[go: up one dir, main page]

DE1111434B - Schwingvorrichtung - Google Patents

Schwingvorrichtung

Info

Publication number
DE1111434B
DE1111434B DES43835A DES0043835A DE1111434B DE 1111434 B DE1111434 B DE 1111434B DE S43835 A DES43835 A DE S43835A DE S0043835 A DES0043835 A DE S0043835A DE 1111434 B DE1111434 B DE 1111434B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion bars
torsion
arms
connecting arms
bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES43835A
Other languages
English (en)
Inventor
William V Spurlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Syntron Co
Original Assignee
Syntron Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Syntron Co filed Critical Syntron Co
Priority to DES43835A priority Critical patent/DE1111434B/de
Publication of DE1111434B publication Critical patent/DE1111434B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0348Supporting or guiding means for troughs
    • B65G2812/0364Springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Schwingvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Schwingvorrichtung zur Impulsbehandlung von Materialien mit einem zur Aufnahme des Materials dienenden Behälter, der über eine Mehrzahl von abstimmbaren, als Federelemente dienenden Torsionsstäben und an ihnen befestigten Verbindungsarmen mit der Unterlage verbunden ist.
  • Derartige Vibrations- oder Rüttelantriebe werden zum Betrieb von verschiedenartigen Förderern verwendet, wie z. B. geraden Förderern, Topfförderern, die an der inneren Wand des Topfes eine spiralförmige Förderbahn aufweisen oder für Wendelförderer oder zum Packen und Rütteln von Papier oder Materialien in Behältern und für andere ähnliche Anwendungsgebiete.
  • Für diese Antriebe werden üblicherweise geneigte Blattfedern oder Stabfedern verwendet, um einen Rahmen oder eine Platte, auf welcher die Materialbehandlungsvorrichtung befestigt ist, flexibel zu tragen.
  • Die Antriebe für Geradeausbeschicker und Förderer haben parallel zueinander angeordnete Torsionsstäbe, während die Antriebe für kreisförmige Bewegungen bei Förderern, Beschickertöpfen und Wendelförderern radial um eine vertikale, zentrale Achse angeordnete Torsionsstäbe aufweisen. In jedem Fall bilden einseitig eingespannte Torsionsstäbe den flexiblen Träger der zu rüttelnden Glieder oder Beschicker.
  • Die Achsen der Torsionsstäbe sind beim Kreisantrieb symmetrisch verteilt und verlaufen von einem gemeinsamen Zentrum aus nach außen, oder sie können auf radialen Linien angeordnet sein oder sie können Tangenten an konzentrisch zur gemeinsamen Achse liegenden Kreisen sein. Die Achsen der Torsionsstäbe liegen in parallelen horizontalen Ebenen.
  • Die Torsionsstäbe beider, sowohl der gerade als auch der kreisförmig schwingenden Antriebe können einen runden oder nichtrunden Querschnitt aufweisen. Bei beiden Formen gibt es eine Vielzahl von Befestigungsarten am Rahmen oder an der Grundplatte und eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Befestigung der Verbindungsarme an ihnen.
  • Bei allen Förderern, gleichgültig, ob es sich um gerade Förderer handelt oder um Topfförderer, müssen, wenn der Förderteil auf Blattfedern ruht, diese Blattfedern auf das in Schwingung zu versetzende mechanische System abgestimmt sein. Diese Abstimmung wird dadurch vorgenommen, daß man entweder die Zahl der einzelnen Blattfedern verändert, die zu einem Blattfederpaket zusammengefaßt sind.
