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DE1101806B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Amplituden- bzw. Verlauffilters - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Amplituden- bzw. Verlauffilters

Info

Publication number
DE1101806B
DE1101806B DEC17073A DEC0017073A DE1101806B DE 1101806 B DE1101806 B DE 1101806B DE C17073 A DEC17073 A DE C17073A DE C0017073 A DEC0017073 A DE C0017073A DE 1101806 B DE1101806 B DE 1101806B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cuvette
layer
phase shift
filter
photographic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC17073A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Karl Dietzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Centre National de la Recherche Scientifique CNRS
Original Assignee
Centre National de la Recherche Scientifique CNRS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Centre National de la Recherche Scientifique CNRS filed Critical Centre National de la Recherche Scientifique CNRS
Publication of DE1101806B publication Critical patent/DE1101806B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/20Filters
    • G02B5/22Absorbing filters
    • G02B5/24Liquid filters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Filters (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Amplituden-bzw. Verlauffilters Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Amplituden-bzw. Verlauffilters nach Anspruch 5 des Hauptpatents. Das Hauptpatent bezieht sich in erster Linie auf ein Verfahren zum Korrigieren von Bildfehlern des von einem optischen System entworfenen Bildes eines Objektes mittels eines optischen Verlauffilters, dessen Verlauf ein bestimmtes Gesetz einer Übertragungsfunktion verkörpert. Nach Anspruch 5 des Hauptpatentes. dient zur Durchführung dieses Verfahrens ein Amplituden- bzw. Verlauffilter, das aus einem keine Phasenverschiebung hervorrufenden Mittel besteht. Das Hauptpatent sieht auch bereits vor, daß dieses Filter mit einer auf fotografischem Wege in unterschiedlichem Verlauf hergestellten Schwärzung versehen ist: Die weitere Ausbildung der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung eines solchen Filters auf fotografischem Wege, bei dem auf einfachste Weise die Verhinderung der Phasenverschiebung bewirkt wird.
  • Über die Ausführungsbeispiele des Hauptpatentes hinaus ist ein auf die neue Art und Weise hergestelltes Filter mit Vorteil auch auf die Berichtigung von Kontrastunterschieden anwendbar, und zwar nicht nur bei schwarzweißempfindlichen, sondern auch bei farbempfindlichen fotografischen bzw. farbfotografischen Schichten.
  • Gemäß der Erfindung wird eine solche Schicht eines Schichtträgers nach dem gewünschten Verlauf gesetzt, d. h. mit einem bestimmten Verlauf unterschiedlicher optischer Dichte unterschiedlich geschwärzt, anschließend entwickelt und dann durch Einbettung mit einem Mittel zur Unterdrückung einer Phasenverschiebung überzogen.
  • Die Unterdrückung einer Phasenverschiebung bei Verlauffiltern nach dem Hauptpatent kann man erfindungsgemäß nun erreichen, wenn man den Brechungsindex des Einbettungsmittels praktisch demjenigen der Emulsionsschicht gleich wählt. Vorzugsweise sollen Unterschiede in den Brechungsindizes nicht mehr als zwei Einheiten der zweiten Dezimale betragen.
  • Als ein in diesem Sinne geeignetes Mittel zur Unterdrückung einer Phasenverschiebung hat sich vorzugsweise ein Überzug aus Kunstharz über die Emulsionsschicht erwiesen, wobei mittels einer plangeschliffenen optischen Fläche die Kunstharzoberfläche ebenfalls optisch plan gemacht wird und sichergestellt wird, daß das Filter eine planparallele Einheit darstellt.
  • Es wurde gefunden, daß vor allem Kunstharze der Polyestergruppe, die kein Lösungsmittel enthalten bzw. auspolymerisierbar sind, die vorgenannten Bedingungen am besten erfüllen.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Verlauffilters bedient man sich am einfachsten einer Küvette, die eine absorbierende, z. B. gefärbte Lösung und einen nicht absorbierenden Körper enthält. Die ganze Einheit wird z. B. mittels eines gewöhnlichen fotografischen Apparates fotografiert, wobei der Schichtträger nach Entwickeln seiner fotografischen Schicht zusammen mit dem Einbettungsmittel das gewünschte Verlauffilter bildet; dazu ist vorausgesetzt, daß die Gestalt des nicht absorbierenden Körpers beim Fotografieren das gewünschte Verlaufgesetz durch entsprechende Schwärzung der Schicht bestimmt.
  • Will man z. B. zum Korrigieren von Bildfehlern an Luftbildaufnahmen od. dgl. gemäß dem Hauptpatent eine Bildkorrektur in zwei Dimensionen gleichzeitig bewirken und zu diesem Zweck ein rundes Verlauffilter herstellen, das das gewünschte Verlaufgesetz nach allen Richtungen der Filterebene erfüllt, so bringt man in die Küvette mindestens einen Konus aus optischem Glas in den Strahlengang ein, wobei die Kegelbasis der zu schwärzenden Schicht zugekehrt ist.
  • Will man aber ein Filter mit nur eindimensionalem Verlauf herstellen, so wird in die Küvette mindestens ein gleichseitiges Prisma in den Strahlengang eingebracht, wobei die größte Seite des Querschnitts der zu schwärzenden Schicht zugekehrt ist.
