DE1109152B - Verfahren zur Herstellung von Natriumperborat - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von NatriumperboratInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer neuen und vervollkommneten Form
von festem Natriumperborat, welche zahlreiche Vorteile für die Technik darbietet, insbesondere wegen
seines niedrigen Schüttgewichts, seiner ausgezeichneten Beweglichkeit in trockenem Zustand, wobei
die Teilchenabmessungen in ziemlich weiten Grenzen schwanken können.
Bekanntlich findet das Natriumperborat zur Zeit einen großen Absatz bei der Herstellung von Waschpulvern.
Die bisher technisch hergestellten Natriumperborate befriedigen nicht völlig. Es sind kristalline Produkte,
deren Schüttgewicht zwischen 0,65 und 0,75 kg/dm3 liegt. Diese Produkte besitzen im allgemeinen
eine befriedigende Beweglichkeit, aber ihr Schüttgewicht ist um mehr als das Doppelte größer
als dasjenige der anderen festen Bestandteile von Waschmitteln, und die Größe der Kristalle ist viel
kleiner als diejenigen der Teilchen der anderen Bestandteile. Daher scheiden sich in den Packungen die
Bestandteile voneinander, wobei das Natriumperborat sich am Boden der Packungen ansammelt, während
die anderen Bestandteile darüber bleiben. Hieraus folgt ein völliger Mangel an Homogenität der im Handel
befindlichen Produkte.
Man hat zahlreiche Verfahren vorgeschlagen, um Perborate von niederem Schüttgewicht zu erhalten.
So hat man Produkte erhalten können, deren Schüttgewicht nur 0,1 bis 0,2 kg/dm3 ist, indem man die
Kristallisation unter starkem Rühren in einer übersättigten Lösung des Perborats bewirkte, welches
durch Vermischen von Wasserstoffperoxyd, Borax und Ätznatron und rasches Entfernen der gebildeten
Kristalle, um ihr Wachsen zu verhindern, erhalten wurde. Die erhaltenen Produkte sind sehr fein, haben
eine ungenügende Beweglichkeit, und obwohl leicht, eignen sie sich nicht für die Herstellung moderner
Waschmittel.
Man hat gleichfalls vorgeschlagen, Natriumperborat von niederem Schüttgewicht in der Weise herzustellen,
daß man die Kristallisation in der Form von Nadeln bewirkte. Die so erhaltenen Produkte können ein geeignetes
Schüttgewicht haben, aber ihre Beweglichkeit ist praktisch Null.
Es wurde nun eine neue Form der Kristallisation von Natriumperborat gefunden, welche alle bis jetzt
angetroffenen Übelstände zu vermeiden ermöglicht und besonders geeignet ist, den verschiedenen Anforderungen
der Verbraucher gerecht zu werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Perborats von großer Beweglichkeit und einem
Verfahren zur Herstellung von Natriumperborat
Anmelder: Solvay & Cie., Brüssel
Vertreter: Dr.-Ing. A. van der Werth, Patentanwalt, Hamburg-Harburg 1, Wilstorfer Str. 32
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom 28. April 1958
Max Gonze, Forest, Brüssel, und Emile Lebion, Molenbeek-Saint-Jean, Brüssel
(Belgien),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Schüttgewicht zwischen 0,25 und 0,50 kg/dm3 durch
Einwirkung von Natriummetaborat auf Wasserstoffperoxyd in Gegenwart eines Stabilisators ist dadurch
gekennzeichnet, daß man eine Lösung von Natriummetaborat mit einer Lösung von Wasserstoffperoxyd
in Gegenwart von mindestens einem Bestandteil eines Stabilisators zusammenbringt, daß das Reaktionsmilieu unter stetigem, aber nichtstürmischem Rühren,
bei dem sich die Flüssigkeit in parallelen Schichten verschiebt, gehalten und die Kristallisation des Perborats
bei einer Temperatur zwischen 0 und 15° C in einer Lösung bewirkt wird, in welcher infolge entsprechender
Bemessung der Natriummetaborat- und Wasserstoffperoxydlösungen die relative Übersättigung
an Perborat, ausgedrückt durch das Verhältnis zwischen dem Gewicht des in der Lösung tatsächlich
vorhandenen Perborats und dem Gewicht des normalerweise in Wasser von 20° C löslichen Perborats,
zwischen 4 und 12 liegt.