  • Erst wenn die richtige Anzahl in einem solchen Paket ausfindig gemacht wurde, kann die Feinabstimmung durch eine Anderung der Einspannlänge dieser Blattfedern vorgenommen werden. Die Abstimmung muß so genau sein, daß bis auf wenige Hertz an die Frequenz des Antriebsstromes herangekommen werden kann. Eine derartige Abstimmung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, da man Blattfedern hinzugeben oder wegnehmen und häufig Federpakete austauschen muß und schließlich zur Feinabstimmung noch die Einspannlänge eingestellt werden muß. Eine solche Abstimmung muß auch dann neu vorgenommen werden, wenn ein Federpaket infolge Abnutzung oder Bruch ausgewechselt werden muß. Es gibt auch eine Reihe von Gründen, aus denen ein bereits abgestimmter Förderer seine Eigenfrequenz ändert, die dann in die Frequenz des antreibenden Stromes übergeht, so daß Resonanzerscheinungen auftreten, die zum Bruch der Federn führen.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird das erreicht, indem sowohl an dem Behälter bzw. an seinem Träger als auch an der Unterlage allein mittels Klemmhülsen einseitig eingespannte Torsionsstäbe vorgesehen und an deren freien Armen die Verbindungsarme nicht drehbar angeordnet sind.
  • Bei einer bekannten Schwingvorrichtung dienen Torsionsstäbe als Federelemente zwischen Arbeitsmasse und Tragrahmen. Sie sind am Tragrahmen eingespannt, und es sind ebenso wie beim Erfindungsgegenstand an ihnen Verbindungsarme befestigt. Die Torsionsstäbe werden ebenfalls auf die gewünschte Schwingfrequenz abgestimmt. Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich die erfindungsgemäße Schwingvorrichtung im wesentlichen dadurch, daß auch an der Arbeitsmasse bzw. an ihrem Träger Torsionsstäbe vorgesehen und sämtliche Torsionsstäbe mittels Klemmhülsen einseitig ohne Stützung ihres anderen Endes eingespannt sind. Bei der bekannten Vorrichtung hingegen sind die nur unten vorgesehenen Torsionsstäbe in der Mitte eingespannt und an ihren äußeren Enden in Lagern gestützt.
  • Durch die vorliegende einseitige Lagerung der Torsionsstäbe wird erreicht, daß außer Toreionsschwingungen auch Biegeschwingungen möglich sind, wodurch bei entsprechender Anordnung von Torsionsstäben auch kreisförmige Schwingungen der Arbeitsmasse ermöglicht werden. Durch die Anordnung von Torsionsstäben auch an der Arbeitsmasse wird erreicht, daß die Verbindungsarme nicht drehbar an den Stäben angeordnet werden können und keine Gelenkverbindungen wie bei der bekannten Schwingvorrichtung vorzusehen sind, die der Höhe der Schwingfrequenz und ihrer Amplitude gewisse Beschränkungen auferlegen.
  • Als Träger für die Vibrationsbewegung können symmetrisch angeordnete Torsionsstäbe verwendet werden. Es werden hierbei zwei Sätze von Torsionsstäben verwendet, wobei die Achsen jedes Satzes parallel zur Grundplatte angeordnet sind. Die Verbindungsarme sind einstellbar zwischen Paaren dieser Torsionsstäbe angebracht, wobei ein Ende eines jeden Armes an einem Torsionsstab des oberen Satzes und das andere Ende an einem Torsionsstab des unteren Satzes befestigt ist und wobei beide Sätze von Torsionsstäben sowohl in bezug auf die Platte und das Grundgestell als auch in bezug auf die Verbindungsarme verstellbar eingespannt sind. Auf diese Weise kann eine feine Einstellung durch eine Verschiebung der Stäbe in bezug auf ihre Einspannstellen oder eine Verschiebung der Arme in bezug auf die Stäbe vorgenommen werden. Durch diese zwei möglichen Einstellungen wird ein großer Einstellbereich erhalten.
  • Der Querschnitt der Torsionsstäbe bestimmt zusammen mit deren Länge die Schwingungsabstimmung des Systems. Diese Länge entspricht dem Abstand zwischen jedem Verbindungsarm und der dazugehörigen Einspannhülse.
