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DE1109338B - Einrichtung zur Feststellung und zum Ausgleich der Schiefstellung von Verladebruecken u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Feststellung und zum Ausgleich der Schiefstellung von Verladebruecken u. dgl.

Info

Publication number
DE1109338B
DE1109338B DES51361A DES0051361A DE1109338B DE 1109338 B DE1109338 B DE 1109338B DE S51361 A DES51361 A DE S51361A DE S0051361 A DES0051361 A DE S0051361A DE 1109338 B DE1109338 B DE 1109338B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching means
chassis
switching
contacts
straight running
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51361A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Enke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES51361A priority Critical patent/DE1109338B/de
Publication of DE1109338B publication Critical patent/DE1109338B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/16Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for maintaining alignment between wheels and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Feststellung und zum Ausgleich der Schiefstellung von Verladebrücken u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für ortsveränderliche gleisgebundene Anlagen mit Eigenantrieb, beispielsweise Verladebrücken, zum Einhalten bzw. Herbeiführen einer bestimmten gegenseitigen Stellung der beiden Fahrgestelle in Laufrichtung. Bei den bekannten Verladebrücken oder ähnlichen Anlagen erfolgt der Antrieb entweder über von einem einzigen Motor angetriebene mechanische Wellen mit Kegelradumlenkungen an den Laufrädern der beiden Fahrgestelle oder durch Einzelantriebe der beiden Fahrgestelle, wobei durch eine elektrische Welle mittels gesonderter Ausgleichsmaschinen ein Gleichlauf der beiden Fahrgestelle angestrebt ist.
  • Diese bekannten Antriebsarten bei den Verladebrücken u. dgl. ergeben jedoch keinen sicheren Gleichlauf der Fahrgestelle, da eine Schiefstellung der Brücke gegenüber dem Geleisweg z. B. durch einseitiges Rutschen eines Fahrgestelles möglich ist. Zur Anzeige einer derartigen relativen Verschiebung beider Fahrgestelle hat man schon überwachungseinrichtungen vorgesehen, die die Verschiebung der beiden Fahrgestelle gegeneinander anzeigen und bei Überschreiten eines bestimmten Wertes der Verschiebung den Antrieb abschalten. Ferner sind Einrichtungen bekanntgeworden, mit denen der Winkel, den die Projektion der die beiden Fahrgestelle miteinander verbindenden Anlagenteile mit den Laufschienen bildet, gemessen wird und bei Abweichungen von der betriebsmäßigen Winkelstellung Steuerungen ausgelöst werden, die auf den Antrieb im Sinne einer Beseitigung der Verschiebung einwirken. Derartige Einrichtungen zum Messen des Winkels sind aber sehr aufwendig und verhältnismäßig ungenau.
  • Es sind auch Einrichtungen bekannt, bei denen auf beiden Seiten der Verladebrücke od. dgl. Schaltmittel angeordnet sind, die mit längs der Fahrbahn angeordneten Steuermitteln, z. B. in Form von Anschlägen oder Steuerlinealen, zusammenarbeiten. Bei Geradlauf der Brücke werden diese Steuermittel entweder in einer bestimmten Reihenfolge oder gleichzeitig betätigt; sie lösen bei einer Änderung der vorgesehenen Reihenfolge oder bei nicht gleichzeitiger Betätigung einen die Schiefstellung wieder ausgleichenden Steuer-oder Regelvorgang aus und schalten gegebenenfalls bei Überschreitung der höchstzulässigen Schiefstellung die Fahrwerkantriebe ab. Bei diesen Einrichtungen ist aber nicht berücksichtigt, daß bei dem rauhen Betrieb einer Verladebrücke, z. B. für Erzverladung, die auf der Strecke angeordneten Steuermittel leicht verschüttet oder beschädigt, z. B. verbogen, werden können, so daß sie nicht wirken. In beiden Fällen würde die Überwachungseinrichtung nicht betriebsbereit sein oder ein falsches Steuerkommando an die Mittel zum Ausgleich der Schiefstellung geben, so daß das Fahrwerk gefährdet wäre. Aufgabe der Erfindung ist es daher, auch diese Störungsmöglichkeiten auszuschalten.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Feststellung und zum Ausgleich der Schiefstellung von Verladebrücken u. dgl. unter Verwendung von beiden Fahrgestellen zugeordneten Schaltmitteln, die mit längs des Fahrweges in bestimmten Abständen angeordneten Betätigungsmitteln zusammenarbeiten und bei Schiefstellung der Brücke einen Steuervorgang auslösen.
