DE1104995B - Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer saegezahnfoermigen Spannung mit einer S-foermig ueberlagerten Komponente - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer saegezahnfoermigen Spannung mit einer S-foermig ueberlagerten KomponenteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer sägezahnförmigen
Spannung, der eine S-förmige Komponente überlagert ist, mit Hilfe einer als Miller-Integrator geschalteten
Entladungsröhre, wobei die Ausgangselektrode der Röhre über einen Kondensator mit dem Steuergitter verbunden
ist, dem mindestens eine zu integrierende Sprungspannung oder eine periodisch unterbrochene Gleichspannung
über einen ersten Widerstand zugeführt wird.
Solche Schaltungsanordnungen können unter anderem in Fernsehsende- oder -empfangsgeräten Verwendung
finden, wobei die erzeugte S-förmige Spannung, gegebenenfalls nach Phasenumkehr, zum Steuern der Endröhre
der Vertikalablenkschaltung benutzt werden kann. Eine solche Endröhre muß, wenn eine Fernsehwiedergaberöhre
mit einem großen, verhältnismäßig wenig gekrümmten, Schirm, beispielsweise eine 21- oder 24-Zoll-Röhre,
Anwendung findet, einen nahezu S-förmigen Strom durch die Ablenkspulen schicken, um dafür zu
sorgen, daß auf dem Schirm selbst die Verschiebung des Lichtpunktes nahezu linear mit der Zeit verläuft.
Auch für Kameraröhren, beispielsweise vom Typ des Superikonoskops, können derartige S-förmige Ablenkströme
notwendig sein, um die sich beim Transport von Elektronen von der Photokathode zum abzutastenden
Schirm ergebenden Verformungen zu korrigieren.
Es sind Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen die erwünschte S-förmige Steuerspannung dadurch erhalten
wird, daß aus jeder einer Anzahl von sinusförmigen Spannungen ein derartiger Teil herausgenommen wird,
daß eine nahezu S-förmige Spannung übrigbleibt. Die unterschiedlichen sinusförmigen Spannungen erhalten in
Bezug aufeinander eine derartige Phasendifferenz, daß die ausgewählten Teile einer vorangehenden und einer
nachfolgenden sinusförmigen Spannung sich gerade an den Teil der dazwischenliegenden Spannung anschließen.
Nach anderen Verfahren werden sägezahnförmige Spannungen verformt mit Hilfe von Filternetzwerken,
und wieder andere Verfahren benutzen eine nichtlineare Röhrenkennlinie unter Verwendung eines zusätzlichen
integrierenden Netzwerkes. Dadurch, daß die Röhre in den stark gekrümmten Teil der Röhrenkennlinie ausgesteuert
wird, wird die eine Hälfte des S und durch Zusatz eines mittels des Integrationsnetzwerkes erhaltenen
Signals die andere Hälfte gebildet.
Alle diese Verfahren sind jedoch umständlich und haben außerdem den Nachteil, daß die erzielte Kurve
stark von der erwünschten S-Foim abweicht.
Eei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art ist es möglich, auf sehr einfache Weise die erwünschte
S-Form zu erhalten, wenn gemäß der Erfindung ein Integrationsnetzwerk, das aus einem Widerstand und
einem Kondensator besteht, mit der Ausgangselektrode der Röhre gekoppelt ist und parallel zurAnoden-Kathoden-Schaltungsanordnung
zum Erzeugen
einer sägezahnförmigen Spannung
mit einer S-förmig überlagerten
Komponente
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 14. August 1958
Niederlande vom 14. August 1958
Peter Johannes Hubertus Janssen, Wouter Smeulers und Jan Abraham Cornells Korver,
Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Strecke dieser Röhre angeordnet ist und wenn der Verbindungspunkt von Widerstand und Kondensator des
Integrationsnetzwerkes über einen zweiten Widerstand auch mit dem Steuergitter der Röhre verbunden ist.
Einige mögliche Ausführungsformen von Schaltungsanordnungen nach der Erfindung werden an Hand der
Figuren nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 stellt eine bekannte Miller-Integrator-Schaltungsanordnung dar;
Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäß abgeänderte Schaltungsanordnung,
während
Fig. 3 und 4 weitere Ausführungsformen des als Miller-Transitron-Kipposzillator geschalteten Miller-Integrators
darstellen.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine als Miller-Integrator geschaltete Entladungsröhre. Der Kondensator 2 ist die
Kapazität, die zur Erzielung des sogenannten Miller-Effektes zwischen Anode und Steuergitter der Röhre
vorgesehen ist. Wird nicht, wie in Fig. 1 angegeben, eine Pentode, sondern eine Triode verwendet, so kann die
stets vorhandene Streukapazität zwischen Anode und Steuergitter ausreichen, daß die Schaltungsanordnung
als Integrator arbeitet.