  • Die Torsionsstäbe nehmen die gesamte Federbelastung auf. Die bogenförmige Verdrehung des Kreisrüttlers, hervorgerufen durch die Hin- und Herbewegung längs einer geneigten, bogenförmigen Bahn, wird von den Verbindungsarmen übernommen. Die Verbindungsarme sind abgesetzt, um eine seitliche Biegung zu ermöglichen, die nicht durch die Torsionsstäbe im Kreisrüttler aufgenommen wird.
  • An Hand der Figuren, die Ausführungsbeispiele nach der Erfindung darstellen, soll diese näher erläutert werden. In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Aufriß eines Kreisrüttlers für einen Beschickungstopf, der zwei Sätze Torsionsstäbe mit ihren Einspannhülsen an den äußeren Enden der Stäbe aufweist; Fig. 2 ist eine vergrößerte, ausführliche Darstellung eines an einem Torsionsstab mit quadratischem Querschnitt befestigten Verbindungsarms; Fig. 3 ist eine vergrößerte, ausführliche Darstellung eines an einem Torsionsstab mit rundem Querschnitt befestigten Verbindungsarms; Fig. 4 ist eine vergrößerte ausführliche Darstellung, welche die Art der Einstellung des Verbindungsarms zeigt, um die Abstimmung des in Fig. 1 gezeigten Rüttlers zu verändern; Fig. 5 ist die graphische Darstellung der Federkonstante als. Funktion der Länge des Torsionsarmes; Fig. 6 ist ein Aufriß eines Kreisrüttlers, welcher zwei Sätze von Torsionsstäben aufweist, die ihre Einspannhülsen an einander gegenüberliegenden Seiten des Verbindungsarms zwischen den Torsionsstäben haben; Fig. 7 ist ein Aufriß eines Kreisrüttlers, der zwei Sätze von Torsionsstäben aufweist, wobei deren Einspannstellen an den inneren Enden der Torsionsstäbe liegen; Fig. 8 ist eine graphische Darstellung, in der die Federwirkung gegen die wirksame Länge des Torsionsstabes bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1, 6, 7 und 9 aufgetragen ist; Fig. 9 ist eine Seitenansicht eines Antriebs mit geraden Federn, an dem eine Förderrinne befestigt ist; Fig. 10 zeigt die in Fig. 9 dargestellte Ausführungsform von der Stirnseite aus; Fig. 11 ist ein Horizontalschnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 9.
  • In Fig. 1 ist der Antrieb für den Torsionsstab-Topfrüttler mit einer massiven Grundplatte 1 versehen, die auf den drei federnden Gummifüßen 2 gelagert ist und die vier Einspannhülsen 3 aufweist. Jede dieser Einspannhülsen ist mit einem Unterteil 4 und einer Kappe 5 versehen. Die Kappe 5 ist mit einer Schraube 6 auf dem Unterteil aufgeschraubt. Zwischen den Schrauben ist der untere Teil der Hülse 3 und die Kappe 5 mit Kerben 7 und 8 versehen, die zur Aufnahme der Torsionsstäbe 10 dienen, die einen quadratischen Querschnitt aufweisen. Die Hülsen sind von derselben Form, wie sie die nicht runden Teile des Stabes aufweisen. Der Stab 10 erstreckt sich nach innen gegen das Zentrum 11 des Beschickungstopfes, und außerdem ist das untere Ende des Verbindungsarmes 12 auf ihm eingespannt. Jeder Verbindungsarm weist an seinen gegenüberliegenden Enden Hülsen 13 auf, welche vermittels eines Schlitzes 14 als Einspannhülsen ausgebildet sind, wobei der Schlitz durch die Schraube 15 zusammengehalten wird. Die obere Hülse des Verbindungsarmes ist mit dem Torsionsstab 16 verbunden, der durch die Einspannhülse 17 an der Unterseite des Montagerahmens oder der Montageplatte 18 befestigt ist. Die oberen Einspannhülsen 17 sind in der gleichen Art wie die unteren Hülsen ausgebildet.
