DE1125591B - Vaginalspuelgeraet - Google Patents
VaginalspuelgeraetInfo
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- DE1125591B DE1125591B DEK32562A DEK0032562A DE1125591B DE 1125591 B DE1125591 B DE 1125591B DE K32562 A DEK32562 A DE K32562A DE K0032562 A DEK0032562 A DE K0032562A DE 1125591 B DE1125591 B DE 1125591B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M3/00—Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
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Description
- Vaginalspülgerät Die Erfindung betrifft ein zur Vornahme von Vaginalspülungen dienendes Gerät, das in üblicher Weise aus einem Rohr und einem mit diesem zusammenarbeitenden elastischen Ball besteht.
- Da es aus wirtschaftlichen wie praktischen Gründen erwünscht sein kann, die Spülflüssigkeit wiederholt zu verwenden, hat man Vorrichtungen einschlägiger Art schon so ausgebildet, daß das Spülrohr von einem perforierten Ringmantel umgeben ist, in den die Spülflüssigkeit wieder eintreten kann. Wenn man indessen mit einem solchen Gerät arbeitet, ergeben sich nach zwei Richtungen erhebliche Schwierigkeiten.
- Einerseits nämlich ist die Bedienung bei den bekannten Konstruktionen infolge der Anordnung zweier elastischer Bälle viel zu umständlich, als daß eine Verwendung im privaten Bereiche zumutbar wäre.
- Zum andern aber bietet der Stand der Technik keine Möglichkeit, ein Eindringen der Spülflüssigkeit in die Uterushöhlung zuverlässig zu verhüten, wiewohl gerade dies aus medizinischen Gründen erforderlich wäre.
- Zweck und Erfolg der Erfindung ist es, diese Mängel zu beheben. Man erreicht dies, ausgehend von einem Gerät der eingangs genannten Art, dadurch, daß die aus dem Rohr und dem Ringmantel gebildete Einheit vorn in ein halbkugeliges Mundstück mit einer tiefen Mittelnut übergeht, in welche Öffnungen des Rohres und des Ringmantels münden, wobei der Ringmantel, der im Bereich des vorderen Rohrendes und nahe dem Ball Perforationen besitzt, ein Fassungsvermögen mindestens gleich dem des Rohres und des Balles aufweist und wobei der Ball in der durch die Nut gehenden Mittelebene des Gerätes eine Markierung trägt.
- Auf diese Weise entsteht ein Gerät, das sich ohne Beihilfe dritter Personen leicht handhaben läßt, die Mitbenutzung von Schüsseln od. dgl. entbehrlich macht und eine beliebig oft wiederholbare intensive Spülung mit der gleichen Flüssigkeit zuläßt, ohne daß infolge schwieriger Manipulationen Verletzungen zu befürchten wären oder Flüssigkeit in die Gebärmutter gelangte.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielhaft dargestellt.
- Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 zeigt, ebenfalls im Längsschnitt, das vordere Ende der Vorrichtung um 900 zu Fig. 1 gedreht; Fig. 3 veranschaulicht die Vorderansicht des Kopfteiles des Gerätes.
- Das erfindungsgemäße Spülgerät weist einen hohlen Gummiball 1 auf, an den ein Zylinder 2 mit Mund- stück 3 angesetzt ist. Ein Buckel 4 am Ball 1 markiert die Vorderseite der Einrichtung. Ein im Inneren des Zylinders 2 verlaufendes Röhrchen 7 verbindet das Innere des Balls 1 mit der Öffnung 9 des Mundstückes. Das letztere besitzt ein halbkugeliges Kopfteil, dessen Durchmesser dem des Zylinders 2 entspricht und in das eine Einsenkung in Gestalt einer tiefen Nut 12 eingearbeitet ist. Diese Nut liegt in einer Ebene durch die Zylinderachse und durch den Buckel 4 bzw. das Röhrchen 7. Es münden in sie zwei Öffnungen, nämlich die Mittelöffnung 9 des Röhrchens 7 und eine kleinere, nach der Seite verschobene Öffnung 10, die zum Inneren des Zylinders 2 führt. Eine weitere Anzahl von Öffnungen 11 ist auf die Zylinderwandung nahe dem Mundstück 3 verteilt, und endlich sind in der Zylinderwand dicht unterhalb des Balls 1 zwei Öffnungen6 vorgesehen, deren eine in Fig. 1 sichtbar ist, während die andere in gleicher Höhe daneben liegt.
- Der Raum im Zylinder 2 ist etwas größer als das Volumen des Balls 1 zuzüglich des Volumens des Röhrchens 7 gewählt.
- Das beschriebene Gerät arbeitet wie folgt. Durch Zusammendrücken und Loslassen des Balls wird dieser, während das Mundstück in eine Spülflüssigkeit taucht, mit dieser gefüllt. Nach Einführung des Gerätes in die Vagina des ruhenden Patienten wird die Spülflüssigkeit bei schräg abwärts gerichteter Lage des Instrumentes durch Drücken des Balles gespritzt.