Offensichtlich ist dieses erfindungsgemäße Verfahren deutlich von dem bekannten Verfahren zur Herstellung
von Perborat verschieden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Lösung von 1 Mol Borax
zunächst zwecks Umsetzung zu Metaborat und teilweiser Überführung in Perborat mit etwa 1 Mol
Natriumsuperoxyd behandelt wird und hierauf etwa
3 Mol Wasserstoffsuperoxyd in den Prozeß eingeführt werden. Nach diesem bekannten Verfahren
werden Kristalle erhalten, welche zwar frei fließend sind, aber ein zu hohes Schüttgewicht besitzen.
Das gemäß der Erfindung erhaltene neue Produkt ist durch die Form und das Aussehen seiner
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Teilchen, sein niederes Schüttgewicht und seine Be- fließens einer bestimmten Menge des Produkts durch
weglichkeit bzw. sein Vermögen, frei zu fließen, die Öffnung eines Trichterstiels bestimmt,
charakterisiert. Die einfache Apparatur besteht aus einem Glas-
Die Teilchen des erfindungsgemäß hergestellten trichter, einem sogenannten Analysentrichter mit
Natriumperborats sind poröse Kügelchen mit glatter 5 kurzem Stiel, dessen Konuswinkel 60°, dessen in-
oder runzeliger Wand. Infolge innerer Leerräume nerer Durchmesser 180 mm und dessen Stiellänge
nehmen diese Teilchen ein verhältnismäßig großes 165 mm ist. Der äußere Durchmesser des Stiels ist
Volumen pro Gewichtseinheit ein. Ihre Ausmaße 20 mm.
können in weiten Grenzen schwanken, aber die Die Prüfung besteht darin, 250 g des Produkts in
granulometrische Klassierung der Rohprodukte der io den Trichter einzuführen und die Zeit des Ausfließens
Kristallisation hat einen verhältnismäßig kleinen Be- nach Freigabe der Öffnung des Stiels zu messen. Die
reich. Man erhält leicht nach dem erfindungsgemäßen von der vorliegenden Erfindung umfaßten Produkte
Verfahren Produkte, von denen mehr als 60% sich sind durch eine 10 Sekunden nicht überschreitende
beispielsweise durch Siebe von 0,25 und 0,70 mm Ausfließzeit gekennzeichnet.
Maschenöffnung klassieren lassen. Diese Produkte 15 Man verwendet vorzugsweise einen Stabilisator aus
enthalten praktisch kein Feines, und man kann die Magnesiumsilicat, welchen man in situ durch Umfeinsten
Teilchen leicht durch Sieben beseitigen. Setzung von Magnesiumchlorid oder -sulfat mit
Durch Abwandlung der Herstellungsbedingungen kann Natriumsilicat herstellt. Andere Stabilisatoren können
man Produkte herstellen, welche aus gröberen und aber auch benutzt werden, z.B. die Reaktionsprodukte
kleineren Teilchen bestehen, jedoch stets unter Be- 20 eines Stannats oder eines Zinnhalogenids mit Schwefel,
Währung der charakteristischen Eigenschaften des Phosphor- oder Flußsäure, Silicate des Bariums, CaI-Produkts,
nämlich: poröse Kügelchen mit glatter oder ciums, Strontiums usw.
runzeliger Wand, niedriges scheinbares spezifisches Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungs-Gewicht
und große Beweglichkeit. form der erfindungsgemäßen Herstellung führt man
Das Schüttgewicht bei freiem Fließen des neuen 25 vorzugsweise die Lösung des Natriummetaborats in
Produkts liegt zwischen 0,25 und 0,50 kg/dm3. Die die wäßrige Lösung von Wasserstoffperoxyd ein.
