmungen 16 dienen dazu, die Federeigenschaften den gewünschten Verhältnissen anzupassen, während die Bohrungen 17 der Belüftung des zwischen den Teilen 2 und 10 liegenden Innenraumes 18 dienen.
  • Der beanspruchte Schutz erstreckt sich ausschließlich auf die Kombination aller im Hauptanspruch enthaltenen Merkmale, und die Merkmale der Unteransprüche sind nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch geschützt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elastisches Rad, bei dem als Feder zwischen Radfelge und Radnabe axial vorgespannte, mit Blechringen bewehrte Gummimetallringe vorgesehen sind, wobei der Gummi über den gesamten Ringumfang und die gesamte Ringbreite Einschnürungen aufweist und zwischen den Gummiringen und der Radscheibe ein Hohlraum frei bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (16) in beiden Federringen (4 und 7) sich gegenüberliegen und die neben den Einschnürungen liegenden Gummizonen parallelogrammförmigen Querschnitt haben und V-förmig zur Symmetrieebene des Rades gestellt sind.
  2. 2. Elastisches Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummiringe an den eingeschnürten Stellen im Gummi Durchbohrungen (17) aufweisen.
  3. 3. Elastisches Rad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bohrungen (17) in den den Hohlraum (18) umschließenden Metallteilen angebracht sind.
  4. 4. Elastisches Rad nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den ringförmig angeordneten, federnden Gummiteilen (4 und 7) festhaftend verbundenen äußeren Metallteile (2 und 9) im Querschnitt abgewinkelt ausgebildet sind.
  5. 5. Elastisches Rad nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummioberfläche an der dem Hohlraum (18) zugekehrten Seite mit Polyglykol eingestrichen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 258 040; USA: Patentschrift Nr. 1497 40.1; »Die Schwingfelge«, Drucksache Nr. 615, September 1955. der Goetze-Werke A.G., Burscheid b. Köln.
DEM40064A 1955-11-21 1955-11-21 Elastisches Rad Pending DE1125792B (de)

Priority Applications (1)

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DEM40064A DE1125792B (de) 1955-11-21 1955-11-21 Elastisches Rad

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DEM40064A DE1125792B (de) 1955-11-21 1955-11-21 Elastisches Rad

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1125792B true DE1125792B (de) 1962-03-15

Family

ID=7303592

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM40064A Pending DE1125792B (de) 1955-11-21 1955-11-21 Elastisches Rad

Country Status (1)

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DE (1) DE1125792B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE258040C (de) *
US1497404A (en) * 1921-11-15 1924-06-10 Ellis Resilient Wheel Corp Resilient wheel

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE258040C (de) *
US1497404A (en) * 1921-11-15 1924-06-10 Ellis Resilient Wheel Corp Resilient wheel

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