Soll die Schaltungsanordnung jedoch als Kipposzillator benutzt werden, so empfiehlt sich, wie nachstehend
erläutert wird, die Kombination mit seiner sogenannten
103 577/256
3 4
Transitronschaltung. In diesem Falle ist die erwähnte stand R4, und μ-facher Spannungsverstärkung zwischen
Streukapazität zu klein, und es muß der Kondensator 2 Gitter und Anode und Vao die Anfangsspannung an der
angebracht werden. Anode in dem Augenblick ist, in dem die Integration
Auch kann der Miller-Integrator mit Hilfe von Im- einsetzt, wobei diese Vao von der Gleichstromeinstellung
pulsen mit der erwünschten Frequenz und Impulsdauer 5 der Röhre abhängig ist.
gesteuert werden. Findet wiederum eine Pentode Ver- Aus der Formel (1) geht hervor, daß der Kondensator 2
Wendung, was zu bevorzugen ist, um die Wirkung des durch die Wirkung der Röhre 1 scheinbar auf eine um
Integrators nicht unnötig zu beeinflussen, so können die einen Faktor A höhere Spannung aufgeladen wird, als
erwähnten Impulse dem Fanggitter oder der Anode ohne das Vorhandensein der Röhre 1 möglich wäre,
zugeführt werden, um in den gewünschten Zeitpunkten io Im beschriebenen Falle, in dem eine Pentodenröhre den Anodenstrom zu sperren oder zu entsperren. Die zu Verwendung findet, nimmt jedoch, wenn die Anodenintegrierende Spannung Vs wird über einen Widerstand 3 spannung auf die sogenannte Knickspannung Vak herabdem Steuergitter der Röhre 1 zugeführt. Wenn diese gefallen ist, der Anodenstrom zugunsten des Schirmgitter-Spannung, wie in Fig. 1 angegeben, eine Sprungspannung stromes ab, so daß von diesem Augenblick an die Anodenmit der Amplitude E ist und wenn der Anodenwiderstand 15 spannung nahezu nicht mehr abnimmt. Weil Zahlen von klein in Bezug auf den Widerstand 3 ist, wird die Anoden- 50 bis 100 für den Verstärkungsfaktor A sehr gut verspannung der Röhre 1 durch wirklichbar sind, ist bei einem Wert E von beispielsweise
zugeführt werden, um in den gewünschten Zeitpunkten io Im beschriebenen Falle, in dem eine Pentodenröhre den Anodenstrom zu sperren oder zu entsperren. Die zu Verwendung findet, nimmt jedoch, wenn die Anodenintegrierende Spannung Vs wird über einen Widerstand 3 spannung auf die sogenannte Knickspannung Vak herabdem Steuergitter der Röhre 1 zugeführt. Wenn diese gefallen ist, der Anodenstrom zugunsten des Schirmgitter-Spannung, wie in Fig. 1 angegeben, eine Sprungspannung stromes ab, so daß von diesem Augenblick an die Anodenmit der Amplitude E ist und wenn der Anodenwiderstand 15 spannung nahezu nicht mehr abnimmt. Weil Zahlen von klein in Bezug auf den Widerstand 3 ist, wird die Anoden- 50 bis 100 für den Verstärkungsfaktor A sehr gut verspannung der Röhre 1 durch wirklichbar sind, ist bei einem Wert E von beispielsweise
/ _ ' 1 100 Volt die Spannungsdifferenz Fan — Fffifc viel kleiner
a = ι a0 — A · L· l 1 — e -12J (1) als der Wert A · E, so daß nur der untere Teil der durch
, , . . μR1 , , , ,7 ... , , , , 20 (1) angegebenen Aufladekurve benutzt wird, der nahezu
gegeben, wobei A = -=f-—~ d. h. der Verstärkungsfaktor Vi- u 2. λ.2. ■ 2. τ— h\ 1 ■, τ
s s Rt +Ri als linear zu betrachten ist. Fur (1) kann dann auch
der Röhre 1 mit Innenwiderstand Ri, Anodenwider- annäherungsweise geschrieben werden:
t t2 ts
Va=Vao~Ä'E AR5Cz +Ä'E YJzRjcJ ~ A'E~6ÄJR~?Cj
oder Die erwünschte S-förmige Steuerspannung muß die
β . ^ Formel für eine Kurve dritten Grades erfüllen.