  • Ein derartiges eindimensional verlaufendes Filter kann im Sinne des Hauptpatentes mit besonderem Vorteil auf die Korrektur von Bildern angewendet werden, die anamorphotisch, d. h. mit einen verzerrten Verhältnis von Länge zu Breite fotografisch aufgenommen worden sind, z. B. anamorphotische Kinofilme. Bei solchen verzerrten fotografischen Aufnahmen ergibt sich notwendig, daß bei der Entzerrung in der Entzerrungsrichtung ein Kontrastverlust nach Maßgabe des Verzerrungsverhältnisses auftritt. Diesen Verlust kann man nun rückgängig machen, indem man ein in seinem Verlauf auf dieses Verzerrungsverhältnis abgestimmtes und nach der Erfindung hergestelltes Filter mit eindimensionalem Verlauf bei der Bildkorrektur verwendet, und zwar vorzugsweise bei der Anfertigung des Positivs von dem verzerrten Negativ. Das dabei angewendete Filter soll dann nur in der Verzerrungsrichtung einen den Kontrastverlust ausgleichenden Schwärzungsverlauf bzw. Wirkungsgrad erhalten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf eine gefärbte, absorbierende Lösung enthaltende Glasküvette, die einen nicht absorbierenden Körper enthält, und Fig. 2 den Strahlengang bei der Aufnahme der gegen Fig. 1 um 90° verdreht in Seitenansicht dargestellten Küvette mittels eines Fotoapparates, der als Schichtträger den Träger des herzustellenden Filters aufweist.
  • Gemäß Fig. 1 enthält eine z. B. rechteckige und allseitig geschlossene (oder oben offene) Glasküvette 1 einen Glaskörper 2 und im umgebenden Raum eine gefärbte Flüssigkeit 3. Soll ein zweidimensionales Verlauffilter hergestellt werden, so ist dieser Glaskörper ein Kegel mit zum Boden der Küvette senkrechter Achse. Soll ein eindimensionales Verlauffilter hergestellt werden, so ist der nicht absorbierende Glaskörper ein gleichseitiges Prisma. In- beiden Fällen liegt die Grundfläche bzw. die größere Seite des Querschnitts des Glaskörpers gemäß Fig.2 an derjenigen Wandung der Küvette an, die dem Fotoapparat zugekehrt ist.
  • Gemäß Fig. 2 ist 4 eine Lichtquelle, deren Licht die Küvette 1 durchdringt. In der fotografischen Kamera 5 wird die Küvette auf der lichtempfindlichen Schicht eines Schichtträgers 6 (Film oder Platte) abgebildet.
  • Wie ersichtlich, kann durch die Bemessung des Glaskörpers 2 und das Ausmaß der Färbung bzw. Absorption der Flüssigkeit 3 ein gewünschtes Verlaufgesetz beim Entwickeln der fotografischen Schicht erreicht werden. Bei geeigneter Wahl des fotografischen Materials kann das Verlauffilter anstatt einer Schwärzung durch Silberkörner auch gefärbt mit einem gewünschten Verlaufeffekt hergestellt werden.
  • Nach dem Entwickeln der lichtempfindlichen Schicht wird das Kunstharz auf die Schicht aufgebracht und durch Aufbringen einer planparallelen Schicht, z. B. einer optisch reinen dünnen Glasplatte, dafür gesorgt, daß keine Phasenverschiebungen auftreten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Amplituden-bzw. Verlauffilters nach Anspruch 5 des Patentes 1050081 zur Berichtigung von Kontrastunterschieden auf fotografischem Wege mit einem bestimmten Verlauf unterschiedlicher optischer Dichte, dadurch gekennzeichnet, daß die schwarzweiß- oder farbfotografische Schicht eines Schichtträgers nach dem gewünschten Verlaufgesetz unterschiedlich geschwärzt, anschließend entwickelt und dann durch Einbettung mit einem Mittel zur Unterdrückung einer Phasenverschiebung überzogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Unterdrückung einer Phasenverschiebung Kunstharz verwendet wird, dessen Brechungsindex praktisch demjenigen der Emulsionsschicht gleich ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Unterdrückung der Phasenverschiebung ein auspolymerisierbares Kunstharz der Polyestergruppe verwendet wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Küvette eine absorbierende, z. B. gefärbte Lösung und ein nicht absorbierender Körper eingebracht sind, dessen Gestalt den Schwärzungsverlauf in dem durch Fotografieren der Küvette gewonnenen Verlauffilters bestimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Herstellung von runden Filtern zur zweidimensionalen Bildkorrektur, dadurch gekennzeichnet, daß in die Küvette mindestens ein Konus aus optisch reinem Glas in den Strahlengang eingebracht ist, wobei die Grundfläche des Kegels der lichtempfindlichen Schicht zugekehrt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Herstellung von Filtern mit eindimensionalem Verlauf, dadurch gekennzeichnet, daß in die Küvette mindestens ein gleichseitiges Prisma in den Strahlengang eingebracht ist, wobei die größte Seite des Querschnitts des Prismas der lichtempfindlichen Schicht zugekehrt ist.
DEC17073A 1957-06-28 1958-06-27 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Amplituden- bzw. Verlauffilters Pending DE1101806B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1101806X 1957-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1101806B true DE1101806B (de) 1961-03-09

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ID=9621252

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC17073A Pending DE1101806B (de) 1957-06-28 1958-06-27 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Amplituden- bzw. Verlauffilters

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