[go: up one dir, main page]

DE1104609B - Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen - Google Patents

Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen

Info

Publication number
DE1104609B
DE1104609B DEE13393A DEE0013393A DE1104609B DE 1104609 B DE1104609 B DE 1104609B DE E13393 A DEE13393 A DE E13393A DE E0013393 A DEE0013393 A DE E0013393A DE 1104609 B DE1104609 B DE 1104609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
edge
photocell
photoelectric device
photocells
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE13393A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Leimer
Ludwig Zerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erhardt and Leimer GmbH
Original Assignee
Erhardt and Leimer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erhardt and Leimer GmbH filed Critical Erhardt and Leimer GmbH
Priority to DEE13393A priority Critical patent/DE1104609B/de
Publication of DE1104609B publication Critical patent/DE1104609B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/02Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely
    • B65H23/0204Sensing transverse register of web
    • B65H23/0216Sensing transverse register of web with an element utilising photoelectric effect
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/10Guides or expanders for finishing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Lichtelektrische Steuereinrichtung zur berührungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen Die Erfindung betrifft eine lichtelektrische Einrichtung zur berührungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen, insbesondere Textilbahnen, wobei die lichtelektrische Einrichtung zur Seitenstenerung der Werkstoffbahn dient und wobei der Kantenbereich der Werkstoffbahn von einer Lichtquelle angestrahlt wird, die auf der gleichen Seite der Warenbahn liegt wie ein zur Aufnahme von reflektiertem Licht geeignetes Organ, das die Seitenstenerung beeinflußt.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art treten in der Praxis außergewöhnliche Schwierigkeiten auf, wenn das Material der abzutastenden Warenbahn durch Verschmutzung, durch verschiedene Zellenalterung, durch eingewebte Muster oder Streifen, durch mechanische Einflüsse auf die Warenbahnfläche, durch Faserflugbelag oder durch andere Einflüsse ein ungleichmäßiges Reflexionsvermögen und ein ungleichmäßiges Liehtdurchlaßvermögen besitzt.
  • Es kann auch nicht gewährleistet werden, daß die reflektierende Bahnunterlage stets in der Beschaffenheit gleichbleibt. Sie kann verschmutzten, oder sie kann durch die Warenbahn auch bis zur Spiegelglätte poliert werden; sie wird sich also verändern.
  • Ein anderer außerordentlich störender Faktor ist es, daß die Lichtquelle in ihrer Dauerintensität Schwankungen unterworfen ist, beispielsweise durch Spannungsschwankungen im Netz. Diese Umstände führen zum fehlerhaften Funktionieren und zu Fehlsteuerungen.
  • Eine bekannte Einrichtung verwendet zum seitlichen Steuern von Werlsstoffbahnen eine Anordnung, bei der sowohl eine Lichtquelle als auch ein für die Aufnahme von Reflexlicht bestimmtes und die Seitenbewegung der Bahn mittelbar steuerndes Organ auf der gleichen Warenbahnseite vorgesehen sind. Hierbei läuft die Werkstoffbahnkante im Abtastbereich auf einer seitlich auskragenden Unterlage, und das zur Steuerung mittelbar dienende reflektierte Licht setzt sich aus zwei qualitativ verschiedenen Anteilen zusammen, nämlich dem von einem Werkstoffbahnkantenflächenteil reflektierten Licht und dem auf einem Bahnunterlagenflächenteil reflektierten Licht, wobei die Steuerung dann nach Maßgabe des gegenseitigen Verhältnisses dieser beiden reflektierten Lichtmengen erfolgt. Da aber eine Bahnunterlage im Dauerbetrieb notwendigerweise Veränderungen ihrer Oberflächenqualität erfährt, wird die Funktion bei jeder solchen Änderung gestört und verändert; es werden falsche Steuerungsvorgänge ausgelöst, die nicht gewollt sind.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung befaßt sich zwar nicht mit der Seitensteuerung von Warenbahnen, sondern lediglich mit der Abtastung von Sichtmarken zur Steuerung eines Querschneiders; wenngleich bei dieser Vorrichtung die Lichtquelle und das lichtaufnehmende Organ auf der gleichen Seite der Warenbahn angeordnet sind, kann der der Erfindung zugrunde liegende Zweck nicht erfüllt werden.