- Hierbei kann kein gefährlicher Überdruck entstehen, da überschüssige Flüssigkeit über die Öffnungen 10 und 11 in den Zylinder 2 strömen kann. Wird der Ball 1 losgelassen, so saugt er die Spülflüssigkeit aus der Vagina und dem Zylinderraum 2 zurück. Man erreicht hierdurch also eine oszillierende Strömung der Flüssigkeit, sei es bei stationärer Stellung des Gerätes in verschiedenen Tiefen, sei es unter Hin- und Herbewegung desselben. Der Buckel 4 ist während der Behandlung nach oben gekehrt, so daß die Einsenkung 12 sich in vertikaler Lage befindet, die sich am besten dazu eignet, die Spülflüssigkeit nicht in den Uterus eintreten zu lassen. Dabei läßt sich das Gerät leicht so gestalten, daß das Mundstück bei größter Einsenktiefe gerade bis an den Uteruseingang heranreicht.
- Durch alle diese Voraussetzungen wird es möglich, die gleiche Spülflüssigkeit wiederholt in den Vaginalraum einzuspritzen und wieder abzusaugen, ungeachtet etwaiger Kontraktionen der Scheidenwand oder Schleimhautfalten bzw. Schleimsekret.
- Die Spülung läßt sich schnell und leicht mit einem Minimum an erforderlicher Spülflüssigkeit unter wiederholter Benutzung der gleichen Flüssigkeitsmenge durchführen. Dabei tritt kein Überdruck auf, da der Raum in der Nut 12 über den Zylinder und die Öffnungen 6 mit der Außenluft in Verbindung steht.
- Auch ein Verschütten der Flüssigkeit unterbleibt, da diese nach dem Gebrauch vom Gerät selbst aufgenommen wird; zusätzliche Gefäße, wie Irrigatoren, Eimer usw. sind entbehrlich, da deren Funktionen vom erfindungsgemäßen Gerät ausgeübt werden. Jede Gefahr von Verletzungen oder eines Einspritzens von Flüssigkeit in die Gebärmutter wird verhütet, auch wenn die zutiefst liegenden Teile der Vagina bespült werden.
- Die ganze Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht vorzugsweise aus Weichgummi.
- An Stelle des Buckels 4 kann irgendeine andere Markierung, beispielsweise ein Warenzeichen angebracht werden, um zu gewährleisten, daß der Einschnitt 12 immer vertikal liegt und sich die Öffnungen 6 oben befinden.
- Die Abmessungen des Gerätes richten sich nach der Konstitution des Patienten und der gewünschten Menge Flüssigkeit.
- An Stelle der Öffnungen 11 oder zusätzlich zu ihnen können eine oder mehrere Öffnungen an dem halbkugeligen Kopfstück seitlich der Einsenkung 12 vorgesehen werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vaginalspülgerät mit einem zum Ansaugen und Ausspritzen der Spülflüssigkeit dienenden Rohr, welches, mit einem elastischen Ball versehen, von einem perforierten Ringmantel umgeben ist, in den die ausgespritzte Spülflüssigkeit eintreten kann, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Rohr (7) und dem Ringmantel (2) gebildete Einheit vorn in ein halbkugeliges Mund stück (3) mit einer tiefen Mittelnut (12) übergeht, in welche Öffnungen (9, 10) des Rohres und des Ringmantels münden, wobei der Ringmantel (2), der im Bereich des vorderen Rohrendes und nahe dem Ball Perforationen (11, 6) besitzt, ein Fassungsvermögen mindestens gleich dem des Rohres und des Balles aufweist und wobei der Ball (1) in der durch die Nut (12) gehenden Mittelebene des Gerätes eine Markierung (4) trägt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die dem Ball benachbarten Öffnungen(6) des Behälters (2) etwa in dieser Axialebene liegen.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Öffnung (9) des Spritzrohres (7) der Behälter (2) ein oder mehrere Auslässe (11) aufweist, die außerhalb der Vertiefung (12) liegen.
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Auslässe(11) im Mantel des Behälters (2) angeordnet sind.
- 5. Gerät nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Einführungsmundstück des Gerätes annähernd halbkugelig ist und den gleichen Durchmesser wie das Rohr hat.
- 6. Gerät nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) durch den Innenraum eines Mantelrohres gebildet wird, durch den sich das Spritzrohr (7) erstreckt.
- 7. Gerät nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus einem weichen, biegsamen Werkstoff, z. B. Weichgummi, besteht.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 398 269; britische Patentschrift Nr. 215240; USA.-Patentschriften Nr. 2 576 766, 1 971 096, 1503579, 1484641,
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL1125591X | 1956-08-03 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1125591B true DE1125591B (de) | 1962-03-15 |
Family
ID=19869751
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK32562A Pending DE1125591B (de) | 1956-08-03 | 1957-07-27 | Vaginalspuelgeraet |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1125591B (de) |
Citations (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US1484641A (en) * | 1922-10-27 | 1924-02-26 | Goodwin Walter Ernest | Lubricating arrangement for the crank cases or oil chambers of motor vehicles |
GB215240A (en) * | 1923-08-14 | 1924-05-08 | Emil Spardel | Improved vaginal syringe |
DE398269C (de) * | 1923-03-27 | 1924-07-14 | Christoph Helling | Wundspritze |
US1503579A (en) * | 1920-04-30 | 1924-08-05 | Walter E Dewey | Syringe |
US1971096A (en) * | 1933-11-13 | 1934-08-21 | Seamless Rubber Co | Vaginal syringe |
US2576766A (en) * | 1948-06-21 | 1951-11-27 | Sokolik Edward | Syringe |
-
1957
- 1957-07-27 DE DEK32562A patent/DE1125591B/de active Pending
Patent Citations (6)
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