  • Es ist aus der Fig. 1 zu ersehen, daß die Torsionsstäbe 16, welche die obere Reihe von Torsionsstäben bilden auf Geraden angeordnet sind, die radial zur Mittelachse 11, welche durch den Antrieb hindurchgeht, verlaufen. Der Antrieb ist in diesem Beispiel elektromagnetisch, und er besteht aus dem Anker 20 und dem Kern 21. Der letztere ist mit drei Schenkeln versehen, deren mittlerer durch die Spule22 umgeben wird, die von einer Quelle für pulsierenden Strom wie beispielsweise Wechselstrom oder pulsierenden Gleichstrom oder gleichgerichteten Wechselstrom gespeist wird. Eine Steuerung ist zwischen der Stromquelle und dem Motor angeordnet, um die Veränderung des Stromes und der Spannung zu ermöglichen, um auf dieseWeise die Amplitude der Schwingung zu verändern.
  • Die Montageplatte 18 ist mit einem Topf 23 versehen, welcher auf seiner inneren Oberfläche eine spiralförmige Förderbahn 24 aufweist, die vom Boden des Topfes ausgeht, wie es bei 25 angedeutet ist.
  • Bei Teileförderern ist der Schwingungsweg gekrümmt quer zur Mittellinie der Verbindungsarme 12.
  • Die Bewegung der Arme 12 ruft eine Torsionsbelastung der Torsionsstabfedern 16 hervor. Da die Torsionsstabfedern 16 symmetrisch um die Mittelachse des Rüttelantriebs angeordnet sind, muß sich der Topf auf gekrümmter Bahn um die vertikale Achse bewegen, was eine Torsionsbelastung der Verbindungsarme 12 ergibt. Diese Arme haben einen verminderten Querschnitt, so daß die Torsionsbewegung auf der gekrümmten Bahn frei erfolgen kann, ohne daß übermäßige Spannungen in den Torsionsstabfedern 16 oder den Einspannhülsen 3 auftreten. Bei dem Geradeausförderer ist wegen der Gradlinienbewegung in den Verbindungsarmen keine Torsion vorhanden, so daß die Arme keinen reduzierten Querschnitt benötigen.
  • An Stelle der Verwendung eines nichtrunden Torsionsstabes, wie beispielsweise eines Torsionsstabes von quadratischem Querschnitt, der bei 10 und 16 dargestellt ist, kann man einen runden Torsionsstab, wie er bei 27 dargestellt ist, anwenden, und der Verbindungsarm 28 weist eine runde Hülse 30 auf, um den runden Stab aufnehmen zu können. Ein Befestigungskeil oder Stift 31 kann durch eine Öffnung 32 hindurch oder in eine Öffnung 32 durch den Verbindungsarm eingetrieben sein und mit einer Befestigungsschraube 33 versehen sein. Wenn es gewünscht ist, den Arm zu verstellen, kann der Torsionsstab mit einer Serie wellenförmiger Einschnitte 34 versehen sein, die zur Aufnahme des Befestigungskeils 31 dienen.
  • Wie in der Fig. 4 gezeigt wird, ist der untere Satz von Torsionsstäben 10 und der obere Satz 16 in den unteren und oberen Einspannteilen 3 bzw. 17 eingespannt. Der Verbindungsarm 12 ist gegen das Zentrum 11 des Antriebs oder von diesem weg verstellbar, lediglich durch das Lösen der Schrauben 15 und das Einstellen des Armes in Positionen, wie beispielsweise bei 35, 36 und 37 gezeigt. Auf diese Weise weisen die Torsionsstäbe ihre kürzeste Länge auf, wenn der Verbindungsarm sich in der Position 35 befindet, und sie weisen eine mittlere Länge auf, wenn der Verbindungsarm sich in einer Lage befindet, die durch die Ziffer 36 bezeichnet wird, und wenn sich der Verbindungsarm bei 37 befindet, haben die Torsionsstäbe ihre größte Länge. Die Wirkung der Verstellung des Verbindungsarmes in die Lagen, die zwischen 35 und 37 dargestellt sind, ist in der in Fig. 5 gezeigten Funktion, welche die Federkonstante (Ordinate) als Funktion der Länge des Torsionsarmes (Abszisse) dargestellt, gezeigt. Die Einheiten dieser graphischen Darstellung sind die Einheiten der effektiven Länge des Torsionsstabes, ausgehend von der Lage, wie bei 35 dargestellt, bis zur Lage, wie bei 37 dargestellt, und die Ordinate stellt die Einheiten der effektiven Federkonstante, die durch diese Einstellung erhalten wird, dar. Es sei bemerkt, daß die Zunahme der Länge in Einheiten L des Torsionsstabes die effektive Federwirkung herabsetzt.