Va ^ Vao p~r~· (2) Eine derartige Spannung ist dadurch erzielbar, daß
32 dem Steuergitter der Röhre 1 eine neue Steuerspannung
Dieser Spannungsverlauf ist in Fig. 1 angegeben. V6' über einen Widerstand 3' zugeführt wird. Wenn
Aus (2) geht hervor, daß die Spannung an der Anode diese Spannung eine parabolische Spannung von der
der Röhre 1 mit einiger Annäherung mit Hilfe der Formel Gestalt
-4r- ä,x (3) 35
ist, so läßt sich mit Hilfe der Formel (3) die sich in diesem
berechnet werden kann, wobei im Zeitpunkt t = 0 die Falle ergebende Anodenspannung errechnen. Diese ist
Anodenspannung den Wert F00 aufweist. gegeben durch
Dies könnte grundsätzlich dadurch verwirklicht werden, 45 Widerstand 3' erneut dem Steuergitter der Röhre 1
daß drei Miller-Integratoren nacheinander geschaltet zugeführt, so daß sich an der Anode dieser Röhre eine
werden, wobei zwischen den zweiten und den dritten Spannung ergibt, die mit einiger Annäherung der durch
eine Phasenumkehrschaltung eingeschaltet wird und dem die Gleichung (5) bestimmten Form entspricht. Dies läßt
ersten eine Sprungspannung F8 mit der Amplitude E sich wie folgt nachweisen:
zugeführt wird. Die Eingangsspannung des dritten Inte- 50 Wenn die Steuerspannung F8 eine Sprungspannung
grators wäre dann durch die in der Gleichung (4) ge- ist, hat die Anodenspannung eine Gestalt, wie sie
gebenen Formel bestimmt. durch die Gleichung (2) angegeben ist. Diese Span-
Eine derartige Schaltungsanordnung ist jedoch kost- nung wird erneut mittels des Netzwerkes 5, 6 in-
spielig und kompliziert. Mittels der Schaltungsanordnung tegriert. Weil die am Ende erforderliche Amplitude
nach der Erfindung, die in Fig. 2 dargesteut ist, läßt sich 55 der parabolischen Spannung am Steuergitter klein
angenähert das gleiche Ergebnis dadurch erzielen, daß sein darf, kann auch die integrierende Wirkung dieses
die der Anode der Röhre 1 entnommene Spannung mittels Netzwerkes als nahezu ideal betrachtet werden, so
eines aus dem Widerstands und dem Kondensator6 daß mit einiger Annäherung für die über dem
bestehenden Integrationsnetzwerkes erneut integriert Kondensator 6 erzeugte Spannung geschrieben werden
wird. Die integrierte Spannung wird dabei über einen 60 kann:
F06 = V1' = K1J[Va0 ~^)dr =Kl(vaot--££-} +Ka, (6)
wobei K1 und K2 die vom Netzwerk 5, 6 und der Schaltungsanordnung bestimmten Konstanten sind. Substitution
von (6) in (3) ergibt:
t
t
Dadurch, daß in der Gleichung (5a) angesetzt wird: EKi j. _ jr
Ct =
2 R5C2
und c=K,
2>
Spannungsänderungen an der Anode der Röhre 1 mit verhältnismäßig niedrigen Frequenzen in bezug auf die
Frequenz der erzeugten sägezahnförmigen Spannung nicht weitergeleitet werden, ist der Kondensator 2 durch
ergibt sich die Gleichung (5). Die Steuerung kann dadurch 5 zwei Kondensatoren 2X und 22 ersetzt, wobei der Kapazitätswert
von 2X groß ist (z. B. das Sechsfache beträgt) in bezug auf denjenigen des Kondensators 22, während
erfolgen, daß als die Spannung Vs nicht eine Sprungspannung,
sondern eine positive Gleichspannung mit einem Wert von E Volt genommen wird, die von einer
Spannungsquelle 16 geliefert wird. Dem Fanggitter oder
der Verbindungspunkt dieser Kondensatoren über die Widerstände 12 und 13 mit Erde verbunden ist. Auch der
der Anode dieser Röhre wird dabei eine Impvüsspannung ίο Widerstand 5 ist in zwei Widerstände 5X und 52 unterteilt.