  • Eine andere ältere Einrichtung, die zur Regelung der Geschwindigkeit von dünnen Fl achbahngütern dient, besitzt die Lichtquelle und das lichtaufnehmende Organ auf der gleichen Seite der Warenbahn, wobei jedoch keine Lichtreflexion an der Warenbahn stattfindet, sondern in prinzipiell abweichender Weise ein Durchhang der Warenbahn zur Unterbrechung des Lichtstrahls und zur Folgegeschwindi gkeitssteuerung dient. Zur Lösung des der Erfindung dienenden Problems sind die Merkmale dieser älteren Offenbarung ungeeignet.
  • In einer anderen älteren Veröffentlichung ist allgemein auf die Anwendung von Wechsellicht bei lichtelektrischen Signal- und Steuergeräten und speziell für die Steuerung von Garagentoren hingewiesen, ohne daß aber in der genannten Veröffentlichung ein Hinweis auf die Anwendung des Merkmals bei der eingangs definierten Einrichtung gegeben wäre.
  • Somit umfaßt der ältere Stand der Technik teils grundsätzlich anders arbeitende Vorrichtungen, teils solche Vorrichtungen, die ebenfalls unter Anwendung anderer Mittel die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe nicht einwandfrei lösen, und schließlich teils Vorschläge mit Merkmalen, deren Anwendung auf dem Spezialgebiet der Erfindung nicht naheliegend war.
  • Der Fortschritt der Erfindung gegenüber dem älteren Stand der Technik liegt in der Beseitigung sämtlicher oben angeführter Schwierigkeiten und Nachteile, also insbesondere darin, daß der Einfluß der notwendigerweise eintretenden Verschmutzung, der Einfluß verschiedenartiger Warenbahnmuster, der Einfluß von unvermeidlichem Faserflugbelag, der Einflue, ungleichmäßigen Reflexions- und/oder Lichtdurchlaß vermögens und auch der Einfluß von Lichtintensitätsschwanliungen ausgeschaltet bzw. unschädlich gemacht werden.
  • Die Erfindung erreicht die Lösung des Problems dadurch. daß das anstrahlende Licht in an sich bekannter Weise ein Ävechsellicht ist, wobei das oder die lichtaufnehmenden Organe in an sich bekannter Weise selelitiv auf die Wechsellichtfrequenz abgestimmt ist bzw. sind und wobei im Abtastbereich bzw. Reflexionsbereich der Warenbahnkante keine reflektierenden Mittel oder Eauteile vorgesehen sind, derart, daß nur solches Reflexlicht in das bzw. die lichtaufnehmenden Organe gelangt, welches von der Warenbahnkante reflektiert wird.
  • An Stelle von Fotozellen können auch andere lichtempfindliche Bauteile, wie Fotowiderstände, Fotodioden, Fototransistoren u. dgl., angewandt werden.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß das Wechsellicht ein periodisch seine Intensität veränderndes Licht ist.
  • Eine andere Möglichkeit liegt darin, daß das Wechsellicht ein periodisch in seiner Frequenz schwan-Endes Licht ist.
  • Sowohl intensitätsveränderliches Wechsellicht als auch periodisch frequenzschwankendes Wechsellicht vermögen die geforderten Funktionen zu erfüllen.
  • Zur Vermeidung von Störungen durch nicht gewünschten Lichteinfall ist ferner vorgesehen, daß die Fotozelle bzw. die Fotozellen in an sich bekannter Weise beispielsweise in Kanälen oder Röhren, gegebenenfalls auch durch Vorsehung entsprechender optischer Mittel, wie Linsen oder Linsensysteme, und gegebenenfalls durch Vorsehung von festen oder veränderlichen Blenden so angeordnet sind, daß im wesentlichen nur von der Warenkante abgestrahltes bzw. reflektiertes Licht in die Fotozelle bzw. in die Fotozellen gelangen kann, wobei die Wechsellichtquelle für die Bestrahlung der Warenkante so angeordnet ist, daß eine direkte Einstrahlung von der Wechsellichtquelle in die Fotozelle oder die Fotozellen unmöglich ist.
