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DE1113533B - Regenerativ-Luftvorwaermer - Google Patents

Regenerativ-Luftvorwaermer

Info

Publication number
DE1113533B
DE1113533B DEK31918A DEK0031918A DE1113533B DE 1113533 B DE1113533 B DE 1113533B DE K31918 A DEK31918 A DE K31918A DE K0031918 A DEK0031918 A DE K0031918A DE 1113533 B DE1113533 B DE 1113533B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air preheater
storage body
circumferential
radial
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK31918A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Jakob Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraftanlagen AG
Original Assignee
Kraftanlagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraftanlagen AG filed Critical Kraftanlagen AG
Priority to DEK31918A priority Critical patent/DE1113533B/de
Publication of DE1113533B publication Critical patent/DE1113533B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
    • F28D17/02Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles using rigid bodies, e.g. of porous material
    • F28D17/023Sealing means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L15/00Heating of air supplied for combustion
    • F23L15/02Arrangements of regenerators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
    • F28D17/02Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles using rigid bodies, e.g. of porous material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/34Indirect CO2mitigation, i.e. by acting on non CO2directly related matters of the process, e.g. pre-heating or heat recovery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Regenerativ-Luftvorwärmer Das Hauptpatent betrifft einen umlaufenden Regenerativ-Luftvorwärmer, der zur Erzielung einer guten Abdichtung zwischen den Stirnflächen der durch radiale Trennwände in Sektoren unterteilten Speichermasse und den relativ hierzu bewegten Mündungen der Kanalanschlüsse in geringem Abstand vor diesen beiden Stirnflächen Scheibenkörper geringer Höhe ohne Speichermasse besitzt, und zwar mit ebenfalls radialen Stegen, die den Sektorwänden des Speicherkörpers gegenüberstehen und je mit den letzteren durch nachgiebige Abdichtungselemente verbunden sind wie in gleicher Weise auch der Umfang des Scheibenkörpers mit demjenigen des Speicherkörpers. Handelt es sich um einen Vorwärmer mit umlaufender Heizfläche, so kann man diesen Scheibenkörper auch als »Zusatzläufer« bezeichnen. Bei Vorwärmern mit feststehender Heizfläche und umlaufenden Kanalanschlüssen, wie sie ebenfalls Gegenstand des Hauptpatents sind, ist der genannte Scheibenkörper notwendigerweise fest angeordnet.
  • Der Grundgedanke des Hauptpatents geht hierbei von der Tatsache aus, daß der Speicherkörper sich unter der Einwirkung der unterschiedlichen Erwärmungen verwirft. In kaltem Zustand besitzt er die Form eines geraden Kreiszylinders mit parallelen Stirnflächen. Durch die Erwärmung des Betriebs nimmt er die Form einer Kugelkalotte an. Dadurch ergeben sich bei den vorbekannten Luftvorwärmern die erwähnten Schwierigkeiten der Abdichtung.
  • Der gemäß Hauptpatent vorgelagerte Scheibenkörper jedoch ist diesen Wärmeverformungen nicht unterworfen. Da er keine Speichermasse enthält und auch nur eine geringe Höhe aufweist, herrscht an seinen beiden Stirnflächen nahezu die gleiche Temperatur. Infolgedessen bleibt er im Betriebszustand unverändert in der gleichen Ebene wie im kalten Zustand. Auf Grund dieser Tatsache ist es möglich, die Mündungen der Kanäle sehr dicht an die äußere Stirnfläche des betreffenden Scheibenkörpers heranzuführen und dadurch die Breite des Leckspalts ganz erheblich herabzusetzen. Auf der anderen Seite aber, d. h. zwischen dem Scheibenkörper und dem Speicherkörper, läßt sich ohne Schwierigkeiten mittels nachgebender Dichtungsglieder eine völlige Abdichtung erzielen. Es werden zu diesem Zweck die radialen Stege des Scheibenkörpers mit den gegenüberstehenden Sektorwünden des Speicherkörpers in solcher Weise verbunden, daß eine Abstandsänderung zwischen beiden Körpern möglich ist, der Speicherkörper also seine Wärmeverformung ungehindert und vor allem ohne Rückwirkung auf den abdichtenden Scheibenkörper ausführen kann. Das gleiche gilt auch für den Umfang der beiden Körper, und auch die Abdichtung an der Nabe kann gegebenenfalls in dieser Weise nachgiebig ausgebildet werden.