  • Die Erfindung besteht dabei darin, daß jedem Fahrgestell in an sich bekannter Weise mindestens drei Schaltmittel zugeordnet und zu den ortsfesten Betätigungsmitteln in ein derartiges Verhältnis gebracht sind, daß der Antrieb abgeschaltet wird, wenn gleichzeitig alle Schaltmittel beider Fahrgestelle in Ruhe- oder in Arbeitslage sind und wenn alle einander entsprechenden Schaltmittel der beiden Fahrgestelle verschiedene Schaltstellungen einnehmen.
  • Durch eine solche Ausbildung kann auf einfache Weise ein Geradlauf der Verladebrücken u. dgl. durch wiederholte Prüfung der Stellung ihrer Fahrwerke entlang des Fahrweges herbeigeführt werden, wobei eine Abschaltung der Antriebe erfolgt, wenn aus irgendeinem Grunde die Schiefstellung ein vorgegebenes Maß überschreiten sollte, und außerdem wird gleichzeitig auch eine Überwachung der Betriebsbereitschaft der an der Strecke und an den Fahrwerken angeordneten Betätigungs- und Schaltmittel vorgenommen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 in perspektivischer schematischer Darstellung die beiden Fahrgestelle einer nicht näher dargestellten beweglichen Anlage mit daran angeordneten Schaltmitteln und entsprechender Zuordnung der Betätigungsmittel, Fig. 2 eine schematische Darstellung der von den Betätigungsmitteln abhängigen Schaltmittel und die von den Schaltmitteln gesteuerten Stromkreise für Schalteinrichtungen im Stromkreis des Antriebs bzw. seiner Regeleinrichtung, Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Anzeigevorrichtung zur Überprüfung des Zusammenwirkens von Schalt- und Betätigungsmitteln.
  • Die beiden in Fig. 1 dargestellten gleisgebundenen Fahrgestelle A und B einer nicht näher dargestellten ortsveränderlichen Anlage, beispielsweise einer Verladebrücke, sind mit nicht näher dargestellten Einzelantrieben bekannter Art versehen. Jedes Fahrgestell weist an der Außenseite der mit Rädern versehenen Tragstücke C und D drei Schaltmittel I bis III und IV bis VI in gleichmäßigen Abständen voneinander auf. Längs der beiden Schienen sind einzelne Betätigungsmittel E in Form von gleichlangen Linealen vorgesehen, mit denen beim Vorbeifahren der Anlage die Schaltmittel vorübergehend der Reihe nach in Eingriff kommen und dabei in nachfolgend noch näher erläuterter Weise auf den Antrieb einwirken können. Die Längserstreckung der Lineale ist gleich dem Abstand der einzelnen Lineale voneinander. Es betragen die Abmessungen der Lineale und ihre gegenseitigen Abstände im vorliegenden Ausführungsbeispiel das 11/2fache der Abstände zweier am gleichen Fahrgestell angeordneter Schaltmittel. Durch diese Anordnung und Bemessung von Schalt- und Betätigungsmitteln wird erreicht, daß bei einem Abstand zweier Schaltmittel von beispielsweise 1 m nach je 1/2 m Fahrweg jeweils ein Schaltvorgang ausgelöst wird, da entweder ein Schaltmittel mit einem Lineal in Eingriff kommt oder von einem Lineal abläuft. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß bei ordnungsgemäß funktionierenden Schalt- und Betätigungsmitteln von den drei Schaltmitteln immer mindestens eines eingeschaltet und eines ausgeschaltet ist, während das dritte Schaltmittel wahlweise ein- oder ausgeschaltet sein kann. Bei einem Fahrweg von 3 m ergeben sich somit sechs verschiedene Kombinationen der Schaltmittelstellungen, wodurch der Weg von 1/2 m genau festgelegt ist.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung soll überwachen, ob alle Schaltmittel im richtigen Takt an den auf gleicher Höhe längs beider Schienen vorgesehenen Linealen auf- und ablaufen, und sie soll eine sofortige Stillsetzung des oder der Antriebe selbsttätig herbeiführen, wenn eine Störung an den Schaltmitteln oder Linealen vorliegt. Auf diese Weise ist eine vollkommene Sicherheit dafür gegeben, daß bei Störungen, beispielsweise bei Ausfall eines Schaltmittels (z. B. Abbrechen des Rollenhebels eines mechanisch betätigten Schalters) oder bei Verbiegen oder Verschütten eines Lineals durch Massengut, die Anlage stets sofort selbsttätig stillgesetzt wird.
