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DE1125419B - Verfahren zur Herstellung von 1, 3-Bis-(ªÏ-carboxyalkyl)-harnstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1, 3-Bis-(ªÏ-carboxyalkyl)-harnstoffen

Info

Publication number
DE1125419B
DE1125419B DEJ18647A DEJ0018647A DE1125419B DE 1125419 B DE1125419 B DE 1125419B DE J18647 A DEJ18647 A DE J18647A DE J0018647 A DEJ0018647 A DE J0018647A DE 1125419 B DE1125419 B DE 1125419B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bis
carboxyalkyl
parts
ureas
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ18647A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Kurt Kahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Inventa AG fuer Forschung und Patentverwertung
Original Assignee
Inventa AG fuer Forschung und Patentverwertung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inventa AG fuer Forschung und Patentverwertung filed Critical Inventa AG fuer Forschung und Patentverwertung
Publication of DE1125419B publication Critical patent/DE1125419B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J39/00Cation exchange; Use of material as cation exchangers; Treatment of material for improving the cation exchange properties

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 1 ,3-Bis-( w-carboxyalkyl)-harnstoffen Es ist bekannt, daß man Carbonyl-bis-e-aminocapronsäure durch Umsetzung des e-Amino-capronsäureesters mit Phosgen oder Diphenylcarbonat und darauffolgende Verseifung gewinnen kann. Die 1,3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoffe sind auch durch Oxydation aus den entsprechenden Thioharnstoffen, entweder mit Wasserstoffperoxyd oder Natriumhypochlorit in alkalischer Lösung, erhältlich.
  • Es wurde gefunden, daß 1,3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoffe auf einfache Weise hergestellt werden können, wenn man w-Amino-carbonsäuren mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen im Molekül im Überschuß mit Harnstoff in Gegenwart wasserhaltiger Lösungsmittel bei Temperaturen über 1200 C unter Druck umsetzt. Die 1,3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoffe haben die Formel HOOC(CH2)3+nHNCONH(CH.3)3+nCOOH Diese Bis-carbonsäuren sind zum großen Teil in kaltem Wasser schwer löslich.
  • Geeignete Ausgangsstoffe für dieses Verfahren sind z. B. die y-Amino-buttersäure, c5-Amino-valeriansäure, e-Amino-capronsäure und ll-Amino-undecansäure. Als Lösungsmittel verwendet man vorzugsweise Wasser.
  • Bei Verwendung von in Wasser schwer löslichen cr,-Amino-carbonsäuren zur Kondensation ist es vorteilhaft, homogene Gemische von Wasser mit niedrigsiedenden einwertigen Alkoholen als Lösungsmittel zu benutzen. Die Kondensation erfolgt durch einfaches Erhitzen eines Gemisches von Harnstoff und ,-Amino-carbonsäure in Gegenwart eines Lösungsmittels in einem Druckgefäß auf Kondensationstemperatur. Hierbei reagieren 2 Mol ct)-Amino-carbonsäure und 1 Mol Harnstoff zusammen unter Abspaltung von 2 Mol Ammoniak. Das abgespaltene Ammoniak neutralisiert hierbei die entstandene Bis-carbonsäure zum Ammoniumsalz, aus dem die Säure freigesetzt werden muß. Die Kondensation kommt nahezu zum Stillstand, wenn etwa die Hälfte des Harnstoffes umgesetzt worden ist. Erst nach Zerlegung des Ammoniumsalzes in Ammoniak und Biscarbonsäure und Entfernung derselben aus der Reaktionsmischung kann eine Weiterkondensation erfolgen.
  • Da die Kondensation stets über die Zwischenstufe der co-Ureido-carbonsäuren führt, hängt es in großem Maße von den Kondensationsbedingungen ab, ob die w-Ureido-carbonsäuren als Nebenprodukt bzw. Verunreinigung im Endprodukt enthalten sind. Um sehr reine 1,3-Bis-(co-carboxyalkyl)-harnstoffe zu erhalten, ist es notwendig, einen großen Überschuß an ")-Amino-carbonsäuren anzuwenden. Die Reinheit z. B. des 1,3-Bis-(e-carboxyamyl-)harnstoffes beträgt bei der Kondensation von 1 Mol Harnstoff auf 2 Mol E-Amino-capronsäure etwa 90e/o auf 4 Mol e-Aminocapronsäure etwa 95 °/o und auf 8 Mol e-Aminocapronsäure steigt sie sogar auf über 98 0/o. Weniger abhängig von diesem Molverhältnis ist der Umsatz, der zwischen 40 und 60e/o schwankt.