Produkte, bestehend aus Teilchen, welche in der Die stabilisierenden Bestandteile werden in den
Mehrzahl zwischen 0,25 und 0,70 mm liegen, haben wäßrigen Lösungen der Reaktionsteilnehmer ge-
im allgemeinen ein Schüttgewicht durch freies Flie- löst, beispielsweise das Chlorid oder Sulfat des
ßen zwischen 0,30 und 0,40 kg/dm3. Unter Bewahrung 30 Magnesiums, Calciums oder Bariums usw. wird
der mittleren Dimensionen der Teilchen ist es jedoch in der wäßrigen Lösung von Wasserstoffperoxyd
möglich, das Schüttgewicht zu verändern, was offen- gelöst, während das Alkalisilicat in der wäßrigen
bar auf eine verschiedene Porosität der Teilchen Lösung des Natriummetaborats gelöst wird. Man
schließen läßt. kann aber auch die Bestandteile des Stabilisators in
Das Schüttgewicht durch freies Fließen wird fol- 35 umgekehrter Reihenfolge einführen, d. h. das Natrium-
gendermaßen bestimmt: Die verwendete Apparatur silicat in dem Wasserstoffperoxyd lösen, aber in diesem
besitzt einen kegelstumpfförmigen Trichter, dessen Fall ist es zweckmäßig, daß die Salze des Calciums,
große Basis einen Durchmesser von 53 mm und des- Magnesiums, Bariums usw. für sich in den Reaktor
sen kleine Basis, versehen mit einem Verschluß für gebracht werden, um zu vermeiden, daß bei Berüh-
ganze Öffnung, einen Durchmesser von 21 mm hat, 40 rung mit der wäßrigen alkalischen Lösung des
wobei die Höhe zwischen diesen Basen 58 mm und Natriummetaborats sich Hydroxyniederschläge dieser
das Nutzvolumen ungefähr 60 cm3 ist. Metalle bilden. Wenn das Chlorid oder Sulfat eines
Der zylindrische Behälter von einem Volumen von Erdalkalimetalls in die wäßrige Lösung von Wasser-50
cm3 hat einen inneren Durchmesser von 45,2 mm stoffperoxyd eingeführt wird, welche zuvor in den
und eine etwa dem Durchmesser gleiche Höhe. Die 45 Reaktorkristallisator gebracht wurde, kann man geBasis
des Trichters liegt 65 mm oberhalb des Bodens wünschtenfalls zuerst die Lösung des Natriummetades
Behälters. Man wiegt den leeren Behälter auf borats einführen und erst, nachdem die Reaktions-0,01
g genau. Man schließt den Trichterverschluß teilnehmer vermischt worden sind, das Natriumsilicat
und füllt diesen mit dem zu untersuchenden Produkt, hineinbringen.
ohne einen Überschuß zu nehmen, und unter Vermei- 50 Man verwendet wäßrige Lösungen von Wasserdung
des Anhäufens. Man gleicht das obere Niveau stoffperoxyd mit einer Konzentration an H2O2 von
des Trichters mittels eines Richtscheits oder rechtwin- 25 bis 250 g/kg Lösung, damit nach Zusatz der Lökeligen
Lineals ab. Man bringt den Behälter in die sung des Natriummetaborats die Übersättigung an
Achse des Trichters auf die angezeigte Entfernung Natriumperborat, wie oben definiert, zwischen 4 und
und öffnet den Verschluß auf einmal. Nach dem Aus- 55 12 liegt. Die oben angegebenen Konzentrationen an
fließen des Stoffs entfernt man den Überschuß, H2O2 legen nahe, daß man Lösungen von Metaborat
welcher von dem Behälter hervorragt, mit einem mit einer der Sättigung nahe kommenden Konzentra-Richtscheit.
tion verwendet, d. h. mit einer Konzentration von
Nachdem man die äußeren Wände des Behälters etwa 190 g/kg Lösung. Jedoch kann man die gewollgereinigt
hat, wiegt man ihn wieder auf 0,01 g genau. 60 ten Übersättigungen auch erhalten, wenn mankonzen-Das
Schüttgewicht durch freies Fließen ist gleich dem triertere Lösungen von Wasserstoffperoxyd in Kom-Stoffgewicht
in Gramm dividiert durch das Volumen bination mit verdünnteren Lösungen von Metaborat
des Behälters ausgedrückt in Kubikzentimeter. verwendet, aber diese Arbeitsweise ist erheblich we-
Die Bestimmung wird doppelt durchgeführt, und niger wirtschaftlich.
man nimmt den mittleren arithmetischen Wert der 65 Wenn die Reaktionsteilnehmer im allgemeinen bei
Ergebnisse. Raumtemperatur eingeführt sind, bringt man das
Die Beweglichkeit des Produkts oder seine Fähig- Reaktionsgemisch auf eine Temperatur zwischen
keit des freien Fließens wird durch die Zeit des Aus- 0 und 15° C5 vorzugsweise zwischen 5 und 10° C,
und unterhält ein nichtstürmisches Rühren bis zu dem
Augenblick, wenn die Kristallisation beendet ist. In diesem Zeitpunkt filtriert man und trocknet den gebildeten
Niederschlag.