15 zugeführt, wodurch der Anodenstrom während des Die zwei so erzeugten Zweige der in der Figur dargestellten
Hinlaufs der sägezahnförmigen Spannung entsperrt und Brückenschaltung sind durch einen veränderlichen
während des Rücklaufs gesperrt wird. Während der Widerstand 14 miteinander verbunden. Die gesamte Zeit-Rücklaufzeit
kann sich der Kondensator 2 entladen. konstante der Widerstände 5, 12, 13 und 14 und des
Das gleiche Ergebnis wird dadurch erzielt, daß der *5 Kondensators 2X muß klein in bezug auf die Hinlaufzeit
Miller-Integrator nach Fig. 2 mit einer Transitron- der sägezahnförmigen Spannung sein, beispielsweise
schaltung kombiniert wird. Eine derartige Kombination zwei- oder dreimal kleiner.
ist in Fig. 3 dargestellt. In dieser Figur besteht der Diese letztere Schaltung ist besonders wichtig, wenn
Transitronteil aus dem Schirmgitter und dem Fanggitter die dem Widerstand 13 entnommene Steuerspannung
der Röhre 1, die über einen Kondensator 7 miteinander 20 einer Endröhre der senkrechten Ablenkschaltung in
gekoppelt sind, wobei das Schirmgitter über den Wider- Fernsehsende- oder Empfangsgeräten zugeführt wird,
stand 8 mit der Plusklemme der nicht dargestellten, eine Diese Endröhre ist nämlich in der Regel über einen
Spannung von F6 Volt liefernden Speisespannungsquelle Transformator mit den Ablenkspulen gekoppelt, die von
verbunden ist, während das Fanggitter über den Wider- einem S-förmigen Strom durchflossen werden müssen,
stand 9 mit einem veränderlichen Abgriff einer Potentio- 25 Um in diesem Falle die Linearität regem zu können, ist
meterschaltung verbunden ist. Die Potentiometer- bekanntlich die Addierung einer zusätzlichen parabo-
schaltung selbst besteht aus einem Widerstand 10, auf lischen Komponente zu der Steuerspannung notwendig,
dem der veränderliche Abgriff angebracht ist, und einem Dies erfolgt dadurch, daß die am Kondensator 6 wirksame
Glättungskondensator 11. Der Widerstand 10 ist einer- Spannung über 52 und den veränderlichen Widerstand 14
seits mit Erde und andererseits mit der Minusklemme 30 auch dem Widerstand 13 zugeführt wird. Weil es für ein
einer gleichfalls nicht dargestellten, eine Gleichspannung Integrationsnetzwerk stets erforderlich ist, daß bei der
von Vr Volt liefernden Spannungsquelle verbunden. Frequenz des zu integrierenden Signals die Impedanz des
Mittels dieser Potentiometerschaltung ist die negative Widerstandes groß in bezug auf diejenige des Konden-
Spannung am Fanggitter und somit die Eigenfrequenz sators ist, ist die Impedanz des letzteren Elementes in
des Miller-Transitron-Oszillators regelbar. Der Transitron- 35 bezug auf diejenige der Widerstände vernachlässigbar,
teil besorgt die Sperrung des Anodenstromes während Für das Gleichgewicht der Brücke genügt es somit, wenn
der erwähnten Rücklaufzeit und bestimmt den Beginn gilt:
des Hinlaufes. R5l · R13 = R52 ■ R12.
Zwar kann bei dieser Steuerung nicht von einer Sprungspannung ausgegangen werden, wie es bei den 40
vorstehenden Berechnungen stets der Fall war. Der sich infolgedessen ergebende Fehler ist jedoch vernachlässigbar
klein, denn wenn die Anodenspannung eine Form hat, wie sie durch die Gleichung (5) bzw. (5 a) angegeben wird, so
erzeugt die Integration dieser Spannung mit Hilfe des 45 Netzwerkes 5, 6 eine Spannung am Kondensator 6, deren
Gestalt, in einer Formel ausgedrückt, auch durch die t3 und tl enthaltenden Glieder bestimmt wird. Die Koeffizienten
dieser Glieder sind jedoch in bezug auf die
Koeffizienten der übrigen Glieder vernachlässigbar klein, 50 impulse mit größeren Amplituden als im vorstehend
so daß die Spannung am Kondensator 6 nahezu parabo- erwähnten Fall der Anode zuzuführen,
lischen Charakter aufweist. Auch sei bemerkt, daß durch die Aufteilung des
Es sei bemerkt, daß ein weiterer Vorteil der be- Kondensators 2 die Gleichstromkomponente in dem vom
schriebenen Schaltungsanordnungen der ist, daß die Netzwerk O1,52 und 6 integrierten Signal verlorengegangen
Koeffizienten der unterschiedlichen Glieder der Gleichung 55 ist. Weil jedoch von der Quelle 16 eine Gleichspannung
(5) verhältnismäßig genau einstellbar sind, entweder durch geliefert wird, ist dies unbedenklich. Selbstverständlich