  • Die Konzentration der Reaktionskomponenten im Lösungsmittel wird vorteilhafterweise hoch gehalten und soll 20 bis 50e/o betragen. Zweckmäßig werden die Reaktionskomponenten in homogener Lösung zur Reaktion gebracht. Es können aber auch Suspensionen oder Aufschlämmungen der Reaktionskomponenten umgesetzt werden, sofern die Reaktionskomponenten wenigstens teilweise bei der Kondensationstemperatur vorliegen.
  • Die Reinheit des Endproduktes bzw. die Menge der Nebenprodukte ist in hohem Maße von der Reaktionstemperatur abhängig. Bei 1200 C wird bei sonst optimalen Kondensationsbedingungen eine Reinheit, z. B. des 1,3-Bis-(w-carboxyamyl)-harnstoffes von etwa 870/o, bis 1350 C eine solche von etwa 980/, und bei 1500 C nur eine Reinheit von 920/c erhalten.
  • Über 1500 C tritt bereits eine teilweise Hydrolyse unter Kohlendioxydabspaltung ein. Die optimale Temperatur liegt demnach zwischen 120 und 1500 C, vorzugsweise bei etwa 1350 C.
  • Etwa die Hälfte des bei der Kondensation abgespaltenen Ammoniaks läßt sich direkt aus der Kondensationslösung durch Abdestillieren entfernen.
  • Zweckmäßig destilliert man das Ammoniak zusatz men mit dem Lösungsmittel unter Normaldruck oder geringem Überdruck ab, was in einfacher Weise beim Entspannen des Druckes aus dem Autoklav erfolgen kann.
  • Die Isolierung der 1,3-Bis-(co-carboxyalkyl)-harnstoffe aus der Reaktionslösung kann durch Behandeln derselben während oder nach der Kondensation mit wärmebeständigen Anionenaustauschern, wie z. B. den handelsüblich vertriebenen Kunstharzaustauschern, ausgeführt werden. Das Behandeln der Reaktionsiösung mit dem Austauscher erfolgt zweckmäßig nach Verdünnen der konzentrierten Reaktionslösung mit Wasser und je nach Löslichkeit der Bis-carbonsäure in der Kälte oder Wärme. Die Aufnahmefähigkeit der Anionenaustauscher für die Bis-carbonsäuren ist in der Wärme etwas größer. Zweckmäßig belädt man den Anionenaustauscher vollständig mit der Biscarbonsäure, d. h. bis diese Säure im Ablauf nachweisbar ist. Die nicht umgesetzte c,)-Amino-carbonsäure und c,-Ureido-carbonsäure sowie Ammoniak werden vom Anionenaustauscher nicht festgehalten.
  • Nach dem Waschen des beladenen Anionenaustauschers mit Wasser wird der 1,3-Bis-(c,-carboxyalkyl)-harnstoff mit stark verdünnter Mineralsäure, z. B.
  • Schwefel- oder Salzsäure, und anschließend mit Wasser, gegebenenfalls in der Wärme, vom Austauscher abgelöst, wobei beim Erkalten oder nach erfolgtem Eindampfen der durchgelaufenen mineralsäurefreien Lösung eine Kristallisation von sehr reinem 1,3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoff erfolgt. Bei der Aufarbeitung der Reaktionsmischung mit Hilfe von Anionenaustauschern kann die Entfernung des gesamten Ammoniaks nach erfolgter Behandlung durch Abdestillieren aus der bis-carbonsäurefreien Reaktionsmischung vorgenommen werden. Die vom Ammoniak befreite Lösung wird nach Ergänzung des verbrauchten Harnstoffes und der co-Amino-carbonsäure zur erneuten Kondensation wieder eingesetzt, wodurch eine kontinuierliche Arbeitsweise ermöglicht wird.
  • Der Anionenaustauscher wird nach üblicher Aktivierung wieder zur Isolierung der Bis-carbonsäure benutzt.
  • Die Aufarbeitung des umgesetzten Reaktionsgemisches kann auch nach Abdestillieren des abspaltbaren Ammoniaks durch Zugabe von Mineralsäuren, wie Salz- oder Schwefelsäure, ausgeführt werden, wobei bei einem p-Wert von 3 bis 4 die in der Kälte in Wasser schwerlöslichen 1,3-Bis-(c,-carboxyalkyl)-harnstoffe aus der Reaktionslösung ausgefällt werden. Zur Reinigung der Bis-carbonsäure kristallisiert man sie zweckmäßig aus sehr verdünnter mineralsaurer wäßriger Lösung um.
  • Das Abtrennen des nicht abspaltbaren Ammoniaks in der Reaktionsmischung wird auch durch Behandem mit einem Kationenaustauscher erreicht. Hierbei können die üblicherweise zur Wasserenthärtung verwendeten Kationenaustauscher verwendet werden.