  • Die Erfindung befaßt sich mit dem Sonderfall der Luftvorwärmer mit umlaufenden Kanälen und feststehender Speichermasse und geht von der Aufgabe aus, bei diesem Vorwärmertyp den höchstmöglichen Grad der Abdichtung zu erreichen. Diese Aufgabe ist bei dem Vorwärmer gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Scheibenkörper am Umfang gehaltert sind, und zwar vorzugsweise so, daß ihr Abstand von den Mündungen der umlaufenden Kanäle genau einstehbar ist. Während bei den Luftvorwärmem nach dem Hauptpatent diese Frage der Halterung noch nicht genauer erörtert worden ist und bei den dort behandelten Ausführungsbeispielen der Scheibenkörper im Mittelpunkt gehaltert ist, während er mit seinem Rand frei schwebt, ist bei dem Luftvorwärmer gemäß der vorliegenden Erfindung dieser Scheibenkörper durch die Halterung am Rand ganz eindeutig und genau festgelegt, wobei mittels der Halterungen sogar eine genaue Justierung vorgenommen werden kann, und zwar auch während des Betriebs.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar.
  • Fig. 1 zeigt zur Verdeutlichung des Problems eine seit längerem bekannte Ausführungsform; Fig.2 und 3 zeigen je eine Ausführungsform gemäß der Erfindung; Fig. 4 zeigt in vereinfachter Form der Darstellung eine Aufsicht auf ein weiteres ,Ausführungsbeispiel;. Fig.5 bis 7 zeigen einige Abdichtungskonstruktionen für die Verbindung der radialen Stege des Scheibenkörpers mit den Sektorwänden des Speicherkörpers.
  • Der Regenerativ-Luftvorwärmer gemäß Fig. 1 stellt eine Bauform mit feststehender Speichermasse 1 und umlaufenden Kanälen 2 und 3 dar, wie sie seit vielen Jahren bekannt ist. Bei den umlaufenden Anschlüssen 2 und 3 möge es sich um den Luftkanal handeln, der innerhalb des Rauchgaskanals mit den Zuführungen 4 und 5 angeordnet ist. Unter Zugrundelegung der durch die Pfeile bezeichneten Störungsrichtungen liegt die heiße Seite unten und die kalte Seite oben. Der Speicherkörper 1 verformt sich unter der Einwirkung dieser unterschiedlichen Erwärmung also zu einer Kugelkalotte, deren konkave Seite nach oben zeigt.
  • Die umlaufenden Kanalanschlüsse 2 und 3 müssen bei dieser bekannten Ausführungsform einmal gegenüber der Stirnfläche des ruhenden Speicherkörpers 1 abgedichtet sein und zum anderen gegenüber der zylindrischen Mantelfläche des äußeren Rauchgaskanals 4. Es spielen also die beiden in der Figur gekennzeichneten Dichtungsflächen 1 und 1I eine maßgebende Rolle. Ist schon wegen der Verwerfung des Speicherkörpers 1 ein ausreichend enger Luftspalt zwischen ruhenden und bewegten Teilen nicht möglich, so ist der Leckstrom auch deshalb besonders groß, weil wegen der Abdichtung in zwei Flächen, nämlich den Flächen I und f1, sich eine ganz erhebliche Leckspaltlänge ergibt.