  • Wie in Fig. 6 dargestellt, ist die Grundplatte 1 mit einer kreisförmigen Serie von Einspannhülsen 40 versehen, welche die Torsionsstäbe 10, die in einer tieferen Horizontalebene liegen, tragen und wobei diese Hülsen dem äußeren Umfang der Grundplatte 1 benachbart getragen werden. Die oberen Einspann- hülsen42 an der Unterseite der Montageplatte 18 sind innerhalb des äußeren Umfangs der Platte 18 angeordnet und demzufolge innerhalb der Hülsen 40. Die Torsionsstäbe 16 liegen in einer höheren horizontalen Ebene. Die Einspannhülsen 40 und 42 sind symmetrisch um die vertikale Achse 11 angeordnet.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Verbindungsarme 12 in derselben Weise, wie zuvor beschrieben angeordnet. Es kann jedoch erforderlich sein, sowohl die Stäbe in ihren Hülsen als auch die Verbindungsarme entlang der Torsionsstäbe einzujustieren, um eine saubere Abstimmung derselben zu erhalten. Eine Veränderung der Länge eines Satzes von Torsionsstäben verändert umgekehrt die Länge des anderen Satzes von Torsionsstäben.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Vorrichtung sind die unteren Torsionsstäbe 10 in den symmetrisch angeordneten Hülsen 40 angeordnet, welche innerhalb des Umfanges der Grundplatte liegen und die Torsionsstäbe 10 in der horizontalen Ebene halten, die sich radial nach außen erstreckt, wohingegen der obere Satz von Torsionsstäben 16 symmetrisch von den Einspannhülsen 42 gehaltert wird, die innerhalb des äußeren Umfanges der Montageplatte 18, wie in Fig. 6 dargestellt, angeordnet sind. Auf diese Weise sind bei dieser Ausführung die Verbindungsarme 12 an der äußeren Seite beider, der unteren und oberen Einspannhülsen 40 und 42 angeordnet und verändern bei der Längenänderung eines Satzes von Torsionsstäben den anderen Satz von Torsionsstäben in der gleichen Weise.
  • In Fig. 7 weisen die Einspannsockel 40 eine Schwalbenschwanzgrundplatte 41 auf, welche in die paarweise vorhandenen radialen Einschnitte43 eingepaßt und durch Bolzen 49 radial in der Grundplatte verschiebbar, wie dargestellt, gehalten wird.
  • Die Unterseite der Schwalbenschwanzgrundplatte der Hülse 40 und der Boden der radialen Nuten oder Kanäle 43 ist, wie bei 39 gezeigt, gezahnt, um die Einspannhülsen festzuhalten, wenn diese eingestellt sind.
  • Mit dieser Einstellung können die Längen beider Torsionsstäbe relativ zueinander verändert werden, um eine verschiedenartige Abstimmung des Topfes zu erzielen.