  • Mit Vorteil kann die Maßnahme angewandt werden, daß das Beobachtungsfeld der Fotozelle bzw. jeder Fotozelle in an sich bekannter Weise kegelförmig ausgestaltet ist, wobei die Ävarenkante je nach momentaner Lage ganz oder teilweise in das Beobachtungsfeld bzw. in die Beobachtungsfelder eintritt oder ganz oder teilweise aus dem Beobachtungsfeld bzw. aus den Eeobachtungsfeldern austritt.
  • Ferner ist es möglich, daß zwei Fotozellen in an sich bekannter Art, vorzugsweise in Parallelanordnung nebeneinander angeordnet sind, derart, daß der Abstand der optischen Achsen derjenigen Zone entspricht, innerhalb deren sich die Kante der Werkstofibahn bewegen kann, ohne einen Seitenverstellvorgang oder Korrekturvorgang auszulösen.
  • Hierbei ist es vorteilhaft und zweckmäßig, daß die Achsen bzw. die Rohre in an sich bekannter Art so verstellbar sind, daß der Abstand bezüglich seiner Größe und/oder bezüglich seiner Lage verändert werden kann, wobei die Verstellmöglichkeit eine Parallelverschiebung oder eine Verschwenkung eines oder heider Fotozellenträger sein kann.
  • Im Hinblick auf einwandfreie Funktion kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Selektivabstimmung da- durch bewirkt ist, daß der Fotozelle bzw. den Fotozellen ein Mittel, wie z. B. ein Verstärker, von solcher Art nachgeschaltet ist, daß das Mittel nur auf das von der Warenkante reflektierte oder diffus rückgestrahlte Wechsellicht anspricht.
  • Hierbei kann der Verstärker ein üblicher Wechsel stromverstärker sein.
  • Es kann auch die Maßnahme getroffen werden, daß in an sich bekannter Art dem bzw. den Verstärkern bekannte Mittel für die Kantensteuerung bzw. Seitensteuerung nachgeschaltet sind, derart, daß je nach Abdeckung keiner, einer oder beider Fotozellen die entsprechenden Seitenverstellorgane bzw. Kantenführungsorgane in Wirksamkeit treten oder nicht.
  • Schließlich kann das Wechsellicht ein an sich bekanntes intermittierendes, d. h. rhythmisch zerhacktes Licht sein, beispielsweise erzeugt durch einen Einweggleichrichter in der Wechselstromspeisung der Lichtquelle oder durch eine die Lichtquelle rhythmisch abdeckende und freigebende Blende.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung und ein Schaltungsbeispiel sind an Hand von Zeichnungen dargestellt; es zeigt Fig. 1 eine Anordnung von Lampe und Fotozelle zu einer hauptsächlich diffus reflektierenden Werkstoffbahn, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht von oben gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Anordnung von Lampe und einer Fotozelle zu einer hauptsächlich regulär reflektierenden Werkstoffbahn, teilweise im Schnitt, Fig. 4 ein Schaltungsbeispiel eines Steuergerätes, an das der Fühler nach Fig. 1 angeschlossen werden kann.
  • Die Glühlampe 1 in Fig. 1 strahlt auf die sich senkrecht zur Zeichenebene bewegende Werkstoffbahn 2.
  • Damit die Glühlampe 1 Wechsellicht aussendet, wird sie mit Wechselspannung gespeist. (Auch Gleichstromspeisung, aber mit Vorschaltung einer z. B. mit konstanter Drehzahl rotierenden Blende od. dgl. wäre möglich.) Mit Hilfe eines Einweggleichrichters, der hier nicht näher aufgezeigt ist, kann der Stromfluß während einer Halbperiode unterbunden werden, wodurch sich eine wesentlich höhere Wechsellichtkomponente (stärkeres Flimmern) der Lampe 1 erzielen läßt.