  • Ferner wird durch die erwähnte und nachfolgend noch näher erläuterte Schaltung überwacht, ob die einander entsprechenden Schaltmittel beider Fahrgestehe gleichzeitig an den zugeordneten Linealen auf- bzw. ablaufen, und es wird bei Vorlaufen eines Fahrgestelles gegenüber dem anderen der betreffende Antrieb gebremst bzw. der Antrieb des nachlaufenden Fahrgestells durch Wirksammachen an sich bekannter Maßnahmen beschleunigt. Die Steuerung bleibt dabei solange eingeschaltet, bis die gegenseitige Verschiebung beider Fahrgestelle beseitigt ist. Eine derartige Steuerung des Antriebs ist beim Ausführungsbeispiel bei gegenseitiger Verschiebung beider Fahrgestelle bis zu 1 m möglich. Wird die Verschiebung durch äußere Einflüsse, die den Steuerungseinflüssen entgegenwirken und diese überwiegen, trotz des erwähnten Abbremsens bzw. Nachlaufens des betreffenden Einzelantriebs über diesen Wert hinaus vergrößert, so erfolgt eine selbsttätige Stillsetzung der Anlage.
  • Hierzu weist jedes Schaltmittel I bis VI drei gemeinsam betätigte Kontaktgruppen mit Arbeits- und Ruhekontakten auf, von. denen die beiden ersten Kontaktgruppen 1, 2 und 3, 4 je zweier zusammenwirkender Schaltmittel, beispielsweise I und IV, 1I und V, III und VI, den Stromkreis einer selbsttätigen Schalteinrichtung (Sicherheitsschütz) Sch l betätigen und dieses dann seinerseits den Antrieb stillsetzt, wenn die vorgenannten Bedingungen vorliegen. Jedes Schaltmittel I bis III des Fahrgestelles A und IV bis VI des Fahrgestelles B hat parallel geschaltete Arbeitskontakte 11 bis 111 1 und IV 1 bis VI 1 und in Reihe dazu liegende, parallel geschaltete Ruhekontakte 12 bis 111 2 und IV 2 bis VI 2, sowie eine Parallelschaltung aller in Reihe liegenden Arbeitskontakte 3 der jeweils zusammenwirkenden Schaltmittel beider Fahrgestelle und der in Reihe liegenden Ruhekontakte 4 dieser Schaltmittel. In Reihe mit diesen Kontaktgruppen liegt die erwähnte Schalteinrichtung (Sicherheitsschütz) Sch 1.
  • Sobald sämtliche Schalter des einen Fahrgestelles durch Ausfall eines oder mehrerer Schalt- bzw. Betätigungsmittel die gleiche Schaltstellung einnehmen oder wenn sämtliche einander entsprechenden Schalter beider Fahrgestelle durch Überschreiten der zulässigen Verschiebung verschiedene Schaltstellungen haben, wird im ersteren Fall durch die Kontakte 11 bis VI1 und 12 bis V12 oder im zweiten Fall durch die Kontakte 13 bis VI3 und 14 bis VI4 der Stromkreis der Schalteinrichtung (Sicherheitsschütz) Sch 1 unterbrochen, so daß diese den Stromkreis für den nicht dargestellten Antrieb unterbricht.
  • Zum Betätigen der Steuermittel für die Antriebe dient eine weitere Kontaktgruppe 5, 6 jedes Schalters mit Ruhekontakten 5 und Arbeitskontakten 6. Die Ruhekontakte 5 der Schaltmittel 1 bis III liegen in Reihe mit den Arbeitskontakten 6 der Schaltmittel IV bis VI. Diese Reihenschaltungen sind parallelliegend im Stromkreis der Hilfs-Schalteinrichtung Sch 2 des einen Antriebs angeordnet. Entsprechendes gilt für die Ruhekontakte 5 der Schaltmittel III bis VI und die Arbeitskontakte 6 der Schaltmittel I bis III im Stromkreis einer zweiten Hilfs-Schalteinrichtung Sch 3. Bei gegenseitiger Verschiebung der beiden Fahrgestelle A und B bis zu 1/2 m (im Ausführungsbeispiel) wird eine der beiden Hilfs-Schalteinrichtungen Sch 2 oder Sch 3 eingeschaltet und löst dadurch in an sich bekannter Weise eine entsprechende Drehzahlregelung des betreffenden nicht dargestellten Antriebs aus. So kann die Einschaltung eines Vorwiderstandes zur Herabsetzung der Motordrehzahl oder das Auslösen einer Bremse erfolgen. Es kann ferner bei Anwen- Jung einer Leonard-Schaltung eine Feldschwächung eines der beiden Motoren selbsttätig vorgenommen werden, oder es kann ein Fahrgestell durch einen Zusatzmotor über ein entsprechendes Getriebe beschleunigt bzw. verzögert werden und gegebenenfalls das andere Fahrgestell im entgegengesetzten Sinne beeinflußt werden.