Das Vermischen der miteinander reagierenden Lösungen wird vorteilhafterweise in etwa 15 Minuten
bewirkt. Jedoch kann die Einführung der Reaktionsteilnehmer langsamer erfolgen, aber man vermeidet
eine zu lange Dauer der Einführung, wenn niedrige Schüttgewichte erwünscht sind.
Die erforderliche Zeit, um das Reaktionsmilieu auf eine Temperatur unter 15° C zu bringen, hat verhältnismäßig
wenig Einfluß auf die physikalischen Eigenschaften des Produktes, aber man wird es doch
vermeiden, eine Zeit von ungefähr einer Stunde dabei zu überschreiten.
Das Rühren wird während der ganzen Arbeitsdauer aufrechterhalten, aber man vermeidet dabei,
daß es stürmisch wird. Zu seiner Durchführung verwendet man vorzugsweise einen Ankerrührer, gegebenenfalls
in Verbindung mit einer kleinen Schraube. Es ist von Bedeutung, daß die Flüssigkeit
sich in parallelen Schichten verschiebt. Eine Rührumfangsgeschwindigkeit von 0,5 bis 1,5 m/Sekunde
wird aufrechterhalten, ohne merklich die Eigenschaften der ausgefällten Teilchen zu verändern.
Die einzusetzenden Mengen an Reaktionsteilnehmer sind etwa die stöchiometrischen Mengen.
Man kann gegebenenfalls einen geringen Überschuß des einen oder des anderen der zwei Reaktionsteilnehmer
anwenden.
Die Lösung des Natriummetaborats wird meistens im voraus durch Einwirkung von Ätznatron auf Borax
im wäßrigen Milieu zubereitet.
Diese Arbeitsweise erlaubt durch Filtration gewisse Verunreinigungen der Ausgangsstoffe abzutrennen
und trägt zum Erhalten eines Natriumperborats von großer Beständigkeit bei. Für gewisse besondere Verwendungen,
oder wenn eine weniger hohe Beständigkeit gefordert wird, kann man die Lösung des Metaborats
während des Arbeitens herstellen, aber unter Vermeidung der Anwesenheit eines momentanen
Überschusses an Ätznatron, welcher für die Stabilität des eingesetzten Wasserstoffperoxyds ungünstig ist.
Man kann für die Herstellung des Metaborats einen geringen Überschuß an Ätznatron oder Borax anwenden.
Ein Überschuß an Ätznatron kann aber unzeitige Fällungen durch Umsetzung mit den Salzen
der Erdalkalimetalle hervorrufen, die am häufigsten als Bildungskomponenten der Stabilisatoren verwendet
werden. Ein geringer Überschuß an Borax verstärkt die mechanischen Eigenschaften der feuchten Teilchen,
was ihre Handhabung vor dem Trocknen erleichtert.
Die folgenden Beispiele zeigen den veränderlichen Einfluß der verschiedenen Arbeitsbedingungen.
In allen Fällen wurden die Versuche in einem Becher von 31 Fassung durchgeführt, welcher in
einem thermostatischen Bad sich befand und mit einem sich mit veränderlicher Geschwindigkeit
drehenden Ankerrührer von 120 mm Durchmesser versehen war.
Die den Stabilisator bildenden Bestandteile werden in wäßriger Lösung oder in kristallinem Zustand eingeführt.
I. Einfluß der Rührgeschwindigkeit
In den Becher bringt man 98,4 g H2 O2 in Form
einer wäßrigen Lösung mit einer Konzentration an H2O2 von 100 g pro Kilogramm der Lösung. Man
löst darin 2,43 g MgCl2 · 6H2O auf. Unter Rühren
führt man in 60 Minuten eine Mischung von 1003 g einer Lösung mit einer Konzentration an Natriummetaborat
von 189 g/kg und 8,2 g einer Lösung von Natriumsilicat mit 36° Be ein.