  • Die Werkstoffbahn 2 steht im kegelförmigen Beobachtungsfeld 3 der Fotozelle 4. Durch diffuse Reflexion an der Werkstoffbahn 2 gelangt Licht von der Lampe 1 auf die Fotokatode 8 der Fotozelle 4. Die Blende 5 bewirkt eine Abgrenzung des Beobachtungsfeldes 3 der Fotozelle4. Die Innenwandung des Kanals oder Rohres 6 ist mit einer stark lichtabsorbierenden Oberfläche versehen, so daß z. B. ein Lichtstrahl 7, der durch die Blende 5 in das Rohr 6 eintritt, nicht an der Innenwandung des Rohres 6 reflektiert wird, da sonst dieser Strahl auf die Fotokatode8 gelangen könnte.
  • Fotozelle 9, Kanal oder Rohr 10 und Blende 11 stellen die gleiche Einrichtung wie die Teile4, 6 und 5 dar.
  • Im Beobachtungsfeld 12 der Fotozelle9 befindet sich gemäß Fig. 1 kein Körper, so daß die Fotokatode 13 der Fotozelle 9 von der Lampe 1 kein Licht durch Reflexion erhalten kann. Die Fotozellen 4 und 9 steuern über hier nicht näher aufgezeigte Verstärker und Relais Seitenverstelleinrichtungen für die Warenbahn oder deren Kante. Liegen die Ansprechpunkte dieser Verstelleinrichtungen auf den Mittellinien 14 und 15 der Fotozelle 4 und 9, so entspricht das Wegstück 52 zwischen den beiden Mittellinien 14 und 15 derjenigen Zone, innerhalb deren sich die Kante 16 der Werkstoffbahn 2 seitlich bewegen kann, ohne eine Seitenverstelleinrichtung zu betätigen. Ordnet man die Rohre 6 und 10 derart an, daß sie um die Achse 17 drehbar gelagert sind, so können die Ansprechpunkte für die Seitenverstelleinrichtung, bezogen auf die Richtung des seitlichen Kantenverlaufs, beliebig eng aneinandergebracht werden, d. h., man kann die Strecke 52 verkleinern.
  • Fig. 3 zeigt die Anordnung einer Wechsellicht aussendenden Lampe 18 und einer Fotozelle 19 an einer stark spiegelnden Werkstoffbahn 20 (reguläre Re flexion). Der Einfachheit halber ist hier nur eine Fotozelle dargestellt. Zur Erzeugung eines abgegrenzten Blickfeldes 21 der Fotozelle 19 wird in diesem Falle eine Optik verwendet, die durch die Linie 22 und die Blende 23 angedeutet ist. Die Achse 27 der Optik trifft unter einem solchen Winkel auf dieWerkstoffebene20, daß ein Strahlengang 53, 54 von der Lampe 18 zur Fotozelle 19, unter Berücksichtigung des Ein- und Ausfallwinkels an der Werkstoffhahn, möglich ist. Die Linse 22 bildet in der Ebene 23 ein Werkstück der Werkstoffebene ab. Durch Veränderung der Blendenöffnung kann das Blickfeld 21 der Fotozelle 19 genau abgegrenzt werden. Die Trennwand 26 soll andeuten, daß Maßnahmen getroffen sind, die eine direkte Einstrahlung der Lampe 18 auf die Fotozelle 19 verhindern.
  • Die Fotozellen 4, 9 in Fig. 4 bilden Fotozellenkreise.
  • Die in diesen Fotozellenkreisen entstehenden Wechselspannungen, die durch das auf die Fotozellen auftretende Wechsellicht erzeugt werden, gelangen über die Kopplungskondensatoren 30, 31 an die Steuergitter der Röhren 32, 33.
  • Die in den Röhren 32, 33 verstärkten Wechselspannungen gelangen über die Kopplungskondensatoren 34, 35 an Gleichrichterschaltungen, bestehend aus den Gleichrichtern36,37 und dem Kondensator 38 bzw. aus Gleichrichtern 39, 40 und dem Kondensator 41.