  • Die Kurven in Fig. 8 zeigen die relative Steifigkeit der Torsionsstabfedern für die in den Fig. 1, 6, 7 und 9 dargestellten Anordnungen. Jede Kurve zeigt, wie sich die Federkonstante mit der Lage des Verbindungsarmes ändert, wodurch Mittel zur Abstimmung des Förderers geschaffen werden, damit dieser bei irgendwelchen vorbestimmten Frequenzen schwingen kann. Diese Frequenz weicht um 2 bis 8 Hertz von der angelegten Antriebsfrequenz ab, liegt jedoch vorzugsweise darüber, um eine Änderung der Schwingungsamplitude, wenn das Material das zu befördern ist, in den Topf oder die Rinne eingebracht ist, zu verhindern. In Verbindung damit ist die erforderliche Energie, um die Anordnung anzutreiben, nicht durch die Masse des zu befördernden Materials abhängig, sie ist jedoch von der Energie, die erforderlich ist, um den Beschicker zum Schwingen bei der angelegten Kraftfrequenz zu bringen, abhängig. Der Betrag hängt ab von der Differenz zwischen der Frequenz des verwendeten Antriebs und der Eigenfrequenz des Beschickers, zuzüglich des inneren Reibungsverlustes der Federn.
  • In Fig. 9 ist der Geradeausbeschickerantrieb mit einer Grundplatte 50 versehen, welche durch die federnden Füße 51 getragen wird und welche den Einspannsockel 52 und 53 aufweist, um die Torsionsstäbe 54 und 55 zu tragen, die den unteren Satz von Federn bei diesem Antrieb darstellen. Diese Stäbe sind zwischen ihren Enden durch die Hülsen 52 und 53 eingespannt, und die Verbindungsarme 56 verbinden das äußere Ende der Torsionsstäbe 54 und 55 mit den äußeren Enden der Torsionsstäbe 57 und 58, welche durch die Einspannhülsen 60 und 61, die an der Unterseite der Aufbauplatte 62 angebracht sind, welche die Rinne 63 für das Beschickungsmaterial, wie in Fig. 9 dargestellt, trägt, eingespannt werden.
  • Die Montageplatte 63 weist weiterhin eine herabhängende Stütze 64 zum Tragen des Ankers 65 des Elektromotors 66 auf.
  • Der elektromagnetische Antrieb weist ein Vorderglied oder einen Kern 67 und eine Feldspule 68 auf, wobei der Kern vermittels einer Winkelstütze 69 und der Schrauben 70 am rückwärtigen Glied 71 der Grundplatte 50 befestigt ist.
  • Die Enden der Verbindungsarme werden durch die entsprechenden Schrauben 72 an den Torsionsstäben angeklemmt. Wenn man die Schrauben 72 löst und die Verbindungsarme nach einwärts auf die Klemmhülsen 52 zu oder nach auswärts von den Klemmhülsen 52 weg verschiebt, so kann man den Förderer genau abstimmen, indem man die effektive Länge der Torsionsstäbe verändert, wie es in gestrichelten Linien in Fig. 10 dargestellt ist.
  • In der Fig. 9 ist der Schwerpunkt des Grundgestells eines geraden Förderers mit 73 bezeichnet, während der Schwerpunkt der Förderrinne und der Montageplatte das Bezugszeichen 74 hat. Die Verbindungslinie der beiden Schwerpunkte muß senkrecht auf der Mittellinie der Verbindungsarme 56 stehen, da die Förderrinne sonst kippen oder schaukeln würde. Außerdem wäre die Abstimmung der Förderrinne schwierig, und sie würde sich je nach der Belastung der Förderrinne ändern. Die Montageplatte 62 und die Rinne 63 schwingen in der gleichen Ebene wie die Grundplatte 50, jedoch in entgegengesetzter Richtung. Das Verhältnis der Schwingbreite von Montageplatte und Rinne zur Schwingbreite der Grundplatte hängt vom Verhältnis ihrer Massen ab.