Nach Einführung der Reaktionsteilnehmer bringt man innerhalb 10 Minuten die Temperatur des
thermostatischen Bades auf 3° C, was einer Temperatur von 5° C im Reaktionsmilieu entspricht. Nach
Beendigung der Kristallisation wird die Temperatur, die sich auf 8 bis 12° C erhöht hat, auf 5° C zurückgebracht,
worauf die Teilchen abfiltriert und getrocknet werden.
Die Eigenschaften der erhaltenen Produkte werden in Tabelle I als Funktion der Rührgeschwindigkeit
gegeben.
TabeUe I
Rühr- | Schütt | Fließ | Produkt |
geschwindig- | gewicht | vermögen | klassiert, |
keit | des Pro duktes als |
0,25 bis 0,70 mm, Kilogramm |
|
Umdrehung | kg/dm3 | Ausflußzeit | pro Kilogramm |
pro Minute | 0,43 | in Sekunden | des Produktes |
230 | 0,37 | 6 | 0,33 |
160 | 0,40 | 5 | 0,59 |
106 | 4 | 0,65 | |
Man stellt fest, daß die Rührgeschwindigkeit nur einen geringen Einfluß auf das Schüttgewicht hat, so
lange sie nichtstürmisch bleibt. Die Granulometrie des Produktes wird leicht bei schwachen Rührgeschwindigkeiten
verbessert.
Im Gegensatz dazu, wenn man den Versuch unter den angegebenen Bedingungen, aber unter Durchführung
des Rührens mit einem Rührer, der sich mit einer Geschwindigkeit von 406 Umdrehungen pro
Minute dreht, erhält man wohlgebildete grobe Kristalle, deren Schüttgewicht durch freies Fließen
0,65 kg/dm3 ist.
II. Einfluß der Einführungsdauer des Metaborats
Man arbeitet unter den gleichen Bedingungen wie in den vorher beschriebenen Beispielen, wobei die
Rührgeschwindigkeit auf 106 Umdrehungen pro Minute festgelegt und die Einführungsdauer der Lösung
des Natriummetaborats verschieden ist.
Schütt | Fließ | Produkt | |
Einführungs | gewicht | vermögen | klassiert, |
dauer für das Metaborat |
des Pro duktes als |
0,25 bis 0,70 mm, Kilogramm |
|
kg/dm3 | Ausflußzeit | pro Kilogramm | |
in Minuten | 0,34 | in Sekunden | des Produktes |
15 | 0,40 | 4 | 0,69 |
60 | 0,44 | 4 | 0,65 |
120 | 5 | 0,74 | |
Das Schüttgewicht nimmt leicht zu, wenn die Einführungsdauer des Metaborats zunimmt.
Man kann daher kaum in merklicher Weise eine Einführungsdauer von 120 Minuten unter den an-
gegebenen Bedingungen überschreiten, wenn man nicht das Schüttgewicht 0,5 kg/dm3 überschreiten
lassen will.
Wenn die Reaktionsteilnehmer ohne Temperaturerniedrigung zur Einwirkung gebracht werden, findet
die Kristallisation doch bei 20° C nach Verlauf einer gewissen verhältnismäßig langen Zeit statt, aber das
so erhaltene Produkt entspricht nicht den für das neue Produkt nach der Erfindung auferlegten Bedingungen.
III. Einfluß der Anteile an Erdalkalisalz und Natriumsilicat Arbeitsbedingungen:
Konzentration der wäßrigen Lösung von H2 O2 100 g/kg
Einführungsdauer der Lösung des Metaborats 15 Minuten
Dauer des Abkühlens des thermostatischen Bades 10 Minuten
Rührgeschwindigkeit 106 Umdrehungen pro Minute
MgCl2-OH2O g |
Natriumsilicat von 36° Be |
Schüttgewicht kg/dm3 |
Fließvermögen des Pro duktes als Ausflußzeit in Sekunden |
Produkt klassiert, 0,25 bis 0,70 mm, Kilogramm pro Kilo gramm des Produktes |
1,21 2,43 4,86 2,43 2,43 |
4,1 8,2 16,4 3,36 1,68 |
0,32 0,34 0,28 0,37 0,38 |
5 4 6 5 4 |
0,57 0,69 0,51 0,70 0,77 |
Diese Versuche zeigen, daß beim Erhöhen des Verhältnisses Silicat zu Erdalkalisalz es möglich ist,
das Schüttgewicht zu verringern.