  • Trifft auf die Schaltungen Wechselspannung, so bauen sich an den Kondensatoren 38, 41 Spannungen auf, die die Röhren 42, 43 sperren. Das Relais 44 mit Arbeitskontakt 46 und Relais 45 mit Ruhekontakt 47 befinden sich dann in Ruhelage. Die Kontakte 46, 47 schalten die Spulen 48,49 eines Kontaktwerkes 50, das z. B. in Form eines Wendeschützes aufgebaut sein kann. Der Motor 51, der über das Kontaktwerk 50 Strom erhält, betätigt eine hier nicht näher aufgezeigt Verstelleinrichtung für die Warenbahn bzw. deren Kante.
  • Der Steuervorgang der Seitenverstelleinrichtung läuft folgendermaßen ab: Gelangt kein von der Lampe 1 (Fig. 4) ausgesandtes und an der Warenbahn 2 reflektiertes Licht in die beiden Fotozellen 4 und 9, so sind die Röhren 42 und 43 geöffnet und die Relais 44 und 45 angezogen. Kontakt 46 ist geschlossen und Kontakt 47 geöffnet.
  • Die Spule des Wendeschützes 48 bekommt Strom und schaltet den Motor 51 für die Drehrichtung I. Der Motor verschiebt in Drehrichtung I über eine Verstelleinrichtung den Fühler oder die Werkstoffbahn derart, daß das von der Werkstoffhahn reflektierte Licht in die Fotozelle 4 (nicht in die Fotozelle 9) gelangen kann. Wird dieser Zustand erreicht, so wird gemäß der Beschreibung im vorhergehenden Absatz die Röhre 42 gesperrt; das Relais 44 fällt ab, der Kontakt 46 öffnet den Stromkreis für die Schützspule 48, und der Motor 51 bleibt stehen.
  • Wandert die Werkstoffkante so weit ab, daß auch in die Fotozelle 9 (also in beide Fotozellen) Wechsellicht gelangt, so wird die Röhre 43 ebenfalls gesperrt, und das Relais 45 fällt ab. Der Kontakt 47 schließt den Stromkreis für die Schützspule 49 eines Wendeschützes, der den Motor 51 in Drehrichtung II schaltet.
  • Der Motor verschiebt nun in Drehrichtung II über eine Verstelleinrichtung den Fühler oder die Werkstoffbahn derart, daß von letzterer kein Licht mehr in die Fotozelle 9 (also nur noch in die Fotozelle 4) reflektiert werden kann und die Röhre 43 damit wieder leitend wird.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lichtelektrische Steuereinrichtung zur berührungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen, insbesondere Textilbahnen, wobei die lichtelektrische Einrichtung zur Seitensteuerung der Werkstoffbahn dient und der Kantenbereich der Werkstoffbahn von einer Lichtquelle angestrahlt wird, die auf der gleichen Seite der Warenbahn liegt wie ein zur Aufnahme von reflektiertem Licht geeignetes Organ, das die Seitensteuerung beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß das anstrahlende Licht in an sich bekannter Weise ein Wechsellicht ist, wobei das oder die lichtaufuehmenden Organe in an sich bekannter Weise selektiv auf die Wechsellichtfrequenz abgestimmt ist bzw. sind und wobei im Abtastbereich bzw. Reflexionsbereich der Warenbahnkante keine reflektierenden Mittel oder Bauteile vorgesehen sind, derart, daß nur solches Reflexlicht in das bzw. die lichtaufnehmenden Organe gelangt, welches von der Warenbahukante reflektiert wird.
  2. 2. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechsellicht ein periodisch seine Intensität veränderndes Licht ist.
  3. 3. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Wechsellicht ein periodisch in seiner Frequenz schwankendes Licht ist.