  • Die besten Ergebnisse erhält man, wenn das Verhältnis der Masse der Grundplatte zur Masse von Montageplatte und Rinne nicht kleiner als etwa 2,5:1 ist. Durch dieses Verhältnis der Massen oder der Gewichte wird auch der Knotenpunkt festgelegt, um den die Verbindungsarme 56 schwingen und der in Fig. 9 mit N bezeichnet ist. Wenn das Gewichtsverhältnis beispielsweise gleich 1:1 ist, würde der Knotenpunkt N in der Mitte zwischen den Mittellinien der Torsionsstäbe liegen. und wenn das Gewicht von Grundplatte im Vergleich zu dem Gewicht von Montageplatte und Rinne gleich Unendlich wäre, dann würde der Knotenpunkt N genau in die Mittellinie der Torsionsstäbe 54 und 55 fallen.
  • Dieser Grundsatz gilt auch für topfförmige Förderer, außer daß hier neben dem kleinsten Gewichtsverhältnis von Grundplatte zu Topf das Gewicht mit dem Quadrat des Radius der Drehung multipliziert werden muß, so daß das Verhältnis etwa 3:1 wird.
  • Die ganze Vorrichtung kann an den Knotenpunkten der Arme 12 oder 56 gehalten werden, so daß Puffer überflüssig sind, da theoretisch zwischen diesen Knotenpunkten und einer festen Unterlage keine Relativbewegung auftritt.
  • Bei allen mit Torsion arbeitenden Antrieben kann man sowohl den Querschnitt als auch die effektive Länge der Torsionsstäbe verändern, um dadurch die Abstimmung der einzelnen Förderer zu verändern.
  • Die Erfindung, sowie sie hier geoffenbart ist, ist in ihrer Anwendung natürlich nicht auf Einzelheiten der Konstruktion und Anordnung der in den Zeichnungen dargestellten Teile beschränkt, da die Erfindung auch bei anderen Ausführungsformen angewandt und auf verschiedenartigste Weise ausgeführt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwingvorrichtung zur Impulsbehandlung von Materialien mit einem zur Aufnahme des Materials dienenden Behälter, der über eine Mehrzahl von abstimmbaren, als Federelemente dienenden Torsionsstäben und an ihnen befestigten Verbindungsarmen mit der Unterlage verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an dem Behälter (23 bzw. 63) bzw. an seinem Träger (18 bzw. 62) als auch an der Unterlage (1 bzw.
    50) allein mittels Klemmhülsen (3, 17 bzw. 40, 42 bzw. 52, 60 bzw. 53, 61) einseitig eingespannte Torsionsstäbe (10, 16 bzw. 54, 57 bzw. 55, 58) vorgesehen und an deren freien Armen die Verbindungsarme (12 bzw. 28 bzw. 56) nicht drehbar angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Arme (12 bzw. 28 bzw.
    56) zur Abstimmung der Schwingungsfrequenz längs der Torsionsstäbe einstellbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsarme (12 bzw.
    28 bzw. 56) eine verhältnismäßig geringe Querschnittsfläche (26) haben, so daß sie in seitlicher Richtung gebogen werden können.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstäbe (10, 16 bzw. 54, 57 bzw. 55, 58) radial zur vertikalen Mittelachse (11) der Vorrichtung angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsstäbe (10, 16 bzw. 54, 57 bzw. 55, 58) horizontal angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Torsionsstäbe (10, 16 bzw. 54, 57 bzw. 55, 58) in etwa parallelen Ebenen liegen.
  7. 7. Vorrichtung zur Schwingungsbehandlung von Materialien nach den Ansprüchen4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Torsionsstäbe (10) in Richtungen aus ihren Klemmhülsen ragen, die entgegengesetzt zu der Richtung sind, in der die oberen Torsionsstäbe (16) aus ihren Hülsen ragen, so daß bei einer Einstellung der Verbindungsarm die Länge des einen Torsionsstabes verringert und die des anderen mit einem Arm verbundenen vergrößert wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 924 815, 914793; USA.-Patentschrift Nr. 2 188 060.
