DE1124017B - Filtriergeraet aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee - Google Patents
Filtriergeraet aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von FilterkaffeeInfo
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- DE1124017B DE1124017B DE1954C0009485 DEC0009485A DE1124017B DE 1124017 B DE1124017 B DE 1124017B DE 1954C0009485 DE1954C0009485 DE 1954C0009485 DE C0009485 A DEC0009485 A DE C0009485A DE 1124017 B DE1124017 B DE 1124017B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/06—Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatus For Making Beverages (AREA)
Description
- Filtriergerät aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee Die Erfindung bezieht sich auf ein Filtriergerät aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee, und stellt eine Weiterentwicklung des Filtriergerätes entsprechend der deutschen Patentschrift 871596 dar. Schon bei diesem Filtriergerät ist der Hals der Filtratflasche als Filtertrichter ausgebildet und fest mit dem das Filtrat aufnehmenden Teil verbunden. Es hat sich in der Praxis jedoch die Schwierigkeit ergeben, solche Filtriergeräte in serienmäßig einfacher Form herzustellen, weil die bei diesem bekannten Filtriergerät vorgesehene Entlüftungsrinne im Trichter ein exzentrischer Teil ist. Ein derartiges Glas kann nur in einer heißen eisernen Form geblasen werden, wobei der Glasbläser den Glaskörper aber nicht mehr rotieren lassen kann, nachdem er ihn in die Mulde eingeblasen hat. Bei der Vorverformung des glühenden Glases müssen nun die Unterschiede im Durchmesser über die ganze Länge des Filtertrichters hin berücksichtigt werden, was nicht ohne besondere Geschicklichkeit möglich ist.
- Es sind weiterhin Filtriergeräte bekannt, bei denen der als Rohr ausgebildete Handgriff für den Umlauf des Wassers bestimmt ist. Schließlich sind Filtertiegel bekannt, bei denen in dem das Filtrat aufnehmenden Behälter ein kleiner Stutzen angebracht ist, der als Entlüftungsstutzen dient.
- Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Filtriergerät aus geblasenem Glas, bei dem der als Filtertrichter ausgebildete Hals der Filtratflasche fest mit dem das Filtrat aufnehmenden Teil verbunden ist, bei dem aber ein oberhalb des Endniveaus des Filtrates abzweigender Entlüftungsstutzen angebracht ist, der in an sich bekannter Weise als Handgriff ausgebildet ist und in der Nähe des Randes des oben offenen Gerätes endet.
- In den Zeichnungen ist ein solches Filtriergerät beispielsweise dargestellt, und zwar in den Fig.1 bis 4.
- Fig. 1 ist ein vertikaler Schnitt durch die Filtriervorrichtung und das Filtermittel; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Filtriervorrichtung von Fig. 1, wobei das Filtermittel entfernt ist; Fig. 3 ist eine seitliche Ansicht, teilweise in vertikalem Schnitt, einer Modifikation der Filtriervorrichtung, wobei das Filtermittel eingesetzt ist; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Filtriervorrichtung von Fig. 3, wobei das Filtermittel entfernt ist.
- In Fig. 1 stellt 2 den Filtertrichter für die Aufnahme des Filterkonus 1 dar. Der Filtratbehälter 3 hat die Form eines Erlenmeyerkolbens, und die Teile 2 und 3 sind als ein Stück geformt in Glas geblasen. Ein Handgriff 5 ist dargestellt durch ein röhrenförmiges Element, das an der Öffnung 7 in der Wand des Filtratbehälters angebracht ist.
- Im Beispiel, das in Fig. 1 gegeben ist, ist dieses röhrenförmige Griffelement auch an der Öffnung 6 mit der Wand des Trichters verbunden. Wenn das Filtrat 4, z. B. Kaffee oder Tee, von dem Filter 1 heruntertropft, kann die Luft in der Flasche 3 durch die Öffnung 7, Griff 5 und Öffnung 6 entweichen, wie der Pfeil zeigt.
- Die Modifikation in Fig.3 und 4 unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 1 und 2 dadurch, daß der röhrenförmige Griff 5' an der Öffnung 7' beginnt und an der freien Öffnung 8 endet, ohne mit der Wand des Trichters verbunden zu sein. Isolierungen für den röhrenförmigen Griff können angewandt werden.
- Die Arbeitsweise des Filtriergerätes ist nachfolgend an Hand der Verwendung als Kaffeemaschine beschrieben. Der Filter 1, nach Laboratoriumsart in Kreisform gefaltet, wird in den Kopf der Apparatur eingesetzt, und gemahlener Kaffee wird auf den Filter aufgegeben. Wasser, das in einem separaten Topf erhitzt ist, wird dann auf den gemahlenen Kaffee aufgegossen, und der extrahierte, flüssige Kaffee tropft durch den Filter in den Filtratbehälter, wobei die in diesem Bezirk verdrängte Luft durch den als Handgriff ausgebildeten Entlüftungsstutzen 8 entweichen kann. Wenn der Filtratbehälter nahezu gefüllt ist, wird der Filter 1 mit dem gemahlenen Kaffee entfernt, und der Kaffee 4 wird in eine Tasse gegossen, wobei man die Vorrichtung an dem Handgriff 5 oder oder 5' ergreift und den Kaffee@üöer den Rand des Trichters gießt.
- Der Vorteil des Filtriergerätes gemäß der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die leichte Herstellung eines Filtriergerätes aus Glas mit den an sich bekannten Vorteilen der guten Entlüftung des Filtratbehälters und der Ausbildung des Entlüftungsstutzens als Handgriff verbunden wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: -Fütriergerät aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee, bei dem der Hals der Filtratflasche als Filtertrichter ausgebildet und fest mit dem das Filtrat aufnehmenden Teil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, das Filtrat aufnehmende Teil einen oberhalb des Endniveaus des Filtrats abzweigenden Entlüftungsstutzen aufweist, der in an sich bekannter Weise als Handgriff ausgebildet ist und in der Nähe des Randes des oben offenen Gerätes endet. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 61169, 238 772, 717 763, 871596; britische Patentschrift Nr.165174; USA.-Patentschrift Nr. 2 550 902.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1954C0009485 DE1124017B (de) | 1954-06-09 | 1954-06-09 | Filtriergeraet aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1954C0009485 DE1124017B (de) | 1954-06-09 | 1954-06-09 | Filtriergeraet aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1124017B true DE1124017B (de) | 1962-02-22 |
Family
ID=600522
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1954C0009485 Pending DE1124017B (de) | 1954-06-09 | 1954-06-09 | Filtriergeraet aus geblasenem Glas, insbesondere zur Herstellung von Filterkaffee |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1124017B (de) |
Citations (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE61169C (de) * | RlQUET & Co. in Leipzig | Theekanne | ||
DE238772C (de) * | ||||
GB165174A (en) * | 1920-03-18 | 1921-06-20 | Quintin James Mccutchon | Improvements in or relating to kettles, saucepans and like cooking utensils |
DE717763C (de) * | 1937-03-16 | 1942-02-21 | Wilhelm Juffa | Filtertiegel |
US2550902A (en) * | 1947-02-27 | 1951-05-01 | Beckelman Abraham | Coffee-steeping device |
DE871596C (de) * | 1938-04-14 | 1953-05-11 | Peter Dr Schlumbohm | Filtriergeraet |
-
1954
- 1954-06-09 DE DE1954C0009485 patent/DE1124017B/de active Pending
Patent Citations (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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