Alle erhaltenen Produkte besitzen die Form von porösen meist hohlen Kügelchen.
IV. Einführung der Übersättigung an Natriumperborat
In die beschriebene Vorrichtung führt man lkg einer Lösung von Wasserstoffperoxyd ein, welche
verschiedene Mengen an H2O2 enthält, und eine
an MgCl2OH2O entsprechend 24,7 g/kg an eingesetztem
H2O2. Zu dieser Lösung gibt man in 15 Minuten
pro Kilogramm eingesetztem H2O2 10,2 kg
einer Lösung mit einer Konzentration an Natriummetaborat von 189 g/kg und 8,2 g Natriumsilicat von
36° Be. Das Rühren wird mit einer Geschwindigkeit von 106 Umdrehungen pro Minute aufrechterhalten.
Nachdem die ganze Metaboratlösung eingeführt ist, wird das thermostatische Bad auf 3° C innerhalb
10 Minuten abgekühlt. Man hält das Rühren aufrecht, wobei die Flüssigkeit des Reaktors auf einer Temperatur
von 50C gehalten wird. Nach der Kristallisation
wird die Mischung, welche sich erwärmt hat, wieder auf 5° C gebracht. Man filtert ab und trocknet
die abgetrennten Teilchen.
Versuch | Gehalt an H2 O2 der Lösung |
Relative Übersättigung * |
Schüttgewicht | Fließvermögen Zeit des Ausfließens |
Produkt klassiert, 0,25 bis 0,70 mm, Kilogramm pro Kilo |
kg/dm3 | in Sekunden | gramm des Produktes | |||
1 | 10 | 1,6 | 0,61 | ||
2 | 25 | 3,5 | 0,37 | — | 0,57 |
3 | 50 | 5,8 | 0,30 | 6 | 0,61 |
4 | 100 | 8,7 | 0,34 | 4 | 0,69 |
5 | 200 | 11,5 | 0,36 | 5 | 0,64 |
6 | 350 | 13,4 | 0,37 | — | 0,45 |
* Die relative Übersättigung stellt das Verhältnis zwischen dem Gewicht des tatsächlich vorhandenen Natriumperborats und
dem Gewicht des Perborats dar, welches in Wasser von 20° C normalerweise löslich ist.
Die unter den Bedingungen der Versuche 3, 4 und 5 erhaltenen Produkte besitzen die Form von
porösen meist hohlen Kügelchen. Das Produkt nach Versuch 1 besteht aus kleinen Würfeln, während die
Produkte nach den Versuchen 2 und 6 aus rautenförmigen Kristallklumpen und deformierten Kugelchen
bestehen. Die Versuche 1, 2 und 6 haben zu Produkten geführt, welche der Prüfung auf Fließvermögen
nicht genügen. Die zu einem guten Produkt führende Übersättigung muß also zwischen 4
und 12 Hegen.
V. Einfluß des Stabilisators und seiner Art der
Einführung
a) Versuch ohne Stabilisator
a) Versuch ohne Stabilisator
Wenn man die Kristallisation in völliger Abwesenheit von einen Stabilisator bildenden Bestandteilen
bewirkt, erhält man Produkte, deren physikalische
Eigenschaften nicht befriediegend sind. Wenn das Abkühlen des Reaktionsnülieus auf eine Temperatur
von ungefähr 5° C unverzüglich nach dem Einführen der Reaktionsteilnehmer bewirkt wird, erhält man
stark agglomerierte Kristalle, welche der Prüfung auf Fließvermögen nicht genügen.
Wenn das Reaktionsmilieu auf niedriger Temperatur während der Einführung der Reaktionsteilnehmer
gehalten wird, erhält man gleichfalls Kristallklumpen, und das Schüttgewicht ist über 0,5 kg/dm3.
b) Reihenfolge der Einführung der den Stabilisator bildenden Bestandteile
Die besten Ergebnisse wurden erhalten beim Einführen des Erdalkalihalogenids oder -sulfats in die
Lösung des Wasserstoffperoxyds und des Natriumsilicats in die Lösung des Natriummetaborats, wie
aus den vorhergehenden Beispielen hervorgeht.
iÖ
Man kann jedoch auch in umgekehrter Reihenfolge arbeiten, d. h. das Natriumsilicat in das wäßrige
Wasserstoffperoxyd und die Erdalkaliverbindung gleichzeitig wie das Metaborat einführen.