  • Demgegenüber läßt das Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gemäß Fig. 2 erkennen, daß durch die Anbringung je eines Scheibenkörpers 11 und 12 vor den beiden Stirnflächen des Speicherkörpers 1 die Einstellung eines sehr schmalen Leckspaltes möglich gemacht ist, wobei sich der weitere wesentliche Vorteil ergibt, daß an die Stelle der beiden Dichtflächen I und 1I gemäß Fig. 1 nur eine einzige und sogar ebene Dichtfläche III getreten ist, zugleich unter Verkürzung der Leckspaltlänge. Da die Scheibenkörper 11 und 12 ihre genau ebenflächige Scheibenform nicht ändern, werden die umlaufenden Kanalanschlüsse 13 und 14 bis ganz dicht an die äußeren Flächen der Scheiben 11 und 12 herangeführt, ohne daß die Gefahr des Schleifens oder gar Verklemmens auftreten kann. Zwischen den Scheibenkörpern 11 und 12 und dem Speicherkörper 1 befinden sich ausreichend hohe Zwischenräume 15 und 16, die es dem Speicherkörper 1 ermöglichen, sich ungehindert zu verformen. Die elastischen Verbindungen, von denen aus dieser Darstellung die Umfangsverbindungen 17 und die Nabenverbindungen 18 erkennbar sind, lassen diese Verformung ohne Rückwirkung auf die Scheiben 11 und 12 zu. Der Antrieb der umlaufenden Luftkanalanschlüsse 13 und 14 erfolgt mittels einer Welle 19.
  • Über den Umfang verteilt sind die Halterungen für die Scheibenkörper 11 und 12 angeordnet. Gezeichnet ist unten rechts eine dieser Halterungen, von denen jeder Scheibenkörper drei oder mehr besitzen möge. Es handelt sich hierbei um Gewindespindeln 20, die oben und unten zwischen Widerlagern 21 und 22 abgestützt sind und die mittels eines an ihnen befestigten Sechskantkopfes 23 gedreht werden können. Über diese drehbare Spindel 20 greift der Scheibenkörper an der betreffenden Stelle mit einer Nase 24 über, deren Bohrung mit Gewinde versehen ist. Man kann also durch Drehen der Spindel 20 diesen Teil des Scheibenkörpers beliebig auf und nieder verstellen und kann dadurch auch während des Betriebes eine genaue Nachstellung vornehmen.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 entspricht weitgehend demjenigen nach Fig.2. Unterschiedlich ist in erster Linie die Form des Antriebes. Zum Antrieb sind hier Bolzenkränze (bzw. Zahnkränze) 30 und 31 vorgesehen, mit denen die umlaufenden Luftkanalanschlüsse 32 und 33 fest verbunden sind. Die den beiden Bolzenkränzen 30 und 31 zugeordneten Antriebsritzel 34 und 35 sitzen auf einer gemeinsamen Antriebswelle 36. Auf diese Weise wird ein völlig synchroner Umlauf der beiden Luftkanalanschlüsse 32 und 33 gewährleistet. Um aber andererseits eine genügend ,stabile Anordnung der Luftkanalzuführungen 32 und 33 gegenüber den Bolzenkränzen 30 und 31 zu erzielen, ist es zweckmäßig, durch die freie Fläche, also die Durchtrittsfläche der Rauchgase, Versteifungsstreben von der Drehachse 37 zu den Bolzenkränzen zu ziehen. Zur Lagerung der unilaufenden Teile dient ein Lager 38, das im Inneren des Luftvorwärmers angeordnet ist und daher ausreichend gekühlt werden muß.