DES43835A 1955-05-06 1955-05-06 Schwingvorrichtung Pending DE1111434B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES43835A DE1111434B (de) 1955-05-06 1955-05-06 Schwingvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES43835A DE1111434B (de) 1955-05-06 1955-05-06 Schwingvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1111434B true DE1111434B (de) 1961-07-20

Family

ID=7484890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES43835A Pending DE1111434B (de) 1955-05-06 1955-05-06 Schwingvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1111434B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209855B (de) * 1964-04-02 1966-01-27 Russel Const Ltd Siebvorrichtung
DE1905933B1 (de) * 1968-02-16 1970-07-02 Tunzini Ameliorair Sa Ruetteltisch

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2188060A (en) * 1936-01-24 1940-01-23 Robins Conveying Belt Co Power transmission for oscillatory bodies
DE914793C (de) * 1939-11-23 1954-07-08 Siemens Ag Schwinganordnung mit vorzugsweise kreisfoermiger Schwingbewegung
DE924815C (de) * 1951-02-10 1955-03-07 Licentia Gmbh Magnetsystemanordnung fuer Foerderstrecken mit elektromagnetischem Schwingantrieb

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2188060A (en) * 1936-01-24 1940-01-23 Robins Conveying Belt Co Power transmission for oscillatory bodies
DE914793C (de) * 1939-11-23 1954-07-08 Siemens Ag Schwinganordnung mit vorzugsweise kreisfoermiger Schwingbewegung
DE924815C (de) * 1951-02-10 1955-03-07 Licentia Gmbh Magnetsystemanordnung fuer Foerderstrecken mit elektromagnetischem Schwingantrieb

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209855B (de) * 1964-04-02 1966-01-27 Russel Const Ltd Siebvorrichtung
DE1905933B1 (de) * 1968-02-16 1970-07-02 Tunzini Ameliorair Sa Ruetteltisch

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3128349C2 (de)
DE2136279B2 (de) Vibratorhalterung
DE2918935A1 (de) Schwingfoerderer
EP1899245B1 (de) Linear-vibrationsförderer
DE1955772A1 (de) Ruettel- oder Vibrationsgeraet mit einer Anzahl von Schwingantrieben
DE1162462B (de) Mit einem Vibrationsmotor angetriebenes Geraet, insbesondere Trockenrasierapparat
DE2139018B2 (de) Schwingantrieb einer Förderrinne
DE2255071C2 (de) Vibrationsvorrichtung
DE3706449C2 (de)
DE1111434B (de) Schwingvorrichtung
DE1900811A1 (de) Antrieb fuer einen Schuettelzufuehrer
EP0529185B1 (de) Vibrationsförderer
EP0644134B1 (de) Vibrationswendelförderer
CH511469A (de) Als Zeitgebernormal in elektrischen Zeitmessgeräten dienender mechanischer Resonator
DE2265238A1 (de) Schwingantrieb mit exzenterschwungrad fuer einen schwingherd
DE1913477A1 (de) Vorrichtung zum Sortieren von Fischen
DE2165063B2 (de) Schwingförderer mit elastischen Stützelementen zur Abstützung des Fördertroges
DE1572999B2 (de) Mehr-massen-schwingungssystem zum steuerbaren erregen einer nutzmasse, insbesondere des troges eines schwingfoerderers o.dgl.
DE3600334C2 (de)
AT255966B (de) Zweimassen-Drehschwingungseinrichtung, insbesondere für eine Fördereinrichtung für Massenartikel
CH695215A5 (de) Linear-Schwingförderer.
DE2002171B2 (de) Vibrator
DE1215050B (de) Foerderer zum Auf- oder Abwaertstransport von Schuettgut
DE1572999C3 (de) Mehr-Massen-Schwingungssystem zum steuerbaren Erregen einer Nutzmasse, insbesondere des Troges eines Schwingförderers o.dgl
DE1017530B (de) Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern oder Aufbereiten von Schuettgut