  • Damit bei Überschreiten der zulässigen Verschiebung eine nacheinander folgende Einschaltung beider Hilfs-Schalteinrichtungen nicht möglich ist, wird eine Verriegelung beider Hilfs-Schalteinrichtungen vorgesehen, indem ein Ruhekontakt sch 1 bzw. sch 2 der einen Hilfs-Schalteinrichtung im Stromkreis jeweils der anderen Hilfs-Schalteinrichtung angeordnet ist.
  • Gemäß der weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes kann zum Anzeigen des fehlerfreien Zusammenarbeitens von Schalt- und Betätigungsmitteln in Abhängigkeit von diesen gebrachte, insbesondere optische Anzeigevorrichtungen für jedes Schaltmittel vorgesehen werden. Es können solche Anzeigevorrichtungen weiterhin zur Beobachtung der Fahrbewegung und der gegenseitigen relativen Stellung der Fahrgestelle mitbenutzt sein.
  • In Fig.3 sind von zusätzlichen Kontakteinrichtungen der Schaltmittel I bis VI gesteuerte Anzeigevorrichtungen a 1 bis f 1 und a 2 bis f 2 (im nicht dargestellten Kranführerhaus od. dgl. untergebracht) zur kontinuierlichen Beobachtung des Gleichlaufs der beiden Fahrgestelle schematisch dargestellt. Das nacheinanderfolgende Auf- und Ablaufen der drei Schaltmittel jedes Fahrgestells an den Linealen erfolgt nach dem Vorhergesagten beim Ausführungsbeispiel nach jeweils I/2 m. In den Stromkreisen der einzelnen Anzeigevorrichtungen sind abwechselnd Ruhekontakte und Arbeitskontakte (I7 bis VI7 bis 110 bis VI10) je zweier Schaltmittel angebracht, die entsprechend den sechs Möglichkeiten der Reihe nach Anzeigevorrichtungen a 1 bis f 1 und a 2 bis f 2 einschalten. Die einander entsprechenden Anzeigevorrichtungen z. B. a 1 und a 2 beider Fahrgestelle sind über- oder nebeneinander angeordnet. Beim Fahren der Anlage leuchten die einzelnen Anzeigevorrichtungen der Reihe nach vorübergehend auf. Bei Gleichlauf beider Fahrgestelle leuchten die jeweils zusammengehörigen Vorrichtungen gleichzeitig, bei Auftreten einer Verschiebung zeitlich verschoben auf, so daß aus der zeitlichen Differenz bei Bekanntsein der Fahrgeschwindigkeit die Verschiebung sehr genau ermittelt werden kann.
  • Um bei der benötigten Anzahl von Kontakten eine Verminderung der Leitungslänge zu erreichen, können an Stelle der dargestellten mechanisch betätigten Kontaktgruppen in Schaltschränken zusammengefaßte Hilfsschütze oder Relais vorgesehen werden, die die vorgeschriebene Verriegelungsschaltung bzw. Antriebssteuerung übernehmen, wobei diese Hilfsschütze oder Relais durch einpolige Fahrgestellschalter betätigt werden. Die Ausführung dieser Fahrgestellschalter kann an sich beliebiger Art sein. Es können, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, Schalter mit von den Linealen mechanisch betätigten Rollenhebeln verwendet werden, oder es können magnetisch betätigbare Schalter verwendet werden, wobei die Lineale als magnetische Gegenstände in Form von beispielsweise Flacheisenstücken ausgebildet sein können. Ferner können an Stelle von Magnetschaltern auch auf dem Induktionsprinzip beruhende oder photoelektrisch wirkende Schaltmittel verwendet werden. Weiterhin ist es auch möglich, an Stelle der Lineale längs der Geleise durch Isolierstücke voneinander getrennte Stromschienen vorzusehen, auf denen Stromabnehmer laufen, mit denen die Schaltmittel an den Fahrgestellen verbunden sind. Die einzelnen Stromschienen einer Seite können dabei entweder gleiche oder abwechselnd verschiedene Potentiale erhalten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Feststellung und zum Ausgleich der Schiefstellung von Verladebrücken u. dgl. unter Verwendung von beiden Fahrgestellen zugeordneten Schaltmitteln, die mit längs des Fahrweges in bestimmten Abständen angeordneten Betätigungsmitteln zusammenarbeiten und bei Schiefstellung der Brücke einen Steuervorgang auslösen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Fahrgestell (A, B) in an sich bekannter Weise mindestens drei Schaltmittel (I bis III bzw. IV bis VI) zugeordnet und zu den ortsfesten Betätigungsmitteln (E) in ein derartiges Verhältnis gebracht sind, daß der Antrieb abgeschaltet wird, wenn gleichzeitig alle Schaltmittel beider Fahrgestelle in Ruhe- oder in Arbeitslage sind und wenn alle einander entsprechenden Schaltmittel der beiden Fahrgestelle verschiedene Schaltstellungen einnehmen.