In die schon beschriebene Vorrichtung führt man 8,2 g Natriumsilicat von 36° Be und 984 g einer Lösung
ein, welche 100 g H2O2 pro Kilogramm Lösung
enthält.
Zu dieser Lösung gibt man innerhalb 15 Minuten
ίο gleichzeitig, aber getrennt 1003 g einer Lösung,
welche 189 g NaBO2 pro Kilogramm enthält, und 50 g einer Lösung, welche 22,8 g MgCl2 pro Kilogramm
oder entsprechende Mengen anderer Erdalkaliverbindungen enthält. Nach Beendigung der Einführung
dieser Lösung wird das thermostatische Bad unmittelbar abgekühlt und auf die Temperatur von
3° C innerhalb 10 Minuten gebracht. Nach der Kristallisation
des Perborats wird das feste Produkt von der Mutterlauge abgetrennt und getrocknet.
Versuch | Art des Erdalkalisalzes | Schüttgewicht kg/dm3 |
Fließverinögen Zeit des Ausfließens in Sekunden |
Produkt klassiert, 0,25 bis 0,70 mm, Kilogramm pro Kilo gramm des Produktes |
1 2 3 4 5 |
Magnesiumchlorid Magnesiumsulfat Calciumchlorid Bariumchlorid Strontiumchlorid |
0,29 0,37 0,32 0,34 0,40 |
6 5 6 5 4 |
0,48 0,56 0,52 0,50 0,61 |
Man kann gewünschtenfalls die Mischung der Reaktionsteilnehmer
nur in Gegenwart eines der den Stabilisator bildenden Bestandteile durchführen und
den anderen Bestandteil dann nachher zusetzen, vorzugsweise bevor die Kristallisation beginnt.
In den 3-1-Becher gibt man 2r43g MgCl2 -6H2O,
984 g einer Lösung, welche 100 g H2O2 pro Kilogramm
enthält, und 1003 g einer Lösung, welche 189 g NaBO2 pro Kilogramm enthält.
Zu dieser auf 5° C abgekühlten Lösung setzt man unter Rühren mit 106 Umdrehungen pro Minute
innerhalb 15 Minuten 41 g einer Lösung zu, welche 200 g Natriumsilicat von 36° Be pro Kilogramm Lösung
enthält. Die Reaktionsmischung wird dann auf eine Temperatur von 5° C gebracht. Das kristallisierte
Produkt wird von der Mutterlauge abgetrennt und getrocknet. Es besitzt die Form poröser Kügelchen,
deren Eigenschaften die folgenden sind:
Schüttgewicht 0,39 kg/dm3
Fließvermögen, Aus-
flußzeit 5 Sekunden
Klassiertes Produkt,
0,25 bis 0,70 mm ... 0,69 kg pro Kilogramm
des Produktes
VI. Reihenfolge der Einführung der Metaboratlösung
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens hat man bei allen vorhergehenden Beispielen
die Natriummetaboratlösung in die Lösung des Wasserstoffperoxyds eingeführt. Diese Reihenfolge
kann jedoch, wie aus nachfolgendem Beispiel ersichtlich, umgekehrt werden.
In den Kristallisator bringt man 1003 g einer Lösung
von Metaborat mit einer Konzentration von 189 g/kg und dann 8,2 g Natriumsilicat von 36° Be.
Man gibt unter Rühren mit einer Rührgeschwindigkeit von 106 Umdrehungen pro Minute innerhalb
15 Minuten 984 g einer Lösung von Wasserstoffperoxyd mit einer Konzentration an H2 O2 von 100 g
pro Kilogramm, welche 2,45 g MgCl2-6 H2O pro
Kilogramm enthält, hinzu.