  4. 4. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotozelle bzw. die Fotozellen in an sich bekannter Weise beispielsweise in Kanälen oder Röhren, gegebenenfalls auch durch Vorsehung entsprechender optischer Mittel, wie Linsen oder Linsensysteme, und gegebenenfalls durch Vorsehung von festen oder veränderlichen Blenden so angeordnet sind, daß im wesentlichen nur von der Warenkante abgestrahltes bzw. reflektiertes Licht in die Fotozelle bzw. in die Fotozellen gelangen kann, wobei die Wechsellichtquelle für die Bestrahlung der Warenkante so angeordnet ist, daß eine direkte Einstrahlung von der Wechsellichtquelle in die Fotozelle oder die Fotozellen unmöglich ist.
  5. 5. Lichtelektrische Einrichtung, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Beobachtungsfeld (3) der Fotozelle bzw. jeder Fotozelle in an sich bekannter Weise kegelförmig ausgestaltet ist, wobei die Warenkante je nach momentaner Lage ganz oder teilweise in das Beobachtungsfeld bzw. in die Beobachtungsfelder eintritt oder ganz oder teilweise aus dem Beobachtungsfeld bzw. aus den Beobachtungsfeldern austritt.
  6. 6. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Fotozellen in an sich bekannter Art, vorzugsweise in Parallelanordnung nebeneinander angeordnet sind, derart, daß der Abstand (52) der optischen Achsen (14, 15) derjenigen Zone entspricht, innerhalb deren sich die Kante (16) der Werkstoffbahn (2) bewegen kann, ohne einen Seitenverstellvorgang oder Korrekturvorgang auszulösen.
  7. 7. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (14, 15) bzw. die Rohre (6) in an sich bekannter Art so verstellbar sind, daß der Abstand (52) bezüglich seiner Größe und/oder bezüglich seiner Lage verändert werden kann, wobei die Verstellmöglichkeit eine Parallelverschiebung oder eine Verschwenkung eines oder beider Fotozellenträger sein kann.
  8. 8. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektivabstimmung dadurch bewirkt ist, daß der Fotozelle bzw. den Fotozellen ein NIittel, wie z. B. ein Verstärker, von solcher Art nachgeschaltet ist, daß das Mittel, wie z. 13. der Verstärker, nur auf das von der Warenkante reflektierte oder diffus rückgestrahlte Wechsellicht anspricht.
  9. 9. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker ein iil>licher Wechselstromverstärker ist.
  10. 10. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Art dem bzw. den Verstärkern be- kannte Mittel für die Kantensteuerung bzw. Seitensteuerung nachgeschaltet sind, derart, daß je nach Abdeckung keiner, einer oder beider Fotozellen die entsprechenden Seitenverstellorgane bzw. Kantenführungsorgane in Wirksamkeit treten oder nicht.
  11. 11. Lichtelektrische Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechsellicht ein an sich bekanntes intermittierendes, d. h. rhythmisch zerhacktes Licht ist, beispielsweise erzeugt durch einen Einweggleichrichter in der Wechselstromspeisung der Lichtquelle oder durch eine die Lichtquelle rhythmisch abdeckende und freigebende Blende.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 706 255, 709 271, 684731; USA.-Patentschrift Nr. 2 031 503; deutsche Auslegeschriften W 5228 VIII c/21 g (bekanntgemacht am 12. 1. 1956), E6169VIIIc/21g (bekanntgemacht am 22. 3. 1956).