  2. 2. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längserstreckung der Betätigungsmittel (E) so viel größer als der Abstand zweier benachbarter Schaltmittel (I bis IV) gewählt ist, daß im fehlerfreien Zustand der Schalt- und Betätigungsmittel ein gleicher Zustand aller Schaltmittel eines Fahrgestelles (A bzw. B) vermieden ist.
  3. 3. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Fahrgestell (A, B) drei im gleichen Abstand a voneinander angeordnete Schaltmittel (I bis III bzw. IV bis VI) zugeordnet sind und daß die Längserstreckung der Betätigungsmittel (E) 3/2 - a beträgt.
  4. 4. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schaltmittel (I bis VI) drei gemeinsam betätigte Kontaktgruppen (1, 2 bzw. 3, 4 bzw. 5, 6) mit Arbeits-und Ruhekontakten (1, 3, 6 bzw. 2, 4, 5) zugeordnet sind, von denen die beiden ersten Kontaktgruppen (1, 2 und 3, 4) je zweier zusammenwirkender Schaltmittel (I, IV bzw. II, V bzw. III, VI) beider Fahrgestelle (A, B) bei gleichem Zustand aller Schaltmittel eines Fahrgestelles oder bei unterschiedlichem Zustand aller zusammenwirkenden Schaltmittel beider Fahrgestelle über Reihen-Parallelpfade den Stromkreis einer selbsttätigen Schalteinrichtung (Sch 1) zum Stillsetzen des Antriebes betätigen und die dritte Kontaktgruppe (5, 6) je zweier zusammenwirkender Schaltmittel bei unterschiedlichem Zustand wenigstens eines Paares und weniger als aller Paare zusammenwirkender Schaltmittel beider Fahrgestelle über parallele Reihenschaltungen von Arbeitskontakten des einen Schaltmittels mit Ruhekontakten des anderen Schaltmittels die Stromkreise zweier den Antrieb in dem einen oder anderen Sinne zum Ausgleich der Schiefstellung beeinflussenden selbsttätigen Hilfs-Schalteinrichtungen (Sch 2, Sch 3) betätige (Fig. 2).
  5. 5. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise als Betätigungsmittel (E) längs der Bewegungsbahn angeordnete, durch Isolierstücke voneinander getrennte Stromschienen vorgesehen und die Schaltmittel (I bis VI) mit auf diesen schleifenden Stromabnehmern ausgerüstet sind, wobei die einzelnen Stromschienen abwechselnd an verschiedenes Potential angeschlossen sind.
  6. 6. Geradlaufeinrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anzeigen des fehlerfreien Zusammenarbeitens von Schalt- und Betätigungsmitteln (I bis VI bzw. E) in Abhängigkeit von diesen gebrachte, insbesondere optische Anzeigevorrichtungen (a 1 bis f 1; a 2 bis f 2) für jedes Schaltmittel vorgesehen sind (Fig. 3).
  7. 7. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtungen (a 1 bis f 1; a 2 bis f 2) zum Erfassen der gegenseitigen Stellung beider Fahrgestelle (A, B) mitbenutzt sind und hierzu von den Schaltmitteln (I bis VI mit Kontakten 7 bis 10) abhängige Arbeitskontakte je zweier Schaltmittel je eines Fahrgestelles im Stromkreis einer Anzeigevorrichtung und entsprechend Ruhekontakte im Stromkreis einer weiteren Anzeigevorrichtung angeordnet sind (Fig. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 361328, 362 908, 368 048, 386 246, 421964, 622 879, 899 548.
DES51361A 1956-11-24 1956-11-24 Einrichtung zur Feststellung und zum Ausgleich der Schiefstellung von Verladebruecken u. dgl. Pending DE1109338B (de)

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