Änderung des Widerstandes 5 oder durch Änderung des muß jedoch der Wert der von 16 zu liefernden Gleich-Wertes
von F00 (die letztere hängt von der Einstellung spannung dieser neuen Situation angepaßt werden,
der Röhre 1 ab). Es ist somit stets möglich, sich der Auch können Mehrgitterröhren, wie Hexoden und
erwünschten S-Form mit verhältnismäßig hoher Ge- 60 Heptoden, Anwendung finden. Dabei besteht die Möglichnauigkeit
anzunähern. Auch sind die erwähnten Koeffi- keit, den Rücklauf durch die Synchronisierimpulse einzienten
im Falle der Fig. 3 vom Verhältnis zwischen den leiten zu lassen, indem diese Synchronisierimpulse einem
Widerständen 5 und 3' und im Falle der Fig. 2 vom zusätzlichen Steuergitter zugeführt werden. Auch kann
Verhältnis zwischen den Widerständen 5, 3' und 3 und ein zusätzliches Schirmgitter als Ausgangselektrode
vom Wert der von der Spannungsquelle 16 gelieferten 65 wirksam sein, wobei das freie Ende des Kondensators 2X
Gleichspannung abhängig. mit diesem Schirmgitter verbunden ist. In diesem Falle
Eine weitere Ausführungsform eines Miller-Transitron- kann die der Anode entnommene Spannung zum Steuern
Kipposzillators ist in Fig. 4 angegeben. " eines Phasendiakriminators benutzt werden, dem auch
Um die Entnahme der erzeugten S-förmigen Spannung Synchronisierimpulse zugeführt werden. Die diesem
zu ermöglichen und auch um dafür zu sorgen, daß 70 Phasendiskriminator entnommene Regelspannung kann
Hinsichtlich der vom Oszillator gelieferten Spannung tritt über dem Widerstand 14 keine Spannungsdifferenz
auf, so daß Änderung von 14 keinen Einfluß auf die Amplitude oder auf die Frequenz der erzeugten S-förmigen
Spannung ausübt.
Erwähnt sei noch, daß die Schaltungsanordnung mit Hilfe von Synchronisierimpulsen 17 mit negativem
Richtungssinn synchronisiert werden kann. Diese können, wie in Fig. 4 angegeben ist, dem Fanggitter der Pentode
zugeführt werden. Es ist auch möglich, Synchronisier-
beispielsweise verwendet werden, um die Eigenfrequenz des Miller-Transitron-Oszillators einzuregeln, wenn dieser
eine Sägezahnspannung mit Zeilenfrequenz erzeugt.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer sägezahnförmigen Spannung, der eine S-förmige Komponente
überlagert ist, mit Hilfe einer als Millerintegrator geschalteten Entladungsröhre, wobei die
Ausgangselektrode der Röhre über einen Kondensator mit dem Steuergitter verbunden ist, dem mindestens
eine zu integrierende Sprungspannung oder eine periodisch unterbrochene Gleichspannung über einen
ersten Widerstand zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Integrationsnetzwerk, das aus
einem Widerstand (5) und einem Kondensator (6) besteht, mit der Ausgangselektrode der Röhre (1)
gekoppelt und parallel zur Anoden-Kathoden-Strecke dieser Röhre (1) angeordnet ist und daß der Verbindungspunkt
des Widerstandes (5) und Kondensators (6) des Integrationsnetzwerkes über einen zweiten Widerstand (3') auch mit dem Steuergitter
der Röhre (1) verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zum Erzeugen einer Steuerspannung für die Steuerung der
Endröhre einer Vertikalablenkschaltung bei Fernsehgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß das Integrationsnetzwerk
(5, 6) in eine Brückenschaltung (S1, 52, 12, 13, 14) aufgenommen ist, deren Diagonalzweig
(14) veränderbar ist, und daß die vom Integrationsnetzwerk (5, 6) entwickelte parabolische
Komponente über den Diagonalzweig (14) und über einen Widerstand (13) der Brückenschaltung (O1, 52,
12, 13, 14) der Endröhre zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 577/256 4.61
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL230523 | 1958-08-14 |
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1959
- 1959-08-11 ES ES0251381A patent/ES251381A1/es not_active Expired
- 1959-08-11 DE DEN17087A patent/DE1104995B/de active Pending
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- 1959-08-14 FR FR802862A patent/FR1232297A/fr not_active Expired
Also Published As
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GB910790A (en) | 1962-11-21 |
ES251381A1 (es) | 1960-04-01 |
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