DEE13393A 1956-12-19 1956-12-19 Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen Pending DE1104609B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE13393A DE1104609B (de) 1956-12-19 1956-12-19 Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE13393A DE1104609B (de) 1956-12-19 1956-12-19 Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1104609B true DE1104609B (de) 1961-04-13

Family

ID=7068557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE13393A Pending DE1104609B (de) 1956-12-19 1956-12-19 Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1104609B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1733984A1 (de) * 2004-03-24 2006-12-20 Justin Co., Ltd. Positionserfassungsmechanismus und positionssensor

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2031503A (en) * 1929-06-01 1936-02-18 Rainey Alexander Griffith Light-sensitive cell control mechanism
DE684731C (de) * 1938-07-13 1939-12-04 Aeg Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Werkstoffbahnen
DE706255C (de) * 1931-12-17 1941-05-22 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von duennen Flachbahnguetern, wie Blechen, Papierbahnen u. dgl., bei mehreren aufeinanderfolgenden Walzensaetzen
DE709271C (de) * 1937-07-29 1941-08-12 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Lichtzellenkantensteuerung, insbesondere fuer Papier- oder Gewebebahnen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2031503A (en) * 1929-06-01 1936-02-18 Rainey Alexander Griffith Light-sensitive cell control mechanism
DE706255C (de) * 1931-12-17 1941-05-22 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von duennen Flachbahnguetern, wie Blechen, Papierbahnen u. dgl., bei mehreren aufeinanderfolgenden Walzensaetzen
DE709271C (de) * 1937-07-29 1941-08-12 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Lichtzellenkantensteuerung, insbesondere fuer Papier- oder Gewebebahnen
DE684731C (de) * 1938-07-13 1939-12-04 Aeg Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Werkstoffbahnen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1733984A1 (de) * 2004-03-24 2006-12-20 Justin Co., Ltd. Positionserfassungsmechanismus und positionssensor
EP1733984A4 (de) * 2004-03-24 2009-05-13 Justin Co Ltd Positionserfassungsmechanismus und positionssensor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1638082C3 (de) Verfahren zum Entspannen einer zur Längenmessung geführten, dehnbaren Warenbahn
EP0094544A2 (de) Vorrichtung zur Bestimmung und Verstellung der Lage einer Materialbahn
DE702121C (de) ewebter lichtdurchlaessiger Stoffbahnen fuer Spannrahmen oder aehnliche Maschinen
DE1104609B (de) Lichtelektrische Steuereinrichtung zur beruehrungslosen Kantenabtastung an Werkstoffbahnen
DE2638455B2 (de) Vorrichtung zum berührungslosen Erfassen von Breitenabweichungen einer durchlaufenden flachen Materialbahn von ihrer Sollbreite quer zur Bewegungsrichtung
DE2145729C3 (de) Projektionsvorrichtung
DE1535332B1 (de) Vorrichtung zum Abtasten der Kettfaedenspannung an Webstuehlen
DE2328096A1 (de) Strichzeichnung-belichtungsvorrichtung mit bilddreheinrichtung
DE943524C (de) Lichtelektrische Vorrichtung zum Abtasten von Stoffbahnkanten
DE871532C (de) Photoelektrisch gesteuerte Vorrichtung zur Regelung der Fluessigkeitszufuhr zu einemBehaelter
DE2040615B2 (de) Seitenkantensteuerung
DE2340347A1 (de) Steuereinrichtung fuer motorangetriebene rollaeden, jalousien oder dgl
DE1573195C3 (de) Vorrichtung zur Ermittlung des Lichtdurchlässigkeitsgrades der Atmosphäre
DE918837C (de) Verfahren und Einrichtung zur Steuerung, Regelung und/oder UEberwachung von Betriebsgroessen bei chemischen oder physikalischen Prozessen
DE1026272B (de) Vorrichtung fuer die selbsttaetige Steuerung der von den Kanten laufender Warenbahnen abhaengigen Maschinenteile
DE1817025A1 (de) Fotokopiergeraet
DE693747C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Perforieren von Filmen
DE2252490A1 (de) Anordnung zum fuehren von warenbahnen
AT214274B (de) Vergrößerungsgerät mit Belichtungsmeßvorrichtung
DE1614125C (de) Korpuskularstrahlgerat zur wahl weisen Abbildung eines Präparats oder seines Beugungsdiagramms, insbesondere Elektronenmikroskop
DE1054407B (de) Einrichtung zur UEberwachung der Lage eines durchlaufenden, stangenfoermigen, gluehenden Gutes
DE1927989C3 (de) Anordnung zur berührungslosen Spurlaufmessung
DE2104916A1 (de) Maschenweite-messvorrichtung fuer siebgewebe u.dgl.
DE1097011B (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Steuern einer physikalischen Groesse
DE1043467B (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen seitlichen Steuerung von Stoffbahnen