  • Bisher war es nur bekannt, einen einzigen umlaufenden Kanal vorzusehen, wie es auch den in Fig.2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen gemäß der Erfindung zugrunde gelegt ist. Fig. 4 veranschaulicht demgegenüber, daß die Unterteilung des umlaufenden Kanals in mehrere in Winkelrichtung gegeneinander versetzte Teilkanäle wesentliche Vorteile bietet, und zwar ist der Luftkanal hier in drei Teilkanäle 40, 41 und 42 unterteilt, von denen jeder somit den dritten Teil desjenigen Querschnitts besitzt, den ein einziger Luftkanal der üblichen Form haben müßte. Hierdurch wird einmal eine einwandfreie Symmetrie und eine zuverlässige Versteifung des umlaufenden Teiles erreicht. Ein einziger Luftkanal unterliegt nämlich unter dem Einfluß des Überdrucks einem Kippmoment, das die Kanahnündung von der Stirnfläche des Scheibenkörpers abzuheben sucht. Bei Aufteilung aber in zwei oder mehrere Teilkanäle, die symmetrisch über den Umfang verteilt sind, kompensieren sich die Kippmomente der Teilkanäle gegenseitig.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.4 wird also die Speichermasse jeweils in drei sektorförmigen Abschnitten von Luft und in den drei dazwischenliegenden sektorförmigen Abschnitten von Rauchgas durchströmt. Gegenüber der Verwendung eines einzigen umlaufenden Kanals ist die Verweilzeit eines jeden Speichermassenelementes auf den dritten Teil der sonst üblichen Verweilzeit herabgesetzt, sofern die Umlaufzeit beibehalten wird. Hierdurch wird die periodische Temperaturschwankung ebenfalls auf den dritten Teil der sonst üblichen Amplitude gesenkt. Diese Senkung der Temperaturschwankung kann von großer Bedeutung sein, wenn die Abgastemperatur in gefährlicher Nähe der Taugrenze liegt. Denn bei gleichen Luft- und Abgastemperaturen und auch gleicher mittlerer Speichermassentemperatur auf der kalten Seiten kann die tiefste - kurzzeitig auftretende - Speichermassentemperatur um ein spürbares Maß angehoben werden.
  • Dieser Gedanke, den umlaufenden Kanal in mehrere Teilkanäle aufzuteilen, ist theoretisch auch bei anderen Ausführungsformen anwendbar. Praktisch brauchbar wird er jedoch nur durch die erfindungsgemäße Verwendung abdichtender Scheibenkörper, die eine wesentliche Verringerung der Weite der Leckluftspalte gestatten. In Anwendung auf die bekannten Ausführungsformen gemäß Fig.1 würde nämlich die Vergrößerung der Gesamtlänge der Abdichtspalte auf das Doppelte oder Dreifache - je nach Maßgabe der Unterteilung des Kanals - im Hinblick auf die große Spaltweite derart beträchtliche Leckluftmengen ergeben, daß die hinsichtlich der Betauung gewonnenen Vorteile doch wieder durch Vergrößerung des Abgasverlustes aufgehoben werden würden.
  • Jeder der drei in Fig.4 dargestellten Luftkanäle 40, 41 und 42 ist an den beiden radialen Kanten je mit einer Sektorplatte 43 ausgestattet, die der Stirnfläche des dortigen Scheibenkörpers in geringem Abstand gegenübersteht. Der Zentriwinkel dieser Sektorplatten 43, d. h. also die Plattenbreite, ist so zu bemessen, daß die Platten einen durch zwei radiale Trennwände des Speichermassengehäuses gebildeten Raum völlig zu überdecken imstande sind. Diese beiden Abdichtsektoren jedes der drei Luftkanalanschlüsse 40, 41 und 42 sind also mit diesen Anschlüssen fest verbunden und laufen gemeinsam mit ihnen um die Drehachse um.
  • In Fig. 4 sind zur Veranschaulichung auch die in Fig. 2 genauer dargestellten Verstellvorrichtungen angedeutet, und zwar sind drei solche Verstellvorrichtungen 44 gleichmäßig über den Umfang der beiden Scheibenkörper verteilt, so daß also diese Scheibenkörper je an drei Punkten ihres Umfanges genau einjustiert werden können.
  • Die weiteren Fig. 5 bis 7 veranschaulichen einige Möglichkeiten der abdichtenden Verbindung zwischen den radialen Stegen der Scheibenkörper und den gleichlaufenden radialen Sektorwänden des Speicherkörpers. Es handelt sich hierbei also um Schnitte gemäß Linie C-C in Fig. 4.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind die Stege 51 des Scheibenkörpers 52 mit den Sektorwänden 53 des Speicherkörpers 54 durch gewellte Metallfolien 55 verbunden, die eine völlige Abdichtung bei ausreichender Bewegungsmöglichkeit ergeben.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 veranschaulicht zugleich drei verschiedene Verbindungsarten. Die linke abdichtende Verbindung besteht aus zwei Metallblechen 56, die an den Stegen 51 befestigt sind und federnd über die Sektorwände 53 übergreifen, so daß sie bei Abstandsänderungen auf deren Flächen gleiten.