Nach Beendigung des Einführens dieser Lösung wird das thermostatische Bad auf 3° C innerhalb
10 Minuten abgekühlt. Man fährt dann fort wie bei den vorhergehenden Beispielen.
Das erhaltene aus kugeligen Agglomeraten bestehende Produkt ist durch die folgenden Eigenschaften
gekennzeichnet:
Schüttgewicht 0,44 kg/dm3
Fließvermögen, Ausflußzeit 5 Sekunden
Klassiertes Produkt,
0,25 bis 0,70 mm .
0,25 bis 0,70 mm .
0,54 kg pro Kilogramm des Produktes
Bei allen vorhergehenden Versuchen hat man mit Mengen an Wasserstoffperoxyd, welche im wesentlichen
einem Überschuß von l°/o in bezug auf die stöchiometrischen Mengen entsprachen, gearbeitet,
und man hat ein Metaborat, hergestellt unter Ausgehen von stöchiometrischen Mengen von Borax und
Ätznatron, benutzt. Beim Arbeiten mit Natriummetaborat, welches einen Überschuß an Borax in der
Größenordnung von 5 bis 10 g pro Kilogramm Lösung enthielt, war es möglich, die gleichen Produkte
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zu erhalten, wobei die mechanische Widerstandsfähigkeit der feuchten Teilchen vergrößert war.
Überdies wurde die für die Ausführung aller Versuche verwendete Natriummetaboratlösung im voraus
durch Einwirkung von Ätznatron auf Borax hergestellt. Die so erhaltene Lösung wurde zur Entfernung
von unlöslichen Verunreinigungen filtriert.
Die Herstellung von Natriummetaborat konnte unverzüglich vor, sogar während der Reaktion mit dem
Wasserstoffperoxyd bewirkt werden, wenn nur in dem Reaktorkristallisator das Ätznatron nicht in
merkbarem Überschuß zugegen ist, was der Beständigkeit des eingesetzten Wasserstoffperoxyds schaden
würde.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines Perborats von großer Beweglichkeit und einem Schüttgewicht
zwischen 0,25 und 0,50 kg/dm3 durch Einwirkung von Natriummetaborat auf Wasserstoffperoxyd
in Gegenwart eines Stabilisators, da durch gekennzeichnet, daß man eine Lösung von
Natriummetaborat mit einer Lösung von Wasserstoffperoxyd in Gegenwart von mindestens einem
Bestandteil eines Stabilisators zusammenbringt, daß das Reaktionsmilieu unter stetigem, aber
nichtstürmischem Rühren, bei dem sich die Flüssigkeit in parallelen Schichten verschiebt, gehalten
und die Kristallisation des Perborats bei einer Temperatur zwischen 0 und 15° C in einer Lösung
bewirkt wird, in welcher infolge entsprechender Bemessung der Natriummetaborat- und
Wasserstoffperoxydlösungen die relative Übersättigung an Perborat, ausgedrückt durch das
Verhältnis zwischen dem Gewicht des in der Lösung tatsächlich vorhandenen Perborats und dem
Gewicht des normalerweise in Wasser von 20° C löslichen Perborats, zwischen 4 und 12 liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stabilisator ein Erdalkalisilikat,
ein Zinnsalz oder ein in situ unter Ausgehen von Magnesiumchlorid und Natriumsilicat
gebildetes Magnesiumsilicat verwendet wird.
3. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Erdalkalisalz
in einer wäßrigen Lösung von Wasserstoffperoxyd gelöst, welche mindestens 25 g H0O0
pro Kilogramm Lösung enthält, und in diese Lösung eine nahezu gesättigte Lösung von Natriummetaborat
mit einem Gehalt von Natriumsilicat eingeführt wird.
4. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung
des Metaborats in die Lösung von Wasserstoffperoxyd innerhalb 120 Minuten eingeführt
wird.
5. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionsteilnehmer
bei Raumtemperatur gemischt werden und das Reaktionsmilieu auf etwa 5C C
innerhalb etwa 10 bis 15 Minuten abgekühlt wird.
6. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionsmischung
unter stetigem, aber nichtstürmischem Rühren mittels eines Ankerrührers gehalten
wird, welcher sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 0,5 bis 1,5 m/Sekunde dreht.
7. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Natriummetaboratlösung
während der Herstellung des Perborats durch Einwirkung von Ätznatron auf Borax in wäßrigem Milieu gebildet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 507 522, 711425.
Deutsche Patentschriften Nr. 507 522, 711425.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei Photographien ausgelegt worden.
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