  • Zweckmäßig arbeitet man in der Wärme, wobei die durch den Kationenaustauscher durchlaufenden, normalerweise schwerlöslichen Bis-carbonsäuren löslich sind und beim Erkalten auskristallisieren. Die im Überschuß vorhandenen und nicht umgesetzten c,-Amino-carbonsäuren werden bei vollständiger Beladung des Kationenaustauschers mit Ammoniak nicht festgehalten und fließen hindurch. Besonders bei den niedermolekularen 1, 3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoffen erhöhen sie deren Löslichkeit, so daß eine restlose Kristallisation nur schwer erreicht wird.
  • Die Reinheit der 1,3-Bis-(co-carboxyalkyl)-harnstoffe wurde durch Bestimmung ihres Äquivalenzpunktes bei der Neutralisation und des Schmelzpunktes bestimmt.
  • 1,3- (o, - carboxyalkyl) - harnstoffe sind wertvolle Zwischenprodukte bei der Herstellung von Kunststoffen und vollsynthetischen Fasern.
  • Beispiel 1 9 Gewichtsteile Harnstoff und 123,6 Gewichtsteile ;,-Amino-buttersäure werden in Lösung mit 180 Volumteilen Wasser in einem Autoklav 10 Stunden auf etwa 1350 C erhitzt. Nach Verdünnen der Reaktionsmischung mit gleichem Volumen Wasser läßt man diese Lösung durch einen Turm, der mit 180 Volumteilen Anionenaustauscher gefüllt ist, hindurchlaufen.
  • Der mit dem Reaktionsprodukt beladene Anionenaustauscher wird mit 1100 Volumteilen 10/obiger Schwefelsäure abgelöst und aus der durchgelaufenen schwefelsäurefreien Lösung mit einem pf-Wert von etwa 3 durch Eindampfen und Aus- bzw. Umkristallisieren aus wenig Wasser 6,7 Gewichtsteile 1,3-Bis-(7-carboxyprnpyl)-harnstoff mit einem Schmelzpunkt von 1570 C erhalten C,H16N2Q: Berechnet .. . C 46,55, H 6,94, N 12,060/,; gefunden . . . C 46,48, H 6,91, N 12,210/o.
  • Beispiel 2 100 Gewichtsteile b-Amino-valeriansäure und 6,4 Gewichtsteile Harnstoff werden in 120 Volumteilen Wasser gelöst und die Lösung im Autoklav bei etwa 1350 C 10 Stunden unter Druck erhitzt. Die Reaktionslösung wird anschließend mit 80 Volumteilen konzentrierter Salzsäure auf einen pi-Wert 3 angesäuert, wobei in der Kälte eine Kristallisation eintritt. Die Kristalle werden abfiltriert und aus 200 Volumteilen Wasser umkristallisiert. Man erhält 5,5 Gewichtsteile 1,3-Bis-(Ocarboxybutyl)-harnstoff mit einem Schmelzpunkt von 1870 C in einer Reinheit von 98°/o.
  • C11 H20 N2 Oj: Berechnet . C 50,8, H 7,75, N 10,76 io; gefunden . . . C 50,57, H 7,85, N 10,92'/o.
  • Beispiel 3 90 Gewichtsteile Harnstoff und 1572 Gewichtsteile e-Amino-capronsäure werden in 1800 Volumteilen Wasser gelöst und im Autoklav bei etwa 1350 C 10 Stunden unter Druck erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird nach Behandlung mit wenig Tierkohle mit 690 Gewichtsteilen 50'Ioiger Schwefelsäure auf einen pE-Wert von 4 bis 5 angesäuert, wobei 1, 3-Bis-(e-carboxyamyl)-harnstoff ausfällt. Nach Filtration und Waschen des Filterrückstandes mit Wasser wird dieser aus 3000 Volumteilen 0,56/0iger Schwefelsäure umkristallisiert. Die Umkristallisation wird mit 8000 Volumteilen Wasser wiederholt und 202,4 Gewichtsteile reiner 1,3-Bis-(e-carboxyamyl)-harnstoff mit einem Schmelzpunkt von 1610 C in einer Reinheit von 99 O/o, entsprechend einem Umsatz von 470/0, bezogen auf eingesetzten Harnstoff, erhalten.
  • C,3H24N2O5: Berechnet . C 54,15, H 8,39, N 9,720/o; gefunden . . C 53,98, H 8,18, N 9,63 ovo Beispiel 4 3 Gewichtsteile Harnstoff und 80,4 Gewichtsteile 11-Amino-undecansäure werden in 332 Volumteilen Äthanol - Wasser (1:1) aufgeschlämmt und im Autoklav bei etwa 1350 C 10 Stunden erhitzt. Das erhaltene breiige Reaktionsgemisch wird nach Verdünnen mit Wasser durch Zugabe von 25 Volumteilen konzentrierter Salzsäure auf einen p-Wert von 3 angesäuert und aufgekocht. Es wird heiß abfiltriert und der Filterrückstand in 300 Volumteilen Äthanol umkristallisiert. Es werden 10 Gewichtsteile 1 ,3-Bis-(1 1-carboxydecyl)-harnstoff mit einem Schmelzpunkt von 1600 C in einer Reinheit von 96 0/o erhalten.