  • Auch die mittlere Dichtung verwendet Federbleche 57, die über die Sektorwände 53 unter dichtem Abschluß gleiten können, statt dessen aber auch an letzteren befestigt sein können, da sie durch den Knick befähigt sind, die Abstandsänderungen in ähnlicher Weise aufzunehmen wie die gewellten Bleche 55 gemäß Fig. 5.
  • Eine solche Ausführung der abdichtenden Verbindung, bei der die Verbindungsbleche 58 auch an den gegenüberstehenden Kanten der Sektorwände befestigt sind, stellt Fig. 6 rechts dar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 schließlich ist der Scheibenkörper 61 so ausgebildet, daß zwischen mehreren radialen Stegen 62 geringer Höhe jeweils ein breiterer radialer Steg 63 angeordnet ist, der in Richtung zum Speichenkörper aus der Ebene des Scheibenkörpers herausragt. Als Federbleche dienen hierbei Speicherbleche 64, die die breiten Stege 63 seitlich erfassen. Diese abdichtende Verbindung ähnelt also den Federblechen 56 gemäß Fig. 6, links, und zwar in umgekehrter Anordnung.
  • Sämtliche Ausführungsbeispiele lassen erkennen, daß während des Betriebes eine sehr genaue Nachregelung vorgenommen werden kann, während bei den bekannten Vorwärmem gemäß Fig.1 diese Möglichkeit ausscheidet. Dort kann die Einstellung des Dichtspaltes nur durch Verschieben der umlaufenden Luftkanäle 2 und 3 auf der Welle erfolgen bzw. von vornherein bei der Montage dieser Kanäle.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regenerativ-Luftvorwärmer mit umlaufenden Kanälen und feststehender, durch radiale Trennwände in Sektoren unterteilter Speichermasse sowie in geringem Abstand vor den beiden Stirnflächen des Speicherkörpers angeordneten Scheibenkörpern geringer Höhe ohne Speichermasse mit ebenfalls radialen Stegen, die den Sektorwänden des Speicherkörpers gegenüberstehen und je mit den letzteren durch nachgiebige Abdichtungselemente verbunden ,sind wie in gleicher Weise auch der Umfang des Scheibenkörpers mit demjenigen des Speicherkörpers, nach Patent 958 687, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenkörper(11, 12) am Umfang gehaltert sind, und zwar vorzugsweise so, daß ihr Abstand von den Mündungen der umlaufenden Kanäle (13,14 bzw. 32, 33) genau einstellbar ist.
  2. 2. Luftvorwärmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Dichtflächen (43) jeder der Kanalmündungen (z. B. 40, 41, 42) je in einer Ebene liegen, und zwar in der Ebene der betreffenden Stirnfläche des Scheibenkörpers.
  3. 3. Luftvorwärmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungskanal, dessen Anschlüsse umlaufen, in mehrere in Winkelrichtung gegeneinander versetzte Teilkanäle (40, 41, 42) unterteilt ist und auf beiden Seiten des Speicherkörpers (1) die entsprechende Zahl umlaufender Kanalanschlüsse aufweist.
  4. 4. Luftvorwärmer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise auf beiden Seiten des ruhenden Speicherkörpers je ein Bolzen- oder Zahnkranz (30, 31) angeordnet ist, der mit den auf dieser Seite befindlichen Kanalanschlüssen (32, 33) verbunden ist und zu deren Antrieb dient (Fig. 3).
  5. 5. Luftvorwärmer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkränze mit der Drehachse (37) durch radiale Speichen verbunden sind, die zusammen mit den radialen Wänden der umlaufenden Kanäle die erforderliche Absteifung der Zahnkränze bewirken.
  6. 6. Luftvorwärmer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Antriebsritzel (34, 35) der beiden Bolzen- und Zahnkränze auf einer gemeinsamen Antriebswelle (36) sitzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 958 687, 829 742.
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