  • C23H44N2O5: Berechnet . C 64,55, H 10,35, N 6,540/o; gefunden . . C 64,52, H 10,39, N 6,840/o.
  • Beispiel 5 In den Fig. A und B der Zeichnung ist die Durchführung des Verfahrens kontinuierlich dargestellt. In Fig. A werden einem Druckgefäß 1, das eine umgesetzte Mischung von 85,6 Gewichtsteilen Harnstoff und 1553 Gewichtsteilen E-Amino-capronsäure in 2053 Volumteilen Wasser enthält und bei 1350 C gehalten wird, stündlich durch die Leitung 2 eine Lösung von 19,1 Gewichtsteilen E-Amino-capronsäure und 4,4 Gewichtsteile Harnstoff in 35 Volumteilen Wasser zugeführt. Das Reaktionsprodukt fließt in einer Menge von 375 Gewichtsteilen pro Stunde durch die Leitung 3 ab, wird durch die Leitung 4 mit stündlich 209 Volumteilen Wasser verdünnt und läuft in den beheizten Turm 5, der mit 1800 Volumteilen Anionenaustauscher gefüllt ist und bei etwa 950 C gehalten wird. Durch diesen Turm fließt die verdünnte Reaktionslösung so lange hindurch, bis beim Ansäuern der durchgelaufenen Lösung mit Salzsäure auf einen p-Wert 4 eine Fällung beim Erkalten sichtbar wird. Dann ist der Anionenaustauscher erschöpft, und es wird auf einen anderen Turm mit frischem Austauscher umgeschaltet. Aus dem Turm 5 gelangt die vom Reaktionsprodukt befreite Lösung durch die Leitung 6 in den Ammoniak-Verdampfer 7 Aus diesem werden stündlich 246 Volumteile etwa 1 0/obige Ammoniaklösung abdestilliert und das Sumpfprodukt laufend durch Leitung 9 dem Re aktionsgefäß 1 wieder zugeführt.
  • In Fig. B läßt man durch den ausgewechselten und mit Reaktionsprodukt beladenen und beheizten Anionenaustauscherturm 5 über die Leitung 10 zunächst insgesamt 10800 Volumteile heiße 10/Fig Schwefelsäure und anschließend durch die gleiche Leitung stündlich 1800 Volumteile Wasser von 950 C hintereinander hindurchfließen. Aus der durch die Leitungll abgelaufenen schwefelsäurefreien Lösung der Wasserzugabe kristallisieren nach dem Erkalten stündlich 21 Gewichtsteile reiner 1,3-Bis-(e-carboxyamyl)-harnstoff vom Schmelzpunkt 1620 C in einer Reinheit von 99,5 0/o aus.
  • Der Anionenaustauscher wird nach Aktivierung mit verdünnter Natronlauge auf übliche Weise wieder in das Verfahren A eingesetzt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur gegebenenfalls kontinuierlichen Herstellung von 1,3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man -Amino-carbonsäuren mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen im Molekül im Überschuß mit Harnstoff in Gegenwart wäßriger Lösungsmittel bei Temperaturen über 1200 C unter Druck umsetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Wasser oder homogene Gemische von Wasser mit niedrigsiedenden einwertigen Alkoholen verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das abspaltbare Ammoniak aus der Reaktionslösung durch Destillation entfernt.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die 1,3-Bis-(s-carboxyalkyl)-harnstoffe durch Anionenaustauscher aus der Reaktionslösung entfernt und isoliert.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man der Reaktionslösung zur Isolierung der 1,3-Bis-(<n-carboxyalkyl)-harnstoffe Mineralsäuren zusetzt.
  6. 6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktionslösung zur Isolierung der 1,3-Bis-(w-carboxyalkyl)-harnstoffe mit einem Kationenaustauscher behandelt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 855 551.
DEJ18647A 1959-09-30 1960-08-31 Verfahren zur Herstellung von 1, 3-Bis-(ªÏ-carboxyalkyl)-harnstoffen Pending DE1125419B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855551C (de) * 1942-05-13 1952-11-13 Knoll Ag Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw. symmetrischem Dimethylharnstoff

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855551C (de) * 1942-05-13 1952-11-13 Knoll Ag Verfahren zur Herstellung von Mono- bzw. symmetrischem Dimethylharnstoff

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